Das Geheimnis des Erfolgs ist …. die Niederlage

Hab gerade angefangen das neueste Buch von Tom Peters Re-Imagine zu lesen. Und wie immer ist es ganz in seiner ureigensten Art geschrieben. Kurzweilig und wie ich finde, aufrüttelnd und nachdenklich machend.

Im ersten Kapitel sind mir einige Zeilen aufgefallen, die vielleicht beim ersten Mal überfliegen in der Schublade “jaja, kenn ich schon…” landen. Wenn man sie jedoch ein zweites und drittes mal bewusst liest und sich dann auch noch Gedanken darüber macht:

  • In wieweit trifft das auf mich zu?
  • Was kann ich für mich daraus machen?
  • Was sagt das über mich aus?

dann hat man eine sehr interessante Möglichkeit zur wirklichen Veränderung.

Zitat aus dem ersten Kapitel:
“Lesen Sie diesen Wortwechsel zwischen Regis McKenna, dem Marketing-Guru von Silicon Valley und Silicom-Valley-Legende Robert Noyce, einem der Erfinder des integrierten Schaltkreises und Mitbegründer von Intel:

McKenna: “Viele Unternehmen im Silicon Valley scheitern.”
Noyce: “Vielleicht scheitern nicht genug.”
McKenna: “Wie meinst du das?”
Noyce: “Es scheitern stets die, die Neues wagen.”

[…] Kevin Kelly, der Autor von Das Ende der Kontrolle, sagt es so: “Das Geheimnis des schnellen Fortschritts sind Ineffizienz und eine schnelle Folge von Niederlagen.”

Wenn nichts schief geht, kann auch nichts Neues entstehen. So lautet ein ehernes Naturgesetz.

Das Geheimnis des Erfolgs ist … die Niederlage.
Das Geheimnis des frühen Erfolgs ist …. die frühe Niederlage.
Das Geheimnis des großen Erfolgs ist …. die große Niederlage.

Niederlagen, nicht Erfolge, sind der Garant dafür, dass sich die Erde dreht. Weil Niederlage fast immer bedeutet, dass jemand die Bequemlichkeitszone verlassen und etwas Neues versucht hat – und damit scheiterte. Und auf diesem Weg Wertvolles hinzulernte.
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