Lesen Erfolgsgeheimnis Warren Buffett und Bill Gates.

Wieso lesen ohne Ablenkung für uns so wichtig ist. Das ist fast eine aussterbende Art wie wir unsere Zeit verbringen. Wir lesen nur noch online, wir surfen im Internet, wir scrollen durch die Seiten. Wir lesen eigentlich nicht mehr, wir überfliegen Texte nur noch.

Was auch bedeutet, dass wir den Inhalt gar nicht mehr richtig erfassen. Das Überfliegen führt dazu, das wir Informationen nicht mehr richtig wahrnehmen, Dinge missverstehen, nicht gleich kapieren um was es geht und dann auch schon wieder aufhören mit Lesen.

Doch lernen funktioniert in vielerlei Hinsicht auch heute noch über Bücher. Wir erfahren neues, wir lernen aus Büchern. Geschriebene Texte sind das A und O unserer Gesellschaft wenn es ums Lernen geht.

Bildquelle: pixabay | SanderSmit

Verstehen braucht Zeit

Das geschriebene Wort ist wie Magie. Es kann uns alles beibringen, wenn wir es denn zulassen. Dieses Zulassen ist der wichtigste Teil, den das erfordert von uns die Fähigkeit, dass wir wieder lernen ablenkungsfrei zu lesen. Nur dann können wir uns wirklich in die Tiefe begeben und Inhalte wirklich verstehen.

Verstehen geschieht beim Lesen nicht nach 10 Sekunden Text überfliegen. Es geschieht, wenn wir uns wirklich einlassen. Alles andere zur Seite legen und wirklich nur noch lesen.

Wenn wir Romane lesen, dann können wir in der Story versinken. Wir können es zulassen, dass wir uns aus der Welt entfernen. Dass wir mitfiebern, bangen und uns freuen. Gute Geschichten ziehen uns hinein ins Lesen. Wir wollen gar nicht mehr aufhören.

Doch wie ist das mit Fachbüchern? Wollen wir das dort nicht auch wieder können? Etwas Neues lernen heißt mich darauf einlassen. Das bedeutet, dass ich Zeit brauche. Nur mit Zeit werde ich wieder wirklich in die Tiefe gehen können.

Wenn ich diese Zeit nicht plane, dann wird es nicht passieren. Vielleicht lesen wir noch ein paar Seiten aus dem Roman bevor wir abends das Licht ausschalten, doch das Fachbuch bleibt ungelesen, bis ich mir bewusst die Zeit dafür nehme.

Lesen ohne Ablenkung ist der Schlüssel

Was haben wir davon? Ablenkungsfreies Lesen führt dazu, dass wir viel schneller verstehen, dass wir schneller Verbindungen schaffen, dass wir schneller lesen und trotzdem noch verstehen können, was wir da eigentlich lesen.

Verstehen können was wir lesen, ist ein wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird. Nur wer viel liest, wird schneller damit werden, Texte zu verstehen.

Die zugrunde liegenden Muster und Strukturen eines Textes zu verstehen. Jeder Autor hat eine eigene Art Dinge und Themen zu gliedern. Wer von einem Autor mehrere Bücher liest, versteht auch immer schneller wie der Autor gestrickt ist. Ob er lange Sätze bevorzugt, oder ob er klar und knapp auf den Punkt kommt.

Und es gibt keine Regel, dass man Bücher unbedingt fertig lesen muss. Das ist keineswegs der Fall. Wenn man merkt, dass einem der Stil eines Autors einfach nicht zusagt, dann sollte man sich die Freiheit nehmen und das Buch tatsächlich zur Seite legen. Meistens gibt es zu einem Thema viele verschiedene Bücher, so dass einem immer eine Alternative bleibt.

Lesen heißt verbinden

Viel zu lesen, heißt auch viele Verbindungen schaffen zu können. Zwischen verschiedenen Bereichen, zwischen verschiedenen Themen. Diese Verbindungen fallen einem erst auf, wenn man tatsächlich viel liest, denn das führt dazu, dass einem diese Verbindungen immer mehr ins Auge springen. So als ob sie die ganze Zeit unsichtbar vorhanden waren und jetzt plötzlich sichtbar werden.

Doch nochmal, ohne dass man Zeit einplant zum Lesen, wird man keine Chance haben, diese Verbindungen zu erkennen.

Warren Buffet und Bill Gates sind beide Paradebeispiele für regelmäßige und intensive Leser. Sie nehmen sich beide regelmäßig Zeit um zu lesen. Und immer eine Mischung aus allem möglichen. Bücher aus ihrem Fachbereich genauso wie aus anderen Themengebieten. Forschung, Technik, Psychologie, Geschichte, Politik usw.

Diese Vielfalt ermöglicht dieses breite Wissen und es ermöglicht einen Transfer von einem Gebiet zum nächsten.

Lesen heißt Entdecken

Außerdem schützt Lesevielfalt vor Fachidiotie. Denn das ist eine Falle in die viele von uns hinein tappen.

Wir beschäftigen uns nur noch und ausschließlich mit unserem Arbeitsgebiet, schauen nicht mehr links oder rechts und werden damit zwar immer besser in dem was wir tun, doch wir versäumen total viel, denn uns entgehen Möglichkeiten die unser Fachgebiet enorm anreichern können. Doch wenn wir in unserem Tunnel gefangen sind, dann bleibt das alles wie unsichtbar.

Innovationen entstehen selten daraus, dass man immer tiefer das gleiche Loch bohrt. Sie entstehen meistens daraus, dass man verschiedene Löcher in verschiedenen Gebieten bohrt, um in dieser Metapher zu bleiben.

Lesen ist wertvoll

Was macht das Lesen eigentlich so wertvoll? Es ist eine Kulturfähigkeit, die nur der Mensch gelernt hat. Es ist eine Fähigkeit die ganz schön lange dauern kann bis man sie sich angeeignet hat. Es dauert lesen zu lernen und doch ist es eine der wichtigsten Fähigkeiten die man sich nur aneignen kann.

Um besser zu werden hilft nur viel vom gleichen: Lesen, lesen, lesen.

Das mag für manche eine furchtbare Nachricht sein, doch das ist sie meistens nur deshalb, weil das Lesen nicht geübt ist und daher nur langsam vonstatten geht. Dann macht es natürlich wirklich weniger Spaß als wenn man flüssig und schnell liest.

Wer es dagegen trainiert, weil er regelmäßig liest, der wird feststellen, dass damit auch die Freude zurückkehrt. Denn über kaum ein anderes Medium kann ich so ortsunabhängig und technikunbhängig Wissen aufnehmen.

Lesen kostet nichts

Lesen muss auch keineswegs ein teurer “Sport” sein. Für mich sind die Stadtbibliotheken und vor allem Unibliotheken die genialste Erfindung überhaupt.

Auch wenn man kein Studierender ist, kann man in der nächstgelegenen Uni-Bibliothek Stadtbenutzer werden. Meistens sogar vollkommen kostenfrei. Das einzige was man dazu benötigt, ist der Personalausweis.

Einfach mitnehmen und vorlegen, dann bekommt man die magische Ausleihkarte ausgehängt. Magisch ist sie für mich deshalb, weil ich damit aus jeder staatlichen Bibliothek in ganz Deutschland Bücher über die Fernleihe ordern kann.

Fachbücher in deutsch und englisch. Die meistens Bücher gibt es in irgendeiner Bibliothek in Deutschland.

Einfach über das Internet vorbestellen und schon kann man sie nach einer gewissen Zeit in der Heimatbibliothek abholen.

Auf diese Art kostet der Wissenserwerb kein Geld. Was nicht zu verachten ist, da die meisten Fachbücher ziemlich teuer sein können.

Bei der Menge an Büchern die ich lese, sind es pro Woche schon dreistellige Beträge. Ca. 10 % der Bücher die ich über die Fernleihe ausgeliehen und gelesen habe, kauf ich mir tatsächlich. Sie sind mir so wertvoll geworden, es sind so viele Notizen und Klebezetteln damit verbunden, dass ich weiß, dieses Buch brauche ich daheim als Nachschlagewerk. Zum immer wieder als Referenz herausziehen.

Lesen ist ein Prozess

Manche Bücher sind auch so “dicht” geschrieben, dass es mehrere Lesedurchgänge braucht, um sie vollständig zu erfassen. Mit jedem Durchgang taucht eine neue Schicht an Informationen und an Wissen auf, dass jetzt erst richtig erfasst und verstanden werden kann.

Es ist ein Prozess. Ein Lernprozess, den man beim mehrmaligen Lesen durchläuft. So als ob ein Puzzleteilchen nach dem anderen sich an seine Stelle fügt und das Bild plötzlich entsteht.

Viel zu lesen hilft unserem Gehirn Informationen zu vernetzen. Das ist so eine wichtige Fähigkeit die wir für unsere Zukunft brauchen. In einer Zeit in der Smartphones unser Gehirn zur Ablenkung erziehen, sind Bücher das natürliche Gegengewicht. Sie geben uns den Boden unter den Füßen wieder zurück. Sie geben uns Gewicht und helfen uns das so nötige Training zu haben, uns wieder zu konzentrieren.

Lesefutter gesucht?

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann wirf einen Blick in mein Lesefutter. Dort findest du ausschließlich Bücher die ich gelesen und für wertvoll befunden habe. Es gibt immer eine kurze Rezension und Beschreibung des Inhaltes und du kannst aus verschiedenen Themen wählen.

Ein Buch pro Monat ist ein guter Anfang. Und wenn du das steigern kannst ist das super. Feste Lesezeit in der Woche und in deinem Tag einzurichten ist ebenfalls eine sehr gute Verwendung für deine Zeit.

Bücher bieten dir Tiefe. Das kann kein Internetartikel in der gleichen Form aufweisen. Bücher werden dir Fähigkeiten verleihen, die du so dringend brauchst. Sie schenken dir Wissen und wertvolle Informationen. Sie lassen dich Verbindungen erkennen und sie trainieren auf positivste Weise dein Gehirn.

Es gibt keine Nebenwirkungen ;)

Also ran an die Bücher!

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