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Meine Güte, seit 24 Jahren bin ich nun schon selbständig. Genau die Hälfte meines Lebens begleitet mich meine WissensAgentur schon. Manchmal kommt sie mir wie eine viel weisere Version von mir selbst vor. Es ist schon unglaublich, dass es all die Jahre funktioniert hat.

Es gab Zeiten in denen ich dachte, ich muss aufgeben, weil fast nichts mehr geklappt hat, doch mein Sternzeichen Stier macht mir da alle Ehre und der vererbte Dickschädel von meinem Papa tut wohl sein übriges ;) Aufgeben liegt mir nicht besonders. Das macht es manchmal nicht einfach, wenn es klüger wäre loszulassen und vielleicht lerne ich das auch noch in diesem Leben.

Was andere über mich sagen ;)

Doch Loyalität ist für mich ein hoher Wert. Ich hänge sehr an Menschen und mir liegen meine Kund*innen ebenfalls sehr am Herzen. Mich wird die Begeisterung nie verlassen, wenn ich jemandem etwas beibringen darf. In meinem Firmennamen steckt „Wissen sagen“ hat mir eine Teilnehmerin mal gesagt und das war mir bis dahin noch gar nicht so klar aufgefallen.

Die Rückmeldungen die ich von Teilnehmer*innen und Kund*innen bekomme treffen sich oft in den Aussagen, dass ich immer ermutigen würde, dass es Spaß macht, es lehrreich sei und dass ich Veränderung möglich mache. Das freut mich so über die Maßen, dass ich es niemandem sagen kann. Tatsächlich werde ich jedes Mal wieder rot wie eine Tomate, wenn ich dieses wunderbare Feedback höre.

In diesem Jahr hatte ich eine besondere Herausforderung in Sachen lehren und war als Dozentin an der Hochschule tätig. Mal wieder mit jungen Leuten arbeiten, das hatte ich in letzter Zeit nicht so oft. Komisch das so zu formulieren, weil ich mich selbst noch gar wie in diesem berühmten mittleren Alter fühle. Doch ich schweife ab ;)

Was mir davon immer im Gedächtnis bleiben wird, sind nicht nur die Intelligenz und Bereitschaft mit mir und meiner Art zu unterrichten mitzugehen, sondern einer der Studenten gab mir als Abschlussfeedback unter anderem diesen Satz mit: „Du regst uns an gut zu sein.“ Und er meinte das nicht in Richtung guter Leistung, sondern im Sinne ein guter Mensch zu sein. Ich muss gestehen ich war völlig platt über diese Aussage.

Seit dem hab ich viel darüber nachgedacht und es stimmt, ich strebe selbst danach ein guter Mensch zu sein und bemühe mich diese Haltung auch in allem was ich lehre zu vermitteln. Gar nicht absichtlich, sondern einfach weil ich so ticke und weil mir das wichtig ist.

Vielleicht ist das auch eines der Geheimnisse wieso ich kaum je in meiner Zeit als Lehrerin Schwierigkeiten hatte mit Schüler*innen. Ich gehe immer davon aus, dass ein Mensch im Kern gut ist und bemühe mich auch so auf ihn zu zugehen. Natürlich bin ich dabei auch schon bitter enttäuscht worden, doch ich will mir diese Haltung trotzdem nicht nehmen lassen.

Menschen spüren es, wenn man ihnen generell zutraut dass sie gut sind, dass sie das Vertrauen wert sind, das man in sie steckt, dass man ihnen zutraut etwas zu leisten und zu schaffen. Und dieses Spüren verändert das Verhalten.

Woher ich das haben könnte?

Wenn ich überlege, woher ich diese Haltung haben könnte, fällt mir sofort meine Mutter ein (in dem verlinkten Beitrag gibt’s auch ein Kinderbild von mir ;) Sie ist der sanftmütigste, friedliebendste und toleranteste Mensch den ich kenne. Wir hatten auch unsere Kämpfe als ich ein Teenager war, doch ich habe ihr Wesen mehr in mich aufgenommen, als ich dachte. Sie hat mir immer vermittelt wie wichtig es ist als Frau auf eigenen Beinen zustehen, sie hat mir ihre Liebe zu Bücher weitergegeben, mich angeregt stets Gutes zu tun und hat mir immer wieder vorgelebt offen gegenüber der Welt zu sein.

Die Beharrlichkeit Dinge durchzuziehen und dabei auch mal stur zu sein, hab ich definitiv von meinem Papa. Ein früherer Freund hat mir mal gesagt, dass ich so fleißig sei und ich hätte das nie über mich selbst behauptet. Doch wiederum ist das etwas, was ich gar nicht bewusst tue, sondern es in mir verankert ist. Nicht aufzugeben, gute Arbeit abzuliefern, dranzubleiben.

Vielleicht fragst du dich wohin diese ganze Reise gehen soll. Ehrlich gesagt kann ich dir das gar nicht so genau sagen :D Doch als mir heute einfiel, dass ich dieses 24. Jubiläum meiner WissensAgentur übersehen habe (es war schon im Juli), fing ich an nachzudenken, was wohl die Eigenschaften sind, die mir geholfen haben soweit zu kommen.

Und das hier ist das Ergebnis meiner Überlegungen. Wir alle sind das Produkt aus Erziehung und Umwelt. Manches davon können wir uns aussuchen und manches davon nicht. Doch was wir uns immer aussuchen können ist wie wir denken wollen. Über uns, über die Menschen denen wir begegnen und über das große Ganze in dem wir alle verbunden sind.

Was hat dich so weit gebracht, wie du es bis dato in deinem Leben geschafft hast? Welche Eigenschaften sind dir dabei hilfreich und woher könntest du sie haben? Erzähl doch mal und schreib einen Kommentar zu diesem Artikel. Ich freu mich, wenn du mich damit an deinen gedanklichen Reflexionen teilhaben lässt!

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