An manchen Tagen scheint es, als ob man nichts auf die Reihe bekommt. Trotz wichtiger Aufträge die zu erledigen sind, dem Versuch volle Konzentration aufzubringen, funktioniert nur wenig.

Als erste Hilfe hat sich hier ein Abklappern von verschiedenen Fragen bewährt, die erst mal grundsätzlich abklopfen:

  1. Hab ich grad Durst?
  2. Hab ich grad Hunger?
  3. Bin ich müde?
  4. Tut mir was weh?

Auch wenn diese Fragen einem völlig simpel vorkommen mögen, erfüllen Sie einen wichtigen Dienst. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper. Und damit ins Hier und Jetzt. Wenn Sie auch nur eine der Fragen mit „ja“ beantworten, dann sollten Sie sich als erstes darum kümmern.

Denn nur solange Sie zumindest Ihre Grundbedürfnisse stillen, kann Ihnen Ihr Körper auch Energie für Denkarbeit u.ä. zurückgeben. Ist jetzt alles nix neues, wie so oft. Ist halt nur meist die Frage, ob man’s auch macht… Und da nehm ich gleich mal selbst an die Nase :-)

Trotz alledem sind damit die Blockaden oft noch genauso da. Es schwirren einem tausend Gedanken durch den Kopf. Das Gespräch von vorhin mit dem Chef. Der gestrige Streit zu Hause usw. usw. usw. Auf was ich hinaus will, ist Ihnen bestimmt schon klar.

Die meisten Dinge die uns die Konzentration nehmen, uns genervt sein lassen und uns unzufrieden machen, sind nicht verarbeitete Situationen.

Dort bleiben unsere Gedanken hängen und wiederholen oft wie in einer Endlosschleife schief gelaufene Dialoge, was man hätte sagen oder tun können und häufig harsche Selbstkritik.

Etwas das hier hilft, ist das ganze sichtbar machen. Und das ist relativ einfach. Wenn Sie Lust haben, dann können Sie’s gleich mit ausprobieren:

  • Stellen Sie sich die Frage: Wohin gehen meine Gedanken (und damit meine Energie) gerade?
  • Schreiben Sie einfache Stichpunkte dafür auf. Es genügt meist ein Wort. Sie wissen ja was gemeint ist.

Unsere Energie die uns insgesamt zur Verfügung steht, nehmen wir mal mit 100 % an. Als Sinnbild soll uns dazu eine Torte dienen. Jetzt kommt der Teil mit dem Zeichnen. Doch da wird keine Kunst verlangt, sondern:

  • Zeichnen Sie einen Kreis und dort hinein als Tortenstücke die Stichworte die Sie vorher notiert haben.
  • Machen Sie die Größe der Stücke ganz spontan. Also nicht lang überlegen, sondern machen.

Ein spannender Teil ist jetzt zu gucken, ob denn von der Energie überhaupt noch was für Sie selbst übrig geblieben ist. Und wenn Sie sich jetzt die Zeichnung ansehen, dann fragen Sie sich doch mal, ob Sie das wirklich wollen, was Sie da sehen.

Wenn z. B. die Auseinandersetzung von daheim, Sie immer noch beschäftigt, dann entscheiden Sie jetzt, was Sie in dieser Sache unternehmen möchten.

Auch bei unerledigten Projekten, Aufgaben usw. treffen Sie eine klare Entscheidung, was als nächstes zu tun ist. Halten Sie diesen Schritt in einer geeigneten Form fest und an einem Ort, wo’s hingehört.

Und dann spüren Sie mal nach, ob’s schon leichter ist und Ihre Energie wieder zu Ihnen zurückkommt. Sie können sich die einzelnen gezeichneten Stücke wie mit Fäden an Ihnen hängend vorstellen. Dort fließt Ihre Energie ab. Durch Ihre Entscheidungen kappen Sie diese Energiesauger und können wieder ins Handeln kommen.

Nach einer Weile braucht man das Hilfsmittel Zeichnen häufig nicht mehr. Es genügt dann einfach, sich die Frage zu stellen. Wo geht meine Energie grad hin?

Probieren Sie’s doch mal aus. Ich bin gespannt auf jeden Erfahrungsbericht!


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