Wertvolles Lesefutter: Der Glücks-Faktor – Martin E.P. Seligman

martin_seligman.jpg id=Der Glücks-Faktor, ein plakativer Titel mit überaus praktischer Umsetzung. Martin Seligman ist einer der Begründer der „Positiven Psychologie„. U. a. gemeinsam mit Mihaly Csikszentmihalyi, dem Glücksforscher schlechthin, ist er dem Gedanken nachgegangen, wie sich systematisch positive Zustände fördern lassen.

Es gibt z. B. grundlegende Unterschiede darin, wie Optimisten und Pessimisten denken. Genauer gesagt, wie sie positive und negative Ereignisse bewerten.

Wenn Ihnen beispielsweise eine Präsentation misslingt, wie denken Sie dann über sich? Jemand der eher optimistisch veranlagt ist, wird eine Erklärung finden, wieso gerade heute diese Präsentation nicht so gelungen ist. Z.B. weil nicht genügend Zeit zur Vorbereitung war, der Chef einen schlechten Tag hatte usw. Der Pessimist wird diese Situation eher verallgemeinern und Gedanken hegen wie: ich kann das halt nicht, ich bin dafür nicht geeignet.

Im Gegensatz dazu die Bewertung einer positiven Situation: Nehmen wir den gleichen Fall. Eine Präsentation ist besonders gut gelungen. Der Optimist wird nun eher in folgende Richtung denken: Ich kann einfach gut präsentieren. Der Pessimist wird dagegen eine Einzelerklärung finden wie z. B. naja, das war jetzt echt ein Glücksfall heute, für dieses Thema war ich gut vorbereitet.

Allein dieser Unterschied ermöglicht es sich sein persönliches Trainingslager im Kopf zu schaffen um zu lernen mehr Optimismus zu leben. Seligman empfiehlt, sich beim Denken genauer zu beobachten und ggf. einzugreifen. Sollten Sie merken, dass sich die Negativ-Spirale gedanklich in Gang setzt, dann fangen Sie an, mit sich selbst zu disputieren.

Um beim obigen Beispiel mit der Präsentation zu bleiben: Wenn Sie eher schlecht gelaufen ist und Sie über sich denken, dass Sie halt nicht präsentieren können, dann wäre ein gutes Argument: Wieso sollte ich das nicht können, heute war einfach jeder in schlechter Stimmung. oder die Technik hat halt heute versagt, oder ich hatte mich zuwenig vorbereitet usw.

Im Buch können Sie außerdem mit Hilfe von einfachen und doch ausgeklügelten Testfragen Ihre sog. Signaturstärken erkennen. Darunter versteht man die Bandbreite an persönlichen Stärken die einem positive Empfindungen verschaffen. Je öfter jemand seine eigenen Signaturstärken einsetzen kann um so erfüllter wird er sein Leben empfinden.

Das Buch bietet eine Fülle von sofort umsetzbaren Möglichkeiten und Seligman selbst hat eine erfrischende Art zu schreiben. Dadurch, dass er sich ebenfalls als Pessimisten empfindet der lernt optimistischer zu denken, wirkt das Gelesene überaus authentisch.

Für mich ein sehr wertvolles Lesefutter: Der Glücks-Faktor von Martin E.P. Seligman


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