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Kennst du das Gefühl nicht zu genügen? Immer reicht es nicht für das was du eigentlich erreichen wolltest. Es fehlt etwas. Du kannst etwas nicht. Es reicht nicht. Du bist einfach nicht genug.

Und vielleicht hast du auch schon einige Posts in Facebook und Instagram gesehen, auf denen steht: „Du bist genug!“

Wir sind uns dessen immer mehr bewusst, dass hier etwas schief läuft und wir immer genug sind. Unser Wert hängt nicht an dem was wir leisten. Unser Wert hängt an dem wie wir uns in der Welt bewegen, uns verhalten, mit anderen umgehen.

Gehörst du hierher?

Wäre dieses “ich bin nicht genug” denken nicht schon schlimm genug, gibt es tatsächlich noch eine Stufe darunter, die beinhaltet, das Gefühl zu haben, überhaupt nicht hierher gehören zu dürfen. Keine Berechtigung zu haben hier zu sein, für sich etwas zu fordern, für sich einzustehen und gehört zu werden.

Wer sich schon mal fehl am Platz gefühlt hat und den Eindruck hatte, dass man nicht dazugehören darf, der weiß wie sich das anfühlt. Es ist schrecklich.

Man hat immer das Gefühl sich entschuldigen zu müssen für die eigene Existenz. Möglichst unauffällig zu sein und niemandem zur zu Last fallen. Eigene Bedürfnisse zurückzustellen und nicht zu kommunizieren und schon gar nicht einzufordern.

Das alles führt in ein Verhalten, in dem man mit der Zeit ausbrennt, die Welt als einen Ort erlebt und wahrnimmt, der einem nicht unbedingt wohlgesonnen ist und man sich ohnmächtig und hilflos fühlt.

Bildquelle: pixabay | herbert2512

Keinen sicheren Platz haben

Das eigene Potential wird nie ausgeschöpft, es ist kein Denken dorthin. Denn der Reflexgedanke, nicht hierher zu gehören, hält einen davon ab irgendetwas zu wagen und einfach mal zu machen. Damit könnte man ja auffliegen und es könnte bemerkt werden, dass man etwas macht, obwohl man doch gar nicht hierher gehört.

Um das klar zustellen, ich rede hier nicht nur von Menschen die geflüchtet sind und sich in einer neuen Welt noch nicht zurechtfinden. Nicht hierher zu gehören ist ein Gefühl, das ganz normale Menschen haben können.

Oftmals Menschen die in keinem sicheren Elternhaus aufgewachsen sind. Menschen, die eine Kindheit hatten, die sagen wir mal, schwierig war. Menschen, die ganz früh gelernt haben sich anzupassen und nicht aufzufallen, die gelernt haben Antennen zu entwickeln und ständig auf der Hut sind.

Menschen die sich am sichersten fühlen, wenn sie alleine sind. Die gern zurückgezogen leben und sich selbst als gute Gesellschaft empfinden. Menschen die sehr feinfühlig sind und oft hochsensibel.

Wenn du dich in diesen Zeilen auch nur ein wenig wiederfinden solltest, dann hab ich ein Manifest für dich. Lies dir dieses Manifest laut vor, druck es dir aus, schreib es weiter und verinnerliche es bis zum letzten Wort.

Du gehörst hierher – ein Manifest

Du darfst hier sein. Du darfst Platz beanspruchen. Du musst nicht weichen. Du darfst deinen Platz haben. Du gehörst hierher.

Du bist hier willkommen. Ohne Diskussion, ohne dich verteidigen und rechtfertigen zu müssen, du darfst hier sein.

No matter what. Du gehörst hierher.

Du musst dich nicht verstecken, du darfst deine Sachen so machen, wie du das möchtest. Du darfst den Weg des Erfolgs ebenso gehen wie andere. Du musst nicht in einer kleinen, dunklen Ecke bleiben, wo dich niemand sieht. Du darfst hier sein.

Du gehörst hierher. An diesen Platz in der Welt. An deinen Platz. Du musst nicht entsprechen und du darfst enttäuschen.

Du darfst die Erwartungen derer enttäuschen, die dich klein sehen wollen. Du darfst die Erwartungen derer enttäuschen, die dich gern auf eine bestimmte Weise hätten. Du darfst die Erwartungen derer enttäuschen, die dich lieben.

Du darfst sichtbar deinen Platz beanspruchen. Du musst niemanden gefallen. Du musst nicht alle Antworten haben. Und du bist deswegen nicht schlechter, weil du nicht alle Antworten hast. Du gehörst hierher.


Und sollte sich jemand wundern, wieso ich das so klar ausdrücken kann: Der Originaltext ist in der Ich-Form entstanden…

Es hat Mut erfordert, das hier öffentlich aufzuschreiben. Doch genau weil jedes Wort wahr ist, war es wichtig für mich und wenn es nur einer anderen Menschenseele ebenfalls helfen kann, dann haben meine Offenheit und mich verletzlich zu zeigen ihren Sinn erfüllt.

Du gehörst hierher.

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