Letzte Chance für geförderten Social Media Fachkurs für Frauen!

Social Media Marketing Kurs für FrauenIm Herbst 2014 startet der letzte geförderte Social Media Fachkurs für Frauen.

Nachdem wir nun inzwischen 4 erfolgreiche Social Media Fachkurse für Frauen in der VHS Landshut durchführen konnten, freut es mich ganz besonders, dass es im Herbst 2014 noch einen weiteren Kurs geben wird, bevor der Förderzeitraum endgültig schließt.

Und die beste Nachricht: Es sind noch ein paar wenige Plätze frei!

Um was geht’s?

Von September 2014 bis Februar 2015 lernen Sie alles rund um Marketing (klassisch wie Online) und Social Media. Dazu gehört auch wie man richtig für’s Internet textet, wie sich ein Marketingplan erstellen lässt und vieles mehr.

Wenn Ihr Unternehmen bis jetzt noch keine Webseite hat, dann bekommen Sie durch den Kurs eine! Falls Sie eine veraltete haben, diese austauschen oder eine bestehende ergänzen möchten, ist auch das möglich.

Das praktische daran ist, Sie arbeiten direkt und sofort an Ihrem eigenen Unternehmen. Dieser hohe Praxisbezug und die individuelle Anpassung für Ihre Firma ist nur einer der großen Vorteile an diesem Kurskonzept.

Wer kann teilnehmen?

Da es sich bei dieser Weiterbildung um ein EU-gefördertes Projekt handelt gibt es ein paar wenige Vorgaben für die Teilnahme: Sie sind eine Frau, die angestellt und in einem kleinen oder mittleren Unternehmen beschäftigt ist. Es genügt dabei auch ein 400 € Arbeitsverhältnis!

In den letzten 4 Kursen hatten wir viele Frauen von Handwerksbetrieben, zwei Arztpraxen, ein Autohaus, eine Heilpraktikerin, eine Werbeagentur, zwei Energielieferanten, eine Immobilienmaklerin, zwei Schreibwarengeschäfte und einige andere Branchen als Teilnehmerinnen.

Wie läuft das ganze ab?

Der Kurs beinhaltet von September 2014 bis Februar 2015 insgesamt 10 Präsenztage in der VHS Landshut. Zwischen diesen Tagen sind Aufgaben zu erledigen, die Sie von daheim aus machen. Dabei gibt es Online-Betreuung über verschiedene Plattformen. Zum Abschluss des Kurses erstellen Sie eine Präsentation die Ihre Arbeit dokumentiert.

Was kostet mich das?

So, und das ist jetzt der Clou. Im Normalfall zahlen Sie für diesen Kurs zwischen 2.500 und 3.000 €. Darin sind alle Unterrichtsstage, die Online-Betreuung und die Webseite enthalten. Durch die EU-Förderung verringert sich der Betrag immens, da zwischen 80 und 85 % übernommen werden! Das bedeutet für Sie, dass Sie nur einen Betrag von ca. 350 € selbst zu zahlen haben!! Und darin ist alles obige enthalten.

Dieser Fördertopf wird dieses Jahr geschlossen und bei diesem Projekt geht es um eine spezielle Fördermöglichkeit für Frauen in kleinen und mittleren Unternehmen.

Jetzt dabei sein!

Wenn das also für Sie ein wichtiges Thema ist, dann seien Sie mit dabei! Zu diesen Konditionen wird es nächstes Jahr nicht mehr möglich sein, dass wir eine ähnliche Förderung finden werden.

Wie kann ich mich anmelden und informieren?

Rufen Sie gleich in der VHS Landshut an und sprechen mit Frau Karin Stieg Tel 0871 92292-210 eMail stieg@vhs-landshut.de oder Frau Verena Zellner Tel 0871 92292-231 eMail zellner@vhs-landshut.de. Diese können Ihnen alles über den weiteren Verlauf sagen.

Am 6. August 2014 um 10 Uhr findet der Info-Vortrag zum Lehrgang Social Media Marketing in Landshut statt.

Bitte auch gern diese Informationen weitergeben!

#1 Interessante Links und Fundsachen im Netz

Es gibt so viel Interessantes im Netz. Wer soll das alles lesen…? Mir persönlich helfen da Linkauswahlen von BloggerInnen, die ich sehr schätze, immer viel weiter. Wie z.B. von Maren Martschenko oder Hubert Mayer

Und um dem Namen der WissensAgentur mal wieder Vorschub zu leisten gibt es jetzt auch von mir meine Fundsachen in einer losen Serie als kommentierte Linkliste. Möge sie euch Nutzen bieten :-)

Viel Spaß beim Nachsurfen!

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Frauen

  • Eine ganz wunderbare Liste von 25 Women Who Rock Social Media in 2012 gibt es bei Toprank  nachzulesen. Ich fand es sehr inspirierend auf einen Fleck soviele interessante Frauen und Ihren Social Media Aktivitäten versammelt zu finden.
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Technik

  • Auch wenn ich selbst nix mit Design und Illustrationssoftware zu tun habe, gibt es vielleicht unter euch manche, denen diese 40 Adobe Illustrator-Tutorials nützlich sind. Gefunden im Dr. Web Magazin.
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  • WordPress ist ja inzwischen der unangefochtete Blogsoftwarekönig im open source Bereich. Es gibt jede Menge freie WordPress-Themes, die superschick sind und für verschiedenste Zwecke geeignet. Ebenfalls im Dr. Web Magazin gibt es die 10 besten freien WordPress-Themes vom Monat Oktober.
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Psychologie

Humor

  • Und damit es auch noch was zum Lachen gibt, ein Video mit köstlichen Outtakes von Bully. Ich hab Tränen gelacht und kann es als Medizin gegen düstere Novembertage nur empfehlen!

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Social Media im Handwerk – Wie fängt man das am besten an?

Handwerk und Social Media. Da prallen im ersten Moment Tradition und moderne Welt aufeinander. Dass es ohne Webseite inzwischen nicht mehr geht und Anfragen per eMail reinkommen, daran hat man sich ja schon gewöhnt.

Doch braucht ein Handwerksbetrieb wirklich eine Fanseite bei facebook? Macht es für einen regionalen Betrieb Sinn sich in diesen sozialen Netzen zu engagieren, wer sollte das machen und was soll ich da schreiben? Liest das überhaupt jemand oder ist das nicht Zeitverschwendung?

Mit all diesen Fragen wurde ich in Vorträgen immer wieder konfrontiert. Was tun?

Wie wäre es, wenn sich aus diesen Einzelteilen eine fruchtbare Verbindung schaffen ließe?

Eine Verbindung schaffen, die das beste aus beiden Welten miteinander kombiniert. Genau diesen Gedanken hatten auch die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH). Mit viel Engagement und tatkräftiger Unterstützung der VHS Business in Landshut wurde aus der Idee „sowas wie eine Schule für dieses Internetzeug“ der Lehrgang „Social Media Marketing für Frauen„.

Der ungeheuren Fleißarbeit von Karin Stieg, der Projektleitung VHS Business, und ihrer Assistentin Verena Zellner ist es zu verdanken, dass für dieses Projekt eine EU-Förderung zustande kam. Dieser spezielle Topf fördert besonders Frauen im Beruf und übernimmt einen Teil der Lehrgangskosten.

Mit einem von mir entwickelten Konzept, technischer Unterstützung von meinem Webmaster Martin Unverdorben und der Marketingfachfrau Birgit John für den Unterrichtsteil des klassischen Marketings, sind wir Anfang März gestartet.

16 Frauen aus verschiedensten Betrieben (Elektro, Sanitär, Holzbau, Bäckerei, Schreibwaren, Motorrad, Zahnarztpraxis und einige mehr) saßen voller Erwartung im EDV-Raum vor mir. Und sie hatten keine Ahnung, was da so alles auf sie zukommt ;-)

Der zeitliche Ablauf

Im Verlauf von sechs Monaten und insgesamt 10 Präsenz-Unterrichtstagen haben wir uns zunächst mit dem Aufbau eines Konzepts für einen Firmenblog beschäftigt, sind mit einem Mediaplan für die Strategie gestartet und haben uns nach und nach in diesem ganzen Social Media Zirkus umgesehen.

Zwischen den Kurstagen gab es Wochenhausaufgaben, denn ohne stetes Dranbleiben und in den Arbeitsalltag integrieren wird das einfach nix.

Die Damen hatten es nicht leicht mit mir und haben öfter mal über die Fülle an Aufgaben gestöhnt, doch die Ergebnisse sind einfach nur klasse. Es war eine Freude mit ihnen zu arbeiten und diese Unterrichtstage waren für mich die Highlights.

Was unterscheidet unser Konzept von anderen Social Media Lehrgängen?

Nun, da gibt es mehrere Punkte:

  • Zum einen wird bei uns sehr bodenständig alles mit klassischem Marketing verknüpft.
  • Viele der anderen Kurse finden nur online statt und unsere Erfahrung zeigt jedoch ganz klar, wie wichtig dieser eine Tag im Monat ist, an dem man tatsächlich zusammenkommt und sich austauschen kann. Das war ungemein wertvoll für alle.
  • Es ist Raum da, alles in Ruhe auszuprobieren und testen zu können. Wer sich bis dato nicht viel mit den sozialen Medien und Internetpublishing beschäftigt hat, fühlt sich unsicher in dieser Onlinewelt. Und daher muss man das wirklich lernen dürfen. In einem geschützten Rahmen.
  • Außerdem dauert unser Kurs mindestens 6 Monate. Was bedeutet, alle TeilnehmerInnen unterliegen dem sanften Zwang ihre Hausaufgaben zu machen und sich daher über den ganzen Zeitraum regelmäßig mit allen Themen zu beschäftigen.

Das alles führt dazu, dass sich Routinen entwickeln können, die auch nach dem Kurs Bestand haben und sich im Arbeitsalltag integrieren. Dieser Effekt fehlt komplett bei einem Tagesworkshop, einem 3-Tage-Seminar o.ä. Was zur Folge hat, dass die Wenigsten nach Kursende weitermachen. Und das ist für mich nicht der Sinn von Weiterbildung.

Nur was sich verankern lässt, kann auch eine nachhaltige Wirkung entfalten. Da bin ich einfach zu sehr Lehrerin um das aus dem Auge zu verlieren.

Was hat das nun gebracht?

Zunächst ein paar Fakten:

  • Alle Firmen hatten durch den Kurs eine neue Blogseite. Was zudem bedeutet, dass ein Teil der Betriebe dadurch überhaupt mal eine Internetseite bekommen hat.
  • Bis heute wurde insgesamt die unglaubliche Zahl von über 320 Fachartikeln in den Blogs verfasst!! Futter für Suchende und Suchmaschinen.
  • Die Blogs wurden mit WordPress aufgesetzt und dadurch kann alles von den Damen selbst gemacht werden. Texte verfassen, Bilder hochladen, neue Seiten integrieren usw.
  • Es konnten Azubis über die Fanseite gewonnen werden.
  • Zeitungsartikel wurden aus den Blogartikeln generiert.
  • und vieles, vieles mehr.

Dass ein professionelles Bild im Internet immer was mit Imagepflege zu tun hat, ist klar. Was durch die dynamische Form von Blogs dazu kommt ist die Möglichkeit durch Fachwissen eine Expertise aufzubauen. Und das ist allen Betrieben sehr gut gelungen.

Zum Nachhören

Beim Abschluss des Lehrgangs war auch Radio Trausnitz mit dabei und in diesem Beitrag lässt sich gut die Begeisterung der Teilnehmerinnen nachhören (aus mir wurde durch die Redaktion eine Frau Gaßle gemacht, doch es gibt schlimmeres :)

Hier sehen Sie alle die bei unserem Kurs dabei waren, inkl. meiner KollegInnen und mir. Die Unternehmerfrauen selbst und ihre Blogs werden in den nächsten Monaten in einer losen Serie hier im Blog vorgestellt. Sie dürfen gespannt sein!

Social Media Marketing Lehrgang für Frauen im Jahr 2013

Nach diesem sensationellen Erfolg wird der Lehrgang ein weiteres Mal im Jahr 2013 aufgelegt. Dazu findet ein Infoabend am 14. November 2012 von 19 – 20:30 Uhr in Landshut statt. In dieser Einladung finden Sie alle Informationen.

Anmeldung bitte direkt in der VHS business unter Tel 0871 92292-231 oder per eMail. Der Kurs richtet sich schwerpunktmäßig an Frauen, was mit der Förderung zusammenhängt.

Beginn ist im Frühjahr 2013 und Kursort ist wieder Landshut. Dadurch dass es einzelne Präsenztage sind, die nicht jede Woche stattfinden, ist das auch mit größeren Entfernungen zu bewältigen.

Wenn das Thema für Sie und Ihren Betrieb interessant ist, seien Sie mit dabei und informieren sich. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen.

War das schon alles?

Nein, das dicke Ende kommt noch :-) Denn bei der Abschlussfeier im September haben die Unternehmerfrauen ganz großes Kino abgeliefert und zwei sehr witzige Performances zum ganzen Kurs gezeigt!

Der Oberknaller war die Online-Beichte. Darin wurde aus mir die „Mutter Oberin Alessandra Media Sociala“ Ich hab Tränen gelacht, doch am besten selbst angucken:

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Rezension: Social Media Marketingerfolg – Martin Friedrich

Das Buch von Martin Friedrich hebt sich wohltuend vom Markt der Social Media Bücher ab. Der ursprünglich geplante Titel „Social Media metrics“ bringt es noch ein wenig besser auf den Punkt. Doch verständlich, dass versucht wurde, das ganze ein wenig einzudeutschen in „Social Media Marketingerfolg„.

Dieser soll erreicht werden durch eine klare Planung von Zielen, sowie dem Messen und Bewerten von durchgeführten Kampagnen. Genau darin liegt meist die Schwierigkeit von Aktionen im Social Web. Kritiker können mit diesem „Online-Gelaber“ wenig anfangen und auch keinen Nutzen darin erkennen, sich in facebook zu engangieren oder einen Twitter-Account zu pflegen.

Friedrich zeigt klare Wege auf, wie sich das mit dem Messen nun doch bewerkstelligen lässt. Es wird nach einführenden Kapiteln zum Sinn von der aktiven Messung, das Modell der Relevanztreppe vorgestellt. Und anhand dieser eine Struktur aufgezeigt, wie sich Ziele erarbeiten lassen bis hin zu konkreten Zahlen.

Dann geht es natürlich darum Werkzeuge zu haben, diese Aktionen auch messbar zu machen. Hier wird eine klare Vorgehensweise gewählt, für facebook, twitter, Blogs und XING jeweils das passende Handwerkszeug vorgestellt und seine Nutzung beschrieben. Sehr hilfreich sind die Vorschläge zur Berechnung und welche Zahlen nun tatsächlich relevant sind. Auch für den versierten Nutzer werden sich Tools finden, die noch nicht allgemein bekannt sind. Beziehungsweise was mit bekannten Tools noch alles an Auswertung möglich ist und einem bis dato nicht bewusst war.

Natürlich geht es im Kern immer darum, was am Ende des Tages an monetärem Gewinn erzielt wird. Nur schöne Kampagnen zu machen, zahlt noch keine Gehälter. Daher wird in allen Kapiteln Wert darauf gelegt, den Fokus auf der Analyse zu haben. Nur wenn überprüft und soweit wie möglich heruntergebrochen wird bis auf den verdienten Euro, haben Marketing-Aktvitäten letztlich auf Dauer eine Berechtigung.

Um das zu erreichen, gibt es wichtige Unterscheidungen zwischen Reichweite, Bekannheit, Interesse und Konversions. Der Lead-Generierung mit abschließender Kaufaktivität und im besten Fall noch einer Weiterempfehlung gelten schlußendlich alle gemeinsamen Maßnahmen. Jedem dieser Themen ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Den Abschluss bildet ein Kapitel wie eine Dokumentation und Berichtswesen aufgebaut sein kann, um auch Skeptiker von den erfolgreichen Maßnahmen zu überzeugen.

Wer einen einfach zu lesenden Ratgeber sucht, mit dessen Hilfe er klare Regeln für Aktionen im Social Web aufstellen, messen und bewerten kann, findet hier ein solides Nachschlagewerk, das gleichermaßen gut erläutert und simpel auf die eigenen Firmensituation übertragbar ist. Es ist kein großer Aufwand dazu erforderlich, sondern alles Erläuterte kann schnell und effektiv mit einfachsten Mitteln umgesetzt werden. Voraussetzung ist ein gewissen Grundwissen zu social media insgesamt.

Manches Mal hätte ich mir eine etwas weniger controllerhafte Sprache gewünscht, doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt ist es ein sehr empfehlenswertes Buch, das in keiner Abteilung fehlen sollte, die sich mit Social Media beschäftigt.


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