Die Wonnen des Loslassens

das eigene Zuhause
Quelle: pixabay

Die Fastenaktion ist vorüber und es wird Zeit Resümee zu ziehen. Es ist wieder unglaublich, was alles losgelassen, entsorgt und weggegeben wurde! Die Mitstreiterinnen haben ihre Häuser und Wohnungen entrümpelt, als gäbe es kein Morgen mehr 🙂

Und weg damit!

Da wurden Fahrräder über ebay verschenkt, Müllsäcke weise das Auto vollgeladen und zum Wertstoffhof gefahren, ganze Möbelstücke ausrangiert und Platz geschaffen.

Platz zu schaffen, Ordnung leichter zu machen und sich am gewonnenen Raum erfreuen. Zeug loslassen können, das sich über Jahre hinweg angesammelt hat ist immer wieder wohltuend. Nicht nur im Äußeren ist es sichtbar ruhiger, auch im Inneren zieht damit oft ein friedliches und zufriedenes Gefühl ein.

Wer loslässt, befreit sich selbst.

Oh was für schöne Sachen ich doch habe!

Die Dinge die bleiben dürfen, werden wieder richtig sichtbar. Wie oft wissen wir gar nicht mehr, was wir eigentlich alles besitzen. Es ist mehr eine Last als eine Freude. Und mit dem Loslassen kommt der Blick auf das Schöne und Wesentliche wieder zurück. Das, was man hat, kann man wieder wertschätzen.

Es bereitet Freude sich noch einmal zu vergegewärtigen, wieso man sich einst für diese Dinge entschieden hat. Die meisten Sachen haben eine Geschichte, die nun erst wieder gewürdigt werden kann.

Manchmal bin ich das was ich besitze

Das ganze Leben liegt in den Dingen verborgen, die wir besitzen. Machen Sie sich auf die Suche nach diesen Geschichten. Nach Ihrer Geschichte. Wandern Sie durch Ihre Räume und nehmen Sie Gegenstände in die Hand. Erinnern Sie sich, wo und bei welcher Gelegenheit sie erworben wurden. Vielleicht sind auch Geschenke von lieben Menschen dabei? Erinnern Sie sich.

Wenn Sie merken, dass Ihnen gar nicht mehr einfallen mag, woher Sie dieses oder jenes haben, ist es vielleicht Zeit sich davon zu trennen. Gleiches gilt, wenn Sie Unmut und Ärger spüren bei einem Gegenstand. Diese Empfindungen schwingen nun mal mit allen Sachen mit, die wir besitzen.

Unser Heim soll uns gut tun

Unsere Leben sind vollgestopft genug. Mit zu vielen Terminen, zuvielen Anforderungen, zuvielen Menschen die etwas von uns wollen. Daher ist unser Heim am besten ein Ort, an dem wir uns nur mit Dingen umgeben sollten, bei denen wir ein gutes Gefühl haben.

Auch Sachen die uns traurig machen, sind wohl nicht auf Dauer dazu geeignet uns eine ruhige Seele zu verschaffen. Vielleicht sollten Sie solche Gegenstände für eine Weile aus dem Blickfeld räumen.

Schaffen Sie sich eine Oase um sich herum. Im Sinne von guten Geschichten und Erinnerungen. Und wenn Sie etwas Neues hinzufügen, denken Sie schon beim Kauf darüber nach, was für ein Gefühl Sie später damit verbinden werden. Da lohnt es sich auch lieber weniger Dinge zu erwerben und dafür lang haltbare, schön anzusehende und wertige Sachen.

Und Ihre Geschichte des Loslassens?

Wer bei der Fastenaktion mitgemacht hat und sei es auch nur bei einigen Tagen, wird die Wirkung des Loslassens gespürt haben. Wie ist es Ihnen damit ergangen? Erzählen Sie uns doch Ihre Geschichte dazu.

Blogger goes Fastenzeit 2014 – Woche 6 / Tag 42 – Reflexion am Sonntag

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2014
bei twitter: #bgf14

Es ist vollbracht! Wir haben 42 Tage geschafft!

Wir haben insgesamt 6 Tage damit verbracht, im ganzen Haus klar Schiff zu machen. Angefangen

  • bei den Software CDs
  • über die Zeitungen und Zeitschriften
  • hin zu den Taschen
  • weiter beim Hobby
  • noch zu den installierten Programmen
  • schließlich bis zu den virtuellen Kontakten.

Alle tapferen MitstreiterInnen haben fleißig geräumt, ausgemistet und Luft geschaffen.

Es freut mich sooooooo sehr, dass Ihr alle so unglaubliche Erfolge erzielt habt! Mich haben eure Berichte und Bilder sehr berührt und ich möchte euch aus tiefstem Herzen dafür danken, dass Ihr mich und uns daran habt teilhaben lassen.

Und ich freu mich riesig, wenn diejenigen, die einfach nur für sich mitgemacht haben, auch eine kurze Rückmeldung auf diesen Beitrag geben mögen!

Dieser Sonntag soll uns zum Reflektieren über diese Woche und die gesamte Fastenchallenge dienen. Wer möchte, kann sich mit den folgenden Fragen eigene Gedanken über seine Erfahrungen mit dem Loslass-Projekt machen. (Interessant ist, da wir uns auch diese Woche die gleichen Fragen stellen, was sich inzwischen bei unseren Antworten verändert/verstärkt/bewegt hat):

  • Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?
  • Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?
  • Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?
  • Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?
  • Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?

Und zusätzlich noch als Resümee über die gesamte Zeit:

  • Wie war das für mich, gemeinsam mit anderen diese Loslass-Challenge durchzuführen?
  • In welcher Form kann ich mir vorstellen diese Loslass-Challenge fortzusetzen?
  • Was können Sie konkret tun, damit Ihre Erfolge anhalten?
  • Was haben Sie über sich gelernt in dieser Zeit?

Wenn Sie mögen, schreiben Sie doch dazu einen Kommentar oder einen Beitrag auf Ihrer eigenen Webseite. Sie haben mir eine große Freude gemacht, dass Sie mit dabei waren. Und ich bin sehr gespannt darauf, Ihr Resümee über diese Fastenchallenge zu lesen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wunderbare Feiertage, Raum und Zeit um zur Ruhe zu kommen und viel Freude an Ihrem neugewonnenen Platz. DANKE für’s Mitmachen!

Blogger goes Fastenzeit 2014 – Woche 6 / Tag 41 – Bereich: virtuelle Kontakte

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2014
bei twitter: #bgf14

Die Regeln, wie unser Loslass-Projekt funktioniert:

Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr.

Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.

That’s it!

Wir gehen heute online und schauen mal bei verschiedenen Netzwerken rein:

  • Stellen Sie Ihren Küchenwecker/Handy auf 10 Minuten.
  • Melden Sie sich in dem Netzwerk an, in dem Sie sich online viel am meisten aufhalten (facebook, Twitter, XING, Foren usw.).
  • Gehen Sie in den Bereich Kontakte/Freunde/Follower o.ä.
  • Schauen Sie Ihre ganzen Kontakte durch.
    Welche davon mögen Sie wirklich gern? Welche sind einfach zu viel? Welche kennen Sie eigentlich gar nicht wirklich? Welche mögen Sie überhaupt nicht?
  • Sortieren Sie alles in drei Bereiche:

Kontakte, die Sie mögen
Kontakte, die Sie gar nicht wirklich kennen
Kontakte, die Sie nicht mögen/Ihnen nicht gut tun

  • Behalten Sie die Kontakte, die Sie wirklich mögen. Und überlegen Sie dabei, wieviele genug sind. (z.B. Macht es wirklich Sinn, jemanden von einer Messe von vor 3 Jahren hier als Kontakt zu behalten?)
  • Löschen Sie die Kontakte die Sie nicht wirklich mögen/Ihnen nicht gut tun.
  • Entscheiden Sie bei den Kontakten, die Sie nicht wirklich gut kennen, ob Sie diese tatsächlich behalten wollen. Falls nicht, löschen.

Wenn Sie keine Lust mehr haben, war’s das auch schon für heute. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie noch weitermachen und ein klein wenig mehr Zeit investieren wollen, ist das klasse, und Sie finden hier weitere Anregungen dazu: (denken Sie dabei an die Vorher-Zwischen-Nachher-Fotos!)

  • Verfahren Sie ebenso in anderen Netzwerken, in denen Sie sich online viel bewegen.
  • Sortieren Sie in die drei Kategorien (Kontakt mögen Sie/tut Ihnen gut, Kontakt mögen Sie nicht/tut Ihnen nicht gut, Kontakt kennen Sie nicht wirklich) und arbeiten diese durch wie bereits die anderen.

So, damit haben wir unsere heutige Loslassaufgabe gemeistert. Was ist da alles so bei Ihnen aufgetaucht? Was für Kontakte mussten gehen? Ich bin gespannt auf Ihre Berichte!

Blogger goes Fastenzeit 2014 – Woche 6 / Tag 40 – Bereich: Programme

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2014
bei twitter: #bgf14

Die Regeln, wie unser Loslass-Projekt funktioniert:

Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr.

Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.

That’s it!

Auch heute gucken wir mal näher in den Computer rein:

  • Stellen Sie Ihren Küchenwecker/Handy auf 10 Minuten.
  • Gehen Sie in die Systemsteuerung an Ihrem PC und dort in den Bereich Programme/Software.
  • Schauen Sie Ihre ganzen installierten Programme durch.
    Was davon setzen Sie wirklich ein und brauchen Sie noch? Was ist einfach zu viel? Was ist veraltet bzw. setzen Sie nicht mehr ein? Was verwenden Sie höchstselten bis nie?
  • Sortieren Sie alles in drei Bereiche:

Programme, die Sie einsetzen und wirklich benötigen
Programme, die veraltet/unnütz sind
Programme, die Sie so gut wie nie verwenden

  • Behalten Sie die Programme, die Sie wirklich brauchen. Und überlegen Sie dabei, wieviel genug ist. (z.B. Brauchen Sie wirklich 3 verschiedene musikplayer? Werden Sie diese Spiele jemals spielen?) Was zuviel ist, deinstallieren.
  • Deinstallieren Sie die Programme, die veraltet/unnütz sind.
  • Entscheiden Sie bei den Programmen, die Sie so gut wie nie verwenden, ob Sie diese tatsächlich behalten wollen. Falls nicht, deinstallieren.

Wenn Sie keine Lust mehr haben, war’s das auch schon für heute. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie noch weitermachen und ein klein wenig mehr Zeit investieren wollen, ist das klasse, und Sie finden hier weitere Anregungen dazu: (denken Sie dabei an die Vorher-Zwischen-Nachher-Fotos!)

  • Schauen Sie als nächstes mal Ihren Autostart durch, in dem alle Programme zu finden sind, die mit dem Hochfahren des Betriebssystems gleich mitgestartet werden. (Ein heißer Tipp ist hierzu die Software CCleaner, die Ihnen kostenfrei zur Verfügung steht. Hier bei Chip zu finden.)
  • Sie können über das Programm nicht nur veraltete und fehlerhafte Dateieinträge löschen lassen, sondern auch Ihren Autostart verschlanken, so dass Ihr System wieder schneller wird.

So, damit haben wir unsere heutige Loslassaufgabe gemeistert. Was ist da alles so bei Ihnen aufgetaucht? Was für Programme mussten gehen? Ich bin gespannt auf Ihre Berichte!