Wandern heißt vollenden – Krümel im Bett Folge 10

Wandern heißt vollendenZur Zeit verweile ich wieder auf La Palma. Es ist ein wunderschönes Fleckchen auf unserer Erde und für jemanden der die Natur und die Berge liebt wie ich, ein absolutes Eldorado.

Doch ich wollte dir gar nicht so sehr vorschwärmen wie schön es hier ist, sondern Gedanken mit dir teilen, die mir heute während des Tages durch den Kopf gegangen sind.

La Palma ist eine Vulkaninsel und die schwarze Erde bildet einen starken Kontrast mit all dem Grünen, was es hier gibt. Wer einmal hier ist, sollte unbedingt in die Vulkanwelt eintauchen und wandern gehen in einer Mondlandschaft die allerlei skurile Felsformationen aufweist.

Hin heißt auch zurück

Als ich heute munter hinaufgeklettert bin auf einen dieser schwarzen Riesen, war mir zwischendurch nicht ganz wohl, denn ungefährlich ist das hier nicht. Man kraxelt durch Felsenvorsprünge neben denen es steil bergab geht. Da heißt es aufpassen wo man hinsteigt.

Gerade dahin geht hier auch kaum etwas. Jeden Berg, den man auf Serpentinen runterwandert, muss man irgendwo auch wieder hinauf, wenn man zu seinem Auto zurück will.

Ob einem jetzt grad der Sinn danach steht oder nicht. Ob man noch Kraft hat oder nicht. Ob man jetzt will oder nicht.

Genau das war der Gedanke, an dem ich heute wie ein Krümel im Bett hängengeblieben bin:

Wandern heißt vollenden.

In irgendeiner Art und Weise muss ich an meinen Ausgangspunkt zurück um wieder zu meinem Häuschen fahren zu können.

Mitten auf dem Weg stehen bleiben und keine Lust mehr haben, das funktioniert hier nicht. Wandern heißt vollenden.

Manchmal geht mir am Ende der Wanderung ganz schön die Puste aus. Vor allem, wenn das letzte Stück ein steiles ist und es nochmal alle Kräfte braucht um die Steigung zu erklimmen. Da werden die Pause öfter und länger. Doch trotzdem hab ich es bis jetzt immer wieder geschafft. Interessanterweise kann ich immer nochmal Kräfte mobilisieren, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie noch habe.

Und im wirklichen Leben?

Wie ist das so in unserem Leben? Wieviele Dinge und Projekte fangen wir an und beenden sie nicht? Verlieren die Lust und machen einfach nicht mehr weiter. Es reizt uns nicht mehr, wir kommen nicht voran, es stellt sich schwieriger dar, als gedacht.

Am liebsten wären wir schon weiter damit und können das Ende nicht sehen. Wir sind frustriert und sehen keinen Sinn mehr darin. Tja und so türmt sich ein unvollendetes Projekt auf dem anderen.

Nicht nur die sichtbaren Dinge, die wir angefangen haben, sondern auch alle gedanklichen Projekte, die wir gestartet haben für einen Businessplan, eine Buchidee, Basteln mit den Kindern, besondere Geschenke, die man mal machen könnte usw.

Verführen lassen wir uns gerne…

Unsere beschleunigte Welt verführt uns dazu, dem Neuen mehr Gewicht zu geben, als dem schon bereits angefangenen. Wir lassen uns einfangen von dem Reiz immer wieder etwas auszuprobieren, weil wir das Gefühl vom Anfangen so mögen. Es macht Spaß, beschwingt, gibt Energie und das gefällt uns.

Nach einer Weile hört dieses Gefühl jedoch ganz natürlicherweise auf. Genauso wie jede Verliebtheit geringer wird, einfach nur dadurch dass Zeit vergeht und ein Gewöhnungseffekt einsetzt.

Kein Mensch würde den Adrenalinrausch des Neuen auf Dauer aushalten.

Doch dann stehen wir da mit unseren angefangenen Projekten, Beziehungen und Ideen. Was nun?

Es nervt? Keine Ahnung wie es weitergehen soll? Der Reiz ist weg und jetzt ist es langweilig? Oh, dann lieber wieder schnell was Neues anfangen.

Ist es das, was wir wollen?

Und so vergeht unser Leben. Es besteht oft aus einer unendlichen Anzahl von Neuanfängen. Von denen selten welche beendet werden.

Sind wir denn zufrieden damit? Macht es uns wirklich glücklich, schon wieder etwas auf den Friedhof der unvollendeten Werke abzuladen? Nein. Es macht uns unglücklich, unzufrieden und raubt uns unsere Zuversicht.

Wie wir spätestens seit Dr. Zeigarnik wissen, sind all diese Projekte wie offene Schubladen an denen wir uns geistig anhauen, wenn wir zu schnell um die Ecke gehen.

Unfertige Projekte haben die Angewohnheit in unserem Kopf zu bleiben. Sie sind präsent und wollen uns daran erinnern, dass da noch etwas offen ist. Je älter wir werden, umso größer ist unser Schuttplatz an Unfertigem und das sind viele offene Schubladen…

Mach doch mal die Probe auf’s Exempel und starte eine Liste mit Dingen, Ideen und Projekten die du angefangen und nicht vollendet hast.

Seien es Geschäftsideen, Hobbies die du ausprobiert hast, Reisen die du unternehmen wolltest, Menschen, zu denen du Kontakt halten wolltest, Kunst oder Musik die du üben wolltest, grandiose Ideen in deiner Partnerschaft, die du verwirklichen wolltest, Bastelprojekte und alle anderen Dinge, die du gestartet hast und die es nie über den ersten Gang hinaus geschafft haben.

So eine Liste kann lang oder kurz sein, doch eines ist sie meistens: frustrierend

Vollenden ist out

Wieso fällt es uns nur so schwer Dinge zu vollenden?

Ich kann dir nur meine Gedanken dazu sagen: Oft geben wir auf, wenn die Anfangseuphorie verschwindet und sich ein Gefühl der Sinnlosigkeit einstellt.

Wieso sollte ich das noch weiterverfolgen? Es macht mir keine Freude mehr. Doch genau das kann eine Finte unseres Geistes sein, der nicht daran interessiert ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Er gaukelt uns vor, dass wir uns für das falsche entschieden haben und doch lieber etwas Neues ausprobieren sollten, das macht doch gleich viel bessere Gefühle.

Denn das ist es, was unser Geist sucht. Er will Anregung, er will die guten Hormone spüren, wenn man so will ;)

Was kann ich tun um das zu ändern?

Jetzt kommt es drauf an, wer Herr im Haus ist. Das Marshmellow-Experiment von Walter Mischel hat hundertfach bewiesen, dass es zwei Reaktionsweisen gibt, die sich in der Langzeitwirkung kolossal unterscheiden:

Wer an der kurzzeitigen Bedürfnisbefriedigung interessiert ist, wird sich immer wieder gern von Neuem verführen lassen und Dinge nicht vollenden. Das führt auf lange Sicht zu Unzufriedenheit, weitaus weniger Erfolg im Leben und der Unfähigkeit sich durch schwierige Situationen wirklich hindurchzubeißen.

Wer es jedoch schafft, auf kurzfristige Bedürfnisbefriedigung zugunsten einer späteren Belohnung zu verzichten, der baut in sich die Fähigkeiten auf die es braucht, um Dinge zu vollenden, dranzubleiben wenn es schwierig wird, sich mit Frustrationen auseinanderzusetzen und weiterzumachen. So lang bis das Ziel erreicht ist.

Vollenden ist der beste Zustand

Das Ziel zu erreichen, zu vollenden, ist ein vollkommen anderes Gefühl als die kurzfristige Bedürfnisbefriedigung. Es macht unglaublich zufrieden und froh, am Ziel angelangt zu sein. Wir spüren einen Stolz in uns, dass wir es tatsächlich gemeistert haben.

So wie ich heute dann auch verschwitzt, außer Puste und mit zitternden Beinen vor Anstrengung wieder an meinem Ausgangspunkt angelangt bin. Ich habe den Weg vollendet.

Was für ein wunderbares Gefühl. Das ist die Belohnung für’s Durchhalten. Für’s dranbleiben, für’s Verlassen der Komfortzone und für das Vollenden.

Dieses zutiefste Gefühl der Zufriedenheit gilt es wahrhaft zu spüren. Ich sitze dann oft 10 Minuten da, genieße die Aussicht und bin einfach stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Ich gehe nicht gleich wieder zur Tagesordnung über, sondern bade in dem Gefühl, dass ich mich überwunden habe und die Komfortzone wieder ein Stück erweitert habe.

Das waren die Gedanken, die mir heute beim Unterwegs sein durch den Kopf gingen. Wandern heißt vollenden.

Jetzt bist du dran:

  • Wie wäre es, wenn du dich auch dem Vollenden verschreibst?
  • Was würde sich dadurch in deinem Leben ändern?
  • Was wäre dir möglich?

Wandern heißt vollenden - wie oft machen wir Dinge wirklich fertig? Oder blockieren uns unsere "offenen Enden"?


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Krümel im Bett Folge 9: Nichts ist gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert im Leben zu machen

Wiedermal ein Krümel im Bett, der mich nicht loslässt:

Nichts ist gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert im Leben zu machen.
(Uwe Böschenmeyer)

Wieso ist das so gefährlich? Wie wirkt sich das in unserem Leben aus?

Wenn ich auf Sicherheit bedacht bin, werde ich wenig Risiken eingehen. Und damit alles Neue durch einen Scanner schicken, der überprüft, was für Gefährdungen darin für uns liegen.

Das allein mag nochmal nicht schlimm sein, denn auf negative Konsequenzen nicht zu achten, ist sehr naiv und blauäugig. Interessant ist, auf was wir unseren Fokus als erstes richten.

Sehen wir erst die Chancen oder erst die Gefahren?

Bildquelle: pixelio / Peter Hebgen

Zumeist tragen alle Situationen beides in sich. Jeweils in unterschiedlichen Ausprägungen. Und das wiederum weicht je nach Mensch in seinen Verhältnissen voneinander ab. Was für den einen ein Spaziergang sein mag, ist für den anderen ein undenkbares Unterfangen.

Welche Ängstlichkeit tragen wir in uns herum?

Was hat uns am meisten geprägt? Welchen Blick auf die Welt haben wir in unserer Familie gelernt? Und was machen wir daraus in unserem ureigensten Leben?

Die Hauptwerte die wir leben, sind uns häufig noch nicht mal bewusst. Doch Ängstlichkeit und eigenes Beschränken ist ein großer Hinweis darauf, dass wir sehr sicherheitsorientiert leben.

Wieso ist also nichts gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert zu machen? Wenn wir keine Risiken mehr eingehe, beschränken wir das Leben in uns. Wir werden nur noch wenig Neues erleben und uns immer weniger zutrauen mit unvorhergesehen Situationen klarzukommen.

Doch das ist ein Aspekt, der trainiert wird, wenn ich mich traue, vom Sicherheitsgedanken abzuweichen. Unser Leben besteht zu einem großen Bestandteil an nicht vorhersehbaren Erlebnissen. Positiver wie auch negativer Art. Und wie wir damit umgehen, bestimmt zu einem großen Teil unser Gefühlsleben und damit wir unser Leben als ganzes empfinden.

Je schwerer es uns fällt, von gewohnten Wegen abzuweichen um so mehr werden uns ungewöhnliche Situationen aus dem Gleis bringen. Und um so länger werden wir brauchen, bis wir uns wieder wohlfühlen.

Also haben wir es in diesem Fall mit einem Paradox zu tun. Die Fähigkeit mich von Sicherheit zu verabschieden, macht mein Leben ruhiger. Denn in gleichem Maß kann in mir die Fähigkeit reifen, mir selbst zuzutrauen, mit dem Fremden fertig zu werden.

Vielleicht mir sogar die Neugierde und Entdeckerfreude zu bewahren und das Schöne am Neuen zu erkennen. Bis sich möglicherweise sogar Dankbarkeit einstellt, ein Leben zu führen, in dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt.

Ein reiches Leben, das Ungewöhnliches begrüßt und einlädt sich auszuwirken. Auf mich einzuwirken, mich zu erweitern, zu reifen, mich zu weiten und meinen innere Welt um Dimensionen zu ergänzen.

Wie lässt es sich lernen, sich Schritt für Schritt auf das unsichere Parkett hinauszuwagen?

Wir können damit beginnen, in dem wir uns immer wieder uns fremden Situationen aussetzen. Uns beispielsweise mal allein in ein Cafe zu setzen, wenn wir das sonst nicht machen. Einfach mal in einen Stadtteil fahren den wir nicht kenne und dort in für uns fremden Straßen herumzulaufen.

Freunde, Kollegen zu begleiten zu für uns unbekannten Anlässe. Ein Eishockeyspiel, ein Konzert mit einer für uns fremden Band, einen Tangoabend, in den Kletterpark, ein Restaurant in dem wir nicht mal die Karte lesen können usw. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich in babysteps immer wieder an Fremdes heranzuwagen.

Trainieren Sie diese Fähigkeit. Setzen Sie sich neuen Situationen aus, lassen Sie sich ein. Erleben Sie den aufgeregten Herzschlag in Ihnen, die geballte Aufmerksamkeit, möglicherweise auch Nervosität. All das sind Zeichen dafür, dass Sie lebendig sind und es in diesem Moment auch fühlen.

Sie werden erleben, dass Sie wachsen. Dass Sie sicherer werden, obwohl Sie sich unsicheren Situationen aussetzen. Lassen Sie es nicht zu, dass Sie ein Leben führen, in dem es nichts Neues mehr zu entdecken gibt und alles Fremde Sie ängstlich werden und erstarren lässt.

Gehen Sie Schritt für Schritt in ein Leben, das nicht Sicherheit als Hauptwert hat, sondern sich auf die Lebendigkeit konzentriert, auf das Wachsen, das innerliche Reifen.

Welche Ideen gehen Ihnen dazu durch den Kopf?


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Krümel im Bett Folge 8: Wie wäre es, wenn Sie die beste Version Ihrer selbst wären?

Ein Gedanke, der mich immer mal wieder umtreibt. Nicht loslässt. Ein mentaler Krümel im Bett:

Bin ich die beste Version meiner selbst?

Um an dieser Stelle gleich den Leistungsfanatikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, nein, es geht nicht darum, der oder die Beste im Vergleich mit anderen zu sein. Das ist völlig am Ziel vorbei. Es geht um die beste Version von Ihnen selbst.

Bildquelle: Hans Heindl / pixelio.de

Was ich damit meine?

Nun, das ist einfach erklärt.

  • Wie oft reagieren wir in Situationen ungeduldig und harsch auf unsere Mitmenschen, obwohl wir auch anders könnten?
  • Wieso steigen wir immer wieder auf die gleichen Streitereien ein, die wir gefühlte 5.489x mit unseren Partnern schon durchexerziert haben?
  • Wieso scheint uns pünktliches Erledigen von Aufgaben nur unter Druck zu gelingen und schütten damit immer wieder den selben Druck- und Stresscocktail in uns aus?

Welche Version von uns sind wir in diesen Situationen? Wenn ich dabei an mich denke, geht es mir bestimmt nicht anders als Ihnen wahrscheinlich auch. Die beste Version von uns selbst sieht wohl anders aus.

Wieso eigentlich? Wieso verdonnern wir uns selbst zu dieser haarsträubenden Variante von ‚täglich grüßt das Murmeltier‘?

Eine Antwort darauf kann sein, dass wir oft erst mitbekommen, dass wir das gleiche Programm wie immer abspulen, wenn der Zug schon voll in Fahrt ist. Wir kriegen es oft nicht bewusst mit, wenn wir diesen gewohnten Weg nehmen. Und einen fahrenden Zug aufzuhalten, ist nun wirklich keine leichte Übung…

Die andere Antwort darauf ist, dass eine gewohnte Reaktion bequem ist und uns keine Anstrengung im Sinne von mentaler Kontrolle abverlangt. Auch wenn die gewohnten Gefühle, die mit der gewohnten Reaktion einhergehen nicht unbedingt positiv sind.

Wenn wir am Ende verärgert, genervt, frustriert, gestresst sind, haben wir damit unsere gewohnten Empfindungen ausgelöst und uns sozusagen in unserem „so bin ich“ bestätigt. Was sich in einem perversen Sinn richtig anfühlt, weil eben gewohnt.

Was tun?

Der erste Schritt die beste Version von sich selbst zu werden, ist in die Beobachterrolle zu gehen. Und das am besten in zweierlei Hinsicht.

Zum einen zu beobachten, ohne es zu kommentieren und werten, was da genau Ihnen passiert, wenn Sie merken, dass Sie ein gewohntes Muster abspulen. Was für Gedanken tauchen da in Ihnen auf? Welche Körperemfindungen? Nehmen Sie es aus der Distanz wahr.

Unter dem Motto: „Aha, das denke ich also bevor ich grantig werde…“ Werden Sie zu Ihrem Detektiv, der beobachtet und sichtbar macht, was da in Ihnen vorgeht.

Die andere Beobachterrolle kann darin bestehen, Menschen bewusst wahrzunehmen, die in diesen für uns kritischen Situationen souverän, gelassen und vielleicht sogar völlig gegenteilig von uns reagieren.

Schauen Sie dort genau hin. Was machen diese Menschen anders? Wenn Sie die Gelegenheitheit haben, sprechen Sie sie darauf an, mit der Bitte erfahren zu dürfen, welche Gedanken sie in ihrem Inneren haben, wenn sie diese Situation angehen.

Bauen Sie sich ein für Sie passenden Rollenmodell auf. Sie suchen sich einen oder mehrere Menschen, die ein Verhalten zeigen, dass sie selbst gern hätten und schauen genau hin, was Sie daran gut finden. Denken Sie über diese anderen Handlungen und inneren Haltungen nach.

Sammeln Sie all das zusammen, wie der bereits erwähnte Detektiv, der Ihnen seinen Bericht vorlegt.

  • Was für Gedanken,
  • welche inneren Haltungen,
  • was für eine Grundemotion,
  • welche Formulierungen,
  • welche Körperhaltung braucht es für die beste Version Ihrer Selbst?

Und dann testen Sie all dies im Kopf. Spielen Sie die Situationen mental durch. Mit Ihren neu gewonnenen Erkenntnissen. Gehen Sie bewusst in eine Experimentierphase.

Das mentale Probieren ist stets die Vorbereitung auf das Reale. Je intensiver wir unseren Geist auf die beste Version unserer selbst fokussieren, umso größer ist die Chance des Gelingens.

Bleiben Sie auch zukünftig in der Rolle des Beobachters, Ihrem Detektiv. Nehmen Sie wahr, wie es Ihnen geht, wenn Sie das Neue in der Wirklichkeit anwenden.

Nehmen Sie wahr, was sich tut. Auch in Ihrem Gefühlshaushalt. Etwas Neues, das wir tun, beschert uns nicht unbedingt ein gutes Gefühl.

Wir mögen grundsätzlich keine ungewohnten Situationen und Verhaltensweisen, weil damit Ungewissheit und Unsicherheit zusammenhängen. Doch wie mein alter Mathelehrer immer schon meinte: „Von einfach hat auch keiner was gesagt….“

Und so mag uns das Erreichen der besten Version unserer selbst mühselig und unbefriedigend erscheinen. Doch tatsächlich ist es so, dass Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit die beste Version von uns selbst zum Vorschein bringen wird.

Sei die Veränderung, die du im Leben sehen willst.
(Mahatma Gandhi)

Wo wären Sie gern die beste Version Ihrer selbst?


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