Noch vor 20 Jahren verbrachten die Leute pro Tag durchschnittlich 33 Minuten am [Essens]Tisch im Kreise ihrer Lieben. Heute ist diese Zeitspanne auf 14 Minuten und 27 Sekunden geschrumpft. (John Naish – Genug)

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir verbringen heute nur noch durchschnittlich 14 Minuten gemeinsam beim Essen mit den Menschen die uns am wichtigsten sind.

Doch zählen nicht die Stunden, die wir mit Familie und Freunden gemeinsam essen, mit zu den schönsten in unserem Leben? Essen zu teilen, miteinander zu reden, zu lachen. Sind nicht einige unserer schönsten Kindheitserinnerungen mit leckerem Essen verknüpft sitzend am Küchentisch mit lieben Menschen? Oder bei Freunden eingeladen zu sein und dort mitessen zu können?

Essen gehört nun mal zu unseren elementaren Lebensbedürfnissen. Essen hält Leib und Seele zusammen heißt es. Doch für mich ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: eben das gemeinsame Essen. Und dazu gehört nicht nur die reine “Nahrungsaufnahme” sondern auch das gesellige Beisammensein.

Oder ist es wirklich so erstrebenswert abends allein in einem Lokal zu sitzen und zu essen, wohingegen im restlichen Lokal Menschen gemeinsam speisen? Oder in einer Familie jeder dann den Kühlschrank plündert, wann er grad Hunger hat und es keinen Zeitpunkt mehr gibt, an dem die Familie wirklich zusammenkommt?

Dass das alles mit unseren rigiden Zeitplänen nicht so einfach ist, ist auch klar. Doch wie ein früherer Mathelehrer immer gesagt hat: “Von einfach hat auch keiner was gesagt.”

Der Wille zur Veränderung zählt. Und das Argument mit “ich hab keine Zeit” ist ein klarer Hinweis auf die Prioritätensetzung. Denn in Wirklichkeit geht dieser Satz noch weiter und heißt komplett “ich habe keine Zeit DAFÜR” und noch anders übersetzt heißt das noch wirklicher: “ich will keine Zeit dafür haben, weil mir anderes wichtiger ist”.

Dass ich für diese Interpretation nicht unbedingt geliebt werde, ist mir auch klar. Doch seien wir mal ehrlich: Was geht auf einmal alles, wenn wir wissen, wir haben noch zwei Arbeitstage und dann geht’s in den Urlaub? Schon komisch, was wir in der kurzen Zeit alles gebacken kriegen, was vorher immer nicht zu schaffen war. Oder wenn die Lieblingsmannschaft Fußball spielt, werden plötzlich keine Überstunden gemacht wie sonst. Hm, was soll uns also diese Werbesendung sagen?

Wie wäre es denn mal, das mal zum Thema zu machen? In der Familie, in der Partnerschaft, im Freundeskreis? Wie lässt sich dieses wunderbare, verbindende, uns gut tuende Ritual des gemeinsamen Essens wieder aufleben lassen? Welche Abende sind z.B. dafür ab sofort heilig? Wie lässt sich das im Freundeskreis umsetzen? Vielleicht mit einem festen Abend im Monat? Ich bin mir sicher, dass es hunderte von Möglichkeiten gibt, die ohne viel Aufwand dazu beitragen, dass das gemeinsame Essen wieder zu einem regelmäßigen Bestandteil in unserem Leben werden kann.

Wir sind ein Teil der Gemeinschaft die wir dadurch immer wieder bestärken. Damit stärken wir uns, denn wir bestärken  die Verbindungen, derer wir in unserem Leben unbedingt bedürfen. Es ist eine Illusion, niemanden zu brauchen. Niemand ist eine Insel und umso wichtiger ist es für uns, Gemeinschaft in unserem Leben zu pflegen.

Und wenn’s dann auch noch gut schmeckt, um so besser :-) Wie halten Sie es in Ihrem Leben mit dem gemeinsamen Essen?

Bildquelle: Microsoft online

„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”

Dieses indianische Sprichwort zitiert Rumer Godden in ihrer Biographie. Eine wunderschöne Metapher, die sehr zum Nachdenken anregt.

Lassen Sie uns doch dazu ein Bild malen: In vielen Leben nimmt die Arbeit sehr viel Raum ein. Wir betätigen uns viel mehr geistig als körperlich. Ein wenig Sport zum Ausgleich, falls Zeit dafür bleibt, doch häufig eben nicht. Der geistige Überhang verdrängt nicht nur körperliche Tätigkeiten sondern die stete Analyse verhindert zudem den Zugang zu unserem Fühlen. Wir sind zu sehr im Kopf und zu wenig im Herz. Und wer nun nicht in einer religiösen Tradition aufgewachsen ist und das Praktizieren dieser beibehalten hat oder für sich einen Zugang zu spirituellem Gedankengut gefunden hat, wird Spiritualität nicht unbedingt als Lebensbestandteil ansehen.

Wie sieht nun so ein Haus aus? Nach unseren obigen Gedanken hat es ein riesengroßes Büro, das nicht nur die untere Etage einnimmt, sondern auch den größten Teil des Obergeschosses, dort oben gibt es dann noch eine winzige Küche um uns zu versorgen, im kleinen Wohnzimmer steht ein klappriges Sofa und das Schlafzimmer ist grad mal so groß wie das Bett. Können Sie sich das vorstellen? Im Prinzip ist das fast so, als ob wir über unserer Firma, in der wir beschäftigt sind, ein Wohnklo mit Küche und Bett haben.

Natürlich verbringen wir im Alltag den größten Teil unserer Zeit, wenn wir Vollzeit beschäftigt sind, an unserem Arbeitsplatz. Doch wieso nehmen wir uns nicht öfter mal mittags die Zeit wirklich rauszugehen, uns ins Grüne zu setzen oder vielleicht sogar in eine in der Nähe liegende Kirche und schalten tatsächlich um von geistigem Dauerlauf auf die Verbindung mit etwas größerem als wir sind?

Oder gehen nach Arbeitsende noch zum Schwimmen oder in die Sauna? Nicht um dort auch wieder Höchstleistungen zu bringen, sondern um auf Körperwahrnehmung umzuschalten. Damit durchbrechen wir auch völlig unnötige und uns peinigende Dauerschleifen von Gedanken über nicht gut gelaufene Aktionen des Tages.

Je öfter wir diese kurzen Umschaltungen vornehmen, also zumindest in jeden Raum gehen um dort zu lüften, wie es in den Zeilen oben heißt, umso mehr trägt uns dieser Ausgleich in allen Bereichen unseres Lebens. Wir nehmen uns immer mehr wirklich wahr, auch im Arbeitsleben. Spüren viel früher, wenn wir angespannt sind, können gegensteuern und damit Stressfaktoren reduzieren. Die Gespräche die wir führen, wenn wir immer mehr alle Räume in uns bewohnen, werden weitaus wahrhaftiger und intensiver, da wir da sein können, mitfühlen können und wollen.

Zeichnen Sie doch mal spontan das Haus mit den vier Räumen, wie es Ihrem momentanen Leben entspricht.

Wie groß sind die einzelnen Räume? Wie gefällt Ihnen Ihr Bild? Wenn Sie gern “umbauen” möchten, was für Ideen haben Sie für ein Neugestaltung? Was für Gegenstände können Sie z. B. im geistigen Büro unterbringen, die Sie an Ihre anderen Räume erinnern und animiert auch in diesen zu wohnen? Und wie können Sie Räume, die viel zu klein sind vergrößern? Auf welches Mobiliar können Sie dafür in anderen, sehr großen Räumen verzichten und dadurch verkleinern?

Über alle Ideen dazu freu ich mich sehr! Schreiben Sie mir doch was Ihnen einfällt, denn auch ich bin für jeden hilfreichen Gedanken dankbar, der es leichter macht, nicht nur in den Räumen die wir sind, zu lüften, sondern auch wirklich zu leben.

Denn außer Frage steht, dass ein Leben, in dem wir alle Räume wirklich bewohnen, von Gelassenheit und innerer Ruhe getragen wird.

Bildquelle: laynecom

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?

Sie finden, unter den ganzen immer wieder herum liegenden Papieren, einen Gutschein für einen Kinofilm den Sie sich eigentlich unbedingt ansehen wollten. Doch beim Blick auf das Datum sehen Sie enttäuscht, dass die Frist bereits vor 4 Wochen abgelaufen ist. Die Freude über den Fund des Gutscheins wandelt sich in Enttäuschung und die leise Selbstanklage, wie unachtsam man doch wieder mal war.

Sie nehmen sich fest vor, beim nächsten Gutschein besser aufzupassen und ihn keineswegs verfallen zu lassen. 14 Tage später, beim nächsten Durchsuchen Ihrer Sachen, fällt Ihnen ein Restaurantgutschein in die Hände (dort wollten Sie wirklich gern mal zum Essen hingehen), der – leider – ebenfalls bereits letzte Woche abgelaufen ist…

Wieso passiert uns dass immer wieder? Die Marketingprofessorinnen Suzanne B. Shu und Ayelte Gneezy haben in einer Studie dazu interessante Erkenntnisse gewonnen (Quelle: Psychologie heute August 2010) und zeigen darin auf, dass Aufschieben uns Vergnügen kosten kann. Dass wir Unangenehmes aufschieben ist nun nichts neues, doch dass wir auch Positives aufschieben (und dadurch versäumen können) eröffnet einen weiteren wichtigen Blickwinkel.

Der signifikante Unterschied der sich aus der Studie ergab, ob Gutscheine eingelöst wurden oder verfielen, hängt mit der Frist zusammen, die uns bleibt um unser Vergnügen wahrzumachen. Je weiter das Ablaufdatum in der Zukunft lag umso häufiger verfiel der Gutschein. Je kürzer die Frist war umso eher wurde der Gutschein eingelöst.

Das gibt uns einen klaren Hinweis darauf, dass wir oft völlig überschätzen, wie viel Zeit wir noch haben. Denn wir denken, wenn der Gutschein erst in 3 Monaten abläuft, können wir das ja auch noch später machen. Wir warten auf den idealen Zeitpunkt. Doch der kommt bekanntlich selten.

Diese Erkenntnis lässt sich durchaus auf andere Bereiche des Lebens übertragen. Wie oft verschieben wir Pläne, wie Reisen die wir gern machen möchten, Besuche bei Freunden, die wir schon lang nicht mehr gesehen haben, das Buch endlich zu lesen, auf das wir uns schon lange freuen, mit den Kindern ein Picknick zu machen, ein Wochenende mal nur zu zweit zu verbringen, diese hochinteressante Weiterbildung zu besuchen….

Wir denken immer, dafür haben wir doch noch soviel Zeit. Doch so kann man ein ganzes Leben verbringen. Um am Ende festzustellen, dass man zwar viel schönes vor hatte, doch irgendwie ist die Zeit inzwischen dafür abgelaufen.

Was raten nun die Studienleiterinnen? Sie empfehlen uns, Gutscheine möglichst sofort einzulösen und nicht damit zu warten. Oder als weiteren Trick, sich selbst einen Termin dafür zu setzen als quasi idealen Zeitpunkt.

Man könnte daraus nun den Schluss ziehen, dass wir uns einem hedonistischen Lebensstils hingeben sollen. Alles nur noch auf Vergnügen ausrichten. Doch dem ist mitnichten so.

Meine ganz persönliche Quintessenz aus dieser Studie ist der klare Hinweis auf unsere so wichtige Achtsamkeit und das Bewusstsein der verstreichenden Zeit. Wir wissen nicht, wie viel Zeit wir noch haben für dieses oder jenes. Und uns sollte wirklich klar werden, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Erlebnissen, Aktivitäten, Menschen, Gesprächen u. ä. sinnvoll in unser Leben hinein packen können.

Und ob wir nun etwas aus dem reichhaltigen Angebot an Möglichkeiten umsetzen hängt mit unserer Fähigkeit der Auswahl und Entscheidung zusammen. Zu viel schönes was man machen könnte, lähmt einen schon aufgrund der unglaublichen Vielzahl an Optionen. Und wer sich nicht entscheiden kann, macht dann oft gar nichts. Glücklich fühlt sich jemand mit dieser “Nicht-Entscheidung” selten und die Zeit ist trotzdem verstrichen. Wir verhungern innerlich damit wie Buridans Esel zwischen seinen Heuhaufen.

Interessant ist das ganze schon irgendwie. Denn dadurch dass wir uns gegen keine der Alternativen entscheiden wollen, die uns zur Verfügung stehen, entscheiden wir uns auch für keine der Möglichkeiten. Die Furcht vor Verlust durch eine Ent-Scheidung ist anscheinend größer wie das gedachte Vergnügen, das uns eine gewählte Aktivität zu geben vermag.

Oder ein weiterer Gedankenansatz ist auch verbreitet: Wenn ich mir das Schöne jetzt schon gönne, dann ist es ja vorbei. Das führt manches mal dazu, dass wir uns besondere Leckerbissen so lange aufheben, bis sie verdorben sind. Und das macht nun wirklich soviel Sinn wie ein selbstgebohrtes Loch im Knie, um das mal etwas drastisch auszudrücken.

Die Frage die sich dadurch aufdrängt: Was lassen Sie “verderben” durch unachtsames Aufschieben?

Die Zeit vergeht nämlich so oder so. Und ist es daher nicht höchste Eisenbahn mal wieder einen genaueren Blick auf unser tägliches Leben zu werfen, durch die Brille der Achtsamkeit? Welche kleinen Freuden können Sie sich diese Woche gönnen? Wem können Sie diese Woche eine kleine Freude machen? (Die auf Sie zurückstrahlen wird, denn anderen Freude zu machen, altruistisch zu sein tut uns nämlich besonders gut.) Es geht dabei nicht um die großen Würfe, sondern um die Kleinigkeiten, das Eintauchen in den Moment, die aneinandergereiht unser Leben ergeben.

Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Gedanken dazu. Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Politik 2.0 in Köln

Wir sind gerade im Workshop Politik2.0 in Köln zu gange und bewegen uns in Blogs & Co. Veranstalter ist die Friedrich-Ebert-Stiftung FES.

Die Würde des Menschen ist unantastbar

In einer Psychologie Heute ist ein Essay über Würde enthalten. Ein in unserer Zeit eher altertümliches Wort, das nur noch selten in den Mund genommen wird. Sehr schade, wie ich finde. Denn wollen wir nicht alle würdig behandelt werden? Mit Respekt, Achtung und Anerkenntnis? Und braucht es dafür im Gegenzug nicht auch von uns ein würdiges Verhalten?

Was ist denn Würde überhaupt? In unserem Grundgesetz ist im 1. Artikel der Satz verankert: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Sie scheint also etwas zu sein, dass jeder Mensch hat. Oder hat der eine weniger als der andere? Gestehen wir allen Menschen den gleichen Anteil an Würde zu oder sind manche würdiger als andere?

Eine Definition dafür zu finden, scheint schwierig zu sein. Es ist wahrscheinlich umgekehrt einfacher zu erkennen, wann eine Lebenssituation unwürdig ist und wann einem menschliches Dasein Würde fehlt. Die Frage ist dann, schauen wir hin oder möchten wir lieber nicht damit konfrontiert werden?

Arbeitslosigkeit scheint beispielsweise manches Mal ein Zustand zu sein, der ansteckend wirken könnte und dem man sich lieber nicht zu sehr in der Nähe aussetzen sollte. Traurigerweise ist das, was für jemanden in dieser Situation am wichtigsten wäre – ein soziales Unterstützungsnetz – immer öfter das, was als erstes auseinanderbricht.

Viele Menschen bleiben aus Angst vor einem Arbeitsplatzverlust in unwürdigen Arbeitssituationen und riskieren lieber krank zu werden, als möglicherweise auf die Abschussliste zu geraten. Die innere Anspannung die dadurch permanent verursacht wird, wirkt sich körperlich ebenso aus wie psychisch. Dadurch lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach und es passieren unter Anspannung signifikant mehr Fehler und es werden mehr Fehlentscheidungen getroffen. All das führt zur einer Spirale, an deren Ende immer häufiger der seelische und körperliche Bankrott steht.

Innere Würde zu haben, heißt für mich daher auch, gut für mich zu sorgen. Denn Würde hat in meinem Verständnis einen untrennbaren Zusammenhang mit dem Wert eines Menschen. Dieser bemisst sich nicht nach Leistung, wie in unserer Zeit fälschlicherweise angenommen wird. Auch nicht nach dem richtigen Outfit, dem richtigen Job, den richtigen Leuten oder dem richtigen Wissen. Nein, des Menschen Wert ist nicht in Zahlen bezifferbar. Unser Wert hat nichts mit “richtig” zu tun, sondern mit unserem Dasein. Oder würden Sie dem einen Kind, das auf die Welt kommt einen Wert geben und dem anderen nicht?

Wie wertvoll sich selbst jemand einschätzt, ist oft daran erkennbar, was sich jemand alles gefallen und mit sich machen lässt. Doch wo ist die Grenze? Wann ist genug genug? Wann ist der Preis zu hoch? Und wieso schaffen es Menschen immer weniger, die innere Würde nach außen zu tragen und Einhalt zu gebieten?

Die Angst mit dem Job auch die komplette Lebensgrundlage zu verlieren, führt dazu, dass diese Grenze, wann genug genug ist immer weiter hinaus geschoben wird. Nach außen sichtbar bleibt, dass die Arbeit ja gemacht wird, dass es ja geht, dass es also gar nicht so schlimm sein kann. Die Latte wird dadurch unmerklich und stetig immer höher gelegt. Das Ende ist jedoch klar und absehbar. Es gibt kein ewiges höher, schneller, weiter.

Menschen, die den Glauben an sich selbst verlieren, verlieren damit auch das Gefühl einen Wert zu besitzen und treten ihre Würde noch gleich mit in die Tonne. Wo lässt sich hier gegensteuern?

Wenn ich mich recht erinnere, gibt es eine Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Sollte daher nicht jeder und jede, der/die mit Menschen zu tun hat und für MitarbeiterInnen verantwortlich zeichnet auch die Würde des einzelnen im Blick haben?

Dazu ein Sprung nach Asien: Auch wenn Japan ein Land ist, dass durch Karoshi, den Tod aus Überarbeitung, traurige Berühmtheit erlangt hat, gibt es doch vieles in der dortigen Arbeitswelt was einen näheren Blick lohnt: In vielen traditionsreichen japanischen Unternehmen ist es immer noch verpflichtend, dass Manager eine Woche im Jahr an Arbeitsplätzen in der Produktion mitarbeiten, Maschinen reinigen und andere “niedere Dienste” machen.

Durch dieses wirkliche Mitarbeiten kann ursprünglich erfahren werden, wie es denn um die Arbeitsbedingungen tatsächlich bestellt ist. Beim mal schnell Durchlaufen durch den Betrieb ist das naturgemäß unmöglich feststellbar, geschweige denn erlebbar. Im Kaizen nennt man das auch Gemba (der Ort des Geschehens). Die erste Regel lautet immer, verschaff dir als Verantwortlicher selbst einen Eindruck und geh wirklich an den Ort des Geschehens. Wie können Sie sonst wirklich wissen, wie es ist, z.B. im Schichtdienst im Call-Center zu arbeiten, ständiger Lärmbelastung ausgesetzt zu sein, unendlich unverschämte Kunden am Telefon beschwichtigen zu müssen und und und.

Ein radikaler Ansatz, für den in unserer Arbeitssituation kein Platz ist? Das glaube ich nicht, sondern halte dagegen: Wie wäre es denn wenn die Zeit, die in Besprechungen ohne wirkliches Ergebnis abgesessen wird, dafür genutzt wird? Man neigt oft reflexhaft dazu, Neuerungen und radikale Ideen zunächst abzulehnen, weil sie einem fremd erscheinen. Doch bei näherem Überlegen, ließe sich das alles durchaus bewerkstelligen.

Um noch einen anderen Anreiz zu geben: Die Forschung zeigt immer wieder, dass zufriedene MitarbeiterInnen, die in Würde arbeiten können, loyaler sind, weniger krank, mehr messbare Leistung erzielen und sich für die Firma einsetzen. Und sollte das auch der einzige Beweggrund sein, etwas wirklich anzusehen und zu verändern, soll es mir recht sein, denn das Ergebnis wird allen zu gute kommen.

Vielleicht mögen Sie mal darüber nachdenken, wie es um die Würde an Ihren Arbeitsplätzen bestellt ist. Und ein Modell, das mir in dem Zusammenhang ebenfalls sehr am Herzen liegt, ist das bedingungslose Grundeinkommen, dass das Geldverdienenmüssen und die Würde des Menschen entkoppelt. Hier finden Sie einen sehr sehenswerten Film dazu.

Gern lese ich Ihre Gedanken zu diesem Thema und freue mich auf Ihre Kommentare.

Ein Nachruf

Gestern vor einer Woche ist Lisa, mein geliebtes Katzenmädchen, gestorben. Nach über 17 wundervollen Jahren hat sie diese Erde verlassen. Es war eine so schwere Entscheidung. Zu entscheiden, sie einschläfern zu lassen und ihr Leben damit zu beenden. Was für eine Qual. Die Gedanken ob es wirklich das richtige ist. Es als Erlösung für sie zu sehen, da sie seit längerem unheilbar und schwer nierenkrank war, seit fast 14 Tagen nichts mehr fressen wollte und die Medikamentengabe jeden Morgen ein Kampf war. Ihr dabei zusehen zu müssen, wie sie jeden Tag weniger wurde. Sie wog am Ende noch grad mal 2 kg, jede Rippe war sichtbar und spürbar.

Sie schlief die letzten 14 Tage bei mir im Bett. Immer ganz nah an mich gekuschelt. Ist unzählige Male in der Nacht auf ihr Kisterl gelaufen, hat literweise Wasser trinken müssen und kam dann wieder zurück zu mir ins Bett. Hat Wärme und Nähe gesucht, mich mit ihren klugen, wachen Augen angesehen, wissend. Gott, was ist die Liebe manchmal für ein Fluch. Sie bindet uns an Wesen und lässt uns leiden, weil wir ihnen nicht helfen können. Weinen um sie und um uns selbst.

Und wie lange verschließt man die Augen vor dem Unvermeidlichen. Will es einfach nicht wahrhaben. Es nicht als Möglichkeit im Kopf haben. Wie kann man nur Richter sein und entscheiden ein Leben zu nehmen? Was ist das nur für eine riesige, nicht fassbare Verantwortung.

Es gibt auf dieser Straße kein Zurück. Es ist unwiederbringlich. Kein Miauen mehr, das mich begrüßt, wenn ich nach Hause komme. Kein darauf warten, dass ich sie endlich hochnehme und ihr erzähle, wie mein Tag war, kein Kuscheln mehr auf der Couch und gemeinsames Einschlummern. Kein Angestupstwerden mehr, wenn ich traurig war, kein Schnurren mehr beim Streicheln ihres so unglaubliches weichen Fells.

Kein Beobachten mehr, wenn sie draußen im Garten umherstromert, die Ohren aufgestellt und das eine gespaltene besonders zu hören scheint. Keine Miezekatze mehr, die den Lieblingsplatz in der warmen Sonne annektiert hat und ihn wie selbstverständlich für sich beansprucht. Wieviele unzählige Zeilen am PC und auf Papier sind mit ihr auf dem Schoß entstanden. Sie war immer da. Über 17 Jahre lang. In jeder Wohnung, in jedem Haus. Hat alles mitgemacht mit ihrem Frauchen.

Als ich damals eine zweite Katze gesucht hatte, hab ich mich auf den Weg ins Tierheim gemacht. Nachdem schon einige Versuche fehlgeschlagen waren, eine Gefährtin für Tracy, meine erste Katze zu finden, dachte ich mir, es muss einen anderen Weg geben. Und ich hab es einfach umgekehrt, mich in den Katzenkäfig ganz still in ein Eckchen gesetzt und mich aussuchen lassen. Und da war sie, erst ganz zurückhaltend und scheu, saß sie auf der anderen Seite, etwas abseits von den anderen und sah mich einfach nur an.

Ihr Blick hat mich kaum losgelassen und sie beobachtete mich sehr genau. Die anderen Katzen kamen und gingen in meine Nähe, um dann wieder weiterzuziehen. Und dann gab es diesen Moment. Sie entschied sich und kam langsam auf mich zu. Setzte sich an meine Seite und schaute mich an. Ich durfte sie streicheln und sie kuschelte sich förmlich in meine Hand. In diesen Momenten ist ihr endgültig mein Herz zugeflogen. Sie blieb bei mir und so hab ich sie in ihr neues Zuhause mitgenommen. Sie war noch ein ganz kleines und junges Kätzchen und hatte doch schon eine Leidensgeschichte hinter sich. Der Vorbesitzer war wohl einer der wenig tierlieben Sorte, denn ich bekam sie völlig abgemagert und mit gebrochenen Rippen (durch einen Tritt….).

In ihrem neuen Heim war sie bei jedem Türklingeln sofort hinter der Couch verschwunden und sobald sie eine Männerstimme nur hörte geriet sie in Panik. Es dauerte lange, bis sie diese spontane Angst etwas verlor und es war so berührend, wie sehr sie mir von Anfang an vertraute. Ja, so fing unsere gemeinsame Geschichte an. Sie führte uns in verschiedenste Landkreise rund um Passau und unterschiedlichste Lebenssituationen. Fast schien es so, als ob meine Miezemaus Lisa mit ihrer Gefährtin Tracy die einzigen Fixpunkte in meinem Leben waren.

Tracy, die Katze die ich damals schon hatte als ich Lisa aus dem Tierheim holte, ist 2006 gestorben, kurz nach meinem Vater. Und vor allem zu dieser Zeit wäre ich ohne mein Katzenmädchen völlig untergegangen. Doch so gab es noch ein Wesen, um das ich mich zu kümmern hatte und die immer zu spüren schien, wie wichtig ihre Nähe war. Die in dieser Zeit kaum von meiner Seite wich wenn ich daheim war, die ich stundenlang bei mir auf dem Arm und auf dem Schoß hatte. So ging auch diese schwere Zeit vorüber und sie hat mit Sicherheit einen großen Anteil daran, mich im Leben gehalten zu haben.

Sie war jeden Tag wieder eine lebendige Quelle und ein Geschenk für das ich unendlich dankbar war. Was für ein Glück ich doch hatte. Die Zeit mit ihr ist mir so kostbar und die letzten Stunden haben wir miteinander gewacht.

Ich hatte das Glück eine sehr liebe Tierärztin zu finden, die zu uns nach Hause kam. Als es dann soweit war, ist sie auf meinem Arm gestorben. Hat sich an meinen Hals geschmiegt und ich hielt sie, spürte ihre Nase, hörte sie leise atmen und dann immer leiser werden. Meine Tränen strömten über mein Gesicht und ich hatte das Gefühl, mein Herz bricht ein weiteres Mal.

Ich hielt sie fast eine Stunde noch in meinem Arm bis ich spürte, dass auch ihre Seele gegangen war. In diesem Moment fühlte ich eine große Ruhe in mich einziehen und ich konnte sie endlich loslassen.

Sie war gegangen und es war ein so unendlich großes Geschenk sie in meinem Leben gehabt zu haben.

Bildung ist das einzige Erbe

Bildung ist das einzige Erbe.

Dieser Satz ist mir absolut prägnant im Gedächtnis geblieben. Er stammt von einem Vater aus Peru, der zwei Kinder hat und mit seiner Familie in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebt. Seine Kinder haben die Chance durch das Projekt One Laptop per child OLPC von Nicolas Negroponte an der “großen” Bildung der Welt partizipieren zu können. Und dadurch ihre Möglichkeiten auf ein erfülltes, glückliches und gesundes Leben unendlich zu erhöhen.

Bildquelle: OLPC

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die Armut durch Hilfe zur Selbsthilfe zu bekämpfen und setzt dabei auf Bildung. Vor kurzem lief auf arte tv ein Dokumentarfilm zum Projekt OLPC und es wurden Familien, Kinder und Schulklassen in Peru und Ruanda begleitet, die durch die Beteiligung der jeweiligen Staatsregierungen an dem Projekt teilnehmen können. Dieser Film hat mich sehr berührt.

Die Freude der Kinder zu sehen, als es endlich soweit ist und die Laptops in der Schule ankommen und ausgepackt werden. Der Eifer und die Begeisterung all dieses neue auszuprobieren, ohne Berührungsängste mit dem Laptop zu arbeiten und mit den anderen SchülerInnen im Verbund gemeinsam zu lernen.

Dazu kommt ein weiterer interessanter Gedanke: Durch die Programmiermöglichkeiten lernen Kinder sich selbst beim Denken zuzusehen und zu lernen, WIE ihr denken funktioniert. Dieses Meta-Lernen über das Lernen ist der Katalysator für alles neue, das es zu erarbeiten gilt. Das Prinzip des Selbstlernens, des gemeinsamen Ausprobierens, das voneinander Abschauen und eigenes Wissen ganz selbstverständlich wieder in die Gruppe zurückzugeben, macht die Kinder stark. Und lehrt sie, dass Wissen teilen reich macht. In vielerlei Hinsicht.

Die Kinder dürfen die Geräte mit nach Hause nehmen und können auch dort daran arbeiten. Der XO-1 macht sich in der ärmlichen Umgebung noch bizzarrer aus, als er ohnehin schon aussieht mit seinen grünen Antennen-Ohren. Im Gespräch mit dem Filmteam spiegelt sich auf den Gesichtern der Eltern Stolz, Überforderung und Hoffnung gleichermaßen. Sie haben nichts an Wert was sie ihren Kindern hinterlassen könnten.

“Bildung ist das einzige Erbe, was ich meinen Kindern mitgeben kann. Das einzige.” Diese Worte spricht der Vater sehr leise und doch haben sie eine unglaubliche Kraft. Denn damit öffnet sich eine neue Welt. Und seine Kinder haben die Möglichkeit ein Teil dieser Welt zu sein. Es aus dem Elend der Armutspirale heraus zu schaffen. Und das gemeinsam mit anderen Kindern, begleitet durch LehrerInnen die sie darin unterstützen auf ihre Art sich dem Neuen zu nähern.

Auch wenn es Kritik an dem Projekt gibt, vornehmlich von anderen Firmen und Organisationen die darin ein Konkurrenzprodukt sehen, gilt es die Vision im Auge zu behalten. Bildung zu erlangen ist vor allem für die ärmsten Ländern die große Chance wirklich etwas verändern zu können, da es von den eigenen Kindern, in der eigenen Kultur angetriebene Veränderungen sein werden.

Für mich persönlich ist jede Initiative Bildung zu schaffen ein elementarer Bestandteil der Aufgabe von jedem von uns. Jeder Mensch den ich an meinem Wissen teilhaben lasse, hat dadurch die Möglichkeit zu wachsen. Genauso ist es umgekehrt, dass sich das Wissen der anderen für mich als Reichtum erweist, der mehr wird und sich nicht verringert durch teilen.

Wieviele von uns machen tagein tagaus ihren Job ohne groß noch darüber nachzudenken. Das was es neu zu lernen gibt, macht man halt so mit. Doch wer teilt denn sein Wissen wirklich noch mit anderen? Wer hat nicht Bedenken, dass er dadurch überflügelt werden könnte? Wo ist die Begeisterung geblieben, mit der sich etwas neues einprägt?

Wie wäre es wieder etwas von dem Geist, der OLPC verbreitet, wieder ins alltägliche Leben zurückzuholen? Wieso nicht kleine und kleinste Bildungsinitiativen in Firmen zu starten, in Gemeinden, in Vereinen? Jeder von uns kann etwas besonders gut und das ist es wert weitergegeben zu werden. Im Großen wie im Kleinen.

Social Media, was soll das denn schon wieder sein…?

Unter diesem Begriff werden alle Aktivitäten zusammengefasst die sich im „neuen Web“ nutzen lassen in Bezug auf  (Unternehmens-)Kommunikation.

Kunden können inzwischen in kürzester Zeit ihre Meinung über Produkte, Marken und Unternehmen kund tun. Möchten direkt angesprochen werden und wünschen sich Mitspracherecht und Transparenz. Und sie halten natürlich auch nicht mit schlechten Erfahrungen hinter dem Berg.

Daher ist die entscheidende Frage für Unternehmen heute nicht mehr „mach ich da mit?“ sondern „wie kann ich dabei sein?“ Denn Social Media ist eine Business-Strategie.

Wie sich das nun alles systematisch aufbauen lässt, welche Tools Sinn machen und was man besser lassen sollte, möchten wir Ihnen an diesem Abend gern aufzeigen.

Und selbstverständlich gibt es, wie immer, alle Links zum bequemen Nachsurfen in Ihre Mailbox geliefert.

Alle Detailinformationen finden Sie hier.

Wann:
Donnerstag, 25. März 2010 von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

Wo:
Weisses Haus der Hacker Feinmechanik – Wildenforster Str. 6, 94560 Offenberg-Neuhausen bei Deggendorf – Anfahrt

Ihre Investition:
Vortrag inkl. komplette Linkliste 20,00 €

Anmeldung:
Per email oder Tel: 08535/912881

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann seien Sie mit dabei, wir freuen uns auf Sie!

Meine Leseliste aus dem Jahr 2009

Buecherwand_R_by_wrw_pixelio.deEs ist für mich immer wieder interessant, in den Listen anderer zu stöbern und Ideen daraus mitzunehmen. Dies gilt für mich besonders bei  Bücherlisten ;-)

Und es sei mir verziehen, wenn ich schon etwas spät für eine Leseliste aus dem letzten Jahr dran bin. Doch vielleicht findet ja der eine oder die andere hier einen interessanten Buchtitel und lässt sich inspirieren.

Es ist ein Auszug meiner gelesenen Sach-Bücher aus 2009. Bereits auf die beschränkt, die ich sofort wieder lesen würde. Die Reihenfolge ist relativ chronologisch des Lesezeitpunktes nach.

Bildquelle: wrw @pixelio.de

Bei den verlinkten Bücher gibt es eine Rezension von mir dazu. Und die farbig gedruckten Buchtitel sind meine absoluten Favorites und Leseempfehlungen.

Wenn jemand Fragen zu einem der Bücher hat, immer her damit :-) Und jetzt viel Spaß beim Stöbern!

  1. Levine, Robert – Die große Verführung
  2. Standenat, Sabine – So lerne ich mich selbst zu lieben
  3. Levine, Robert – Eine Landkarte der Zeit
  4. Surowiecki, James – Die Weisheit der Vielen
  5. Seifert, Josef W. – Visualisieren, Präsentieren, Moderieren
  6. Förster, Hans-Peter – Texten wie ein Profi
  7. Kurz, Jürgen – Für immer aufgeräumt
  8. Roth, Susanne – Einfach aufgeräumt
  9. Koller, Christine – Inspiration – jetzt!
  10. Walter, Hans-Jürgen – Denkzeichnen
  11. Harford, Tim – Ökonomics
  12. Edwards, Betty – Der Künstler in dir
  13. Emmet, Rita – Was du heute kannst besorgen…
  14. Gigerenzer, Gerd – Bauchentscheidungen
  15. Baumgartner, Peter – Content Management Systeme in e-Education
  16. Naish, John – Genug
  17. Fiore, Neil. A – Wenn nicht jetzt wann dann?
  18. Schwartz, Tony – Die Disziplin des Erfolges
  19. Weinberg, Gerald M. – Weinberg on Writing (engl.)
  20. Harford, Tim – Die Logik des Lebens
  21. Kettl, Barbara – Wege zum Kunden
  22. Blenchard, Ken – Know can do
  23. Peppers, D. und Rogers, M. – Strategien für ein individuelles Kundenmarketing
  24. Wilson, Jerry – Mund zu Mund Marketing
  25. Fischer, Christian – Macht Schlagzeilen
  26. Serva-Schreiber, David – Die neue Medizin der Emotionen
  27. Childre, Doc Lew – Kannst du mit dem Herzen sehen?
  28. Rosenberg, Marshall – Wie ich dich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe
  29. Kuntz, Bernhard – Warum kennt den jeder?
  30. Childre, Doc Lew – Vom Chaos zur Kohärenz
  31. Templeton, Tim – Networking, das sich auszahlt… jeden Tag
  32. Detroy, Erich-Norbert – Powerbuch der Neukundengewinnung
  33. Zanetti, Daniel – 1000 Tipps zur Mitarbeitermotivation
  34. Zehmisch, Monika – Business-Networking mit XING
  35. Wiseman, Richard – So machen Sie Ihr Glück
  36. Baum, Thilo – Komm zum Punkt
  37. Siefer, Werner – Das Genie in mir
  38. Frank, Hans-Jürgen – Ideen zeichnen
  39. Fulghum, Robert – Alles, was du wirklich wissen musst, hast Du schon als Kind gelernt
  40. Zanetti, Daniel – Kundenverblüffung
  41. Mardorf, Elisabeth – Wer immer geradeaus geht, kommt nicht weit
  42. Johnson, Alexandra – Wie aus dem Leben Geschichten entstehen
  43. Kopmeyer, Marion R. – Das große Handbuch der Erfolgsstrategien. Wunscherfüllung
  44. Bryson, Kelly – Sei nicht nett, sei echt
  45. Kensington, Ella – Die Glückstrainer
  46. Beattie, Melody – Kraft zum Loslassen
  47. Pasztor, Susann – Ich höre was, das du nicht sagst
  48. Sick, Helma – Wie frau sich bettet
  49. Gavalda, Anna – Das Glück kommt nie (Belletristik)
  50. Galdwell, Malcolm – Tipping Point
  51. Gerber, Michael – Das Geheimnis erfolgreicher Firmen
  52. Ariely, Dan – Denken hilft zwar, nützt aber nichts
  53. Davich, Victor N. – die 8 Minuten Meditation
  54. Nuber, Ursula – Lass mir mein Geheimnis

Dieser Artikel ist Teil der Serie Gewohnheiten ins Leben bringen.

Wir haben uns im

  • ersten Beitrag mit den verschiedenen Motivationsarten und Zielen von Gewohnheiten beschäftigt. Im
  • zweiten Artikel haben wir uns die verschiedenen Lernkurven näher angesehen. Und heute im
  • dritten Teil geht es um Ihre ganz persönlichen Gründe und warum diese so wichtig sind für die erfolgreiche Integration von Gewohnheiten. Thema des
  • vierten Teils waren umsetzbare Schritte und warum es babysteps sein sollten. Im
  • fünften Teil haben wir begründet warum es Sinn macht, neue Gewohnheiten an bereits bestehende Gewohnheiten anzuhängen. Und
  • beim sechsten Beitrag ging es um die Dokumentation Ihrer Gewohnheit. Der
  • siebte Beitrag schließt die Serie ab und bietet Ihnen Literaturtipps zum Thema Gewohnheiten.

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Mit diesem siebten Teil schließt die Serie Gewohnheiten ins Leben bringen ab. Wer gern noch näheres zum Thema Gewohnheiten lesen möchte, dem kann ich dazu folgende Bücher empfehlen:

  • Der längere Atem. Die fünf Prinzipien für langfristigen Erfolg im Leben / George Leonhard
    Über dieses Buch hatte ich bereits bei den Lernplateaus gesprochen. Es ist zwar schon etwas älteren Datums, doch hat es nichts von seiner Aktualität eingebüßt. George Leonard ist Aikidomeister und beschreibt in dem Buch mit der Metapher des Weg des Meisters wichtige Prinzipien die für unser Leben nützlich sind. Was es z.B. für eine Wirkung hat, wenn wir uns im steten Dranbleiben Üben und vieles mehr. Ein kleines Büchlein mit tiefem Inhalt.
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  • Wenn nicht jetzt, wann dann / Neil Fiore
    Wenn Sie die Möglichkeit haben, dieses Buch über eine Bücherei oder Uni-Bibliothek zu leihen, sollten Sie das tun. Es ist ein absoluter Klassiker und behandelt viele unserer selbstgebauten Blockaden.
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  • Erfolgreiche Gewohnheiten / Jörg Weisner
    Dies ist das jüngste Buch unter den bisherigen und geht das Thema Gewohnheiten schaffen auf eine äußerst pragmatische Weise an. Sie werden dort viele Tipps zum Dranbleiben finden.
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  • DVD: bleep
    Dieser Tipp läuft etwas außerhalb der Wertung. Doch nichts destotrotz kann ich Ihnen nur empfehlen, dass Sie ihn sich ansehen. Es geht darin um Erkenntnisse der Gehirnforschung die zum einen in einer Rahmenhandlung und zudem mit genialen Animationen dargestellt werden. Absolut sehenswert!

Es gibt natürlich noch jede Menge mehr an Informationen dazu. Doch es geht ja weniger ums Lesen, als darum, dass Sie Ihre Gewohnheiten ins Leben bringen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg und freue mich, wenn diese kleine Artikelserie etwas dazu beitragen konnte!
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Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

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