Nachgehört – Podcast Review #1

Podcasts waren bei mir immer so eine Sache. Daheim hör ich sowas nicht und unterwegs im Auto mag ich’s auch meist ganz still. Doch irgendwie haben sie sich doch wieder in meinen Fokus geschlichen und inzwischen bin ich sehr angetan und nutze meine “Zufußgehstrecken” ob das jetzt Walking oder bummeln an der Donau ist, um mich hörend informieren und inspirieren zu lassen.

Manche der Podcasts beeindrucken mich nachhaltig bzw. find ich einfach besonders hörenswert und ich möchte sie in loser Folge hier vorstellen. Die Themenauswahl ist dabei völlig querbeet und in keinster Weise in irgendeiner Reihenfolge angeordnet. Viel Spaß beim Nachhören!

Gesundheit, Männer! Die neuen Schwächen des starken Geschlechts

Während Frauengesundheit seit den 1970er Jahren gut erforscht ist und spezielle Therapieangebote von Frauen intensiv genutzt werden, kommt bei Männern erst langsam an, dass auch sie spezielle Gesundheitsangebote brauchen.

Dieser Podcast greift das Thema Männergesundheit auf. Es kommt ein sog. Männerarzt im Interview zu Wort, es wird aufgezeigt woran es liegen könnte, dass zwar bei Männern nur halb soviel Depressionen diagnostiziert werden wie bei Frauen jedoch 3x mehr Suizide von Männern begangen werden.

Insgesamt eine wirklich interessante Sendung zu diesem Thema. Der Podcast ist von Bayern2 aus der Sendung Notizbuch und hier zu finden.

Wie am Verkauf von Versicherungen verdient wird

In Deutschland gibt es mehr Lebensversicherungsverträge als Einwohner. Versicherungsvertreter leben von Provisionen – und das hat Folgen. Verkauft wird oft nicht die angemessene Versicherung, sondern die, die die höchste Provision bringt.

Diese Sendung widmet sich dem Thema Lebensversicherungen mal von der Provisionsseite. Wie oben im Teaser-Text schon angeklungen, stellt auch genau das ein Problem dar. Auch wenn inzwischen die Provision auf die ersten 5 Jahre der Laufzeit verteilt werden müssen, können hier die Vermittler immer noch am meisten verdienen.

Trotzdem wird eine unfassbare hohe Anzahl von Lebensversicherungen vorzeitig gekündigt zum Schaden des Versicherten.

Absolut hörenswert und interessant. Auch dieser Beitrag ist von Bayern2 aus der Reihe Notizbuch und hier zu finden.

Anders altern – Langzeitbeobachtung einer Senioren-WG

Fünf Jahre sind vergangen, seit sich acht Frauen zusammengefunden haben, um in eine Alters-Wohngemeinschaft zu ziehen. Von Anfang an haben sie sich Unterstützung geholt, eine professionelle Beraterin, die ihnen in schwierigen Fragen zur Seite steht. In der Gründungsphase dominiert die Begeisterung, dann folgen erste Konflikte, einige springen ab, ein harter Kern bleibt übrig. Nähe und Distanz werden neu ausgelotet. Inzwischen hat sich die Gemeinschaft bewährt, z.B. wenn eine Mitbewohnerin krank wird, bekommt sie Unterstützung wie in einer Familie, die zusammenhält.

Ich muss sagen, dieser Podcast hat mich sehr berührt. Die Sendung begleitet eine Gruppe von Frauen die sich aufmacht, ein gemeinsames Haus zu finden um dort eine WG zu gründen. Die Damen sind von 60 bis Mitte 70 und werden von einer Beraterin im ganzen Procedere begleitet (übrigens eine interessante Berufsoption).

Wer sich Gedanken über Wohnen im Alter macht, sollte sich diese Sendung auf jeden Fall anhören. Es steckt sehr viel positive Lebenskraft in dem vorgestellten Modell und es ist eine zukunftsfähige Lösung für’s Alter. Dieser Beitrag ist von SWR2 aus der Reihe Tandem. Hier zu finden.

 

Twittergeschichten Part 2 – Twitter-Picknick in Schloss Zeilitzheim

Alexander von Halem, der Herr vom Barockschloss Zeilitzheim hatte eingeladen. Zum diesjährigen Twitter Picknick am 21. April 2012, das bereits zum 2. Mal stattfand.

Die Verbindung, die alle Gäste untereinander hatten, war das Verknüpftsein mit seinem Twitter-Account @barockschloss denn die Einladung ging an seine follower. Und so reisten sie an aus allen Ecken Deutschlands. Wir (@hkrausler und @wissensagentur) haben die oberpfälzische Fraktion gestellt.

Ab 14 Uhr war großes Hallo und Zusammenkommen in der alten Kapelle des Schlosses. Leider war das Wetter anfangs nicht so besonders Picknick geeignet und so wurden die mitgebrachten Speisen und leckeren Sachen einfach hier verspeist.

Eine Besonderheit war das wahrhaft ungewöhnliche Getränkeangebot, was hier, hier, hier und hier zu sehen ist. Nichts davon hatte ich vorher schon mal probiert oder überhaupt gekannt, doch man lernt ja bekanntlich nie aus.

Nachdem dann die Sonne doch noch rauskam, wurde kurzfristig die gesamte Aktion in den Schlosshof verlegt. Unter den Arkaden wurde von Ingo Hahn aka @brettspielecke interessante Dinge aufgebaut, die sich allesamt als unterhaltsame Gemeinschaftsspiele herausstellten.

Spiele ohne Ende

Bei diesem Geschicklichkeitsspiel, bei dem es um Schnelligkeit und Treffsicherheit geht, wurde ich vernichtend 3x von Helge geschlagen, so dass ich erst mal eine Pause brauchte.

Doch gleich nebenan beim Memory hatte ich mehr Glück und konnte zumindest hier abräumen und einen Teil der Niederlage von grad eben wieder aufholen.

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Das Riesenmikado war zu viert ein Riesenspaß und trotz versuchter Ablenkungsmanöver durch meine Vielplapperei war seine Konzentration ungebrochen :-)

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Das Highlight in Sachen Spiele sollte jedoch erst noch kommen. @isartom und @nanderl - bei Twitter auch unter @schnitzljagd zu finden – haben eben eine solche für alle Gäste auf die Beine gestellt. Zwei Gruppen sollten versteckte Hinweise im ganzen Haus, im Schlossgarten und dem kompletten Areal finden..

Schnitzeljagd

Echt jetzt, ich hatte schon ewig nicht mehr so viel Spaß!! Gleich am Anfang ging es in den Garten, bei dem der Hinweis oben in einem Baum, erreichbar durch eine Kletterleiter versteckt war. Unsere kleinste Mitspielerin der Gruppe hat sich wagemutig nach oben geschwungen und kam dann auch schon mit dem nächsten Hinweis wieder runter. Leider hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass wir den Hinweis für die andere Gruppe erwischt hatten, so dass wir quasi ohne über Los direkt gleich beim Ziel landeten :-)

Doch da wäre ja der ganze Spaß schon vorbei gewesen, so dass wir uns den richtigen Hinweis holten und damit ins Schloss hineingeführt wurden.

Es waren Kreuzworträtsel zu lösen, Sprossenfenster zu zählen, Teppiche zu lüften, Sprachtüfteleien zu entschlüsseln und dabei immer die andere Gruppe im Auge zu behalten, die natürlich auch die ersten sein wollten. Hier ist ein kleines Album der einzelnen Stationen zu finden.

Was für eine wunderbare Idee, die uns Erwachsene wieder zu Kindern werden ließ, die begeistert im ganzen Haus rumsausten, laut miteinander nachdachten um die verschiedenen Aufgaben zu lösen und schlussendlich das Ziel als zweite zu erreichen. Doch nachdem wir ja bereits ganz am Anfang am Ziel waren, haben wir beschlossen, dass wir ja eigentlich die hidden winner waren und konnten damit großzügig sein ;-)

Nach soviel Aufregung war erst mal ausruhen angesagt und das geht in den wunderbaren Zimmern in Schloss Zeilitzheim ganz wunderbar. Stilecht mit Möbeln aus verschiedenen Epochen ausgestattet, bieten alle Zimmer (jedes hat einen eigenen Namen) eine angenehme Atmosphäre, die zum Entspannen einlädt.

Black Stories

Damit war der Tag jedoch noch lange nicht vorbei. Der harte Kern traf sich abends wieder in der Kapelle zu einer nächsten Spielerunde. Black Stories wurden erzählt. Dahinter verbergen sich nun keine Geistergeschichten (obwohl manche der Storys schon etwas gespenstisches hatten) Nein, ganz anders. Jede Karte der Black Storys enthält auf der Vorderseite wenige Sätze in denen das Ende einer Geschichte erzählt wird. Und weil es eben Black Storys sind, dreht es sich oft um Mordgeschichten.

Der Rest der Gruppe hat die Aufgabe, die ganze Geschichte herauszufinden und darf nun Fragen stellen, die sich mit ja oder nein beantworten lassen und der Karteninhaber hat auf der Rückseite die komplette Story, so dass er auf die Fragen auch richtig antworten kann. Hier erwiesen sich manche der Mitspieler mit einer besonders morbiden Phantasie gesegnet, so dass sie erstaunliche Annahmen machten und oft innerhalb kürzester Zeit auf die krudesten und korrekten Lösungen kamen. Nein, ich nenne jetzt keine Namen :-)

Meine Treffer bezogen sich allesamt auf völlige phantastische Spinnereien aus meinem Kopf, von denen ich keine Sekunde glaubte, dass sie stimmen könnten. Doch ich hab mich da manchesmal selbst überrascht. Oder würden Sie ernsthaft bei dem vorgegebenen Satz “weil er sich aus einem Automaten eine Cola herausließ musste er sterben” darauf kommen, dass sein Tod dadurch stattfand, weil der Automat umfiel und ihn unter sich begraben hat? Eben, so was geht in meinem Fall am besten mit ein paar Gläschen sehr feinem Weißwein intus und einfach rumphantasieren :-)

Zu späterer Stunde entschied die Runde, dass es nun Zeit für ein Nachtgrillen war und verschwand erstmal mit Teller, Essbarem und Besteck bewaffnet im Hof. Nach erfolgter Stärkung konnte wieder weitergespielt werden und auch hier muss ich sagen, ich hab mich wirklich königlich amüsiert. Was mir wieder einmal zeigt, wie schnell Menschen, die sich zunächst überhaupt nicht kennen, über miteinander spielen eine Gemeinschaft sein können.

Nach einer gut geschlafenen Nacht und einem kurzen Frühstück ging es für mich Richtung Stuttgart, da ich an dem Sonntag noch einen Workshop für Medienpädagogen gehalten habe. Manchmal kommt eben sehr eng alles zusammen.

Mein Fazit zum Twitterpicknick oder #twitpic wie der offizielle Hashtag lautet:

Eine wunderbare Idee von Alexander von Halem verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für seine ganzen Mühen, trotz gesundheitlichem Angeschlagenseins uns dies in seinem Schloss zu ermöglichen. Ich kann nur sagen, sollte es zu einer Tradition werden und nächstes Jahr wieder stattfinden, bin ich auf jeden Fall dabei!

Der 7. Bloggeburtstag, das Schreiben und eine Überraschung

Schreiben, schreiben, schreiben. Davon ist mein Leben geprägt. Mit 10 Jahren hab ich ein Tagebuch mit Schloss geschenkt bekommen. Und dies war ab sofort mein größter Schatz. Auch wenn es Jahre gab, in denen es zu Pausen im Tagebuch kam, hab ich mir diese Tradition bis heute bewahrt. Inzwischen bin ich bei Buch Nr. 13 angekommen und ein Ende ist nicht abzusehen.

Dazu kamen vor einigen Jahren die Morgenseiten nach Julia Cameron. Ein wertvolles Instrument zur Entwicklung von Selbstwirksamkeit. Auch hier gibt es Lücken. Ich schaffe es nicht jeden Tag. Doch jeder Tag an dem ich Morgenseiten schreibe, ist ein Tag der weitaus geordneter und gelöster verläuft als einer ohne. Mein Bilanz beläuft sich hier aktuell auf 17 Bücher, gefüllt mit Morgenseiten.

Und dann gibt es noch diesen Blog hier. Im April 2005 habe ich begonnen öffentlich zu schreiben, zu bloggen. Ursprünglich mit dem Gedanken gestartet, fachliche Themen rund um meine Arbeit zu beleuchten, drehen sich inzwischen viele Themen um die Entwicklungsmöglichkeiten die das Leben uns Menschen so bietet.

Da ist schon eine ganze Menge zusammengekommen. Insgesamt sind es momentan 395 Artikel. Und was mich besonders freut: Viele Artikel sind auf Ihr/euer Interesse gestoßen und wurden kommentiert. Summa summarum sind es aktuell 1.244 Kommentare!

Wer von mir was in gedruckter Form lesen möchte, kann gern mal in meinen lulu-Bookstore reinschauen.

Zu bloggen heißt manches Mal sich ganz allein auf der Welt zu fühlen. Artikel werden wie Silvesterraketen ins große All Internet geschossen in der Hoffnung, dass ihr Licht jemanden erreicht. Wer neu zu bloggen beginnt, sollte sich darauf konzentrieren, regelmäßig interessante und lesenswerte Inhalte zu verfassen. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig.

Den Blick dabei in erster Linie auf die Produktion der Artikel zu legen und weniger auf die Resonanz. Denn bloggen heißt eben auch, schreiben ohne zu wissen, ob man jemanden erreicht. Die Zahl der stillen MitleserInnen ist stets weitaus höher als die Zahl der Kommentierenden. Das ist nicht weiter schlimm. Wie unser Mathelehrer immer sagte: “Fragen Sie nicht warum, es ist einfach so.”

‘Wer schreibt, der bleibt’ heißt ein altes Sprichwort. Obwohl es in einem anderen Zusammenhang entstanden ist, lässt sich für’s Bloggen daraus durchaus ableiten, dass jemand, der fundierte Inhalte zu einem Themen schreibenderweise in seinem Blog zu bieten hat, davon etwas versteht.

So kann nach und nach eine Expertise entstehen, die sich weder durch Werbung noch durch andere Marketing-Aktionen erreichen lässt. Denn ein Blog enthält all Ihre Artikel. Hier ist alles versammelt. Ihr ganzes Wissen.

Natürlich könnte man jetzt einfach drauflos bloggen. Kostenlose Blog-Plattformen gibt es genügend. Wenn Sie für Ihr Unternehmen bloggen wollen, bietet sich jedoch eine strategische Herangehensweise an. Wie entwickelt man gute Texte, mit welchen Tools kann man manches automatisieren, wie funktioniert so eine Blog-Plattform usw.

Am Freitag, 11. Mai 2012 findet der nächste Blog-Workshop mit mir statt. Einen Nachmittag lang werden wir uns mit allem rund ums Bloggen beschäftigen. Jedoch nicht nur theoretisch, sondern gleich praktisch, weil für Sie ein Trainingsblog bereitsteht, den Sie auch noch einige Zeit nach dem Seminar von daheim aus nutzen können. Wer gern mehr wissen möchte, findet hier alle Informationen zum Workshop.

Endlich komme ich damit auch zur angesprochenen Überraschung aus dem Titel. Für das Seminar gibt es 3 Plätze für meine BlogleserInnen zu gewinnen! Das Mitmachen ist ganz einfach: Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, schreiben Sie dies in einem Kommentar zu diesem Beitrag. Bei mehr als 3 TeilnehmerInnen entscheidet das Los.

Dann halte ich mal feste die Daumen und sag an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle meinen BlogleserInnen!

Bloggen mit WordPress ist easy

Kann das wirklich jeder?

Bloggen mit WordPress ist keine Hexerei. Es funktioniert im Prinzip wie eine virtuelle Schreibmaschine. Hat man Titel und Text braucht man nur noch Tags vergeben, das ganze in eine Kategorie reinschieben und veröffentlichen.

Das ist die einfachste Vorgehensweise und die schauen wir uns grad live in Landshut im Kurs der Unternehmerfrauen im Handwerk an. Macht Riesenspaß!

Das Bild ist eines der Standard-Windowsbilder die berühmten Wasserlilien :-)

 

Web2.0 für heilpädagogische Einrichtungen

Wir sitzen hier grad im CPH in Nürnberg und tauschen uns über Möglichkeiten der Nutzung von Weblogs für heilpädagogische Einrichtungen aus.

WissensAgentur reloaded – ein Blick zurück

WissensAgentur reloaded ist eine Serie, die zum Stöbern im WissensAgentur-Blog einlädt. Was gab es vor einem, zwei, drei… Jahren hier zu lesen?

April 2009

Jedes Ding hat einen Ort und jedes Ding hat seinen Ort

Passend zu unserer Fastenchallenge findet sich hier ein Grundsatzartikel zum Organisieren von Dingen. Wer die Dinge immer wieder an den Ort zurücklegt, an dem sie ihr “zuhause” haben, wird sie dort auch immer finden. Ist doch ganz einfach :-) [weiterlesen: Jedes Ding hat seinen Ort...]

April 2008

Quintessenz – Gedanken zum Mitnehmen – Ausgabe 3

Wie wir unser jetziges Leben empfinden, hängt sehr von unseren bisherigen Entscheidungen ab. Welchen Einfluss wir darauf nehmen können und wie sich die Wetterlage des Gefühls zu Ihren Gunsten bewusst ändern lässt, finden Sie in diesem Artikel [weiterlesen: Quintessenz - Gedanken zum Mitnehmen...]

April 2006

I have to walk my talk

Das was wir in einem Gespräch hören, muss nicht unbedingt mit dem übereinstimmen, was unser Gefühl dazu sagt. Manches Mal erleben wir eine Nichtübereinstimmung, die sich seltsam anfühlt. Was es damit auf sich haben kann und wie sich damit umgehen lässt, können Sie in diesem Beitrag nachlesen. [weiterlesen: I have to walk my talk]

Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 6 / Tag 42 – Reflexion am Sonntag

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2012 Tag: #bgf12

Es ist vollbracht! Wir haben 42 Tage geschafft!

Wir haben insgesamt 6 Tage damit verbracht, im ganzen Haus klar Schiff zu machen. Angefangen

Alle tapferen MitstreiterInnen haben fleißig geräumt, ausgemistet und Luft geschaffen.

Es freut mich sooooooo sehr, dass Ihr alle so unglaubliche Erfolge erzielt habt! Mich haben eure Berichte und Bilder sehr berührt und ich möchte euch aus tiefstem Herzen dafür danken, dass Ihr mich und uns daran habt teilhaben lassen.

Dieser Sonntag soll uns zum Reflektieren über diese Woche und die gesamte Fastenchallenge dienen. Wer möchte, kann sich mit den folgenden Fragen eigene Gedanken über seine Erfahrungen mit dem Loslass-Projekt machen. (Interessant ist, da wir uns auch diese Woche die gleichen Fragen stellen, was sich inzwischen bei unseren Antworten verändert/verstärkt/bewegt hat):

  • Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?
  • Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?
  • Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?
  • Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?
  • Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?

Und zusätzlich noch als Resümee über die gesamte Zeit:

  • Wie war das für mich, gemeinsam mit anderen diese Loslass-Challenge durchzuführen?
  • In welcher Form kann ich mir vorstellen diese Loslass-Challenge fortzusetzen?
  • Was können Sie konkret tun, damit Ihre Erfolge anhalten?
  • Was haben Sie über sich gelernt in dieser Zeit?

Wenn Sie mögen, schreiben Sie doch dazu einen Kommentar oder einen Beitrag auf Ihrer eigenen Webseite. Sie haben mir eine große Freude gemacht, dass Sie mit dabei waren. Und ich bin sehr gespannt darauf, Ihr Resümee über diese Fastenchallenge zu lesen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wunderbare Feiertage, Raum und Zeit um zur Ruhe zu kommen und viel Freude an Ihrem neugewonnenen Platz. DANKE für’s Mitmachen!

Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 6 / Tag 41 – Bereich: virtuelle Kontakte

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2012 Tag: #bgf12

Die Regeln, wie unser Loslass-Projekt funktioniert:

Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr. Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.

That’s it!

Es gibt dazu die flickr-Gruppe #bgf12, der alle MitmacherInnen beitreten können.

Wir gehen heute online und schauen mal bei verschiedenen Netzwerken rein:

  • Stellen Sie Ihren Küchenwecker/Handy auf 10 Minuten.
  • Melden Sie sich in dem Netzwerk an, in dem Sie sich online viel am meisten aufhalten (facebook, Twitter, XING, Foren usw.).
  • Gehen Sie in den Bereich Kontakte/Freunde/Follower o.ä.
  • Schauen Sie Ihre ganzen Kontakte durch.
    Welche davon mögen Sie wirklich gern? Welche sind einfach zu viel? Welche kennen Sie eigentlich gar nicht wirklich? Welche mögen Sie überhaupt nicht?
  • Sortieren Sie alles in drei Bereiche:

Kontakte, die Sie mögen
Kontakte, die Sie gar nicht wirklich kennen
Kontakte, die Sie nicht mögen/Ihnen nicht gut tun

  • Behalten Sie die Kontakte, die Sie wirklich mögen. Und überlegen Sie dabei, wieviele genug sind. (z.B. Macht es wirklich Sinn, jemanden von einer Messe von vor 3 Jahren hier als Kontakt zu behalten?)
  • Löschen Sie die Kontakte die Sie nicht wirklich mögen/Ihnen nicht gut tun.
  • Entscheiden Sie bei den Kontakten, die Sie nicht wirklich gut kennen, ob Sie diese tatsächlich behalten wollen. Falls nicht, löschen.

Wenn Sie keine Lust mehr haben, war’s das auch schon für heute. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie noch weitermachen und ein klein wenig mehr Zeit investieren wollen, ist das klasse, und Sie finden hier weitere Anregungen dazu: (denken Sie dabei an die Vorher-Zwischen-Nachher-Fotos!)

  • Verfahren Sie ebenso in anderen Netzwerken, in denen Sie sich online viel bewegen.
  • Sortieren Sie in die drei Kategorien (Kontakt mögen Sie/tut Ihnen gut, Kontakt mögen Sie nicht/tut Ihnen nicht gut, Kontakt kennen Sie nicht wirklich) und arbeiten diese durch wie bereits die anderen.

So, damit haben wir unsere heutige Loslassaufgabe gemeistert. Was ist da alles so bei Ihnen aufgetaucht? Was für Kontakte mussten gehen? Ich bin gespannt auf Ihre Berichte!

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