keynote beim IsarCamp – Gendermarketing: oder warum Frauen anders einkaufen
IsarCamp – Share: die dritte Welle des Internet?
Diese Frage ist der Rahmen rund um die Themen des IsarCamp am 7. und 8. Juni 2013 in München. Es bildet den Abschluss der Münchner Webwoche und lädt alle Interessierten ein dabei zu sein.
Wer kommt, darf sich auch was von mir anhören
Wie es sich für ein BarCamp gehört gibt es die Möglichkeit eigene Sessions anzubieten. Darüber hinaus wird es verschiedene keynotes geben, die als feste Vorträge jeweils die Vormittage füllen. Ich habe die Freude mit einer keynote vertreten zu sein. Zu diesem Thema:
Gendermarketing – oder warum Frauen anders einkaufen
Frauen kaufen anders ein. Männern auch. Die Kriterien nach denen ein Gut oder eine Dienstleistung ausgewählt wird, das Kommunikationsverhalten und die aufgewendete Zeit sind zum großen Teil sehr unterschiedlich bei Männlein und Weiblein. Dieses Wissen lohnt auch ein Überdenken bei der Gestaltung von Internetseiten und Portalen.
In diesem informativen und witzigen Vortrag wird das Thema mit anschaulichen Beispielen erläutert und dient zur Sensibilisierung und Wahrnehmung der verschiedenen Entscheidungskriterien bei Mann und Frau. Mit den Ausführungen soll angeregt werden im nachfolgenden gemeinsamen Gespräch die Chancen und Möglichkeiten auszuleuchten, die sich damit ergeben.
Eine Frage – eine Antwort
Im Vorfeld haben die ReferentInnen die Möglichkeit über eine ausgesuchte Frage Ihr Thema vorzustellen. Das mach ich natürlich gern und habe mich für folgende Frage entschieden:
Teilen Frauen anderes als Männer?
Wie immer bei einer komplexen Fragestellung passt hier die Antwort „kommt darauf an“. Denn es gibt in der Tat Unterschiede zwischen den Geschlechtern z.B. beim Teilen von Inhalten. Allerdings muss man schon genauer hinsehen.
Männer teilen mehr Inhalte
Eine Studie aus dem Jahr 2012 hat festgestellt, dass Männer interessanterweise mehr Inhalte teilen (durchschnittlich 30) als Frauen (durchschnittlich 23). Vor allem produktbezogene Inhalte und Videos werden von Männern häufiger geteilt.
In den verschiedenen Altersgruppen gibt es jedoch noch mehr interessante Unterschiede. Männer zwischen 14 und 29 sind die „Sharing-Könige“ wenn man so will mit 44 geteilten Inhalten pro Monat. Das lässt mit zunehmendem Alter nach und in der Gruppe ab 50jährigen haben nun die Frauen die Nase vorn.
Gegenüberstellung der Geschlechter und die Unterschiedlichkeit der Zielrichtung
Wenn eine Geschlechtergegenüberstellung stattfindet, ist man vor Klischees nicht gefeit. Doch wie immer tragen sie einen Kern Wahrheit in sich und manches wird durch eine wissenschaftliche Bestätigung doch gewichtiger als man meinen möchte.
Im Allgemeinen ergibt sich häufig der Eindruck, als ob Männer sich eher selbstdarstellerisch betätigen und Frauen dagegen eher kooperativ und unterstützend netzwerken. Und das trifft auch auf das Teilen von Inhalten im Social Web zu. Ein Professor fasste die Ergebnisse seiner Studie recht plakativ zusammen: „Frauen vernetzen sich, Männer tragen Geräte zur Schau.“
Will heißen, dass Männer sich eher als Player darstellen möchten, in Wettbewerb treten wollen und damit wenig kooperativ auftreten.
Für wen ist welche Meinung wichtig?
Interessant ist nun noch die Frage, wer auf wen hört und hier zeigt sich, dass Frauen lieber auf Frauen hören. Und in den verschiedenen Altersgruppen gibt es ebenfalls Vorlieben für die eigene Altersrange.
Was bedeutet das nun alles für Sharing-Plattformen und Initiativen die auf das Teilen ausgerichtet sind?
Zunächst ist die Frage zu klären, wer als Zielgruppe angesprochen werden soll. Dabei sind nicht nur Geschlecht sondern auch vor allem Altersgruppen zu definieren. Denn in jeder Altersgruppe gibt es Vorlieben für Inhalte, die dann auch wiederum geschlechtsspezifisch zu betrachten sind.
Zudem kommt es auf die Aufmachung der Webseite an, welches Geschlecht sich eher angesprochen fühlt. Und falls es ein Angebot für alle ist, lohnt sich darüber nachzudenken welche Informationen in welcher Form bereitgestellt werden können.
Communities sind ein einfach einsetzbares Mittel, mit dem auch verschiedene Gesprächsräume geschaffen werden können. Wieso nicht ein „von Frau zu Frau“ bzw. „von Mann zu Mann“-Forum zur Verfügung stellen?
Frauen sind anders. Männer auch.
Für Frauen spielt es eine größere Rolle von Erfahrungsberichten zu lesen. Da sie als Maximer immer auf der Suche nach der besten Lösung sind und daher am liebsten viele verschiedene Vergleiche heranziehen.
Männer dagegen haben häufig nur einige wenige Kriterien im Kopf die sie für eine Entscheidung nutzen. Was den gesamten Entscheidungsprozess insgesamt um einiges verkürzt.
Die sprachliche Ausdrucksform spielt ebenfalls eine Rolle und auch das Angebot von Bilder und Videos trägt zur unterschiedlichen Wahrnehmung bei.
Fazit
Wer sich ernsthaft mit der Erreichbarkeit von Männern und Frauen über Online-Inhalte auseinandersetzt, sollte sich mit diesen Unterschieden beschäftigen. Das Verständnis darüber hilft bei der entsprechenden Umsetzung und trägt seinen Teil zu einer erfolgreichen Verbreitung einer Idee bei.
Neugierig geworden?
Wen das nun alles neugierig gemacht hat auf mehr, ist herzlich eingeladen beim IsarCamp dabei zu sein. Sie können sich auch mit einer eigenen Session beteiligen oder auch einfach all die interessanten Vorträge anhören.
Freu mich wenn wir uns sehen!
Und gewonnen hat…..! – Auslosung der Aktion Blogger schenken Lesefreude
Endlich ist die Auslosung der Aktion Blogger schenken Lesefreude!
Im Lostopf sind drin (in der Reihenfolge der eingegangenen Kommentare):
- Swen
- Margit
- Kathrin
- Martin
- Nina
- Astrid
- Ina
- Lorena
- Mia
- Ankra
- Celine
- Sandra
- Simone
- Mone
- Anna
- Julia
- Claudia
- Anchesa
- Katie
- Anastasia
- Jenny
- Sami
- Greta
- Rachel
- Natty
- Heidi
Dann wollen wir mal den Zufallsgenerator anwerfen uuuuuuund gewonnen hat:

Die Nr. 7! Herzlichen Glückwunsch liebe Ina! Ich wünsche dir viel Freude mit dem Buch und bin schon gespannt wie es dir gefällt.
Und für alle anderen ein großes Sorry, dass es diesmal nicht geklappt hat.
Verlosung! – Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude
Heute am 23. April 2013 ist es soweit. Es ist Welttag des Buches!
Und wie angekündigt, gibt es heute die Verlosung im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude.
Welches Buch gibt es zu gewinnen?
Das Buch das ich mir dafür ausgesucht habe, hat etwas mit schreiben zu tun. Allerdings fernab jeder wissenschaftlichen Arbeit und doch ist es manchmal so klug, dass man zu Tränen gerührt ist und sich gleichzeitig die Lachtränen aus den Augen wischen könnte.
Tagebücher aus einer besonderen Zeit
Es geht um das Wiederentdecken alter Tagebucheinträge aus der Jugendzeit. Haben Sie da auch mal Tagebuch geschrieben? Mit 14 die ersten großen Liebeskatastrophen durchlebt und überhaupt war die Welt in diesem Alter geprägt von Auf und Abs. Die Eltern sind so komisch und anstrengend geworden und selbst war man nicht mehr Fisch und noch nicht Fleisch.
Ella Carina Werner und Nadine Wedel haben sich auf die Suche gemacht nach alten Schätzen. Sie fassten Beiträge aus alten Jugendtagebüchern aus ganz Deutschland zusammen. Manchmal nur ein paar Sätze und manchmal eine Seite von nachdenklichen und gar nicht trivialen Gedanken.
Flashback in die Vergangenheit
Es katapultiert einen beim Lesen in die eigene Jugendzeit zurück. Ob man nun selbst Tagebuch geschrieben hat oder nicht. Das spielt überhaupt keine Rolle. Die Achterbahn der Gefühle, die die meisten von uns in dieser Zeit erlebt haben, ersteht damit wieder auf.
Wie sehr man doch manchmal versucht ist, beim Lesen dieser Zeilen in sich hineinzuschmunzeln wird man doch immer wieder daran erinnert, dass man selbst auch mal in diesem Alter war. Und versucht hat, mit all den Veränderungen zurecht zu kommen und den eigenen Weg in die Welt zu finden.
Unfertig ist jeder Beginn
Und genau das gefällt mir an diesem Buch auch so gut. Es führt uns vor Augen, dass wir nicht schon fertig auf die Welt gekommen sind. Sondern auch wir einen manchmal etwas mühseligen Weg zwischen 12 und 18 hinter uns haben. In dem wir innere und äußere Kämpfe ausgestanden haben. Lernen mussten uns zurechtzufinden und herauszufinden, wer wir eigentlich sind.
Vielleicht bringt uns das auch jetzt wieder mehr in Kontakt mit Menschen, die sich heute in dieser Umbruchsphase befinden. Teenager heute zu sein ist – scheint mir – ist oft noch viel weniger spaßig als in den 80er, als ich das erlebt habe.
Mitmachen!
Der wunderbar, passende Titel “Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen” umfasst schon ein ganzes Gefühlsspektrum.
Wer das Buch gewinnen möchte, kommentiert einfach diesen Beitrag.
Bitte schreiben Sie mir in Ihrem Kommentar, wieso Sie es gern lesen möchten.
Ausgelost wird am 30. April und der/die GewinnerIn darüber benachrichtigt.
Bin schon sehr gespannt auf Ihre Kommentare und wünschen Ihnen viel Glück!
Heute gibt’s was zu feiern: Mein Blog hat Geburtstag und wird 8 Jahre alt!
Es sei mir gegönnt, mit dem platten Spruch “Kinder, wie die Zeit vergeht” in diesen Beitrag zu starten.
8 Jahre wird mein Blog heute. Das erstaunt und freut mich selbst am meisten.
Viel zu lesen
Die Statistik verrät mir, dass es inzwischen 427 Beiträge geworden sind. Und über 1.200 Kommentare von Ihnen da draußen! Herzlichen Dank dafür.
Meine Vorliebe für lange Beiträge ist ungebremst
Wahrscheinlich müsste ich überall ein tl;dr (too long, didn’t read) drankleben und dann auch gleich auf der tldr.io-app eine Zusammenfassung schreiben…
Bildquelle: jondoeforty1, „Birthday cake, CC (BY 2.0) piqs
Aufmerksamkeitsspanne
Denn so einfach ist das nicht mehr mit dem lange Texte lesen, an einer Sache dranbleiben und sich nicht ständig ablenken lassen.
Wie wir alle wissen, ist unser Aufmerksamkeitsspanne gefühlt die einer Heuschrecke, die beim leisesten Windhauch ihre Beine in die Hand nimmt und zum nächsten Grashalm hüpft.
Wie sich diese Spanne der Aufmerksamkeit wieder verlängern lässt?
Nun meine These dazu ist sehr simpel:
Gehe regelmäßig in die Stille und trainiere bei einer Sache zu bleiben.
Damit meine ich jetzt nicht in ein Schweigekloster o.ä. sondern sich regelmäßig Zeiten zu schaffen, die ohne Beschallung durch Bild und Ton von außen ablaufen. Im besten Fall mit sich allein sein.
Ich komm ja immer wieder auf meine Empfehlung mit Bewegen in der Natur zurück. Nichts ist einfacher zu haben als das und wohltuender.
Und das Trainieren bei einer Sache zu bleiben braucht einen klaren Rahmen. Ein Zeitfenster (z.b. die 25 Minuten einer pomodoro-Einheit) und Abstellen von Ablenkungen. Da darf ich mal aufzählen: Internetbrowser schließen, eMail-Benachrichtigung abstellen, Handy auf lautlos (und damit meine ich lautlos und nicht vibrieren) etc.
Dranbleiben heißt die Devise
Trainieren heißt auch, dass man es regelmäßig übt. Und nicht nach 3 Versuchen entnervt und auch ein wenig erleichtert sagt, ach ich bin halt einfach leicht ADHS und das ist so anstrengend.
Klar ist das anstrengend. Wir haben ja auch Jahre damit verbracht uns anzugewöhnen immer wie die oben bemühte Heuschrecke auf jeden vermeintlich interessanteren Halm aufzuhüpfen.
Was wir brauchen ist das Gefühl des erfolgreichen Dranbleibens. Gute Gewohnheiten zu schaffen. Angefangen mit kleinen Zeiteinheiten. Immer wieder. Regelmäßig. Stetig. Und dann wird das auch wieder. Mir fällt dazu immer wieder das schöne Sprichwort ein:
Ein Meister ist ein Schüler, der übt.
Das sollte man sich immer mal wieder auf der Zunge zergehen lassen. Demut ist darin enthalten. Sich dem Üben beugen. Damit wird der Weg wirklich zum Ziel. Und so soll es sein. Das Ziel im Visier haben und gleichzeitig die Schritte dafür jetzt machen, die es eben jetzt braucht. Gesammelt. Konzentriert. Üben.
Weiterschreiben
Deshalb werde auch ich weiterschreiben. Mich über diesen 8. Bloggeburtstag freuen und weiterschreiben. Denn schreiben übt man nur durch schreiben. Und so können aus herumschwirrenden Gedanken, ganze Sätze werden, die Sie im besten Falle erreichen und in Ihnen etwas anrühren, in Bewegung bringen, nachdenklich machen und im besten Sinne bereichern.
Machen Sie mir doch die Freude und schreiben mir was Ihre Lieblingsgedanken hier aus dem Blog sind. Von was Sie gern noch mehr lesen möchten. Freu mich auf Ihre Kommentare!
Nachtrag:
Jörg Weisner war so lieb und hat mir einen extra Gratulationsbeitrag geschrieben, was mich ganz besonders freut. Vielen Dank dafür!
Blogger schenken Lesefreude – eine Aktion zum Welttag des Buches
Ein Tag ohne lesen ist für mich ein verlorener Tag.
Um ein Sprichwort von Charly Chaplin abzuwandeln. Seit dem ich lesen gelernt habe, lese ich. Jeden Tag. Wenn es die Fernleihe der Universitätsbibliotheken und Stadtbüchereien nicht gäbe, wäre ich schon verarmt, weil ich mein ganzes Geld Büchern hingegeben hätte.
Das mag jetzt etwas übertrieben klingen, doch für mich ist lesen eine der wichtigsten Fähigkeiten die ich jemals lernen durfte. Im Rahmen meines Dankbarkeitsmonats hatte ich darüber schon mal geschrieben.
Buch = Welterweiterungsmodus
Jedes Buch ist eine eigene Welt. Und erlaubt mir mich mit frischen Gedanken zu versorgen, kunstvoll geschnörkelten Sätzen und wundersamen Geschichten meine eigene Welt zu erweitern. Es gibt Bücher die ich bestimmt schon 50x gelesen und immer noch nicht satt bin von der Art und Weise wie dort Buchstaben aneinander gereiht sind.
Bücher sind für mich etwas unglaublich wertvolles und es täte mir körperlich weh Eselsohren in sie hineinzumachen oder etwa darin Notizen zu hinterlassen. Das mag praktisch sein ist jedoch für mich ein Sakrileg und absolutes Nogo.
Aktion Blogger schenken Lesefreude
Am 23. April 2013 ist Welttag des Buches. Und die beiden Bloggerinnen Geschichtenagentin und Pudelmütze haben sich eine tolle Aktion dazu überlegt:
Wir Buch-Blogger sind Botschafter in Sachen Lesefreude und deswegen ist der Welttag des Buches unser Tag! An diesem besonderen Feiertag wollen wir die Welt mit unserer Begeisterung für Bücher anstecken. Wir werden bloggen wie die Wilden und wir werden Bücher verschenken!
Wer kann mitmachen?
Alle buchbegeisterten Blogger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, Alltags-Blog, Tech-Blog und egal, auf welcher Plattform gebloggt wird. Auch reine Facebook-Fanpages sind willkommen!
Wie lautet der Plan?
Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel?
Wie kann man gewinnen?
Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.
Bin dabei!
Dass ich da mitmachen muss, steht wohl außer Frage
Ihr werdet am 23. April 2013 hier im Blog einen Beitrag vorfinden, der euch ein Buch vorstellt, dass ihr gewinnen könnt.
Auch mitmachen?
Und wer jetzt noch Lust bekommen hat, ebenfalls mitzumachen und ein Buch zu verlosen, dem kann geholfen werden. Ihr könnt euch in dieser Liste noch bis zum 20. April eintragen und seid dabei.
Also lasst euch anstecken und macht mit!
Storytelling ist eine Art zu denken
Storytelling ist ein Schlagwort, das gerne im Marketing und Verkauf genommen wird. Geschichten müssen erzählt werden, damit sich dieses oder jenes besser verkauft. Der Mensch an sich will unterhalten sein, heißt es. Damit man mit seiner eigenen Markenbotschaft im Getöse der aufmerksamkeitsheischenden Werbemaschinerie nicht untergeht, wird inzwischen auf Teufel komm raus erzählt.
Blogparade “are we all storytellers?”
Wieso ich heute über dieses Thema schreibe ist dem Stupps von Caronline Kliemt zu verdanken. Sie ruft mit der Blogparade “are we all storytellers?” dazu auf, sich näher mit dem Begriff des Storytelling und seiner aktuellen Ausprägung zu beschäftigen. Es gibt schon einige Beiträge dazu, die das Thema von verschiedensten Seiten beleuchten. Und wenn Sie auch was dazu beitragen können, schreiben Sie doch auch einen Beitrag für die Blogparade.
Eine Art zu denken
Storytelling heißt für viele bereits das, was man als Ergebnis hört oder liest. Für mich bedeutet Storytelling jedoch erst noch etwas anderes. Für mich ist es in erster Linie eine Art zu denken.
In meinen Seminaren “Erzählen Sie spannende Geschichten! – Präsentieren mit Drehbuch und Storyboard” geht es zunächst darum, herauszufinden wem ich etwas erzählen möchte. Denn dieses WEM ist der Dreh- und Angelpunkt von allem was folgt.
Wenn ich weiß, wen ich erreichen möchte, muss ich mir als nächstes klar machen, WAS ich als Ziel habe. Dafür gibt es im englischen die schöne, griffige Formulierung: What’s your point? (Was ist Ihr Punkt? wortwörtlich übersetzt. Die eine Sache, um die es Ihnen geht.)
Das bedeutet, erst wenn ich definiert habe, wen ich als mein Publikum hauptsächlich erreichen möchte und genau weiß was ich von meinem Publikum will, kann ich mir als nächstes überlegen, WIE ich meine Inhalte präsentieren will.
Die passende Metapher finden
Und dieses WIE wiederum braucht nun die passende Geschichte oder Metapher.
Am einfachsten lässt sich diese finden, wenn man sich mit der Hilfsfrage: “XX (Die Situation um die es geht) ist wie….?” auf die Suche nach Antworten macht.
Die Crux an der Sache ist eine wirklich stimmige Metapher zu finden. Denn sie muss zum Publikum passen und nicht nur mir gefallen. Gemäß der alten Anglerregel:
“Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.”
Es gilt daher immer mehrere verschiedene Ideen zu sammeln und sich nicht gleich mit dem ersten Einfall zu begnügen.
Storytelling live
Doch genug der Theorie, wie kann das bis hierher praktisch ablaufen?
Dazu greife ich auf ein Beispiel einer Kursteilnehmerin zurück, das zudem wunderbar illustriert, wie sich auch langweilige und komplizierte Themen mit der richtigen Geschichte sehr gut “rüberbringen” lassen.
Um was ging es: Ihre Firma vertreibt und stellt Bakterien her, die in Kläranlagen eingesetzt werden (ja sowas gibt es wirklich und ich darf Sie beruhigen, ich wusste das vorher auch nicht).
Wer soll erreicht werden?
Auf meine Frage wen Sie denn als Publikum habe, sagte sie: “Bürgermeister und Gemeinderäte von kleineren und mittleren Ortschaften hauptsächlich in Bayern.” Diese entscheiden über die Vergabe der Aufträge und damit auch welche Firma ihre Bakterien in die Kläranlage einfüllen darf.
Über weitere Nachfragen haben wir das Publikum noch genauer definiert: Zu 99 % Männer, Alter 40 – 60, eher konservativ, traditionell und heimatverbunden.
Wenn Sie jetzt auch bereits ein Bild vor Augen haben, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Denn genau darum geht es im ersten Schritt, ein möglichst genaues Bild zu schaffen, wen die Botschaft erreichen soll.
Selbstverständlich gibt es auch genügend Situationen in denen das nicht so einfach zu definieren und das Publikum sehr unterschiedlich ist. Dann ist es umso wichtiger, sich über mögliche Gemeinsamkeiten und Interessen Gedanken zu machen.
What’s the Point?
Mit diesem Zuhörerbild vor Augen lässt sich nun gut weiterarbeiten. What’s the Point? Diesen einen Punkt um den es in ihrer Präsentation ging, galt es als nächstes klar zu definieren.
Für die Bürgermeister/Gemeinderäte als Entscheider ist es wichtig, dass sie folgendes verstehen: Nur wenn die richtigen Bakterien von Fachleuten in der Kläranlage eingesetzt werden, macht diese auch das was sie soll, nämlich das Wasser klären. Sonst passiert – drastisch ausgedrückt: Sch…. rein Sch…. wieder raus.
Wer nun schon mal mit der Vergabe von Aufträgen kommunalpolitisch zu tun hatte, weiß, dass der Hauptausschlag der Preis ist. Und wenn ein Anbieter genommen werden möchte und teurer ist als die anderen, braucht es extrem gewichtige Gründe damit das klappt.
Genau dieser Situation sahen wir uns auch gegenüber. Es gab Wettbewerber die günstiger anboten, jedoch nicht die hohe technische Erfahrung hatten sowie keine derart ausgereiften Bakterienstämme liefern konnten.
Mit welcher Geschichte können wir unser Publikum erreichen?
Welche Geschichte konnte hier als Unterstützung eingesetzt werden?
Mit der Hilfsfrage: “das mit dem Bakterieneinsatz in Kläranlage ist wie…..?” machten wir uns auf die Suche und als eine der ersten Antworten kam ihr der Gedanke, dass das so kompliziert sei wie das Cockpit in einem Flugzeug zu bedienen.
Diese Idee hatte was. Und daher lohnte sich das dranbleiben. (Sie merken schnell wenn eine Metapher funktioniert. Nämlich an Ihrer eigenen Begeisterung.)
Wir spannen die Geschichte weiter: So ein Cockpit hat ja unendlich viele Schaltknöpfe und so ist das in einer Kläranlage auch. Daher dürfen da in beiden Fällen auch nur ausgewiesene Experten ran. Denn wenn im Flugzeug was schief geht, kann das Ding explodieren. Übertragen auf die Kläranlage kann dir in so einem Fall die Sch…. um die Ohren fliegen.
Wunderbar und schon hatten wir die Story. Abgeprüft auf das Publikum kann man relativ vereinfacht sagen, dass Technikmetaphern wie in diesem Fall für eine männerlastige Zuhörerschar meist gut funktionieren. Und das Bild der Katastrophe stark genug war, dass allen Beteiligten schnell klar wurde, auf was es ankam.
Was danach geschah?
Wie es mit der Geschichte weiterging und in welchen Details dann Fakten untergebracht wurden, war dann die Fleißarbeit, wenn man so will. Der Kern war gefunden, die passende Geschichte.
Und wen es interessiert ob es funktioniert hat: Meine Kursteilnehmerin konnte durch ihre geänderte Präsentation mit passenden Bildern zur Geschichte bei 2/3 der Auftragsvergaben mehr positive Abschlüsse verzeichnen.
Storytelling dient als Prüfinstrument
Wer auf diese Art und Weise Storytelling als Art zu denken verwendet, wird merken, dass er auch nur Themen vermitteln kann, die er wirklich verstanden hat. Wir können uns nur Metaphern überlegen, wenn uns tatsächlich klar ist, was wir da erzählen möchten. Daher ist es für mich das ideale Testinstrument um für Klarheit im eigenen Kopf zu sorgen.
Auf der anderen Seite: hat man eine gut funktionierende Metapher gefunden, lässt sich daran zumeist so gut wie jeder Aspekt aufhängen. Das macht das ganze für die Empfänger rund und schafft Bilder im Kopf des Publikums.
Einfach gewinnt
Noch ein Tipp:
Wenn Sie Storytelling auf diese Art einsetzen möchten, verzichten Sie auf komplizierte Geschichten. Die einfachen Metaphern zünden am besten. Wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Story in einem Satz zu erzählen, werden Sie Ihre ZuhörerInnen nicht begeistern können. Und das tun gute Geschichten.
Storytelling kann begeistern. Und auf das Wort Geist kommt es an. Unser Gehirn liebt es Verbindungen zu schaffen und mit dieser Art des Storytellings bieten Sie solche Verbindungen an.
Lernen in Metaphern und Bildern zu denken
Und noch etwas:
Wenn Sie diese Art zu denken öfter einsetzen, werden Sie erleben, dass es Ihnen von mal zu mal einfacher fällt. Sie werden lernen in Bildern zu denken. Und das ist extrem hilfreich für vieles, was man erklären muss.
Denn Sie wissen ja, gute Geschichten sind wie Magie und mit Magie lässt sich bekanntlich alles erreichen
Sollten Sie jetzt selbst Lust bekommen haben, an so einem Präsentationsworkshop teilzunehmen, freu ich mich auf eine Mail von Ihnen. Gern nehme ich Sie in die Termin-Info mit auf.
Was denkst du eigentlich wirklich?
In letzter Zeit wird mir immer wieder bewusst, wie sehr unsere Gedanken doch zerstückelt sind. Es scheint so, als ob durch die allgemeine Beschleunigung auch unser Denken immer flüchtiger wird. Und damit leider oberflächlicher. Es wird zwar viel geredet, doch eher nachgeplappert als eigenes erzählt.
Dabei sind Sensationsmeldungen immer gern genommen. Etwas wo sich gut mit schimpfen, sich drüber aufregen und halbgares Halbwissen beisteuern lässt. Überspitzt ausgedrückt. Doch vielleicht leider näher an der Realität als wir das haben wollen.
Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
Schon mal drüber nachgedacht?
Wann haben wir uns das letzte Mal wirklich die Zeit genommen und Dinge bis zum Ende gedacht? Wann haben wir uns wirklich unsere eigenen Gedanken gemacht und nicht nur die Meinungen anderer kommentiert?
Wann haben wir wirklich etwas für uns Neues gedacht? Sind einem Gedanken auf seinen verschlungenen und unbekannten Wegen nachgegangen?
Keine Zeit
Ja, ich weiß schon, wir haben alle keine Zeit. Es sind tausenderlei Sachen zu erledigen, die Kinder zu versorgen, im Job 100 % zu bringen und soziale Beziehungen sollten auch noch irgendwie gelebt werden. ist alles klar.
Und trotzdem, wollen wir wirklich ein Schnellzugleben führen, in dem nur noch Platz für plakative mediengesteuerte Eindrücke ist?
Möchten wir wirklich nicht mal wieder herausfinden, was wir selbst denken? Wirklich denken? Unser wirkliches, eigenes, sich selbst durch intensives Nachdenken geschaffenes Bild über die Dinge?
Schnell ist nicht gleich gut
Schnelligkeit ist nicht immer gut. Und manches lässt sich nur schwer beschleunigen. Mir über etwas klar zu werden, braucht Raum und Zeit. Doch wenn wir das tun, erobern wir uns einen Teil des Lebens zurück, der ganz wir sind. 3D statt plattes Wiederkäuen.
Wie oft sind wir unzufrieden, obwohl wir doch alles haben was materielle Dinge betrifft. Und auch Beziehungen machen uns schon lang nicht mehr so glücklich, wie zu anderen Zeiten. Selbstverwirklichung ist zwar ein Trend läuft jedoch immer öfter auf ein unverbindliches alles ausprobieren und sich für nichts wirklich entscheiden hinaus.
Voll oder leer?
So lässt sich ein ganzes Leben verbringen. Immer irgendwie beschäftigt sein, online sein, seinen Job machen, daheim rumwursteln, reisen. Das sieht oft von außen wie ein ausgefülltes Leben aus.
Doch ist es das wirklich?
Ist es nicht tatsächlich so, dass es zwar ein volles Leben ist, uns jedoch zunehmend leer erscheint? So ein diffuses “man müsste mal was ändern” Gefühl uns begleitet und doch nie die Zeit bleibt, etwas in eine Veränderung zu bringen?
Und so gehen die Jahre ins Land.
Selber denken gewinnt
Wenn Ihnen jetzt beim Lesen schon etwas mulmig zu Mute ist, Ihnen das jetzt irgendwie gar nicht so passt, sie grantig werden, dann ist jetzt die beste Gelegenheit sich mal Zeit zum Nachdenken zu nehmen.
Einfach mal sitzen und denken. Oder gehen und denken. Allein. Nur Sie und Ihre Gedanken. Ohne Gespräche, Radio oder sonstiges Ablenkendes. Denken Sie die Dinge zu Ende. Hören Sie sich mal wieder selbst denken.
Bin dazu sehr an Ihren Gedanken interessiert. Wie erleben Sie das mit dem fragmentierten Denken?
Die Kunst um Hilfe zu bitten
Im Moment macht ein TED-Video von Amanda Palmer die Runde, in der sie über die Kunst des Fragens spricht. Fragen im Sinne von um Hilfe bitten.
Sie hat völlig recht damit, dass es uns nur zu oft schwer fällt um Hilfe zu bitten. Die einfache Frage zu stellen: “Können Sie mir bitte dabei helfen?”
Vielleicht geht es Ihnen da ähnlich wie mir, dass plötzlich Gedanken wie “kann ich die Hilfe denn wieder gut machen?”, “geh ich da nicht eine Verpflichtung ein?”, “falle ich damit jemandem zur Last?”.…durch den Kopf schwirren.
Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Sichtbar werden
Wir tun uns wirklich, wirklich schwer damit. Wir zeigen uns verwundbar, wenn wir um Hilfe bitten. Sind dann vielleicht doch nicht so stark nach außen, wie wir meist scheinen (wollen).
Wieso haben wir nur so oft das Gefühl, dass ein ehrlich gemeintes Danke für eine erfahrene Hilfe nicht reicht? Sind wir tatsächlich schon so auf Leistung gepolt, dass alles immer eine “angemessene” Gegenleistung haben muss?
Wie so oft weiß ich darauf auch keine zündende Antwort, sondern mir gehen immer mehr Fragen durch den Kopf. Was hält uns nur so sehr zurück beim um Hilfe bitten? Haben wir das Gefühl es nicht wert zu sein? Können wir uns einfach nicht vorstellen, dass uns jemand gerne helfen möchte?
Helfen heißt Interesse haben
Wer gerne hilft, ist in dem Moment an dem anderen interessiert. Nimmt Kontakt auf. Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Für diesen Moment. Und wenn es dabei z.B. um den schweren Koffer geht, den mir jemand dankenswerter Weise ins Gepäcknetz im Abteil hievt und dieser Moment vorüber ist, ist damit auch diese Gemeinschaft wieder gelöst.
Zurück bleibt das wärmende Gefühl von Dankbarkeit, dass mir – einfach so – jemand geholfen hat. Umgekehrt, wenn ich helfen konnte, nehme auch ich dieses kleine Glücksgefühl mit, jemandem helfen zu können.
Und ich sage Ihnen was, diese kleinen Geschichten, Momente die sich ergeben, in denen ich jemandem helfen konnte, bleiben mir in Erinnerung. Sie sind wie Landmarken in meinem Tag.
Denn genau in diesen Momenten bin ich wirklich da. Ich erlebe mich und mein Gegenüber. Wir teilen diesen Moment. Es liegt Lächeln in der Luft. Dankbarkeit und ein leichtes Gefühl das wie ein leises Lied noch nachklingt, wenn ich schon wieder in meinem Tag weitergegangen bin.
Helfen heißt Mensch-sein
Das macht mir immer wieder bewusst, wie sehr uns das ausmacht. Das ist für mich ein großes Stück Menschsein. In Kontakt treten und zusammen etwas meistern. Vielleicht kann der eine dazu gar nichts beitragen. Weil er es eben nicht kann. Doch das spielt keine Rolle. Mein Gegenüber ist trotzdem da. Wir haben für einen kurzen Moment etwas geteilt. Waren lebendig.
Und ich sage Ihnen noch was. Ich will davon wieder mehr in der Welt erleben. Mir wird unser Leben zu oft viel zu zynisch. Neid und Mißgunst wuchern wie Unkraut. Nicht zu helfen, weil einem selbst ja auch keiner hilft. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Mut haben
In den Medien werden Shows gepusht, die als Inhalt haben, Leute möglichst kreativ und herablassend fertig zu machen. Beim Fehlermachen erwischen wollen und die TeilnehmerInnen einfach mal schlecht aussehen zu lassen, weil das dem Publikum ja so gefällt.
Wer soll sich denn da bitte noch um Hilfe fragen trauen? Denn trauen muss man sich schon. Es kostet Mut, sich hinzustellen und zu fragen: “Magst du mir bitte mal helfen?”
Wann haben wir eigentlich damit aufgehört? Wann haben wir diesen Mut verloren? Was bringt uns dazu immer öfter wegzusehen, wenn jemand Hilfe bräuchte und um diese schon gar nicht mehr bitten kann?
Ungefragt zu helfen, kann als unerwünschtes Einmischen empfunden werden. Richtig. Doch ist nicht besser, einmal einen Rüffel zu bekommen und dafür bei vielen anderen Malen ein von Herzen kommendes Dankeschön?
Wunsch nach Menschlichkeit
Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann, dass wir wieder zulassen, menschlicher miteinander umzugehen. Damit riskieren wir verwundbar zu erscheinen. Wer um Hilfe bittet, ist in dem Moment nicht der große Macker. Doch auch der große Macker bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er den Mut aufbringt um Hilfe zu bitten und sie auf der anderen Seite auch anzubieten.
Was mich noch zu dem wichtigen Gedanken bringt, dass es auf diese Frage um Hilfe auch immer sein kann, dass mein Gegenüber nein sagt. Und das ist natürlich sein gutes Recht. Auch wir haben das Recht dazu selbst zu entscheiden, ob wir helfen oder nicht. Das steht uns und jedem anderen Menschen zu.
Doch interessanterweise klafft das Verhältnis weit auseinander. Im Positiven. Sie werden weitaus häufiger erleben, dass Menschen helfen wollen. Denn in unserem Innersten wissen wir, dass das etwas Gutes ist. Dass es gut ist für den Menschen, dem wir helfen können und gleichermaßen gut für uns, weil wir für diesen anderen etwas tun konnten.
Zugehörigkeit ist essentiell
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir soziale Wesen sind, die das Gefühl der Zugehörigkeit brauchen. Ohne wirklichen, lebendigen Kontakt gehen wir vor die Hunde.
All das gehört für mich zum Gutsein. Gutsein im Sinne von menschlich sein. Wohlgesonnen anstatt zynisch. Offenen Herzens anstatt neidischem Mißtrauens.
Lernen Sie wieder um Hilfe zu bitten
Also lasst uns wieder lernen um Hilfe zu bitten. Und genauso Hilfe anzubieten. Sammeln Sie diese kleinen Momente, die Sie dadurch mit einem anderen Menschen teilen. Diese Verbundenheit, die uns mit Dankbarkeit im Herzen zurücklässt. Unser Menschsein lebendig erfahren lässt. Denn nach diesem lebendig sein hungern wir doch alle.
Daher fragen Sie. Fragen Sie um Hilfe. Auch wenn sich zunächst Unsicherheit breit machen mag. Seien Sie mutig. Sie werden dadurch wertvolle Momente erleben und die Tiefe des Lebens erfahren.
Wie geht es Ihnen mit dem um Hilfe fragen?





