Zuviel unvollendete Projekte? – Wie du mit 4 Listen ein Meister des Vollendens wirst.

Heute schauen wir uns mal die Liste näher an, die du beim letzten Mal gemacht hast. All die unfertigen Projekte, die nicht zu Ende gebrachten Dinge und noch offenen Enden.

Falls du grad nicht weißt worum es geht: Wir haben uns auf die Suche gemacht, was in unserem Leben alles noch nicht fertig gestellt ist, denn Unfertiges belastet uns. Es schwebt in unserem Hinterkopf herum und kostet uns wertvolle Energie, die uns dann für Anderes nicht zur Verfügung steht. Solltest du diese Liste noch nicht haben, dann ist es sehr lohnenswert, wenn du sie erstellst und diesen Artikel als Hilfestellung nutzt.

Wenn du nun deine Liste anschaust, dann werden wir jetzt keineswegs sofort in die Beendigung von Projekten gehen. Nein, wir haben hier interessante Daten vorliegen und die wollen wir erst mal näher anschauen und analysieren. Man kann unglaublich viel aus solchen Sachen herauslesen.

Bildquelle: pixabay | pexels

Deine Liste über unvollendete Projekte sind spannende Daten

Schau die Liste durch, ob du ähnliche Projekte feststellst. Hast du z.B. immer wieder Kurse angefangen und nicht beendet? Oder hast du Handarbeitsprojekte gestartet, die jetzt als UFOs ihr Leben fristen müssen? Hast du in deinem Zuhause immer wieder Projekte begonnen wie Möbel zu verschönern oder umzuräumen, auszumisten und bist immer auf der Strecke liegen geblieben?

Schau nach Gemeinsamkeiten. Was ist dein geheimes Laster an Beginnen und nicht beenden?

Bei mir z.B. schwirren gern immer wieder angefangene Handarbeitsprojekte herum. Ich habe eine Schublade mit Wolle und ähm hust genau diesen nicht beendeten Objekten…

Jedesmal wenn ich die Schublade aufmache, krieg ich schon schlechte Laune, obwohl mir Handarbeiten wirklich viel Freude macht. Doch das zu sehen, dass ich soviel Unfertiges hier noch rumliegen habe, nimmt mir diese Freude.

Bei anderen stapeln sich angelesene Bücher. Was ist es bei dir?

Was mir an dieser Stelle sehr wichtig ist: Es geht hier keineswegs darum, dass wir uns gleich ausschimpfen werden, wie unfähig wir sind, dass wir es nicht schaffen, endlich mal was zu Ende zu bringen.

Nein, wir schauen wie ein Arzt auf das was vor uns liegt und nutzen das um eine Diagnose stellen zu können. Später wird sich aus dieser Diagnose eine “Therapie-Empfehlung” ergeben. Also Strategien wie wir damit umgehen können und wie wir zukünftig nicht mehr in die gleiche Falle tappen.

Doch das kommt alles zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt geht es erst mal um’s Hinschauen.

Die „never endings“ Liste

Als erstes wollen wir die Projekte kennzeichnen, bei denen wir 1000 % sicher sind, dass wir sie nicht beenden werden und nicht beenden wollen und auch nicht weiterführen wollen.

Wie ist das mit dem Stepper, der im Ankleidezimmer steht? Wirst du ihn jemals wieder benutzen? Hattest du jemals Spaß dran? Oder war es doch nur ein kurzer Hype, von dem du dachtest, dass das doch eine gute Idee wäre und dann doch nicht war?

Oder wie ist es mit halb lackierten Knöpfen der Kommode? Werden sie jemals an diese Kommode geschraubt werden oder gefällt dir das Möbel sowieso überhaupt nicht mehr?

Schau wirklich jedes deiner Projekte auf deiner Liste, was es auch sein mag, auf diesen Aspekt hin durch und frage dich, ob du es weiterführen und beenden wirst. Falls deine Antwort „nein will ich nicht“ lautet, schreib es auf eine eigene Liste mit dem Titel “never ending” ;)

Kennzeichne diese Punkte nun auf deiner urprünglichen Liste in einer dunklen Farbe.

Na, wie fühlt sich das an? Klar wir haben noch nichts aus dem Haus gebracht, was du nicht mehr beenden magst. Wir haben nichts als die Entscheidung getroffen, dass du diese never ending Projekte nicht mehr beenden wirst.

Du hast es getan! Du hast diese Entscheidung getroffen. Gratuliere!

Deine große Liste dürfte sich nun um einige Punkte verkleinert haben. Sehr gut.

Die „happy endings“ Liste

Schauen wir mit einer anderen Frage auf deine Liste:

Bei welchen Projekten spürst du den größten Schmerz, dass du sie nicht weiterverfolgst hast? Wo bist du fast sehnsüchtig, weil du eigentlich so gern damit weitergemacht hättest, aber aus welchen Gründen auch immer es nicht dazu gekommen ist?

Kennzeichne auch diese Projekte.

Hör wirklich auf dein Herz. Du weißt ganz sicher, welche Projekte das sind. Mach keine halben Sachen und wähle hier nur Projekte, bei denen du einen großen emotionalen Bezug spürst.

Spürst, dass sie dir wichtig sind, vielleicht dein Herz berühren. Etwas mit dir und deinem Innersten zu tun haben. Was das auch sei. Spür welches der Projekte diesen hohen emotionalen Bezug aufweist und kennzeichne diese Projekte. In einer anderen Farbe oder mit einem Herzchen.

Das dürfte nur eine kleine Auswahl sein. Vielleicht ist es auch nur eins oder zwei.

Nimm nun ein neues leeres Blatt und beschrifte es mit “happy ending” ;)

Notiere darauf diese unvollendeten Projekte mit dem hohen emotionalen Bezug, die du gerade gekennzeichnet hast. Streiche diese Projekte auf deiner ursprünglichen Liste dann mit einer hellen Farbe an.

Was jetzt übrig geblieben ist, sind Sachen die genau in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen angesiedelt sind.

Wir werden uns noch weiter mit diesen Punkten beschäftigen, denn oft sind darin auch Sachen enthalten, die für unser Leben extrem wichtig wären, die wir jedoch als unangenehm oder lästig einstufen und die ein großes Unlustgefühl in uns wecken, wie euphorisch wir auch gestartet sein mögen damit.

Doch eins nach dem anderen. Was wir bis jetzt gemacht haben, ist eine Unterscheidung zwischen Gefühlen. Dem Gefühl “bäh nein”, das mach ich garantiert nicht weiter und dem “oh da hängt mein Herz dran”.

Sich nur auf Emotionen zu stützen ist immer eine schlechte Wahl, daher werden wir uns für die nächsten Analysen auf andere Fragestellungen konzentrieren.

Wo liegt der größte Hebel?

Schau dir wieder deine gesamte Liste an (auch die bereits gekennzeichneten Projekte) und stell dir diese Frage:

Welches dieser unvollendeten Projekte hätte den größten positiven Effekt auf dein weiteres Leben, wenn du dich weiter damit beschäftigen würdest?

Das kann ein beruflicher Aspekt sein, ein finanzieller, ein Aspekt der die Beziehungen in deinem Leben sehr fördern würde oder deine Gesundheit oder ein anderer Bereich.

Vielleicht würde dein Wissen vergrößert oder eine Fähigkeit. Egal was es wäre, überlege, welches von den Projekten die größte positive Auswirkung auf dein Leben hätte und kennzeichne es.

Wenn du auch nach scharfer Überlegung feststellst, dass tatsächlich nichts davon dein Leben positiv beeinflussen würde, ist das auch eine interessante Erkenntnis.

Wenn du dagegen gleich bei mehreren Punkten dazu ein Kreuzchen gemacht hast, geh nochmal in dich und such nach dem einen unvollendeten Projekt, das wirklich die größte positive Wirkung in deinem Leben entfalten würde.

Denk an alles, was dadurch möglich wäre, alle Hebel die damit in Bewegung gesetzt würden.

Kennzeichne diese eine Projekt mit einem großen Stern. Im besten Fall hast du eins der Projekte gekennzeichnet an denen dein Herz hängt, denn dann hättest du den emotionalen Aspekt auch auf deiner Seite.

Solltest du tatsächlich ehrlicherweise entdeckt haben, dass eines der dunkel angestrichenen Projekte der größte positive Hebel ist, dann ist das auch eine wichtige Information.

Die „must endings“ Liste

So und weiter geht’s.

Schau wieder auf deine Liste mit allem Unvollendetem und such nach Projekten die du tatsächlich beenden musst, weil es dazu eine Verpflichtung gibt. Du musst ein Zertifikat erwerben oder du hast es jemandem versprochen und hast eh schon die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen oder es steht eine andere Verpflichtung dahinter.

Such nach diesen Punkten und mach einen Pfeil nach unten dazu. Nimm einen weiteren leeren Zettel, schreib darüber “must ending” und notiere diese Punkte darunter.

Schau nun auf deine beiden anderen Listen mit happy endings und never endings, ob sich hier Punkte von must ending wiederfinden und kennzeichne sie auf diesen Unterlisten ebenfalls mit einem Pfeil nach unten.

Die „fast endings“ Liste

Wir werfen nun einen letzten Blick auf deine Gesamtliste, um sie nach einer bestimmten Kategorie zu durchsuchen:

Schau, ob du unvollendete Projekte findest, die sich in einer kurzen Zeitspanne beenden lassen. Eine kurze Zeitspanne ist alles bis zu einer Stunde. Manchmal gibt es davon nichts auf den Listen und manchmal gibt es mehr als man gedacht hatte.

Schätze die Zeit und und sei realistisch. Schreib die geschätzte Zeit neben den jeweiligen Punkt in der Liste. Verwende am besten Minuten.

Es spielt dabei keine Rolle, ob du ein gutes oder schlechtes Gefühl bei diesem unvollendeten Projekt hast, sondern einfach nur kennzeichnen, welche davon sich in kürzester Zeit beenden ließen. Kennzeichne sie mit einem Pfeil nach rechts.

Nimm nochmals einen leeren Zettel, beschrifte ihn mit “fast ending”. Schau nun was die kürzeste Dauer hat und notiere dieses unvollendete Projekt als erstes.

Danach das zweitkürzeste usw. Wenn ein Punkt inzwischen auf mehreren Listen auftaucht, wie auf der “never endings” und jetzt zusätzlich auch auf der “fast endings” Liste ist das im Moment vollkommen egal.

Analysieren von Daten is king!

Sehr gut! Du hast jetzt deine ganze Liste unter verschiedenen Aspekten betrachtet und angefangen aus diesem riesigen Knäuel verschiedene Punkte herauszuziehen.

Das ist immer ein wichtiger Schritt, damit du aus diesem überfordernden Gefühl der schieren Menge herauskommst.

Denn auch wenn es eine lange Liste sein mag, gibt es immer Unterkategorien und Einteilungen, die uns ermöglichen dem ganzen Herr und wieder entscheidungsfähig zu werden.

Was wir hier machen ist ein Umgehen mit Daten. Daten, die uns vorliegen und die wir nüchtern und analytisch betrachten mit einer gewissen Distanz. Das verhilft uns zu neutralerem Bewerten.

Unser Ziel bei dem Ganzen sind mehrere Punkte:

Zum einen überhaupt erkennen, was so alles Unbeendete bei uns im Leben los ist, was uns davon in welcher Weise wichtig ist und zum anderen wie wir es erreichen können, dass immer weniger unvollendete Projekte uns belasten. Damit wir wieder mehr gute Energie auf andere Dinge richten können, die uns wichtig sind.

Lass uns an dieser Stelle zusammenfassen was wir haben:

  • Wir haben eine Gesamtliste, die jetzt ziemlich bunt aussehen dürfte.
  • Dann eine Liste mit der Überschrift “never ending
  • Eine Liste mit “happy ending
  • Dann gibt es einen Punkt auf deiner Gesamtliste mit einem großen Stern. Das Projekt mit der größten Wirkung.
  • Desweiteren gibt es eine Liste mit “must ending” und
  • eine Liste mit “fast ending

Die Magie des Vollendens!

Wenn du dir jetzt gleich ein Erfolgserlebnis verschaffen willst, dann nimm die “fast ending” Liste und mach dort den ersten Punkt fertig. Das war der mit der kürzesten Zeit.

Es muss nicht perfekt sein und es muss keinen Preis gewinnen. Es geht nur darum diesen Punkt zu beenden. Mach es gleich, ich wart hier auf dich ;)

Wenn du das geschafft hast, dann klopf dir kräftig auf die Schultern! Du hast eben eine Schublade in deinem Geist geschlossen und dir die damit gebundene Energie zurückgeholt. Außerdem hast du die Magie des Beendens erlebt und wie froh einen das machen kann.

Falls du diese Energie jetzt gleich nutzen willst, dann mach den nächsten Punkt auf deiner fast endings Liste fertig. Stürze dich in den Rausch des Vollendens wenn man so will!

Surf auf dieser Welle bis sie verebbt und schau mal, was du bis dahin alles schaffen kannst. Denk dran es geht nicht um perfekt, es geht um vollenden und fertig stellen.

Streich jeden Punkt auf deiner fast endings Liste durch, den du jetzt abgeschlossen hast und genieße die Freude darüber!!!

Auch wenn es gar nicht so wichtige Punkte gewesen sein mögen, das was hier die größte Rolle spielt, ist, das sich selbst erleben dabei, dass man etwas abschließt, dass man etwas fertig stellt, dass man Dinge durchzieht.

Genau diese eine Fähigkeit, die uns immer mehr abhanden kommt. Daher ist diese kleine Übung so wichtig. Denn fast endings bringen uns dieses Gefühl wieder spürbar zurück und damit die Erkenntnis wie zufrieden uns das macht, wenn wir etwas zu Ende bringen können.

Wer das immer wieder erlebt, kultiviert diese Fähigkeit und wird auch mehr durchhalten, wenn es wieder Zeiten mit viel Ablenkungen und tausend anderen Sachen gibt.

Die Zufriedenheit gibt’s nur im Zusammenhang mit Durchziehen und Projekte wirklich abschließen. Und das lässt sich systematisch wieder einüben.

Die fast endings Liste kann uns immer wieder zum Erleben dieser Qualität helfen.

Befrei dich aus Verpflichtungen

Nehmen wir nun als nächstes die Liste mit never endings zur Hand. Schau, ob du dort etwas mit dem Pfeil nach unten gekennzeichnet hast. Das waren die Projekte bei denen eine Verpflichtung besteht.

Falls sich hier so ein Projekt findet, denk über diese Verpflichtung nach. Hast du ein Versprechen gegeben, das du jetzt bereust? Oder musst du tatsächlich aus beruflichen Gründen etwas beenden und hast keine Wahl als es zu tun?

Wenn du beim Sinnieren darüber wirklich ehrlicherweise immer noch sagen musst, ‘ja das hilft nix, das muss ich beenden’, dann solltest du das als nächste Priorität nehmen.

Ich sag dir auch wieso: negative Energie ist weitaus bindender für uns als positive.

Damit meine ich, dass du tagelang über etwas Negatives nachdenken wirst und es dir im Kopf herum geht und das mit positiven Dingen lang nicht in gleichem Ausmaß der Fall ist.

Wer also einiges an Projekten mit sich herumschleppt, die für ihn auf der never ending Liste stehen und zugleich eine Verpflichtung darstellen, hat sich damit die größtmögliche Last aufgeladen.

Wir wissen, dass wir es beenden müssen und schieben es doch immer wieder vor uns her. Was für eine Energieverschwendung!

All dieses darüber Nachgrübeln und immer wieder wegschieben, das darüber ärgern und verschnupft sein führt nur dazu, dass wir in der Zeit nicht unsere anderen wichtigen Sachen voran bringen und glücklich sind wir in der Zeit auch nicht.

Du weißt ja, dass negative Gedanken auch dein Immunsystem herunterfahren und du damit Viren eine größere Angriffsfläche bietest. Kein Wunder also wenn wir dann auch noch einen Schnupfen bekommen, da wir die Nase ja so voll haben von diesem blöden Projekt…

Das mag sich übertrieben anhören, doch wenn du dir darüber bewusst bist, dass du damit deine eigene kostbare Lebenszeit verschwendest und dir dazu noch eine unglückliche Stimmung machst, dann sollte dich das aufrütteln.

Also, wenn du unvollendete Projekte auf deiner never ending Liste hast, bei denen eine Verpflichtung besteht, überlege ganz konkret was die nächsten Schritte sind, um dieses Ding endlich hinter dich zu bringen.

Was muss als nächstes gemacht werden? Wen könntest du um Unterstützung fragen? Was genau sind diese Schritte? Und dann tu sie.

Vollenden befreit gefangene Energie

Nein, es wird wahrscheinlich keinen Spaß machen, es wird wahrscheinlich nervig sein ohne Ende und nein, es wird dich auch nicht glücklich machen.

Doch ich kann dir sagen, wann du glücklich sein wirst und zwar ohne Ende: Wenn du diese Sache endlich erledigt hast. Wenn du sie endlich abgeschlossen hast und sie hinter dir liegt.

Dann können all die negativen Gedanken aufhören, du brauchst dir kein schlechtes Gewissen mehr zu machen und du bist wie befreit. Das ist das einzige Ziel, dass du dir vor Augen halten solltest.

Wenn du das geschafft hast, dann hast du auch eine Referenzerfahrung geschaffen, dass du weißt, dass du auch ungeliebte und anstrengende Projekte zur Vollendung bringen kannst, dass du am Ende doch ein verlässlicher Mensch bist und dass man dir Verantwortung übertragen kann.

Erkenne deinen Anteil

Was du unbedingt tun solltest, damit du nicht ständig solche Dinge in deinem Leben vorfindest:

Zieh ein glasklares Resümee, was dein Anteil daran ist, dass diese Sache überhaupt von dir gemacht werden musste.

Hast du dich vielleicht schwer getan mit nein sagen? Oder hast du dich überrumpeln lassen? Was war dein Anteil und was kannst du in Zukunft machen, damit das nicht mehr so häufig passiert?

Überleg dir das wirklich ganz genau und halte es am besten schriftlich fest. Lies es dir laut vor und verankere es in deinem Kopf.

Schaff unvollendete Projekte aus deinem Leben

Wenn du nun auf deiner never ending Liste keine Kennzeichnung mit Verpflichtung mehr stehen hast, dann sind da nur noch Sachen drauf, bei denen du bereits entschieden hast, dass du sie nicht beenden willst.

Das ist super! Und jetzt schreiten wir zur Tat, damit das auch aus deinem Kopf und deiner Umgebung verschwinden kann.

Nimm dir das unvollendete Projekt als erstes, dass dir am meisten auf den Zeiger geht. Ich bin ganz sicher, dass du weißt was das ist. Wenn es dazu Dinge gibt die herumstehen, such sie zusammen, pack sie in eine Kiste oder stelle sie zumindest an einen Ort.

Wie kannst du das alles am besten und am schnellsten loswerden? Ist es ein Gerät das noch einen Wert hat, kannst du es bei ebay Kleinanzeigen verkaufen oder auch im Kollegen und Freudeskreis anbieten. Mach es nur nicht zu kompliziert und schau, dass es möglichst bald dein Zuhause verlassen kann.

Wenn man es nur noch verschenken kann, dann überleg wem du es zukommen lassen könntest, der Freude dran hätte es fertig zustellen oder es zu nutzen.

Und falls du es nicht verkaufen und nicht verschenken willst, dann wirf es weg. Wirf es weg. WIRF es weg.

Lass es los, was auch immer es gekostet haben mag. Trenne dich davon. Du hast bereits entschieden, dass du dich nicht weiter damit beschäftigen möchtest, also geh auch den letzten Schritt und löse dich davon.

Bei der never ending Liste heißt es immer: nur eins nach dem anderen. Mach nicht den Fehler und sammle gleich alles zusammen, was zu den unvollendeten Projekten auf deiner Liste gehört, das ist in den meisten Fällen viel zu viel negative Energie die dich nur lähmt.

Immer schön eines nach dem anderen. Und wenn du eines erfolgreich aus deinem Heim und deinem Kopf verbannt hast, dann gratuliere dir selbst dazu.

Starte happy endings ;)

So und jetzt wirf mal einen Blick auf deine happy endings Liste. Schau alle Punkte durch und such nach dem, wo die größte Freude in deinem Inneren entsteht. Wo dir am meisten dein Herz aufgeht beim Gedanken endlich mit diesem Projekt weiterzumachen.

Was ist der nächste Schritt damit du das wieder in Bewegung setzen kannst? Und wie kannst du sicherstellen, dass du dann damit in Bewegung bleibst?

Übernimm dich hier nicht und plan gleich mehrere Stunden pro Woche ein. Beginne mit kurzen, dafür regelmäßigen Zeitpunkten, die du gut einhalten kannst.

Plan es in deinem Kalender ein und freu dich drauf, wenn du wieder die Gelegenheit hast daran weiterzumachen.

Folge deinem Stern

So und jetzt noch zu einem ganz zentralen Punkt auf deiner Liste. Der mit dem großen Stern. Der kennzeichnet das Projekt, das du identifiziert hast mit der größten positiven Wirkung auf dein Leben.

Hier hast du den größten Hebel in der Hand. Das unvollendete Projekt das dir den größten Nutzen stiften, viel Zufriedenheit bringen kann und andere Sachen in deinem Leben positiv beeinflussen wird.

Daher plane sorgfältig. Was ist der nächste Schritt um das Projekt vorwärts zu bringen? Was ist der kleinste nächste Schritt um noch konkreter zu werden? Denn je kleiner der Schritt, umso größer die Chance, dass er auch gegangen wird.

Mach dir ebenfalls, wie bei deinem happy ending Projekt, Gedanken darüber was es braucht, um dieses Projekt am Laufen zu halten.

Was kannst du konkret tun, damit du dran bleibst? Was kannst du konkret verringern, damit du nicht stehen bleibst oder abgelenkt bist?

Je besser du dir solche Gedanken machst und umso konkreter sie sind, umso größer sind deine Chancen, dass du diese so zentrale Projekt tatsächlich beenden wirst.

Werde zum Vollendungsmeister

So, und dann haben wir noch die must endings. Das hatten wir oben schon mal beschrieben. Je schneller du diese Art von Projekten dem Ende zubringen kannst, umso größer wird die positive Energie die dadurch frei wird für dich.

Also plane regelmäßig eines dieser must endings ein und schau dass es erledigt wird. Denk dran: Nicht perfekt muss es sein, erledigt muss es sein.

Fazit um unvollendete Projekte voran zu bringen

Lass uns das alles nochmal zusammenfassen:

1. Nutz deine fast endings Liste um schnell Erfolge zu haben und Projekte abzuschließen.

2. Wenn auf deiner never endings Liste Punkte sind, die mit einer Verpflichtung verbunden sind (das waren die mit Pfeil nach unten) dann plane die Beendigung dieses Projektes als nächstes. Konzentrier dich ausschließlich darauf es abzuschließen in dem Wissen, dass du damit Energie in dir freimachst und dich erlösen kannst von den ganzen miesen Gefühlen, die damit zusammenhängen.

3. Sobald auf deiner never endings Liste nur noch Punkte drauf stehen, die keine Muss-Verpflichtung mehr enthalten, schnapp dir das Projekt was dich davon am meisten nervt und schau, dass du allen Krempel der damit zusammenhängt aus dem Haus bekommst. Verkaufen, verschenken, entsorgen. Mach ihm den Garaus. Löse dich davon. Praktiziere den Schlussstrich. Setze das nach und nach mit jedem Punkt aus deiner never endings Liste fort.

4. Wähle von deiner happy endings Liste das unvollendete Projekt das dir am meisten Freude macht und dich glücklich machen würde, wenn es beendet ist und plane den konkret nächsten Schritt ein. Überlege was alles zu tun ist, damit das der Vollendung entgegen gehen kann.

5. Plane als nächstes das unvollendete Projekt das die größte positive Wirkung auf dein Leben hätte, gekennzeichnet mit einem Stern. Plane genauso sorgfältig wie du das bei den happy endings gemacht hast. Wenn du dieses Projekt vollendet hast, dann schau dir deine Gesamtliste durch nach dem unvollendeten Projekt, das jetzt die größte positive Wirkung auf dein Leben hätte und arbeite daran weiter.

6. Nimm dir von deiner must endings Liste ein Projekt nach dem andern vor und bringe es zu Ende. Das ist das einzige Ziel. Es muss nicht hübsch, perfekt oder sonst was sein, sondern nur erledigt.

7. Mach dir konkret Gedanken über die Punkte auf deiner must endings Liste und wie sie da drauf gekommen sind. Überlege was dein Anteil daran ist und was du tun kannst, dass das nicht nur unangenehme Projekte sind. Sei mutig! Das Leben ist zu kurz um nur unangenehme Dinge durchziehen zu müssen.

Was wir dem ganzen Rest dazwischen machen, der jetzt noch auf deiner Gesamtliste rumschwirrt und wie du das ganze mit System in deinem Leben unterbringen kannst, wird uns beim nächsten Mal beschäftigen.

Für heute: Starte mit fast endings und nutz die positive Welle um ein must ending ebenfalls vorwärts zu bringen. And go!


Hier findest du die anderen Teile der Challenge „Projekte beenden“

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