Monat der Dankbarkeit Tag 12 Dinge: mein Handy

Heute ist der 12. Tag meines Dankbarkeitsmonats. In dieser Woche möchte ich meinen Fokus auf Dinge legen, denen ich dankbar bin.

Ist es nicht verrückt, wie schnell sich die letzten 5-10 Jahre in Bezug auf unsere Kommunikations-Medien verändern haben?

Bildquelle: flickr/Andrew

Hab mal grad die aktuellen Zahlen angesehen und dabei ist zu lesen, dass bis zum Jahresende weltweit die Schwelle von 5 Milliarden Handy-Anschlüssen noch überschritten wird. Und es in Deutschland 111 Millionen Mobilfunkanschlüsse geben wird!

Laut Wikipedia Stand Januar 2010 haben wir eine Einwohnerzahl von etwa 81,76 Mio. Daran sieht man die enorme Durchlässigkeit, die das Medium Mobilfunk inzwischen erreicht hat. Und mal ganz ehrlich, unser Handy beinhaltet doch oft so gut wie unser ganzes Leben.

Hier finde ich meine Kontakte, meine Termine, werd sogar daran erinnert, dass ich die Biotonne noch rausstellen muss. Kann mich von überall her mit jemandem in Verbindung setzen, mich online bewegen, es als Navi benutzen und was weiß ich noch alles damit tun.

Die App-Branche boomt und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann noch ein App, das für uns in die Arbeit geht 🙂

Und so fühl ich mich fast nackt, wenn ich ohne Handy unterwegs bin, oder besser gesagt ohne Mobilephone, denn Handy sagt ja außer uns German kein Mensch…

Für mich ist es tatsächlich manchmal wie eine Nabelschnur die mir die Verbindung zu mir wichtigen Menschen in meinem Leben ermöglicht. Und auch wenn wir uns manchmal, vielleicht zu sehr, von unseren technischen Spielzeugen regieren lassen, möchte ich nicht mehr auf diese Kommunikationsmöglichkeit verzichten.

DANKE

Welchem Kommunikationsmittel sind Sie in Dankbarkeit verbunden?

Monat der Dankbarkeit Tag 11 Dinge: mein Sekretär

Heute ist der 11. Tag meines Dankbarkeitsmonats. In dieser Woche möchte ich meinen Fokus auf Dinge legen, denen ich dankbar bin.

Wenn Sie nun vielleicht aus der Überschrift entnommen haben, ‘ui, die hat gleich einen Sekretär und keine Bürodame’, dann muss ich Sie enttäuschen, denn mein Sekretär ist kein Mann 🙂 sondern ein Möbelstück.

Er gehörte meinem Großvater und war sein Platz zum Korrigieren von Schülerarbeiten, denn er war Zeit seines Lebens Lehrer. Genauso wie mein Urgroßvater schon Lehrer war. Nachdem nun eine Generation übersprungen wurde, hab ich die Tradition einige Jahre fortgesetzt und auch wenn ich inzwischen schon lange als Beraterin meine Brötchen verdiene, werd ich im Herzen wohl immer eine Lehrerin bleiben.

Eine gute, hoffe ich mal. Zumindest ist mir keiner aus meinem Unterricht davon gelaufen oder eingeschlafen 🙂 Für mich zählt beim Lehren der Spaß und die Begeisterung an der Sache und mit deren Hilfe lässt sich sehr viel mehr erreichen als mit reinen Fakten.

Es ist ein schöner Gedanke, wenn ich zurückblicke, dass ich die Möglichkeit hatte und habe, Menschen ein Stück ihres Lebens zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihre eigene Weisheit in sich zu entdecken.

Denn das ist es, was den Kern des Lehrens für mich ausmacht. Ich halte es hier mit Galileo:

Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei

Wissen zu erwerben und weiterzugeben und an beiden Seiten einen Heidenspaß zu haben, wird wohl immer die Triebfeder meines Handelns sein. Oder zumindest ein ganz großer Bestandteil.

Und so fühle ich mich einer Tradition verpflichtet, dessen Sinnbild mir dieser Sekretär ist. Jedesmal wenn ich ihn ansehe, mich zum Schreiben hinsetze, habe ich das Gefühl mich mit meinen Ahnen zu verbinden. Mit denen die vor mir waren und ebenso das Ansinnen hatten, Menschen zu unterstützen, das eigene Wissen in sich zu entdecken.

Wie schön, dass ich dafür dieses wunderbare Möbelstück als lebende Erinnerung habe.

DANKE

Welchem Ihrer Möbelstücke sind Sie von Herzen dankbar?

Monat der Dankbarkeit Tag 10 Dinge: mein Auto

Heute ist der 10. Tag meines Dankbarkeitsmonats. In dieser Woche möchte ich meinen Fokus auf Dinge legen, denen ich dankbar bin.

Am Ende diesen Jahres werde ich wieder ca. 30-35.000 km mit dem Auto gefahren sein und gut 10.000 km mit dem Zug. Eine Menge Zeit die ich unterwegs verbracht habe. Daher möchte ich den heutigen Beitrag meinem Auto widmen. Es bringt mich tapfer von A nach B, manchmal über C und vielleicht auch über Y.

Toi, toi, toi hatte ich noch nie einen Unfall mit Personenschaden und meine Blechschäden beschränken sich auf Parkschrammen. Also fast unfallfrei 🙂

Auch bei meinem Auto ertappe ich mich dabei, dass ich innerlich sage ‘danke für’s Heimbringen‘ wenn ich nach einer anstrengenden Zeit unterwegs wieder in meiner Garage angelangt bin. Hm, und man kann jetzt davon denken was man will (vielleicht hab ich auch einfach nur Glück und keine Montagsautos) mich hat noch nie wirklich ein Auto im Stich gelassen.

Also der Klassiker mit Panne, Elektronikausfall und andere Scherze sind mir bis dato erspart geblieben. Da ich meine Autos meist quasi bis zum letzten Reifen fahre oder zumindest fast, treten nur im späteren Alter ein paar Macken auf, die dann aber oft schon wieder witzig sind.

Bei meinem letzten Auto z.B. hatte irgendwann die Elektronik einen Hänger und es ging völlig unverhofft plötzlich das Schiebedach von selbst auf. Bei den ersten Malen bin ich vor Schreck noch fast in den Graben gefahren, doch nach einer Weile gewöhnt man sich ja an vieles und ich hab ihm dann einfach nur noch gut zugeredet und das Dach wieder zugemacht 🙂

Gleiches passierte mit dem Radio. Dass es wie von Geisterhand auf einmal den Senderplatz wechselte und selbsttätig leiser und lauter wurde. Auch da hab ich mir dann kurzerhand mit dem Aus-Knopf beholfen.

Überhaupt habe ich die meiste Zeit im Auto überhaupt kein Radio laufen. Denn ich nutze die Zeit gern um über ein bestimmtes Thema nachzudenken, oder mir einen Text zu überlegen oder (es hört mich ja gottseidank niemand 🙂 einen Vortrag übenderweise vor mich hin zu plappern.

Und so sag ich für alle bereits verbrachten und noch kommenden Stunden in meinem Auto ein riesengroßes

DANKE

Welchem fahrbaren Untersatz fühlen Sie sich besonders in Dankbarkeit zugetan?

Monat der Dankbarkeit Tag 09 Dinge: mein Wasserkocher

Heute ist der neunte Tag meines Dankbarkeitsmonats. In dieser Woche möchte ich meinen Fokus auf Dinge legen, denen ich dankbar bin.

Der Beitrag heute ist vielleicht der Lacher in Tüten, doch ich oute mich hier und jetzt: Ich liebe meinen Wasserkocher und bin ihm jeden Tag dankbar, dass er mir meinen heißen Tee ermöglicht.

Ich weiß noch genau wie ich damals auf der Suche war nach einem neuen Wasserkocher. Der den ich sonst immer hatte, war mit seinem zugehörigen Menschen ausgezogen und dann stand ich erst mal ohne da.

Eins war mir klar, so einer von diesen stylischen Metallteilen, die jeder in der Küche stehen hat, der was auf sich hält (an dem man jeden Fingertapper sieht, wenn ich das mal anmerken darf) und die soviel kosten dass man sich davon locker eine Jahresration Tee leisten kann, ne sowas kommt mir nicht ins Haus.

Wenn dann wollte ich einen der mich fröhlich macht, weil er eine schöne Farbe hat und mir einfach gefällt. Tata: und dieses Schmuckstück ist es dann geworden 🙂

Er macht mir jeden Morgen brav das Wasser für meine obligatorische Kanne Tee heiß und bei Bedarf auch gleich noch das Wasser für’s Frühstücksei. (Nein, das koche ich nicht im Wasserkocher, obwohl das bestimmt mal einen Versuch wert wäre 🙂

Und so begleitet er mich durch meine Tage. Kriegt ab und an seine Portion an Entkalker und ist mir eine treue Seele.

DANKE

Von welchem Ihrer Küchengeräte würden Sie sich nie trennen, weil Sie ihm überaus dankbar sind?