Wie man die innere Uhr verstellt…

… so ein Beitrag aus der Psychologie Heute vom Januar. Darin wird über die Arbeitsgruppe für Chronobiologie an der LMU München geschrieben. Laut den Experten lässt sich schon ein wenig an der inneren Uhr drehen. Also die Eule oder die Lerche ein wenig in die jeweils andere Richtung “schubsen.

Über einen kostenlosen Onlinefragebogen kann man sich selbst testen und die Auswertung kommt automatisch per eMail ins Postfach. Was ich dabei interessant fand, war der Hinweis, dass unsere Arbeitszeiten von 8-17 Uhr z. B. viel mehr auf Frühaufsteher ausgerichtet sind als auf “Normalos” und Langschläfer.

Einen weiteren interessanten Beitrag zum Thema “Lerche oder Eule” finden Sie im Jobblog und bei work innovation.

Mouse brains – Ein verblüffendes Kreativitätstool und noch einiges mehr

Letztens haben mich die Schäfchen begeistert und heute sind’s Mäuse 😉

Nee, im Ernst, ich hab hier noch ein kleines Tool entdeckt, das als findiger Katalysator für Ideenimpulse dient. Es nennt sich Mouse brains und bietet nach dem Beantworten von 4 Fragen 9 faszinierende Anregungen zum Weiterdenken. Und auch wenn man jetzt nicht soo fit in Englisch ist, lohnt es sich, das ganze Mal auszuprobieren.

Die 4 Ausgangsfragen hab ich mal für mich kurz übersetzt:

  1. Ich verkaufe….. (Produkt, Dienstleistung usw. einsetzen)
  2. Mein Produkt / meine Dienstleistung hilft den Leuten…. (soviele Nutzmöglichkeiten wie möglich finden)
  3. Meine Hauptzielgruppe macht gern….. (einfach mal sammeln, was einem so einfällt)
  4. Manche Leute kaufen mein Produkt / meine Dienstleistung nicht, weil sie denken oder empfinden, dass es.…. (soviele Gründe einfügen wie möglich; z. B. zu langsam ist, zu schwer verständlich, zu teuer usw.)

Wenn Sie nun Mouse Brains genutzt haben, beim Beantworten dieser Fragen, erhalten Sie nun 9 verschiedene Anregungen zum Weiterdenken. Und da sind oft ganz verblüffende Ansätze dabei. Ich kann Ihnen nur empfehlen testen Sie es aus.

Sie können diese vier Fragen auch für verschiedene andere Experimente nutzen:

  • Stellen Sie diese Fragen doch mal Freunden, Bekannten, Partnern usw. Sammeln Sie die Ergebnisse in einer Liste und gehen Sie diese in Ruhe durch. Mit Sicherheit werden sich hier genügend Anregungen finden, um das eigene Produkt / die eigene Dienstleistung mit anderen Augen zu betrachten und sinnvolle Anpassungen, Änderungen, Umgestaltungen usw. durchzuführen.
  • Stellen Sie sich diese Fragen selbst. Dazu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:
    ° Fragen beantworten, Blatt wegpacken; nächsten Tag Fragen beantworten, Blatt wegpacken; das ganze z. B. 10 Tage lang und dann erst vergleichen. Schauen Sie auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede, ganz neue Ideen usw.
    ° wenn Sie ein Zirkusdirektor wären, wie würde der diese Fragen für Ihr Produkt / Ihre Dienstleitung beantworten? (wobei Sie Zirkusdirektor auch durch alles mögliche ersetzen können, z. B. mit Agatha Christie, Eisdielenbesitzer, Harry Potter, die Nachbarin von Gegenüber, Ihr größter Gegner, Albert Einstein usw.)
    ° Sie befinden sich im Jahr 2020. Wie würden die Antworten aus dieser zeitlichen Perspektive lauten?

Damit’s gleich schneller geht, können Sie sich hier ein passendes pdf dazu herunterladen.

Sie sehen schon, es gibt soviele Möglichkeiten, dass es immer wieder wie ein spannendes Rätsel sein kann, sich diese Fragen zu stellen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß damit und freue mich über jede Rückmeldung!

via Geistesblitz

Workrave – Ein Schäfchen erinnert an die Pausen

Über dieses neue Freeware-Programm bin ich ganz begeistert! Workrave heißt es und allein das Schäfchen ist einfach nur knuffig. Doch es sieht nicht nur nett aus, es macht auch wirklich Sinn.

Denn Hand auf’s Herz: Gehören Sie, wie ich auch, zu den Menschen, die oft viel zu lang und vor allem zu lang am Stück vor dem Computer sitzen? Machen Sie regelmäßig Pausen? Also ich ehrlich gesagt nicht wirklich.

Und genau hierzu ist dieses Programm gedacht. Es wurde ursprünglich für Patienten entwickelt die am RSI-Syndrom ("Mausarm"-Syndrom) leiden. Schon kurze Mikropausen für 30 sec die regelmäßig eingelegt werden, tun gut. Längere Ruhepausen von 30 Minuten und mehr sind ebenfalls ein wichtiger Unterbrecher.

Die Software läuft im Hintergrund mit und erinnert mit eingeblendeten Boxen an die Pausen. Während dieser Zeit ist der Computer gesperrt. Es gibt Schalter mit Überspringen und Aufschieben, wenn’s wirklich unbedingt nötig ist an etwas dranzubleiben.

Viel Spaß beim Pausen machen 😉

via Jobblog und Akademie.de

Snow on the roof…

“Though there may be snow on the roof, there is still fire in the furnace.”

Das ist doch mal eine schöne Redewendung. Und hat diesmal gar nichts mit dem Wetter zu tun. Ich hab diese Zeilen in Terrys Blog gefunden.

Sie kennen bestimmt auch einige Menschen, die noch absolut fit sind, geistig wie körperlich, obwohl sie schon ein gesetzteres Alter haben. Mir ist zu dieser ganzen Thematik wieder dieser Jugendlichkeitswahn vieler Firmen eingefallen. Manche Unternehmen haben allerdings schon erkannt, dass diese Denke nicht wirklich weiterhilft. Hier finden Sie dazu weitere Informationen.

Diejenigen, die meinen Blog schon länger lesen, kennen meine Vorlieben für Fragen. Auch für ungewöhnliche und unbequeme Fragen. Ich hätte hier wieder ein paar für Sie:

  • Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was es für Ihr Unternehmen/Ihre Abteilung usw. für Folgen hat, wenn Sie “Wissen” in Rente entlassen, ausstellen, nicht weiterbeschäftigen (können) usw.? Denn das passiert, wenn Menschen das Unternehmen verlassen. Sie nehmen ihr Wissen mit und damit bleibt erst einmal eine oft schmerzhafte Lücke.
  • Wer sind die wichtigsten Wissensträger in Ihrem Unternehmen?
  • Was tun Sie dafür, damit das Wissen im Unternehmen verbleiben kann?
  • Wie schätzen Sie Ihre Unternehmenskultur in Bezug auf Wissen teilen ein? Bedeutet Wissen Macht oder wird es gern weitergegeben?
  • Wie können Sie Ihre Mitarbeiter zum regelmäßigen Wissenstausch anregen?
  • Teilen Sie selbst Ihr Wissen?

Diesen Fragen nachzugehen ist bestimmt eine interessante Sache. Und da nicht nur auf Lehrerseite in den nächsten Jahren eine Pensionierungswelle auf uns zurollt, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, können jetzt noch Vorkehrungen getroffen werden, um diesen wichtigen Rohstoff Wissen im Unternehmen zu erhalten.

Außerdem werden in Zukunft die Unternehmen die Nase vorn haben, die sich Informationen und Wissen schneller besorgen, speichern und verarbeiten können. In was auch immer der zugrundeliegende Firmenzweck besteht.

Bei Fragen zu diesem komplexen Thema stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.