Vermeide Bedauern und negative Konsequenzen - Challenge Projekte beenden Teil 3.

Du hast inzwischen hoffentlich einiges von deinen Listen vorwärts gebracht und auch schon beenden können. Nutze immer wieder die fast endings Liste für schnelle Erfolge und konzentriere dich auch auf das Projekt mit Stern, das die größtmögliche positive Wirkung für dich erzielen kann.

Falls du grad nur Bahnhof verstehst, dann spring zum ersten Teil der Challenge „Projekte beenden“.

Heute wollen wir uns mit dem Rest der Projekte beschäftigen, der übrig geblieben ist.

Schau dir deine Gesamtliste an. Vielleicht gibt es da gar nichts mehr, was kein Kennzeichen hat oder keine Farbe? Falls ja, herzlichen Glückwunsch, du hast alle unvollendeten Projekte benannt, einer Liste zugeordnet und bist hoffentlich im Abarbeitungsmodus.

Bildquelle: pixabay | O12

Mit zwei Fragen zur Entscheidung

Wenn du jedoch immer noch Punkte auf dieser Gesamtliste stehen hast, die auf keiner der Unterlisten gelandet sind, frage dich bei jedem Punkt:

  1. Würde ich es sehr bedauern, wenn ich dieses Projekt nicht beende?
  2. Würde es eine negative Auswirkung in meinem Leben haben, wenn ich es nicht beende?

Falls du keine dieser Fragen mit ja beantworten kannst, dann ist das eine klare Entscheidung dafür, dieses Projekt nicht weiterzuverfolgen. Setze es auf deine never ending Liste und es wird den Weg des irdischen gehen und seine vorhandenen Bestandteile werden nicht mehr benötigt.

Sei klug und vermeide Bedauern

Wenn du die erste Frage mit ja beantwortest, dann hat das Gewicht. Denn bedauern ist das Gefühl, was wir am meisten vermeiden sollten in unserem Leben. Bedauern bedeutet immer, ich habe etwas nicht getan, obwohl es mir am Herzen gelegen ist und ich kann das nicht mehr rückgängig machen.

Schau dir dieses Projekt näher an und ergründe, was genau du bedauern würdest. Geht es tatsächlich darum das Projekt zu beenden? Oder hat es einzelne Aspekte die dir so wichtig sind, dass du ein Bedauern spürst?

Was genau ist es, was du bedauern würdest? Sei ehrlich zu dir, alles andere bringt nichts.

Wenn du beim drüber nachdenken merkst, dass es tatsächlich das gesamte Projekt ist, das dir wichtig ist, dann solltest du es auf die Liste mit den happy endings packen. Denn nur wenn es dich glücklich macht, das Projekt zu beenden, wirst du es auch bedauern es nicht getan zu haben.

Vermeide negative Konsequenzen

Wenn du die zweite Frage mit ja beantwortest, dann mach dir Gedanken darüber, welche negativen Auswirkungen es konkret haben würde, wenn du das Projekt nicht beendest. Was würde passieren?

Gibt es Wege, wie du diese Auswirkungen verhindern kannst ohne das gesamte Projekt beenden zu müssen? Wenn es diese Wege gibt, dann hast du was für deine Todo-Liste. Wenn es diese Wege nicht gibt, dann landet das Projekt auf der must-endings Liste.

Entscheide zukünftig bewusst und achtsam

So, jetzt haben wir eine lange Strecke Weg hinter uns. Wenn du auf deiner Gesamtliste eine ganze Litanei an unvollendeten Projekten aufgeschrieben hast, dann mag dir allein diese Fülle eine Lehre für die Zukunft sein.

Eine Lehre darin, nicht mehr ohne nachzudenken zu einem neuen Projekt ja zu sagen und tausend Dinge anzufangen, während die alten noch offen sind.

Unsere Lebenszeit ist nun mal begrenzt. Ob uns das gefällt oder nicht, wir werden nicht alle Projekte die uns interessant erscheinen in unserem Leben anfangen und beenden können.

Was wir jedoch machen können, ist, eine bessere Auswahl zu treffen, was wir anfangen und damit die Chance unglaublich erhöhen, dass wir dieses Projekt auch beenden.

Je weniger wir uns aufhalsen, umso intensiver können wir uns einzelnen Projekten widmen. Das bedeutet die Fähigkeit nein zu sagen ist so wertvoll dafür wie nichts anderes. Lerne sie und dein Leben wird sich verändern.

Setze drei Monate ein und gewinne unendlich Energie und Lebensfreude zurück

Alles was du jetzt auf deinen Listen erfasst hast, hast du irgendwann einmal entschieden zu machen. Ob mehr oder weniger freiwillig, mehr oder weniger bewusst, doch du hast es entschieden.

Wenn du dich von diesem überwältigenden und erdrückenden Gefühl befreien möchtest, dann betrachte die nächsten drei Monate als deine Chance dazu. Drei Monate sind ein guter Zeitraum um einiges in Bewegung zu setzen, einiges abzuschließen und dran zubleiben.

Stell dir vor, wie du nach diesen drei Monaten, deine must endings massiv verringert hast, wie du deine fast endings alle erledigt hast und wie du dich von immer mehr never endings getrennt hast. So dass du jetzt viel mehr Luft und Zeit für deine happy endings hast.

Gönne dir diese Phase des “nicht-so-schön” und “macht-wenig-Spaß” und schaff dir damit die Chance eine neue Lebensphase für dich zu beginnen, in der du weitaus achtsamer mit deiner Zeit und denen Zusagen sein wirst.

Es ist deine Zeit und du hast nur ein Leben. Nutze es klug und schaff dir Ballast vom Hals. Das mag eine Durststrecke sein, doch es ist zu schaffen. Und dein Lohn ist mehr Freiheit und Freude. Das solltest du dir wert sein.

Hier nochmal die empfohlene Vorgehensweise aus Teil 2 der Challenge Projekte beenden:

1. Nutz deine fast endings Liste um schnell Erfolge zu haben und Projekte abzuschließen.

2. Wenn auf deiner never endings Liste Punkte sind, die mit einer Verpflichtung verbunden sind (das waren die mit Pfeil nach unten) dann plane die Beendigung dieses Projektes als nächstes. Konzentrier dich ausschließlich darauf es abzuschließen in dem Wissen, dass du damit Energie in dir freimachst und dich erlösen kannst von den ganzen miesen Gefühlen, die damit zusammenhängen.

3. Sobald auf deiner never endings Liste nur noch Punkte drauf stehen, die keine Muss-Verpflichtung mehr enthalten, schnapp dir das Projekt was dich davon am meisten nervt und schau, dass du allen Krempel der damit zusammenhängt aus dem Haus bekommst. Verkaufen, verschenken, entsorgen. Mach ihm den Garaus. Löse dich davon. Praktiziere den Schlussstrich. Setze das nach und nach mit jedem Punkt aus deiner never endings Liste fort.

4. Wähle von deiner happy endings Liste das unvollendete Projekt das dir am meisten Freude macht und dich glücklich machen würde, wenn es beendet ist und plane den konkret nächsten Schritt ein. Überlege was alles zu tun ist, damit das der Vollendung entgegen gehen kann.

5. Plane als nächstes das unvollendete Projekt das die größte positive Wirkung auf dein Leben hätte, gekennzeichnet mit einem Stern. Plane genauso sorgfältig wie du das bei den happy endings gemacht hast. Wenn du dieses Projekt vollendet hast, dann schau dir deine Gesamtliste durch nach dem unvollendeten Projekt, das jetzt die größte positive Wirkung auf dein Leben hätte und arbeite daran weiter.

6. Nimm dir von deiner must endings Liste ein Projekt nach dem andern vor und bringe es zu Ende. Das ist das einzige Ziel. Es muss nicht hübsch, perfekt oder sonst was sein, sondern nur erledigt.

7. Mach dir konkret Gedanken über die Punkte auf deiner must endings Liste und wie sie da drauf gekommen sind. Überlege was dein Anteil daran ist und was du tun kannst, dass das nicht nur unangenehme Projekte sind. Sei mutig! Das Leben ist zu kurz um nur unangenehme Dinge durchziehen zu müssen.


Und jetzt bist du dran! Pack es an und bring was in Bewegung.

Hier findest du die anderen Teile der Challenge „Projekte beenden“

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