Befrei dich vom Jammern und tauche ein in die Schönheit deines Lebens!

Befrei dich vom JammernWenn wir unser normalen Tagesablauf anschauen und beobachten könnten, wir wir uns verhalten und was wir sagen, wie ist der Haupttenor? Was würdest du sagen? Denkst du, dass dein Fokus mehr auf dem liegt, was nicht funktioniert oder auf dem was klappt? Bist du besser im Jammern oder im Vorwärtsgehen?

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Jammern ist in

Wenn wir die Mehrheit der Menschen um uns herum beobachten, dann werden wir bemerken, dass viele dem Jammermodus verfallen sind. Über das Wetter, den Verkehr, den Boss, die viele Arbeit, die Kollegen, den Partner, die Kinder, die Nachbarn, die Technik, den Haushalt usw. usw.

Jammern eint. Ist dir das schon mal aufgefallen? Wir stimmen uns gegenseitig zu, dass der Regen scheußlich ist, der Stau total nervig und der Chef einfach wieder mal schlechte Laune zu haben scheint.

Wir sind uns bei den negativen Dingen sehr schnell einig. Und das finden wir gut. Ja, das finden wir gut. Denn Einigkeit ist immer ein Zeichen davon, dass ich dazugehöre, nicht ausgeschlossen bin, nicht anders bin und daher einen sicheren Platz habe.

Also jammern wir mit. Ist dir außerdem schon mal aufgefallen, dass Jammern ansteckend ist? weiterlesen Befrei dich vom Jammern und tauche ein in die Schönheit deines Lebens!

Selbstmitgefühl – das meist unterschätzte Handwerkszeug zu einem erfolgreichen und erfüllten Leben

Selbstmitgefühl – das meist unterschätzte Handwerkszeug zu einem erfolgreichen und erfüllten LebenWir reden schon eine Weile von innerer Ordnung. Das Wort mag in dem Zusammenhang vielleicht nicht so schnell Sinn machen wie äußere Ordnung. Doch wir haben in verschiedenen Texten schon festgestellt, dass unser Inneres in Unordnung und Chaos versinken kann. Dass es hilft Ordnung ins Innere hineinzubringen.

Etwas das wir noch nicht so beachtet und berücksichtigt haben, wie wir hätten sollen, sind dabei die reflexartigen Reaktionen die wir uns selbst gegenüber an den Tag legen.

Wie sprichst du mit dir?

Wie reagieren wir, wenn uns etwas misslingt, wir scheitern, etwas falsch machen? In vielen Fällen ist die erste innere Reaktion eine Tirade an negativen Gedanken. Wir schimpfen uns, beleidigen uns, geben uns Namen und reden insgesamt sehr harsch mit uns selbst.

Was hat das mit Ordnung zu tun? Nun, schauen wir doch mal was unsere Sprache dazu wieder auf Lager hat. Es gibt den Spruch:

“jemanden zur Ordnung rufen.”

Was soviel bedeutet, dass jemand aufgefordert wird, sich an die Regeln zu halten. (z.B. wenn der Richter die Zuschauer zur Ordnung ruft, weil sie zu laute Zwischenrufe geäußert haben)

D.h. wenn jemand zur Ordnung gerufen wird, dann legt er ein Verhalten an den Tag, das nicht angemessen ist und wird aufgefordert das zu unterlassen.

Der Ton macht bekanntlich die Musik. Daher ist es auch die Frage, wie jemand das macht, wenn er zur Ordnung aufruft. Doch wenn wir an den Richter aus dem obigen Beispiel denken, dann kann das durchaus angemessen sein, wenn er laut wird, weil er sich erst Gehör verschaffen muss und dann klare Anweisungen erteilt. weiterlesen Selbstmitgefühl – das meist unterschätzte Handwerkszeug zu einem erfolgreichen und erfüllten Leben

Warum dich geben glücklich macht und wohin ich gebe, weil es mir am Herzen liegt

Warum dich geben glücklich machtGeben ist seliger denn nehmen. Wieso eigentlich? Und stimmt das überhaupt? Oder ist das einfach wieder nur so ein Spruch der Kirche, der uns unsere Gier und unseren Eigennutz vor die Nase halten soll?

Meine Geschichte des Gebens

Wieso geben dich glücklich macht, will ich dir heute aus meiner Sicht erzählen und vielleicht nimmst du dir diese Gedanken als Impuls mit, um selbst für dich darüber nachzudenken.

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Altruismus bedeutet nach der Definition im Lexikon:

Die Einstellung, dass man die Belange und das Wohlergehen anderer Menschen für wichtig erachtet.

Wohlgemerkt, da steht nicht „wichtiger“ sondern wichtig. Ein Gleichstellen, wenn man so will. Das ist leider in unserer oft egozentrierten Welt ein rares Gut geworden.

Und was ist mit mir?!

Neid auf Besserverdienende, Neid auf Kollegen die vorgezogen werden bei der Beförderung, Intrigen und geförderte Konkurrenz durch dieses unsägliche Konzept von Zielvorgaben in einem Job fördern eine „ich muss erst mal auf mich schauen“-Attitüde.

Es fördert die Angst zu kurz zu kommen und zu verlieren. Jemandem etwas zu gönnen, braucht das Gefühl, dass man selbst nicht verliert, wenn man großzügig ist. Wer jedoch in dieser Denkschleife gefangen ist, tut sich schwer mit dem Konzept des Gebens.

Was heißt Geben?

Geben ist etwas Freiwilliges, etwas das man mit Freude tut. Geben heißt, jemand anderem etwas schenken wollen ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Vor allem das letztere „ohne eine Gegenleistung zu erwarten“ fällt vielen Menschen immer schwerer.

Es gilt eher der Handel: Wenn ich was für dich tue, dann schuldest du mir einen Gefallen. Doch das hat nichts mit wahrem Geben zu tun. Diese Erwartungshaltung macht uns nicht glücklich, im Gegenteil, sie ist der beste Weg um sich abhängig und unglücklich zu fühlen.

Was geben mit dir macht

Geben macht glücklich. Das musst du mir nicht glauben, doch du kannst es ganz einfach selbst ausprobieren. Mach diese Woche jeden Tag einem Menschen ein ernstgemeintes Kompliment. Oder bedanke dich bewusst jeden Tag bei jemandem.

Das kostet dich kein Geld und wird dich verändern. Wichtig ist dabei, dass du es machst, weil du damit jemandem eine Freude machen möchtest, jemandem den Tag erhellen willst. Einfach so. Ohne was dafür zu bekommen. Einfach, weil du es kannst.

Und dann nimm wahr, wie du dich fühlst. Wenn du dich schlechter fühlst dabei, dann hör wieder auf damit. Doch egal wieviele Menschen dieses Experiment bis jetzt gemacht haben, niemand hat sich dadurch schlechter gefühlt.

Alle haben erzählt, wie wunderbar es sich angefühlt hat, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Hey, und das hat dich nichts gekostet außer ein paar ehrlich gemeinten Worten.

Gib dein Engagement

Wenn du jetzt noch einen Schritt weitergehen willst, dann kannst du nicht nur Worte, sondern auch Taten und deine Zeit geben. In jeder Stadt gibt es hunderte von Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren. Etwas für Menschen zu tun, die es nicht so einfach haben im Leben und denen du mit deiner Hilfe Unterstützung geben kannst.

Dazu reicht eine google Suche mit dem Namen deiner Stadt und dem Begriff Ehrenamt. Für Regensburg z.B. gibt es dazu eine Info-Seite der Stadt.

Spenden kann so viel verändern

Ohne Spenden würde es viele Initiativen nicht geben. Ohne Spenden könnten niemals soviele Menschen vor dem Hungertod, vor Krankheiten und vor bitterer Armut gerettet werden. Ohne Spenden wäre unsere Welt so viel ärmer.

Ich bin im einem Elternhaus aufgewachsen, das man durchaus als nicht wohlhabend bezeichnen darf. Doch auch wenn wir wenig finanzielle Mittel zur Verfügung hatten, hat meine Mama immer schon gespendet. Und seien es nur 10 Mark gewesen, die das Haushaltsgeld dafür hergab.

Jeder € hilft

Es war etwas Selbstverständliches für sie und sie hat mir das mitgegeben. „Auch mit wenig kann man helfen“, sagte sie. Oder auch „Gutes kommt in die Welt, weil man Gutes tut“. Dieses Gedankengut hab ich quasi mit der Muttermilch aufgesogen und das war eines der wenigen Dinge, die ich niemals in Frage gestellt habe.

Warum auch, denn ich habe selbst immer die Freude gespürt, wenn wir die Überweisungen gemeinsam ausgefüllt haben. Ich durfte helfen die Zahlen der Bankverbindung hinzuschreiben und dann haben wir das zur Bank gebracht. Das waren noch diese vorsintflutlichen Vor-Internet-Zeiten (:

Wie mich meine Familie geprägt hat

Vielleicht ist es auch nicht nur durch das Vorleben meiner Mutter so sehr in mich übergegangen, dass Geben glücklich macht und auch ein Privileg ist, das tun zu können, sondern auch unsere Familiengeschichte an sich hat mich geprägt.

Die Heiligenstädter Schulschwestern

Die Schwester meines Urgroßvaters hat in Heiligenstadt eine Ordensniederlassung mitgegründet, die als Heiligenstädter Schulschwestern bekannt wurde. Wie sich am Namen unschwer erkennen lässt, ist es ein Hauptanliegen des Ordens zu unterrichten und Kinder damit eine Zukunft zu ermöglichen.

Der Orden engagiert sich seit vielen Jahren in ärmsten Ländern wie Bolivien und gibt dort Mädchen einen Zufluchtsort und eine Gemeinschaft in der sie sicher aufwachsen können. Soviel Leid bleibt ungesehen und es ist für mich immer wieder schockierend wie viel Gewalt und Leid noch immer in dieser Welt herrscht.

Daher ist das eine der Initiativen für die ich regelmäßig spende. Nicht nur, weil ich eine Nachfahrin bin, sondern weil ich das Anliegen, durch Bildung Veränderung zu schaffen, mit allem unterstütze, was ich bin.

Wir helfen Indien

Das ist auch der Grund warum ich seit vielen Jahren Patenkinder über die Initiative „wir helfen Indien“ unterstütze. Ida und Josef Gaßner aus Landshut engagieren sich seit 1993 im Bundesstaat Kerala in Indien.

Sie konnten in diesen Jahren Schulen gründen, Brunnen bauen, durch Kuh-Programme und Nähmaschinen-Programme Hilfe zur Selbsthilfe leisten und soviel Gutes bewirken.

Eines meiner ersten Patenkinder von dort ist vor einigen Jahren fertig geworden und ist nun selbst Lehrer und unterrichtet in einer der Schulen. Es setzt sich fort über Generationen, wenn Kinder die Chance haben lernen zu dürfen und in ein Leben hineinzufinden, dass nicht mehr von bitterer Armut und Gewalt geprägt wird. Bildung kann alles verändern.

Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge

Eine weitere Organisation die ich unterstütze, hat nichts mit dem Leben zu tun, sondern mit dem Tod. Hier ein Zitat aus der Webseite vom Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge:

Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Damit übernimmt er in meinen Augen eine elementar wichtige Aufgabe. Wir dürfen niemals vergessen und müssen immer wieder aus der Geschichte lernen.

Wenn wir auf den Friedhof gingen als ich klein war, haben mich die Grabplatten der Kriegstoten im Park immer magisch angezogen. Es war für mich nichts Beängstigendes, sondern tröstlich, dass sie nicht unbekannt geblieben waren, sondern ihre Namen auf den Platten standen. Ich stand da und wollte wissen wie sie heißen. Meine Mutter hat sie mir vorgelesen bis ich sie selbst lesen konnte.

Wenn ich ein Grab fand, auf dem mittendrin „unbekannt“ zu lesen war, war ich immer untröstlich, weil ich es schrecklich fand, dass hier jemand lag, der in einem Krieg sterben musste und von dem niemand wusste wer er war.

Ich hab dann meine Mama gelöchert, was man denn tun kann um den Namen herauszufinden und sie hat mir von der Aufgabe des Volksbundes erzählt, der genau das immer wieder versucht. Es werden sogar heute noch Umbettungen vorgenommen, weil immer wieder Massengräber aus den ersten beiden Weltkriegen entdeckt werden.

Wichtig finde ich auch die Camps für Jugendliche die vom Volksbund veranstaltet werden. Länderübergreifende Völkerverständigung mit gemeinsamer Arbeit an der Vergangenheit.

WWF

Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen die die Erde bevölkern, ohne Tiere würde es diese Welt nicht geben. Die Natur ist unsere große Mutter, das vergessen wir nur allzu oft. Unfassbar, was aus Gründen der Gier für ein Raubbau getrieben wird.

Den WWF zu unterstützen ist für mich daher genauso ein Herzensanliegen. Wenn ich lese, dass Nashörner, Elephanten und viele weitere Tiere sterben müssen aufgrund abstruser Gesundheitselixiere die aus den Hörner gewonnen werden oder weil Elfenbein ja so schmückend ist, könnt ich nur k….

Der WWF engagiert sich nicht nur im Tierschutz, sondern auch im Wald- und Küstenschutz. Wir brauchen diese Regionen, damit der Planet Erde für uns alle ein lebensfähiger Ort bleibt.

Wer, wenn nicht wir, muss dafür sorgen, dass es auch für spätere Generationen noch einen Platz gibt, der eine Zukunft bietet? Wir werden so schnell keine Ersatz-Erde finden und es liegt in unser aller Verantwortung und damit auch in unser aller Hand, etwas zu tun.

Kiva

Eine Initiative, die das Konzept des Spendens bewusst verändert in Mikrokredite ist kiva. Was soll ich sagen, seit dem ich kiva entdeckt habe, bin ich begeistert von diesem Konzept. Es ist so einfach und verändert die Welt.

Mit Hilfe von Mikrokrediten werden vor allem Frauengruppen unterstützt. Sie schaffen sich mit den Krediten eine kleine Selbständigkeit und können damit ihre Familien unterstützen und ihren Kindern Schulbildung ermöglichen. Die Rückzahlungsquote liegt bei phänomenalen 97 %!

Wenn das Geld zurückkommt, kann es nächsten Projekt gegeben werden. Wenn du mehr darüber wissen willst, dann hör doch in den Podcast bei Heikes Stadtgeflüster rein, dort hab ich was dazu erzählt.

Es gibt noch einige weitere Organisationen, für die ich spende wie das Deutsche Rote Kreuz, der Weiße Ring und andere und jeder kann sich für den Zweck engagieren, der ihm wirklich am Herzen liegt. Und dass wir das alle tun sollten, ist für mich etwas, was auf der Hand liegt.

Von jedem Geldbetrag den ich einnehme, gebe ich etwas an diese Organisationen. Es ist ein Weitergeben für mich und ein Herzensanliegen.

Jeder kann und sollte geben

Jeder von uns kann das machen. Jeder von uns kann etwas geben. Schon mit 25 € im Monat kann man einen kleinen Teil beitragen. Auch mit 10 € geht das schon.

Wir geben oft so unbedacht Geld für alles mögliche aus, wieso nicht einen Dauerauftrag einrichten für eine Organisation die etwas tut, was einem am Herzen liegt?

Werden uns diese paar € wirklich fehlen? Werden wir es überhaupt bemerken, wenn sie abgebucht werden?

Wer noch einen zusätzlichen Anreiz möchte, sollte im Kopf behalten, dass sich Spenden von der Steuer absetzen lassen.

Mach dich selbst glücklich und sei großzügig

Großzügig sein macht glücklich. Sei freigebig mit netten Worten, deiner Zeit und deinem Geld. Gib der Welt etwas zurück, unterstütze Organisationen die sich um etwas Wichtiges kümmern und mach die Welt zu einem besseren Ort.

Du bist Teil dieses großartigen Abenteuer Lebens. Wir, die wir einen Job haben, Geld verdienen und nicht am Hungertuch nagen, haben aus meiner Sicht die Verpflichtung Menschen Hoffnung zu geben, in dem wir unterstützen. Das darf gern jeder anders sehen, doch das ist meine innere Haltung und sie macht glücklich.

Was ist die beste Medizin um für Klarheit in deinem Inneren zu sorgen? Schaff Ordnung!

Was ist die beste Medizin um für Klarheit in deinem Inneren zu sorgen? Schaff Ordnung!Wenn dein Inneres ein Chaos ist, dann räum um dich herum auf. Das hat meine Mama schon immer zu mir gesagt. Und sie hat es – wenn es sein musste – wiederholt wie eine kaputte Schallplatte.

Mama hat einfach immer recht

Wenn ich dann mal über mein Murren hinweggekommen bin und angefangen hab, mein Zimmer aufzuräumen, dann hat sich tatsächlich in jedem Fall ein klares Gefühl in meinem Inneren eingestellt. Auch wenn ich das anfangs natürlich niemals zugegeben hätte, wie Teenager halt nun mal so sind (;

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Diese Erfahrung und Lehre die ich daraus gewonnen habe, hat sich in meinem Leben fest etabliert. Wenn ich merke, dass ich innerlich vollkommen konfus bin, dann lass ich das mit dem Nachdenken und fange an, um mich herum Ordnung zu schaffen.

Denn interessanterweise ist es oft so, dass die äußere Unordnung meine innere Unklarheit fördert. Innen wie außen. Da ist einfach was dran.

Innen wie außen

Dinge zu ordnen im Außen scheint einen klärenden Effekt auf unser Inneres zu haben. So als ob das Geordnete im Außen, Dinge an den richtigen Platz bringen, Ordnung wieder herstellen, genau das gleiche im übertragenen Sinne in meinem Innenleben ermöglicht.

Auch dort wird gedanklich alles an den richtigen Ort geschoben, die Perspektive ändert sich und aus dem Durcheinander wird eine logische Strategie, die mich ins Handeln bringt.

Schau nach außen, wenn es innen Probleme gibt

Steckenbleiben bei einem wichtigen Projekt, sich verhaken in schwierige Aufgaben am PC, Grübeln über ein missglücktes Gespräch sind alles Situationen, in denen man das Gefühl hat, nichts scheint mehr zu funktionieren, es geht nicht voran und man tritt auf der Stelle.

Ein sehr unangenehmes Gefühl. Wieder mal. Sich dann die Frage zu stellen, was kann ich in meiner Umgebung in Ordnung bringen, ist der Anstoß, das Innere erst mal sich selbst zu überlassen. Das ins Handeln kommen und Dinge zu ordnen ist der Startschuss für einen inneren Reinigungsprozess, der am besten ohne uns auskommt.

Als ob endlich jemand die Tür zugemacht hat und mein Hirn in Ruhe alles durchdenken kann. Ohne dass ich ständig dazwischenfunke (;

Auch wenn ich nach dem Aufräumen vielleicht noch keine plötzliche Lösung im Kopf habe, ist es in jedem Fall ein Besserung im Gefühl.

Alles in Reih und Glied zu stellen, wo es vorher ein einziges Durcheinander war, Sachen abzuwaschen und wegzuräumen, an ihren Platz zu bringen, wo sie hingehören. All das scheint eine erleichternde Wirkung auf uns zu haben. Wir fühlen uns danach im wahrsten Sinne aufgeräumt.

Unsere Sprache zeigt uns soviele Verbindungen auf

Lustigerweise sagt man das ja auch Leuten nach, die einem fröhlich und gelassen begegnen. “Na du bist ja heute aufgeräumter Stimmung.”

Im Gegensatz zu einem miesepetrigen, grantigen, depressiv gestimmten, genervten Gegenüber. Der ist keineswegs aufgeräumt, sondern wirkt im Gegenteil wie eine voll gestopfte, düstere Garage mit Gerümpel von Jahren darin.

Wer aufgeräumter Stimmung ist, schleppt nichts mit sich herum. Er hat keine Altlasten, die er spürt und nichts zu grübeln.

Könnte aufräumen eine Medizin sein?

Es könnte fast eine Medizin sein, so heilsam kann das Ordnen und Aufräumen wirken. Und ganz ohne Nebenwirkungen! Außerdem gibt es diese Medizin ganz umsonst.

Zu innerer Klarheit zu gelangen, können wir besser in einer beruhigten Umgebung. Unsere Sprache ist jedes Mal wieder spannend, denn eine beruhigte Umgebung ist niemals eine chaotische. Wenn Durcheinander um uns herrscht, dann empfinden wir das als laut. Und eine geordnete Umgebung als ruhig.

Das macht sich direkt im Körper bemerkbar, wie wir schon festgestellt haben. Wir sind ruhiger in einer geordneten Umgebung. Und wohlgemerkt, wie sprechen hier nicht von wie geleckt aussehenden Wohnungen. Nein, eine geordnete Umgebung kann auch heimelig wirken. Es ist die Gesamtwirkung, die ausschlaggebend ist.

Was Ordnung ist wird weltweit gleich empfunden

Ordnung speist sich weltweit aus den gleichen Gegebenheiten. Es ist fast wie ein universelles Gesetz, wann wir Menschen etwas ordentlich empfinden. Wenn Bücher kreuz und quer liegen, dann mag das für den einen Kunst sein, doch für die meisten Menschen ist das Unordnung. Dagegen wirkt ein eingeräumtes Bücherregal mit allen Büchern in einer Richtung sehr viel ruhiger.

Dazu kommt, dass in einer beruhigten Umgebung – da geordneten Umgebung – manche Dinge erst auffallen, weil sie im Durcheinander untergegangen sind

Eine der Grundsätze von Ordnung ist daher: Gleiche Richtung

Wenn Dinge in der gleichen Richtung angeordnet werden, dann empfinden wir das als geordnet und wohltuend.

Ein weiterer Grundsatz von Ordnung lautet: Gleiches zu gleichem

Sobald ein Regal nur noch Bücher enthält und nicht mehr andere Dinge, ist es für uns nicht mehr chaotisch, sondern thematisch abgegrenzt. Wir clustern gern und sind dafür empfänglich, gleiche Dinge zu gruppieren.

Bleiben wir noch einen Moment beim Bücherregal. Wer jetzt Lust hat, das mit seinem Regal daheim auszuprobieren, kann noch einen Schritt weitergehen und die Bücher nach ähnlichen Farben der Buchrücken sortieren. Angeordnet wie bei einem Regenbogen.

So kann ein Bücherregal nicht nur zu einem Kunstwerk werden, sondern auch zu etwas, dass wir mit Freude ansehen. Oder besser gesagt, das uns Freude macht, wenn wir es ansehen.

Ordnung ist eine jederzeit verfügbare Medizin

Ordnung ist etwas Natürliches. Etwas das uns wohltut und von dem wir profitieren. Profitieren in vielerlei Hinsicht.

Unser Körper reagiert positiv auf Ordnung und gleiches gilt für unseren Geist.

Wenn wir über etwas nachdenken wollen, dann suchen wir uns instinktiv ein ruhiges Plätzchen. Und dieses Plätzchen wird umso besser auf uns wirken, je weniger überfordernd es durch Chaos ist.

Was ist Klarheit?

Klarheit bedeutet im Begriff, dass ich klar sehe. Klar sehen kann ich dann, wenn ich keine Hindernisse vor mir habe, keine Dunkelheit und keinen Nebel. Wenn ich weit blicken kann, alles übersehen, mir ein Bild machen kann.

Wer es daher nicht schafft Klarheit in seinem Inneren zu gewinnen, sollte sich unbedingt einen Bereich um sich herum suchen, in dem er Klarheit durch Ordnung schaffen kann.

Dieser physische Vorgang ermöglicht uns die Lösung vom Anhaften an einem Problem und liefert Distanz. Aus dieser Distanz heraus ist soviel mehr Klarheit möglich.

Ändere außen die Ordnung und du schaffst dir innen eine neue Perspektive

Wenn wir Dinge von einem Ort an einen anderen bringen und damit eine neue Ordnung schaffen, kann das interessante Nebeneffekte haben. Es bietet eine neue Perspektive, Dinge neu zu ordnen.

Diese neue Perspektive kann dazu beitragen, dass auch im Inneren ein neuer Gedankengang gewählt wird, eine neue Idee auftaucht, eine festgefahrene Situation plötzlich einen neuen Blickwinkel bekommt.

Diese neue Blickwinkel helfen uns so sehr weiter. Sind das Gegenteil von stecken bleiben. Da wir so an unseren Meinungen hängen, ist ein neuer Blickwinkel eine erfrischende Brise und kann uns aus unserer Denksuppe pusten.

Wir bekommen weitaus mehr Probleme gelöst, wenn wir nicht immer an unseren althergebrachten Denkweisen kleben. Neue Gedanken bringen neue Lösungen.

Lieber doch so wie immer?

Allerdings sind wir oft nicht interessiert, Dinge anders anzugehen. Das bisherige und gewohnte hat sich bewährt, wieso also sollte man daran etwas ändern?

Das mag sein, doch wachsen tut man dadurch nicht. Wer immer das dasselbe tut, wird auch das gleiche Ergebnis erhalten.

Daher ist es eine charmante Art sich selbst auf neue Gedanken zu bringen, eine neue Ordnung um einen herum zu schaffen.

Wer schon mal Möbel umgestellt hat, um sich danach in einem neuen Raumgefühl zu befinden, weiß wovon ich rede. Eine neue Ordnung schaffen. Das hat etwas archaisches und zugleich unglaublich befriedigendes.

Es liegt in deiner Hand

Das Schöne dabei ist, dass man das selbst schaffen kann. Man kann sich selbst eine neue Ordnung schaffen. Mit all dem damit verbundenen Wohlgefühl, das eine neue Ordnung so mit sich bringt.

Überhaupt ist es interessant, wie zufrieden es machen kann, Ordnung zu schaffen. Ob jetzt eine alte wiederherzustellen oder auch eine neue zu schaffen.

Es bringt etwas in uns in Frieden. Wir sind dann viel mehr mit uns im Reinen. Da war sie wieder die Klarheit.

All das Durcheinander im Inneren darf sein und wir machen trotzdem etwas. Wir lassen uns nicht lähmen und bremsen, wir gehen voran und schaffen Ordnung. Ob in kleinen Schritten oder großen Sprüngen. Etwas zu ordnen bedeutet sich zu ordnen.

Nochmal: Etwas zu ordnen bedeutet sich zu ordnen

Die Klarheit, die durch das Ordnen meiner Umgebung entsteht, kann ich durch kaum etwas anderes herstellen. Es ist ein fast mystischer Vorgang, der durch mein Handeln ausgelöst wird.

Ich kann mich nicht in diese Klarheit hineindenken. Sie entsteht erst durch mein Tun. In dem ich mich auf meine Hände konzentriere und meinen Geist in den Hintergrund entlasse, kann die Magie zu wirken beginnen.

Doch ohne meiner Hände Werk gelingt das nicht. Sie sind der Schlüssel. Dabei muss ich auch noch gar nicht so genau wissen, wie die endgültige Ordnung aussieht. Es reicht mit einem kleinen Bereich zu beginnen und diesen zu bereinigen. Mit einem Regalbrett, mit einer Ablage, mit einem Möbelstück.

Im Beginnen und Weitermachen liegt das Geheimnis. Ordnung zeigt sich oft erst, wenn man angefangen hat. Und doch ist es leicht sie zu schaffen, da jeder weiß wie es aussehen sollte, wenn es ordentlich ist.

Wir fühlen die Richtigkeit der Ordnung wenn wir sie sehen. Und wenn das bei allen Menschen ähnlich funktioniert, dann muss wohl etwas dran sein an dieser Ordnung.

Begreife Ordnung als Medizin

Wenn das weltweit als etwas beruhigendes, befriedigendes und wohltuendes empfunden wird, dann sollten wir Ordnung als Medizin begreifen. Eine Medizin die wir uns selbst verordnen, selbst einnehmen und so oft einnehmen können, wie uns danach ist.

Wir können damit unsere Umgebung bereinigen und zugleich unser Inneres klären. Wenn du es selbst noch nicht erfahren hast, dann solltest du so eine “Kur” ausprobieren. Diese kann jeder für sich durchführen oder sich wie bei einer Reha begleiten lassen.

Mit gemeinsamer Übung gelingt vieles leichter. Dafür brauchst du kein Rezept, sondern die Fastenchallenge ist sozusagen frei verkäuflich.

Du bekommst Unterstützung beim Ordnen, einen klaren Handlungsplan und kannst sofort loslegen. Du weißt zu jederzeit, in welchem Bereich jetzt gerade die Medizin einzunehmen ist und kannst dich so nach und nach durch deine ganzes Zuhaue arbeiten.

In nur 6 Wochen kannst du soviel Ordnung um dich herum schaffen, wie du in den letzten Jahren nicht hin bekommen hast. (Die Fasten-Challenge findet jedes Jahr in der Fastenzeit statt, doch du kannst dir gern Tipps über den Newsletter holen bis zum nächsten Aschermittwoch.)

Merke:
Es gibt immer eine Kleinigkeit die sich ordnen lässt, auch wenn der Tag chaotisch laufen mag. Dieses Etwas kann dir den Tag retten. Denn Ordnung ist etwas, das du immer schaffen kannst. Du kannst jeden Tag diese Medizin nutzen um deine Umgebung zu beruhigen und auch deinen Geist zu beruhigen.

Nutz diese Medizin und schaffe Klarheit in deinem Inneren!.


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