Mach es zu deinem Berg!

Heute geht ich zum Hafen runter und hol mir ein Eis.

Das war der Plan an einem der Urlaubstage im Januar. Dazu sollte man vielleicht noch die folgende Kleinigkeit wissen: Der Weg zum Hafen ist zwar nur 1,5 km lang dafür mit Schikanen versehen, denn es heißt diesen steilen Berg runter und hernach wieder rauf:

Mach es zu deinem Berg

Das runter ist noch relativ easy. Allerdings wenn ich den Weg steil nenne, dann meine ich auch steil.

Es geht nach unten…

In Serpentinen geht es hinab. Die Steine sind teilweise glatt geschliffen und man ist schneller ausgerutscht, als man ups sagen kann.

Belohnt wird man dafür mit sensationellen Ausblicken auf das Meer und den Hafen.

Unten angekommen, gab es dann das Eis für mich und kurzes Verschnaufen an der Strandpromenade.

Und wieder rauf…

Danach hieß es dann “aufi auf den Berg!” Ich bin ja schließlich nicht zum Spaß hier 😉

Da ich diese Kraxelei ja schon ein paar mal gemacht habe, wusste ich, was auf mich zu kam.

Wir erinnern uns an das steil?

Und so bin ich losgestapft. Manch liebe Menschen aus meiner Familie bezeichnen mich gern als kleine Dampflok wenn ich auf den Berg gehe. Da ist schon was dran. Bei mir gibt’s nur an oder aus. Entweder ich marschiere nach oben oder ich bleibe stehen. So was wie einen slowmotion Gang hab ich irgendwie nicht 😉

Wenn du dich langsam fragst, wo ich hin will mit meiner Geschichte, bleib mir noch einen Moment gewogen.

Was wäre wenn…?

Als ich so dreiviertel den Berg oben war, hab ich mich gefragt, was wäre, wenn ich jetzt einfach stehen bleiben würde. Weil es mir zu anstrengend wird, weil ich keine Lust mehr habe oder weil mir einfach nicht mehr einfällt, wieso ich mir das überhaupt angetan habe.

Da würde jetzt nicht großartig viel passieren. Es würde kein Bus kommen oder ich könnte mir auch kein Taxi rufen, das mich hier abholt.

Wenn ich wieder nach Hause will, hilft alles nichts. Ich muss weitergehen bis ich oben bin, wo mein Auto steht. Da gibt’s keine Alternative.

Das erinnert mich an…

Als ich auf diesem Gedanken weiter herum gekaut hab, dachte ich an verschiedene Projekte.

Wieviel Zeug fängt man an, ist euphorisch am Anfang, stürzt sich begeistert in alles Mögliche, nur um nach einer Weile festzustellen, dass das nicht immer so weitergeht.

Plötzlich kommt eine Durststrecke, bei der nicht mehr alles so flutscht und es anstrengend wird. Es haut auch mal was nicht hin und solche Rückschläge mögen wir gar nicht.

So passiert es regelmäßig, dass das anfänglich so großartige Projekt einschläft, zum Stillstand kommt. Man hat keine Lust mehr, es ist zu anstrengend und uns fällt nicht mehr ein, wieso wir uns das überhaupt angetan haben.

Wie sieht’s bei dir aus?

Na, Hand auf’s Herz: Wie viele solcher Leichen hast du im Keller? Was hast du angefangen und irgendwann sausen lassen ohne es zu beenden? Bei welchen Projekten hast du stark gestartet und dann stark nachgelassen und es nicht durchgezogen?

Schau ihn dir an, deinen Friedhof der abgebrochenen Projekte. Willst du das echt so weitermachen?

Was ist der Unterschied?

Wenn ich das mit meinem anstrengenden Aufstieg vergleiche, dann ist der Unterschied ziemlich einfach: Beim Berg hab ich keine andere Wahl. Es wird niemand kommen und mich tragen. Ich muss schon allein weiterlaufen. Es ist meine alleinige Verantwortung auf meinen Berg zu kommen.

Dieser “Zwang” fehlt bei eigenen Projekten oft. Will man jedoch eine Entsprechung finden, dann gibt es sie. Man nennt sie Selbstverpflichtung oder wie ich das nennen würde:

“Mach es zu deinem Berg!”

Wenn du dich entscheidest, komme was wolle, das Projekt durchzuziehen, hast du es zu deinem Berg gemacht. Du wirst weitergehen bis du oben bist. Egal ob du gerade Lust dazu hast oder ob es dir zu anstrengend wird, du wirst weitergehen.

So kommt man wirklich voran

Das ist eines der Geheimnisse erfolgreicher Menschen. Sie verlassen sich nicht auf Motivation. Das ist eine sehr flüchtige Angelegenheit. Mal ist sie da, mal nicht.

Sie machen ein Projekt zu ihrem Berg. Haben ein Ziel vor Augen und gehen darauf zu.

Selbstverpflichtung kombiniert mit Beharrlichkeit liest sich nicht aufregend, ist es aber. Denn mit diesen beiden Komponenten kannst du fast alles in deinem Leben erreichen.

Was wirst du zu deinem Berg machen?

Schreib mir das doch in einem Kommentar. Und wenn du gern noch ein wenig mehr hättest, dann schreib mir eine Mail. Erzähle mir von deinem Projekt, deinem Ziel, deinem Zeitrahmen und ich werde nachfragen ob noch unterwegs bist!

Was machst du zu deinem Berg?

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Wieso fällt es uns so schwer, Ordnung zu schaffen und zu halten? – 3 Gründe die dabei wirklich eine Rolle spielen

Wieso fällt es uns so schwer Ordnung zu schaffen und zu haltenNachdem wir nun festgestellt haben, dass Chaos unglücklich macht und ins Handeln kommen uns glücklich, ist jetzt noch die Frage, was man denn nun als erstes machen soll.

Fragen über Fragen

Wie fängt man an? Wo fängt man an? Einfach mal an irgendeinem Eck? Oder doch lieber mit System? Wenn ja, nach welchem?

In den meisten Haushalten gibt es einige Baustellen, was Chaos betrifft. In jedem Zimmer scheint es einen Bereich zu geben, der Dinge magisch anzieht. Eine Fläche die gleichsam zu flüstern scheint: “Leg etwas auf mir ab…”

Mal eben schnell…

Wir sind auch nicht unbedingt achtsam in unserem Tag. Alles muss im Laufschritt geschehen und immer sind wir in Eile. Da wird dann das eine oder andere Ding nur “mal eben schnell” hier abgelegt und dann vergessen.

Das ist wie bei den Provisorien, die man nur mal vorübergehend aufgebaut hat und dann nie wieder angefasst werden. Doch genau das, lässt unser Umfeld im Chaos versinken.

Diese kleinen Bereiche der Unordnung scheinen sich wie Viren zu vermehren und immer größere Bereiches des Hauses zu überziehen.

Sich selbst erlebt man dabei wie beim Kampf gegen Windmühlen. Wenn man an der einen Ecke begonnen hat Ordnung zu machen, ergibt sich eine neue in der das Chaos einzieht.

Wieso fällt es uns nur so schwer, Ordnung zu schaffen und zu halten?

Jeder Mensch wird da möglicherweise andere Gründe aufzählen, doch letztlich gibt es aus meiner Erfahrung nur 3 Gründe die dabei wirklich eine Rolle spielen und die sich gegenseitig verstärken:

1. Wir haben zu viel Zeug

2. Wir haben keinen Ort für viele Dinge

3. Dadurch wandern die Dinge wie eine Wanderbaustelle durch’s ganz Haus.

Und vielleicht noch 4. Auch wenn die Dinge einen Ort haben, werden sie nicht dorthin zurückgebracht.

Zuviel Zeug ergibt zuwenig Ordnung

So, jetzt liegt es auf dem Tisch. Ordnung halten mit zu viel Kram ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Wie soll auch all das geordnet bleiben, wenn jeder Schrank und jedes Regal aus allen Nähten platzt.

Die Frage wieso wir soviel horten und ansammeln wird uns ein anderes Mal beschäftigen. Heute geht es um die Frage, was sich tun lässt.

Hierzu eine simple Maxime:

Was ich nicht mehr habe, muss ich nicht mehr in Ordnung halten.

Das macht den Minimalismus als Lebensstil so interessant. Je weniger Dinge ich besitze, umso weniger muss ich mich um deren Organisation kümmern.

Letztlich wird oft vergessen, dass nicht nur wir die Dinge besitzen, sondern auch die Dinge uns. Wieviel Zeit kostet es uns, Sachen aufzuräumen, zu reparieren, einen neuen Platz dafür zu schaffen.

Dinge kosten uns Zeit.

Ein Satz über den sich das Nachdenken lohnt. Dinge kosten uns Zeit. Unsere ganz reale Lebenszeit. Je mehr Klamotten ich besitze, umso mehr Zeit brauch ich für das Waschen, Bügeln, Zusammenlegen und in den Schrank räumen.

Umso mehr Platz brauche ich für Kleidung. Umso mehr Schränke, Kommoden, Regale. Dieser Platz steht mir nicht mehr für anderes zur Verfügung. Oder auch für Freiraum in meinem Zuhause.

Eine vollgestellte Wohnung mit vielen Möbeln ist einengend und nimmt einem die Luft zu atmen. In einer voll gestopften Umgebung geht es uns physisch und psychisch schlechter als in einem luftigen Raum. Chaos macht uns unglücklich.

So bedingt eines das andere. Zuviel Zeug, zuviel Möbel, zuviel Chaos. Bevor ich mir also überhaupt auch nur einen Gedanken um die Organisation und Ordnung der Dinge mache, gilt es Dinge los zulassen.

Loslassen – das sagt sich so leicht

Was nicht immer einfach ist. Ich weiß. Wir sind überfordert von der Fülle, können deswegen kaum Entscheidungen treffen.

Es ist, als ob ein ganzes Zimmer voller Radios dudelt und man keine Chance hat auch nur einen einzigen Sender wirklich zu verstehen.

Was ist die Lösung?

Schalt alle Radios bis auf eines aus und konzentriere dich nur darauf. Erst einmal nur auf das eine Radio. Ignoriere den Rest.

Nur durch Ausblenden können wir die Vielfalt verringern. Es gilt, sich Scheuklappen aufzusetzen und nur auf eine Sache zu konzentrieren.

Der größte Fehler liegt darin, immer alles auf einmal schaffen zu wollen. „Heute miste ich endlich die Küche aus.“ Das Ende vom Lied ist dann oft, dass alles aus den Schränken geräumt wird, man unterbrochen wird und dann alles herum liegt, bevor es einfach wieder in irgendeinen Schrank eingeräumt wird.

Das lässt das Chaos anwachsen anstelle es zu verringern.

Bleib bei einer Sache

Schalt alle Radios aus, bis auf eines. Und bei diesem Radio gilt es bei einem Sender zu bleiben und nicht ständig einen neuen zu suchen. Das ist dann das nächste Spiel, das oft gespielt wird. Einfach mal bei einer Sache zu bleiben, fällt uns immer schwerer.

Unsere Welt ist digitalisiert und beschleunigt, das macht das Konzentrieren schwieriger. Unser Hirn ist schon in diesem Rhythmus programmiert und will immer alles noch schneller haben.

Die Mails kommen im Minutentakt herein, das Telefon klingelt alle naselang und jeder fragt einen nach irgendwas was er auch selbst hätte herausfinden können.

Beschleunigung um jeden Preis

Alles wird immer mehr adhoc. Sofort und gleich und schnell. Das mag Maschinen und unserer ganzen Technik nichts ausmachen, doch wir sind Menschen und brauchen den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Permanent auf dem Gaspedal stehen macht uns krank.

Wieder zu lernen bei einer Sache zu bleiben, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir lernen dabei wieder uns zu konzentrieren und eine Tiefe zu erreichen, die uns ermöglicht schwierige Situationen zu lösen.

Lass dich nicht von Gefühlen steuern

Doch das erfordert wiedermal ein Lernen mit unangenehmen Gefühlen umzugehen. Wir kommen einfach nicht drumherum.

Das Gefühl nach dem Ausmisten ist zumeist großartig. Es fühlt sich befreiend an, endlich Sachen loszuwerden.

Doch das Anfangen und Dabeibleiben ist es oft nicht. Das fühlt sich anstrengend an, wir werden lustlos und wollen uns nicht mehr so fühlen. Deswegen tun wir lieber alles andere, versacken im Handy und reden uns ein, dass das ja jetzt gar nicht so wichtig ist.

Tja, das bedeutet wieder einmal: Die Überwindung des schlechten Gefühls, der Lustlosigkeit ist der absolute Schlüssel für’s dranbleiben. Es trotz der genervten Gefühle machen. Sich nicht davon abhalten zu lassen, was das eigene Hirn einem da einreden möchte. Es wahrnehmen und trotzdem weitermachen.

Das nächste Ding in die Hand nehmen und entscheiden ob man es behalten oder weggeben will. So einfach und so schwer ist das. Wie wir uns fühlen, sollte nicht diktieren können was es jetzt zu tun gilt.

Gemeinsam sind wir stärker

Allein ist das oft schwerer als gemeinsam. Das habe ich vor 6 Jahren auch festgestellt. Es war einfach so dran, meine Bude auszumisten, doch ich konnte mich nicht dazu durchringen damit anzufangen.

Wenn, dann waren es halbherzige Versuche die dann noch mehr Chaos hinterließen als vorher schon war. Eigentlich war es auch gar nicht so chaotisch, es war einfach nur viel zu viel Zeug, das sich überall getürmt hat. Und jedes Mal in ein noch größeres Zuhause zu ziehen, kann wohl auch nicht die Lösung sein 😉

Und so dachte ich mir, da muss es doch eine Lösung geben. Wenn es mir allein so schwer fällt, kann ich wohl nicht die einzige sein und wenn wir uns zusammentun, dann müsste das doch zu schaffen sein.

Wir können uns gegenseitig anspornen und Mut machen. Einen Stupps geben wenn es nötig ist und die Erfolge feiern.

Die Fasten-Challenge was born!

Als ich mir diese Gedanken gemacht habe, war es nicht unbedingt die beste Zeit des Jahres für mich. Die kalte, dunkle Winterzeit hat mich schon öfters in die Knie gezwungen. Mir fehlt das Licht und die Wärme. Ich merke immer wieder, dass in dieser Zeit die Gefahr groß ist in eine gewisse Erstarrung abzurutschen.

Da kam mir die Fastenzeit grade recht. 6 Wochen lang auf etwas verzichten. Das ist der Sinn der Fastenzeit. Zeug hatte ich genügend auf was ich verzichten konnte und so war die Fasten-Challenge geboren.

Es muss doch möglich sein in 42 Tagen daheim klar Schiff zu machen. Die Zeitspanne von 6 Wochen ist nicht zu lang und nicht zu kurz. Wenn man das klug aufteilt, dann kann man sich einem Radio nach dem anderen widmen, um auf die Metapher von oben zurückzukommen.

Ich hab einfach per Mail rumgefragt, wer denn Lust hat mitzumachen und war ganz erstaunt, dass sich in kürzester Zeit gleich 20 Leute dafür gefunden haben!

Der Spirit war von Anfang an enorm. Sich hier gegenseitig zu unterstützen war der absolute Schlüssel um dran zubleiben.

Blogger goes Fastenzeit

Blogger-goes-FastenzeitSo fing es an. In den nächsten Jahren konnten wir immer mehr Menschen begeistern, sich der Fastenchallenge anzuschließen. Es kam eine geheime Facebook-Gruppe dazu und wir hatten einen Heidenspaß in den 6 Wochen.

Es ist erstaunlich, was sich alles in diesem Zeitraum erreichen lässt. Ganze Häuser wurden entrümpelt und die Berge die zum Recyclinghof wanderten waren riesig. Doch es wurde nicht nur weggeworfen, vieles landete auch in der Flüchtlingshilfe und konnte dort Menschen weiterhelfen.

Anderen und sich selbst helfen

Von Anfang an hatte ich im Kopf, dass diese ganze Sache mit einer Spendenaktion verknüpft sein sollte. Unter dem Motto: Wir haben oft zuviel und andere zu wenig.

Wir haben Kinderdörfer unterstützt und sind seit 2016 bei kiva dabei. 20 % fließen in diese Mikrokredite. So können wir Frauen auf der ganzen Welt unterstützen sich aus Armut zu befreien. Sich eine Selbständigkeit aufzubauen, mit deren Hilfe sie ihren Familien ernähren und ihre Kinder zur Schule schicken können.

Es ist inzwischen viel mehr als nur eine gemeinschaftliche Ausmistaktion. Wir können mit der Fastenchallenge wirklich etwas bewegen, das größer ist als wir. Ich glaube fest daran, dass der einzelne eine Wirkung in der Welt haben kann.

Jeder € den wir durch die Fastenchallenge an kiva geben können, kann das Leben von Menschen zum Positiven verändern.

Meine Umgebung verändert mich, wenn ich sie verändere

Jedes Ding das mein Haus verlässt, weil ich es nicht wirklich brauche, schafft mir Freiraum und Luft. Das verändert mein Zuhause zum Positiven. Es gibt mir Raum und Luft zum Atmen und damit ein besseres Gefühl.

Es wirkt sich auf alle Menschen in meiner Umgebung aus, wenn es mir gut geht. Dann habe ich mehr Kraft und Energie und bessere Laune. Diese ist genauso ansteckend wie schlechte Laune und hat soviel gute Veränderungskraft schon in sich eingebaut.

Positiver Domino-Effekt

Das sind diese viel beschworenen ripple-Effekt. Ein Domino Stein fällt um und beeinflusst alle nachfolgenden Steine. Wenn du dein Zuhause gerümpelfrei machst, mehr Luft und Raum hast, alle Dinge in der Ordnung, die allen gut tut, wirst du entspannter sein und gelöster.

Das wirkt sich positiv auf deinen Körper und deine Psyche aus. Du kannst anders und gelassener sein, weil du nicht mehr so voller Anspannungen bist und das wiederum merkt jeder Mensch, der in deiner Nähe ist.

Da du etwas anderes ausstrahlst, bekommst du positivere Reaktionen zurück. So schließt sich der positive Kreis. Und ja, all das lässt sich starten, wenn du beginnst in deinem Zuhause klar Schiff zu machen.

Denn wie wir bereits ausführlich erörtert haben, wirkt deine Umgebung immer auf dich zurück. Daher solltest du sie so gestalten, dass sie die Wirkung auf dich hat, die du gern möchtest.

Mach mit!

Fastenchallenge 2018Lass dich dabei unterstützen und werde Teil unserer Fasten-Challenge.

Du bekommst Unterstützung und Zuspruch, wenn es mal wieder klemmt und kannst ganz ungeniert deine Erfolge teilen, die du schon erreicht hast.

Damit hilfst du gleichzeitig anderen Frauen ihr Überleben zu sichern und kannst Teil dieser großartigen Gemeinschaft sein.

Du machst einen Unterschied!

Hier erfährst du alles zur Fastenchallenge.

Fastenchallenge 2018 is coming! – Entrümpel dein Leben und befrei dich vom Krempel

Fastenchallenge 2018Die Fastenzeit steht vor der Tür. Wie immer am Aschermittwoch, der diesmal auf den 14. Februar fällt.

Ist das dein Ding? Kannst du mit dem Konzept des Verzichtens etwas anfangen?

Mach mit bei der Fastenchallenge 2018!

Was auch immer du darüber denken magst, die Fastenaktion, die ich dir ans Herz legen möchte, wird sich sichtbar und fühlbar in deinem unmittelbaren Umfeld auswirken. Du wirst dich wieder richtig wohl fühlen in deinem Zuhause und unendlich befreit.

Du wirst die Dinge, die du hast, mit anderen Augen sehen. Du wirst dir bewusst werden, was dich davon schon lange belastet. Du wirst dir bewusst werden, wie du tatsächlich einkaufst.

Am Schluss der Fastenaktion wirst du verändert sein, weil du dein Zuhause verändert hast.

Alles in allem ist unsere Fastenchallenge keine Aktion des Verzichtens, sondern eine Aktion des Befreiens!

Dein kleiner Beitrag hat eine große Wirkung

Doch das ist noch nicht alles! Nur allein durch dein Mitmachen, hilfst du Frauen auf der ganzen Welt ihre Kinder aus Armut zu befreien und den Schulbesuch zu ermöglichen.

Allein im letzten Jahr hat die Fastenchallenge das Leben von 455 Menschen durch Mikrokredite besser machen können und ihnen ermöglicht sich aus eigener Kraft eine Existenz zu schaffen!

Wenn du selbst dabei warst in den letzten Jahren der Fastenchallenge, ist es dir zu verdanken, dass die Frauen aus diesen Projekten ihre Kinder ernähren konnten und sie für ihre Familien eine bessere Zukunft schaffen können.

Es fasziniert mich immer wieder, wie man mit so wenig soviel erreichen kann.

Die Kleinstkredite werden vor allem an Frauengruppen vergeben. Inzwischen gibt es unzählige Organisationen weltweit, die sich diesem Konzept verschrieben haben.

Die Fastenchallenge jährt sich zum 6. Mal!

Zum 6. Mal findet nun die Fastenchallenge statt und unsere kleine Gemeinschaft konnte Teil dieser großartigen Veränderung sein.

Und auch wenn niemand mehr mitmachen würde, tut das bisherige Geld aus unseren letzten Jahren weiter seine Dienste. Die zurückgezahlten Mikrokredite (übrigens mit einer sensationellen Quote von über 97 % !!) werden von mir sofort in die nächsten Projekte investiert.

Befrei dich von Krempel und sei dabei

Doch ich hoffe sehr, dass auch dieses Jahr wieder viele, viele von euch mitmachen bei der Fastenchallenge 2018! Ihr Zuhause entrümpeln, sich endlich befreien von altem Krempel und gleichzeitig dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Vielleicht bist auch du dieses Jahr dabei? Ich freu mich riesig, wenn du mitmachst und du wirst garantiert 6 großartige Wochen haben.

Happy entrümpeln!

Du wirst dich so befreit fühlen danach! Entrümpeln wirkt sich direkt positiv auf dein Wohlbefinden aus und du wirst dich fragen, wieso du nur so lange damit gewartet hast.

Du wirst großartige Frauen kennenlernen in unserer geheimen Facebook-Gruppe, die dich für Erfolge beglückwünschen und dir unterstützend zur Seite stehen, wenn’s mal zäh wird.

Lass uns gemeinsam etwas bewegen! Bei dir in deinem Zuhause und im Zuhause von Frauen die mit Armut kämpfen und ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten wollen.

Mach mit bei der Fastenchallenge 2018! Verändere dein Leben und das Leben anderer.

Hier kannst du dich anmelden und nochmal alle Infos nachlesen.

Bis zum 14. Februar 2018 ist die Anmeldung möglich. Ich freu mich auf dich!

Wieso ins Handeln kommen dich glücklich macht

Ins Handeln kommen macht glücklichWie wir im letzten Artikel gelesen haben, macht uns Chaos unglücklich. Auf vielfältige Weise unglücklich. Es ist schon erstaunlich wie sehr das Umfeld uns beeinflussen kann. Solltest du den Artikel verpasst haben, kannst du ihn hier gern nachlesen.

Alles was uns lähmt, bringt uns genau von dem weg, was uns glücklich macht.

Ein Weg, wie wir wieder dorthin kommen können uns glücklich zu fühlen in einem chaotischen Umfeld, ist zu handeln. Wir beginnen Ordnung zu machen, aufzuräumen, auszumisten, Dinge wegzuwerfen, Platz zu schaffen.

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Das ist so anstrengend…

Dass das nicht unbedingt einfach ist, ist schon klar. Doch wie hat mein Mathelehrer immer gesagt: “Von einfach hat keiner was gesagt!”

Wichtig ist, überhaupt zu begreifen, dass handeln uns glücklich machen kann. Doch das funktioniert nur, wenn wir es auch tun. Im wahrsten Sinne etwas tun.

Wieso ist das so? Wieso kann uns handeln glücklich machen?

Wir setzen etwas in Bewegung. Verändern eine Situation, wir bewegen uns und letzteres ist sehr elementar zu verstehen. Erstarrung durch Hilflosigkeit und Ohnmacht ist tatsächlich ein bewegungsarmer bis bewegungsloser Zustand.

Natürlich müssen wir auch ruhen. Ruhephasen sind wichtig, keine Frage. Doch wie bei allem im Leben kommt es auf das Maß an.

Wir brauchen die Abwechslung zwischen Bewegung und Ruhe. Und Ruhe können wir erst richtig genießen, wenn wir vorher Bewegung und Aktion erlebt haben.

Wenn Chaos um uns herum herrscht, ist der wichtigste Schritt ins Handeln zu kommen. Sei es nur ein kleiner Bereich, dem wir uns widmen können oder nur wenig Zeit die uns zur Verfügung steht.

Jedes kleine bißchen das wir mit unserer Hände Arbeit verändern, verändert unser Umfeld. Es mag am Anfang nicht sichtbar sein oder auch vielleicht schnell wieder verdeckt werden durch nachrückende Dinge und sich weiter ausbreitendes Chaos. Doch es gibt keine Alternative dazu als ins Handeln zu kommen.

Wir schaffen uns nur Luft, in dem wir etwas tun. Vom drüber nachdenken ist noch nie etwas passiert. Dinge räumen sich nicht auf, in dem man sie nur anschaut. Es gibt keine Abkürzung und keinen Weg drumherum. Wir müssen ins Handeln kommen.


Fastenchallenge 2018Gemeinsam fällt das viel leichter!

Mach mit bei der Fastenchallenge 2018. Wir entrümpeln und fasten Dinge!

Das macht richtig Laune, wenn es wieder hübsch ist im Häuschen.


Wir können etwas verändern

Doch wenn wir einmal diese Startschwierigkeiten überwunden haben, können wir erleben, dass es Freude macht, sich dem Chaos zu widmen und es Stück für Stück in Ordnung zu bringen.

Wir erleben uns als erfolgreiche Wesen, die etwas zustande bringen können. Und sei es nur, die Handtücher im Bad zu reduzieren und neu zu ordnen.

Alles was wir “in Ordnung bringen” tut uns gut. Dies ist sogar ein geflügeltes Wort in unserem Sprachgebrauch. Wenn wir Dinge in Ordnung bringen wollen, geht es oft um persönliche Angelegenheiten, die gar nichts mit Dingen zu tun haben. An diesem Spruch ist jedoch erkennbar, wie wohltuend wir Ordnung empfinden.

Dass es ein erstrebenswerter Zustand ist, den wir erreichen wollen. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir die Dinge in Ordnung gebracht haben, fühlen wir uns erleichtert, sind froh, entlastet und befreit.

Ordnung tut dir gut

Denk mal bewusst darüber nach. Mach dir wirklich klar, dass Ordnung etwas ist, was dir in jedem Fall gut tut. Du spürst es, wenn die Dinge nicht in Ordnung sind, zwischen einem anderen und dir.

Dieses Gefühl entsteht ebenso, wenn du dich in chaotischen Umgebungen aufhältst. Es mag dir nicht so klar und spürbar erscheinen, als wenn du einen Konflikt mit einem anderen Menschen hast. Doch sieh Chaos als Konflikt zwischen dir und deinem Umfeld. Es erzeugt Spannungen, die du körperlich aushalten musst.

Das blöde ist, dass Chaos von ganz von allein entsteht. Ordnung dagegen müssen wir immer wieder schaffen. Doch das muss nichts Negatives sein. Denn etwas zu ordnen bedeutet Klarheit zu gewinnen.

Je mehr wir das Chaos im Äußeren beseitigen, um so klarer wird auch unser Geist. Wir sehen und erkennen plötzlich Dinge, die vorher im lauten Durcheinander untergegangen sind.

Ordnung schafft Klarheit.

Diese Klarheit fehlt oft in unserem Leben. Wenn wir über etwas Wichtiges nachdenken wollen, suchen wir ruhige Umgebungen auf. Wir versuchen Ablenkungen zu vermeiden, damit wir konzentriert bleiben können.

Umgekehrt ist es sehr schwer in chaotischen Umgebungen Klarheit zu bekommen. Unser Geist ist so schnell abgelenkt durch alles um uns herum, dass es ein ewiger Kampf ist, den Fokus auf eine Sache zu bewahren.

Nicht umsonst empfinden wir voll gestopfte Räume als laut und unangenehm. Es macht unruhig von vielen Dingen umgeben zu sein, die sich nicht in einer harmonischen Ordnung befinden.

Hier gibt es wenig Klarheit, da der Raum schon besetzt ist. Je mehr Zeug, umso weniger Energie um Entscheidungen zu treffen. Da gibt es nur einen Weg hinaus:

Handeln bedeutet Entscheiden.

Ins Handeln kommen. Das ist etwas, was uns nicht immer leicht fällt. Sich mit seinen ganzen tausenden von Dingen zu organisieren bedeutet viele kleine und große Entscheidungen treffen zu müssen.

Das kann ermüdend sein. Doch es macht uns auch klar.

Minimalismus ist eine Form des Lebens die uns ermöglicht, freier zu sein, da wir weniger Besitz haben, den wir organisieren müssen. Das bedeutet weniger Entscheidungen treffen zu müssen.

Niemand muss das nun ganz radikal umsetzen. Doch wenn wir ins Handeln kommen, erkennen wir zunehmend, welche Dinge uns wirklich gut tun und welche nicht. Welche Dinge wir wirklich brauchen und welche wir schon jahrelang unbesehen nur mitschleppen.

Das Chaos durch Handeln besiegen bedeutet, wieder in die eigene Kraft zu kommen. Auch wenn das Ausmisten und Ordnen uns erst einmal erschöpfen mag. Doch die wohltuende Wirkung, die ein geordnetes Umfeld auf uns hat, ist wie ein Ruhequell, der uns Energie gibt.

Wenn wir uns all die negativen Auswirkungen ins Gedächtnis rufen, die ein chaotisches Umfeld auf uns hat, und dem entgegensetzen, wie sehr wir von einem beruhigten und geordneten Umfeld profitieren können, dann ist es keine Frage, was wir zu tun haben.

Aber es fühlt sich so unangenehm an…

Das Problem ist der Weg dazwischen. Vom Chaos zur Ordnung zu kommen bedeutet oft unangenehme Gefühle zu erfahren. Keine Lust mehr zu haben, alles hinwerfen zu wollen, sich nicht mehr damit befassen zu wollen.

Letztlich ist das genau die Kunst. Zu lernen wie man mit diesen unangenehmen Gefühlen umgehen kann. Der Trick besteht darin im Handeln zu bleiben. Egal welche Gedanken auftauchen mögen, wie unlustig sich das alles anfühlen mag, einfach dran bleiben.

Handeln bedeutet vorwärts kommen. Auch wenn es vielleicht ein Zickzackweg mit Rückschlägen sein mag. Doch letztlich ist handeln die beste Art Chaos einzudämmen.

Einfach weitermachen

Damit wir in Bewegung bleiben können, macht es Sinn sich vorher einen Plan zu machen. Erstmal einen Überblick verschaffen, bevor wir loslegen. Auch das mag uns schon wieder überwältigen, wenn wir ein Zuhause mit vielen Räumen und tausend Krimskrams haben.

Genau da war wieder die Situation, die schlechte Gefühle macht. Und wie war der Trick? Genau! Im Handeln bleiben. Egal was an Emotionen auftaucht, einfach weitermachen.

Handeln bedeutet immer deinem Glück näher zu kommen. Diesen Gedanken solltest du dir ganz nah bei dir behalten. Erstarrung ist das Gegenteil und macht unglücklich.

Wenn ich an das andere Ufer des Flusses möchte, wird es passieren können, dass meine Füße nass werden. Doch sollte ich deswegen darauf verzichten an mein Ziel zu gelangen?

Auch wenn es vielleicht nur ein winziger Bruchteil sein mag den ich heute durch mein Handeln verändern kann, gibt es einen nächsten Tag und wieder die Möglichkeit etwas zu tun.

Wieso so viele Menschen scheitern und Dinge nicht umsetzen, die sie sich vorgenommen haben, ist einfach erklärt: Sie halten nicht durch, wenn es schwierig wird oder unangenehm.

Lerne unangenehme Gefühle auszuhalten

Irgendwie scheint unsere Gesellschaft uns dahingehend zu erziehen, dass wir immer denken, es müsste alles Freude machen. Doch das ist nicht möglich. Nichts kann immer Freude machen. Auch etwas was dir normalerweise Spaß macht, ist an manchen Tagen anstrengend.

Handeln bedeutet dran bleiben. Egal wie das innerliche Gefühl gerade ist. Die Emotionen und Gedanken dein Leben übernehmen zu lassen, ist das schlechteste was du machen kannst. Wir reden es uns selbst oft aus Dinge zu tun.

“Ach das Wetter ist so schlecht, da macht es doch keinen Sinn jetzt noch laufen zu gehen.”

“Es war so ein anstrengender Tag, da hab ich keine Lust mehr hier aufzuräumen.”

“Wieso muss ich eigentlich mich immer um das Chaos hier kümmern. Heute streike ich.”

Jeder von uns kennt diese innerlichen Stimmen. Sicherlich macht es wenig Sinn, wenn es stürmt auf Teufel komm raus, sich in die Joggingklamotten zu werfen und laufen zu gehen. Doch es bedeutet nicht, sich gar nicht zu bewegen. Statt dessen kann man auf’s Trampolin gehen oder andere Übungen daheim machen.

Jeder hat anstrengende Tage und es steht in keinem Verhältnis noch den ganzen Keller entrümpeln zu wollen, wenn man gerade eine 50 Stunde Woche hinter sich hat. Doch es bedeutet nicht, dass man nicht ein Regal aufräumen kann und hier die Dinge in Ordnung bringt.

Es gibt immer etwas was du schaffen kannst

Ich glaube, es wird klar worauf ich hinaus will. Im Handeln bleiben bedeutet, dass man trotzdem an seiner Sache dran bleibt und sich nicht von innerlichem Geplapper davon abbringen lässt. Nur weil es sich jetzt nicht so danach anfühlt, das wirklich zu wollen und es nicht so angenehm sein könnte.

Das Ergebnis ist in jedem Fall immer lohnend. Jeder Mensch ist stolz auf sich, wenn er etwas geschafft oder gemacht hat, wozu er eigentlich keine Lust hatte. Oft stellt sich während des Tuns die Freude ein, wenn man erlebt, dass man ja doch gar nicht so müde ist, wie man dachte und man wirklich sieht, dass etwas voran geht.

Und so macht uns Handeln glücklich. Regelmäßig ein Stück näher zum Ziel kommen. Sich selbst jeden Tag beweisen, dass man sich nicht abhängig von seinem inneren Schweinehund macht, sondern etwas bewirkt mit eigener Hände Kraft.

Mach dich selbst glücklich

Dieses Gefühl der Selbstermächtigung ist eines der wichtigsten, die wir uns immer wieder schaffen können. Es hält uns davon ab, in schwierigen Situationen aufzugeben, weil wir durch unser Handeln immer wieder erlebt haben, dass wir etwas verändern können. Das mag nicht immer klappen, doch mit jedem Mal haben wir wieder die neue Chance darauf, etwas zu bewirken.

Lass Handeln zu deinem neuen Credo werden. Du kannst dein Glück vermehren, wenn du im Handeln bleibst. Jeden Tag kannst du etwas tun um vorwärts zu kommen. Und sei es nur eine Kleinigkeit.

Wenn du dich selbst als jemand erlebst, der es schafft im Handeln zu bleiben, wirst du dich als selbstermächtigt erleben. Dein Handeln bedeutet, dass du fähig bist etwas aus deiner Kraft heraus zu verändern.

Du kannst damit deine Umgebung so verändern, dass sie dir gut tut. Und noch vieles mehr. Du wirst lernen, dass es immer etwas gibt, was du tun kannst. Du bist viel weniger hilflos und ohnmächtig als du denkst.

Such dir eine bestimmte Aufgabe, mach kleine Schritte und du hast heute etwas geschafft. Das gleiche kannst du morgen wieder machen. Und so lassen sich auch unüberwindbar scheinende Probleme lösen.

Handeln macht glücklich.


Fastenchallenge 2018Unterstützung und Zuspruch ist alles. Wir sitzen alle im gleichen Boot mit unserem Chaos daheim.

Mach mit bei der Fastenchallenge 2018. Gemeinsam entrümpeln und fasten wir Dinge.

Das Glück ist da schon eingebaut!