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Blogger goes Fastenzeit 2012
Die Aktion Blogger goes Fastenzeit geht in eine neue Runde. Diesmal in etwas anderer Form als letztes Jahr. Für die nächsten 7 Wochen steht Loslassen auf dem Programm. Und zwar ganz praktischer Natur.

Mir geht es in diesem Jahr ums Bewusstwerden dessen, was wir alles besitzen und unser eigen nennen. In diesem Zusammenhang bin ich mir sicher, dass es einiges gibt, was Sie schon lange nicht mehr in der Hand hatten oder auch schon gar nicht mehr wussten, dass Sie es überhaupt besitzen.
Die Fastenzeit ist eine wunderbare Zeit um sich den eigenen Reichtum wieder vor Augen zu führen und wie nachlässig wir oft damit umgehen.
Ein Teil meines Jobs ist es, gemeinsam mit MitarbeiterInnen eine gute Ordnungsstruktur im Büro, im Computer und in der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Und auch wenn Sie sich eher zu den Menschen zählen sollten, die nach dem Sprichwort leben “Ordnung ist das halbe Leben, doch ich lebe in der anderen Hälfte”
haben Sie vielleicht Spaß daran, sich auf die diesjährige Blogger goes Fastenzeit-Aktion mit mir und anderen einzulassen.
Wir werden in den nächsten sieben Wochen einen Rundgang durch unsere Wohnung machen, einen Abstecher zum Auto und in den Computer gucken. Jede Woche wird ein anderer Bereich unter die Lupe genommen und jeder Tag enthält eine spezielle Aktion zum Loslassen und Ausmisten.
Na, haben Sie Lust mitzumachen? Wenn ja, kommentieren Sie einfach diesen Beitrag und schreiben einen Artikel dazu, wenn Sie selbst bloggen. Das Logo finden Sie hier, wenn Sie es verwenden möchten. Als Hashtag gilt #bgf12 für die Twitter-Kommunikation.
Wie funktioniert das Ganze?
Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr.
Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.
Mir gefällt dazu der Gedanke “zwischen ALLES und NICHTS gibt es ETWAS, was Sie tun können” und dieses ETWAS sind unsere 10 Minuten.
Am Ende jeder Woche wird es einen kleinen Reflektionsbeitrag geben und ich freu mich sehr darauf, Ihre Erfahrungsberichte zu lesen!
Am Montag, 27. Februar 2012 geht’s los!
Sie sind doch dabei, oder?
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PS:
Wer es nicht erwarten kann, loszulegen, bekommt hier eine erste Aufgabe zum Aufwärmen:
- Schauen Sie in Ihr Auto-Handschuhfach und räumen es einmal komplett aus. Danach nur noch einräumen, was wirklich dort einen guten Platz hat.
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Entsorgen was sich wegwerfen lässt und wenn Sie vor dem Wiedereinräumen noch Lust und Laune haben, dann wischen Sie das Fach noch kurz aus. Ich könnte mir vorstellen, dass das schon länger nicht mehr gemacht wurde.
Zwischenstand Woche 5 – Blogger goes Fastenzeit
Woche 5 unseres Fastenprojektes neigt sich dem Ende entgegen. Die meisten sind noch gut dabei und auch ich hab bis jetzt durchgehalten. Und es fällt mir inzwischen nicht mal mehr schwer zu verzichten.
Das ist eine Erfahrung die ich bis jetzt jedesmal beim Fasten gemacht habe, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem sich der Verzicht in Freude verwandelt. Vielleicht etwas blumig formuliert, doch für mich fühlt es sich genauso an. In diesem Erhöhen des Verzichts liegt das bewusste Wahrnehmen.
Unser Konsum ist häufig völlig abwesend von unseren Sinnen. Wir sind schon längst wieder beim nächsten Gedanken angelangt und nehmen gar nicht wahr, welchen Genuss wir gerade erleben könnten.
Im Verzichten wird dieses Bewusstsein wieder geschärft. Erst wenn uns etwas fehlt, nehmen wir das, was fehlt, als etwas wertvolles und wichtiges wahr. Erst im Verzicht erleben wir UNS wieder mehr. Jeder Verzicht, der uns anfangs schwer fällt stärkt unsere Selbstwirksamkeit. Unsere Fähigkeit uns als Schöpfer unseres täglichen Seins zu erleben.
Abhängigkeiten von etwas oder von jemandem aufzulösen stärkt uns. Immer. Es stärkt unser Gefühl, mit Widrigkeiten klar zu kommen. Dem Unvorhergesehen gelassen gegenüberzustehen. Kontrolle aufzugeben.
Sich selbst zu überwinden, Gewohnheiten aufzubrechen, im sanften Sinne. Nicht mit uns ins Gericht zu gehen, sondern unseren Willen zu lenken. Die Zeit des Verzichts als Gegenpol zur hektischen und vereinnahmenden Zeit. Diesen Unterschied als wertvoll zu begreifen und sich selbst als jemanden zu erfahren, der sich beidem hingeben kann: Dem Genuss und dem Verzicht.
Wir Menschen brauchen dieses Spannungsfeld um uns zu verorten. Leben passiert nicht in der Routine, sondern im Erfahren der Gegensätze. Genauso wie für unseren Körper Schwingungen Leben bedeuten. Herzschlag, Schlafen-Wachen, Arbeits-Rhythmus der inneren Organe. All das ist Leben. Gleichförmigkeit zeigt sich wenn es dem Ende entgegengeht.
Verzichten kann uns helfen diesen Lebensrhythmus wieder mehr ins Blickfeld und ins Bewusstsein zu rufen. Und damit unser Leben reicher machen.
Wie steht ihr zum Verzicht?
Zwischenstand Woche 3 – Blogger goes Fastenzeit
Nachdem ich es letzten Sonntag versäumt habe einen Zwischenstand zu bringen, haben wir mit heute schon die dritte Woche geschafft!
Wer mag findet hier bei zwei der Mitfastenden ganz wunderbare Beiträge dazu:
Hier ein paar Impressionen. Und hier Gedichtzeilen. Ihr Fastenziel ist es, den glücklichsten Moment jedes Tages festzuhalten.
Schreibt regelmäßig über Ihre Zufriedenheit im Täglichen. Nachzulesen z.B. hier und hier und hier.
Mein persönliches Fazit der Woche 2 und 3
Bis jetzt habe ich durchgehalten und keinen einzigen Tag mein Fastenziel unterbrochen. Der Verzicht auf Genuss ist zwar nicht immer leicht, doch mir tut es richtig gut, dass ich mich darauf eingelassen habe.
Für mich ist es eine wunderbare Rückenstärkung, dass ich weiß, andere machen auch mit und wir führen gemeinsam unsere Liste. Von daher auf in die nächste Fastenwoche!
Zwischenstand Woche 1 – Blogger goes Fastenzeit
Die erste Woche hätten wir mit diesem Sonntag schon fast geschafft. Und wir schlagen uns bis jetzt ganz gut, wie ich finde. Hier die BloggerInnen die dabei sind:
- beingmenow
- Apfelmuse
- indivisuell
- Ricarda
- Jochen
neu dazugekommen:
Mein persönliches Fazit der Woche 1
Dieses Jahr habe ich mich für ein klassisches Verzichts-Fastenziel entschieden: keinen Alkohol in der Fastenzeit zu trinken. Das einzige Mal, bei dem ich tatsächlich diese Woche ins Wanken gekommen bin, war, als das WLAN im Seminarraum des Hotels jetzt am Wochenende zwei Tage lang für die TeilnehmerInnen wie auch mich einfach nicht wirklich funktioniert hat
Obwohl das Grundvoraussetzung für das Seminar war und auch hoch und heilig zugesagt worden ist…
Gestern Mittag war ich dann meinen Nerven so runter, dass ich mir dachte, ich brauch jetzt einfach einen Schnapps, damit ich das hier noch heil rumbringe… Doch es blieb natürlich beim Gedanken und die TeilnehmerInnen hatten viel Verständnis für diese missliche Lage. (Falls jemand vom Workshop mitlesen sollte, vielen, herzlichen Dank nochmal!)
Damit geht diese erste Woche in Zufriedenheit für mich zu Ende. Zudem merke ich, wie ich auch immer wieder in Gedanken bei den Fastenzielen der anderen BloggerInnen bin und ich es ganz wunderbar finde, was für schöne Ansätze sich hier zeigen.
Wer noch einsteigen möchte, ist herzlich Willkommen! Auch wenn die ersten Tage schon rum sind, einfach noch mit dazu kommen. Kommentar genügt.
on the go: Blogger goes Fastenzeit
Seit Aschermittwoch ist unsere Fastenzeit-Challenge gestartet. Möge das Durchhalten mit uns sein
Auch wenn die Frist für die Verlosung bereits abgelaufen ist, sind uns weitere Fastenwillige herzlich Willkommen. Wer noch möchte, kommentiert einfach diesen Beitrag. Das Startgeld von Minimum 10 € fließt ab sofort komplett in den Spendentopf. Also ihr Lieben, seid noch mit dabei, gemeinsam schaffen wir das!

