Monat der Dankbarkeit Tag 08 Dinge: mein Zuhause

Heute ist der achte Tag meines Dankbarkeitsmonats. In dieser Woche möchte ich meinen Fokus auf Dinge legen, denen ich dankbar bin.

Wir Menschen neigen ja manchesmal dazu, die Dinge die uns umgeben zu vermenschlichen. Ich nehme mich da gar nicht aus. Als erstes fällt mir da mein Zuhause ein.

Als ich das Haus zum ersten Mal betrat, hatte ich den etwas seltsamen Gedanken im Kopf, ‚das Haus wirkt völlig entspannt‚. Und dieser Eindruck hat mich auch bis heute nicht verlassen. Denn für mich ist daheim sein eine Quelle der Kraft. Hier tanke ich auf. Ruhe und Entspannung im wahrsten Sinne des Wortes ist dabei ein elementarer Bestandteil. Wenn ich abends heimkomme, das Auto in der Garage steht und ich mit Sack und Pack im Eßzimmer angekommen bin, atme ich erst mal tief durch und denke mir ‚wie schön, ich bin wieder daheim, hallo liebes Haus‘.

Das mag sich jetzt etwas durchgeknallt anhören, das streite ich gar nicht ab. Doch ich spüre jedes mal beim Heimkommen diese tiefe Dankbarkeit, ein Zuhause zu haben, mich hier zurückziehen zu können, mir meine eigene Welt zu schaffen. Jeder von uns braucht diesen Gegenpol zur Welt.

Jeder hat wohl seinen Lieblingsplatz in seinem Heim. Meiner ist im Wohnzimmer. Hier sitze ich auf der Couch und sehe durch große Fenster ins Grüne. Die Ziegen auf dem Nachbargrundstück zockeln gemächlich über die Wiese und vor allem das Kleinste blöckt immer wieder vor sich hin. Es ist Idylle pur und Balsam für mich.

Und es geht auch nicht darum ein perfekt gestyltes und gewienertes Heim zu haben. (Da fällt mir grad ein: Eine Freundin hat in ihrer Diele den netten Spruch hängen: ‚Langweilige Frauen haben perfekte Häuser‚ 🙂 Nein, es geht vielmehr um unser Wohlbefinden. Unser Heim kann sovieles für uns sein. Für mich ist es der Raum zu lesen, zu schreiben, zu entspannen. Hier kann ich mich denken hören und einfach sein. Mich der Muße hingeben, Ideen ausbreiten. Verträumt durch meinen Tag trödeln und zackig meinen Kram abarbeiten. Alles hat seine Zeit und alles hat seinen Raum. Doch es braucht dazu für mich mein zuhause.

Hier wohnen zu dürfen, hat sich für mich als Geschenk des Himmels erwiesen. Ich werde daher auch weiter jeden Tag mindestens einmal in Gedanken ein leises „danke schön“ an mein zuhause richten. Mir tut’s gut und ich spüre die innere Wärme die mich dabei durchströmt. Deshalb kann’s nicht schaden 🙂

DANKE

Wie steht es im Sinne der Dankbarkeit mit Ihnen und Ihrem Heim? Was fällt Ihnen spontan dazu ein?

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6 Kommentare zu “Monat der Dankbarkeit Tag 08 Dinge: mein Zuhause

  1. Oh ja! Haus!
    Als ich das erste Mal in meinem Haus stand, war es ein Haufen Steine mit Dach. Es stand da so doof in der Gegend herum und keiner wollte es. Na gut, wer will schon einen Rohbau kaufen? Die wenigsten, weil man nicht mehr so viel in Sachen Raum dazu tun kann.
    Aber wir wollten. Wir sahen unsere Möbel drin stehen, wo wir in Zukunft auf der Couch lümmeln würden und welche Terrasse wir an ein riesiges Wohnzimmerfenster bauen wollten.
    Heute, 10 Jahre später, arbeiten wir wieder ein wenig daran. Wir spendieren uns allen gerade Heizungskundendienste, kaufen Farbe und überlegen, wie wir unser Wohnzimmer neu einrichten wollen.

    Ich liebe mein Haus, ich brauche ein Heim, keinen OP. Keimfreiheit lässt mich zurückschrecken, ich mags aber sauber, weil dann das Haus strahlt. Und das hat es verdient, vor allem, weil ich viel Mühe und ein stressiges Jahr als Bauherrin, die alles machte, investierte und so das Haus zu meinem Haus werden ließ.
    Wir sagen hier immer: Wenn wir nach Hause kommen, umarmt uns unsere Burg. Auch wenn sie „nur“ die Hälfte eines Doppelhauses ist, wir würden sie nicht mehr hergeben wollen. Weil wir sie durch unsere Kraft zu einem echten „Bauer“ machten. :-)))
    Voll häusliche und sehr liebe Grüße
    Birgit

  2. @Birgit

    Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es ein wunderschönes Heim bei euch geworden ist! Du hast ein großes Talent dafür aus einem Haus ein Heim zu machen. Und ich bin heilfroh, dass du mir als Beraterin für meine vier Wände zur Verfügung stehst, trotz meiner Einkaufs-Phobie 🙂

    Alexandra

  3. Ähnlich wie Du, Alexandra, Deinen Ausblick auf die Natur beschreibst, so ist dies für mich ein wichtiger Grund, nun aktiv eine Veränderung in meinen vier Wänden anzugehen. Diesem Tag 8 danke ich für den Stups, um endlich ein langes Vorhaben in die Tat umzusetzen, sozusagen ein Dankes-Stups 🙂

    Kerstin

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  5. Liebe Alexandra,
    Du bist nicht allein mit Deinem Gefühl. Wir haben unsere jetzige Wohnung vom Plan weg gekauft, einige Veränderungen durchgeführt und die Baustelle jedes Wochenende besucht. Als ich die Wohnung das erste Mal durch eine Tür betreten konnte, wußte ich: wir gehören zusammen. Und jedes Mal wenn ich vollgepackt aus dem Saarland komme und meinen Krempel in die Wohnung geschafft habe durchfließt mich dieses Gefühl der Zufriedenheit und Geborgenheit, ich lasse alles unausgepackt stehen und gehe erst mal durch alle Zimmer. Daheim sein ist für mich wie Wellness. Ich bin in meinen 25 Jahren Frankfurt mehrfach umgezogen, hatte aber nie ein so inniges Verhältnis zu einem „Daheim“ wie diesem hier.
    Liebe Grüße
    Judith

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