Frauen leben länger - aber wovon….?

geldscheine.jpgDiese Zeile ist inzwischen schon zu einem geflügelten Wort geworden. Doch es kümmern sich (leider) immer noch die wenigsten Frauen wirklich um Ihre Absicherung. Wie sich das bewerkstelligen lässt und was dazu nötig ist, machen wir an diesem Vortragsabend zum Thema.

Gerade in der Familienphase, in der das Geld oft knapp ist, denken viele Frauen nicht an ihre finanzielle Zukunft. Veränderungen im Lebensentwurf (Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Rente) können finanziell zur schweren Belastung werden. Wie Frauen rechtzeitig für sich gut finanziell vorsorgen können, welche Wege sogar Spaß machen können, darum soll es an dem Abend gehen. Auch für Frauen, die es vermeintlich schon verpasst haben, hält der Abend Tipps bereit.

Bildquelle: pixelio.de

Wann:
23. April 2008 ab 19 Uhr

Wo:
Spectrum Kirche Haus Mariahilf, Schärdinger Str. 6, 94032 Passau - Anfahrtsskizze

Veranstalter:
KdFB

Anmeldung:
Tel: 0851/36361, Fax 0851/31812, eMail: kdfb.passau@bistum-passau.de

Kosten:
3 € für Mitglieder des KdFB und 5 € für Nichtmitglieder

Praxis-Vorträge:
Renate Braun – Direktorin der Sparkasse Passau
Welche Möglichkeiten der Absicherung gibt es für Frauen und wie kann ich sie ausschöpfen? Wie ist das jetzt genau mit Riester & Co.? Welche Veränderungen kommen durch das neue Unterhaltsgesetz auf mich zu?

Alexandra Graßler - Die WissensAgentur
Wie kann ich auch mit wenigen Mitteln etwas für meine finanzielle Zukunft tun? Welches Grundwissen sollte ich als Frau im Bereich Finanzen haben? Welche inneren Blockaden und Gedankenmuster stehen vor allem Frauen im Weg beim Aufbau finanzieller Sicherheit? Und wie lässt sich das ändern?

Nutzen Sie diesen Abend um sich zu informieren über dieses so sehr wichtige Thema. Frauen verdienen nun mal immer noch um einiges weniger und können durch Familienpausen auch weniger Rentenzeiten ansammeln. Auch das Modell “mein Mann versorgt mich” hat schon lange ausgedient. Kümmern Sie sich um Ihre Zukunft. Sie können uns an dem Abend mit allen Fragen löchern, die Sie zu diesem Thema beschäftigen.

Wir freuen uns auf Sie!

frauen.jpgHeute am 8. März wird der internationale Frauentag gefeiert. Wie sich in der Wikipedia nachlesen lässt, wurde er bereits 1911 das erste Mal begangen. Und seit seiner Einführung sind nun einige Jahre vorbei.

Wie an solchen Tagen üblich, wird Resümee gezogen. Fragen gestellt, wie es denn z. B. heute mit der Gleichstellung aussieht. Wer sich die Situation in Sachen Entgelt ansieht, wird feststellen, dass innerhalb Europas, Deutschland und Großbritannien etwas gemeinsam haben.

Was schätzen Sie, wieviel verdienen Frauen durchschnittlich WENIGER als Männer?

Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass die Zahl immer noch so hoch ist. Es sind im Durchschnitt 22 %. Das ist fast ein Viertel! Und in manchen Berufsgruppen beträgt der Unterschied sogar noch mehr. Z. B. verdienen Grafikdesignerinnen 28,9 % weniger als ihre männlichen Kollegen.

Frau von der Leyen hat heute dazu die Hoffnung geäußert,

dass die Ungleichheit bei den Einkommen von Frauen und Männern überwunden wird. Entscheidend sei heute, dass Kinder nicht mehr als “Hindernis im Beruf” gelten dürften, sagte die CDU- Politikerin der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Wenn es gelingt, ein Leben mit Kindern zum gemeinsamen Anliegen von Männern und Frauen zu machen, wird auch die Gleichwertigkeit der Arbeit steigen.”

Details aus der Erhebung (nachzulesen bei der Hans-Böckler-Stiftung), zeigen, dass die Einkommensschere um so weiter aufgeht, je älter die Mitarbeiterinnen sind:

  • Bei den jüngeren Frauen bis 24 Jahren beträgt der Unterschied im Verdienst
    7,8 Prozent.
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  • Bei der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren wächst die Differenz bereits auf 17,5 Prozent.
    .
  • Frauen zwischen 35 und 55 Jahren liegen bereits 22,2 Prozent hinter den Männern zurück.
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  • Am größten ist der Abstand zwischen Frauen und Männern mit 26,7 Prozent in der Altersgruppe ab 55 Jahren.

Wir reden hier, wohlgemerkt, immer von gleichen Tätigkeiten. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Es werden hier nicht ein Führungsjob mit einer Sachbearbeitertätigkeit verglichen, sondern es geht um EINEN Arbeitsplatz, der entweder mit einem Mann oder einer Frau besetzt wird.

Ketzerisch könnte man ja jetzt sagen, hm, wenn Frauen umso viel günstiger zu haben sind, wieso werden sie dann nicht vermehrt eingestellt? Naja, das “Ausfallrisiko” wegen Kinder ist halt immer noch höher als bei Männern. Das hat nun nichts mit Leistung zu tun.

Ein weiterer kritischer Gedanke betrifft die Gehaltsvorstellungen und -verhandlungen an sich. Frauen trauen sich häufig immer noch nicht, ein höheres Gehalt einzufordern und geben sich mit weniger zufrieden. Bei diesem Punkt können sich Frauen jedoch nur an die eigene Nase fassen, denn für sich einstehen kann “frau” nur selbst.

  • Wieso fällt es Frauen immer noch tendenziell schwerer ihre Leistung angemessen einzustufen?
  • Und wieso verkaufen sich Frauen tendenziell in Gehaltsgesprächen unter Wert?

Die Gründe sind so vielfältig wie es Frauen gibt. Dies habe ich in meiner Arbeit im Bereich der Frauenförderung immer wieder erlebt. Auf der Suche nach Möglichkeiten die allen oder zumindest sehr vielen Frauen bei diesem Thema weiterhilft, sind wir häufig am gleichen Punkt hängengeblieben, Frauen ist selten bewusst:

  • wieviel Arbeit sie leisten
  • in wie wenig Zeit sie diese leisten
  • in welcher Qualität und
  • mit welchem Nutzwert

Machen wir mal die Probe auf’s Exempel: Wenn ich Sie jetzt frage (als Mann dürfen Sie selbstverständlich auch gern mitspielen :-) Was haben Sie im Februar an Projekten bearbeitet, abgeschlossen und vorangetrieben? Was hat Ihr Arbeitgeber davon gehabt, dass Sie bei ihm gearbeitet haben?

Wenn Sie zur Mehrheit gehören, dann wird es höchstwahrscheinlich nicht wie aus der Pistole geschossen kommen und Sie werden auch Schwierigkeiten dabei haben, die Wochen aus dem Februar erledigten Arbeiten zuordnen zu können. Geschweige denn beziffern zu können, was denn Ihre Arbeit z. B. für Kosteneinsparungen bzw. Qualitätssteigerungen gebracht hat.

Wie so häufig liegt die hilfreiche Lösung im Notieren. Ein sog. Wissensportfolio, eine Leistungsmappe unterstützt Sie dabei die eigene Arbeit einzustufen zu können. Bei manchen hör ich jetzt schon das leise Gegrummel ‘wann soll ich das denn noch machen…?’ Das ist nun wieder eine Frage von Aufwand und Ertrag. Nur wer es tatsächlich ausprobiert wird von den folgenden Vorteilen profitieren können:

  • Sie können in (Gehalts-)Gesprächen klar nachweisen, welche Jobs, Projekte Sie in welcher Zeit mit welchem Ergebnis abgeschlossen haben.
  • Falls möglich, lassen sich die Ergebnisse sogar monetär bewerten.
  • Sie können häufig mit der Zeit einen Expertenstatus nachweisen.
  • Das Gefühl der inneren Sicherheit steigt mit der Möglichkeit des nachlesbaren Erfolgs - eben schwarz auf weiß.
  • Bei Bewerbungen und Einstellungsgesprächen können Sie völlig anders punkten, wenn Sie aus Ihrer Leistungsmappe verschiedene abgewickelte Projekte aufbereitet mitbringen.

Und nicht zu vergessen, ist es für einen selbst eine große Bereicherung nachzulesen, was man alles an Aufgaben bewältigt hat. Denn wer in der Informationsgesellschaft seinen Arbeitsplatz hat, kennt vielleicht diese Situation, dass man abends ziemlich erschlagen nach Hause geht, jedoch irgendwie die Menge an erledigter Arbeit nicht sichtbar ist.

Dazu passt ein Zitat, das Albert Einstein zugesprochen wird:

Die Leute lieben Holzhacken deswegen so, weil man nach getaner Arbeit das Ergebnis vor sich sieht.

Und genau das ist im Büro halt schwierig. Da leistet ein Wissensportfolio gute Dienste. Denn mit ihm können Sie die imaginären Holzscheite sichtbar machen.

Eine detaillierte Einführung in das Thema Wissensportfolio, wie es aufgebaut und geführt werden kann, können Sie hier nachlesen. Über Ihre Anregungen und Gedanken zu diesem Thema freue ich mich!

Bildquelle: office.online.de

Lesefutter - Folge 4

Jetzt geht’s langsam aber sicher in den Endspurt. Haben Sie schon alle Geschenke zusammen? Haben Sie auch an sich selbst gedacht? Wenn Sie gern lesen und/oder Bücher verschenken, habe ich ein paar Ideen für Sie zusammengetragen.

Die komplette Empfehlungsliste finden Sie hier. Und die heutige Ausgabe des Lesefutters ist eine kunterbunte Mischung aus Sachbüchern und Belletristik. Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für Sie dabei.

Viel Spaß beim Stöbern!

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powerpoint.jpgErzählen statt aufzählen - Cliff Atkinson

Endlich kein Tod durch PowerPoint mehr. Wenn Sie des öfteren Präsentationen halten und sie nach neuen Ansätzen der Aufbereitung suchen, werden Sie von diesem Buch absolut begeistert sein. Es vereint die Technik der Drehbuchschreiberei (übrigens basierend auf Aristoteles Poetik!) mit der modernen Multimediawelt.

Erreichen Sie Ihre Ziele mit einer guten Story, in die Ihre Argumente eingebaut sind. Verdichten Sie diese zu einem Spannungsbogen, der Ihre ZuhörerInnen wirklich erreicht. Ein weiteres positives Merkmal an dieser Art der Präsentationsvorbereitung ist, dass sie keinesfalls auf PowerPoint beschränkt ist.Selbstverständlich bekommen Sie im 2. Teil des Buches viele praktische Hinweise zum Umsetzen im Programm (auch Tricks für Könner sind dabei), doch Sie sind darauf keineswegs festgelegt. Für jede Art von Rede/Vortrag u.ä. können Sie diese Vorbereitung nutzen. Mir hat sie schon vielerlei Dienste erwiesen.

Aufgrund des großen Interesses bei Vorträgen zu diesem Thema gibt es im Januar einen Workshop dazu. Alle Details finden Sie hier und dazu noch das Anmeldeformular.

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bas-kast.jpgWie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft - Bas Kast

Der Kopf ist schon eine wunderbare Sache, doch er ist nicht immer der beste Ratgeber. Die Erfahrung werden Sie auch schon gemacht haben, dass Ihr Bauchgefühl ein wichtiger Gradmesser ist. Bas Kast geht diesem Phänomen auf der ganzen Welt nach und hat in seinem Buch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengetragen.

Es ist überaus verblüffend sich mit ihm auf diese Reise zu begeben. Sie können z.B. mit einem Bildertest eine Ahnung davon bekommen, ob Sie denn wirklich so leben, wie sie es im Inneren empfinden. Oder welche Möglichkeiten schon getestet werden um das nicht gelebte “Genie-Potential” in uns anzuzapfen. Mich hat das Buch sehr fasziniert und durch den flüssigen Schreibstil macht es richtig Spaß zu lesen.

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das-damliche-geschlecht.jpgDas dämliche Geschlecht - Barbara Bierach

Das Buch hat den Untertitel ‘Warum es kaum Frauen im Management gibt’. Als es auf den Markt kam, schlugen die Wellen hoch und die Diskussionen hatten vielfach einen äußerst entrüsteten Unterton. Die Autorin stellt in ihrem Buch die These auf, dass Frauen schon selbst schuld sind, wenn sie nicht Karriere machen, aufsteigen und Erfolg haben. Und schmecken kann einem diese Speise anfangs wahrlich nicht. Doch da sie selbst als Wirtschaftsjournalistin gewohnt ist, ordentlich zu recherchieren werden die provokanten Punkte mit vielerlei Zahlen und Material untermauert.

Für mich hat sich während des Lesens der Blick doch sehr gewandelt. Wenn man feststellt, dass Deutschland wohl innerhalb der EU im Bereich der Frauen in Führungspositionen ein Entwicklungslandniveau besitzt und man in diesem Buch die Gründe um die Ohren gehauen bekommt, lässt sich ehrlicherweise nicht mehr viel dagegen sagen. Dann heißt es sich an die eigene Nase fassen. Sich selbst um die eigene Altersversorgung kümmern, das Zickengehabe und den Konkurrenzneid auf andere Frauen ablegen, sich lernen endlich gegenseitig zu unterstützen und vieles mehr. Da ist noch viel zu tun.

Wenn auch Sie mal einen anderen Blickwinkel zu diesem Thema bekommen möchten, kann ich Ihnen dieses Buch sehr empfehlen. Sie können es ja auch, wie ich anfangs…, als völlige Skeptikerin beginnen zu lesen, mit dem inneren Ansinnen, dies als Schwachsinn zu entlarven und sich dann Seite für Seite vom Gegenteil überzeugen lassen.

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alle-wollen-was-von-mir.jpgAlle wollen was von mir - na und? - Jo Ann Larsen

Dieses Buch werden Sie als Frau lieben. Es hat den netten Untertitel ‘Ein Wegweiser durch den täglichen Wahnsinn im Leben einer Frau‘. Ich hab während des Lesens immer wieder laut lachen müssen und dachte nur, oh mein Gott, woher weiß diese Frau, was mir immer so alles passiert...

Dazu vielleicht ein kleiner Auszug aus den ersten Seiten, damit Sie eine Ahnung bekommen und sich vielleicht gleich ein kleines Stück wiederfinden:

Schließlich ist die Frau von heute gewöhnlich eine erschöpfte Frau. Vielen können sich mit jener überarbeiteten Frau identifizieren, die an einem Friedhof vorbeikommt und zu ihrem Erstaunen eine innere Stimme flüstern hört: “Na, das ist aber mal ein leichter Job - einfach so herumliegen.”

Die erschöpfte Frau kümmert sich um alle, nur nicht um sich selbst. Ist der Druck da, dann gibt sie alle Aktiviätten auf, die ihr “Selbst” gut halten könnten - Schlaf, Sport, vernünftige Mahlzeiten, ja sogar Entspannung.

In den verschiedenen Kapiteln des Buches werden typische, kulturell bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen von Frauen beschrieben, die zur Erschöpfung ihrer Energie und Ressourcen führen. Des weiteren geht es um die Wachstumsentwicklung, der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung von Frauen und der Festigung des Selbst.

Um Ihnen die Zielrichtung des Buches mit einer Metapher daraus nochmal vor Augen zu führen:

Frauen von heute gleichen so oft dem Gärtner, der wässert und Unkraut jätet, aber vergißt, an der Rose zu riechen. Das Riechen der Rose passt so schwer in unseren Zeitplan.

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

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ps-ich-liebe-dich.jpgP.S. Ich liebe Dich - Cecelia Ahern

Von diesem Buch haben Sie vielleicht schon gehört und haben es vielleicht auch schon gelesen. Der Titel und die Berichte in den Medien verführen dazu, es unter Kitsch und leichte Romanlektüre abzuhaken. Doch das ist es keineswegs.

In dem Buch geht es um Holly die ihren geliebten Mann durch eine Krankheit verliert. Sie hat keine Ahnung wie es weitergehen soll und auch ihre Freunde haben es schwer zu ihr durchzudringen. Ein Packen Briefe, den ihre Mutter ihr eines Tages gibt, reißt sie aus ihrer Lethargie heraus. Gerry, ihr verstorbener Mann hat ihr Briefe hinterlassen. Kurze Briefe, einen für jeden Monat. Und in jedem Monat gibt es eine Aufgabe für sie.

Was diese Aufgaben sind und wie sie Holly nach und nach wieder ins Leben zurückführen ist eine wunderbare Geschichte, die Cecelia Ahern da erzählt. Sie schreibt über Freundschaft und was der Kern dessen ist, was Leben heißt. Es ist auch ein Buch über Trauer und die Zeit, in denen es keine Auswege zu geben scheint. All dies findet sich hier wieder. Lesen Sie es, Sie werden etwas finden, das Sie mitnehmen können.

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Fragen Komma Gute 2007 - Alexandra Graßler

fragen-komma-gute-2007.jpgWenn Ihnen die Beiträge aus meinem Blog gefallen und Sie sie gern in Buchform zum Nachlesen und/oder Verschenken haben möchten, dann habe ich gute Neuigkeiten für Sie. Ab sofort gibt es die neueste Ausgabe “Fragen Komma Gute - Ausgabe 2007.

Dort finden Sie alle Texte versammelt, die zum Nachdenken anregen sollen und Ihnen mit Hilfe von Fragen neue Wege aufzeigen können. Lassen Sie sich inspirieren und anregen. An dieser Stelle noch vielen Dank an Claudia für die Titelidee.

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Mein Weg zum Wohlfühlgewicht - Peter Faulstich

faulstich.jpgMenschen die mich kennen, wissen, dass ich nun gar nichts mit Kochen am Hut habe - hatte, genauer gesagt. Denn dieses Buch hat mich in die Küche gezerrt. Und das ist bei mir schon fast so etwas wie das 8. Weltwunder :-)

In diesem Jahr hatte ich die Möglichkeit den Autor, Peter Faulstich, persönlich kennenzulernen. Innerhalb einer Lehrküche hat er einige der Speisen aus dem Buch live vorgekocht, viel dazu erklärt und wir durften uns hinterher den Bauch vollschlagen. Es war einfach nur köstlich. Die Gerichte sind alle superlecker und tun dem Körper sehr gut. Das Prinzip der vegetarischen Vollwerternährung das dahinter steht, kann ich nur jedem empfehlen. Auch wenn man nicht abnehmen, sondern sich “nur” gesund ernähren möchte.

Doch das Buch kann noch viel mehr. Es baut auf der Kneipp’schen Lehre auf und befasst sich nicht nur mit dem Kochen an sich, sondern geht auch auf viele andere Aspekte ein, die mit dem Thema Essen und Übergewicht zu tun haben. Sie bekommen zahlreiche, praktisch anzuwendende Hilfen um sich dem Thema zu nähern.

Der Rezeptteil umfasst über 200 Rezepte von Brotaufstrichen, Salaten aller Art, verschiedenste Hauptgerichte, Suppen und was für Schleckermäulchen ist auch dabei. Die Gerichte sind so gestaltet, dass sie jederzeit noch etwas anderes für die nächsten Tage daraus machen können. Es gibt tolle Ideen für Berufstätige und - das ist vor allem für mich wichtig - die meisten Gerichte gehen superschnell. Dann bleibt mir nur noch Ihnen “Guten Appetit” zu wünschen!

Armut und Not ist nicht das gleiche

madame-mitterand.jpgDas Titelzitat stammt von Danielle Mitterand, der Witwe des verstorbenen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Sie war diese Woche am Montag in Passau bei Menschen in Europa 2007 in der PNP Passau zu Gast.

Zusammen mit Frau Köhler und Frau Klausova diskutierten Sie, unter der wunderbaren Leitung von Alfred Biolek, zu verschiedensten aktuellen und persönlichen Themen.

Am meisten beeindruckt hat mich in der Runde Madame Mitterand. Sie ist trotz ihres hohen Alters immer noch sehr aktiv mit ihrer Stiftung zu Gange und engagiert sich weltweit. Sie erzählte von ihren Reisen in z. B. in das Amazonasgebiet und fand dort u.a. wirtschaftliche Verhältnisse von einem Bruttosozialprodukt von 0 vor. Doch die Menschen litten deswegen keine Not. Für unsere Verhältnisse ist das überhaupt nicht vorstellbar, nichts zu verdienen. Unsere automatische Schlussfolgerung ist, welche Not und welche Armut muss dort herrschen.

Weit gefehlt. Madame Mitterand berichtete von einem funktionierenden Sozialsystem, zufriedenen Menschen, die ihre Bedürfnisse im Tauschhandel erfüllen und keineswegs Not leiden, obwohl sie faktisch in materieller Armut leben. Im Gegenteil die Menschen fühlten sich reich.

Damit kam sie auch zum Kritikpunkt an den europäischen Systemen. Sie kritisierte, dass in Europa Geld das Zentrum der Welt ist. Und daran alles gemessen würde.

Im weiteren Verlauf gab es interessante Definitionen von Armut, die vor allem im westlichen Europa immer mehr um sich greifen. Und diese haben mich sehr nachdenklich gemacht:

Armut

  • = keine Teilhabe an Bildung
  • = keine Liebe zu erhalten
  • = geistig unterernährt zu sein
  • = durch Vernachlässigung
  • = seelischer Natur

Vor allem beim letzten Punkt waren sich alle drei Damen einig. Wir verarmen seelisch, sind immer weniger in der Lage funktionierende Beziehungen aufzubauen und setzen den gefühlten Reichtum direkt mit unserem Bankkonto in Verbindung.

fragezeichen.jpgWie geht es Ihnen damit? Fühlen Sie sich reich? Wenn nicht, an was liegt das? Mit was setzen Sie Ihren Wert in Verbindung?

Weitergefragt, geben Sie Ihren Reichtum weiter? Und damit meine ich jetzt alles außer Geld. Pflegen Sie Ihre Freundschaften und Beziehungen wirklich? Wenn nicht, was hält Sie davon ab?

Schenken Sie dem Gespräch das Sie gerade führen wirklich Ihre volle Aufmerksamkeit? Sind Sie anwesend oder abwesend?

Wie gehen Sie mit sich selbst um? Schenken Sie sich selbst liebevolle Aufmerksamkeit? Oder vernachlässigen Sie Ihre innersten Bedürfnisse?

Was können Sie jetzt in diesem Moment tun, um sich seelisch reich zu fühlen? Ihre Ideen dazu interessieren mich sehr. Lassen Sie uns teilhaben und schreiben einen Kommentar dazu.

Lesefutter - Folge 3

Soviele gute Bücher und sowenig Zeit… Da heißt es auswählen und sich entscheiden. Welche es bei mir in den Bücherschrank geschafft haben und bleiben dürfen :-) stelle ich Ihnen hier in loser Folge vor. Das Themenspektrum ist weit gefächert und ich freue mich, wenn ich Ihnen passende Anregungen geben kann.

Viel Spaß beim Schmökern!

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Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Stefan Klein

zeit-stefan-klein.jpgDieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

  • sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
  • einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
  • wie sich lernen lässt, die Zeit “gefühlt” zu verlängern
  • Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch’s Leben zu bewegen

Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt. Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.

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Ab morgen trage ich rot – Linda Jarosch

ab-morgen-trage-ich-rot-linda-jarosch.jpgVon diesem Buch bin ich persönlich sehr begeistert. Es hat den bezeichnenden Untertitel ‘Frauen entdecken ihre Freiheit‘. Die Autorin, Linda Jarosch, ist eine Schwester von Anselm Grün, der vielleicht einigen als Autor und Referent ein Begriff ist.

In ihrem Buch schreibt sie sehr einfühlsam über die Situationen, denen Frauen in unserer Zeit gegenüberstehen und was für Gedankenansätze helfen sich den eigenen Weg zu schaffen.

Mir hat das Buch in einer persönlichen Krise sehr geholfen und neue Wege aufgezeigt. Es macht Sinn sich mit dem Lesen Zeit und die Gedanken darin nachwirken zu lassen.

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Bevor der Job krank macht – Hans-Peter Unger und Carola Kleinschmidt

unger-bevor-der-job-krank-macht.jpgDer Titel bringt es wunderbar auf den Punkt: BEVOR uns der Job krankmacht gilt es zu handeln. Ich denke, jeder von uns kennt diese Tage, an denen man sich nach gefühlten 15 Stunden Arbeit nach Hause schleppt, völlig am Ende ist und sich nur fragt, ob das ewig so weitergeht.

Dann gibt es auch wieder Tage an denen alles wunderbar läuft, die Projekte vorwärtskommen und die Erschöpfung der vergangenen Wochen verdrängt wird. Dass unsere Arbeitswelt immer mehr fordert und hektischer wird ist nun nichts neues. Schlimm wird es jedoch, wenn die Erschöpfung zum Dauerzustand wird und der anhaltende Druck zur Depression führen kann.

Mir gefällt an diesem Buch, dass es sich als Präventionsbuch versteht und Aufklärungsarbeit betreibt. Welche Stufen gibt es in der Erschöpfungsspirale, wie kann ich für mich selbst etwas tun, um gegenzusteuern? Wie kann eine Depression aus einer Arbeitssituation heraus entstehen und was kann ich für meine seelische Gesundheit tun? Wie schaffen es andere aus dem Teufelskreis auszusteigen und wieder ein erfülltes und ausbalanciertes Leben zu führen?

Diese Fragen und mehr werden in dem Buch beantwortet. Angereichert mit Studienergebnissen und klaren Fakten, Erfahrungsbeispielen und Ideen zur Umsetzung.

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Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will - Barbara Sher

sher-ich-konnte-alles-tun.jpgBarbara Sher ist vielleicht einigen bekannt durch ihr Buch Wishcraft. Auch das finde ich überaus lesenswert. Das obige Buch finde ich deshalb sehr wertvoll, da meiner Erfahrung nach eher Frauen mit Problemen zu kämpfen haben, sich für viele verschiedene Dinge interessieren und nur schwer Entscheidungen treffen können.

Für diejenigen - Barbara Sher nennt sie bezeichnenderweise “Scanner” - die schnell zu begeistern sind und am liebsten mehrere Leben führen würden, ist dies ein empfehlenswerter Wegweiser den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Denn es ist einfach ein wunderbares Gefühl, einen Schritt vorwärts gekommen zu sein und etwas erreicht zu haben, das einem am Herzen liegt.

Verzetteln macht einen auf Dauer mürbe, unzufrieden und traurig. Barbara Sher schreibt sehr authentisch und man merkt, dass sie selbst diese Dinge erlebt hat. Daher sind ihre Lösungssansätze auch gut umsetzbar und der liebevolle Schreibstil tut sein übriges.

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Der Weg zum Wesentlichen / Stephen Covey

covey-der-weg-zum-wesentlichen.jpgDie Bücher von Stephen Covey sind allesamt empfehlenswert und beschäftigen sich sehr tief mit den Themen Balance im Leben. Wie lässt sich das erreichen, welche Strategien helfen mir dabei und welche inneren Wegweiser lassen sich dafür nutzen?

Wer sich mit seinen Büchern intensiv beschäftigt, kann viel über sich selbst lernen und welche Entscheidungen mehr Gelassenheit ins Leben bringen. Auch für Führungskräfte sind die Anregungen sehr empfehlenswert.

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Männersachen – Roger Cicero

mannersachen-roger-cicero.jpgZum Abschluss noch etwas Musik :-) Roger Cicero war dieses Jahr in Straubing bei Jazz an der Donau zu Gast. Und ich muss gestehen, dass ich vor diesem Konzert noch nichts von ihm gehört hatte, sondern nur auf Empfehlung hingegangen bin.

Doch schon nach den ersten Songs war ich begeistert. Die Texte sind witzig und durchdacht und die Musiker wahre Perfektionisten. Dazu kommt noch eine wunderbare Stimme und schon ist der neue deutsche Entertainer geboren.

Wer sich für Michel Bublé begeistern kann, wird auch der Musik von Roger Cicero etwas abgewinnen können. Eine wirkliche Bereicherung der deutschen Musikszene.

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So, dann wünsche ich noch all meinen Leserinnen und Lesern eine gute Woche und vielleicht die eine oder andere entspannte Lesestunde.

Nachlese zum Unternehmerinnentag 2007

Letzten Samstag fand, diesmal in Freyung, der Ostbayerische Unternehmerinnentag 2007 statt. Ich hatte die Freude, zum Thema Selbstorganisation zu referieren. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen von der Beratungsstelle Frau & Beruf.

Hier ein paar Impressionen vom Vortrag:

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Da die Zitate auf dem Bild leider nicht wirklich lesbar sind, hier nochmal:

Ordnung ist das halbe Leben. Ich lebe in der anderen Hälfte.
Unbekannt

Das Chaos will anerkannt, will gelebt sein, ehe es sich in eine neue Ordnung bringen läßt.
Hermann Hesse

Wer sich mit Selbstorganisation beschäftigt und gern ein Seminar zum Thema besuchen möchte, ist herzlich eingeladen, sich über die kommenden Termine der WissensAgentur im4.Quartal 2007 zu informieren. Hier finden Sie alles zusammengefasst.

Nominiert zur BLOGine 2007

blogine_150_nom.pngNa, hier ist was los :-) Ich bin nominiert worden, zur BLOGine 2007! Das ganze ist eine Aktion von bondea. Dort kann man auch näheres nachlesen und ich lass mich jetzt einfach mal überraschen.

Frauennetzwerke zum Nachsurfen

Beim Frauensportaktionstag am 5. Mai hatte ich die Gelegenheit in einem Vortrag einen Überblick über Frauennetzwerke zu geben. Da die Resonanz überaus positiv war und alle Teilnehmerinnen die Liste zum Nachsurfen per eMail haben wollten, möchte ich dieses Angebot auch gern hier allen Leserinnen machen.

Die Fülle an Netzwerken die es inzwischen für Frauen gibt ist ganz wunderbar. Ob nun national, international oder regional; die Auswahl ist groß. Und nachdem uns das Internet auch virtuelle Möglichkeiten bietet, spielt die Entfernung oft nur noch eine Nebensache.

Wer die Liste zum Nachsurfen gern haben möchte der kann sie einfach per eMail anfordern.

Frauensportaktionstag in Pocking

Deckblatt Flyer.jpgAm Samstag, 5. Mai findet bundesweit der erste Frauensportaktionstag statt. Bei uns gibt es dazu eine Veranstaltung in Pocking.

Neben verschiedenen sportlichen Aktivitätsangeboten gibt es auch verschiedene Themenvorträge. Gern habe ich die Einladung angenommen und werde zum Thema “Frauen und Netzwerke” sprechen.

Den Flyer zum Tag finden Sie hier. Weitere Informationen über den Tag können Sie auf meiner Terminseite nachlesen.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns sehen!

Anita-Roddick.jpgDiese Frage wurde in einem Interview an eine der reichsten Frauen der Welt gestellt, Anita Roddick. Die Antworten von ihr haben mich überaus beeindruckt. Lesen Sie selbst, was Sie auf darauf sagte:

Die Wirtschaft ist die größte und mächtigste Institution in der Gesellschaft. Sie ist mächtiger als die Kirche, mächtiger als Regierungen. Wenn sie gänzlich ohne Moral auskommt, dann hilf uns Gott. Alles, was in der Wirtschaft geschieht, berührt das Leben von Millionen Menschen. Grund genug, ehrenhaft zu arbeiten.

Anita Roddick ist ein Mensch, der nie etwas nur hinnimmt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Dinge zu verändern und in Bewegung zu setzen. Selbst sieht sie sich in der Rolle als Außenseiterin und hat dazu eine interessante Definition:

Ein Außenseiter zu sein bedeutet, dass du nicht einfach akzeptierst, was man dir in der Schule beibringt, was du in der Presse liest, was die Politiker sagen. Außenseiter glauben an ihre eigenen Erfahrungen. Werte werden durch Erfahrungen geprägt und verändern sich mit ihnen.

Zur momentanen gesellschaftlichen Denke hat sie ebenfalls ein paar sehr klare Gedanken geäußert:

Im Moment ist dauernd die Rede von Profitmaximierung. Zum ersten Mal in der Geschichte erleben wir, dass ökonomisches Denken alle menschlichen Werte zu ersticken droht. Werte wie Freundlichkeit, Neugier, Fürsorge und Kreavität.

Und zum Thema Konsum:

Nicht der Konsum an sich ist falsch, sondern die Art, wie man konsumiert. Man hat die Wahl. Man kann konsumieren, ohne den Planeten auszubeuten, ohne anderen Menschen Schmerz zuzufügen. Das ist möglich.

Anita Roddick ist mit dem Verkauf von Pflegeprodukten reich geworden, doch ihr Herzblut hängt an den Kampagnen die sie unterstützt. Von “Rettet die Wale” bis zur aktuellen Kampagne gegen häusliche Gewalt.

Das ganze Interview können Sie in der existenzielle nachlesen. Einem Magazin für selbständige Frauen, das 4x im Jahr erscheint.

Wie sehen Sie das mit der Moral im Geschäftsleben? Spielt dieses Thema für Sie eine Rolle? Ich finde es sehr interessant, diesen Fragen einmal ernsthaft nachzugehen. Vor allem genau dann, wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat, weil man ja mit Geldverdienen beschäftigt ist.

Welche Werte entwickeln Sie mit Ihrer Arbeit?

Wer nun in der Massenartikelproduktion tätig ist, mag einwenden können, dass sich ja mit Kronkorken schwerlich Werte entwickeln lassen. Das ist vordergründig bestimmt richtig.

Jedoch haben Sie die Wahl, was Sie mit dem eingenommenen Geld machen. Selbstverständlich müssen Kosten getragen, Investitionen getätigt und Rücklagen gebildet werden.

Doch ließe sich nicht ein kleiner Teil dazu verwenden, in Ihrem Umkreis etwas zu bewegen? Und sei es eine Unterstützung um dem angrenzenden Spielplatz eine neue Schaukel zu finanzieren oder vielleicht einem Existenzgründer als Mentor zur Seite zu stehen oder oder oder….

Es geht nicht um den Riesenaufwand und die große finanzielle Zuwendung. Es geht darum im Kopf umzudenken. Die kleinen Dinge, die man tun kann, damit die Welt wieder ein wenig menschlicher wird. Dazu muss man nicht die Welt verbessern. Sondern es genügt, die eigene kleine Welt mal wieder mit anderen Augen zu betrachten.

Denn die tiefste Befriedigung liegt fast immer darin, etwas zu tun, das “Sinn macht”. Und Sinn machen hat etwas damit zu tun, einen Beitrag zu leisten. Und da wir nunmal nicht allein auf der Welt leben, ist unser Beitrag dann am sinnvollsten, wenn er auch andere unterstützt.

Wie sehen Sie das?

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