Das läuft jetzt unter dem Stichwort Eilmeldung:

Am 22. März 2006 findet in Passau ein kostenloser Kurzworkshop statt mit dem Thema “Kreative Lösungsstrategien“. Hier die Detailinformationen:

  • Wo: im Tagungshotel Jesuitenschlössl in Passau
  • Wann: Beginn 18:30 Uhr
  • Veranstalter: BDS (Bund der Selbständigen) in Passau
  • Anmeldung: bei Frau Elfi Kunze unter Tel.: 08591 93266 bzw. Fax: 08591 93268 oder elfikunze@t-online.de

Hier noch die zugehörige Pressemitteilung mit weiteren Inhaltsangaben:

8. BDS FrauenTreff am 22. März 2006 um 18:30 Uhr Thema: „Probleme kreativ und effizient lösen“

Selbstständige müssen oft auftretende Probleme schnell und effizient lösen, um langfristig auf dem Markt bestehen zu können. Ziel des 8. BDS FrauenTreffs ist es daher, den anwesenden Frauen „Handwerkszeug“ mitzugeben, damit sie in den nächsten Problemsituationen handlungsfähig bleiben und die Situation gut meistern können.

Dozentin, Trainerin und Coach Alexandra Graßler (Die WissensAgentur) stellt den Unternehmerinnen schnell erlernbare und effiziente Tools aus dem Kreativitätsbereich vor, die diese dann auch gleich in der Praxis an konkreten und aktuellen Situationen ausprobieren können. Alles was dazu nötig ist, sind Papier, Stift und Neugier, einmal etwas Neues auszuprobieren.

Der BDS Frauentreff findet ein Mal pro Quartal an wechselnden Orten mit jeweils verschiedenen Themenschwerpunkten statt. Die Treffen bauen nicht aufeinander auf, so dass eine Teilnahme, bzw. ein „Einstieg“ nach Anmeldung jederzeit möglich ist. Außerdem kommt nach den Fachvorträgen jeweils auch das Netzwerken und Kontakte pflegen nicht zu kurz.

Wenn dieser Termin bei Ihnen noch reinpasst, dann machen Sie doch mit. Ich würde mich freuen, bei dieser Gelegenheit wieder einige neugierige und kreativitätswillige ;-) Menschen kennenzulernen!

Themenspeicher

Letzten Freitag hatte ich das Vergnügen einen Workshop zum Start in das neue KVP-Jahr zu leiten. Wir haben uns unter anderem mit der Einführung der KVP-University beschäftigt. Ein ganzheitliches Weiterbildung- und -entwicklungskonzept, das vor allem auf die Stärken und Besonderheiten der Mitarbeiter baut.

Doch das soll jetzt gar nicht Thema dieses Beitrags sein, sondern eher eine Randnotiz. Eine Technik, die ich schon seit ewigen Zeiten in Workshops, Schulungen, Gesprächen und vielen anderen Gelegenheiten einsetze, hat sich auch hier wieder bewährt:

Der Themenspeicher

Am Beispiel Workshop erläutert: Während des Tages tauchen als Stichworte in Gesprächen immer wieder verschiedene Themen auf, die den Leuten auf den Nägeln brennen, die bis jetzt oft wieder durchgerutscht sind, die sich gerade jetzt in den Vordergrund schieben usw.

Was machen mit solchen Themen?

  • Ignorieren ist meistens die schlechteste Wahl
  • sie als Störung zu klassifizieren und dementsprechend zu behandeln, senkt die Stimmung in den meisten Fällen sofort spürbar ab
  • Und die Variante darauf einzugehen, hat schon so manchen Workshop gesprengt und am eigentlichen Themengebiet vorbeischrammen lassen.

Für mich liegt die Lösung in einem nur scheinbar paradoxen “sich damit beschäftigen und doch beim Thema bleiben”. Denn wie schon ein Leitsatz aus der Psychologie so schön prägnant festhält: Störungen gehen vor.

Stellen Sie an gut sichtbarer Stelle ein Flipchart auf (oder eine Metaplanwand mit angepinntem Blatt oder….) und schreiben Sie als Überschrift Themenspeicher oben drüber. Und wenn sich in der Arbeit nun eine Diskussion über ein Workshop-fremdes Thema entspinnt, dann lassen Sie dieses kurz und knackig beschrieben auf das Flipchart schreiben. Wenn diese Methode regelmäßig praktiziert wird, schicken sich die Teilnehmer bald gegenseitig zum Aufschreiben, damit man beim aktuellen Thema bleiben kann.

Wenn Sie diese Technik zum ersten Mal einsetzen, dann holen Sie sich unbedingt das Commitment der Teilnehmer ab, dass das damit OK ist. Das Thema ist nun sichtbar aufgehoben und hat damit seinen Platz. Sie können zum Arbeiten zurückkehren und on track bleiben.

Was natürlich wichtig ist, um die Wirkung nicht ins Gegenteil zu verkehren, ist dann die Aufarbeitung der gespeicherten Themen. Simpel gelöst mit einer kurzen Dokumentation, was bei jedem Punkt der nächste Schritt ist. Das lässt sich dann als Kurzprotokoll auch ins Intranet stellen.

Das hat außerdem den Vorteil, dass die Lösungserarbeitung wiederum sichtbar wird. Diese Art der Nachbearbeitung trägt auch die Möglichkeit in sich, den gesamten Workshop nochmal ins Gedächtnis zu rufen und die Transferrate zu erhöhen, durch die Erinnerung an das Erarbeitete.

Doch das ist nur eine der vielen möglichen Varianten. Wichtig ist einzig und allein, dass der Themenspeicher abgearbeitet wird. Und genauso mitgeteilt wird, wenn ein Thema völlig zurückgestellt wird. Am besten mit Begründung.

Probieren Sie’s doch mal aus. Zum Beispiel in folgenden Kontexten:

  • bei Workshops, Seminaren oder sonstigen Bildungsveranstaltungen
  • bei interaktiven Vorträgen
  • in jeder Art von Besprechungen, Sitzungen, Konferenzen (hier hat sich schon so manche Stunde dadurch einsparen lassen!)
  • bei Telefonaten
  • in persönlichen Gesprächen (vor allem hier gilt, probieren Sie es aus, es wird seine Wirkung zeigen)

Wenn Ihnen noch weitere Möglichkeiten einfallen, wie dieses Tool zu nützen ist, dann freu ich mich schon darauf, sie zu lesen. Und natürlich interessiert mich jeder Erfahrungsbericht.

Gestern fand mein Workshop zu kreativen Problemlösungstools im Haus an der Lichtung statt. Wir waren ein kleiner, feiner Kreis und in diesen Stunden gab es Gelegenheit verschiedene Kreativitätstools kennenzulernen und gleich auch mal an aktuellen Themen zu testen.

Die Teilnehmer waren ganz begeistert von der Brainstorming-Methode 6-3-5. Das ist auch tatsächlich eine feine Sache. Sechs Personen schreiben 3 Lösungen in fünf Minuten nieder. Herauskommen 180 (!) Lösungsideen und das in einer insgesamten Arbeitszeit von nur einer halben Stunde.

So funktioniert’s:

1. Die Problemstellung wird genau definiert. Am besten plakativ im Schlagzeilenstil.

2. Jeder Teilnehmer trägt in die oberste Zeile seines Formulars 3 Ideen ein. Dazu sind 5 Minuten Zeit.

3. Dann werden die Formulare im Uhrzeigersinn weitergereicht.

4. Jeder Teilnehmer hat nun die ersten drei Ideen seines Vorgängers vor sich. Er kann jetzt in der   zweiten Zeile des Formulars wiederum 3 Ideen in 5 Minuten niederschreiben, die

  • eine Ergänzung der Vorgängerideen darstellen 
  • eine Variation der Vorgängerideen sind,
  • völlig neue, andere Ideen sind.

5. Dann werden die Formulare erneut weitergereicht. Solange bis alle Teilnehmer ihre Ideen auf jedem Blatt eingetragen haben.

Anmerkungen: 

  • Da ja meistens erst die bereits dort stehenden Ideen durchgelesen werden können die 5 Minuten in den weiteren Runden auch verlängert werden.
  • Gelegentlich bleiben auch Felder leer.
  • Häufig treten auch Doppelnennungen auf.
  • Bei weniger als sechs Teilnehmern ergebens sich dementsprechende weniger Lösungsansätze. Nichts desto trotz, ist dieses Tool genauso wirkungsvoll wenn z. B. 4 Personen sich beteiligen.

Grobbewertung

Anschließend an den Ideenfindungsprozess, sollte eine weitere Bearbeitung im Sinne einer Grobbewertung stattfinden:

  • Doppelnennungen streichen
  • Jeder Teilnehmer kann auf jedem Blatt seine drei Lieblingsideen ankreuzen.
  • Die Ideen mit den meisten Kreuzen können dann weiter ausgearbeitet werden.

Quelle: Helmut Schlicksupp

Wir haben das im Workshop mit der Problemstellung: "Loslassen von alten Mustern" getestet und es war sehr erstaunlich was für gute Ergebnisse und Ideen dabei zum Vorschein kamen.

Fazit:

Aus meiner Sicht ist die Methode 6-3-5 ein simples und hochwirksames Tool, um schnell zu vielen verschiedenen Lösungsansätzen zu kommen. Probieren Sie es aus, denn nur dann können Sie den Nutzen persönlich erleben. Zur Erleichterung finden Sie hier ein passendes Formblatt zum Ausfüllen dazu. Viel Spaß damit und über Rückmeldungen freue ich mich natürlich sehr.

Heute ein Hinweis in eigener Sache: Am 4. Dezember gibt es mal wieder einen offenen Workshop zum Thema “Kreative Problemlösungstools“.

Leider ist das Wort kreativ ja schon ganz schön strapaziert und hängt dem einen oder anderen bereits zum Hals raus. Kann ich gut verstehen. Daher gibt’s in diesem Workshop auch nur Sachen, die absolute Praxistauglichkeit haben, die innerhalb von wenigen Minuten erklärt und angewandt werden können.

Ich find’s halt wichtig Spaß bei solchen Sachen zu haben und gleichzeitig schnell zu brauchbaren Lösungen zu kommen.

Die Eckdaten:

Wann?
am 4. Dezember 2005 von 10 – 15 Uhr

Wo?
im Haus an der Lichtung bei Andreas und Andrea Himmelstoß (Dort auf Wegbeschreibung klicken. Ist ganz leicht zu finden.)

Was kostet’s?
Da es ein offener Workshop ist und damit möglichst vielen zugänglich sein soll, gibt es einen günstigen Preiskorridor von 40 – 60 €, bei dem sich jeder selbst einstufen kann.

Noch Fragen?
Immer her damit. Am besten per Mail an info@wissensagentur.net

Wer die Gelegenheit nutzen und die WissensAgentur, sprich mich Alexandra Graßler, ganz persönlich kennenlernen möchte kann dies am kommenden Wochenende tun. Wie schon bei den Terminen eingetragen, findet vom 22.10. – 23.10. die Messe Karrieretage in Gern statt. Die gesamte Messe und alle angebotenen Veranstaltungen sind kostenlos!

Und ich werde mit einem befreundeten Musikpädagogen, Christian Balboo Bojko, am Samstag. 22.10. um 16 Uhr einen Kurz-Vortrag halten. In diesem stellen wir einen Ausschnitt aus unserem Workshop “Rhythm and Work” vor. Das ganze wird natürlich gleich zum Mitmachen sein und wird bestimmt sehr interessant und unterhaltsam.

Und am Sonntag, 23.10. können Sie um 13 Uhr an einem Vortrag über “Heute schon um’s Eck gedacht…?” von mir teilnehmen, bei dem es um Kreativität im Alltag geht.

Da wir auch einen gemeinsamen Stand haben, gibt es die Möglichkeit für ausführliche Gespräche und einen persönlichen Austausch.

Ich freu mich darauf, Sie kennenzulernen!

Letzten Samstag hatte ein neues Workshop-Konzept Premiere. Gemeinsam mit dem Musikpädagogen Christian Balboo Bojko habe ich einen Workshop zum Thema “Führen im eigenen Rhythmus” abgehalten.

Und ich muss sagen, das ganze hat wunderbar funktioniert. Da ich solche völlig neuen Sachen immer gern mit Versuchskaninchen teste, hab ich mich sehr gefreut, dass insgesamt 9 TeilnehmerInnen dabei waren. Martin und seine Frau waren auch dabei und haben den Test gut überstanden ;-)

Musik ist einfach eine wunderbare Brücke zu den eigenen Emotionen. Und daher lassen sich mit verschiedenen Rhythmus- und Musikübungen viele Möglichkeiten finden, den eigenen Rhythmus näher kennenzulernen. Vor allem im Bezug auf das Zusammenspiel am Arbeitplatz.

Wer Lust hat, mal Versuchskaninchen bei nächsten Testseminare zu sein, immer ran an die Tasten und einfach melden.

« Prev