Buecherwand_R_by_wrw_pixelio.deEs ist für mich immer wieder interessant, in den Listen anderer zu stöbern und Ideen daraus mitzunehmen. Dies gilt für mich besonders bei  Bücherlisten ;-)

Und es sei mir verziehen, wenn ich schon etwas spät für eine Leseliste aus dem letzten Jahr dran bin. Doch vielleicht findet ja der eine oder die andere hier einen interessanten Buchtitel und lässt sich inspirieren.

Es ist ein Auszug meiner gelesenen Sach-Bücher aus 2009. Bereits auf die beschränkt, die ich sofort wieder lesen würde. Die Reihenfolge ist relativ chronologisch des Lesezeitpunktes nach.

Bildquelle: wrw @pixelio.de

Bei den verlinkten Bücher gibt es eine Rezension von mir dazu. Und die farbig gedruckten Buchtitel sind meine absoluten Favorites und Leseempfehlungen.

Wenn jemand Fragen zu einem der Bücher hat, immer her damit :-) Und jetzt viel Spaß beim Stöbern!

  1. Levine, Robert – Die große Verführung
  2. Standenat, Sabine – So lerne ich mich selbst zu lieben
  3. Levine, Robert – Eine Landkarte der Zeit
  4. Surowiecki, James – Die Weisheit der Vielen
  5. Seifert, Josef W. – Visualisieren, Präsentieren, Moderieren
  6. Förster, Hans-Peter – Texten wie ein Profi
  7. Kurz, Jürgen – Für immer aufgeräumt
  8. Roth, Susanne – Einfach aufgeräumt
  9. Koller, Christine – Inspiration – jetzt!
  10. Walter, Hans-Jürgen – Denkzeichnen
  11. Harford, Tim – Ökonomics
  12. Edwards, Betty – Der Künstler in dir
  13. Emmet, Rita – Was du heute kannst besorgen…
  14. Gigerenzer, Gerd – Bauchentscheidungen
  15. Baumgartner, Peter – Content Management Systeme in e-Education
  16. Naish, John – Genug
  17. Fiore, Neil. A – Wenn nicht jetzt wann dann?
  18. Schwartz, Tony – Die Disziplin des Erfolges
  19. Weinberg, Gerald M. – Weinberg on Writing (engl.)
  20. Harford, Tim – Die Logik des Lebens
  21. Kettl, Barbara – Wege zum Kunden
  22. Blenchard, Ken – Know can do
  23. Peppers, D. und Rogers, M. – Strategien für ein individuelles Kundenmarketing
  24. Wilson, Jerry – Mund zu Mund Marketing
  25. Fischer, Christian – Macht Schlagzeilen
  26. Serva-Schreiber, David – Die neue Medizin der Emotionen
  27. Childre, Doc Lew – Kannst du mit dem Herzen sehen?
  28. Rosenberg, Marshall – Wie ich dich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe
  29. Kuntz, Bernhard – Warum kennt den jeder?
  30. Childre, Doc Lew – Vom Chaos zur Kohärenz
  31. Templeton, Tim – Networking, das sich auszahlt… jeden Tag
  32. Detroy, Erich-Norbert – Powerbuch der Neukundengewinnung
  33. Zanetti, Daniel – 1000 Tipps zur Mitarbeitermotivation
  34. Zehmisch, Monika – Business-Networking mit XING
  35. Wiseman, Richard – So machen Sie Ihr Glück
  36. Baum, Thilo – Komm zum Punkt
  37. Siefer, Werner – Das Genie in mir
  38. Frank, Hans-Jürgen – Ideen zeichnen
  39. Fulghum, Robert – Alles, was du wirklich wissen musst, hast Du schon als Kind gelernt
  40. Zanetti, Daniel – Kundenverblüffung
  41. Mardorf, Elisabeth – Wer immer geradeaus geht, kommt nicht weit
  42. Johnson, Alexandra – Wie aus dem Leben Geschichten entstehen
  43. Kopmeyer, Marion R. – Das große Handbuch der Erfolgsstrategien. Wunscherfüllung
  44. Bryson, Kelly – Sei nicht nett, sei echt
  45. Kensington, Ella – Die Glückstrainer
  46. Beattie, Melody – Kraft zum Loslassen
  47. Pasztor, Susann – Ich höre was, das du nicht sagst
  48. Sick, Helma – Wie frau sich bettet
  49. Gavalda, Anna – Das Glück kommt nie (Belletristik)
  50. Galdwell, Malcolm – Tipping Point
  51. Gerber, Michael – Das Geheimnis erfolgreicher Firmen
  52. Ariely, Dan – Denken hilft zwar, nützt aber nichts
  53. Davich, Victor N. – die 8 Minuten Meditation
  54. Nuber, Ursula – Lass mir mein Geheimnis

Sitze hier mit Workshopteilnehmern im Seminar zum Thema Politikblogs.

Es git Neuigkeiten in Sachen Weiterbildung seitens des Innovationskreises. Informationen aus dem Bildungs-Klick:

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Bildquelle: pixelio.de

Der von Bundesbildungsministerin Annette Schavan eingesetzte Innovationskreis Weiterbildung (IKWB) hat zehn Empfehlungen für eine Konzeption zur Gestaltung des Lernens im Lebenslauf vorgelegt. “Ziel ist es, die Weiterbildung in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für Weiterbildungsmaßnahmen zu gewinnen. Bis 2015 wollen wir eine Weiterbildungsbeteiligung von 50 Prozent erreichen”, sagte Schavan am Mittwoch in Berlin.

Ein hehres Ziel möchte man sagen. Wenn das erreicht werden könnte, bestünden erstmalig wieder gute Chancen, unser Wirtschaftswachstum auf unsere Innovationskraft auszurichten.

Eine der zehn Empfehlungen bezieht sich explizit auf Unternehmen:

Das Lernen im Lebenslauf für und mit Unternehmen ausbauen
– Hightech und Weiterbildung verbinden

Und eines der Ziele, die sich die Kommission dabei u.a. steckt, lautet:

KMU sind darin zu unterstützen, das Lernen am Arbeitsplatz stärker in der Personalentwicklung zu verankern. Dabei ist der Ausbau der Innovations- und Lernkultur in KMU zu unterstützen. Hilfen zur Ableitung von Weiterbildungsbedarf (im Sinne einer vorausschauenden Qualifizierungsbedarfsanalyse) sind hier notwendig. Auf positive Beispiele sowohl bei einzelnen Unternehmen als auch in verschiedenen Branchen sollte dabei zurückgegriffen werden.

Die gesamten Empfehlungen finden Sie hier.

Da es vor allem KMU sind, die weniger in Weiterbildung investieren (können) ist ja seit langem bekannt. Doch genau diese Unternehmen trifft es umso empfindlicher, wenn Wissensträger den Betrieb verlassen. Und auch nur wenig bis kein neues Wissen in die Firma einfließt.

Dass es für den Bereich der Weiterbildung auch Förderprogramme gibt, die einen Zuschuss leisten, ist vielen KMU nicht bekannt. Es mussten letztes Jahr sogar Fördertöpfe zurückgegeben werden, da sie nicht ausgeschöpft wurden.

In Gesprächen mit Unternehmern ist mir manches mal aufgefallen, dass die Entscheider die Möglichkeit einen Zuschuss in Anspruch zu nehmen ausschließen, weil sie es als Almosen empfinden. Krass gesagt, “das wäre ja wie HartzIV für unsere Firma.”

Damit verzichten Unternehmer auf der anderen Seite jedoch darauf eine Weiterbildungsmaßnahme möglich zu machen, die dem Betrieb guten Nutzen bringen würde. Seltsame Diskrepanz, die da herrscht.

Es gibt natürlich auch Unternehmen, die sich schon fast einen Sport daraus machen, möglichst wenig an Eigenmitteln investieren zu müssen und durch die Kombination von Programmen Gelder zu bekommen. Häufig sind es größere Firmen, die dies nutzen und dafür auch Spezialisten zu Rate ziehen. Lohnen tut sich das alle mal.

Wie auch immer man darüber denken mag, Fakt ist, diese Programme wurden dazu geschaffen, um die Wirtschaft zu unterstützen und einen gesunden Wachstumsprozess zu fördern.

Und da sei mir die folgende Analogie verziehen: Wer Kinder hat, beantragt doch auch Kindergeld – könnte man ja auch sagen, wieso sollte ich Geld bekommen, weil ich ein Kind habe? Nun, es ist halt einfach so, dass diese Möglichkeit der Förderung vorhanden ist und jeder sie nutzen kann, der die Bedingungen erfüllt. Punkt.

Übertragen auf ein Unternehmen könnte man also sagen, WEIL man in einem Betrieb Mitarbeiter beschäftigt, besteht der Anspruch darauf, Unterstützung (nicht nur) bei Weiterbildungsmaßnahmen u.ä. zu beantragen. Damit ist die Bedingung erfüllt. Genügt. Punkt.

Es kann gut sein, dass sich das jetzt durchaus etwas direktiv :-) anhört. Doch ich habe in den letzten Jahren verschiedenste Firmen erlebt, mit denen wir gemeinsam Beratungs- und Bildungsprojekte durchführen konnten, die ohne diese Zuschüsse einfach nicht möglich geworden wären.

Und die erzielten Ergebnisse sind nachhaltig in den Unternehmen verankert, was sich in höheren Umsätzen, niedrigeren Fluktuationen und stärkerer Innovationskraft zeigt. Das ist doch den Papierkram wert, oder?

Wer sich gern mehr zu dem Thema informieren möchte und Interesse daran hat diese Förderprogramme zu nutzen, dem stehe ich gern mit Rat und Tat zur Seite. Schreiben Sie mir einfach per eMail.