Im September ist es soweit. Die Kooperative der netgirls, die ich mit Birgit Bauer gegründet habe, startet in Abensberg mit einem Dreierpack an Vorträgen. Alles dreht sich um’s neue Internet, Twitter, der eigene Ruf im Netz und Online-Netzwerke.

Unsere Intension ist es Vorträge und Fachwissen von Frauen für Frauen anzubieten. Und wir freuen uns schon sehr auf diese Abende mit Ihnen!

  • Los geht’s am 28. September 2010 mit Modul 1

Netzwerke: Xing, Facebook und wie man sich auf diesem virtuellen Parkett bewegt! Ein Überblick für alle, die sich mit Netzwerken im Internet beschäftigen möchten.

  • Weiter am 12. Oktober 2010 mit Modul 2

Twitter – Micro Blogging und kurze Informationen – wie man richtig und effektiv twittert! Twitter gehört zu einer neuen Generation des Kommunizierens im Web2.0 und kann in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden.

  • Und zum dritten am 26. Oktober 2010 mit Modul 3

Reputation im Internet – Ihr guter Ruf im Netz. Wissen Sie, was das Internet über Sie oder Ihr Unternehmen weiß?

Unsere Praxisvorträge richten sich an alle Frauen, die sich für das Internet, Vermarktung im Internet und Netzwerke interessieren. Frauen, die gerade ein Unternehmen gründen oder gegründet haben, Netzwerkerinnen, Unternehmerinnen und Damen, die genau jetzt ihre ersten internetten Schritte in die neue Welt des Web 2.0 machen.

Die Vorträge finden im Hotel „Eisvogel“, An der Abens 20 in 93333 Bad Gögging statt, jeweils von 19:00 – 20:30 Uhr.

Alle weiteren inhaltlichen Informationen und die Möglichkeit zum Anmelden finden Sie hier.

Noch ein kleiner Hinweis: Bitte beachten Sie die Anmeldefristen auf dem Anmeldeformular.

Sie können natürlich die Vorträge einzeln buchen oder alle drei Module als Komplettpaket wählen. Für Damen die im Frauen-Netzwerk kehnexa vertreten sind, gibt es Sonderkonditionen!

Dann lassen Sie uns gemeinsam auf die Reise gehen in diese interessanten Welten des Internets. Wir freuen uns auf Sie!

Social Media, was soll das denn schon wieder sein…?

Unter diesem Begriff werden alle Aktivitäten zusammengefasst die sich im „neuen Web“ nutzen lassen in Bezug auf  (Unternehmens-)Kommunikation.

Kunden können inzwischen in kürzester Zeit ihre Meinung über Produkte, Marken und Unternehmen kund tun. Möchten direkt angesprochen werden und wünschen sich Mitspracherecht und Transparenz. Und sie halten natürlich auch nicht mit schlechten Erfahrungen hinter dem Berg.

Daher ist die entscheidende Frage für Unternehmen heute nicht mehr „mach ich da mit?“ sondern „wie kann ich dabei sein?“ Denn Social Media ist eine Business-Strategie.

Wie sich das nun alles systematisch aufbauen lässt, welche Tools Sinn machen und was man besser lassen sollte, möchten wir Ihnen an diesem Abend gern aufzeigen.

Und selbstverständlich gibt es, wie immer, alle Links zum bequemen Nachsurfen in Ihre Mailbox geliefert.

Alle Detailinformationen finden Sie hier.

Wann:
Donnerstag, 25. März 2010 von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

Wo:
Weisses Haus der Hacker Feinmechanik – Wildenforster Str. 6, 94560 Offenberg-Neuhausen bei Deggendorf – Anfahrt

Ihre Investition:
Vortrag inkl. komplette Linkliste 20,00 €

Anmeldung:
Per email oder Tel: 08535/912881

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann seien Sie mit dabei, wir freuen uns auf Sie!

Aktueller Stand in Sachen Abmahnung

Nachdem der letzte Blog-Beitrag so große Resonanz hervorgebracht hat, an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön, an alle, die dazu beigetragen haben, den Artikel zu verbreiten!!!

Das ist auch ein Grund warum die virtuelle Welt für mich so wertvoll ist, denn diese große Hilfsbereitschaft und Anteilnahme ist einfach nur klasse. Daher nochmal DANKESCHÖÖÖÖÖN!!

Es hat sich inzwischen aufgrund der Bekanntmachung noch eine weitere Dame gemeldet, die zum Begriff Büro-Kaizen ebenfalls abgemahnt worden ist.

Inzwischen ist die Zeitschiene in der das alles passiert auch immer interessanter und lässt den ganzen Kram noch mehr in die Richtung Abzocke rutschen…

Oktober 2008
Marke eingetragen und veröffentlicht

März 2009
Widerspruchsfrist abgelaufen und veröffentlicht

so und schon geht’s los….
April 2009
mein erster Kunde wurde abgemahnt
hier dürfte auch Jürgen Kurz die Abmahnung bekommen haben

Juni 2009
mein zweiter Kunde wurde abgemahnt
ich hab meine Abmahnung bekommen

Man sieht also, da wurde keine Zeit verschenkt…Die Dame, die sich bei mir gemeldet hat, hat auch zeitnah die nette Post bekommen.

Und daher nochmal meine Bitte, wer ebenfalls in dieser Sache abgemahnt worden ist oder jemanden kennt, bitte bei mir melden. Am einfachsten per Mail.

So, und jetzt noch eine erfreuliche Sache (zumindest für mich :-) Die WissensAgentur macht Urlaub. Ja, ich kann’s selbst kaum glauben, doch ich werd mich heute noch auf die Socken machen.

Vortrag beim Wissenstag der I-KNOW in Graz

Allerdings erstmal nach Graz. Dort findet zum 9. Mal vom 2.9. bis 4.9.  die I-KNOW statt. Im Rahmen dieses internationalen Wissensmanagement-Kongresses gibt es am 2.9. den Wissenstag Österreich 2009 mit Vorträgen zum Thema “WissensarbeiterInnen”.

Dort habe ich die Ehre und Freude einen der Praxis-Vorträge zu halten. Es geht um “Ideenmanagement mit Kaizen“. Wenn jemand vor Ort sein sollte, freue mich über eine Kontaktaufnahme!

Ansonsten bin ich ab 14. September wieder erreichbar und wünsche allen einen schönen Sommerausklang.

79 % der Kaufentscheidungen werden inzwischen durch Informationen aus dem Internet getroffen. Und dabei spielen Web 2.0 Elemente und Tools wie Empfehlungen, Blogs, Communities, etc. mittlerweile die größte Rolle. Ist Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

  • Was ist dran am Hype Web 2.0?
  • Wie können Sie Werkzeuge für vernetztes und dynamisches Arbeiten im Unternehmen sinnvoll einsetzen?
  • Warum ist Web 2.0 so wichtig für die Suchmaschinenpositionierung?
  • Was bringt Ihre Reputation 2.0?
  • Wie lässt sich Web 2.0 für ein effektives Marketing und hohe Kundenbindung zielgerichtet aufbauen?
  • Welche Vorteile haben gerade kleine und mittlere Unternehmen durch Weblogs, virale Effekte und mehr?

Es freut mich sehr, dass sich die Gelegenheit ergeben hat, gemeinsam mit Bernhard Akula von Vionic aus Landau zu diesem Thema einen Vortrag zu halten.

Was wollen wir Ihnen an diesem Abend an Informationen präsentieren?

Wir haben uns für folgende Hauptthemen entschieden:
Marketing 2.0 – neue Wege zu und für Kunden

  • Weblogs, Feeds und Podcasts
  • Mehrwert durch Technik. Wie AJAX die Benutzerfreundlichkeit steigert
  • Mass Customization und Online-Konfiguratoren
  • Optimale Nutzung von Communties (Xing, Second Life, etc.)
  • Authentizität durch Bewertungssysteme
  • Empfehlungssysteme

Kommunikation 2.0 – Effizienzsteigerung im Unternehmen

  • Twitter, Yammer, Communote – Kommunikation im Unternehmen
  • Vernetztes Arbeiten im Unternehmen
  • Intranet 2.0 und Projektmanagement
  • gemeinsame Ideenfindung im Netz
  • Wikis – ein Instrument fürs Wissensmanagement
  • Hilfreiche Werkzeuge für den Alltag
  • Online Office Anwendungen

Wann:
Donnerstag, 20. November 2008 – Beginn: 18:00 Uhr

Wo:
ITC Deggendorf

Kosten:
keine

Veranstalter:
IT-Forum Niederbayern in Zusammenarbeit mit der IHK Passau

Anmeldung:
IHK Passau

XING-Treffen in Passau

Das nächste XING-Treffen unseres Passauer Netzwerkes steht vor der Tür. Diesmal unter dem großen und wichtigen Thema Gesundheit. Es gibt zu zwei ganz verschiedenen Themen spannende und interessante Vorträge.

Diesmal benötigen wir bei Ihrer Anmeldung unbedingt Ihre Schuhgröße!!!!
Das mag etwas ungewöhnlich sein, doch falls sie fehlen sollte, können Sie einen ganz besonderen Gehversuch nicht machen :-) Näheres dazu finden Sie in unserem Programm weiter unten.

Damit komme ich auch schon zu den Eckdaten:

Wann:
19. November 2008 – 18 Uhr

Wo:
Peschlterasse Rosstränke 4, 94032 Passau

Thema:
Ohne Gesundheit ist alles Nichts – Was wir tun können

Programm:

*** Seele und Gesundheit - und wie sie zusammenwirken
ein Vortrag von Andreas Himmelstoß

Es freut mich sehr, dass wir Andreas Himmelstoß für diesen Vortrag gewinnen konnten. Durch seine Vorträge, Artikel und Bücher hat er sich u.a. zum Thema Seele und Gesundheit einen Namen gemacht.

*** MBT-Schuhe und was es damit auf sich hat – gleich zum Ausprobieren vor Ort! ein Praxisvortrag von Gerlinde Schwitalla

MBT = Massai Barfuß Technik – vielleicht haben Sie diese Schuhe mit den runderen Sohlen schon einmal gesehen. Welcher Segen Sie für Rückengeplagte sein können, wird uns Frau Schwitalla in Ihrem Vortrag näher bringen. (Da wir gleich die Möglichkeit bieten, die Schuhe vor Ort zu testen, bitte unbedingt Ihre Schuhgröße bei der Anmeldung angeben!!)

Im Anschluss – wie immer – genügend Zeit für Kontakt- und Netzwerkgespräche.

Gäste sind uns jederzeit gern willkommen!

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme und den Termin bitte auch gern weitergeben.

Ein Thema das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Vor allem, wenn ich immer wieder erlebe, wie sehr die Möglichkeiten des Web2.0 die tägliche Arbeit erleichtern können. Und die Fülle an Tools ist inzwischen unglaublich. Daher auch dieser Vortrag, den wir bestimmt regelmäßig durch ein update immer wieder mit neuen spannenden Anwendungen anfüllen werden. Vielleicht sehen wir uns ja, ich freue mich schon auf Sie!

Web2.0 ist in aller Munde. Doch was hab ich als „normaler“ Internetnutzer davon?

Praxisnahe Möglichkeiten und Vorteile, die sich z. B. in kostenlosen kleinen Helfern wie Software und Online-Diensten zeigen, werden Sie bei diesem Exclusiv-Vortrag live im Internet erleben.

Nutzen Sie diese günstige Gelegenheit und Sie erhalten in 1 ½ Stunden jede Menge an nützlichen Informationen für einen Schnupperpreis von nur 10 €!

Und Sie bekommen alles, was Sie an dem Abend sehen, kostenfrei zum bequemen Nachsurfen in Ihre Mailbox geliefert.

Holen Sie sich Ihr persönliches Update und erleichtern sich Ihre tägliche Arbeit. Alle Detailinformationen finden Sie hier.

Wann:
Donnerstag 21. August

Wo:
Weisses Haus der Hacker Feinmechanik in Offenberg – Anfahrtsskizze

Anmeldung:
Information und Anmeldeformular

Investition:
10,00 € inkl. MWst.

Gerd Wenninger weiß wovon er spricht, nicht nur durch seinen Job als Therapeut, sondern aus ganz persönlicher Erfahrung. Durch was Stress in unserem Leben ausgelöst wird, wie wir ihm begegnen können und warum manche Menschen die Fähigkeit besitzen nicht auszubrennen, waren der Inhalt seines Vortrages am 28. Mai 2008 – organisiert durch den BdS in Passau. Dieser Artikel beruht auf meinen Mitschriften und eigenen Gedanken zum Thema.

Ein Merksatz, der uns allen immer bewusst sein sollte:

Ein Leben ohne Stress gibt es nicht.

Auch wenn uns das nicht gefallen mag, werden wir nicht umhin können, es zu akzeptieren. Denn Stress wird durch viele verschiedene Situationen ausgelöst. Ob es nun die Überlastung im Beruf, Familie, Schicksalsschläge und andere Ereignisse ist, sicher ist, dass die Stressfaktoren in unserem Leben nicht weniger werden sondern im Gegenteil dabei sind sich zu vervielfachen. Da ist guter Rat teuer.

Um das wenig greifbare Wort “Stress” etwas näher zu beleuchten, erläuterte Gerd Wenninger die Abläufe die im Körper entstehen und durch die wir uns letztendlich gestresst fühlen.

Zum einen bedeutet Stress in erster Linie eine Aktivierung. Wir reagieren auf körperliche und emotionale Reize. Das Nervensystem fährt quasi hoch und aktiviert damit unser Hormonsystem, Blutdruck und einiges mehr. So, als ob wir im Auto sitzen und auf’s Gas treten. Das ist jetzt auch noch nicht schlimm, denn Aktivierung erhöht auch unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. Problematisch wird es wenn eine Taktstörung vorliegt (= Stress) und wir zu viel Energie aufnehmen, die wir nicht verbrauchen bzw. abbauen und im gleichen Maße auch der Hormonspiegel nicht mehr absinkt.

Um im Bild des Autofahrens zu bleiben, bedeutet dass, das wir den Fuß nicht vom Gas nehmen, auch wenn wir schon längst von der Autobahn wieder runter sind und in uns in den engen Gassen einer Stadt befinden. Dass dabei nichts gescheites herauskommen kann und Gefahr praktisch schon in der Luft liegt, ist vollkommen klar. Und genauso geht es unserem Körper, wenn wir nicht lernen, diese Energie auch wieder abzubauen.

Unsere westliche Arbeitsphilosophie fördert leider genau dieses falsche Modell. Denn nur ein Angestellter der viel arbeitet, ist ein guter Angestellter. Keinen Stress zu haben, bringt uns ungläubige Blicke ein und das Image sich auf die faule Haut zu legen. Und sich bewusst gegen den Herdentrieb zu entscheiden und das eigene Gesundheitsempfinden als Maßstab zu nehmen, erfordert einiges an innerer Stärke.

Mehr als 60 % der Europäer klagen über Stress. Und dabei sprechen wir nicht von einem vorübergehenden Phänomen, sondern im Gegenteil von anhaltenden Situationen. Besonders gefährdete Berufsgruppen sind Lehrer, Pfarrer und Ärzte. Von letztgenannten sind statistisch 6-8 % suchtkrank. Wobei Alkoholismus eine große Rolle spielt. Das sind in Deutschland ca. 25.000 (!)

Die Zahl der Burnout-Erkrankten steigt sprunghaft an. Und das Fatale am Phänomen des Burnouts ist, dass es schleichend einsetzt und von den Betroffenen oftmals bis zum völligen Zusammenbruch verneint wird. Es lassen sich vier Phasen unterscheiden:

1. Phase – man brennt für den Job

Die Anfangseuphorie und das Engagement in neuen Aufgabengebieten kennt wohl jeder. Problematisch wird es, wenn das Brennen keinen Ausgleich mehr findet. Und der Job oder die Familiensituation (z.B. bei Pflegefällen) das gesamte Leben zu regieren beginnt. Der Mensch brennt innerlich ständig ohne Pause.

2. Phase – Antriebslosigkeit

Wenn die Anspannung nicht nachlässt und es keine Erholungsphase gibt, lassen die Kräfte irgendwann nach. Um im obigen Bild zu bleiben, irgendwann geht jedem Auto der Sprit aus, wenn man nicht zum Tanken fährt. Und es zeigen sich erste Schäden und Mängel, wenn der Kundendienst nicht regelmäßig gemacht wird. Was das übertragen auf den eigenen Körper bedeutet, ist wohl ziemlich selbst erklärend.

3. Phase – man steht neben sich

In dieser Phase zeigen sich bereits massive Suchtstörungen. Z.B. wird jetzt ungebremst getrunken. Es besteht jedoch keine Reflektion über das eigene Tun.

4. Phase – keinen Sinn mehr im Leben sehen

Hier sind wir dann am Endpunkt angekommen. Der endgültige Zusammenbruch. Der Mensch ist innerlich ausgebrannt. Nur noch die leere Hülle ist vorhanden. Keinerlei Motivation, Kraft mehr vorhanden und geschweige denn Sinnsuche möglich.

Was können wir also tun, um nicht in diesen Kreislauf zugeraten? Welche Gründe brauchen Menschen zum Ändern dieser Spirale? Der wichtigste Aspekt ist ein Bewusstwerden dessen was geschieht. Ein wirkliches Hinsehen, kein Wegschieben oder Verniedlichen. Das wird oftmals dadurch möglich, wenn der Leidensdruck groß genug geworden ist. Vielleicht durch eine besonders heikle Situation, in der wir das Gefühl hatten, nicht mehr HerrIn unserer Selbst sein, wenn uns plötzlich die Einschränkungen in unserem momentanen Leben bewusst werden. Häufig werden diese Situationen von außen ausgelöst, wenn sich Ehepartner beginnen zu trennen. Wer sich diesen Katastrophen stellt, hat eine Chance auszusteigen.

Wichtig ist dann, seine eigenen Abwehrstrategien zu kennen bzw. kennenzulernen. Denn der Mensch ist wohl am besten darin, sich selbst hinter’s Licht zu führen… Neues Verhalten bedingt auch neue Verhaltens-”Spuren”. Gewohnheiten haben nun mal einen großen Zug und Magnetismus. Und dagegen gilt es systematisch anzusteuern. Beginnen mit Kleinigkeiten, die im eigenen Lebensalltag geändert werden. Neue Gewohnheiten installieren. Den eigenen Lebensstil zu beleuchten. Stimmt das Verhältnis von Bewegung und Stillsitzen? Meist fehlt es gestressten Menschen genau an diesem Ausgleich. Und körperliche Bewegung ist jedoch das beste Mittel, um das Zuviel an aufgebauter Energie (wie oben beschrieben) wieder abzubauen.

Ein weiterer zentraler Hinweis ist das Entschleunigen. Wir leben in einer Welt die in jeder Sekunde unendlich viele Ablenkungen bietet. Und wir sind oft wie Glühwürmchen und wenden uns jederzeit dem nächsten Licht zu. Wieder zu lernen, die eigene Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern, bewusst wahrzunehmen, was man eigentlich gerade macht, Achtsamkeit üben und den Körper im Jetzt spüren, kann uns wieder zur Ruhe bringen.

Dazu passt eine angepasste Zeitplanung. Pausen tatsächlich zu machen und nicht zu verschieben, den Mittag als wahre Auszeit nutzen. Durcharbeiten hat noch in keinem Fall die Produktivität erhöht auch wenn wir uns das gern einreden wollen. Gerade dann passieren die größten Fehler, wenn wir meinen das noch “eben schnell” erledigen zu müssen. Wieder nach unserem eigenen Maßstab zu planen, zu agieren und nicht nur zu reagieren, macht uns wieder zu Herren über die eigene Zeit. Dass dafür oftmals unpopuläre Entscheidungen von Nöten sind, die nicht immer auf Gegenliebe stoßen werden, ist der Preis den wir (anfänglich) dafür zahlen werden.

Als letzten Punkt auf der Liste nannte Gerd Wenninger das Mentaltraining. Meditieren lernen, den eigenen Gedankenstrom nicht zum Bestimmer werden zu lassen, bringt uns die nötige Distanz um klare Entscheidungen zu treffen. Und gute Entscheidungen verringern das Stressempfinden in hohem Maße, weil wir die Dinge im Griff haben und nicht umgekehrt.

Doch was machen jetzt eigentlich Menschen anders, die offensichtlich mit dem Stress in ihrem Leben umgehen können ohne auszubrennen? Nun, bis zu einem gewissen Grad hängt das mit unserer genetischen Ausstattung zusammen. Mit ca. 30 % liegt es tatsächlich in unseren Genen, ob wir tendenziell eher gut oder schlecht mit Stress umgehen können. Davon unabhängig davon pflegen diese Menschen ihr soziales Netz regelmäßig und führen Gespräche über ihre belastenden Situationen. Dabei geht es weniger um den Lösungsbedarf sondern um die Entlastung die mit Kommunikation einhergeht. Zu wissen, dass man einfach mal reden kann, ist eine große Erleichterung. Und schafft zu dem Verständnisbrücken.

Fazit:
Zu lernen im eigenen Leben das Gleichgewicht zwischen Stressoren und Ressourcen zu halten ist unsere große Lebensaufgabe. Und das gelingt am besten, wenn wir immer wieder unser Leben aus der Distanz betrachten und ehrlich mit uns selbst sind. Den Kontakt mit dem/der PartnerIn und Freunden bewusst zu pflegen, denn ein funktionierendes soziales Netz ist eine wichtige Ressource, die durch nichts anderes zu ersetzen ist.

Was sind Ihre “Geheimtipps” im Umgang mit dem Stress in Ihrem Leben? Lassen Sie uns Ihre Antworten in einem Kommentar wissen. Jede Anregung ist hilfreich.

Bildquelle: Dejan Milosavljevic -flickr.com

Frauen leben länger – aber wovon….?

geldscheine.jpgDiese Zeile ist inzwischen schon zu einem geflügelten Wort geworden. Doch es kümmern sich (leider) immer noch die wenigsten Frauen wirklich um Ihre Absicherung. Wie sich das bewerkstelligen lässt und was dazu nötig ist, machen wir an diesem Vortragsabend zum Thema.

Gerade in der Familienphase, in der das Geld oft knapp ist, denken viele Frauen nicht an ihre finanzielle Zukunft. Veränderungen im Lebensentwurf (Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Rente) können finanziell zur schweren Belastung werden. Wie Frauen rechtzeitig für sich gut finanziell vorsorgen können, welche Wege sogar Spaß machen können, darum soll es an dem Abend gehen. Auch für Frauen, die es vermeintlich schon verpasst haben, hält der Abend Tipps bereit.

Bildquelle: pixelio.de

Wann:
23. April 2008 ab 19 Uhr

Wo:
Spectrum Kirche Haus Mariahilf, Schärdinger Str. 6, 94032 Passau – Anfahrtsskizze

Veranstalter:
KdFB

Anmeldung:
Tel: 0851/36361, Fax 0851/31812, eMail: kdfb.passau@bistum-passau.de

Kosten:
3 € für Mitglieder des KdFB und 5 € für Nichtmitglieder

Praxis-Vorträge:
Renate Braun – Direktorin der Sparkasse Passau
Welche Möglichkeiten der Absicherung gibt es für Frauen und wie kann ich sie ausschöpfen? Wie ist das jetzt genau mit Riester & Co.? Welche Veränderungen kommen durch das neue Unterhaltsgesetz auf mich zu?

Alexandra Graßler - Die WissensAgentur
Wie kann ich auch mit wenigen Mitteln etwas für meine finanzielle Zukunft tun? Welches Grundwissen sollte ich als Frau im Bereich Finanzen haben? Welche inneren Blockaden und Gedankenmuster stehen vor allem Frauen im Weg beim Aufbau finanzieller Sicherheit? Und wie lässt sich das ändern?

Nutzen Sie diesen Abend um sich zu informieren über dieses so sehr wichtige Thema. Frauen verdienen nun mal immer noch um einiges weniger und können durch Familienpausen auch weniger Rentenzeiten ansammeln. Auch das Modell “mein Mann versorgt mich” hat schon lange ausgedient. Kümmern Sie sich um Ihre Zukunft. Sie können uns an dem Abend mit allen Fragen löchern, die Sie zu diesem Thema beschäftigen.

Wir freuen uns auf Sie!

img_3060.jpgEs war ein sehr gelungener Abend! Anders kann man das gar nicht sagen. Wie man sieht, war der Hörsaal gut gefüllt und es haben sich über 50 NetzwerkerInnen eingefunden.

Bettina Caspary von der Praxiskontaktstelle machte den Anfang und stellte die Möglichkeiten für Unternehmer vor, zukünftige MitarbeiterInnen, Diplomanden, PraktikantInnen aus der Universität heraus zu gewinnen.

Den Mittelteil übernahmen Andrea Dechant und Anna-Sophie Schmitz von INSTEAD, der studentischen Unternehmensberatung. Sie stellten uns Ihre Organisation vor und brachten den ZuhörerInnen näher, warum es sich lohnt, mit INSTEAD zusammenzuarbeiten.

Und last but not least, erzählte uns Max Wittrock von myMüsli in einem sehr kurzweiligen Vortrag die Entstehungsgeschichte seines Unternehmens. Mit vielen Bildern und Anekdoten war es sehr interessant und spannend diese Unternehmensgründung mitzuverfolgen.

Natürlich hatte ich auch einen Paparazzi engagiert :-) An dieser Stelle vielen Dank an Martin. Die Bilder dazu sind bei flickr zu finden. Leider waren die Lichtverhältnisse im Hörsaal nicht so wirklich gut und von daher sind manche Fotos etwas unscharf und dunkel geworden.

Der Abend hat wie immer großen Spaß gemacht und wer Lust bekommen hat, sich bei uns ins Netzwerk mit einzuklinken, der ist dazu herzlich eingeladen. Hier geht’s direkt zum Passauer XING-Netzwerk. Und wer bei XING noch nicht dabei ist und sich das ganze mal in Ruhe ansehen will, kann gern über diese Einladung 30 Tage lang als kostenloses Premium-Mitglied dabei sein.

Dann bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich schon jetzt auf’s nächste Mal freue. Und es sei schon mal soviel verraten, dass es ein Frühlingsfest in einem wunderschönen Ambiente und interessanten Vorträgen geben wird.

Wie bereits angekündigt, habe ich auch dieses Jahr die Möglichkeit die Initiative des Ostbayerischen Unternehmerinnentages zu unterstützen. Im Forum 3, das ab 13:00 Uhr stattfindet, werde ich zum Thema Selbstorganisation für Sie referieren.

Um Ihnen schon mal Appetit zu machen, hier ein paar Gedanken zum Inhalt.

Kann man sich selbst überhaupt organisieren? Oder zeichnet der Begriff Selbstorganisation schon ein falsches Bild?

Tatsache ist, dass wir Tag für Tag mit einer Vielzahl von zu erledigenden Aufgaben konfrontiert werden. Ob nun Anfragen, Angebote, Rechnungen, Lieferungen usw. per Post, Fax, eMail oder persönlich eintreffen, immer gilt es den Überblick zu bewahren, alle Bälle in der Luft und die Fäden in der Hand zu halten. Chaos bricht meist dann aus, wenn nicht mehr klar ist, was als nächstes zu tun ist und alles scheinbar gleichzeitig wichtig und dringend erscheint.

Am Anfang steht die wichtige Erkenntnis, dass nicht Sie das Chaos sind, sondern Sie wahrscheinlich einfach keine funktionierende Strategie haben, mit den anfallenden Dingen umzugehen.

Ein ebenfalls elementarer Baustein ist das Anerkennen der Tatsache, dass das Chaos normal ist und Ordnung nur ein vorübergehender Zustand. Damit Chaos entsteht müssen Sie nichts tun. Um ein gewisses Maß an Ordnung zu halten, gilt es beständig dranzubleiben. Und genau dieses Dranbleiben können Sie organisieren.

Wichtig ist dann, dass die Dinge nicht nur organisiert und geplant werden, sondern vor allem erledigt. Im TUN liegt der Erfolg. Eine Platitüde und doch eine absolute Wahrheit.

Wer nun schon schlechte Laune bekommt, weil ihm dazu Begriffe wie stupides Abarbeiten, Disziplin und langweilige Wiederholungen einfallen, dem kann ich nur rechtgeben, das würde mir auch keinen Spaß machen.

Was ist nun eine gute Lösung um Erledigung UND Freude an der Arbeit zu erreichen?

Möglichkeiten gibt es viele und wie so oft liegt eine gute Lösung in der Kombination. Lernen Sie:

  • mit Kaizen im Büro eine funktionierende Strategie kennen, die so viele Arbeitsabläufe wie möglich automatisiert und optimiert um Sie zu entlasten.
  • mit der Aufgliederung Ihres Arbeitsplatzes in Zonen eine leicht durchzuführende Methoden kennen, die Ihr Umfeld von Tag zu Tag immer mehr Ihren Bedürfnissen anpasst und Ihre Umgebung mit Wohfühlatmosphäre auflädt.
  • mit GTD (Getting Things Done) Ihre alltägliche Arbeit mit simplen Routinen vereinfacht, Sie dabei unterstützt zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über alle laufenden Projekte zu behalten und damit eine ruhige Gelassenheit einziehen kann.

Das Motto, das hinter all diesen Techniken steht, ist die Philosophie des „einfach-tun“. Denn zwischen „Alles“ und „Nichts“ gibt es immer „Etwas“. Etwas das Sie einfach-tun können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für jeden Tag das Bewusstsein dafür, WAS Sie tun können und freue mich auf Ihren Besuch beim Unternehmerinnentag!

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