Wissen ist der Stoff aus dem die Zukunft ist

Aktion gegen ArmutDas ist mein Leitsatz schon seit vielen Jahren. Und als ich nun die ersten Meldungen zum 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gelesen habe, ist mir ehrlich gesagt ganz schummrig geworden….

Bildquelle: vdk

Denn der Zusammenhang zwischen Armut und fehlender Bildung ist eklatant. Damit wird klar, dass nur durch Wissen eine lebbare Zukunft möglich ist. Und nur wer den Zugang, die Mittel und die Förderung dazu bekommt, wird aus einem armen Leben in eine gesicherte Zukunft gehen können. Hier ein paar Zahlen:

  • 13 Prozent der Bürger in Deutschland sind arm
  • in Großstädten wie Berlin ist mittlerweile jedes dritte Kind von “Hartz IV” abhängig
  • Als arm gilt nach einer Definition der Europäischen Union, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient – das sind 781 Euro netto im Monat.
  • “Wenn es die Sozialtransfers wie Arbeitslosengeld II, Wohn- oder Kindergeld nicht gäbe, dann hätten wir statt 13 Prozent 26 Prozent Arme“, Zitat Scholz.
  • Armutsquote der 16- bis 24-Jährigen liegt bei 28,3 Prozent
  • Dauerrisikogruppen sind Alleinerziehende - jeder dritte Haushalt ist arm
  • die Armutsquote bei Familien mit Kindern liegt bei 19,2 Prozent

Ich persönlich finde diese Zahlen erschreckend. Die Schere zwischen bildungsnah (= Tendenz reich) und bildungsfern (= Tendenz arm) geht immer weiter auseinander. Und das heißt, dass vor allem Kinder die nur bei einem Elternteil aufwachsen massiv von Armut bedroht sind oder bereits darin leben.

Das bedeutet z.B. konkret, dass der Anteil der Kinder die in der ersten Klasse, mit kaum einem Heft, Stiften u.ä. ausgestattet in die Schule kommen, immer größer wird. Einfach aus dem Grund, weil kein Geld dafür da ist. Das Aggressionspotential dieser Kinder ist zudem um einiges höher, da die erlebte Hilflosigkeit sich oft dieses Ventil sucht.

Irgendwie hab ich manchmal das Gefühl, dass diese Kluft, die sich hier immer mehr vergrößert auch mit einem kleiner werdenden Sozialgefühl zu tun hat. Es scheint so zu sein, dass der Gemeinschaftsgedanke sich zurückzieht zu Gunsten des sich selbst der nächste zu sein.

Das Engagement im Ehrenamt ist seit Jahren rückläufig und hängt interessanterweise ebenfalls mit dem Bildungsstand zusammen. Der Prototyp des/der ehrenamtlich Tätigen ist mit meist Realschulabschluss oder höher, einer abgeschlossenen Ausbildung und dem regelmäßigen Arbeitsleben, ausgestattet.

Ebenfalls mit dem Bildungsgrad hängt die Länge des Lebens zusammen, wie in Studien festgestellt wurde. Was nun nicht heißen soll, wer mehr weiß, länger lebt. Nein, ein Schuh wird dann draus, wenn man sich klar vor Augen hält, was jemandem der mehr weiß als andere, für andere Möglichkeiten hat.

Ganz banal z.B. die richtigen Fragen zu stellen. Denn wenn ich keine Ahnung von einem Thema habe, hab ich auch keine Ahnung was ich fragen soll. Das wirkt sich natürlich vor allem in finanziellen Belangen aus.

Ein weiterer Aspekt ist die Fähigkeit des vernetzten und kreativen Denkens. Nur wenn ich zu verschiedensten Themen Wissen habe, kann ich Zusammenhänge herstellen und einen Wissenstransfer von einem Thema zum anderen bewerkstelligen.

Und kreatives Denken bedeutet in diesem Fall die Fähigkeit kreative Lösungen entwickeln zu können. Als Grundvoraussetzung brauche ich dafür einen Wissensfundus, einen Erfahrungsschatz aus dem ich schöpfen kann. Aus einem leeren Brunnen werd ich auch kein Wasser bekommen.

Selbstverständlich ist die Politik gefordert, ein grundlegendes Reformpaket in Sachen Bildung und Förderung auf den Weg zu bringen. Doch das wird auf jeden Fall dauern. Und es ist die Frage, ob wir uns das wirklich leisten können, noch lange zu warten und die Dinge hinzunehmen.

Was können wir tun? Wie wäre es denn, sich mit dem Gedanken zu befassen, sich ehrenamtlich zu engagieren? Sich nach Möglichkeiten umzusehen, wie Unterstützung geleistet werden kann. Ob man sich dazu einen kirchlichen Organisation anschließt oder caritativen Einrichtungen, in der Schule der Kinder engagiert oder ähnliches bleibt als Möglichkeit jedem selbst überlassen. Doch überlegen Sie doch einfach mal, was Sie geben könnten um Wissen zu vermitteln.

Wie wäre es mit

  • Unterstützung beim Ausfüllen von amtlichen Formularen
  • einer kostenlosen Beratungsstunde im Monat von Versicherungsberatern oder Leuten sich eben gut mit dieser Materie auskennen
  • klassische Nachhilfe zu geben
  • sich in der Schuldnerberatung zu engagieren, wenn das Ihr Fachgebiet ist
  • als Mentorin jemanden für einen gewissen Zeitraum zu begleiten, wenn Sie z. B. als Coach arbeiten (Ich persönlich habe das immer sehr gern “gegeben” denn es hat meiner Arbeit unabhängig von Entlohnung Sinn verliehen)
  • Informationen zu Gesundheitsthemen weiterzugeben z.B. schon für die Eltern von Kindergartenkindern, damit auch hier der Zugang zu alternativen Methoden möglich wird

Es gibt soviele Möglichkeiten Wissen weiterzugeben und zu vermitteln. Dazu muss man keineswegs LehrerIn sein. Sondern einfach nur den Wunsch haben, jemandem zu zeigen, wie er selbst seinen Brunnen - um das Bild von oben nochmals aufzugreifen - füllen kann.

Mir ist das Thema der Wissensweitergabe ein tiefes Bedürfnis und Anliegen. Und ich hoffe, ich kann Sie mit meinen Zeilen dazu ermuntern, auch selbst aktiv zu werden. Schreiben Sie mir doch Ihre Ideen in einen Kommentar und lassen uns davon profitieren.

buroklammern.jpgGegen das Multitasking wird ja inzwischen allerorts gewettert. Es bringt uns dazu weniger leistungsfähig zu sein, mehr Fehler zu machen, den inneren Stress signifikant zu erhöhen usw.

Gut, das hab ich soweit verstanden. Über was ich mir allerdings schon länger Gedanken mache, ist, WIESO versuchen wir eigentlich alles gleichzeitig zu machen? Ist es wirklich der Grund, weil wir zuviel zu tun haben? Ist also die Menge an Arbeit ausschlaggebend für unseren ständigen Kampf mit zuviel Aufgaben auf einmal?

Multitasking tritt ja vor allem dann auf, wenn wir nicht konzentriert an einer Sache dranbleiben (wollen…). Und das mit dem Wollen hängt auch am Gefühl, das beim Abarbeiten damit verbunden ist. Dadurch kann’s durchaus schon mal sein, dass was anderes interessanter ist und schwups hüpfen wir gedanklich zur nächsten Blume … ähm Aufgabe.

Eine Studie vom Attention Lab des University College London bringt einen wichtigen Gedanken dazu mit ins Spiel. Und dabei fange ich gleich mal mit dem leicht provokativem Fazit der Studienleiterin Nilli Lavie an:

“Ergebnis: Je schwieriger die Wörter, umso weniger ließen die Probanden sich ablenken.

Das Fazit der Studienleiterin Nilli Lavie sollten ineffiziente Multitasker verinnerlichen: »Wenn man sich leicht ablenken lässt, sollte man die Aufgabe anspruchsvoller machen.«

Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie in der Zeit. Was bedeutet das nun für unser täglich Brot? Weniger werden die Aufgaben ja erst mal nicht werden, soviel ist sicher. Das ermüdende an der Fülle ist jedoch auch ihre Gleichförmigkeit, stupide Routine und Langeweile.

Denn wenn wir geistig nicht gefordert werden, bringt die Arbeit uns auch keine Energie. Und damit schließt sich der Kreis: Wer sich leicht ablenken lässt, sollte seine Aufgaben auf Anspruch überprüfen.

Dazu können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Was würde denn passieren, wenn diese Aufgabe nicht erledigt würde? Sprich, ist sie wirklich in dieser Form sinnvoll und wichtig?
    .
  • Wenn Sie wirklich durchzuführen ist, dann ist die nächste Frage, ob sie sich nicht auf einem effizienteren Weg erledigen lässt. Sprich, welche Möglichkeiten gibt es sie auf andere Art schneller zu schaffen? Was kann ich weglassen?
    .
  • Ist diese Aufgaben überhaupt richtig bei Ihnen zugeordnet? Oder gehört sie möglicherweise in einen ganz anderen Bereich hinein bzw. andere Hierarchie?

Mit diesen Fragen können Sie Ihr tägliches Feld unter die Lupe nehmen und beginnen auszusondern. Denn meistens werden viele Abläufe einmal eingeführt und ewig durchgezogen.

Das ist die eine Seite der Medaille, alles was zu erledigen ist, mal wieder in Frage zu stellen um den Sinn dahinter zu prüfen. Die andere Seite ist die Geschichte mit dem Anspruch. Auf neudeutsch sagt man auch “Anreicherung“. Welche Möglichkeiten haben Sie um das was Sie gerade zu erledigen haben, anzureichern? Und damit auch mehr Konzentration zu erzeugen?

Wenn’s jetzt nicht gerade um heikle Themen geht, können Sie z. B.

  • Die Zeitkomponente mit hinein bringen. Nicht um noch mehr Druck zu erzeugen, sondern um Wege zu finden, diesen Job in einer bestimmten Zeit zu erledigen. Damit verlassen Sie auch das Perfektionsdenken und kommen eher zu einem “gut erledigt”-Denken.
    .
  • Eine weitere Methode ist zu überlegen, welche Aufgaben sich zusammenfassen lassen. Vielleicht auch mit einer anderen Struktur verknüpfen werden können. Lassen sich möglicherweise auch neue Tools wie Wikis oder ähnliches einsetzen.

Ein generell wichtiger Aspekt betrifft interne Abläufe, vor allem was den Informationsfluss betrifft. Die Aufgaben die zu erledigen sind, machen wir ja häufig für Kollegen oder den Chef. Und wenn wir den Sinn einer Aufgabe, die uns übertragen wurde, überhaupt nicht erkennen können, dann haben wir doch nicht wirklich Lust sie zu erledigen, oder?
Wie wäre es denn, wenn Sie bei solchen Punkten mal nachhaken und gemeinsam mit Kollege oder Chef überlegen, ob, zum einen die Aufgabe tatsächlich noch sinnvoll ist und zum anderen mit welchem Zweck sie überhaupt ihre Berechtigung hat.

Tatsache ist, dass wir zwar in einer Informationsflut ertrinken, jedoch das für uns relevante Wissen nicht bekommen. Und dann wird es auch für Mitarbeiter schwierig zu erkennen, wieso beispielsweise dieser Bericht denn nun wirklich sooo wichtig ist. Deshalb fragen Sie nach und lassen Sie sich Zusammenhänge erklären, wenn sie sich nicht von selbst zeigen.

Denn je mehr Sie über das “große Bildwissen, in das ihre Detailaufgabe eingebettet ist, umso eher werden Sie sich dafür auch interessieren. Und wer mehr Interesse hat, arbeitet automatisch konzentrierter. Das lässt sich nun mal nicht voneinander trennen.

Welche Möglichkeiten verwenden Sie um Ihre Aufgaben “anzureichern”? Ich bin sehr gespannt auf Ihre Anregungen.

Von Adecco stammt die erste Untersuchung zum demographischen Fitnessindex, kurz DFX genannt. Laut der Studie basieren die Daten auf einer Untersuchung, bei der 2500 Unternehmen aller Größen und Sektoren in den fünf größten europäischen Volkswirtschaften befragt wurden.

In der Executive Summary erfährt man:

Die meisten [Unternehmen] haben aber die Alterstruktur ihrer Mitarbeiter noch nicht voll analysiert und sehen die Personalplanung noch immer als kurzfristige Angelegenheit. Im Durchschnitt planen die Unternehmen ihren Gesamtbedarf an Arbeitskräften kaum ein Jahr im Voraus.

Die Unternehmen seien jedoch auf die fünf Handlungsfeldern, anhand derer der DFX in harten Fakten ermittelt wurde, nur unzureichend vorbereitet:

  • Laufbahnplanung
  • Lebenslanges Lernen
  • Wissensmanagement
  • Gesundheitsmanagement
  • Diversity Management

Insgesamt konnten durch die fünf Bereiche 400 Punkte erreicht werden. Das Ergebnis ist alles andere als erfreulich:

Der Europäischer DFX liegt durchschnittlich bei 183 von 400 mögl. Punkten, fast 70% der Firmen liegen unter 200, enormes Optimierungspotential in der EU

Der Bericht enthält viele Hinweise was sich machen lässt und bringt überaus interessante Informationen zum Thema demographische Entwicklung auf den Punkt. Sie können hier die gesamte Studie nachlesen. Aus meiner Sicht eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

via dbc-consult

Vor allem Männer sind bei diesem Thema betroffen. Eine Studie aus der Schweiz hat herausgefunden, dass Männer mit Universitätsstudium bis zu sieben Jahre länger leben.

Der Direktor des ISPM Bern, Matthias Egger:

"Selbstverständlich lebt niemand einfach nur dadurch länger, dass er eine bessere Bildung absolvieren konnte. Bildung umschreibt viele Aspekte des Lebens, wie zur Verfügung stehende finanzielle Mittel, soziales und berufliches Umfeld, Wissen und Umgang mit Risiken und dem Gesundheitswesen".

Bei 30jährigen Männern ergibt sich aus der Studie die größte signifikante Abweichung: Der Unterschied bei der Lebenserwartung zwischen der höchsten Bildungsstufe (Universitätsabschluss) und tiefsten Bildungsstufe (obligatorische Schulzeit) beträgt 7,1 (!) Jahre.

Die Wissenschaftler sehen die großen Unterschiede in der Lebenserwartung als Ausdruck sozialer Ungleichheit: Wer bessere Voraussetzungen und Chancen hat, eine höhere Ausbildung zu besuchen, wird in vielen Bereichen des täglichen Lebens bevorteilt - und lebt schliesslich länger.

Interessanterweise zeigt die Studie bei Frauen zwar ähnliche Tendenzen, jedoch lang nicht derart ausgeprägt:

Im Alter von 30 Jahren beträgt der Unterschied bei Frauen bei der Lebenserwartung 3,6 Jahre.

Die Wissenschaftler ziehen das Fazit:

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern bleibt damit bedeutender als zwischen verschiedenen Bildungsabschlüssen: Im Alter von 30 Jahren ist die verbleibende Lebenserwartung von Männern mit universitärer Bildung immer noch etwas kleiner als diejenige von Frauen mit nur obligatorischer Schulbildung.

Über die Gründe wieso Frauen statistisch gesehen länger leben als Männer, ist ja schon viel geschrieben worden. Z. B. werden mehr Gesundheitsbewusstsein und bessere Verarbeitung von innerem Stress bei Frauen als Aspekte herangezogen.

Auch wenn diese Studie sich auf die Schweiz bezieht, kann ich mir gut vorstellen, dass es bei uns zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen würde. Und damit sind wir dann auch schon fast am Grund des Bodens angelangt. Denn nur wenn ich die Möglichkeit zur Bildung habe, dann werde ich mir auch bessere Chancen "erlernen" können.

Doch auch das ist, meiner Meinung nach, nur eine Seite der Medaille. Frau Vera F. Birkenbihl hat einmal von einem Unterschied gesprochen: zwischen bildungsnahen und bildungsfernen Elternhäusern. Und da ist keineswegs wertend gemeint. Es bedeutet lediglich, dass, wie in so vielen Bereichen, in Familien das weitergegeben wird, was man selbst kennengelernt hat. Und da der Mensch ja, wie wir wissen, viel durch Nachahmung lernt, wird bereits hier der Grundstock gelegt. Dafür, ob jemand lernen und weiterbilden als eher etwas normales empfindet oder es eher fremd und nicht so sehr zu seiner Welt gehörend sieht.

Was bedeutet das nun übertragen auf die Welt der Arbeit und des Unternehmens? Vielleicht ist auch hier die Frage nach dem Unterschied interessant:

In welche Kategorien würden Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Arbeitsstelle einordnen:

  • Gehört es zu den bildungsnahen oder zu den bildungsfernen Unternehmen?
  • Ist bei Ihnen Weiterbildung tägliches Brot oder eher die Ausnahme?
  • Wieviel wissen Sie wirklich über den Wissensstand Ihrer Mitarbeiter? (Was gleichbedeutend ist mit Unternehmenswissen, denn die Mitarbeiter SIND das Unternehmen!)
  • Haben Sie selbst Weiterbildungsziele für dieses Jahr?

Diese Fragen von verschiedenen Mitarbeitern einer Firma beantworten zu lassen, ist eine interessante Geschichte. Denn hier zeigen sich dann auch schnell Abteilungstendenzen. Verknüpft ist das Thema Weiterbildung sehr häufig eng mit dem Vorgesetzten.

Wie oben schon angemerkt, ist das Wissen der Mitarbeiter in der Summe stets das Unternehmenswissen. Und je mehr ein Unternehmen Wissen speichert, darauf zurückgreifen kann, neues generiert, im Unternehmen verteilt, umso wendiger wird es nach außen sein. Und was das bedeutet, ist klar: Auch das Unternehmen als ganzes hat damit mehr Chancen und eine längere Lebenserwartung.

Was können Sie heute tun, um darauf positiv einzuwirken?

Für Fragen zu diesem Thema stehe ich Ihnen gern persönlich zur Verfügung. Und vielleicht wollen Sie sich ja gelegentlich mal mein Motto ausleihen ;-)

Wissen ist der Stoff, aus dem die Zukunft ist.

Eine Studie aus dem Scienceticker hat klar ergeben, dass Gehirntraining uns vor Demenzerkrankungen bewahren kann.

Damit werden bisherige Studien untermauert, die sich seit vielen Jahren mit dem Thema Alzheimerforschung beschäftigen. 29.000 Teilnehmer ergeben ein klares Bild:

Tatsächlich ergab die zusammenfassende Analyse von 22 Studien, dass das Risiko für eine Demenz um bis zu 46 Prozent sinkt, wenn das Gehirn zeitlebens auf Trab gehalten wird.

Und zudem ist es nie zu spät:

Wer erst im fortgeschrittenen Alter geistig stimulierende Hobbys für sich entdecke, erziele gleichwohl einen gewissen Schutzeffekt, betont Valenzuela.

Weitere interessante Studien lassen sich hier und hier nachlesen. Dort wird z. B. unter anderem ausgeführt, dass eine anspruchsvolle Tätigkeit dazu beiträgt, vor Alzheimer und Co. besser geschützt zu sein:

Ab dem 30. Lebensjahr zeigte sich ein Zusammenhang zwischen geistiger Beanspruchung und dem Erkrankungsrisiko, berichten die Forscher im Fachblatt "Neurology". Die nicht erkrankten Personen hatten ab diesem Alter eher komplexe, vielfältige und abwechslungsreiche Tätigkeiten ausgeübt, die späteren Patienten dagegen eher körperlich anspruchsvolle, monotone Tätigkeiten.

Außerdem wird nachgewiesen, dass Freizeitaktivitäten ebenfalls in signifikantem Zusammenhang mit späteren Demenzerkrankungen stehen. In diesem Fall stehen sogar besonders Frauen im Mittelpunkt:

Wer in seiner Freizeit besonders rührig ist, beugt damit einem Rückgang der geistigen Fähigkeiten im hohen Alter vor.

Und weiter heißt es:

Zu den Freizeitaktivitäten gehörten Lesen, Besuche bei Freunden und Bekannten, Theater, Kino, Mitarbeit in Vereinen, Gartenarbeit oder Sport. Eine höhere Zahl solcher Aktivitäten senkte das Risiko für Demenz und - bei Frauen - auch das Risiko für Alzheimer, berichten die Mediziner im "Journal of Gerontology B".

Ich selbst beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Gebiet der Gehirnforschung. Und dort vor allem mit der "Anti-Alzheimerforschung". Mich interessiert, was als Vorbeugung möglich ist, was jeder selbst tun kann, um sich zu schützen. Und wer sich mit diesem Thema näher beschäftigen möchte, kommt nicht an der Nunstudie vorbei. Diese Langzeitstudie von Dr. Snowdon beleuchtet in einer einfühlsamen Weise die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und dem Risiko an Demenzerkrankungen.

Dr. Snowdon hatte die einmalige Gelegenheit mit den Nonnen des Ordens Schulschwestern von Notre Dame zu arbeiten, Gespräche zu führen, Dokumente einzusehen und sogar Untersuchungen an den Gehirnen von verstorbenen Nonnen durchzuführen. Sie können seine Forschungsergebnisse im Buch Lieber alt und gesund nachlesen. Ich kann es Ihnen nur sehr ans Herz legen.

Das Training des eigenen Gehirns und das Beschäftigen mit immer wieder neuen Themen können wir nicht delegieren. Genauso wie für Bauchmuskeln müssen wir da schon selber ran. Und wenn man die Studienergebnisse durchforstet zeigt sich eines immer wieder: Geistige Gesundheit geht einher mit sprachlichen Fähigkeiten. Dazu gehört ein großer Wortschatz wie auch schreiben, lesen und regelmäßigem Reflektieren.

Ebenso ist eine positive Grundlebenseinstellung ein Garant für ein längeres und geistig fittes Leben. Bis zu 10 Jahre können Sie sich selbst mehr verschaffen, wenn Sie sich eine positive Einstellung zulegen. Auch das kam in den Studien ganz eindeutig zum Tragen. Hier habe ich eine nette Seite gefunden, die sich mit Gesprächen über Glück beschäftigt.

Sie können sich im wahrsten Sinne ein geistig klares Altern "erschreiben" und "erlesen". Auch wenn Sie mit hochkomplexen Tätigkeiten betraut sind, meist wiederholen sich viele Tätigkeiten und Denkarbeiten im Alltag. Gehen Sie doch bewusst mal neue Wege. Suchen Sie sich in der Bücherei ein Buch zu einem Thema, mit dem Sie sich noch nie beschäftigt haben.

Ich weiß, dass es solche Tipps schon zu hauf gibt. Doch haben Sie’s tatsächlich schon mal ausprobiert? Brechen Sie ab und und zu mit Ihren Gewohnheiten. Es gibt noch so vieles zu entdecken. Und Ihr Lohn ist ein trainiertes und klares Denken, bis ins hohe Alter hinein. Vielleicht ist für viele das Alter noch etwas völlig abstraktes, noch so weit weg. Doch wir sollten uns alle daran erinnern, dass die Gehirnzellen die einzigen Zellen in unserem Körper sind, die nicht alles sieben Jahre runderneuert sind. Unser Gehirn ist tatsächlich so alt wie wir selbst.

Und wenn Sie Ihrem Auto schon regelmäßig einen Service gönnen, dann sollte das "Wunderorgan" zwischen unseren Ohren doch schon lang einen Aktualitätscheck bekommen. Mit welchen Themen auch immer.

Mein Engagement in dieser Sache ist wahrscheinlich kaum zu überlesen ;-) Und wenn Sie Lust haben, finden Sie hier noch einen Presseartikel über einen meiner Vorträge zu diesem Thema.

Der TNS Infratest-Trendletter vom Januar 2006 hat eine Studie mit knapp 1.000 Teilnehmern durchgeführt zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit, zu neudeutsch Mitarbeiter-Commitment.

Die Ergebnisse sind jetzt nicht wirklich neu und auch nicht wirklich überraschend. Inzwischen ist allerdings überraschend, dass sich die Studienergebnisse über die Zeit nicht wirklich ändern. "Werden die denn nicht gelesen in der Unternehmensführung?" muss man sich ja doch langsam fragen.

Die Studie hat vier verschiedene Typen ausgemacht und Ihnen auch sehr plakative Namen verpasst. Da gibt es:

  • die Erfolgsgaranten die hochzufrieden, engagiert und motiviert sind.
  • die distanzierten Leistungsträger die im Prinzip schon von ihrem Arbeitgeber überzeugt, jedoch persönlich an ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind.
  • die Unternehmensbewohner das sind so die, die ihren Job machen, ihn auch gut machen und dann ist auch gut.
  • die Nicht-Erreichten das ist der Teil, der sehr unzufrieden und sich insgesamt demotiviert und frustriert fühlen.

In der Gruppe der Erfolgsgaranten finden sich überwiegend die Berufseinsteiger und jüngeren Arbeitnehmer in der Altersgruppe von 18 - 29 Jahren. Danach werden die Leute dann eher zu Unternehmensbewohnern. Woran das liegen könnte? Nun ja, auf die Frage:

Was würde die Deutschen zu einem Arbeitsplatzwechsel bewegen?

sagt die Studie:

Ganz oben in der Rangliste steht ein verbessertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen sowie neue berufliche Herausforderungen. Dies zeigt, dass Mitarbeiterentwicklung und -förderung zentrale Themen sind, denen sich jedes Unternehmen stellen sollte, um seinen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

Und weiter heißt es:

Dies sind zentrale Aspekte gerade auch für die Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen…]

Um es nochmal zusammenzufassen:

Möglichkeiten zur Weiterbildung, gezielte Mitarbeiterentwicklung und -förderung sind immer noch die Aspekte, die einen großen Anteil daran haben, wie sich ein Unternehmen in Zukunft wirtschaftlich entwickeln wird. Und damit meine ich eine gezielte Förderung und ein ganzheitliches Weiterbildungskonzept, bei dem alle Zahnräder ineinander greifen.  

Natürlich ist es nicht immer ganz einfach, ein solches Konzept zu entwickeln und nicht in die Falle der Insellösungen zu tappen "wir brauchen endlich mal Englisch-Kurse, und einige unserer Mitarbeiter sollten diese spezielle Software beherrschen können, und unser Außendienst braucht unbedingt mal wieder eine Verkaufsschulung usw. usw. usw." Und eine ordentliche Evaluierung und Messbarkeit sollten ebenfalls eine Basis darstellen.

Nun ja, da fällt mir jetzt nur ganz lapidar ein Satz aus der Werbung ein: Dann fragen Sie doch mal jemanden, der sich mit sowas auskennt.

Auch Bildungsplanung will gelernt sein und Konzepte zu entwickeln, die auch noch ganzheitlich sein sollen ebenfalls.

Wenn es sich an dieser Stelle so anhören sollte, als ob ich leicht grantig sei, dann können Sie damit durchaus recht haben. Denn auch wenn unsere Branche der Berater durch eine Menge schwarze Schafe in Verruf geraten ist, gibt es doch noch eine Vielzahl von Beratern und Organisationsentwicklern, die ihren Job sehr ernst nehmen. Und damit Unternehmen einen großen Dienst erweisen können, der sich auf Jahre hinweg auszahlt. Das ist unsere "Zunft" anderen einen Dienst zu erweisen. So verstehe ich zumindestens meine Arbeit.

So, das musste mal gesagt werden.

Und wenn auch Sie in Ihrem Unternehmen das Gefühl haben, dass ein ganzheitliches Bildungs- und Förderungskonzept wichtig ist, dann kann es doch nicht schaden, sich mal mit Profis darüber zu unterhalten.

via wachstumsblog

Eine Produktivitätsstudie der Proudfoot Consulting spricht klare Worte: 37 % der Arbeitszeit werden weltweit durch unproduktive Zeit verschwendet. Das ergibt in Zahlen für Deutschland im Jahr 2004 einen Schaden von 219 Mrd. Euro. Ehrlich gesagt, kann ich mir so eine große Zahl überhaupt nicht vorstellen.

Hab mal versucht, einen Vergleich zu finden. Den Discounter Lidl kennt ja jeder. Lidl hat im Jahr 2004 einen Umsatz von 36 Mrd. Euro erwirtschaftet. Wenn ich jetzt mal umrechne, dann würde das bedeuten, wenn alle Lidlfilialen 6 Jahre lang hintereinander abbrennen würden und damit keinen Euro Umsatz schaffen, dann hätten Sie den Schaden erreicht, der in Deutschlands Firmen durch unproduktive Zeit in einem Jahr geschaffen wird.

Wie kann so was sein? Auch hier finden sich in der Studie Antworten:

  • Schuld an dem Dilemma seien oft die Manager, die ihre Mitarbeiter nicht gleichmäßig mit Arbeit versorgen. Und das gelte nicht nur für das klassische Management, sondern hinunter bis zu den Meistern.
  • Fast die Hälfte der Produktivitätsverluste geht auf schlechte Planung und Steuerung zurück.
  • Auch endlose Besprechungen sind verlorene Zeit, wenn darin keine klaren Ergebnisse formuliert werden und am Ende niemand genau sagen kann, was eigentliche besprochen wurde.
  • Nicht minder ineffiziente Situationen erwachsen aus puren Missverständnissen und Fehleinschätzungen.
  • Erst weit abgeschlagen auf deutlich niedrigeren Prozentzahlen rangieren Faktoren, die zumindest teilweise auch den Mitarbeitern zuzuschreiben sind. Dazu zählen mangelnde Kommunikation und fehlene Motivation.

Es deutet alles wieder auf Führungskräfteschelte hin. Doch wo liegt nun ein Lösungsansatz? Dieser ist, wie bei vielen komplexen Aufgaben, relativ pragmatisch:

Die Arbeitsabläufe müssen strukturiert, die Aufgaben klar verteilt sein und vor allem müssen die Beschäftigten in Führungspositionen all das im Blick haben und die Prozesse steuern.

Die Kritik an dieser Art von Struktur ist oft, dass es ja immer soviele unvorhergesehene Situationen gibt, die sich eben nicht planen lassen. Doch genau hier liegt der Denkfehler. Denn wenn ich für möglichst viel Standardisierungen habe, dann bleibt mir für unvorhergesehenes mehr Raum zum Reagieren, da ich mir nicht über Alltagssch…. Gedanken machen muss. Das hat uns ja schon Kaizen gelehrt.

Doch nochmal zurück zu den Menschen, die hinter dieser Problematik stehen. Meiner Meinung gewinnen wir nichts, wenn wir nun all diese Defizite immer nur dem Management und den Führungskräften anlasten. Denn diese sind in vielen Fällen aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz in diese Position gerückt. Das bedeutet jedoch nicht, dass damit automatisch auch strategische Kenntnisse, Fähigkeit zum Strukturieren und Kommunikationskompetenz plötzlich vorhanden ist. Dieses Wissen wird halt leider immer noch nicht regelmäßig in Studiengängen, Fachausbildungen usw. gelehrt.

Und daher sollte es jeder Führungskraft ermöglicht werden, diese Defizite durch Lernen ausgleichen zu können. Ob das nun durch individuelles Coaching (auch für Führungsgruppen) oder über andere Wege geschieht, spielt letztlich keine Rolle, solange dadurch ermöglicht wird, in diesen wichtigen Bereichen fit zu werden.

Und das so nah wie möglich “on the job” und nicht nur fern in wunderschönen Seminarräumen. Wenn “außer-Haus-Veranstaltungen” das Mittel der Wahl sein sollte, dann wäre eine ganz wichtige Nachbereitungsaufgabe, den Transfer auf die reale Arbeitswelt zu integrieren. Ansonsten haben wir es wieder mit dem Phänomen zu tun: “Tolles Seminar und jetzt muss ich erst mal meine Arbeit machen….”

Um zum Abschluss noch Watzlawicks berühmten Hammer zu verwenden: Wer halt nur einen Hammer hat, wird auch überall draufhauen. Also ist es meiner Ansicht nach eine ganz wichtige Aufgabe, für Unternehmen die auch in Zukunft Erfolg haben wollen, Ihren Führungskräften zu ermöglichen sich einen Satz verschiedenster Handwerkssachen zu schaffen.

via News-Worx

Das Handelsblatt greift in seinem Artikel Arbeitszeit-Vergeudung die globale Produktivitätsstudie der Unternehmensberatung Proudfoot Consulting aus London auf. Die Zahlen sind erschreckend (Auszüge):

  • 46 Prozent aller Produktivitätsverluste sind auf mangelnde Planung und Steuerung zurückzuführen
  • Produktivitätskiller Konferenzen: Für die Hälfte der Konferenzen war keine Tagesordnung vorbereitet – geschweige denn, dass eine solche vorher an die Teilnehmer versandt wurde.
  • 68 Prozent der Meetings fanden denn auch kein produktives Ende und versandeten ohne Maßnahmenplan und klare Entscheidungen.

Zusammenfassend kommt die Studie zu folgendem Resümee:

  • 32 Prozent der Produktivitätsverluste sind mangelnder Führung zuzuschreiben
  • Zusammenaddiert mit der fehlenden Planung gehen somit 77 Prozent der Produktionsverluste in Unternehmen auf das Konto des Managements.

Dazu kommt noch ein weiterer Punkt, der sich seinerseits als Effizienzkiller par exellence erwiesen hat. Die Email-Flut in deutschen Unternehmen. Das Handelsblatt schreibt dazu:

Trotzdem stöhnen alle über die Flut der Mails, die es Tag für Tag abzuarbeiten gilt. Und es werden immer mehr, so dass immer weniger Zeit zum Lesen – besonders der vielen Anhänge – bleibt. Dabei: Wer die Nummer 28 auf dem Verteiler ist, will’s gar nicht wissen und muss mitleiden – weil sich ein anderer profilieren will. Über mangelnde Kommunikation kann kaum mehr geklagt werden. Proudfoot-Chef Vogel resümiert: „Die vielen Mails beschäftigen, aber produktiv sind sie nicht. Hätte sich Gottfried Daimler nur gemailt, führen wir heute vielleicht noch in Kutschen herum.

Es mutet schon fast wie ein Witz an, folgendes Ergebnis zu lesen, doch leider ist es die erschreckende Wahrheit:

Günter Zimmermann, seines Zeichens Professor und Sprachwissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig … ermittelte: Jede fünfte Mail war missverständlich. Und „darunter waren solche, die vollkommen unverständlich waren und deren Autor – ein Sachbearbeiter –, später selbst nicht mehr wusste, was er eigentlich hatte mitteilen wollen.”

Tja, dem bleibt wohl nicht viel hinzuzufügen. Ein paar Lösungsideen und Gedankenansätze folgen in späteren Beiträgen.

Über einen Beitrag von Tim Schlotfeld bin auf die Erhebung des BIBB zum Thema Wissensmanagement in ausbildenden Betrieben gestoßen.

Es ist wie in der Fraunhofer-Studie das gleiche Bild, dass zwar die Unternehmen die Aufgabe Wissen zu managen, zugänglich zu machen, zu generieren und zu bewahren, als äußerst wichtig einschätzen, jedoch konkret in nur wenigen Fällen konkrete Maßnahmen dazu ergriffen werden.

Hier liegt also noch großes Handlungspotential verborgen. Und nach meiner Einschätzung werden die Unternehmen, die die Zeichen der Zeit schneller erkennen als andere, die Nase im “Wissenswettbewerb” vorne haben. Und sich damit auch von der Konkurrenz abheben können.

Einen der größten Hemmschuhe, an denen Wissensmanagement scheitern kann, sehe ich in einer Firmenkultur, in der Wissen die Sicherheit des Arbeitsplatzes für den einzelnen bedeutet. Dazu kommt, dass Chefs die sich bei der Informationsweitergabe eher dezent in Schweigen hüllen und ihre Mitarbeiter als nicht dazu geeignet ansehen, relevante Internas wissen zu dürfen, das Einsetzen von Instrumenten für’s WM sparen können. Denn wer nicht vormacht, dass geteiltes Wissen die Strategie der Zukunft ist, kann schlecht erwarten, dass es die Mitarbeiter anders sehen. Die Vorbildfunktion ist halt nicht so einfach abzustellen…
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Und wie es doch oft so ist, kaum fasst man ein Problem von allen möglichen Seiten ins Auge, kommen auch schon Lösungsideen wie von Zauberhand :-)

Im aktuellen RKW-Beraterbrief vom Mai 2005 stand auf der letzten Seite ein hochinteressanter Artikel über Wissensmanagement. Darin wurde eine Studie des Fraunhofer Instituts genannt mit dem Titel Innovationskompetenz auf wenigen Schultern. Und dieser beschreibt explizit in Zahlen, wie wenig sich kleine und mittlere Unternehmen mit dem Know-how ihrer Mitarbeiter beschäftigen. Schmerzlich spürbar wird dies erst beim Weggang der Wissensträger.

Ein schönes Zitat aus dem Artikel fand ich: “Wissen ist Macht des Einzelnen - für Unternehmen gilt aber: Wissen teilen ist Macht.”

Ich war doch vorher noch auf der Suche nach Nutzenargumenten für WM und ich denke, in dieser Studie steckt schon eine ganze Menge drin.
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