TablettJetzt ist es da, das neue Jahr. Noch ganz blitzeblank, der zweite Tag bewegt sich leise vor sich hin. Die Zeit der Rückblicke ist vorbei und geht nahtlos in die Zeit der Vorausschauen über. Manch einem liegt das und manch einem weniger.

Eine sehr schöne Art sich auf’s neue Jahr einzustimmen habe ich vor einigen Jahren in dem Buch von Melody Beattie: Mehr Kraft zum Loslassen gefunden. Es geht dabei weniger um konkrete Ziele, die man sich stecken soll oder Projekte, die es umzusetzen gilt, sondern eher um eine interessante Art von Fragen.

Bildquelle: Microsoft Online

Es geht auch nicht darum, diese Antworten groß angelegt zu planen, sondern einfach schriftlich festzuhalten, was einen an dem heutigen Tag dazu einfällt. Vielleicht klingt das manchen nach esoterisch angehauchten Wunschlisten, das mag durchaus sein, doch es kommt ja immer darauf an, was man selbst daraus machen möchte.

Wenn Sie Lust haben das ganze jetzt gleich mal auszuprobieren, dann schnappen Sie sich was zu schreiben und horchen auf die Antworten, die Ihnen auf diese Fragen einfallen. Erstellen Sie eine spontane Liste von:

  • Welche Ereignisse sollen in Ihrem Jahr 2010 eintreten?
    .
  • Welche Eigenschaften wollen Sie erwerben?
    .
  • Welche Dinge möchten Sie gern bekommen?
    .
  • Welche Dinge möchten Sie gern tun?
    .
  • Welche Veränderungen sehnen Sie herbei? (sehr interessante Frage!)
    .
  • Welche Orte möchten Sie unbedingt besuchen?
    .
  • Welche Objekte möchten Sie gern sehen?

Vor allem Ihre Antworten auf die Frage nach den Veränderungen, die Sie herbeisehnen, zeigt Ihnen glasklar auf, wo Ihre Kraft gebunden ist. Was Sie innerlich am meisten beschäftigt und wo es sich lohnt, wirklich hinzusehen.

Es gibt einen zweiten Teil von Fragen, die in eine andere Richtung abzielen und richtig Kraft entwickeln können:

  • Welche Dinge möchten Sie 2010 bereitwillig loslassen?
    .
  • Welche Menschen möchten Sie bereitwillig loslassen?
    .
  • Welche Einstellungen möchten Sie bereitwillig loslassen?
    .
  • Welche Verhaltensweisen möchten Sie bereitwillig loslassen?

Sich dafür Zeit zu lassen und sich damit zu beschäftigen, kann Ihren Fokus für die nächste Zeit auf bestimmte Themen einstellen, die in Ihrem Leben gerade präsent sind. Die wichtige Formulierung “bereitwillig loslassen” zeigt auf, dass es dabei um ein gelöstes Loslassen geht. Eines, bei dem es nur wenig Bedauern gibt. Meist ist es weniger unsere Aufgabe Dinge oder Menschen loszulassen, sondern unseren Gedanken darüber eine neue Richtung zu geben.

Sich zu lösen kann häufig bedeuten, sich von anderen wieder sich selbst zuzuwenden. Damit geht meist ein Nachlassen des Drucks einher, den Sie innerlich verspüren. Loslassen heißt damit auch Anspannung zu lösen, die sich im Körper regelrecht manifestiert hat. Denn ein seelisches Festhalten ist zugleich ein körperliches Festhalten im Sinne von unwillkürlicher Muskelanspannung. Und diese zu lösen, kann auch Tränen nach sich ziehen. Und das darf alles sein. Denn Loslassen kann auch zulassen bedeuten. Ein Annehmen dessen, was gerade ist.

Gönnen Sie sich ein innerliches behutsames Lösen. Lassen Sie Ihre Anspannung mit jedem Moment ein wenig mehr los. Es war gut, dass sie da war und es ist gut, dass sie weniger werden darf. Ihre Kraft wird dadurch wachsen und Sie werden alles was es loszulassen gilt, immer besser bewältigen können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gelöstes Jahr 2010!

Mit der Schreibwerkstatt erfülle ich mir selbst einen langgehegten Traum. Sozusagen ein Schläfer meiner Vielleicht-Irgendwann-Liste :-)

Hier die Kurzbeschreibung des Schnuppertages – biographische Schreibwerkstatt für Frauen:

Bildquelle: Microsoft Online

Schreiben war von je her ein Mittel des Selbstausdrucks. Im Schreiben fließen die Gedanken und ermöglichen uns so den Zugang zu unserer inneren Welt.

Wir können beim Schreiben Erlebnisse verarbeiten, neues kreieren, spannende Welten schaffen und uns selbst auf eine Art näher kommen, wie es sonst kaum möglich ist.

Vor allem biographisches Schreiben kann uns einen neuen Zugang zu unserem Leben ermöglichen.

Dieser Schnuppertag ist für Frauen gedacht, die sich gern auf diesem Weg mit Ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Alle näheren Detail-Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

Wann:
Samstag 13. Dezember 2008 von 10:00 – 18:00 Uhr

Wo:
Seminarhaus an der Lichtung von Andreas und Andrea Himmelstoß in Fürstenstein – Anfahrtsbeschreibung

Anmeldung:
Information und Anmeldeformular

Investition:
Sie können bei freier Selbsteinstufung einen Preis wählen im Bereich von 70 – 100 €.

Es sind nur noch wenige Plätze frei. Nutzen Sie diese Möglichkeit und machen den diesjährigen Advent zu einer kleinen Reise in Ihr Leben. Ich freue mich auf Sie!

berwis_fuellfederhalter_252527.jpgHaben Sie den Film “Das Beste kommt zum Schluss” gesehen? Mit Jack Nicholson und Morgan Freeman? Nein? Dann sollten Sie das unbedingt nachholen.

Ein dichtes Portrait von zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten und durch eine Diagnose, die beide gleichermaßen trifft, verbunden werden. Sie haben beide Krebs und Ihnen bleiben noch sechs Monate, mit Glück ein Jahr.

Bildquelle: berwis/pixelio.de

Es ist ganz erstaunlich wieviel Leben trotz diesem schweren Thema in den Film einzieht. Die beiden machen sich zu zweit auf die Reise. Finden durch ihr bevorstehendes Ende ins Leben zurück. Und all das wird möglich durch die “Löffel-Liste” (Bucket List).

Diese Liste beginnt Carter (Morgan Freeman) zu schreiben an, als er im Krankenhaus im gleichen Zimmer mit Edward (Jack Nicholson) liegt. Und sie soll all das aufnehmen, was er noch erleben möchte, bevor er “den Löffel abgibt”. Er setzt solche Dinge darauf wie “lachen, bis ich weinen muss” oder “etwas majestätisches sehen”.

Als er jedoch seine Diagnose erfährt, wirft er die angefangene Liste weg. Edward findet sie und ergänzt sie durch weitaus prosaischere Dinge wie Fallschirmspringen u.ä. Die Entscheidung sich auf all das einzulassen und diese Liste zu leben, fällt unter dem Aspekt “wenn nicht jetzt, dann nie mehr, denn ein später gibt es nicht“.

Vielleicht ahnen Sie schon auf was ich hinaus will und denken möglicherweise ‘jaja, kenn ich schon, ich soll jetzt auch so eine Liste schreiben blablabla….’

Und wissen Sie was, Sie haben damit vollkommen recht, falls Sie so etwas im Kopf haben sollten. Sogar auf zweierlei Art recht, denn ich möchte sie tatsächlich dazu einladen, Ihre ganz persönliche Löffel-Liste zu schreiben. Und Sie haben recht, dass es keinen Sinn macht, wenn man sich nicht dazu entscheidet, sich wirklich darauf einzulassen.

Doch mal ganz ehrlich, was ist schon dabei? Schenken Sie doch sich selbst die nächsten Minuten und denken mit Block und Stift über Ihre Löffel-Liste nach:

  • Was möchten Sie noch sehen von der Welt?
  • Welchen Traum schieben Sie schon soo lange vor sich her?
  • Welche Verrücktheiten wollten Sie immer schon mal machen?
  • Welche Sportart möchten Sie gern ausprobieren?
  • Welcher Nervenkitzel würde Sie lebendig fühlen lassen?
  • Was haben Sie Ihren liebsten Menschen nicht gesagt, obwohl Sie das schon lange tun wollten?
  • Wie können Sie Freude verbreiten?
  • Welche Geschenke möchten Sie sich selbst noch machen?
  • Bei wem möchten Sie sich bedanken?
  • Welches Naturerlebnis würde Sie innerlich still werden lassen?
  • Was würden Sie bereuen, wenn Sie es nicht machen würden?
  • Welches Essen möchten Sie noch kosten?
  • Welche Musik live hören?
  • Was möchten Sie noch lernen?
  • Welche Sprachen möchten Sie gern sprechen?
  • Welches Handwerk erlernen?
  • Welchen Tanz einüben?
  • Welche künstlerische Richtung möchten Sie ausprobieren?
  • Welches Auto (probe-)fahren?
  • Welche Bücher lesen?
  • Was wäre für Sie “etwas majestätisches sehen“?

Ergänzen Sie die Liste nach Belieben und fangen Sie all Ihre Gedanken dazu auf. Die Löffel-Liste ist eine wunderbare Möglichkeit wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Und damit im Jetzt zu leben.

Wenn Sie tatsächlich Ihre Liste angefangen haben, werden Sie den Zug spüren sie zu verwirklichen. Schritt um Schritt. Damit gestalten Sie aktiv Ihr Leben und leben MIT sich und nicht neben sich her.

Machen Sie einfach ohne lang darüber nachzudenken den Anfang. Schreiben Sie Ihre Löffel-Liste. Hier können Sie die Fragen zum Mitnehmen downloaden. Und als Inspiration sei Ihnen der Film “Das Beste kommt zum Schluss” nochmals ans Herz gelegt.

ruth-und-juergen.jpgSelten war ich persönlich von einem Seminar so sehr begeistert, wie letztes Jahr von der großen Sommerschreibwerkstatt. Die beiden Referenten Ruth Zenhäusern und Jürgen von Scheidt bieten seit 1978 in München Seminare, Workshops und einiges mehr rund um’s Schreiben an.

In ihrem Institut für angewandte Kreativitätspsychologie (IAK) bieten sie seit vielen Jahren ein abwechslungsreiches Programm für alle Schreibbegeisterten. Die große Sommerschreibwerkstatt läuft über 6 Tage (Freitag ab 18 Uhr bis Mittwoch 13 Uhr) und das bietet genügend Raum neues schreibend zu entdecken, altes zu verarbeiten und verwickeltes auseinanderzuknoten.

Wenn Sie sich für’s Schreiben begeistern und neue Möglichkeiten kennenlernen wollen, sich Texten zu nähern und aus sich herausfließen zu lassen, kann ich Ihnen die Schreibwerkstatt nur ans Herz legen. Die liebevolle Begleitung durch Ruth und Jürgen, sowie die wunderbare Umgebung (nur zwei Minuten vom englischen Garten weg) schaffen eine Insel, die mir persönlich sehr gut getan, die Kreativität zum Aufblühen gebracht und neues in Bewegung gesetzt hat.

Zum IAK geht’s hier und die Informationen zur großen Sommerschreibwerkstatt gibt es hier.

frauen.jpgHeute am 8. März wird der internationale Frauentag gefeiert. Wie sich in der Wikipedia nachlesen lässt, wurde er bereits 1911 das erste Mal begangen. Und seit seiner Einführung sind nun einige Jahre vorbei.

Wie an solchen Tagen üblich, wird Resümee gezogen. Fragen gestellt, wie es denn z. B. heute mit der Gleichstellung aussieht. Wer sich die Situation in Sachen Entgelt ansieht, wird feststellen, dass innerhalb Europas, Deutschland und Großbritannien etwas gemeinsam haben.

Was schätzen Sie, wieviel verdienen Frauen durchschnittlich WENIGER als Männer?

Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass die Zahl immer noch so hoch ist. Es sind im Durchschnitt 22 %. Das ist fast ein Viertel! Und in manchen Berufsgruppen beträgt der Unterschied sogar noch mehr. Z. B. verdienen Grafikdesignerinnen 28,9 % weniger als ihre männlichen Kollegen.

Frau von der Leyen hat heute dazu die Hoffnung geäußert,

dass die Ungleichheit bei den Einkommen von Frauen und Männern überwunden wird. Entscheidend sei heute, dass Kinder nicht mehr als “Hindernis im Beruf” gelten dürften, sagte die CDU- Politikerin der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Wenn es gelingt, ein Leben mit Kindern zum gemeinsamen Anliegen von Männern und Frauen zu machen, wird auch die Gleichwertigkeit der Arbeit steigen.”

Details aus der Erhebung (nachzulesen bei der Hans-Böckler-Stiftung), zeigen, dass die Einkommensschere um so weiter aufgeht, je älter die Mitarbeiterinnen sind:

  • Bei den jüngeren Frauen bis 24 Jahren beträgt der Unterschied im Verdienst
    7,8 Prozent.
    .
  • Bei der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren wächst die Differenz bereits auf 17,5 Prozent.
    .
  • Frauen zwischen 35 und 55 Jahren liegen bereits 22,2 Prozent hinter den Männern zurück.
    .
  • Am größten ist der Abstand zwischen Frauen und Männern mit 26,7 Prozent in der Altersgruppe ab 55 Jahren.

Wir reden hier, wohlgemerkt, immer von gleichen Tätigkeiten. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Es werden hier nicht ein Führungsjob mit einer Sachbearbeitertätigkeit verglichen, sondern es geht um EINEN Arbeitsplatz, der entweder mit einem Mann oder einer Frau besetzt wird.

Ketzerisch könnte man ja jetzt sagen, hm, wenn Frauen umso viel günstiger zu haben sind, wieso werden sie dann nicht vermehrt eingestellt? Naja, das “Ausfallrisiko” wegen Kinder ist halt immer noch höher als bei Männern. Das hat nun nichts mit Leistung zu tun.

Ein weiterer kritischer Gedanke betrifft die Gehaltsvorstellungen und -verhandlungen an sich. Frauen trauen sich häufig immer noch nicht, ein höheres Gehalt einzufordern und geben sich mit weniger zufrieden. Bei diesem Punkt können sich Frauen jedoch nur an die eigene Nase fassen, denn für sich einstehen kann “frau” nur selbst.

  • Wieso fällt es Frauen immer noch tendenziell schwerer ihre Leistung angemessen einzustufen?
  • Und wieso verkaufen sich Frauen tendenziell in Gehaltsgesprächen unter Wert?

Die Gründe sind so vielfältig wie es Frauen gibt. Dies habe ich in meiner Arbeit im Bereich der Frauenförderung immer wieder erlebt. Auf der Suche nach Möglichkeiten die allen oder zumindest sehr vielen Frauen bei diesem Thema weiterhilft, sind wir häufig am gleichen Punkt hängengeblieben, Frauen ist selten bewusst:

  • wieviel Arbeit sie leisten
  • in wie wenig Zeit sie diese leisten
  • in welcher Qualität und
  • mit welchem Nutzwert

Machen wir mal die Probe auf’s Exempel: Wenn ich Sie jetzt frage (als Mann dürfen Sie selbstverständlich auch gern mitspielen :-) Was haben Sie im Februar an Projekten bearbeitet, abgeschlossen und vorangetrieben? Was hat Ihr Arbeitgeber davon gehabt, dass Sie bei ihm gearbeitet haben?

Wenn Sie zur Mehrheit gehören, dann wird es höchstwahrscheinlich nicht wie aus der Pistole geschossen kommen und Sie werden auch Schwierigkeiten dabei haben, die Wochen aus dem Februar erledigten Arbeiten zuordnen zu können. Geschweige denn beziffern zu können, was denn Ihre Arbeit z. B. für Kosteneinsparungen bzw. Qualitätssteigerungen gebracht hat.

Wie so häufig liegt die hilfreiche Lösung im Notieren. Ein sog. Wissensportfolio, eine Leistungsmappe unterstützt Sie dabei die eigene Arbeit einzustufen zu können. Bei manchen hör ich jetzt schon das leise Gegrummel ‘wann soll ich das denn noch machen…?’ Das ist nun wieder eine Frage von Aufwand und Ertrag. Nur wer es tatsächlich ausprobiert wird von den folgenden Vorteilen profitieren können:

  • Sie können in (Gehalts-)Gesprächen klar nachweisen, welche Jobs, Projekte Sie in welcher Zeit mit welchem Ergebnis abgeschlossen haben.
  • Falls möglich, lassen sich die Ergebnisse sogar monetär bewerten.
  • Sie können häufig mit der Zeit einen Expertenstatus nachweisen.
  • Das Gefühl der inneren Sicherheit steigt mit der Möglichkeit des nachlesbaren Erfolgs – eben schwarz auf weiß.
  • Bei Bewerbungen und Einstellungsgesprächen können Sie völlig anders punkten, wenn Sie aus Ihrer Leistungsmappe verschiedene abgewickelte Projekte aufbereitet mitbringen.

Und nicht zu vergessen, ist es für einen selbst eine große Bereicherung nachzulesen, was man alles an Aufgaben bewältigt hat. Denn wer in der Informationsgesellschaft seinen Arbeitsplatz hat, kennt vielleicht diese Situation, dass man abends ziemlich erschlagen nach Hause geht, jedoch irgendwie die Menge an erledigter Arbeit nicht sichtbar ist.

Dazu passt ein Zitat, das Albert Einstein zugesprochen wird:

Die Leute lieben Holzhacken deswegen so, weil man nach getaner Arbeit das Ergebnis vor sich sieht.

Und genau das ist im Büro halt schwierig. Da leistet ein Wissensportfolio gute Dienste. Denn mit ihm können Sie die imaginären Holzscheite sichtbar machen.

Eine detaillierte Einführung in das Thema Wissensportfolio, wie es aufgebaut und geführt werden kann, können Sie hier nachlesen. Über Ihre Anregungen und Gedanken zu diesem Thema freue ich mich!

Bildquelle: office.online.de

Willkommen im Jahr 2008!

neuahr-2008.jpgNun ist es da, das Jahr 2008. Noch ganz jung, grad mal ein paar Stunden alt. Was wird es uns bringen? Das mit den guten Vorsätzen ist ja immer so eine Sache, wie wir wissen. Und ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, bei mir war das nie wirklich so der Hit.

Bildquelle: geralt/ pixelio.de

Haben Sie dagegen schon mal daran gedacht, einen Wunschzettel für das neue Jahr zu schreiben?

Diese Idee hat mich schon letztes Jahr begeistert. Denn es hat eine ganz andere Qualität als sich mit Disziplin zu guten Vorsätzen zu überreden…

Die meisten von Ihnen werden das wunderschöne Zitat kennen:

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Hermann Hesse

Haben Sie nicht auch Lust, diesen Anfangszauber zu nutzen? Dann nehmen Sie sich etwas zu schreiben und spüren mit den folgenden Fragen Ihren Wünschen an das Jahr 2008 nach:

  • Welche Ereignisse sollen im Jahr 2008 eintreten?
  • Welchen Eigenschaften möchten Sie für sich erwerben?
  • Welche Dinge würden Sie gern bekommen?
  • Welche Dinge würden Sie gern tun?
  • Welche Veränderungen sehnen Sie herbei?
  • Welche Orte möchten Sie besuchen?
  • Was lassen Sie bereitwillig los?

Vor allem die letzte Frage kann sehr heilsam sein. Wenn auch für Sie dieses neue Jahr eine Zeit des Neuanfangs in vielerlei Hinsicht ist, dann können Ihnen die Antworten darauf eine große Hilfe und Wegweiser sein.

Vielleicht geht es um Menschen, die Sie loslassen möchten, Dinge, Einstellungen oder Verhaltensweisen. Schreiben Sie die Antworten einfach auf, die Ihnen hochsteigen. Sie müssen dafür noch keine Lösungen haben oder wissen, wie. Manchmal ist der Schmerz noch zu groß. Es ist ein erster Schritt zu beschließen, loszulassen.

Ich wünsche Ihnen dabei alles, alles Gute. Kraft und Mut nötige Veränderungen zu leben, sich selbst gut im Blick zu behalten und die Zuversicht zu bewahren, dass Sie alles bewältigen.

Wenn Ihnen diese Anregungen gefallen haben, kann ich Ihnen das Buch von Melody Beattie – Mehr Kraft zum Loslassen – wärmstens empfehlen. Darin finden Sie für jeden Tag des Jahres Gedankenanregungen und Ideen wie Sie für sich einen guten Weg in den Stürmen des Lebens finden können.

Wenn ich Sie jetzt fragen würde, was Sie alles können, wissen und schon geleistet haben, sind Sie sich dann sicher, dass Ihnen tatsächlich alles einfällt? Auch wenn Sie vielleicht noch Ihren Lebenslauf als “Geländer” nehmen und die einzelnen Stellen, Zeugnisse und Fortbildungsbescheinigungen durchsehen, denken Sie, dass Sie dann alles parat haben?

Wissen Sie wirklich, was Sie alles wissen?

Nachdem sich in letzter Zeit immer wieder in Gesprächen das Thema um Gehaltsverhandlungen, Stellenwechsel und systematischer Karriereaufbau gedreht hat ist mir dabei wieder klar geworden, wie wenig viele Menschen über ihr Wissen wissen.

Es ist schon oft seltsam, dass die Bürokratie mit tausend Formularen ihre Blüten treibt, im Projektmanangement ein Protokoll das nächste jagt und es Schriftstücke über Schriftstücke gibt, die irgendwelche Prozesse im Unternehmen dokumentieren.

Und was ist mit Ihrem Anteil? Wenn Sie ein zukünftiger Chef wären, welchen Bewerber oder welche Bewerberin würden Sie eher einstellen:

  • jemanden, der Ihnen einen lückenlosen Lebenslauf vorlegt und in Adjektiven detailliert beschreiben kann, dass er oder sie in jeder Hinsicht, flexibel, strebsam, engagiert, weiterbildungshungrig usw. ist oder
  • jemanden, der Ihnen ein Portfolio vorlegen kann mit Beschreibungen von bereits abgewickelten Projekten, Schilderung der Ergebnisse und des Nutzens?

Wenn Ihnen die zweite Variante sinnvoll erscheint, dann ist das ja möglicherweise auch etwas für Sie. Sie können zu jedem Zeitpunkt beginnen, ein Wissens- und Erfahrungsportfolio aufzubauen. Es gibt dazu keine festen Regeln, Sie sind dabei völlig frei.

Für wen das Thema völlig neu ist, dem können die folgenden Ausführungen behilflich sein:

  1. Listen Sie alle Projekte und Aufgaben auf, die Sie momentan bearbeiten. Sammeln Sie ein paar Tage alle Stichworte die Ihnen einfallen. Beobachten Sie sich quasi immer wieder einmal selbst bei der Arbeit.
  2. Markieren Sie nun diese Liste nach wiederkehrenden Aufgaben und Projekten und denjenigen die einen Abschluss haben.
  3. Nehmen Sie nun die Projekte und Aufgaben die einen Abschluss haben und treffen Sie eine qualitative Auswahl. Vielleicht nehmen Sie Anfangs nur 3, das erleichtert den Start.
  4. Führen Sie diese nun in getrennten Dateien oder auf extra Blättern, wenn Sie lieber mit der Hand schreiben möchten.
  5. Nun beginnt der konkrete Portfolio-Aufbau. Formulieren Sie zunächst einen Zweck, ein Ziel, wieso Sie diese Aufgabe überhaupt durchführen. Vervollständigen Sie dazu z. B. den Satz: “Mit diesem …. möchte ich …. erreichen.”
  6. Nehmen Sie sich einmal in der Woche 15 Minuten Zeit und gehen Ihre Portfolio-Projekte gedanklich durch. Notieren Sie sich dabei Stichpunkte über die Veränderung (ob nun vorwärts, rückwärts oder seitwärts). Und beantworten für sich folgende Fragen:
  • Was war diese Woche neu für mich?
  • Was kann ich nun was ich vorher noch nicht konnte?
  • Welches Wissen will ich ausbauen?
  • Wobei kann mir dieses Wissen noch nützlich sein?

Wenn Sie auf diese Weise Ihre Arbeitsprozesse begleiten wird Ihnen mehrerlei auffallen. Zum einen wird Ihnen bewusst werden, dass Sie ständig lernen und neues Wissen zu Ihrem vorhandenen hinzufügen. Und zum anderen werden Sie lernen zu unterscheiden, welches Wissen qualitativ hochwertiger ist und Ihnen auch bei anderen Themen zu gute kommen wird.

Um nun Ihr Portfolio auch vorzeigbar zu machen, werden abgeschlossene Aufgaben und Projekte noch in eine Kurzbeschreibung gebracht. Ein Aufbau der sich dazu bewährt hat, verläuft nach folgendem Muster:

  • Ziel und Zweck des Projektes (das können Sie häufig aus Ihren bisherigen Unterlagen übernehmen)
  • Durchführung des Projektes mit Vorteilen und nachhaltigen Verbesserungen, die erreicht wurden
  • Erfahrungsschatzaufbau (Bereiche usw.)
  • Nutzenschilderung (aus Sicht des Unternehmens) und mögliche Übertragbarkeit auf andere Bereiche

Wie auch bei jedem Zeitungsartikel liegt dabei ein großes Augenmerk auf dem Titel und Zweckbeschreibung. Schreiben Sie diese Zusammenfassung so, dass der daraus entstandene Nutzen für das Unternehmen im Vordergrund steht.

Auf diese Art können Sie auch bereits abgeschlossene Projekte noch aufarbeiten. Und mit der Zeit entsteht dadurch ein durchgängiges Portfolio, das Ihnen bei jedem Stellenwechsel und bei jeder Gehaltsverhandlung nützen wird. Denn es zeigt Ihre Leistung besser auf als jedes Gespräch das vermag. Hier trifft dann wieder mal das alte Sprichwort “schwarz auf weiß” zu.

Gern stehe ich Ihnen für alle Fragen in diesem Zusammenhang zur Verfügung und ebenso freue ich mich über Ihre Kommentare und Meinungen.

edit: Aufgrund der Nachfragen, hier noch eine Muster-Portfolioseite.

BPM ist wieder eine der Abkürzungen die ja schon seit langem durch die Firmen geistern. Dahinter verbirgt sich “betriebliches Prozessmanagement” und das soll u.a. der Systematisierung von Abläufen dienen. Natürlich stecken noch viele andere Möglichkeiten dahinter.

Wer gern vor allem an Praxislösungen in diesem Bereich interessiert ist und weniger an theoretischen Modellen kann in diesem Buch fündig werden: BPM – Business Prozessmanagement in Praxis und Anwendung

Darin finden sich eine Vielzahl von Berichten aus der Praxis von Fachleuten für Fachleute geschrieben. Ich finde diese Art von best-practice-Beispielen immer sehr anschaulich und es lässt sich häufig relativ einfach eine Parallele zum eigenen Betrieb finden.

Es freut mich aus diesem Grund auch besonders, dass darin einer der Beiträge von mir stammt. Es geht dabei um die Umsetzung eines KVP-Projektes in einem Industriebetrieb. Vielleicht haben Sie Lust bekommen mal reinzublättern. Sie werden bestimmt viele Anregungen finden, die Sie in Ihrem Bereich nützen können.

Letztens haben mich die Schäfchen begeistert und heute sind’s Mäuse ;-)

Nee, im Ernst, ich hab hier noch ein kleines Tool entdeckt, das als findiger Katalysator für Ideenimpulse dient. Es nennt sich Mouse brains und bietet nach dem Beantworten von 4 Fragen 9 faszinierende Anregungen zum Weiterdenken. Und auch wenn man jetzt nicht soo fit in Englisch ist, lohnt es sich, das ganze Mal auszuprobieren.

Die 4 Ausgangsfragen hab ich mal für mich kurz übersetzt:

  1. Ich verkaufe….. (Produkt, Dienstleistung usw. einsetzen)
  2. Mein Produkt / meine Dienstleistung hilft den Leuten…. (soviele Nutzmöglichkeiten wie möglich finden)
  3. Meine Hauptzielgruppe macht gern….. (einfach mal sammeln, was einem so einfällt)
  4. Manche Leute kaufen mein Produkt / meine Dienstleistung nicht, weil sie denken oder empfinden, dass es.…. (soviele Gründe einfügen wie möglich; z. B. zu langsam ist, zu schwer verständlich, zu teuer usw.)

Wenn Sie nun Mouse Brains genutzt haben, beim Beantworten dieser Fragen, erhalten Sie nun 9 verschiedene Anregungen zum Weiterdenken. Und da sind oft ganz verblüffende Ansätze dabei. Ich kann Ihnen nur empfehlen testen Sie es aus.

Sie können diese vier Fragen auch für verschiedene andere Experimente nutzen:

  • Stellen Sie diese Fragen doch mal Freunden, Bekannten, Partnern usw. Sammeln Sie die Ergebnisse in einer Liste und gehen Sie diese in Ruhe durch. Mit Sicherheit werden sich hier genügend Anregungen finden, um das eigene Produkt / die eigene Dienstleistung mit anderen Augen zu betrachten und sinnvolle Anpassungen, Änderungen, Umgestaltungen usw. durchzuführen.
  • Stellen Sie sich diese Fragen selbst. Dazu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:
    ° Fragen beantworten, Blatt wegpacken; nächsten Tag Fragen beantworten, Blatt wegpacken; das ganze z. B. 10 Tage lang und dann erst vergleichen. Schauen Sie auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede, ganz neue Ideen usw.
    ° wenn Sie ein Zirkusdirektor wären, wie würde der diese Fragen für Ihr Produkt / Ihre Dienstleitung beantworten? (wobei Sie Zirkusdirektor auch durch alles mögliche ersetzen können, z. B. mit Agatha Christie, Eisdielenbesitzer, Harry Potter, die Nachbarin von Gegenüber, Ihr größter Gegner, Albert Einstein usw.)
    ° Sie befinden sich im Jahr 2020. Wie würden die Antworten aus dieser zeitlichen Perspektive lauten?

Damit’s gleich schneller geht, können Sie sich hier ein passendes pdf dazu herunterladen.

Sie sehen schon, es gibt soviele Möglichkeiten, dass es immer wieder wie ein spannendes Rätsel sein kann, sich diese Fragen zu stellen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß damit und freue mich über jede Rückmeldung!

via Geistesblitz

So, Dr. List hat gerufen, hier und hier und endlich komme ich dazu dem Aufruf zu antworten ;-) Mit Getting Things Done nach David Allen (GTD wie Insider sagen) beschäftige ich mich schon eine ganze Weile. Da ich zu den Menschen gehöre, die sich leicht verzetteln, weil sie permanent neues Zeug im Kopf haben, ist das für mich fast schon lebensnotwenig ein System zu haben.

Ein System, das als Auffangbehälter dient um das herumschwirrende Zeug einzufangen und zur Bearbeitung strukturiert. Das ist sozusagen das Herzstück meiner Organisation. Drumherum gibt’s noch ein paar weitere Tools, die ich entwickelt habe, um z. B. für mich zu Priorisieren. Denn das fehlt mir ein wenig am GTD-System.

So, da mache ich mal eine Auflistung:

Kalender, Terminverwaltung
Hier nutze ich ganz einfach Outlook. Allen Unkenrufen von wegen Sicherheit usw. zum Trotz. Für mich ist es ideal. Ich kann’s mit meinem Palm synchronisieren und ich mag das Programm einfach.

Projektverwaltung
Dazu setze ich das Notebook Wiki ein. Ein kleines Programm, das direkt als .exe Datei läuft und zum Mitnehmen locker auf einen Stick passt. Vielen Dank nochmal an Martin für den Hinweis darauf. Da es eben ein kleines Programm ist, steht jetzt das Design hinten an. Für mich völlig in Ordnung, denn ich bin jetzt nicht unbedingt so ein visuelles Tierchen ;-)

Aufbau der Listen:

  • Geschäftsprojekte und individuelle Projekte
  • Besprechen mit…
  • Vielleicht irgendwann
  • Kontakte
  • verliehen
  • Blogthemen
  • Checklisten (von speziellem online-banking bis zu diversen Neuinstallationen stehen da verschiedenste Listen drin)
  • Merkblatt (darauf wird alles schnell notiert, was mir am Computer so durch den Kopf geht und zu erledigen ist)
  • verschiedensten Nächste-Schritte-Listen (daheim, Mail, Telefon, Internet, Computer usw.)
  • Koffer (steht für mein Ordnungssystem bei aktuellen Aufgaben, dazu in einem anderen Beitrag mehr)

Jede dieser Listen hat dann diverse Unterpunkte. Jeder dieser Unterpunkte bekommt als erstes ein Datum, damit ich beim Durchsehen weiß, wann ich den Eintrag gemacht hab. Wer’s ganz genau wissen will, dem hab ich hier ein pdf hineingestellt, in der ein Auszug meiner Liste sichtbar ist.

Archiv:

Da ich zu den Sammlerinnen gehöre und überhaupt oft vieles verschiedenste Material relativ griffbereit brauche, bin ich dem simplify-Vorschlag gefolgt und hab dazu eine Hängeregistratur aufgebaut. Einen Mappenwagen der zwei Schritte von meinem Schreibtisch wegsteht, damit ich wenigstens noch ab und zu meinen Hintern hoch kriege, wenn ich nur im Büro sitze ;-)

In diesem sind die Mappen alphabetisch geordnet drin und enthalten alles, was mir aufhebenswert erscheint. Damit ich hier nicht einen Berg ansammle, der dann irgendwann mal archiviert gehört, befinden sich am Ende des Wagens immer genügend leere Mappen und eine Mappe, die Schildchen und so Zeugs enthält. Es hat sich für mich bewährt, die Sachen sofort abzulegen. Und da ich mir ja Gedanken über einen passenden Mappennamen machen muss, findet auch in meinem Kopf gleich eine passende Kategorisierung statt.

Wiederkehrende Aufgaben:

Hierzu lege ich mir Serien-Aufgaben in Outlook an. Da gibt’s z.B. eine Aufgabe, die sich jeden Montag zeigt: Uni-Bibliothek kontrollieren. Denn wer schon mal in der Uni-Bib Bücher zu spät zurückgebracht hat, weiß, dass die Mahngebühren gesalzen sind und sich unglaublich schnell erhöhen. Und damit ich solche Sachen nicht ständig irgendwie im Kopf haben muss, hab ich mir einmal die Arbeit gemacht und eine Liste von solchen wiederkehrenden Aufgaben erstellt und diese dann ins Outlook reingeschrieben.

Datumslisten:

Eine Sache, die ich auch aus dem GTD-System in mein Outlook transferiert habe, sind die Datumsaufgaben. Das ursprüngliche System funktioniert mit einem Karteikasten und Karteikarten. Auch hier hab ich mir einmal die Arbeit gemacht und das ganze in Outlook angelegt. Es gibt nun Serienaufgaben, die immer jeden 1. des Monats angezeigt werden, jeden 2. des Monats usw. Und zusätzlich noch Monatsaufgaben, die ca. 5 Tage vorher als Erinnerung gezeigt werden. Der Titel ist bei diesen Aufgaben, bis auf das Datum, völlig identisch: “Was am …. zu erledigen ist

Wenn nun etwas termingebunden zu erledigen ist, oder ich eine Aufgabe an seinem bestimmten Tag beginnen möchte o.ä. Dann trage ich in dieser Serienaufgabe den Punkt im Notizfeld ein. Für mich ist das superpraktisch, denn ich muss mir damit nicht mehr meinen Kalender vollpflastern und ich werde automatisch am richtigen Tag erinnert.

Ideenentwicklung:

Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was ich vor Mindmapping gemacht habe. Ich nutz das schon so lange, dass es für automatisch der erste Schritt ist, wenn ich Ideen sammle für ein Projekt. Die erste Map entsteht bei mir immer mit der Hand. Hat für mich einfach eine andere Qualität, als mit einem Programm zu starten. Während des Schreibens fließen die Ideen auch anders als an der Tastatur. Danach arbeite ich meistens mit dem Programm MindJet weiter. Obwohl ich da Dr. List zustimmen muss, die Funktionen sind inzwischen so übermächtig, dass bald nix mehr vom ursprünglichen simplen System übrig ist.

Schreiben
Ich schreib schon seit dem ich einen Stift halten konnte. Und das ist mir geblieben. Für mich eine der wichtigsten Fähigkeiten, derer ich mächtig bin.

Morgenseiten:

Die Morgenseiten sind ein wunderbares Instrument, das ich aus dem Buch Der Weg des Künstlers im Beruf habe. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeden Morgen als erstes mal drei Seiten schreiben ohne Pause. Den Kopf leeren. Hat oft fantastische Folgen… Und um es gleich vorweg zu nehmen, ich schaffe es auch nicht jeden Tag. Trotz alledem, wer gern schreibt sollte in dieses Buch mal reinschauen. Für mich sind die Morgenseiten oft ein Ort zum Entwickeln von neuen Ideen, nachdem ich erst mal meinen ganzen Gedankenmüll abladen konnte.

Tagebuch:

Ja, ein Tagebuch schreibe ich auch noch. Das ist, im Gegensatz zu den Morgenseiten, eine Möglichkeit für mich über bestimmte Themen nachzudenken oder auch einfach nur schöne und weniger schöne Erlebnisse festzuhalten und aus mir herauszuschreiben.

Blog:

Mein Blog ist eine Möglichkeit für mich, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Nutzen zu bieten. Interessante Links zu sammeln und Anregungen zu bieten. Hier nochmal ein dickes Dankeschön an Siegfried, der sich mit viel Geduld meinen ganzen Fragen gewidmet hat und mir immer wieder als Experte zur Verfügung steht. Und natürlich an Martin, meinem ganz persönlichen Blog-Meister ;-)

Lesen
Auch zum Lesen eine eigene Rubrik, weil es das ist, was ich fast noch mehr liebe als das schreiben.

Blogs lesen:

Hierzu nutze ich zum einen die neue google Desktopsearch mit der Seitenleiste und zum anderen verwende ich den RSS-Reader von Siegfried Hirsch.

Fachliteratur:

Wenn ich mir all die Fachbücher, die ich lese, kaufen müsste, dann hätte ich mir schon bestimmt 2x ein neues Auto leisten können… Daher nutze ich sehr oft die Uni-Bibliothek und dort vor allem die Fernleihe. So, kann ich mir von allen Uni-Bibliotheken in ganz Bayern Bücher für 4 Wochen und mehr ausleihen und das ohne jede Kosten.

Dazu muss man keineswegs Student sein. Nein, Sie können sich als Stadtbenutzer registrieren lassen und ganz praktisch über’s Internet nach Literatur in den Datenbanken suchen. Ich nehm mal an, dass das außerhalb von Bayern bestimmt ein ähnliches vernetztes System pro Bundesland gibt.

In meiner Tasche, die ich immer dabei hab, ist immer ein Buch drin. Denn egal wo man sich grad befindet, es gibt ständig wieder Wartezeiten und da hat es sich bewährt, was zu lesen zu haben. Das ganze kombiniert mit farbigen Post-Its, an interessanten Stellen eingeklebt, geht keine wichtige Info verloren.

Fachzeitschriften:

Les ich mit Eselsohren und Leuchtstift. Was ich ja bei meinen Büchern nicht über’s Herz bringe. Wie sinnvoll es auch sein mag.

So, ich denke, damit hätt ich mal das Wichtigste. Und wenn Sie sich jetzt fragen, wann arbeitet die WissensAgentur eigentlich…? Dann bleibt mir nur die relativ lapidare Antwort: Ich schalt oft meinen Fernseher 14 Tage lang nicht ein, lese keine Tageszeitungen und hab das Glück der Selbständigen mir meine Zeit frei einteilen zu dürfen. ;-)

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