Enterprise2.0 ist eines dieser Schlagwörter, die sich so wunderbar anhören und keiner zugibt, dass er keine Ahnung hat, was das eigentlich heißen soll. Dem wird jetzt Abhilfe geschaffen mit dem Buch Die Kunst loszulassen.

Darin sind Fachbeiträge von bekannten Autoren und Unternehmen versammelt, die jeweils andere Facetten des Web2.0 im Wirtschaftsleben beleuchten. Die Liste reicht von Don Tapscott, Willms Buhse, David Weinberger u.a. Was mich an dem Buch besonders begeistert hat, sind die Fallstudien in denen der Weg ins Web2.0 über all seine Hürden und Chancen beschrieben wird.

Im Kapitel Enterprise2.0 Learning by Doing von Sören Stamer (Core Media) lässt sich gut nachverfolgen, wie es denn nun funktionieren kann. Ein Zitat daraus, das den Ausgangsgedanken gut illustriert:

Der größte Hemmschuh auf dem Weg zu besseren und überlebensfähigeren Unternehmen ist unser weit verbreiteter und tiefsitzender Glaube an hierarchische Strukturen, ausgefeilte Prozesse und weitsichtige Entscheider sowie unsere fehlende Vorstellungskraft, dass ein Erfolg auch mit alternativen, nicht für denkbar gehaltenen Organisationsmodellen möglich ist.

Es geht im Kern immer um Selbstorganisation in Unternehmen. Je höher dieser Grad entwickelt ist, um so schneller und aktiver lässt sich auf Eventualitäten und Änderungen reagieren, Innovationen anstoßen und umsetzen.

Ein Umdenken ist dazu erforderlich. Vor allem bei der Führungsebene. Denn Web2.0 lebt vom eingebunden sein, selbst organisieren, einbringen, entwickeln. Was ich dazu sehr beeindruckend fand war das selbstkritische Statement von Sören Stamer zu diesem Thema:

Recht schnell erkannte ich, dass ich selbst der Schlüssel dazu bin. Wenn ich mein Unternehmen weiterentwickeln will, muss ich mich zunächst selbst weiterentwickeln. Ich musste an meiner Persönlichkeit arbeiten.

Daran lässt sich schon wunderbar ablesen, dass es bei Enterprise2.0 nicht um tolle Tools geht, die sich einführen lassen, sondern es tatsächlich eine Entwicklung der Menschen im Unternehmen ist. Dass es dabei nicht so reibungslos zugeht, ist wohl leicht vorstellbar. Auch bei CoreMedia war nicht alles Gold was glänzt. Es ist harte Arbeit, das Abteilungsdenken aufzubrechen, wirkliche Teamarbeit begreifbar und erlebbar machen. Manche Menschen stoßen dabei an ihre Grenzen und haben ihre Schwierigkeiten damit mit den Hierarchien auch (vermeintliche) Machtverhältnisse zu Gunsten des großen Ganzen aufzugeben.

Auf der Kundenseite bietet das “neue Web” eine unendliche Vielfalt die eigenen Wünsche ins Produkt einzubringen, zu gestalten, mitzubestimmen. Das sich dadurch für das Unternehmen ganze Designabteilungen quasi auslagern lassen, berichtet uns das Kapitel Interaktive Wertschöpfung. Threadless macht in T-Shirts, salopp ausgedrückt. Es werden jedoch nur die T-Shirts wirklich hergestellt, die von den Kunden am höchsten bewertet werden und sehr häufig machen Designs von Kunden selbst das Rennen. Letztlich ist Threadless eine gigantische Kommunikationsplattform auf der die Kunden großen Anteil am aktuellen Verlauf haben. Geprägt von Vertrauen auf beiden Seiten. Faszinierende Unternehmensstory.

Don Tapscott nimmt uns im Kapitel Mit Enterprise 2.0 gewinnen mit auf eine Reise zum Thema Kollaboration. Diese neue Zusammenarbeit betrifft nicht nur Mitarbeiter untereinander und mit Kunden, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Und er spricht das neue Paradigma der Offenheit an. Das ist oft eine schwere Kost für Unternehmenslenker, da sie ihre Felle davon schwimmen sehen, Angst haben die Kontrolle aus der Hand zu geben und sich nicht in die neue Denke einfinden (wollen). Das alles bedingt ein Überdenken der Unternehmensstrategie. Am besten mit Mitarbeitern und Kunden zusammen.

Eine überaus interessante Fallstudie liefert Craig Cmehil im Kapitel SAP: Der Aufbau von Communities im Unternehmen. Er beschreibt unter der Überschrift ein Praxisratgeber für einen Community-Evangelisten seinen Weg funktionierende Communities aufzubauen und zu nützlichen Werkzeugen zu entwickeln. Sehr kurzweilig und lehrreich.

Das war eine Auswahl der verschiedenen Fachbeiträge die Sie in diesem Buch erwarten. Von mir bekommt es 5 Sterne, da es die Thematik durch fundierte Texte von vielen Seiten beleuchtet und die Abwechslung zwischen Case Studies und fachlichen Abhandlungen bietet. Der Titel die Kunst loszulassen weißt schon darauf hin, dass neue Zeiten neues Denken erfordert. Doch wie spannend und abwechslungsreich es dann werden kann, zeigen uns die Artikel im Buch. Dass ich die Gelegenheit hatte, das Buch bereits vor dem Erscheinen zu lesen, hat mich ganz besonders gefreut und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen!

GasBudget.jpgIn vielen Unternehmen, ob nun groß oder klein, nimmt Controlling einen immer größeren Raum ein. Und leider treibt es manchmal schon fast irrwitzige Blüten. Controlling um seiner selbst willen, hat noch nirgends Sinn gemacht. Und nur damit ich Zahlen VORweisen kann, um BEweisen zu können, dass ich mich im Vergleich zu letztes Jahr verbessert habe, sagt auch nicht wirklich etwas aus.

Denn welche Vergleiche machen wirklich Sinn?

Ist es nicht so, dass eine Steigerung des Umsatzes von 7 % im Vergleich zum Vorjahr zwar augenscheinlich für das eigene Unternehmen gut ist. Wenn jedoch im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Steigerung der Branche bei 12 % lag und mein wichtigster Wettbewerber 25 % erreicht hat, dann erscheint meine Leistung in einem ganz anderen Licht.

Lassen Sie uns in dem Zusammenhang einen Blick auf die jährlichen Budgetverhandlungen werfen und den daraus resultierenden fixierten Zielen. Nehmen wir einen Abteilungsleiter der in seinem MBO-Gespräch als Ziel eine Steigerung der Produktivität von 7 % mit seinem Vorgesetzten vereinbart. Daran geknüpft ist ein leistungsbezogenes Vergütungsmodell das ihm bei Erreichen des Ziels eine Prämie/einen Bonus verspricht.

Gut, wie wirkt sich das nun aus?

Der Abteilungsleiter wird höchstwahrscheinlich schon vorher durchkalkuliert haben, ob dieses Ziel einigermaßen erreichbar ist. Und er wird sich dabei hauptsächlich an den Zahlen der vorherigen Jahre orientieren.

Weiter gedacht:

  • Welchen Blickwinkel wird er durch diese Art der Zielvorgabe einnehmen?
  • Wird er sich am gesamten Unternehmen orientieren und in seiner Arbeit versuchen, für alle das beste herauszuholen?
  • Oder wird er sich tendenziell vorrangig damit beschäftigen, wie SEIN Ziel umgesetzt werden kann?

Und noch weiter gedacht: Wenn absehbar ist, dass er sein Ziel erreichen wird, wie wird es mit seiner Motivation aussehen, noch viel mehr daraus zu machen? Ich stelle hier mal die provokante These in den Raum, dass er sich kaum noch wirklich anstrengen wird, sein Ziel um ein vielfaches zu übertreffen, da es sich ja durch den gedeckelten Bonus sowieso nicht auszahlen wird.

Spätestens seit Mythos Motivation von Reinhard Sprenger ist das Thema Prämien und Co. durchleuchtet worden. Mit dem Ergebnis, dass die gängigen Anreizsysteme gerade zur Manipulation einladen und persönliche Motivation damit begraben.

Was tun?

Eine Alternative bietet hierbei das Konzept des Beyond Budgetings. Es geht von völlig anderen Prämissen als das herkömmliche Controlling aus.

Dazu ein Zitat aus dem Buch Beyond Budgeting von Niels Pfläging:

Unternehmertum hat nicht die primäre Aufgabe, Profit zu maximieren, sondern menschliche Fähigkeiten fruchtbar zur Wirkung zu bringen. Erfolg wird dann nicht mehr in Geldeinheiten gemessen, sondern am individuellen und kollektiven sozialen Fortschritt.

Mir ist natürlich klar, dass ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, denn es scheint im ersten Augenblick eine Utopie und Traumwelt zu sein. Daher einige praktische Möglichkeiten um diese Art der “Denke” umzusetzen.

Beyond Budgeting stellt z. B. statt fixierter Ziele relative Ziele auf. Dazu können Ranglisten verwendet werden, um externe und auch interne Leistungsvergleiche darzustellen. Wenn sich nun ein Unternehmen in der Rangliste im Markt am 7. Platz befindet, dann ließe sich als relatives Ziel das Erreichen des 5. Platz aufstellen.

Des weiteren können verdichtete Indikatoren, Benchmarks, Ist-Ist-Vergleiche dafür eingesetzt werden. Der Vorteil ist, dass diese relativen Ziele nicht unbedingt jedes Jahr überarbeitet werden müssen, sondern über einen längeren Zeitraum relevant bleiben.

Und damit ist es z.B. nicht mehr das Ziel einen bestimmten Prozentsatz mehr an Umsatz zu erreichen, sondern das Augenmerk darauf zu richten, im Vergleich zum Markt eine bessere Position zu erlangen. Dadurch rückt das gesamte Unternehmen in den Vordergrund und nicht mehr einzelne Personenziele. Gewinnbeteiligungen am Gesamtvolumen berechnet, richten den Fokus auf das WIR.

Außerdem bietet es den Mitarbeitern die Möglichkeit die Konsequenzen ihres Handels besser zu durchschauen und früher Anpassungen vorzunehmen.

Eine weiterer Aspekt dieser Sichtweise bezieht sich auf das vorhandene Wissen im Unternehmen. Wenn ich auf MEINE Ziele fixiert bin, da ja auch MEIN Einkommen davon abhängt, werde ich höchstwahrscheinlich Kollegen eher als Konkurrenten sehen und MEIN Wissen nicht in dem Maß teilen, wie es für das gesamte Unternehmen gut wäre.

Das Thema Beyond Budgeting kann in diesem Rahmen nur angerissen werden. Sie können sich über Literatur weiter dazu informieren:

Dann noch ein paar Unternehmen, die Beyond Budgeting einsetzen:

Aldi, Dell, dm-drogerie-Markt, Semco, Svenska Handelsbanken, Toyota

Was halten Sie von diesem Ansatz? Schreiben Sie mir Ihre Ansichten, ich bin schon gespannt darauf!

Wikis bieten ja eine nahezu unerschöpfliche Quelle an Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen. Und die einfache Handhabung und geringen Kosten machen es zu einem attraktiven Werkzeug.

Auf der anderen Seite gibt es viele Unternehmer, vor allem in KMUs, die zwar von Wikis vielleicht schon mal etwas gehört haben, sich jedoch nichts konkretes darunter vorstellen können.

Für einen Kooperationspartner habe ich vor kurzem eine Zusammenfassung mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für Wikis in Unternehmen geschrieben. Diese Liste erhebt keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit und soll vor allem anregen, über den eigenen Bedarf nachzudenken.

Die Kurzfassung ist hier zu finden. Und wer möchte kann gern die ausführliche Version bei mir per Mail anfordern.

Zu allen Fragen dazu stehe ich natürlich gern zur Verfügung. Oft lässt sich schon in einem kurzen Gespräch ein großer Nutzen identifizieren. Wieso machen Sie nicht einfach mal die Probe auf’s Exempel? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen.

An dieser Schlagzeile bin ich gestern hängen geblieben:

Autoritäre Manager verursachen Pleiten

So titelt das Handelsblatt und bezieht sich dabei auf eine Untersuchung des Kreditversicherers Euler Hermes und der Universität Mannheim. Der Grund für die Studie war herauszufinden, worin die Gründe für die immer noch sehr hohe Zahl für Unternehmensinsolvenzen liegen. Die repräsentative Studie brachte folgendes zum Vorschein:

Die befragten Insolvenzverwalter sind sich einig, dass in der Regel nicht nur ein Faktor, sondern ein ganzes Bündel an Ursachen für den Zusammenbruch eines Unternehmens verantwortlich ist. An erster Stelle stehen:

  • 79 % Fehlendes Controlling
  • 76 % Finanzierungslücken
  • 64 % unzureichenden Debitorenmanagement
  • 57 % autoritäre, rigide Führung

Dann folgen

  • 44 % ungenügende Transparenz und Kommunikation
  • 42 % Investitionsfehler
  • 41 % falsche Produktionsplanung

Unterschiede treten vor allem bei der Größe der betroffenen Unternehmen auf. Auffällig ist dabei, dass vor allem inhabergeführte Betriebe verspätet Anträge auf Insolvenz stellen. Das hat vor allem psychologische Gründe:

95 % der Befragten haben Angst vor Bloßstellung vor Bekannten und in der Branche

Außerdem sind fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse typisch für inhabergeführte Unternehmen. Meist liegt das darin begründet, dass sich hier sehr gute Fachleute selbständig gemacht haben, denen jedoch das betriebswirtschaftliche Knowhow fehlt.

Aus dieser Studie lassen sich nun die verschiedensten Schlüsse ziehen. Zum einen, dass vor allem bei finanziellen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen noch großer Nachholbedarf steht. Zum anderen jedoch kommen hier wieder sehr menschliche Züge zum Vorschein. Und diese spiegeln für mich im Großen wie im Kleinen wider, wie hierzulande über Fehler und Schwächen gedacht wird.

Noch einmal zum Mitdenken: 95 % geben an, dass sie aus Angst vor Bloßstellung zu spät um Unterstützung bitten. Also im Prinzip fast jeder Betroffener.

Woran liegt das? Wieso kommt das schon fast einem persönlichen Knock Out gleich, wenn man nicht mehr weiter weiß und darum um Unterstützung bittet? Werden wir denn wirklich immer mehr zu Einzelkämpfern, für die das Image der Wertemaßstab ist? Und wenn dieses Bild nach außen zu bröckeln anfängt, Risse bekommt, auch gleichzeitig unser ganz persönlicher “Mensch-Wert” den Bach runtergeht?

Sollte es nicht möglich sein, ohne Befürchtungen seinen Weg zu gehen auch und vor allem in geschäftlichen Dingen? Um Hilfe zu bitten, hat etwas mit Mut zu tun und nicht mit Schwäche. Dadurch kann ich wachsen und lernen. Und dieses Umdenken würde uns gut tun. Im Kleinen wie im Großen.

Wenn ich nun noch einmal auf die oben angeführten Ursachen zurückkommen, dann haben die ersten drei mit den fachlichen betriebswirtschaftlichen und systematischen Lücken im Unternehmen zu tun. Diese lassen sich am schnellsten durch Wissenserwerb schließen.

Wie steht es jedoch mit dem Punkt 4? Autoritäre und rigide Führung spielen zu 57 % eine Rolle bei Unternehmenspleiten. Ich hab mal schnell mein Fremdwörterbuch befragt, was es denn genau zu “rigide” zu sagen hat. Und dabei habe ich eine interessante Auflistung gefunden:

Ri|gi|di|tät die;
a) Unnachgiebigkeit; b) Unfähigkeit, sich wechselnden Bedingungen schnell anzupassen (Psychol.).

Eine Führung die dazu neigt, unnachgiebig zu sein und sich als unfähig erweist, sich wechselnden Bedingungenen schnell anzupassen, ist doch eigentlich schon fast ein Relikt, oder…? Was steckt hinter solchen Verhaltensweisen? Kein Mensch macht ja etwas umsonst, wie wir aus der Psychologie seit langem wissen. Was könnte also der Benefit sein?

Meine These ist eine sehr menschliche: Wer generell zu einem solchen Verhalten neigt, hat häufig Angst die Kontrolle zu verlieren. Oder anders ausgedrückt, viele dieser Menschen brauchen die Kontrolle um ein inneres sicheres Gefühl aufzubauen “ja, ich hab alles im Griff, es ist alles gut”. Das zeigt sich auch häufig darin, dass vieles lieber selbst gemacht wird, bevor es delegiert wird. Wahre Verantwortung nur sehr ungern aus der Hand gegeben wird, da sich sonst das “sichere Gefühl” verliert und auch ein Teil des eigenen Wertes gleich mit abgegeben wird.

Das ist auch nur mal ein erstes Andenken von meiner Seite zu dieser Materie. Wer mag, kann gern seine Sichtweise in einen Kommentar zu diesem Beitrag packen.

Vielleicht zum Schluss noch ein paar Ideen, was möglich ist, um es Menschen leichter zu machen, sich Stück für Stück aus der Rigidität zu befreien und zu einem souveränen Führungsverhalten zu finden:

  • Suchen Sie sich Möglichkeiten zum Austauschen. Nutzen Sie dabei Foren, Veranstaltungen von Gleichgesinnten aus der Branche oder auch anderen Fachgebieten.
  • Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie Führungsseminare.
  • Sprechen Sie mit Beratern (auch bei den Kammern und Instituten gibt es dazu Abteilungen) und holen Sie sich immer wieder neue Anregungen.
  • Wenn möglich, dann nehmen Sie an Mentoring-Programmen teil und/oder suchen Sie sich einen Business-Angel.

Denn soweit wie in diesem Zitat sollte man es wahrlich nicht kommen lassen :-)

Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft.
Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner

Nachdem mein erster Beitrag zum Thema “Wie ich die Dinge geregelt kriege” ja doch mal ein Ende finden musste, hatte ich einige Details übersprungen. Diese werd ich hier immer mal wieder einschieben und vielleicht sind sie dem einen oder anderen als Beispiel nützlich.

Wie verwalten Sie Ihre aktuellen Projekte?
Wenn es Ihnen ähnlich geht wie mir, dann gibt es Zeiten, da sind sehr, sehr viele Bälle auf einmal in der Luft zu halten und Zeiten da wird’s wieder ein wenig ruhiger. Und um in dem ganzen Spiel die Übersicht zu behalten, bin ich dazu auf ein eigenes Ordnungssystem übergegangen:

Die chaotische Ablage

Vielleicht kommt Ihnen diese Bezeichnung in einem anderen Zusammenhang irgendwie bekannt vor. Und da haben Sie völlig recht, das ganze System stammt urprünglich aus der Lagerhaltung.

Um nicht ewig viel Platz zu verschwenden, ging man in Zeiten der EDV irgendwann dazu über, den Computer einfach freie Plätze bestimmen zu lassen und dort die gerade gelieferte Ware abzulegen. Das bedeutet es gibt keine Platzverschwendung mehr durch künstlich freigehaltene Regale (hier darf nur Ware X rein). Um ihre Waren wieder zu finden müssen Sie dann nur den Computer bemühen, der sich den Ort natürlich genau gemerkt hat.

Dieses System lässt sich nun auf aktuelle Projektverwaltung übertragen. Zum ersten Mal bin ich über die Seite methode.de darüber gestolpert. (Diese Homepage kann ich übrigens nur wärmstens zum Stöbern empfehlen, die verschiedenen kostenlosen Methodentrainings sind überaus gehaltvoll und nützlich.)

Für mich waren primär folgende Ziele für meine Projektverwaltung wichtig:

  1. Keine wachsenden Stapel mehr auf meinem Schreibtisch.
  2. Jederzeit Zugriff auf alle zusammengehörenden Einzelteile eines Projekts.
  3. Schnelle und unkomplizierte Neuanlage von Projekten.
  4. Übersichtliches Inhaltsverzeichnis und einfache Dokumentation an einem Ort.

zu 1. Kampf dem Stapel
Diese Stapelkrankheit kennt wohl jeder, der auch nur im entferntesten mit einem Büro zu tun hat. Nur mal schnell ablegen… Und das ist dann auch schon der Beginn der Papieralpen. Deshalb hab ich begonnen mit der chaotischen Ablage zu arbeiten. Dazu können Sie entweder einen Tischordner wie z. B. den hier von Leitz verwenden mit 12, 31 oder A-Z Register oder Sie machen gleich eine Hängeregistratur draus. Und verwenden zum Aufbewahren einen Ständer wie den von Helit. Die lassen sich auch sehr gut stapeln.

Der Unterschied liegt darin, dass sich ein Tischordner eher dafür eignet, wenn ihre Projekte meist aus max. 10-12 Blättern bestehen. Falls sich meistens mehr Material ansammelt, ist die Hängeregistratur auf jeden Fall besser geeignet. Hier gibt’s zum Mitnehmen auch Koffer, in die die Register perfekt hineinpassen.

Bei einem Tischordner sind die Fächer ja bereits durchnummeriert. Bei Verwendung der Hängeregistratur werden die Schildchen dann ebenfalls fortlaufend benannt. z. B. mit A1 oder Aufgabe 1 oder direkt nur die 1. Das ist jetzt völlig Jacke wie Hose. So sieht z. B. mein Koffer aus:

Das lässt sich selbstverständlich auch mit einem Mappenwagen lösen, falls Sie z. B. mehr als 25 Projekt gleichzeitig offen haben.

zu 2. Alles hat einen Ort und alles hat seinen Ort
Dieses Grundprinzip aus KVP / Kaizen hat sich auch hier bewährt. Dadurch, dass Sie alle Teile eines Projekts mit der chaotischen Ablage an einem Ort versammeln, erledigt sich das hektische Suchen nach der Notiz oder jenem Zettel usw. dann von selbst.

Ebenso einfach lassen sich nun neue Informationen, Schriftstücke, Einzelheiten, Notizen und anderes mehr, automatisch gleich dem richtigen Projekt zuordnen.

Damit Sie nun auch wissen, in welchem der Fächer Ihr Projekt zu finden ist, machen Sie sich eine Projekt-Liste z.B. in Word oder Excel. Für Excel hab ich hier ein Beispiel für Sie vorbereitet. Am schnellsten haben Sie darauf Zugriff, wenn Sie diese Liste direkt auf Ihrem Desktop abspeichern. Wer das ganze gern mit einem Wiki erstellen möchte, kann hier in meinem ersten GTD-Beitrag noch näheres nachlesen.

zu 3. Neues Projekt - neues Glück
Jedes Projekt braucht nun einen passenden Titel. Und da bietet sich schon bei der Namenswahl an, so konkret und knackig wie möglich zu formulieren. Das darf dann auch ruhig mal weniger ernst sein, denn ist ja Ihre Liste, sieht ja keiner und warum darf man denn mit Schreibkram nicht auch ein wenig Spaß haben. Ich oute mich da gleich mal: Mein Projekt für die aktuelle Steuererklärung heißt z.B. bei mir: “P EKSt 2005 ohne blaue Flecken erledigen

Das “P” steht dabei für Projekt im Sinne von Geschäftsprojekte. Es gibt z. B. noch “I” für Individuelle Projekte und die sind dann privater Natur. Diese Buchstaben helfen mir im Wiki meine Projekte von den “Schritte-Listen” zu unterscheiden. Damit’s besser vorstellbar ist, hier noch ein pdf dazu.

So, wieder zurück zur Projekt-Liste: Diese füllt sich nun bei A1, A2 usw. mit den einzelnen Projekten. Des weiteren können Sie dann diese A-Bezeichnungen auch noch bei anderen zugehörigen Dateien im Computer verwenden. Wenn beispielsweise eine eMail zum Projekt A1 gehört, dann schreib ich das als Ergänzung gleich in den Betreff hinein. So seh ich dann auf einen Blick, welche eMails zu welchen Projekten gehören.

Neue Projekte lassen sich nun ganz leicht mit Hilfe der Liste in ein passendes Aufgabenfach zuordnen.

Einen Haken hat die Sache allerdings. Und das ist das mit der Selbstdisziplin. Wir sind oft so schnell bei der Hand damit, für eine systematische Ordnung keine Zeit zu haben. Und verbringen dann später meist doppelt und dreifach soviel Zeit damit etwas zu suchen. Machen Sie es sich leichter. Fangen Sie an, neue Informationen zu bestehenden Projekten direkt dort einzuordnen. Belohnen Sie sich damit selbst, denn es kommt ja ausschließlich Ihnen zu Gute.

Der Drang lieber der sofortigen Belohnung (wenn ich das schnell auf den Stapel lege, brauch ich mich nicht mehr länger damit beschäftigen und kann ja mit was anderem weitermachen...) nachzugeben ist natürlich groß. Doch wenn Sie sich die Frage stellen:

Für was werd ich mir später mehr dankbar sein? Für’s jetzt kurz Zeit nehmen und einordnen oder später für’s suchen müssen?

Dann denke ich wird die Antwort ziemlich klar ausfallen und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, werden Sie relativ schnell ganz automatisch ablegen.

zu 4. Übersicht und Doku
Mit Hilfe der Projektliste haben Sie eine Aufstellung Ihrer aktuellen Projekte auf einen Blick. Das ist schon mal enorm hilfreich, um offene Fäden zu verknoten. Darauf aufbauend können Sie nun für einzelnen Projekte auch eine Dokumentation beginnen. Wenn Sie mit Excel arbeiten, dann benennen Sie z.B. ein neues Tabellenblatt mit A1 usw. Hier können Sie nun hier alles an Einzelschritten, nötigen Aktionen, generellen Überlegungen und alles andere was Ihnen zu diesem Projekt wichtig erscheint gleich festhalten.

Eleganter, da verlinkbar, geht das natürlich mit einem Wiki. Doch wie auch immer das ganze gelöst wird, wichtig ist einzig und allein, dass Sie für Ihre Projekte einen Ort haben, nichts mehr verloren geht und leicht etwas ergänzt oder gelöscht werden kann.

Für mich ist die Dokumentation ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Und dass ich nicht mehr in 5 verschiedenen Dateien rumspringen muss, sondern meine ganze Projektverwaltung inkl. aller Informationen an einem Ort habe, ist für mich sehr wertvoll.

So, jetzt bleibt mir nur nur noch danke zu sagen, für Ihre lange Puste ;-) Und bevor ich’s vergesse, hier finden Sie einen weiteren Bericht zu diesem System mit der Projektverwaltung.

So, Dr. List hat gerufen, hier und hier und endlich komme ich dazu dem Aufruf zu antworten ;-) Mit Getting Things Done nach David Allen (GTD wie Insider sagen) beschäftige ich mich schon eine ganze Weile. Da ich zu den Menschen gehöre, die sich leicht verzetteln, weil sie permanent neues Zeug im Kopf haben, ist das für mich fast schon lebensnotwenig ein System zu haben.

Ein System, das als Auffangbehälter dient um das herumschwirrende Zeug einzufangen und zur Bearbeitung strukturiert. Das ist sozusagen das Herzstück meiner Organisation. Drumherum gibt’s noch ein paar weitere Tools, die ich entwickelt habe, um z. B. für mich zu Priorisieren. Denn das fehlt mir ein wenig am GTD-System.

So, da mache ich mal eine Auflistung:

Kalender, Terminverwaltung
Hier nutze ich ganz einfach Outlook. Allen Unkenrufen von wegen Sicherheit usw. zum Trotz. Für mich ist es ideal. Ich kann’s mit meinem Palm synchronisieren und ich mag das Programm einfach.

Projektverwaltung
Dazu setze ich das Notebook Wiki ein. Ein kleines Programm, das direkt als .exe Datei läuft und zum Mitnehmen locker auf einen Stick passt. Vielen Dank nochmal an Martin für den Hinweis darauf. Da es eben ein kleines Programm ist, steht jetzt das Design hinten an. Für mich völlig in Ordnung, denn ich bin jetzt nicht unbedingt so ein visuelles Tierchen ;-)

Aufbau der Listen:

  • Geschäftsprojekte und individuelle Projekte
  • Besprechen mit…
  • Vielleicht irgendwann
  • Kontakte
  • verliehen
  • Blogthemen
  • Checklisten (von speziellem online-banking bis zu diversen Neuinstallationen stehen da verschiedenste Listen drin)
  • Merkblatt (darauf wird alles schnell notiert, was mir am Computer so durch den Kopf geht und zu erledigen ist)
  • verschiedensten Nächste-Schritte-Listen (daheim, Mail, Telefon, Internet, Computer usw.)
  • Koffer (steht für mein Ordnungssystem bei aktuellen Aufgaben, dazu in einem anderen Beitrag mehr)

Jede dieser Listen hat dann diverse Unterpunkte. Jeder dieser Unterpunkte bekommt als erstes ein Datum, damit ich beim Durchsehen weiß, wann ich den Eintrag gemacht hab. Wer’s ganz genau wissen will, dem hab ich hier ein pdf hineingestellt, in der ein Auszug meiner Liste sichtbar ist.

Archiv:

Da ich zu den Sammlerinnen gehöre und überhaupt oft vieles verschiedenste Material relativ griffbereit brauche, bin ich dem simplify-Vorschlag gefolgt und hab dazu eine Hängeregistratur aufgebaut. Einen Mappenwagen der zwei Schritte von meinem Schreibtisch wegsteht, damit ich wenigstens noch ab und zu meinen Hintern hoch kriege, wenn ich nur im Büro sitze ;-)

In diesem sind die Mappen alphabetisch geordnet drin und enthalten alles, was mir aufhebenswert erscheint. Damit ich hier nicht einen Berg ansammle, der dann irgendwann mal archiviert gehört, befinden sich am Ende des Wagens immer genügend leere Mappen und eine Mappe, die Schildchen und so Zeugs enthält. Es hat sich für mich bewährt, die Sachen sofort abzulegen. Und da ich mir ja Gedanken über einen passenden Mappennamen machen muss, findet auch in meinem Kopf gleich eine passende Kategorisierung statt.

Wiederkehrende Aufgaben:

Hierzu lege ich mir Serien-Aufgaben in Outlook an. Da gibt’s z.B. eine Aufgabe, die sich jeden Montag zeigt: Uni-Bibliothek kontrollieren. Denn wer schon mal in der Uni-Bib Bücher zu spät zurückgebracht hat, weiß, dass die Mahngebühren gesalzen sind und sich unglaublich schnell erhöhen. Und damit ich solche Sachen nicht ständig irgendwie im Kopf haben muss, hab ich mir einmal die Arbeit gemacht und eine Liste von solchen wiederkehrenden Aufgaben erstellt und diese dann ins Outlook reingeschrieben.

Datumslisten:

Eine Sache, die ich auch aus dem GTD-System in mein Outlook transferiert habe, sind die Datumsaufgaben. Das ursprüngliche System funktioniert mit einem Karteikasten und Karteikarten. Auch hier hab ich mir einmal die Arbeit gemacht und das ganze in Outlook angelegt. Es gibt nun Serienaufgaben, die immer jeden 1. des Monats angezeigt werden, jeden 2. des Monats usw. Und zusätzlich noch Monatsaufgaben, die ca. 5 Tage vorher als Erinnerung gezeigt werden. Der Titel ist bei diesen Aufgaben, bis auf das Datum, völlig identisch: “Was am …. zu erledigen ist

Wenn nun etwas termingebunden zu erledigen ist, oder ich eine Aufgabe an seinem bestimmten Tag beginnen möchte o.ä. Dann trage ich in dieser Serienaufgabe den Punkt im Notizfeld ein. Für mich ist das superpraktisch, denn ich muss mir damit nicht mehr meinen Kalender vollpflastern und ich werde automatisch am richtigen Tag erinnert.

Ideenentwicklung:

Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was ich vor Mindmapping gemacht habe. Ich nutz das schon so lange, dass es für automatisch der erste Schritt ist, wenn ich Ideen sammle für ein Projekt. Die erste Map entsteht bei mir immer mit der Hand. Hat für mich einfach eine andere Qualität, als mit einem Programm zu starten. Während des Schreibens fließen die Ideen auch anders als an der Tastatur. Danach arbeite ich meistens mit dem Programm MindJet weiter. Obwohl ich da Dr. List zustimmen muss, die Funktionen sind inzwischen so übermächtig, dass bald nix mehr vom ursprünglichen simplen System übrig ist.

Schreiben
Ich schreib schon seit dem ich einen Stift halten konnte. Und das ist mir geblieben. Für mich eine der wichtigsten Fähigkeiten, derer ich mächtig bin.

Morgenseiten:

Die Morgenseiten sind ein wunderbares Instrument, das ich aus dem Buch Der Weg des Künstlers im Beruf habe. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeden Morgen als erstes mal drei Seiten schreiben ohne Pause. Den Kopf leeren. Hat oft fantastische Folgen… Und um es gleich vorweg zu nehmen, ich schaffe es auch nicht jeden Tag. Trotz alledem, wer gern schreibt sollte in dieses Buch mal reinschauen. Für mich sind die Morgenseiten oft ein Ort zum Entwickeln von neuen Ideen, nachdem ich erst mal meinen ganzen Gedankenmüll abladen konnte.

Tagebuch:

Ja, ein Tagebuch schreibe ich auch noch. Das ist, im Gegensatz zu den Morgenseiten, eine Möglichkeit für mich über bestimmte Themen nachzudenken oder auch einfach nur schöne und weniger schöne Erlebnisse festzuhalten und aus mir herauszuschreiben.

Blog:

Mein Blog ist eine Möglichkeit für mich, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Nutzen zu bieten. Interessante Links zu sammeln und Anregungen zu bieten. Hier nochmal ein dickes Dankeschön an Siegfried, der sich mit viel Geduld meinen ganzen Fragen gewidmet hat und mir immer wieder als Experte zur Verfügung steht. Und natürlich an Martin, meinem ganz persönlichen Blog-Meister ;-)

Lesen
Auch zum Lesen eine eigene Rubrik, weil es das ist, was ich fast noch mehr liebe als das schreiben.

Blogs lesen:

Hierzu nutze ich zum einen die neue google Desktopsearch mit der Seitenleiste und zum anderen verwende ich den RSS-Reader von Siegfried Hirsch.

Fachliteratur:

Wenn ich mir all die Fachbücher, die ich lese, kaufen müsste, dann hätte ich mir schon bestimmt 2x ein neues Auto leisten können… Daher nutze ich sehr oft die Uni-Bibliothek und dort vor allem die Fernleihe. So, kann ich mir von allen Uni-Bibliotheken in ganz Bayern Bücher für 4 Wochen und mehr ausleihen und das ohne jede Kosten.

Dazu muss man keineswegs Student sein. Nein, Sie können sich als Stadtbenutzer registrieren lassen und ganz praktisch über’s Internet nach Literatur in den Datenbanken suchen. Ich nehm mal an, dass das außerhalb von Bayern bestimmt ein ähnliches vernetztes System pro Bundesland gibt.

In meiner Tasche, die ich immer dabei hab, ist immer ein Buch drin. Denn egal wo man sich grad befindet, es gibt ständig wieder Wartezeiten und da hat es sich bewährt, was zu lesen zu haben. Das ganze kombiniert mit farbigen Post-Its, an interessanten Stellen eingeklebt, geht keine wichtige Info verloren.

Fachzeitschriften:

Les ich mit Eselsohren und Leuchtstift. Was ich ja bei meinen Büchern nicht über’s Herz bringe. Wie sinnvoll es auch sein mag.

So, ich denke, damit hätt ich mal das Wichtigste. Und wenn Sie sich jetzt fragen, wann arbeitet die WissensAgentur eigentlich…? Dann bleibt mir nur die relativ lapidare Antwort: Ich schalt oft meinen Fernseher 14 Tage lang nicht ein, lese keine Tageszeitungen und hab das Glück der Selbständigen mir meine Zeit frei einteilen zu dürfen. ;-)

Lesefutter

Der BereichLesefutter umfasst nur Bücher die ich selbst gelesen habe und die mir wertvoll sind. Um Ihnen einen Eindruck vom Inhalt zu verschaffen, habe ich jeweils eine kurze Beschreibung hinzugefügt.

Bis jetzt gibt es folgende Kategorien:

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und wertvolle Erkenntnisse! Und wenn Sie zu einem bestimmten Themenbereich Bücher suchen, können Sie mich gern ansprechen. Da ich viel lese aus den verschiedensten Gebieten, kann ich Ihnen vielleicht noch die eine oder andere Empfehlung geben. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

KATEGORIE
Älter werden

Lieber alt und gesund - David Snowdon

Lieber alt und gesund.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
In diesem Buch schreibt Dr. Snowdon über seine Langzeitstudie zu Alzheimer. Er hat durch Nonnen des Ordens Schulschwestern von Notre Dame Einblicke bekommen, die anderen Forschern bis dato verwehrt waren.

Seine Forschungen belegen eindeutig, dass Gehirntraining, Bildungserwerb, vor allem lesen und schreiben Voraussetzungen schaffen können, um Alzheimer hinauszuschieben. Ebenso gehört ein gesundes Sozialleben, ein positives Lebensgrundgefühl und eine ausgewogene Ernährung dazu.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern es handelt von liebenswerten Menschen, die ihr Leben in den Dienst der Wissensweitergabe gestellt haben. Faszinierend zu lesen und ein Appell an jeden einzelnen.

Denn wie auch Bauchmuskeln können wir uns “Gehirnmuskeln” nur selbst antrainieren.

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Alt! - Richard Haimann

Alt.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Wer sich über die demographische Entwicklung und ihre Folgen umfassend informieren möchte, dem sei diese Buch wärmstens ans Herz gelegt.

Es werden klare Worte über Chancen und Risiken verschiedenster Branchen gesprochen. Wer sie beherzigt schafft sich schon jetzt einen guten Stand in der größten Käuferschicht der Zukunft.

Doch nicht nur für Unternehmenslenker ist das Buch eine interessante Lektüre, sondern für jeden der sich Gedanken über seine Zukunft macht. Ob nun in Sachen Geld, Immobilien, Gesundheit usw.

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KATEGORIE
Belletristik

ps-ich-liebe-dich.jpgP.S. Ich liebe Dich - Cecelia Ahern

Von diesem Buch haben Sie vielleicht schon gehört und haben es vielleicht auch schon gelesen. Der Titel und die Berichte in den Medien verführen dazu, es unter Kitsch und leichte Romanlektüre abzuhaken. Doch das ist es keineswegs.

In dem Buch geht es um Holly die ihren geliebten Mann durch eine Krankheit verliert. Sie hat keine Ahnung wie es weitergehen soll und auch ihre Freunde haben es schwer zu ihr durchzudringen. Ein Packen Briefe, den ihre Mutter ihr eines Tages gibt, reißt sie aus ihrer Lethargie heraus. Gerry, ihr verstorbener Mann hat ihr Briefe hinterlassen. Kurze Briefe, einen für jeden Monat. Und in jedem Monat gibt es eine Aufgabe für sie.

Was diese Aufgaben sind und wie sie Holly nach und nach wieder ins Leben zurückführen ist eine wunderbare Geschichte, die Cecelia Ahern da erzählt. Sie schreibt über Freundschaft und was der Kern dessen ist, was Leben heißt. Es ist auch ein Buch über Trauer und die Zeit, in denen es keine Auswege zu geben scheint. All dies findet sich hier wieder. Lesen Sie es, Sie werden etwas finden, das Sie mitnehmen können.

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Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger

zeitreisenden.jpgEiner der Romane, die mich seit langem wie nichts anderes verzaubert haben. In diesem Buch geht es um die Geschichte von Claire und Henry. Henry kann durch die Zeit reisen. Allerdings hat das ganze einen Haken, den er kann weder bestimmen, in welcher Zeit er landen wird noch wann er durch die Zeit reisen möchte.

Während seiner Reisen begegnet er Claire. Als junges Mädchen, als Frau immer wieder in einer anderen Zeit treffen sie aufeinander. Wie sich daraus eine zauberhafte Liebesgeschichte entwickelt mit bittersüßen Anklängen ist eine gelungene Erzählung in die uns die Autorin hier mitnimmt. Wer gern eine romantische Auszeit aus seinem Alltag nimmt, wird dieses Buch lieben.

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KATEGORIE
Finanzen

Bequem reich werden durch kluges Investieren - Paul B. Farrell

Der Originaltitel des Buches “Lazy Person’s Guide to Investing” bringt es für mich noch etwas besser auf den Punkt, um was es dem Autor geht. Nämlich, dass viele Leute einfach keinen Bock haben, sich soo intensiv mit Ihren Finanzen zu beschäftigen und es nichtsdestotrotz ein zentrales Thema ist. Und genau für diese “faulen Leute” gibt es in diesem Buch einige Hilfestellungen. Farrell hat lange Jahre in der Finanzbranche gearbeitet und unzählige Kolumnen und Artikel zum Thema Investieren geschrieben. Der Ausschlag zu diesem Buch war eine Kolumne in der er die LeserInnen aufforderte, für die ihrer Meinung nach bequemsten Portfolios zu voten. Und the winner is… Die ersten drei Plätze wurden mit Portfolios besetzt, die so nette Namen haben wie “Couch-Potato-Portfolio“.

Dahinter verbergen sich äußerst einfache Konstruktionen aus der Kombination von Indexfonds und Anleihenfonds. Das Siegerportfolio besteht beispielsweise aus nur zwei Fonds und erwirtschaftet eine durchschnittliche Rendite von ca. 10 %. Das kann sich doch sehen lassen würden ich sagen. Farrell stellt in einer äußerst leicht verständlichen und amüsant zu lesenden Sprache einiger dieser Modelle vor, die sich alle seit vielen Jahren bewährt haben. Was ich persönlich äußerst interessant fand, war, dass die Fondsmanager die Farrell zitiert, zwar in ihrem Job Fonds managen und dort viele Umschichtungen vornehmen, ihre persönliche Finanzen jedoch sehr konservativ mit ähnlichen Modellen wie im Buch beschrieben anlegen. Das lässt einen doch nachdenken.

Ein weiteres sehr lesenswertes Kapitel ist der Teil über die Geldanlage für Kinder. Auch wenn uns das Phänomen des Zinseszinseffektes bekannt ist und immer wieder von verschiedensten Seiten um die Ohren gehauen wird, habe ich es noch nie so eindrücklich und nachhaltig beschrieben erlebt, wie in diesen Zeilen. Der Trick besteht nun mal in der simplen Tatsache frühzeitig mit anlegen zu beginnen und das Geld tatsächlich liegenzulassen bis zum Alter. Und so lässt sich z. B. mit einer einmaligen Geldanlage von 5.000 € bei der Geburt eines Kindes und einer regelmäßigen Wiederanlage der Zinsen bis zum Alter von 65 ein siebenstelliger Betrag bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 8-10 % erwirtschaften. Und auch wenn wir einen niedrigeren Zinssatz annehmen, gelangen wir auf große Summen, da die Zeit einfach für uns arbeitet.

Die empfohlenen Indexfonds sind fast ausschließlich Vanguard-Fonds die in Deutschland nur eingeschränkt erhältlich sind. Doch auch das ließe sich mit einem Brokerkonto bei einer ausländischen Bank lösen. Alternativ lässt sich das ganze möglicherweise über ETFs abbilden. Was hier jedoch in keinster Weise eine Empfehlung darstellen soll, sondern lediglich als Hinweis dient. Wie bei allen finanziellen Themen gilt auch hier - selbst informieren und wirklich verstehen - das sollte sich auch der bequemste Anleger zu Herzen nehmen.

Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall fünf Sterne, da es vor allem durch seinen überaus leichte Lesbarkeit ein komplexes Thema, Laien wie auch Fortgeschrittenen, sehr gut zugänglich macht.

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Das große Unvermögen - Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern - Marc Brost und Marcus Rohwetter

Dieses Buch greift eines der wichtigsten Themen unserer aktuellen Zeit auf: die große herrschende Unwissenheit in Bezug auf finanzielle Zusammenhänge. Der Untertitel mutet dabei fast schon etwas sarkastisch an: Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern.

Die beiden Autoren richten ein gnadenloses Licht auf fehlendes Wissen, dass fast jeder von uns hat. Oder können Sie mit Sicherheit sagen, dass Sie all die Finanzprodukte die es zu kaufen gibt, vollkommen verstehen, wie tatsächlich Lebensversicherungen und Co. funktionieren, welche Auswirkungen auch nur geringe Schulden in jungen Jahren auf unser Alter haben? In einer oft sehr plakativen und provokanten Sprache werden fehlende Hintergründe beleuchtet und klare Worte darüber gesprochen, dass es einen finanziellen Analphabetismus in Deutschland gibt. Die beiden Autoren wollen aufrütteln und aufzeigen, was jedem einzelnen von uns blühen kann, wenn er sich nicht intensiv mit seiner ganz persönlichen finanziellen Situation beschäftigt.

Sie pranger außerdem an, dass in Schulen keine Möglichkeiten geboten werden, zu lernen, mit Geld richtig umzugehen, richtige finanzielle Entscheidungen zu treffen. Was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat, war der Hinweis, dass sich - wenn überhaupt - hauptsächlich Banken in Schulen engagieren und - oh Wunder - natürlich gleich auf Kundenfang gehen. Z. B. sind Sparkassen in ländlichen Gebieten äußerst aktiv um schon die Kleinsten der Grundschule zu binden und bieten dann auch gleich die richtigen Instrumente an, wenn dann mal Geld für Handy, Möbel für die erste eigene Wohnung gebraucht wird etc. Auch die anderen Finanzinstitutionen wie Versicherungen bringen genügend Material “zum Lernen” heraus. Das ist doch wirklich interessant, denn damit geben wir die finanzielle Erziehung genau an die Institutionen ab, die natürlich - ganz normal im Geschäftsleben - mit uns Geld verdienen wollen.

Auf der anderen Seite, wer nimmt sich denn sonst drum an? Da wäre mal die Frage in die Familien zu schauen. In Deutschland ist es ja ein schlimmerer Faux Pas nach dem monatlichen Gehalt zu fragen als jemanden darauf anzusprechen, ob er evtl. zugenommen hat…. Oder wussten Sie als Kind, was Ihre Eltern verdient haben? Wissen Ihre Kinder was Sie verdienen? Sprechen Sie in der Familie regelmäßig über finanzielles? Oder beschränkt sich der Austausch im Freundeskreis auf die neuesten Aktientipps? Wieso eigentlich? Warum ist über Geld zu sprechen, ein so großes Tabu bei uns? Bei uns, wohlgemerkt. Wir haben da irgendwie mehr Probleme als andere Nationen damit.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, lesen Sie dieses Buch. Sie werden ganz neue Einsichten über finanzielles gewinnen und - da bin ich mir fast sicher - aufgerüttelt werden und vielleicht neue Entscheidungen in Gelddingen treffen.

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Frauen

Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann - Maja Storch

Nachdem ich das Buch von Maja Storch zum Thema kluge Entscheidungen zu treffen gelesen hatte, recherchierte ich über ihren weiteren Bücher. Und dieser Titel von ihr hat mich geradezu angesprungen :-) Um es gleich vorwegzunehmen, auch wenn das Buch sich verständlicherweise hauptsächlich an Leserinnen richtet, bietet es für Männer eine Fülle an Informationen die zum Verständnis über die oftmals seltsamen Reaktionen ihrer Partnerinnen Aufschluss geben können.

Und damit sind wir auch schon mitten im Thema. Wir starken Frauen, die wir in unserem Job unseren “Mann” stehen und auch sonst mit allem was das Leben so bietet, meistens gut klarkommen, haben doch häufiger als gedacht, beim Thema Beziehung irgendwie das falsche Drehbuch… Will heißen, dass wir in unseren Partnerschaften manches mal Unsicherheiten an den Tag legen die wir sonst überhaupt nicht an uns kennen und einen Hang zum emotionalen Drama hegen, was uns selbst ganz fremd erscheinen lässt.

Wenn Ihnen als Frau das auch nur im Entferntesten bekannt vorkommen mag, dem bietet Maja Storch mit ihrem Buch die Möglichkeit diese Muster zu verstehen und Wege aus dem Durcheinander zu finden. Mit Hilfe der Archetypen nach C.G. Jung vermittelt sie über die Analyse eines Märchens die verschiedenen Anteile, die in uns wirken und uns - öfter als uns lieb ist - sabotieren. Die Archetypen sind Bilder die wir in uns entwickelt haben und uns entweder unterstützen als starke Anteile oder eben ausbremsen wenn sie nicht in unser emotionales Dasein integriert sind.

Eine große Rolle dabei spielt z. B. der Animus. Darunter versteht man salopp gesagt, das Männerbild, das wir in uns entwickelt haben. Und dieses gründet naturgemäß vor allem auf dem Bild, das wir von unserem Vater internaliert haben. Und wenn Sie mal über die typischen Väterrollen und -typen nachdenken (inkl. unserer eigenen Väter) werden sich einige Punkte zeigen, die auf sehr viele unserer Vätergeneration zutreffen: Sie waren oft durch die Arbeit außer Haus, haben die Ernährerrolle ausgefüllt und dabei den emotionalen Anteil häufig sehr stark weggeschoben. Was jetzt übertragen auf unseren entwickelten Animus schon mal erklärt, warum wir so oft auf den “einsamen Wolf” abfahren, der wenig Zeit hat und nicht grad vor Gefühlsduseleien übersprudelt. Wir haben damit oft Stärke bei Männern mit Abwesenheit verknüpft und emotionaler Diät uns gegenüber.

Was nun in keinster Weise eine Wertung darstellt, sondern lediglich eine Beschreibung dessen, was ist. Was es im weiteren Verlauf mit unserem Schatten auf sich hat, einem weiteren archetypischen Bild wird sehr anschaulich durch die Analyse des Märchens aufgezeigt. Und natürlich auch gangbare Wege, die wir starken Frauen beschreiten können um uns diesen Anteilen in uns anzunähern und sie zu Stärken zu entwickeln. Eine überaus spannende Reise die uns zu uns selbst bringt. Von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung, wenn nicht sogar schon ein Lesebefehl :-)

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Ab morgen trage ich rot - Linda Jarosch

ab-morgen-trage-ich-rot-linda-jarosch.jpgVon diesem Buch bin ich persönlich sehr begeistert. Es hat den bezeichnenden Untertitel ‘Frauen entdecken ihre Freiheit‘. Die Autorin, Linda Jarosch, ist eine Schwester von Anselm Grün, der vielleicht einigen als Autor und Referent ein Begriff ist.

In ihrem Buch schreibt sie sehr einfühlsam über die Situationen, denen Frauen in unserer Zeit gegenüberstehen und was für Gedankenansätze helfen sich den eigenen Weg zu schaffen.

Mir hat das Buch in einer persönlichen Krise sehr geholfen und neue Wege aufgezeigt. Es macht Sinn sich mit dem Lesen Zeit und die Gedanken darin nachwirken zu lassen.

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das-damliche-geschlecht.jpgDas dämliche Geschlecht - Barbara Bierach

Das Buch hat den Untertitel ‘Warum es kaum Frauen im Management gibt’. Als es auf den Markt kam, schlugen die Wellen hoch und die Diskussionen hatten vielfach einen äußerst entrüsteten Unterton. Die Autorin stellt in ihrem Buch die These auf, dass Frauen schon selbst schuld sind, wenn sie nicht Karriere machen, aufsteigen und Erfolg haben. Und schmecken kann einem diese Speise anfangs wahrlich nicht. Doch da sie selbst als Wirtschaftsjournalistin gewohnt ist, ordentlich zu recherchieren werden die provokanten Punkte mit vielerlei Zahlen und Material untermauert.

Für mich hat sich während des Lesens der Blick doch sehr gewandelt. Wenn man feststellt, dass Deutschland wohl innerhalb der EU im Bereich der Frauen in Führungspositionen ein Entwicklungslandniveau besitzt und man in diesem Buch die Gründe um die Ohren gehauen bekommt, lässt sich ehrlicherweise nicht mehr viel dagegen sagen. Dann heißt es sich an die eigene Nase fassen. Sich selbst um die eigene Altersversorgung kümmern, das Zickengehabe und den Konkurrenzneid auf andere Frauen ablegen, sich lernen endlich gegenseitig zu unterstützen und vieles mehr. Da ist noch viel zu tun.

Wenn auch Sie mal einen anderen Blickwinkel zu diesem Thema bekommen möchten, kann ich Ihnen dieses Buch sehr empfehlen. Sie können es ja auch, wie ich anfangs…, als völlige Skeptikerin beginnen zu lesen, mit dem inneren Ansinnen, dies als Schwachsinn zu entlarven und sich dann Seite für Seite vom Gegenteil überzeugen lassen.

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alle-wollen-was-von-mir.jpgAlle wollen was von mir - na und? - Jo Ann Larsen

Dieses Buch werden Sie als Frau lieben. Es hat den netten Untertitel ‘Ein Wegweiser durch den täglichen Wahnsinn im Leben einer Frau‘. Ich hab während des Lesens immer wieder laut lachen müssen und dachte nur, oh mein Gott, woher weiß diese Frau, was mir immer so alles passiert…

Dazu vielleicht ein kleiner Auszug aus den ersten Seiten, damit Sie eine Ahnung bekommen und sich vielleicht gleich ein kleines Stück wiederfinden:

Schließlich ist die Frau von heute gewöhnlich eine erschöpfte Frau. Vielen können sich mit jener überarbeiteten Frau identifizieren, die an einem Friedhof vorbeikommt und zu ihrem Erstaunen eine innere Stimme flüstern hört: “Na, das ist aber mal ein leichter Job - einfach so herumliegen.”

Die erschöpfte Frau kümmert sich um alle, nur nicht um sich selbst. Ist der Druck da, dann gibt sie alle Aktiviätten auf, die ihr “Selbst” gut halten könnten - Schlaf, Sport, vernünftige Mahlzeiten, ja sogar Entspannung.

In den verschiedenen Kapiteln des Buches werden typische, kulturell bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen von Frauen beschrieben, die zur Erschöpfung ihrer Energie und Ressourcen führen. Des weiteren geht es um die Wachstumsentwicklung, der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung von Frauen und der Festigung des Selbst.

Um Ihnen die Zielrichtung des Buches mit einer Metapher daraus nochmal vor Augen zu führen:

Frauen von heute gleichen so oft dem Gärtner, der wässert und Unkraut jätet, aber vergißt, an der Rose zu riechen. Das Riechen der Rose passt so schwer in unseren Zeitplan.

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

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Führung

Führen aus der Mitte – Barbara Fromm

Fuehren aus der Mitte.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
In diesem Buch finden sich viele Anregungen die eigene Führungsrolle zu überdenken.

Führen aus der Mitte heißt zuerst aus “der eigenen Mitte”. Und diese sollte man kennen, finden und nutzen.

Gehen Sie mit diesem Buch auf die Reise und nehmen Sie die Anregungen als Inspiration mit in ihre tägliche Arbeit.

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Kategorie
Gehirnforschung

bas-kast.jpgWie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft - Bas Kast

Der Kopf ist schon eine wunderbare Sache, doch er ist nicht immer der beste Ratgeber. Die Erfahrung werden Sie auch schon gemacht haben, dass Ihr Bauchgefühl ein wichtiger Gradmesser ist. Bas Kast geht diesem Phänomen auf der ganzen Welt nach und hat in seinem Buch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengetragen.

Es ist überaus verblüffend sich mit ihm auf diese Reise zu begeben. Sie können z.B. mit einem Bildertest eine Ahnung davon bekommen, ob Sie denn wirklich so leben, wie sie es im Inneren empfinden. Oder welche Möglichkeiten schon getestet werden um das nicht gelebte “Genie-Potential” in uns anzuzapfen. Mich hat das Buch sehr fasziniert und durch den flüssigen Schreibstil macht es richtig Spaß zu lesen.

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Das Geheimnis kluger Entscheidungen - Maja Storch

Wollen wir das nicht alle wissen? Wie wir am besten Entscheidungen treffen können und noch dazu kluge? In diesem Buch werden Sie einige gute Ansätze dazu finden, die sich im richtigen Leben auch tatsächlich umsetzen lassen. Was mir an den Büchern von Maja Storch besonders gut gefällt ist ihre gute Lesbarkeit. Sie hat einen sehr schönen Schreibstil, in dem sie uns als LeserIn an die Hand nimmt und auch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich erklärt.

Um zu klugen Entscheidungen zu gelangen, ist ein sehr wichtiger Aspekt, das Bauchgefühl zu integrieren. Dass das jetzt nicht das neueste unter der Sonne ist, ist natürlich richtig. Doch vor allem Kopf-Menschen, die sich sowieso schon schwer tun, so etwas wie ein Gefühl im Bauch überhaupt wahrhaben zu wollen, werden hier einige Anregungen bekommen. Die Gehirnforschung hat seit längerem die interessante Feststellung gemacht, dass es sog. somatische Marker in uns gibt. Darunter versteht man die körperlichen Empfindungen die sich in uns bemerkbar machen, wenn wir bestimmten Situationen gegenüberstehen. Sie sind die Summe unseres Erfahrungsschatzes, den wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben.

Antonio Damasio hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass Menschen mit Verletzungen in der Hirnregion, die für dieses Erfahrungsgedächtnis zuständig sind, keine emotionalen Aspekte bei der Entscheidungsfindung mehr berücksichtigen (können). Was katastrophale Auswirkungen auf das komplette Sozialverhalten und Sozialleben dieser Patienten hatte. Es gab schlichtweg keinen emotionalen Zugang mehr zu den eigenen Handlungen. Diese Extremfälle beleuchten sehr eindringlich, welch große Rolle Gefühle bei einer guten Entscheidungsfindung spielen.

Was können wir nun davon für unser täglichen Leben ableiten? Genau das beschreibt Maja Storch in ihrem Buch. Welche Möglichkeiten Sie haben, (wieder) Zugang zu Ihren somatischen Markern - positiven wie negativen - zu bekommen. Und diese als Grundlage für kluge Entscheidungen zu nutzen. Selbstverständlich gehören auch rationale Überlegungen zu diesem Prozess. Und wie sich das nun gemeinsam, kombiniert einsetzen lässt, dafür gibt es viele Hinweise.

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Gesundheit

Bevor der Job uns krank macht – Hans-Peter Unger und Carola Kleinschmidt

unger-bevor-der-job-krank-macht.jpgDer Titel bringt es wunderbar auf den Punkt: BEVOR uns der Job krankmacht gilt es zu handeln. Ich denke, jeder von uns kennt diese Tage, an denen man sich nach gefühlten 15 Stunden Arbeit nach Hause schleppt, völlig am Ende ist und sich nur fragt, ob das ewig so weitergeht.

Dann gibt es auch wieder Tage an denen alles wunderbar läuft, die Projekte vorwärtskommen und die Erschöpfung der vergangenen Wochen verdrängt wird. Dass unsere Arbeitswelt immer mehr fordert und hektischer wird ist nun nichts neues. Schlimm wird es jedoch, wenn die Erschöpfung zum Dauerzustand wird und der anhaltende Druck zur Depression führen kann.

Mir gefällt an diesem Buch, dass es sich als Präventionsbuch versteht und Aufklärungsarbeit betreibt. Welche Stufen gibt es in der Erschöpfungsspirale, wie kann ich für mich selbst etwas tun, um gegenzusteuern? Wie kann eine Depression aus einer Arbeitssituation heraus entstehen und was kann ich für meine seelische Gesundheit tun? Wie schaffen es andere aus dem Teufelskreis auszusteigen und wieder ein erfülltes und ausbalanciertes Leben zu führen?

Diese Fragen und mehr werden in dem Buch beantwortet. Angereichert mit Studienergebnissen und klaren Fakten, Erfahrungsbeispielen und Ideen zur Umsetzung.

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faulstich.jpgMein Weg zum Wohlfühlgewicht - Peter Faulstich

Menschen die mich kennen, wissen, dass ich nun gar nichts mit Kochen am Hut habe - hatte, genauer gesagt. Denn dieses Buch hat mich in die Küche gezerrt. Und das ist bei mir schon fast so etwas wie das 8. Weltwunder :-)

In diesem Jahr hatte ich die Möglichkeit den Autor, Peter Faulstich, persönlich kennenzulernen. Innerhalb einer Lehrküche hat er einige der Speisen aus dem Buch live vorgekocht, viel dazu erklärt und wir durften uns hinterher den Bauch vollschlagen. Es war einfach nur köstlich. Die Gerichte sind alle superlecker und tun dem Körper sehr gut. Das Prinzip der vegetarischen Vollwerternährung das dahinter steht, kann ich nur jedem empfehlen. Auch wenn man nicht abnehmen, sondern sich “nur” gesund ernähren möchte.

Doch das Buch kann noch viel mehr. Es baut auf der Kneipp’schen Lehre auf und befasst sich nicht nur mit dem Kochen an sich, sondern geht auch auf viele andere Aspekte ein, die mit dem Thema Essen und Übergewicht zu tun haben. Sie bekommen zahlreiche, praktisch anzuwendende Hilfen um sich dem Thema zu nähern.

Der Rezeptteil umfasst über 200 Rezepte von Brotaufstrichen, Salaten aller Art, verschiedenste Hauptgerichte, Suppen und was für Schleckermäulchen ist auch dabei. Die Gerichte sind so gestaltet, dass sie jederzeit noch etwas anderes für die nächsten Tage daraus machen können. Es gibt tolle Ideen für Berufstätige und - das ist vor allem für mich wichtig - die meisten Gerichte gehen superschnell. Dann bleibt mir nur noch Ihnen “Guten Appetit” zu wünschen!

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Kategorie
Hobby

Keltische Knoten für Schmuckstücke - Suzen Millodot

Keltische Knoten.jpgWer, wie ich, den ganzen Tag mit dem Kopf arbeitet, tut gut daran, sich immer wieder einen Ausgleich zu suchen. Etwas unter den eigenen Händen entstehen lassen kann dazu sehr heilsam sein. In diesem Buch stellt die Autorin eine große Auswahl an keltischen Knoten vor und Schmuckstücke, die sich daraus fertigen lassen.

Wunderbar ausführlich erklärt und für viele Zwecke brauchbar. Es lassen sich ausgefallene Geschenke herstellen für Menschen mit Sinn dafür. Mich hat es begeistert und es ist einfach mal ganz was anderes. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

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KATEGORIE
Management

Re-Imagine – Tom Peters

Re-Imagine.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Die Ideen von Tom Peters finde ich einfach nur klasse. In diesem Buch werden soviele verschiedene Gedankenansätze aufgegriffen, dass wirklich für jeden etwas dabei ist.

Und das Layout ist einmalig schön. Da hat sich jemand richtig viel Gedanken gemacht.

Auch wenn natürlich nicht alles umgesetzt werden kann und manches nicht realistisch erscheint, kann man doch so manche Idee gleich während des Lesens mal ausprobieren.

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BPM - Betriebliches Prozessmanagement

BPM.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Dieses Buch versammelt eine Vielzahl von verschiedenen Beiträgen zum Thema Business Prozessmanagement.

Es geht dabei um Praxislösungen in den unterschiedlichsten Branchen. Ich persönlich finde eine Sammlung von best-practice-Beispielen immer sehr anschaulich. Und es ermöglicht abseits von Theorien Modelle effektiver Unternehmensführung auf den eigenen Betrieb umzusetzen.

Umso mehr freut es mich, dass ich die Möglichkeit hatte einen Beitrag für dieses Buch zu verfassen. Es geht dabei um die sachgerechte Einführung von KVP in einem Industrieunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf einer praxisnahen Umsetzung.

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Führen mit flexiblen Zielen – Niels Pfläging

Fuehren mit flexiblen Zielen.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Spätestens seit Mythos Motivation von Reinhard Sprenger ist das Thema Prämien und Co. durchleuchtet worden. Mit dem Ergebnis, dass die gängigen Anreizsysteme gerade zur Manipulation einladen und persönliche Motivation damit begraben.

Was tun?

Eine Alternative bietet hierbei das Konzept des Beyond Budgetings. Es geht von völlig anderen Prämissen als das herkömmliche Controlling aus.

Dazu ein Zitat aus dem Buch Beyond Budgeting von Niels Pfläging:

Unternehmertum hat nicht die primäre Aufgabe, Profit zu maximieren, sondern menschliche Fähigkeiten fruchtbar zur Wirkung zu bringen. Erfolg wird dann nicht mehr in Geldeinheiten gemessen, sondern am individuellen und kollektiven sozialen Fortschritt.

Lassen Sie sich durch die Ansätze anregen und Ihr Unternehmen dahingehend durchleuchten.

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Marketing

Das Leuchtturm-Prinzip - Stacey Hall und Jan Stringer

leuchtturm prinzip.jpgDer Orginialtitel “Attracting Perfect Customers. The Power of Strategic Synchronicity” bringt den Kerngedanken der beiden Autorinnen meines Erachtens nach viel besser zum Vorschein.

Es geht darum die “perfekten” Kunden anzuziehen. Das mag man wohl in anderen Büchern auch schon gelesen haben, doch die beiden verfolgen dabei einen anderen Ansatz. Beim Durcharbeiten des Buches beschäftigt man sich hauptsächlich damit, was einem selbst Spaß macht, motiviert und man gern an Leistung bringt. Und daraus leitet sich ein Strategieplan ab, der zum Ziel hat, genau die Kunden zu fokussieren und anzuziehen, die dazu passen.

Auch das hört sich jetzt noch nicht wirklich revolutionär an. Interessant ist die innere Reaktion. Das sich “mit einem selbst” beschäftigen ist keinesweg egozentrisch oder abwendend vom Kunden. Im Gegenteil es zeigt einem in aller Klarheit auf, welche Kunden man liebend gern hätte und welche nicht.

Und mit diesem Wissen kann es gut sein, dass ein Stück Ruhe im Inneren einkehrt. Damit kann man aufhören, Projekten hinterherzurennen, bei denen man ein schlechtes Gefühl hat.

Verlassen Sie sich auf Ihre inneren Bilder, die bei den Visualisierungsübungen auftauchen und probieren Sie es selbst aus. Denn die Anziehungskraft der strategischen Synchronizität macht schnell einen Unterschied im eigenen Befinden und damit auch in der täglichen Arbeit.

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The Long Tail (der lange Schwanz) - Chris Anderson

long tail.jpg“The Long Tail” ist inzwischen ein weit verbreitetes Schlagwort geworden. Er ist ein Sinnbild für die weitreichenden Möglichkeiten die das Internet als Angebots- und Nachfrageplattform bietet.

Was soll nun dieser Begriff bedeuten? Nun, es gibt in der bisherigen Markttheorie das Phänomen das nur wenige Produkte von sehr vielen Menschen gekauft werden. Als Beispiel dienen dazu auch im Buch die Top-Ten der Musikbranche. Dem gegenüber stehen Unmengen von Musiktiteln und CDs die nur von sehr wenigen Menschen gekauft werden.

Wenn man dies nun als Kurve zeichnet, dann startet sie auf der linken Seite hoch oben (viele Leute kaufen die Top-Ten) und fällt dann rapide nach unten und läuft lange, lange, lange nach rechts aus (viele Musiktitel die von wenigen gekauft werden). Und genau dieser “lange Schwanz” nach rechts ist der long tail.

Das Phänomen Internet bietet nun einen ganz neuen Ansatz. Denn hier im Netz gibt es keine beschränkten Regalflächen wie in normalen Läden. Außerdem fallen nur wenige bis keine Lagerkosten an. Der Grund liegt darin, dass häufig die Plattformen nur als Vermittler dienen und wie im Beispiel Amazon immer mehr die Kunden zu Verkäufern machen. Und wer nun gar Inhalte wie Filme o.ä. als Datenmaterial anbietet hat gar keine Lagerkosten mehr zu verzeichnen.

Die Möglichkeiten die darin liegen, sind phänomenal. Denn das bedeutet, dass das Angebot nicht mehr beschränkt werden muss. Es kann alles angeboten werden, was es tatsächlich gibt. Und interessanterweise kaufen auch weniger Leute nun z.B. die Top-Ten-Titel sondern suchen sich Musik nach ihrem eigenen Geschmack aus der größeren Vielfalt aus.

Das Buch bietet einen sehr interessanten Einblick über diese Mechanismen. Welche Bedeutung die Ranglisten haben, was sich daraus für Möglichkeiten für Verkäufer ergeben und vieles mehr.

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Das überzeugende Angebot – Hermann Scherer

Das ueberzeugende Angeobt.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Wer für seine Marketing- und Werbestrategie immer wieder mal auf der Suche nach frischen Ideen ist, der wird einiges davon in diesem Buch finden.

Das überzeugende Angebot entwickeln kann den großen Unterschied ausmachen. Im Inhalt geht es die Schwerpunkte der schriftlichen Gestaltung von Werbeträgern und das Führen von erfolgreichen Verkaufsgesprächen.

Alles in allem eine runde Mischung.

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PR for Dummies – Eric Yaverbaum

PR for Dummies.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Wer die Bücher aus der Reihe “Fur Dummies” kennt, weiß um die manchmal schon fast schnodderige Sprache und den hohen Informationsanteil.

Auch dieses Buch trifft wieder voll ins Schwarze. Die PR Möglichkeiten werden von allen Seiten beleuchtet und es gibt viele sofort umsetzbare Tipps.

Abgerundet mit Internetlinks und ungewöhnlichen Maßnahmen ist es eine Fundgrube für die Planung und Durchführung von PR-Aktionen.

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Partnerschaft
Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt - Bas Kast

Lässt sich Leidenschaft erklären? Ist das nicht ein Herzensthema? Ja und Nein. Bas Kast nähert sich in seinem Buch diesem Thema über die wissenschaftliche Forschung an und bringt äußerst interessante Aspekte dabei mit. In seiner gewohnt unterhaltenden Art schreibt der Wissenschaftsjournalist über Liebe und was langjährige Studien dazu herausgefunden haben. Das letzte Kapital widmet sich dann den sieben Liebesgeheimnissen und den Möglichkeiten die uns daraus entstehen um die gelebte Liebe in unseren Partnerschaften am Leben zu erhalten und sich daran erfreuen zu können.

Wenn wir den Autor begleiten werfen wir einen Blick in die Ehe-Labors in denen seit vielen Jahren untersucht wird, worin denn nun der Unterschied zwischen glücklichen und unglücklichen Beziehungen liegt. Denn dass es Unterschiede gibt, das steht schon mal fest. Und ob wir persönlich in der Lage sind, die positive Variante davon zu leben, hängt von mehreren Aspekten ab. Wie so oft, bilden wir auch bei der Liebe bereits in ganz jungen Kindheitsjahren die Erfahrung aus, die unsere innere Bindungsfähigkeit und Liebesvertrauen prägt. Es ist sehr interessant sich mit Hilfe der Beschreibungen in diese Kategorien einzustufen und das hilft uns bereits schon ein vielfaches unsere Reaktionen besser zu verstehen.

Was nun als der große Geheimtipp in den Forschungsergebnissen gehandelt wird, ist die Art der Kommunikation zwischen den Partnern. Das wäre jetzt als Erkenntnis noch nicht wirklich etwas weltbewegendes. Und dass es natürlich auf die Art und Weise der Kommunikation ankommt, auch noch nicht. Doch was jetzt banale Dialoge zur Krönung der glücklichen Partnerschaft macht dann doch wieder. Denn der “Kit” sozusagen, der auch im Alltag Beziehungen glücklich verlaufen lässt, spielt sich eben nicht in den großen Liebeserklärungen und tiefen Gesprächen ab. Nein, sondern im liebevollen Smalltalk, der vielleicht eine inhaltliche Bedeutung gleich 0 haben mag. Es geht dabei in erster Linie um die Zuwendung zum Anderen und das im wahrstenn Sinne.

Dazu kommt die Fähigkeit zu erkennen, dass ausgesprochener Ärger meines Gegenüber erst mal nichts mit mir als Person zu tun hat, sondern höchstens mit meinem Verhalten. Leider fühlen wir uns oft viel zu schnell angegriffen und reagieren dann auch gleich mit einer Verteidigungshaltung. Und damit läuft das Spiel meist schon durch und in die falsche Richtung.

Natürlich kann das Buch kein Rezept bieten, wie sie zukünftig ihre “Beziehungs-Suppe” kochen sollen. Doch es kann uns wertvolle Gedankenanstöße bieten, wie wir durch Kleinigkeiten mehr erlebte stärkende Bindung schaffen können. Und durch seinen humorvollen Stil ist es eine leichte Lektüre, die uns die Erkenntnisse wie im Vorbeigehen präsentieren.

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Persönlichkeitsentwicklung

Die Kunst, erwachsen zu sein: Wie wir uns von den Fesseln der Kindheit lösen - Victor Chu

Der Titel trifft bereits die wunderbare Aussage, dass es wahrhaft oft eine Kunst ist erwachsen zu sein. Denn immer wieder begegnen wir in unserem Leben Situationen in denen wir uns überhaupt nicht erwachsen erleben. Und manche Ereignisse haben die Eigenschaft einer Endlosschleife und wiederholen sich immer wieder. Ob das nun in der Liebe ist, dass wir immer wieder an den gleichen Punkten scheitern oder finanziell irgendwie nicht auf die Beine kommen, rastlos im Beruf sind und nie das Gefühl haben endlich mal angekommen zu sein.

Hier kann der Blick auf systemische Zusammenhänge Licht ins Dunkel bringen. Victor Chu beschreibt in seinem Buch auf eine sehr liebevolle Art, wie sich mit diesen familiären Verstrickungen umgehen lässt. Er erläutert die Arbeit des Familienstellens und stellt Lösungsmöglichkeiten vor, die uns Optionen geben, unser Leben ohne Hindernisse anzugehen. Auch wer bereits Familie mit eigenen Kindern hat, wird viele wichtige Hinweise finden, die verhindern können, Kinder mit etwas zu belasten, was ihnen “gar nicht gehört”.

Wie z. B. durch subtile Veränderungen an Texten von Kinderliedern ein schwächendes Eltern/Kind-Verhältnis gefördert wird, wird am Lied Hänschen klein eindrucksvoll beschrieben. Oder wussten Sie, dass es eine ursprüngliche Version des Liedes gibt mit einem vom Verständnis her vollkommen anderen Inhalt? In der uns bekannten Version weint die Mutter, weil das Hänschen weggeht und daraufhin kehrt das Kind geschwind zurück. Der Effekt der hier gefördert wird ist klar, das Kind folgt den Bedürfnissen der Mutter und nicht seinen eigenen. Es fühlt sich dafür verantwortlich, dass die Mutter traurig ist.

In der ursprünglichen, längeren Fassung ist die Mutter zwar auch traurig über das Weggehen Ihres Hänschens, wünscht ihm jedoch Glück und damit ist das Kind frei seinen eigenen Bedürfnissen zu folgen. Die Geschichte geht noch ein Stück weiter und ist hochinteressant und Sie können sie mit vielen weiteren Erläuterungen dazu im Buch nachlesen.

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Die Kunst des Liebens - Erich Fromm

Das ist nun ein wirklicher Klassiker. Und wie es sich für einen guten Klassiker gehört, kommt er nie aus der Mode. Auch wenn sich das für ein Buch, das über die Liebe geschrieben, etwas unpassend anhört. Erich Fromm hält uns in seinem Buch den Spiegel vor und wer sich traut wahrlich hineinzusehen, wird lernen, sich mit neuen Augen zu betrachten. Und - wie so oft - ist dieser wahre Blick oft schmerzlich, das wir damit tief an unsere innersten Bedürfnisse und Verletzungen rühren. Doch wie so oft liegt darin die Lösung.

Die Kunst des Liebens nach Erich Fromm kann sich am besten über mehrere Stufen entfalten. Als erster wichtiger Schritt steht die wahre emotionale Lösung der Eltern im Vordergrund. Wir werden immer Kind bleiben und das ist ebenfalls ein zentraler Aspekt unseres Lebens, jedoch ist für unsere persönliche Entwicklung das Eigenständigwerden und Integration der verschiedenen Qualitäten von Mutter- und Vaterliebe unabdingbar.

Und in wenigen, dafür umso treffenderen, Worten beschreibt Fromm in was der Unterschied zwischen reifer und unreifer Liebe besteht. Und wenn man sich nur diesen einen Gedanken aus dem Buch mitnimmt, sich darauf einlässt und das eigene Leben damit in Verbindung bringt, ist es möglich der Kunst des Liebens einen großen Schritt näher zu kommen:

Unreife Liebe sagt: Ich liebe dich, weil ich dich brauche.
Reife Liebe sagt: Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

Wenn dieses Paradox Sie zum Nachdenken anregt und etwas in Ihnen zum Klingen bringt, werden Sie viel aus dem Buch mitnehmen können. Mich persönlich hat es sehr beeindruckt und mir in manchem einen entscheidenen Impuls gegeben.

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Zu früh alt und zu spät weise? 30 unbequeme Wahrheiten, um aus dem Leben klug zu werden - Gordon Livingston

30 unbequememe Wahrheiten.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Dieses Buch hat es in sich. Der Autor Gordon Livingston versammelt darin 30 unbequeme Wahrheiten über das Leben. Und er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und bleibt doch immer ein wohlwollender Begleiter. Der Spiegel der einem darin vorgehalten wird, macht nicht immer Spaß.

Wieso man ihm diese Aussagen nicht übel nimmt, sondern im Gegenteil als Möglichkeit zur eigenen Weiterentwicklung annehmen kann, liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil in der persönlichen Geschichte des Autors. Er hat es durchstehen müssen, zwei seiner Söhne zu verlieren. Einen durch Krankheit und einen durch Selbstmord. Und wenn dann so jemand, der auch als Therapeut arbeitet, uns diese Chance bietet, inneres Wachstum durch unbequeme Wahrheiten zu erreichen, dann ist es uns möglich, zuzuhören und etwas daraus zu machen.

Als Abschluss ein kleiner Ausschnitt:

Und noch etwas verlangt uns wahre Liebe ab, nämlich den Mut, dem anderen völlig ungeschützt zu begegnen. Die Risiken liegen auf der Hand. Wer wäre nicht schon von einem Menschen gekränkt worden, dem er fälschlich sein Vertrauen geschenkt hat. Auf solchen Verletzungen beruht zum Großteil der Zynismus zum Thema “Liebe”, der sich in unseren Beziehungen breit macht und all die Spielchen hervorbringt, mit denen wir die Chance vertun, uns gegenseitig vertrauen zu können.

Viele pendeln zwischen Einsamkeit und Selbstbetrug. Unser Chance glücklich zu werden, liegt jedoch irgendwo in der Mitte. Am Ende steht uns nur soviel zu, wie wir selbst zu geben bereit sind. Es ist etwas dran an der Binsenweisheit, dass jeder von uns den Partner bekommt, den er verdient. Und unsere Unzufriedenheit mit anderen ist ein Spiegelbild unserer eigenen Beschränktheit.

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Der Glücksfaktor – Martin Seligman

Der Gluecks-Faktor.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Der Glücks-Faktor, ein plakativer Titel mit überaus praktischer Umsetzung. Martin Seligman ist einer der Begründer der “Positiven Psychologie“. U. a. gemeinsam mit Mihaly Csikszentmihalyi, dem Glücksforscher schlechthin, ist er dem Gedanken nachgegangen, wie sich systematisch positive Zustände fördern lassen.

Es gibt z. B. grundlegende Unterschiede darin, wie Optimisten und Pessimisten denken. Genauer gesagt, wie sie positive und negative Ereignisse bewerten.

Im Buch können Sie außerdem mit Hilfe von einfachen und doch ausgeklügelten Testfragen Ihre sog. Signaturstärken erkennen. Darunter versteht man die Bandbreite an persönlichen Stärken die einem positive Empfindungen verschaffen. Je öfter jemand seine eigenen Signaturstärken einsetzen kann um so erfüllter wird er sein Leben empfinden.

Das Buch bietet eine Fülle von sofort umsetzbaren Möglichkeiten und Seligman selbst hat eine erfrischende Art zu schreiben.

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Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will – Barbara Sher

sher-ich-konnte-alles-tun.jpgBarbara Sher ist vielleicht einigen bekannt durch ihr Buch Wishcraft. Auch das finde ich überaus lesenswert. Das obige Buch finde ich deshalb sehr wertvoll, da meiner Erfahrung nach eher Frauen mit Problemen zu kämpfen haben, sich für viele verschiedene Dinge interessieren und nur schwer Entscheidungen treffen können.

Für diejenigen - Barbara Sher nennt sie bezeichnenderweise “Scanner” - die schnell zu begeistern sind und am liebsten mehrere Leben führen würden, ist dies ein empfehlenswerter Wegweiser den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Denn es ist einfach ein wunderbares Gefühl, einen Schritt vorwärts gekommen zu sein und etwas erreicht zu haben, das einem am Herzen liegt.

Verzetteln macht einen auf Dauer mürbe, unzufrieden und traurig. Barbara Sher schreibt sehr authentisch und man merkt, dass sie selbst diese Dinge erlebt hat. Daher sind ihre Lösungssansätze auch gut umsetzbar und der liebevolle Schreibstil tut sein übriges.

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Mehr Kraft zum Loslassen - Melody Beattie

kraft-zum-loslassen.jpgFür jeden Tag des Jahres ein Nachdenktext zum Thema Loslassen. Die Autorin Melody Beattie weiß wovon sie spricht. Sie hat selbst eine Odyssee in ihrem Leben hinter sich. Der Verlust eines Sohnes und ein bewältigter Ausstieg aus einer schweren Sucht verleiht ihr die authentische Fähigkeit ihre Gedanken als Hilfestellungen weiterzugeben.

In jedem Monat steht ein anderes wichtiges Thema im Vordergrund und wird von ihr oft mit verschiedensten Metaphern an den einzelnen Tagen erläutert. Immer wieder flicht sie kleine Übungen ein, die ihre volle Kraft entfalten, wenn man sich darauf einlässt. Ein Buch, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann. Mich begleitet es schon seit mehreren Jahren und wenn meine normale Routine es zulässt, dann lese ich morgens darin und nehme die Gedanken oft mit in den Tag.

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Gelassenheit beginnt im Kopf - Thomas Hohensee

gelassenheit.jpgIn unserer Zeit, die voller Wahlmöglichkeiten steckt, die uns so manches Mal überfordern, die einfach ein Zuviel an vielem über uns ausschüttet, steigt die Fähigkeit innere Ruhe zu bewahren ganz enorm im Kurs. Wie das möglich ist, zu lernen, auch in stressigen und belastenden Situationen gelassen zu bleiben, zeigt uns Thomas Hohensee in seinem Buch Schritt für Schritt auf.

Es mag uns manchmal schwer fallen, die gewohnte Dramaschiene zu verändern, denn sie passt halt oft auch wie ein alter Hausschuh. Doch es steckt soviel Gewinn im Lernen neuer Denkmuster. Sich selbst wieder beruhigen zu können und mit Gelassenheit auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben zu können, entscheidet über unser Wohlgefühl wie nichts anderes.

Wie ich dieses Denken lernen kann, ist in kleinen Kapitelchen beschrieben aus denen man sich viele Hilfestellungen mitnehmen kann. Für mich eines der besten Bücher zu diesem Thema.

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fragen-komma-gute-2007.jpgFragen Komma Gute 2007 - Alexandra Graßler

fragen-komma-gute-2007.jpgWenn Ihnen die Beiträge aus meinem Blog gefallen und Sie sie gern in Buchform zum Nachlesen und/oder Verschenken haben möchten, dann habe ich gute Neuigkeiten für Sie. Ab sofort gibt es die neueste Ausgabe “Fragen Komma Gute - Ausgabe 2007“.

Dort finden Sie alle Texte versammelt, die zum Nachdenken anregen sollen und Ihnen mit Hilfe von Fragen neue Wege aufzeigen können. Lassen Sie sich inspirieren und anregen. An dieser Stelle noch vielen Dank an Claudia für die Titelidee.

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KATEGORIE
Selbstmanagement

Wie ich die Dinge geregelt kriege – David Allen

Wie ich die Dinge geregelt kriege.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
Dieses Buch ist meine private “Bibel”, wenn es um die Organisation des ganz alltäglichen Wahnsinns geht.

Wer gern in Listen denkt oder dem zumindest nicht völlig ablehnend gegenüber steht, wird mit diesem Buch eine gute Chance haben, “Die Dinge tatsächlich geregelt zu kriegen”.

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Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Stefan Klein

zeit-stefan-klein.jpgDieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

  • sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
  • einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
  • wie sich lernen lässt, die Zeit “gefühlt” zu verlängern
  • Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch’s Leben zu bewegen

Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt.

Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.

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Der Weg zum Wesentlichen - Stephen Covey

covey-der-weg-zum-wesentlichen.jpgDie Bücher von Stephen Covey sind allesamt empfehlenswert und beschäftigen sich sehr tief mit den Themen Balance im Leben. Wie lässt sich das erreichen, welche Strategien helfen mir dabei und welche inneren Wegweiser lassen sich dafür nutzen?

Wer sich mit seinen Büchern intensiv beschäftigt, kann viel über sich selbst lernen und welche Entscheidungen mehr Gelassenheit ins Leben bringen. Auch für Führungskräfte sind die Anregungen sehr empfehlenswert.

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Energiekompetenz - Verena Steiner

energiekompetenz.jpgWie wir alle wissen, ist die Menge an Zeit- und Selbstmanagementbüchern inzwischen Legion. Sie finden in der Unmenge an Büchern jedoch meiner Meinung nach nur wenige, die sich als so wertvoll erweisen, dass sie tatsächlich ins tägliche Leben umgesetzt werden können.

Das Konzept von Energiekompentenz holt uns jedoch genau dort ab, wo wir gerade stehen. Denn im außen organisieren mögen wir noch größtenteils hinbekommen, doch was der Druck und Anforderungen innerlich von uns abverlangen, ist auch meistens der Hauptgrund warum das Kartenhaus irgendwann über uns zusammenkracht. Hier setzt die Autorin an und lenkt den Blick auf unser persönliches Energiemanagement. Ganz individuell und für jeden anders. Denn jeder tankt auf andere Weise wieder auf und hat eine andere Zeitspanne in der er sich regenieren kann.

Auf diese Prozesse kommt es an. Und daraus einen eigenen Plan zu entwickeln und Kleinigkeiten ins Leben zu integrieren die uns ermöglichen unseren Energiehaushalt ausgewogen zu halten ist der große Verdienst dieses Buches.

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Mind set! - John Naisbitt

mind-set.jpgWer die bekanntesten Bücher von John Naisbitt gelesen hat, wie Megatrends und Megatrends 2000 weiß, dass er eine fast schon prophetische Art hat, Entwicklungen vorherzusagen. Mich hat das immer schon fasziniert und daher war ich sehr über sein Buch Mind Set! begeistert. In diesem beschreibt er seine Mind Sets (Denkmuster) und die damit verbundene Vorgehensweise verschiedenste Einzelteile zu interpretieren. Und daraus entwickelt er seine Prognosen.

In diesem Buch gibt er uns nun die Gelegenheit ihm quasi beim Denken zuzusehen. Im ersten Teil erläutert er präzise die 11 Mindsets die sich ihm als bedeutsam erwiesen haben. Wie nebenbei erzählt er einen Teil seiner faszinierenden Lebensgeschichte. Seiner Zeit in der Regierung und wie er sich schlussendlich mit seiner Research-Firma selbständig gemacht hat.

Im zweiten Teil schildert er in 5 Kapiteln seine aktuellen Einschätzungen und Bilder der Zukunft. Damit verknüpft erläutert er jeweils welche Mindsets für ihn zu diesen Prognosen führen.

Eine absolut faszinierende Reise um die Welt und ihre Zukunft. Von den Mindsets