_dds9980.JPGUnser Treffen des Passauer XING-Netzwerkes letzte Woche am Minihof war wieder ein voller Erfolg! Allein das Ambiente was unsere beiden Damen Elfi Fuchs und Melanie Frankenberger gezaubert haben, war ein Traum.

Die Einführung und Vorstellung vom Minihof war mit einer Überraschung am Anfang gekrönt :-) und hat uns die große Vielfalt der Angebot des Minihofes näher gebracht. Hier finden Sie alle Details dazu. Lassen Sie sich inspirieren von den wunderbaren Einrichtungsideen. Und sollten Sie in Passau und Umgebung öfter sein, dann lohnt sich ein Besuch im Minihof immer.

Als nächster Programmpunkt dann der Vortrag von Susanna Schwarz zum Thema Farb- und Stilberatung. Sehr interessant für alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sie gern direkt ansprechen.

So, und damit auch die Ferngebliebenen sich ein Bild, bzw. Bilder machen können, wie es denn so war, ein riesengroßes Dankeschön an Alexander Steinkohl , der unseren Abend mit der Kamera begleitet hat.

Dann hoffe ich, dass der Abend allen Anwesenden ebenso viel Freude gemacht hat wie mir. Und nochmals vielen lieben Dank an alle für das nette Feedback zu meiner Organisation. Darüber habe ich mich sehr, sehr gefreut und das motiviert mich natürlich auch weiterhin ein interessantes Programm zu entwickeln :-)

Zu den Fotos vom Abend geht’s hier.

Wer noch nicht bei XING dabei ist, kann sich über diesen Link einen Monat lang als Premium-Mitglied alles in Ruhe ansehen. Und wer dann auch gleich zu unserem Passauer XING-Netzwerk dazu kommen möchte, sei herzlich dazu eingeladen und kann sich hier anmelden.

In diesem Sinne fröhliches Netzwerken :-)

logo-xing-passau.pngDas nächste Treffen des Passauer XING-Netzwerkes findet diese Woche statt:

Wie es aussieht kommt nun doch endlich der Frühling auch zu uns. Und da passt natürlich auch ein Frühlings-Treffen des Passauer XING-Netzwerkes dazu!

Wir sind diesmal auf dem FF Minihof in Schalding l.d. Donau zu Gast. Uns erwarten dort wieder drei interessante Vorträge für alle Sinne. Es gibt viel zu sehen, zu riechen und anzufassen. Lassen Sie sich überraschen :-)

Hier der komplette Ablauf:

Wann:
24. April 2008 ab 18 Uhr

Wo:
FF Minihof, Minihofstr. 39 (Schalding l.d. Donau), 94036 Passau - Anfahrtsskizze
Thema:

Rundum Wohlfühlen

Praxis-Vorträge:

Susanna Schwarz – Image und Raum https://www.xing.com/profile/Susanna_Schwarz2
Wie Farben und Materialien uns beeinflussen - in unserer Wohnumgebung und Kleidung. Mit vielen Praxistipps.

Rita Maier – Honig Maier https://www.xing.com/profile/Rita_Maier2
Handgerührte Honigseifen – ein ganz besonderes Produkt. Informationen rund um die Herstellung mit Proben zum Anfassen.

Melanie Frankenberger und Elfi Fuchs
– FF Minihof http://www.minihof-ff.de/ueber-uns/
Stilvolles Wohn- und Gartendesign – Vorstellung des Minihofes mit Führung durch die Ausstellung mit 10 % Kennenlernrabatt! (gültig am 24.04.2008)

Anschließend besteht die Möglichkeit für Kontakt- und Netzwerkgespräche mit einem kleinem Catering. Und um das ganze finanzierbar zu machen - ein kleiner Beitrag zur Kostendeckung 2 € pro Person.

Gäste sind uns jederzeit gern willkommen! Nehmen Sie doch diesmal auch Ihre Frau/Ihren Mann mit und packen Freunde und Bekannte mit ein :-) Und über eine Verbreitung des Termins freuen wir uns natürlich sehr. Wer möchte kann dazu auch gern die Einladung als pdf nutzen:
http://tinyurl.com/4llcgm

Damit freuen wir uns schon jetzt auf den Abend und wünschen allen viel Spaß!

berndroethlingshoefer.jpg Bernd Röthlingshöfer ist im Marketing-Bereich eine feste Größe. In seinem Blog schreibt er regelmäßig über innovative Werbestrategien und bietet eine Fülle von Informationen und Praxisbeispielen.

mundpropagandamarketing.jpgSein neuestes Buch „Mundpropaganda-Marketing“ ist im Januar 2008 erschienen und beschäftigt sich mit all jenen Facetten die es Firmen ermöglicht über Mundpropaganda Kunden anzuziehen.

Ich habe die große Freude eine Rezension darüber zu schreiben und bedanke mich an dieser Stelle bei dir Bernd für das gelungene Werk.

Um ein kleines Stück meines Fazits gleich vorwegzunehmen: Ich hab das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Bernd versteht es eine Fülle an wertvollen Informationen sehr kurzweilig und informativ darzustellen. Die vielen verschiedenen Beispiele aus dem „richtigen Leben“ und die vielen kleinen Anekdoten, mit denen die Kapitel gewürzt sind, machen es ungeheuer spannend und lesenswert. Und wie man sieht, wirkt das Konzept der Mundpropaganda in meinem Fall schon ;-)

Der Inhalt des Buches spannt den Bogen

  • von der Geschichte der Mundpropaganda mit interessanten und erforschten Hintergründen
  • über die Möglichkeiten Mundpropaganda auszulösen
  • was sie so wichtig macht
  • wer die wichtigsten Beteiligten sind
  • was Netzwerke dabei für eine Rolle spielen
  • wie man am besten mit negativer Mundpropaganda umgeht

Fasziniert haben mich gleich im ersten Kapitel die Hintergründe zur Small-World-Theorie. Die meisten werden diese Geschichte kennen, in denen 1967 ein Experiment gemacht wurde um herauszufinden, über wieviele Menschen wir einander in Verbindung stehen. Dabei kam heraus, dass wir über 6 Ecken, sprich Menschen, jeden kennen.

Wie kann das funktionieren?

Die Forschungen zeigen auf, dass es dabei einen ganz bestimmten Typus von Menschen brauchte, um diese Verbindungen über nur 6 Beteiligte zu realisieren. Und diese sind die sog. Vermittler, Kenner und Verkäufer.

Daraus abgeleitet wurde das Gesetz der Wenigen, das sinngemäß besagt, dass für das Funktionieren von Mundpropaganda Menschen angesprochen werden müssen, die eine Vielzahl an sog. schwachen Verbindungen haben.

Wir kennen alle solche Menschen, die eine Vielzahl an Kontakt haben und lose aber regelmäßig pflegen, die sich in verschiedensten Bereichen aufhalten und Leute aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen kennen. Mit ihnen funktioniert die Verbreitung von Mundpropaganda. Ein wichtiger Hinweis für alle Werbetreibenden.

Eine interessante Möglichkeit den Grad der positiven oder auch negativen Mundpropaganda zu messen, ist der Net Promoter Score. Mit einer einfachen Umfrage in Bezug auf die Zufriedenheit kann jede Firma ihren eigenen NPS ermitteln. Die Skala von 1 – 10 listet demnach die Anzahl der Kritiker wie auch der Promoter auf. Und letztgenannte sind diejenigen die als aktive Weiterempfehler, sprich Menschen die Mundpropaganda betreiben, Ihre wertvollsten Kunden sind.

Ein Beispiel dafür wie Unternehmen sich die Chance nehmen diese Promoter zu belohnen und damit weitere wertvolle Kontakte zu erhalten, sind die vielen Neukundenaktionen. Dabei gehen die Bestandskunden meist leer aus und das trägt nicht gerade zur Zufriedenheit bei.

Sie finden im Buch von Bernd Röthlingshöfer einen möglichen Fragenbogen der zur Ermittlung des NPS eingesetzt werden kann und viele weitere wertvolle Informationen dazu.

Im Kapitel „wie Mundpropaganda ausgelöst werden kann“ finden sich eine Unmenge an Fallbeispielen, die schnell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten und abgewandelt werden können. Ob es um die Möglichkeiten geht, Kunden bereits bei der Namensnennung eines neuen Produktes mit einzubeziehen oder sich nach Beendigung eines Auftrages auf eine ungewöhnliche und nette Art noch einmal zu bedanken und damit in Erinnerung zu bringen, finden Sie noch viele, viele Ideen mehr.

Was nun den Bereich von Netzwerken betrifft, ist darüber schon jede Menge beschrieben worden. Ein Satz an dem ich im Buch hängengeblieben bin, war „Netzwerke sind häufig unsichtbar“. Das bedeutet, dass man den Begriff ruhig mal etwas neu beleuchten darf.

Netzwerke sind eben nicht nur die Vereine in denen man Mitglied ist, oder die virtuellen Clubs wie XING, nein, z.B. ein Haus mit mehreren Parteien bildet ein Netzwerk. Oder auch z.B. die Familien deren Kinder in den gleichen Kindergarten gehen. Dies sind auch häufig sog. stärkere Netzwerke. In ihnen findet regelmäßige Kommunikation und Austausch statt.

Im Gegensatz dazu stehen die schwachen Netzwerke wie Schulabgangstreffen die einmal im Jahr stattfinden oder Berufskongresse bei denen sich die Mitglieder auch nur ein paar Tage im Jahr sehen. Interessanterweise ist der Vorteil bei schwachen Netzwerken, dass sich Informationen schneller über weitere Entfernungen verbreiten.

Dazu passt auch der Hinweis, dass wer beispielsweise eine neue Stelle sucht, vermehrt seine schwachen Kontakte aus dem eigenen Netzwerk ansprechen sollte. Also Menschen mit denen keine enge Verbindung besteht. Der Grund liegt darin, dass die schwachen Kontakte sich selten in den gleichen Bereichen bewegen und daher völlig andere Kontakte weiterleiten können.

Das Netzwerk das jede Firma hat und häufig unterschätzt sind die eigenen Kunden. Auch hier lassen sich mit Hilfe der Idee der Mundpropaganda neue Wege gehen. Wie wäre es denn mit der Möglichkeit ein Kundenparlament ins Leben zu rufen? Beispielsweise um den zufriedensten Kunden ein Forum zu geben, ihre Erfahrungen weiterzutragen und Anregungen für Neuentwicklungen zu machen.

Ebenso wie in allen Kapiteln des Buches finden Sie hier jede Menge an Anregungen, die sich leicht und mit Erfolg umsetzen lassen.

Der Vergleich zwischen neuen und alten Medien füllt ein weiteres Kapitel. Es stellt sich die Frage, ob die klassische Printwerbung über Anzeigen, Plakate usw. in unserer informationsüberfluteten Zeit überhaupt noch Sinn macht. Und auch hier bestätigt sich wieder, dass die Möglichkeiten Kunden aktiv werden zu lassen, noch immer am besten funktioniert, wie sich an dem Beispiel einer Bäckerei zeigt, die in einer Anzeige anbietet, Brötchen vom Vortrag wieder zurückzunehmen.

Die neuen Medien bieten inzwischen die Möglichkeit in kürzester Zeit Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen. Doch auch hier sollte man mit Strategie vorgehen. Ein aktiver Dialog kann z.B. durch ein Corporate-Blog aufgebaut werden. Dafür gibt es ja bereits prominente Beispiele wie das Saftblog der Kellerei Walther. Was dabei zu beachten ist und wie ein Blog auf Dauer funktionieren kann, findet sich in prägnanten und nachvollziehbaren Punkten im Buch.

Den Abschluss bildet das Thema wie am besten mit negativer Mundpropaganda umgegangen werden soll. Sich totzustellen, kann ein Unternehmen ganz schön viel kosten, wie sich vielleicht noch manche erinnern, an die Story von den leicht zu knackenden Fahrradschlössern. Weitaus besser ist es zu reagieren und aktiv zu werden. Wie man nun mit größeren Pannen und dem PR-Supergau am besten umgeht, findet sich in diesem Kapitel.

FAZIT
Um den Bogen zu meinem einleitenden Fazit zu schließen möchte ich dieses Buch allen ans Herz legen, die günstige Möglichkeiten der Werbung suchen und sich dazu näher mit dem Thema Mundpropaganda beschäftigen möchten. Es gibt selten faszinierendere Themen wie das, was Menschen erreichen können, wenn sie ihre Verbindungen nutzen. Und wie das funktionieren kann, finden Sie in diesem Werk von Bernd Röthlingshöfer ausführlich beschrieben. Von mir 5 Sterne.

img_3060.jpgEs war ein sehr gelungener Abend! Anders kann man das gar nicht sagen. Wie man sieht, war der Hörsaal gut gefüllt und es haben sich über 50 NetzwerkerInnen eingefunden.

Bettina Caspary von der Praxiskontaktstelle machte den Anfang und stellte die Möglichkeiten für Unternehmer vor, zukünftige MitarbeiterInnen, Diplomanden, PraktikantInnen aus der Universität heraus zu gewinnen.

Den Mittelteil übernahmen Andrea Dechant und Anna-Sophie Schmitz von INSTEAD, der studentischen Unternehmensberatung. Sie stellten uns Ihre Organisation vor und brachten den ZuhörerInnen näher, warum es sich lohnt, mit INSTEAD zusammenzuarbeiten.

Und last but not least, erzählte uns Max Wittrock von myMüsli in einem sehr kurzweiligen Vortrag die Entstehungsgeschichte seines Unternehmens. Mit vielen Bildern und Anekdoten war es sehr interessant und spannend diese Unternehmensgründung mitzuverfolgen.

Natürlich hatte ich auch einen Paparazzi engagiert :-) An dieser Stelle vielen Dank an Martin. Die Bilder dazu sind bei flickr zu finden. Leider waren die Lichtverhältnisse im Hörsaal nicht so wirklich gut und von daher sind manche Fotos etwas unscharf und dunkel geworden.

Der Abend hat wie immer großen Spaß gemacht und wer Lust bekommen hat, sich bei uns ins Netzwerk mit einzuklinken, der ist dazu herzlich eingeladen. Hier geht’s direkt zum Passauer XING-Netzwerk. Und wer bei XING noch nicht dabei ist und sich das ganze mal in Ruhe ansehen will, kann gern über diese Einladung 30 Tage lang als kostenloses Premium-Mitglied dabei sein.

Dann bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich schon jetzt auf’s nächste Mal freue. Und es sei schon mal soviel verraten, dass es ein Frühlingsfest in einem wunderschönen Ambiente und interessanten Vorträgen geben wird.

xingpassau.pngNächste Woche am Dienstag findet das Quartalstreffen des Passauer XING-Netzwerkes statt. Es freut mich sehr, dass wir das Jahr gleich fulminant mit einem Treffen in der Universität Passau starten können.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Praxiskontaktstelle der Universität Passau gestaltet. Als weiteres Highlight konnten wir die Inhaber des StartUp 2007 von my Müsli gewinnen!

Hier der komplette Ablauf:

Wann:
29. Januar 2008 ab 18 Uhr

Wo:
Hörsaal 9 im Gebäude Audimax, Universität Passau

Thema:
Synergien zwischen Unternehmen und Universität

Begrüßung mit Sektempfang vor dem Audimax

Praxis-Vorträge:

Bettina CasparyPraxiskontaktstelle der Uni Passau:
Vorstellung der Praxiskontaktstelle und der Möglichkeiten für Unternehmen

Andrea Dechant und KollegInnen – INSTEAD:
Die studentische Unternehmensberatung der Uni Passau und was sie für Unternehmen vor Ort leisten kann

my Müsli – das StartUp des Jahres 2007:
Vorstellung des Unternehmens und des Weges dorthin mit Probiermöglichkeiten der Müslisorten

Anschließend besteht die Möglichkeit für Kontakt- und Netzwerkgespräche bei einem kleinem Catering.

Gäste sind uns jederzeit gern willkommen! Es wird bestimmt ein kurzweiliger Abend und wir freuen uns schon sehr darauf. Vielleicht sehen wir uns ja…?

xingpassau.pngEs ist wieder soweit, das letzte Treffen im Jahr 2007 steht vor der Tür.

Diesmal sind wir sogar international unterwegs :-) denn die Veranstaltung findet im österreichischen Nachbarort Schärding statt.

Es freut uns sehr, dass wir den Oxxenhof als Veranstaltungsort gewinnen konnten. Und im Gegenzug können dafür alle Netzwerkerinnen und Netzwerker an einer kleinen Weinverkostung teilnehmen.

Alle näheren Einzelheiten zum Programm finden Sie hier. Wie immer sind uns Gäste sehr herzlich Willkommen und wir freuen uns auf einen informativen und angeregten Abend!

Wer bei XING dabei ist, kann sich direkt hier eintragen.

Und wer gerne mal in das Netzwerk XING hineinschnuppern will, kann das gerne mit dieser Einladung machen.


bowling.jpgGerade habe ich mir den letzten Teil der Serie Z wie Zukunft von 3sat angesehen. Das Thema war “Die Zukunft unserer Zivilgesellschaft”.

Die Dokumentation hat mich von Anfang gefesselt wie auch erschüttert. Die Tendenz in unserer Gesellschaft geht zu einem sich selbst isolierenden Menschen. Dafür wurde bereits inzwischen ein Begriff geprägt: Bowling alone

Bildquelle: 3sat

Immer mehr Menschen machen vieles für sich allein, haben immer weniger Freunde und zeigen kein bürgerliches Engagement mehr z. B. im Sinne von Ehrenamt. Wie in vielen wirtschaftlichen Entwicklungen ist auch hier Japan der absolute Vorreiter. Vor allem Jugendliche sind dort betroffen die ein gestörtes bis kein Sozialleben mehr haben, was bis dahin führt, dass sie das Haus nicht mehr verlassen.

Doch wir brauchen uns keineswegs zurücklehnen, denn auch in Europa nimmt das soziale Kapital immer mehr ab. Die wirtschaftliche Anschauung führt zu einem Streben nach Erfolg, das allzu häufig die Gemeinschaft aus dem Blick verliert. Wer einmal aus dem Tritt gerät, kommt schnell unter die Räder und verliert oftmals als erstes sein so vermeintlich stabiles soziales Netz. Man könnte fast meinen, dass so etwas wie Arbeitslosigkeit ansteckend ist, um es einmal überspitzt zu formulieren.

Und wer in der täglichen Tretmühle steckt, seine Reputation ausbauen und damit seine wirtschaftlichen Erfolgschancen, hat immer öfter keinen Nerv sich mit Menschen zu beschäftigen die nicht mithalten können.

Doch wo wird uns das hinführen?

Inzwischen stehen psychische Erkrankungen an oberster Stelle der Gründe für Berufsunfähigkeit. Sollte uns das nicht zu denken geben? Sind wir zu beschäftigt um füreinander dazusein? Es ist nachgewiesenermaßen leichter sich seine psychische Stabilität zu bewahren, wenn ein stabiles soziales Netz besteht. Dieses kann einiges von dem psychischen Druck, der auf uns im Arbeitsleben lastet, auffangen.

Doch was, wenn dieses Netz immer mehr Lücken aufweist? Meist macht man sich erst dann Gedanken über dieses Thema, wenn man darauf angewiesen ist. Quasi nach dem alten Sprichwort “in der Not kennst du deine Freunde”. Und wenn’s dann soweit ist und man steht allein da? Dann kann es ganz schön eng werden.

In letzter Zeit führe ich immer wieder Gespräche, die um dieses Thema kreisen. Man stellt irgendwann fest, dass der Freundeskreis immer kleiner wird. Die Gemeinschaft um einen herum weniger und weniger wird. Häufig wird dann die Frage nach dem Warum gestellt. Ich frag dann meistens zurück: “Was machst du denn dafür, dass es sich ändert?” Die Antworten darauf lassen sich kurz gesagt verdichten zu “hab zuwenig Zeit, was soll ich noch alles tun, hab soviel am Hals usw.”

Tja, da war sie wieder die fehlende Zeit. Oder besser gesagt, Zeit ist ja immer gleich viel vorhanden, sie wird nur anderweitig verwendet. Oder noch anders gesagt, bei meiner Entscheidung sie zu verwenden werden andere Interessen als das soziale Kapital höher gewichtet. Man könnte nun einwenden, dass es ja Sachzwänge gibt, Situationen die man halt nicht beeinflussen könnte usw. Nun gut, wer so denkt, entscheidet sich häufig dafür wirtschaftlichen Erfolg (dazu gehört auch Anerkennungserfolg) über die Stärkung von sozialen Bindungen zu stellen, denn Sachzwänge gibt es nicht.

Mir ist bewusst, dass ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, doch wenn ich Sie aufrütteln kann darüber nachzudenken, dann hat es sich schon gelohnt.

Denn wer starke soziale Bindungen hat, ist belastbarer und schafft es konfliktreiche Situationen besser zu bewältigen. Die eigene Identität wird durch das Miteinander gefördert und nicht verwässert. Und das fördert die Fähigkeit für sich selbst und andere einzustehen.

Die meisten LeserInnen kennen meine Vorlieben für Fragen. Ich hätte hier wieder ein paar für Sie und bin schon neugierig auf Ihre Antworten. Gern als Kommentar.

 

Was investieren Sie konkret in Ihr Sozialkapital?

  • Welche Kontakte pflegen Sie regelmäßig?
  • Welche Ehrenämter üben Sie aus oder welche Bereiche würden Sie dazu interessieren?

Wieviel Zeit wenden Sie für die Stabilisierung Ihrer sozialer Bindungen auf?

 

  • Treffen Sie sich wöchentlich oder monatlich mit Ihrem Freundeskreis?
  • Planen Sie Unternehmungen, Tagesausflüge, Feiern o.ä. regelmäßig mit Ihrem Freundeskreis?
  • Nehmen Sie sich Zeit für intensive Gespräch in Ihrer Partnerschaft?
  • Wissen Sie wem aus Ihrem Freundeskreis es gut geht und wem weniger?

Wenn Sie Mitarbeiter haben:

  • Wie fördern Sie das soziale Engagement in Ihrem Unternehmen?
  • Was können Sie ab sofort tun, um innerhalb der Firma das soziale Gefüge als stabiles Netz zu etablieren?

Beim Frauensportaktionstag am 5. Mai hatte ich die Gelegenheit in einem Vortrag einen Überblick über Frauennetzwerke zu geben. Da die Resonanz überaus positiv war und alle Teilnehmerinnen die Liste zum Nachsurfen per eMail haben wollten, möchte ich dieses Angebot auch gern hier allen Leserinnen machen.

Die Fülle an Netzwerken die es inzwischen für Frauen gibt ist ganz wunderbar. Ob nun national, international oder regional; die Auswahl ist groß. Und nachdem uns das Internet auch virtuelle Möglichkeiten bietet, spielt die Entfernung oft nur noch eine Nebensache.

Wer die Liste zum Nachsurfen gern haben möchte der kann sie einfach per eMail anfordern.

Deckblatt Flyer.jpgAm Samstag, 5. Mai findet bundesweit der erste Frauensportaktionstag statt. Bei uns gibt es dazu eine Veranstaltung in Pocking.

Neben verschiedenen sportlichen Aktivitätsangeboten gibt es auch verschiedene Themenvorträge. Gern habe ich die Einladung angenommen und werde zum Thema “Frauen und Netzwerke” sprechen.

Den Flyer zum Tag finden Sie hier. Weitere Informationen über den Tag können Sie auf meiner Terminseite nachlesen.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns sehen!

Übermorgen ist es soweit, das nächste Treffen der XING-Passau-Netzwerker steht an. Diesmal sind wir in der IHK und bis jetzt finden sich schon über 35 TeilnehmerInnen zusammen.

Es gibt drei interessante Vorträge, jede Menge Zeit für Netzwerkarbeit und interessante Neuerungen. Alle Informationen über den Inhalt finden sich hier.

Wann: 18. April 2007 um 19 Uhr
Wo: IHK Passau, Nibelungenstr. 15, 94032 Passau, Raum C.205

Gäste sind uns jederzeit herzlich Willkommen! Je bunter umso interessanter wird der Abend. Anmeldungen bitte an info@wissensagentur.net

Und ganz wichtig: Wer dabei ist, bitte Flyer, Prospekte, sonstiges Werbematerial und natürlich Visitenkarten mitnehmen. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

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