Es wird mal wieder Zeit für eine Folge Lesefutter. Falls Sie grad auf der Suche nach Literatur sind, sind Ihnen die folgenden Hinweise vielleicht nützlich.

Und wie immer gilt: Wenn Sie zu einem bestimmten Thema auf der Suche nach Literatur sind, können Sie mich gern nach Empfehlungen fragen. Da ich ziemlich viel lese – aus den verschiedensten Bereichen – fällt mir normalerweise immer was lesbares ein :-)

.

Connected!: Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist – Nicholas A. Christakis, James H. Fowler

Wer wissen möchte, wie uns unsere ganz persönlichen sozialen Netzwerke beeinflussen, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist faszinierend zu lesen, dass die Reichweite – die Wirkung auf uns hat – bis zu den Freunden der Freunde unserer Freunde reicht.

Um ein Beispiel zu nennen: hören Freunde der Freunde unserer Freunde zum Rauchen auf, steigt die Chance (wenn wir auch rauchen) signifikant, dass wir auch aufhören zu rauchen! Von diesen Beispielen und Zusammenhängen gibt es viele zu lesen.

Die Themen beziehen sich auf das Kennenlernen des Lebenspartners, das Finden einer neuen Arbeitsstelle, politische Strömungen und vielem mehr.

Lernen lässt sich daraus einiges. Eine wichtige Erkenntnis ist z. B. dass das Kontaktverhalten eines einzelnen Menschen ca. zu 50 % genetisch bedingt ist. Und damit wie wir uns im sozialen Umfeld netzwerkerisch verhalten.

Auch lässt sich das Wissen nutzen, dass die sog. schwachen Verbindungen wichtiger sind, wenn wir etwas bestimmtes erreichen wollen (z.B. einen neuen Job), um dem gewünschten Ziel näher zu kommen.

Zudem können die Erkenntnis aus dem Buch durchaus dazu animinieren, sich doch ab und an, neuen Bekanntenkreisen zuzuwenden und den eigenen Radius damit zu erweitern.

Absolute Leseempfehlung!

.

Bekenntnisse eines Redners: Oder die Kunst, gehört zu werden – Scott Berkun

Ein etwas anderes Buch über’s Redenhalten, als man es bisher gewohnt ist. Scott Berkun schreibt aus seiner Warte über die wahre Realität eines Redners und räumt dabei mit einigen Mythen auf.

Wichtig fand ich dabei z.B. die Erkenntniss, dass jeder Sprecher Fehler macht. Jeder. Es passieren Verhaspler, es wird gestottert, viel zu viele Ähs machen sich breit usw. Wichtig ist nur sich selbst nicht davon gefangen nehmen zu lassen und in seinem Vortrag fortzufahren. Denn kein Publikum kann einen Redner leiden, der sich andauern für irgendetwas entschuldigt.

An dem letzten Satz merke ich auch, dass der gewollt schnodderige Schreibtstil des Autors abgefärbt hat. Die Sprache passt zu ihm, auch wenn man sich manches Mal wünschen würde, dass er vielleicht nicht ganz soviel “Gas” geben würde.

Interessent sind die Hintergrundbeschreibungen, wie es z.B. wirklich in einem Fernsehstudio zugeht, oder man als “sprechender Kopf” zugeschaltet wird.

Ein zentraler Aspekt auf den Scott Berkun immer wieder hinweist, ist, dass die meisten Redner deswegen schlecht sind, weil sie nicht üben. Sie halten damit den Vortrag das erste Mal vor Publikum, die Übergänge holpern und es wird an der Form selbst kleben geblieben, als sich auf den Inhalt zu konzentrieren.

Was das Buch amüsant macht, ist seine schonungslose Ehrlichkeit sich selbst und Kollegen gegenüber. Das ist mitunter schwere Kost, doch wer sich in dieser Branche seine Brötchen verdient, sollte sich vieles davon zu Herzen nehmen.

Abgerundet wird das ganze durch einen über 70seitigen Anhang, in dem konkrete Tipps für Vorbereitung, empfohlenes Technikequipment, Durchführung, Nachbereitung sowie eine ausführliche (z.T. kommentierte) Bibliographie steht.

.

Wie Sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern – Richard Wiseman

Wie sollte man ein Buch mit einer dermaßen reißerischen Titel beschreiben, ohne sich wie ein Haustürverkäufer in Superlativen zu verlieren…?

Mir fällt dazu nur ein Satz ein: Dieses Buch ist der optimale Brühwürfel. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die kleine Anekdote aus dem Freundeskreis, doch statt weitschweifigen Erläuterungen die Quintessenz auf das absolute essentielle und wertvolle zu komprimieren, eben einem Brühwürfel.

Richard Wiseman ist bekannt durch Bücher wie Quirkologie und hat sich einen Namen gemacht in seiner Profession als Verhaltenspsychologe. Dieses Buch nun ist entstanden, auf die Frage, ob es denn nicht erklärbare Techniken gibt, die sich in 60 sec erzählen und in ebenso kurzer Zeit umsetzen lassen.

Hier halten Sie die Antworten auf diese Frage in der Hand. In der Tat ist es die Zusammenführung aus unzählichen Forschungen rund um das Wohlfühlen des Menschen, aufbereitet in die Kapitel Glücksempfinden, Die Kunst der Überzeugung, Motivation, Kreativität, Attraktivität, Stress, Beziehungen, Entscheidungsfindung, Kindererziehung und Persönlichkeit.

Jeweils kombiniert mit 60 sec Umsetzungsanregungen. Absolut lebensnah, wirkungsvoll und nachhaltig. Wer sich also nicht durch hunderte von Selbstveränderungs-, Motivations-, positiven Psychologiebüchern durchwühlen möchte, bekommt hier kompaktes, anwendbares Alltagswissen. Zusammengefasst auf alle Themen, die uns Menschen bewegen.

Absolute Leseempfehlung!

.

Tagebuch eines Romans – John Steinbeck

John Steinbeck hat für sein Buch Früchte des Zorn den Publitzerpreis erhalten und ist mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sein Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Reiseberichte und mehr.

Tagebuch eines Romans dagegen ist ein Buch, dass sich in kaum eine Kategorie einordnen lässt. Es ist sein Werktagebuch, das er während der gesamten Arbeit am Roman Jenseits von Eden verfasst hat. Geschrieben, manches mal wie ein Gespräch, an seinen Lektor Pascal, mit dem ihn über die berufliche Beziehung hinaus eine tiefe Freundschaft verband.

Wer selbst schreibt, wird in diesem Buch lesen, wie diszipliniert John Steinbeck an sein Schreiben heranging. Sein Ziel waren jeden Tag zwei handgeschriebene Seiten von Montags bis Freitags zu verfassen. Die bevorzugte Zeit dafür war meist ab frühmorgens. Teilweise durchdachte er manche Nächte und feilte an seinen Ideen.

Er nutzte zum Schreiben ein Notizbuch, bei dem die rechten Seiten dem Roman selbst vorbehalten waren und linken dem Werktagebuch. Es ist faszinierend zu lesen, wie genau er sich beobachtet, seine Stimmungen aus sich herausformuliert, sich warm schreibt, bis er bereit ist, mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen. Muster zeichnen sich ab, welchen Aufbau er gedenkt, dem Roman zu geben, welche Figuren er wann entwickeln und erscheinen lassen möchte.

Daneben gibt es Phasen, in denen er kränkelt oder auch private Probleme ihm zu schaffen machen. Nichts destotrotz gibt es nur sehr wenige Tage, während des knappen Jahres, an denen er sein Arbeitspensum nicht einhält. Die Texte in diesem veröffentlichen Werktagebuch sind weder redigiert noch gekürzt. Und das ist auch das faszinierende an diesem Buch. Es ermöglicht einem Weltautor über die Schulter zu sehen. Zeigt, welche Disziplin und Hingabe an ein großes Werk erforderlich ist. Und welche genaue Beobachtungsgabe er sich selbst gegenüber an den Tag legt.

Er erkennt seine eigenen Stimmungen wieder und weiß mit ihnen umzugehen. Und etwas das ihm ebenso am Herzen liegt, ist eine ruhige Herangehensweise. Sich selbst und dem Stoff immer genügend Zeit und Raum lassen, sich zu entwickeln. Sich nicht zu erschöpfen mit Mehrarbeit, sondern in dem selbst gewählten Rahmen zu bleiben um ein stetes Fließen zu ermöglichen.

Was neben dem Schreiben sichtbar wird, ist das ebenso notwendige Erschaffen mit den Händen. Er liebte es mit Holz zu arbeiten und renoviert vieles selbst in seinem Haus. Ebenso wie er gern Dinge zerlegte und reparierte. Diese bewusste Teilung seines Tages in schreiben und “werkeln” zeigt eine wichtige Balance auf zwischen Kopf und Händen. Seine Erfindungen beschäftigten ihn dabei ebenfalls eine gewisse Zeit des Tages und so scheint ein natürlicher Rhythmus entstanden zu sein.

Das Buch ist nicht aufregend, sondern eine genaue Beschreibung der Entstehungsgeschichte eines großen Romans geschrieben von einem großen Schriftsteller. Wer selbst schreibt und gern einem renommierten Autor bei seiner Arbeit hautnah zusehen möchte, sollte dieses Buch lesen. Es lassen sich einige Ideen und Anregungen für die eigenen Arbeit daraus ableiten, auch wenn das in keinster Weise das Ziel des Tagebuchs eines Romans ist.

Ein zentraler Aspekt der sichtbar wird, ist die gewollte Disziplin, die durch stete Schritte zum Ziel führt und der Gedanke, dass es eine große Hilfe ist, ein Werktagebuch, nicht nur zum Aufwärmen, selbst einzusetzen.

(Hinweis: Das Buch ist nur noch gebraucht erhältlich, jedoch auch über Uni-Bibliotheken ausleihbar.)

Buecherwand_R_by_wrw_pixelio.deEs ist für mich immer wieder interessant, in den Listen anderer zu stöbern und Ideen daraus mitzunehmen. Dies gilt für mich besonders bei  Bücherlisten ;-)

Und es sei mir verziehen, wenn ich schon etwas spät für eine Leseliste aus dem letzten Jahr dran bin. Doch vielleicht findet ja der eine oder die andere hier einen interessanten Buchtitel und lässt sich inspirieren.

Es ist ein Auszug meiner gelesenen Sach-Bücher aus 2009. Bereits auf die beschränkt, die ich sofort wieder lesen würde. Die Reihenfolge ist relativ chronologisch des Lesezeitpunktes nach.

Bildquelle: wrw @pixelio.de

Bei den verlinkten Bücher gibt es eine Rezension von mir dazu. Und die farbig gedruckten Buchtitel sind meine absoluten Favorites und Leseempfehlungen.

Wenn jemand Fragen zu einem der Bücher hat, immer her damit :-) Und jetzt viel Spaß beim Stöbern!

  1. Levine, Robert – Die große Verführung
  2. Standenat, Sabine – So lerne ich mich selbst zu lieben
  3. Levine, Robert – Eine Landkarte der Zeit
  4. Surowiecki, James – Die Weisheit der Vielen
  5. Seifert, Josef W. – Visualisieren, Präsentieren, Moderieren
  6. Förster, Hans-Peter – Texten wie ein Profi
  7. Kurz, Jürgen – Für immer aufgeräumt
  8. Roth, Susanne – Einfach aufgeräumt
  9. Koller, Christine – Inspiration – jetzt!
  10. Walter, Hans-Jürgen – Denkzeichnen
  11. Harford, Tim – Ökonomics
  12. Edwards, Betty – Der Künstler in dir
  13. Emmet, Rita – Was du heute kannst besorgen…
  14. Gigerenzer, Gerd – Bauchentscheidungen
  15. Baumgartner, Peter – Content Management Systeme in e-Education
  16. Naish, John – Genug
  17. Fiore, Neil. A – Wenn nicht jetzt wann dann?
  18. Schwartz, Tony – Die Disziplin des Erfolges
  19. Weinberg, Gerald M. – Weinberg on Writing (engl.)
  20. Harford, Tim – Die Logik des Lebens
  21. Kettl, Barbara – Wege zum Kunden
  22. Blenchard, Ken – Know can do
  23. Peppers, D. und Rogers, M. – Strategien für ein individuelles Kundenmarketing
  24. Wilson, Jerry – Mund zu Mund Marketing
  25. Fischer, Christian – Macht Schlagzeilen
  26. Serva-Schreiber, David – Die neue Medizin der Emotionen
  27. Childre, Doc Lew – Kannst du mit dem Herzen sehen?
  28. Rosenberg, Marshall – Wie ich dich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe
  29. Kuntz, Bernhard – Warum kennt den jeder?
  30. Childre, Doc Lew – Vom Chaos zur Kohärenz
  31. Templeton, Tim – Networking, das sich auszahlt… jeden Tag
  32. Detroy, Erich-Norbert – Powerbuch der Neukundengewinnung
  33. Zanetti, Daniel – 1000 Tipps zur Mitarbeitermotivation
  34. Zehmisch, Monika – Business-Networking mit XING
  35. Wiseman, Richard – So machen Sie Ihr Glück
  36. Baum, Thilo – Komm zum Punkt
  37. Siefer, Werner – Das Genie in mir
  38. Frank, Hans-Jürgen – Ideen zeichnen
  39. Fulghum, Robert – Alles, was du wirklich wissen musst, hast Du schon als Kind gelernt
  40. Zanetti, Daniel – Kundenverblüffung
  41. Mardorf, Elisabeth – Wer immer geradeaus geht, kommt nicht weit
  42. Johnson, Alexandra – Wie aus dem Leben Geschichten entstehen
  43. Kopmeyer, Marion R. – Das große Handbuch der Erfolgsstrategien. Wunscherfüllung
  44. Bryson, Kelly – Sei nicht nett, sei echt
  45. Kensington, Ella – Die Glückstrainer
  46. Beattie, Melody – Kraft zum Loslassen
  47. Pasztor, Susann – Ich höre was, das du nicht sagst
  48. Sick, Helma – Wie frau sich bettet
  49. Gavalda, Anna – Das Glück kommt nie (Belletristik)
  50. Galdwell, Malcolm – Tipping Point
  51. Gerber, Michael – Das Geheimnis erfolgreicher Firmen
  52. Ariely, Dan – Denken hilft zwar, nützt aber nichts
  53. Davich, Victor N. – die 8 Minuten Meditation
  54. Nuber, Ursula – Lass mir mein Geheimnis

Dieser Artikel ist Teil der Serie Gewohnheiten ins Leben bringen.

Wir haben uns im

  • ersten Beitrag mit den verschiedenen Motivationsarten und Zielen von Gewohnheiten beschäftigt. Im
  • zweiten Artikel haben wir uns die verschiedenen Lernkurven näher angesehen. Und heute im
  • dritten Teil geht es um Ihre ganz persönlichen Gründe und warum diese so wichtig sind für die erfolgreiche Integration von Gewohnheiten. Thema des
  • vierten Teils waren umsetzbare Schritte und warum es babysteps sein sollten. Im
  • fünften Teil haben wir begründet warum es Sinn macht, neue Gewohnheiten an bereits bestehende Gewohnheiten anzuhängen. Und
  • beim sechsten Beitrag ging es um die Dokumentation Ihrer Gewohnheit. Der
  • siebte Beitrag schließt die Serie ab und bietet Ihnen Literaturtipps zum Thema Gewohnheiten.

.


.
Mit diesem siebten Teil schließt die Serie Gewohnheiten ins Leben bringen ab. Wer gern noch näheres zum Thema Gewohnheiten lesen möchte, dem kann ich dazu folgende Bücher empfehlen:

  • Der längere Atem. Die fünf Prinzipien für langfristigen Erfolg im Leben / George Leonhard
    Über dieses Buch hatte ich bereits bei den Lernplateaus gesprochen. Es ist zwar schon etwas älteren Datums, doch hat es nichts von seiner Aktualität eingebüßt. George Leonard ist Aikidomeister und beschreibt in dem Buch mit der Metapher des Weg des Meisters wichtige Prinzipien die für unser Leben nützlich sind. Was es z.B. für eine Wirkung hat, wenn wir uns im steten Dranbleiben Üben und vieles mehr. Ein kleines Büchlein mit tiefem Inhalt.
    .
  • Wenn nicht jetzt, wann dann / Neil Fiore
    Wenn Sie die Möglichkeit haben, dieses Buch über eine Bücherei oder Uni-Bibliothek zu leihen, sollten Sie das tun. Es ist ein absoluter Klassiker und behandelt viele unserer selbstgebauten Blockaden.
    .
  • Erfolgreiche Gewohnheiten / Jörg Weisner
    Dies ist das jüngste Buch unter den bisherigen und geht das Thema Gewohnheiten schaffen auf eine äußerst pragmatische Weise an. Sie werden dort viele Tipps zum Dranbleiben finden.
    .
  • DVD: bleep
    Dieser Tipp läuft etwas außerhalb der Wertung. Doch nichts destotrotz kann ich Ihnen nur empfehlen, dass Sie ihn sich ansehen. Es geht darin um Erkenntnisse der Gehirnforschung die zum einen in einer Rahmenhandlung und zudem mit genialen Animationen dargestellt werden. Absolut sehenswert!

Es gibt natürlich noch jede Menge mehr an Informationen dazu. Doch es geht ja weniger ums Lesen, als darum, dass Sie Ihre Gewohnheiten ins Leben bringen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg und freue mich, wenn diese kleine Artikelserie etwas dazu beitragen konnte!
.


.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Dieses Jahr ist Weihnachten irgendwie besonders bald, findet ihr nicht auch….? Mir kommt es zumindest so vor. Und wenn Ihnen das bekannt vorkommt und Sie langsam auch feststellen, dass Ihnen noch dieses oder jene Präsent fehlt, finden Sie vielleicht hier Anregungen für die noch ausstehenden Geschenke:

Zum Hören

Diese CD ist mein steter Begleiter geworden. In 15 Minuten durch eine leichte Trance belastende Gedanken und Ärger loszuwerden und stattdessen Ruhe und Gelassenheit in sich einziehen zu spüren. Morena Hanisch von power-coaching hat die CD selbst eingesprochen und wer reinhören möchte, für den gibt es auch eine Hörprobe dazu. Die Möglichkeit zum Bestellen finden Sie hier.

Zum Lesen

Natürlich gibt es auch wieder Anregungen für Lesefutter, ist ja nun nix neues bei mir :-)

Last Lectur – Randy Pausch

Ein Buch das mich in den letzten Tagen sehr berührt hat, ist Last Lecture von Randy Pausch. Es ist das Buch zu seiner Last Lecture die er 2007 gehalten hat, in dem Wissen, dass es durch seine Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs wirklich seine letzte sein würde. Wer das Video nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen.

Randy Pausch war ein großartiger Lehrer und seine last lecture ist eine Hymne an das Leben. Im Buch finden sich noch darüberhinausgehende Texte. Und der letzte Teil ist ein schriftliches Vermächtnis an seine Kinder. Es sind sehr berührende Wahrheiten, in denen man sich selbst wiederfindet. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Morgen komm ich später rein – Markus Albers

Wer wissen möchte, wie wir in Zukunft arbeiten werden, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Markus Albers beschreibt in vielen Szenarien wie unser Büro-Alltag sich bereits verändert hat und welche Möglichkeiten sich für jeden einzelnen dadurch bieten.

Ein neues Denken macht neue Arbeitsweisen und vorallem -zeiten möglich. Die stete Möglichkeit der Erreichbarkeit ist nicht nur ein Fluch. Denn wenn sie klug eingesetzt wird, durch Nutzung bereits vorhandener Technik, kann sie zum Segen werden und uns erlauben, ein um ein vielfältiges mehr selbstbestimmteres Leben zu führen.

Viel mehr Jobs können zu einem großen Teil von überall her erledigt werden. Die Anwesenheitspflicht verkommt immer mehr zu einem Überbleibsel aus alter Zeit und dem Festhalten notorisch ängstlicher Vorgesetzter, der Mitarbeiter könnte seinen Job nicht korrekt machen, wenn er nicht unter “Überwachung” steht. Das ist sehr plakativ ausgedrückt und entbehrt doch nicht dem berühmten Wahrheitskern.

Wenn Sie gern mehr darüber wissen möchten, wie es mit einfachsten Mitteln möglich ist, den Arbeitsplatz an jeden Ort zu verlagern, dann sollten Sie dieses Buch lesen. Es wird Ihnen jede Menge Ideen dazu mitgeben.

Frauenkörper – Frauenweisheit – Christiane Northrup

Wie der Titel bereits impliziert ist dies ein Buch für Frauen, von Frauen und über Frauen. Selten habe ich ein so kluges Gesundheitsbuch über unsere Frauenkörper gelesen. Dieses umfangreiche Werk sollte jede Frau lesen. Wirklich jede.

Alles was in unserem Körper vorgeht, hängt viel öfter als man glauben mag, mit der persönlichen Situation zusammen. Und wer von uns kann schon wirklich sagen, ob die Behandlung die wir bei unseren FrauenärztInnen erhalten auch tatsächlich die beste Empfehlung für uns selbst ist.

Sie werden in diesem Buch umfassend informiert über alle Vorgänge, die es nur in Frauenkörpern gibt. Welche Möglichkeiten bestehen zu heilen ohne gleich mit der großen chemischen Keule oder Hormonpräparaten anzurücken.

Die einzelnen Kapitel werden immer wieder angereichert durch Patientinnen die ihre Geschichte erzählen. Es ist fast unmöglich, sich nicht dort wiederzufinden. Und ich fand das Buch äußerst tröstlich, denn es hat mir in vielem die Augen geöffnet. Man spürt in jedem Wort das tiefe Engagement der Autorin und mit welcher Nachhaltigkeit sie Heilung für möglich hält.

Nachtzug nach Lissabon – Pascal Mercier

Raimund Gregorius, seines Zeichens Lateinlehrer an einem Gymnasium, bricht von heute auf morgen mit seinem Leben. Eine nächtliche Begegnung mit einer Portugiesin lässt ihn sein bisheriges Dasein vollkommen in Frage stellen und er macht sich auf den Weg im Nachtzug nach Lissabon.

Über die klugen Texte des portugiesischen Arztes und Poeten Amadeu de Prado gerät er in einen Sog des Nachdenkens über sein Leben, das ihn alles in Frage stellen lässt.

Als LeserIn kann man sich diesen Gedanken nur schwer entziehen. Könnte es sein, dass man Zeit seines Lebens durch eine falsche Brille gesehen hat? Müsste man die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das eigene Denken einem einen riesigen Streich spielt und es uns davon abhält, das Leben so wie es wirklich ist, oder sein könnte, wahrzunehmen?

Es ist ein leises Buch, das sich nicht so einfach weglesen lässt. Wer sich auf die Gedanken, Ideen und Möglichkeitskonstrukte einlässt, wird sich die gleichen Fragen für sein persönliches Leben stellen. Wer das Buch auf diese Art liest, wird sich in jedem Fall verändert finden. Auf eine ganz leise Art.

Karrierefalle Internet – Klaus Eck

Das Buch von Klaus Eck beleuchtet eine der wichtigsten Themen unserer “neuen” Welt. Welche Reputation habe ich bzw. mein Unternehmen im Internet? Vielen ist überhaupt nicht klar, dass das Internet keine Vergesslichkeit eingebaut hat. Dass auch vermeintliche gelöschte Inhalte noch Jahre später im Netz verfügbar sind.

Und das gilt für Photos, ebenso wie für Forumseinträge, private Homepages, Kommentare in Blogs und vieles mehr. Wussten Sie, dass immer mehr Personalabteilungen erstmal im Internet nach Informationen zu Bewerbern suchen? Und dass das, was sie finden entscheidend sein kann, ob man die Stelle bekommt oder nicht? Ebenso das Finden von keinen Informationen sagt etwas über sie aus. Dass sie anscheinend die Möglichkeiten des World-Wide-Web noch nicht für sich entdeckt haben und damit quasi schon fast hinter dem Mond wohnen, überspitzt ausgedrückt.

Viele Jobs werden inzwischen auch über Online-Netzwerke ausgegeben. Diese Netzwerk haben eine globale Reichweite und bieten Optionen, die auf herkömmlichen Weg überhaupt nicht nutzbar wären.

Ein weiteres interessantes Kapitel widmet Klaus Eck der Frage, was sich nun tun lässt, wenn der Ruf im Internet schon angeschlagen ist. Viele praktische Tipps und Links machen den Ratgeber sehr wertvoll und rund.

Zum Schmecken

Als ich diese Idee gesehen habe, war ich nur noch begeistert! Die perfekte Umsetzung des Spruchs “na dir müssen sie erst noch einen Mann backen…” Kein Problem mehr mit den echten Männern!

Ein Auszug aus der Webseite:

Ein Traumkörper, aber eine geistige Talkshow. Intelligent, aber so temperamentvoll wie eine Schlaftablette. Humorvoll, aber ein Witz von einem Mann.

Nie, nie, nie ist einer vollkommen. Gibt es ihn also, den perfekten Mann?
Richtig. Er muss erst noch gebacken werden!

Und es gibt nur einen Ort, der sich zum Anzetteln dieser schöpferischen Revolution als geeignet erwies: der Backofen.

Backen Sie sich Ihren Mann jetzt einfach selbst.

Na das ist doch mal ein Angebot liebe Damen :-) Es gibt fünf leckere Typen ähm ich meine Backmischungen zur Auswahl. Hier geht’s lang.

.

Weitere Literatur-, CD und DVD-Tipps finden Sie im Lesefutter. Dort gibt es inzwischen folgende Kategorien:

Damit wünsche ich Ihnen viel Freude beim Aussuchen und Stöbern nach möglichen Geschenk-Ideen und ein entspanntes Adventswochenende für Sie.