Selten war ich persönlich von einem Seminar so sehr begeistert, wie letztes Jahr von der großen Sommerschreibwerkstatt. Die beiden Referenten Ruth Zenhäusern und Jürgen von Scheidt bieten seit 1978 in München Seminare, Workshops und einiges mehr rund um’s Schreiben an.
In ihrem Institut für angewandte Kreativitätspsychologie (IAK) bieten sie seit vielen Jahren ein abwechslungsreiches Programm für alle Schreibbegeisterten. Die große Sommerschreibwerkstatt läuft über 6 Tage (Freitag ab 18 Uhr bis Mittwoch 13 Uhr) und das bietet genügend Raum neues schreibend zu entdecken, altes zu verarbeiten und verwickeltes auseinanderzuknoten.
Wenn Sie sich für’s Schreiben begeistern und neue Möglichkeiten kennenlernen wollen, sich Texten zu nähern und aus sich herausfließen zu lassen, kann ich Ihnen die Schreibwerkstatt nur ans Herz legen. Die liebevolle Begleitung durch Ruth und Jürgen, sowie die wunderbare Umgebung (nur zwei Minuten vom englischen Garten weg) schaffen eine Insel, die mir persönlich sehr gut getan, die Kreativität zum Aufblühen gebracht und neues in Bewegung gesetzt hat.
Zum IAK geht’s hier und die Informationen zur großen Sommerschreibwerkstatt gibt es hier.
Posted in KVP/Kaizen, Tools on Mai 5th, 2007 No Comments »
In der nächsten Woche erscheinen einige meiner Beiträge im best-practice-blog von Burkhard Schneider.
Als Themen werden dabei im Mittelpunkt stehen:
- KVP/Kaizen
- Ideenprogramm
- praktische Umsetzungen von verschiedensten Mitarbeiter-Ideen
An dieser Stelle vielen Dank an Burkhard für die Einladung!
Posted in Technik on April 17th, 2007 5 Comments »
Dieses Video hat mich gerade sehr beeindruckt. So könnte Arbeit in der Zukunft aussehen. Sehen Sie selbst:
via akademix
Posted in Tools on Februar 21st, 2006 No Comments »
Letztens haben mich die Schäfchen begeistert und heute sind’s Mäuse
Nee, im Ernst, ich hab hier noch ein kleines Tool entdeckt, das als findiger Katalysator für Ideenimpulse dient. Es nennt sich Mouse brains und bietet nach dem Beantworten von 4 Fragen 9 faszinierende Anregungen zum Weiterdenken. Und auch wenn man jetzt nicht soo fit in Englisch ist, lohnt es sich, das ganze Mal auszuprobieren.
Die 4 Ausgangsfragen hab ich mal für mich kurz übersetzt:
-
Ich verkaufe….. (Produkt, Dienstleistung usw. einsetzen)
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Mein Produkt / meine Dienstleistung hilft den Leuten…. (soviele Nutzmöglichkeiten wie möglich finden)
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Meine Hauptzielgruppe macht gern….. (einfach mal sammeln, was einem so einfällt)
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Manche Leute kaufen mein Produkt / meine Dienstleistung nicht, weil sie denken oder empfinden, dass es.…. (soviele Gründe einfügen wie möglich; z. B. zu langsam ist, zu schwer verständlich, zu teuer usw.)
Wenn Sie nun Mouse Brains genutzt haben, beim Beantworten dieser Fragen, erhalten Sie nun 9 verschiedene Anregungen zum Weiterdenken. Und da sind oft ganz verblüffende Ansätze dabei. Ich kann Ihnen nur empfehlen testen Sie es aus.
Sie können diese vier Fragen auch für verschiedene andere Experimente nutzen:
-
Stellen Sie diese Fragen doch mal Freunden, Bekannten, Partnern usw. Sammeln Sie die Ergebnisse in einer Liste und gehen Sie diese in Ruhe durch. Mit Sicherheit werden sich hier genügend Anregungen finden, um das eigene Produkt / die eigene Dienstleistung mit anderen Augen zu betrachten und sinnvolle Anpassungen, Änderungen, Umgestaltungen usw. durchzuführen.
- Stellen Sie sich diese Fragen selbst. Dazu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:
° Fragen beantworten, Blatt wegpacken; nächsten Tag Fragen beantworten, Blatt wegpacken; das ganze z. B. 10 Tage lang und dann erst vergleichen. Schauen Sie auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede, ganz neue Ideen usw.
° wenn Sie ein Zirkusdirektor wären, wie würde der diese Fragen für Ihr Produkt / Ihre Dienstleitung beantworten? (wobei Sie Zirkusdirektor auch durch alles mögliche ersetzen können, z. B. mit Agatha Christie, Eisdielenbesitzer, Harry Potter, die Nachbarin von Gegenüber, Ihr größter Gegner, Albert Einstein usw.)
° Sie befinden sich im Jahr 2020. Wie würden die Antworten aus dieser zeitlichen Perspektive lauten?
Damit’s gleich schneller geht, können Sie sich hier ein passendes pdf dazu herunterladen.
Sie sehen schon, es gibt soviele Möglichkeiten, dass es immer wieder wie ein spannendes Rätsel sein kann, sich diese Fragen zu stellen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß damit und freue mich über jede Rückmeldung!
via Geistesblitz
Posted in Tools, Veranstaltungen on Dezember 5th, 2005 2 Comments »
Gestern fand mein Workshop zu kreativen Problemlösungstools im Haus an der Lichtung statt. Wir waren ein kleiner, feiner Kreis und in diesen Stunden gab es Gelegenheit verschiedene Kreativitätstools kennenzulernen und gleich auch mal an aktuellen Themen zu testen.
Die Teilnehmer waren ganz begeistert von der Brainstorming-Methode 6-3-5. Das ist auch tatsächlich eine feine Sache. Sechs Personen schreiben 3 Lösungen in fünf Minuten nieder. Herauskommen 180 (!) Lösungsideen und das in einer insgesamten Arbeitszeit von nur einer halben Stunde.
So funktioniert’s:
1. Die Problemstellung wird genau definiert. Am besten plakativ im Schlagzeilenstil.
2. Jeder Teilnehmer trägt in die oberste Zeile seines Formulars 3 Ideen ein. Dazu sind 5 Minuten Zeit.
3. Dann werden die Formulare im Uhrzeigersinn weitergereicht.
4. Jeder Teilnehmer hat nun die ersten drei Ideen seines Vorgängers vor sich. Er kann jetzt in der zweiten Zeile des Formulars wiederum 3 Ideen in 5 Minuten niederschreiben, die
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eine Ergänzung der Vorgängerideen darstellen
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eine Variation der Vorgängerideen sind,
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völlig neue, andere Ideen sind.
5. Dann werden die Formulare erneut weitergereicht. Solange bis alle Teilnehmer ihre Ideen auf jedem Blatt eingetragen haben.
Anmerkungen:
- Da ja meistens erst die bereits dort stehenden Ideen durchgelesen werden können die 5 Minuten in den weiteren Runden auch verlängert werden.
- Gelegentlich bleiben auch Felder leer.
- Häufig treten auch Doppelnennungen auf.
- Bei weniger als sechs Teilnehmern ergebens sich dementsprechende weniger Lösungsansätze. Nichts desto trotz, ist dieses Tool genauso wirkungsvoll wenn z. B. 4 Personen sich beteiligen.
Grobbewertung
Anschließend an den Ideenfindungsprozess, sollte eine weitere Bearbeitung im Sinne einer Grobbewertung stattfinden:
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Doppelnennungen streichen
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Jeder Teilnehmer kann auf jedem Blatt seine drei Lieblingsideen ankreuzen.
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Die Ideen mit den meisten Kreuzen können dann weiter ausgearbeitet werden.
Quelle: Helmut Schlicksupp
Wir haben das im Workshop mit der Problemstellung: "Loslassen von alten Mustern" getestet und es war sehr erstaunlich was für gute Ergebnisse und Ideen dabei zum Vorschein kamen.
Fazit:
Aus meiner Sicht ist die Methode 6-3-5 ein simples und hochwirksames Tool, um schnell zu vielen verschiedenen Lösungsansätzen zu kommen. Probieren Sie es aus, denn nur dann können Sie den Nutzen persönlich erleben. Zur Erleichterung finden Sie hier ein passendes Formblatt zum Ausfüllen dazu. Viel Spaß damit und über Rückmeldungen freue ich mich natürlich sehr.
Posted in Veranstaltungen on November 24th, 2005 4 Comments »
Heute ein Hinweis in eigener Sache: Am 4. Dezember gibt es mal wieder einen offenen Workshop zum Thema “Kreative Problemlösungstools“.
Leider ist das Wort kreativ ja schon ganz schön strapaziert und hängt dem einen oder anderen bereits zum Hals raus. Kann ich gut verstehen. Daher gibt’s in diesem Workshop auch nur Sachen, die absolute Praxistauglichkeit haben, die innerhalb von wenigen Minuten erklärt und angewandt werden können.
Ich find’s halt wichtig Spaß bei solchen Sachen zu haben und gleichzeitig schnell zu brauchbaren Lösungen zu kommen.
Die Eckdaten:
Wann?
am 4. Dezember 2005 von 10 - 15 Uhr
Wo?
im Haus an der Lichtung bei Andreas und Andrea Himmelstoß (Dort auf Wegbeschreibung klicken. Ist ganz leicht zu finden.)
Was kostet’s?
Da es ein offener Workshop ist und damit möglichst vielen zugänglich sein soll, gibt es einen günstigen Preiskorridor von 40 - 60 €, bei dem sich jeder selbst einstufen kann.
Noch Fragen?
Immer her damit. Am besten per Mail an info@wissensagentur.net
Über das neue Buch von Tom Peters Re-imagine hatte ich ja bereits schon einmal geschrieben. Heute hab ich es ausgelesen und ich werde auf der Stelle noch einmal von vorne anfangen.
Jedem, der auch nur im entferntesten mit Führung oder Management zu tun hat, sei es wärmstens ans Herz gelegt. Man kann über Tom Peters Schreib- und sonstigen Stil denken was man will, in diesem Buch bringt er akkurat die heutige Situation (chaotische Zeiten) zum Ausdruck und dazu noch Möglichkeiten, damit umzugehen.
Er schließt das Buch mit einem Zitat von James Dean, dem nichts hinzuzufügen ist:
“Träume, als würdest du ewig leben. Lebe, als würdest du morgen sterben.”
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