TorteJetzt hätte ich ihn doch glatt übersehen, meinen 3. Bloggeburtstag. Vor drei Jahren habe ich die Blogosphäre entdeckt und bin seit dem begeisterte Anhängerin geworden und geblieben.

Wir werden im Herbst dazu eine neue Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem IT-Forum der IHK Niederbayern/Oberpfalz aufsetzen. Und damit Interessierten aus KMUs die Möglichkeit zu bieten, sich zum Thema Web2.0 umfassend zu informieren.

An dieser Stelle auch vielen Dank an alle MitleserInnen und KommentatorInnen. Es ist einfach wunderbar, so schnell und direkt in Kontakt kommen zu können!

Und wem die Beiträge hier in der Wissensagentur so gut gefallen, dass er mir ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, dem sei mein Wunschzettel ans Herz gelegt :-)

Nachdem ich heute noch - auf den letzten Drücker - meine Weihnachts-eMail-Post verschickt hatte, dachte ich darüber nach, welchen Weihnachtsbeitrag ich denn in meinem Blog schreiben könnte. Natürlich gingen mir viele hochgeistigste Gedanken :-) durch den Kopf, dieses Zitat, jene Botschaft, darüber lohnt es sich nachzudenken usw. usw. usw.

Doch ganz ehrlich, manchmal hab sogar ich keine Lust mehr, noch mehr zu reflektieren, ja das gibt es tatsächlich :-)

Und daher kam mir eine Weihnachtskarte, die in meinem Postkasten gelandet ist, gerade recht. Ich musste herzlich lachen und vielleicht geht es ja Ihnen ähnlich. An dieser Stelle vielen Dank an Hubert Gerauer, meinen Steuerberater, der mir dies mit einem lieben Weihnachtsgruß geschickt hat.

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In diesem Sinne lasst uns fröhlich sein und lachen, denn dazu ist Weihnachten eigentlich gedacht! Es ist nämlich ein Fest der Freude und nicht der Hektik, des Stresses, der fünftausend noch zu erledigenden Sachen, der ‘hab ich an alle gedacht-Gedanken’ und des völlig erschöpft seins.

Dann lassen Sie uns den Aufschwung genießen, den freie Zeit und liebe Menschen uns schenken können. Alles Gute für Sie in diesen Tagen.

Wie voll ist Ihre Schale…?

brunnen.jpgDas Sinnbild der Schale ist der Kern der Psychopädie. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Lebens- und Seelenschulung um mit sich selbst und anderen liebevoll umgehen zu lernen. Vom Entwickler Dr. Derbolowsky ist diese Richtung der praktischen Psychologie im christlichen Glauben verankert.

Doch auch wer mit dem kirchlichen Gedankengut nicht besonders konform geht, wird mit dem Bild der drei Schalen etwas anfangen können.

Bildquelle: evang. Kirche Hardheim.

Lassen Sie uns das Bild durchgehen:

  • Die oberste Schale wird auch die “Ich-Schale” genannt. Und nur wenn diese Schale gut mit Wasser gefüllt ist, kann sie überlaufen in
  • die Du-Schale. Diese steht für alle anderen Menschen, mit denen ich in Kontakt trete, Beziehungen pflege und begegne.
  • Die unterste Schale, steht für die Welt (für Gott oder jeden anderen Begriff, den man dafür einsetzen möchte).

Wenn Sie einen Moment innehalten und in sich hinein spüren und horchen:

Wie steht es mit meiner Ich-Schale? Ist sie gut gefüllt? Oder steht das Wasser grad mal bis zur Hälfte? Oder ist sie gar so gut wie ausgetrocknet? Welches Bild taucht in Ihnen dazu auf?

Sollten Sie mit Erschrecken feststellen, dass nicht genügend Wasser vorhanden ist, damit es überlaufen kann, stehen Sie damit beileibe nicht alleine da. Wir kennen mit Sicherheit alle das Gefühl des Ausgelaugtseins. Zuviele Menschen, die etwas von uns wollen, Projekte die erledigt und Termine die eingehalten werden sollen - alles Situationen die unser Wasser verbrauchen.

Unsere Lösungsstrategie besteht nun leider viel zu oft darin uns noch mehr anzustrengen um alles gebacken zu bekommen. Die Erlaubnis, sich rauszunehmen, zurückzuziehen, sich um das Füllen der eigenen Schale zu kümmern, geben wir uns viel zu selten.

Das Ergebnis ist häufig die völlige ErSCHÖPFung. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich dahinter wortwörtlich ein “ausgeschöpft sein” verbirgt? Nichts mehr da, was es zu schöpfen gäbe. Die Schale ist leer.

So, und nun stehen wir vor dem Dilemma, dass es ja da unsere Aufgaben gibt, sich andere Menschen auf uns verlassen und wir dafür alles mögliche zu tun haben. Doch was soll denn nun überlaufen in die “Du-Schale” wenn wir unsere eigene bereits erschöpft haben?

Was tun? Nun, wenn wir den optimalen Fall durchspielen: Erinnern Sie sich doch einmal an Situationen, Tage, Momente in denen Sie gefühlt haben, wie Sie überfließen vor Energie, Freude und Lebenslust. Holen Sie sich die Bilder und Erinnerungen ganz nah heran und tauchen Sie darin ein. Tauchen Sie in Ihre überfließenden Ich-Schale ein.

Wie geht es Ihnen damit? Könnte es sein, dass Sie in diesem Empfinden alles, was ansteht mit einer inneren Kraft und Freude erledigen können? Auch gut unterscheiden können, wann der Punkt erreicht ist, auch einmal nein zu sagen?

Sehen Sie und genau diese Fähigkeiten stehen uns nicht mehr zur Verfügung, wenn wir uns verbrauchen. Dann haben auch die Menschen in unserer Umgebung nichts mehr von uns, da die Laune gleichzeitig mit dem Wasserstand in den Keller geht.

Wir wissen das alles, haben es in verschiedenster Form schon gehört, gelesen… Doch wieso passiert es immer wieder, dass wir nicht gut für uns selbst sorgen?

Vielleicht kann uns dazu ein sehr krasses Beispiel aus dem Katastrophenschutz behilflich sein, um besser zu verstehen, dass es nichts, aber auch gar nichts, mit Egoismus zu tun hat:

Im Fall eines möglichen Flugzeugabsturzes werden die Eltern eindringlichst dazu aufgefordert, erst sich selbst die Atemschutzmasken anzulegen und erst danach ihren Kindern. Erst gut für sich selbst sorgen, damit ich bestmöglichst für andere sorgen kann.

Wissen Sie noch, dass unser Leben endlich ist? Und Sie haben jeden Tag, jede Stunde, jede Minuten die Möglichkeit sich für das Füllen Ihrer Schale zu entscheiden. In dem Wissen, dass Sie dann auch gut für andere sorgen können.

Holen Sie sich doch immer wieder das Bild Ihrer Schale und fragen Sie den Wasserstand regelmäßig ab. Denn je früher wir lernen gegenzusteuern, zu lernen, welche Situationen uns besonders erschöpfen und welche uns besonders auffüllen, können wir umso besser für uns sorgen.

In diesem Sinne, seien Sie sorgsam mit sich und schöpfen Sie aus dem Vollen. Wenn Sie uns dazu Ihre ganz persönlichen Ideen und Anregungen mitgeben möchten, freuen wir uns darauf, sie zu lesen.

Kennen Sie die zauberhafte Macht eines ehrlichen “Danke schön“? Erinnern Sie sich doch mal an das letzte Mal, als Sie das erlebt haben. Jemand bedankt sich bei Ihnen und es springt ein Funke über, der innerlich zu wärmen scheint. Das meint auch der Ausdruck “herzlich” bedanken. Eine Botschaft von Herz zu Herz.

Vielleicht mag das der eine oder andere als sentimental empfinden. Und das stimmt, denn sentimental bedeutet empfindsam. Und wir Menschen haben (meiner Meinung nach) einen großen Bedarf an Empfindungen. An positiven Rückmeldungen. An Kleinigkeiten, die dem Gegenüber zeigen, dass wir ihn (oder sie) wertschätzen.

Unsere Zeit besteht so häufig nur aus Hetze, Terminjagd und dem Druck unerledigter Aufgaben. Sich Zeit zu nehmen für ein ehrliches Danke schön, kostet Sie vielleicht fünf Minuten. Dafür bekommen Sie jedoch ein Geschenk, dass Sie nicht kaufen können. Die Freude des anderen strahlt auf uns zurück und gibt uns Kraft und Stärke.

Wenn es um Kunden geht, dann kann man natürlich Weihnachten damit verbinden um danke zu sagen. Ein paar Gedanken dazu: Diese Gelegenheit nützen jedoch viele und die Karten sind oft einige und es kann passieren, dass manche davon nur überflogen oder gar ungelesen im Papierkorb landen.

Wieso nicht nach einem Auftrag noch einmal auf den Kunden zugehen um sich bei ihm zu bedanken? Vielleicht 2-3 Wochen später. Einfach so. Ohne schon wieder darauf zu hoffen, einen Folgeauftrag zu bekommen. Wenn Sie es ehrlich meinen, dann wird es auch wirken. Und Sie werden Rückmeldungen bekommen.

Oder schicken Sie doch in dieser eher ungemütlichen Jahreszeit in einem Brief mal einen Teebeutel mit oder eine andere Kleinigkeit. Denn geht es Ihnen nicht auch so, dass ein kleines Lächeln über das Gesicht huscht, wenn man solche Aufmerksamkeiten erhält? Einfach so, ohne eine daran hängende Verpflichtung?

Probieren Sie es aus. Welche Ideen Sie dazu haben, können Sie gern in einem Kommentar hinterlassen.

Meine Freude über ein völlig unerwartetes Dankeschön mit einem wunderbaren Präsent möchte ich gern teilen. Frei nach Meister Joda: Möge die Freude mit Ihnen sein :-)

Geschenkkorb.jpg Ist das nicht einfach nur schön? Ich hab mich so darüber gefreut, dass ich gar nicht wusste, was ich sagen soll. Und das kommt bei mir jetzt nicht allzu häufig vor ;-)

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Troiber die mir diese große Freude gemacht haben.

kleines Jubliäum

Jetzt hätte ich doch glatt den ersten Geburtstag meines Blogs übersehen! Die Zeit ist so schnell vergangen. Im April 2005 hab ich angefangen zu bloggen und es macht mir immer noch genau so viel Spaß wie früher.

Manchmal hätte ich gern mehr Zeit dazu. Doch auch das gehört zum Leben. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle meine Mitleser, Kommentatoren und bloggende Kollegen. Es ist in kurzer Zeit ein tolles Netz entstanden, das mir immer wieder zeigt, dass es auch auf diesem Weg möglich ist, echte Kontakte zu knüpfen.

Die Möglichkeiten die mit Weblogs verbunden sind, find ich ebenfalls immer noch sehr faszinierend. Lassen Sie sich doch anstecken! Wenn Sie das für Ihr Unternehmen auch gern mal testen möchten, kontaktieren Sie mich. Ich unterstütze Sie gern in Ihren ersten Schritten in der Blogosphäre.

Freuen Sie sich auch über Geschenke? Vor allem über völlig unerwartete?

Und können Sie sich noch erinnern, wie das das letzte Mal war? Ist das nicht ein überströmendes Glücksgefühl was sich da breit macht? Ein Lächeln das von innen nach außen fließt und Ihnen ganz warm ums Herz wird?

So, hab ich mich gefühlt heute. Ganz reich beschenkt. Und sehen Sie selbst, ist das nicht ein wunderbarer Seminarabschluss?

Ich freu mich immer noch wie Max in der Sonne und bin schon am Überlegen, an wen ich denn dieses wunderbare Gefühl heute noch weitergeben könnte… Nehmen Sie sich gern was mit von dieser Freude. Behalten Sie soviel wie Sie selbst brauchen und vielleicht möchten Sie ja heute auch etwas davon weiterschenken.