frauen.jpgHeute am 8. März wird der internationale Frauentag gefeiert. Wie sich in der Wikipedia nachlesen lässt, wurde er bereits 1911 das erste Mal begangen. Und seit seiner Einführung sind nun einige Jahre vorbei.

Wie an solchen Tagen üblich, wird Resümee gezogen. Fragen gestellt, wie es denn z. B. heute mit der Gleichstellung aussieht. Wer sich die Situation in Sachen Entgelt ansieht, wird feststellen, dass innerhalb Europas, Deutschland und Großbritannien etwas gemeinsam haben.

Was schätzen Sie, wieviel verdienen Frauen durchschnittlich WENIGER als Männer?

Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass die Zahl immer noch so hoch ist. Es sind im Durchschnitt 22 %. Das ist fast ein Viertel! Und in manchen Berufsgruppen beträgt der Unterschied sogar noch mehr. Z. B. verdienen Grafikdesignerinnen 28,9 % weniger als ihre männlichen Kollegen.

Frau von der Leyen hat heute dazu die Hoffnung geäußert,

dass die Ungleichheit bei den Einkommen von Frauen und Männern überwunden wird. Entscheidend sei heute, dass Kinder nicht mehr als “Hindernis im Beruf” gelten dürften, sagte die CDU- Politikerin der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Wenn es gelingt, ein Leben mit Kindern zum gemeinsamen Anliegen von Männern und Frauen zu machen, wird auch die Gleichwertigkeit der Arbeit steigen.”

Details aus der Erhebung (nachzulesen bei der Hans-Böckler-Stiftung), zeigen, dass die Einkommensschere um so weiter aufgeht, je älter die Mitarbeiterinnen sind:

  • Bei den jüngeren Frauen bis 24 Jahren beträgt der Unterschied im Verdienst
    7,8 Prozent.
    .
  • Bei der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren wächst die Differenz bereits auf 17,5 Prozent.
    .
  • Frauen zwischen 35 und 55 Jahren liegen bereits 22,2 Prozent hinter den Männern zurück.
    .
  • Am größten ist der Abstand zwischen Frauen und Männern mit 26,7 Prozent in der Altersgruppe ab 55 Jahren.

Wir reden hier, wohlgemerkt, immer von gleichen Tätigkeiten. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Es werden hier nicht ein Führungsjob mit einer Sachbearbeitertätigkeit verglichen, sondern es geht um EINEN Arbeitsplatz, der entweder mit einem Mann oder einer Frau besetzt wird.

Ketzerisch könnte man ja jetzt sagen, hm, wenn Frauen umso viel günstiger zu haben sind, wieso werden sie dann nicht vermehrt eingestellt? Naja, das “Ausfallrisiko” wegen Kinder ist halt immer noch höher als bei Männern. Das hat nun nichts mit Leistung zu tun.

Ein weiterer kritischer Gedanke betrifft die Gehaltsvorstellungen und -verhandlungen an sich. Frauen trauen sich häufig immer noch nicht, ein höheres Gehalt einzufordern und geben sich mit weniger zufrieden. Bei diesem Punkt können sich Frauen jedoch nur an die eigene Nase fassen, denn für sich einstehen kann “frau” nur selbst.

  • Wieso fällt es Frauen immer noch tendenziell schwerer ihre Leistung angemessen einzustufen?
  • Und wieso verkaufen sich Frauen tendenziell in Gehaltsgesprächen unter Wert?

Die Gründe sind so vielfältig wie es Frauen gibt. Dies habe ich in meiner Arbeit im Bereich der Frauenförderung immer wieder erlebt. Auf der Suche nach Möglichkeiten die allen oder zumindest sehr vielen Frauen bei diesem Thema weiterhilft, sind wir häufig am gleichen Punkt hängengeblieben, Frauen ist selten bewusst:

  • wieviel Arbeit sie leisten
  • in wie wenig Zeit sie diese leisten
  • in welcher Qualität und
  • mit welchem Nutzwert

Machen wir mal die Probe auf’s Exempel: Wenn ich Sie jetzt frage (als Mann dürfen Sie selbstverständlich auch gern mitspielen :-) Was haben Sie im Februar an Projekten bearbeitet, abgeschlossen und vorangetrieben? Was hat Ihr Arbeitgeber davon gehabt, dass Sie bei ihm gearbeitet haben?

Wenn Sie zur Mehrheit gehören, dann wird es höchstwahrscheinlich nicht wie aus der Pistole geschossen kommen und Sie werden auch Schwierigkeiten dabei haben, die Wochen aus dem Februar erledigten Arbeiten zuordnen zu können. Geschweige denn beziffern zu können, was denn Ihre Arbeit z. B. für Kosteneinsparungen bzw. Qualitätssteigerungen gebracht hat.

Wie so häufig liegt die hilfreiche Lösung im Notieren. Ein sog. Wissensportfolio, eine Leistungsmappe unterstützt Sie dabei die eigene Arbeit einzustufen zu können. Bei manchen hör ich jetzt schon das leise Gegrummel ‘wann soll ich das denn noch machen…?’ Das ist nun wieder eine Frage von Aufwand und Ertrag. Nur wer es tatsächlich ausprobiert wird von den folgenden Vorteilen profitieren können:

  • Sie können in (Gehalts-)Gesprächen klar nachweisen, welche Jobs, Projekte Sie in welcher Zeit mit welchem Ergebnis abgeschlossen haben.
  • Falls möglich, lassen sich die Ergebnisse sogar monetär bewerten.
  • Sie können häufig mit der Zeit einen Expertenstatus nachweisen.
  • Das Gefühl der inneren Sicherheit steigt mit der Möglichkeit des nachlesbaren Erfolgs - eben schwarz auf weiß.
  • Bei Bewerbungen und Einstellungsgesprächen können Sie völlig anders punkten, wenn Sie aus Ihrer Leistungsmappe verschiedene abgewickelte Projekte aufbereitet mitbringen.

Und nicht zu vergessen, ist es für einen selbst eine große Bereicherung nachzulesen, was man alles an Aufgaben bewältigt hat. Denn wer in der Informationsgesellschaft seinen Arbeitsplatz hat, kennt vielleicht diese Situation, dass man abends ziemlich erschlagen nach Hause geht, jedoch irgendwie die Menge an erledigter Arbeit nicht sichtbar ist.

Dazu passt ein Zitat, das Albert Einstein zugesprochen wird:

Die Leute lieben Holzhacken deswegen so, weil man nach getaner Arbeit das Ergebnis vor sich sieht.

Und genau das ist im Büro halt schwierig. Da leistet ein Wissensportfolio gute Dienste. Denn mit ihm können Sie die imaginären Holzscheite sichtbar machen.

Eine detaillierte Einführung in das Thema Wissensportfolio, wie es aufgebaut und geführt werden kann, können Sie hier nachlesen. Über Ihre Anregungen und Gedanken zu diesem Thema freue ich mich!

Bildquelle: office.online.de


Heute ein Hinweis in eigener Sache. Nächste Woche am Donnerstag startet der neue Workshop Präsentieren á la Hollywood“. Das hat nun beileibe nichts mit blinkenden und einfliegenden Elementen zu tun. Im Gegenteil. Es geht um das hier:

Eine erfolgreiche Präsentation ist immer wie ein guter Film.

Wenn eine Präsentation ansteht, bricht inzwischen oft kollektives Gähnen aus. Der gut gemeinte PowerPoint-Vortrag verkommt zum Fernsehersatz und langweilt weit häufig mehr, als er informiert.

In der Vorbereitung steckt meistens jede Menge Arbeit und die Frustration durch nicht erreichte Ziele ist hoch. Was können Sie tun?

Wie wäre es denn, wenn Ihnen zukünftig Ihre ZuhörerInnen aufmerksam folgen, interessiert nachfragen und Sie Ihre Ziele erreichen?

  • Nutzen Sie mit der Methode des Storyboardings eine Technik aus der Filmbranche.
  • Bauen Sie einen Spannungsbogen auf, um die gewünschten Ziele zu erreichen.
  • Entwickeln Sie eine Story die passgenau auf die Zielgruppe zugeschnitten ist.
  • Setzen Sie Powerpoint als Medium ein, um Ihre Story zu transportieren.
  • Das Handout für die ZuhörerInnen entwickelt sich automatisch durch die Vorbereitung.

Für wen ist diese Workshopreihe gedacht:

  • für alle, die immer wieder Präsentationen zu verschiedensten Themen halten (sollen)
  • für alle, die neue Techniken im Umgang mit PowerPoint nutzen möchten
  • für alle, die durch einen interessant aufbereiteten Inhalt Ihre ZuhörerInnen fesseln und Ihre Ziele erreichen möchten

Wie läuft der Workshop ab:

Im ersten Workshoptag werden konkrete Präsentationsthemen der TeilnehmerInnen in ein Drehbuch umgesetzt. Sie lernen dabei alle nötigen Strategien kennen.

Am zweiten Workshoptag wird aus den Drehbüchern ein Storyboard entwickelt und mit Hilfe von Powerpoint dargestellt. Die entstandenen Präsentationen werden Ihnen virtuell zur Verfügung gestellt.

Wann finden die Workshops statt:

Der Januar-Kurs:
24.01.2008 Drehbuch – Systematisch eine Story aufbauen
31.01.2008 Storyboard – Umsetzung in PowerPoint
Uhrzeit: Die Workshops finden jeweils von 18 – 21 Uhr statt.

Aufgrund der großen Nachfrage findet der Workshop im März ein weiteres Mal statt:
19.03.2008 Drehbuch – Systematisch eine Story aufbauen
26.03.2008 Storyboard – Umsetzung in PowerPoint

Für mich ist diese Methode auch deshalb so praktisch, da sie für jede Art von Vortrag, Gespräch, Präsentation u.ä. verwendet werden kann. PowerPoint ist nur eines der Medien die Sie damit nutzen können.

Wenn Sie Lust bekommen haben, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen, freue ich mich auf Ihre Teilnahme! Sie finden hier das Anmeldeformular für Januar und hier für März.

Und zum Abschluss noch ein Hinweis auf einen Pressebericht der aufgrund eines Vortrags zu diesem Thema entstanden ist. Dazu gibt’s auch ein paar Fotos.

Reinhard Mohn.JPGWissen Sie wer Reinhard Mohn ist? Nein? Doch Sie kennen bestimmt den Bertelsmann Konzern. Und genau den hat er gegründet. Ein internationales Unternehmen, das in vielen Bereichen Vorreiter war. Und damit meine ich nicht die Produktpalette, Fertigungsverfahren oder ähnliche Attribute erfolgreicher Unternehmen.

  • Er hat bereits 1970 seine Mitarbeiter am Erfolg beteiligt.
  • Er hat das Prinzip Delegation und Verantwortungsübergabe konsequent gelebt.
  • Er hat 1977 eine Stiftung gegründet, die sich u.a. den Schwerpunkten Bildung, Wirtschaft und Gesundheit widmet.

Inzwischen ist er 86 Jahre alt und hat in seinem Leben viele Ehrungen erhalten. Auch für sein Lebenswerk hat er den deutschen Gründerpreis bekommen. Was mich dabei am meisten beeindruckt hat, war ein Satz seiner Dankesrede:

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist die Menschlichkeit.

Es lohnt sich, sich näher mit seinen Ansichten und Gedanken auseinanderzusetzen. Über die Stiftung und seine Vision. Er strebt an:

Reinhard Mohns Vision läuft auf eine »Bürgergesellschaft« nach angelsächsischem Vorbild hinaus, die unter der Prämisse »So wenig Staat wie möglich« steht. Ein solches Gesellschaftsmodell wird, davon ist Reinhard Mohn leidenschaftlich überzeugt, auch zukünftig Fortschritt, Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit gewährleisten.

Weniger Staat und mehr Bürgerengagement. Auch und vor allem Unternehmen sollten hier ihre Motive prüfen. Wenn der Schlüssel zum Erfolg tatsächlich in der Menschlichkeit liegt, wie ließe sich dieses Prinzip bereits im Kleinen jeden Tag im Unternehmen anwenden?

Was denken Sie darüber?

Anita-Roddick.jpgDiese Frage wurde in einem Interview an eine der reichsten Frauen der Welt gestellt, Anita Roddick. Die Antworten von ihr haben mich überaus beeindruckt. Lesen Sie selbst, was Sie auf darauf sagte:

Die Wirtschaft ist die größte und mächtigste Institution in der Gesellschaft. Sie ist mächtiger als die Kirche, mächtiger als Regierungen. Wenn sie gänzlich ohne Moral auskommt, dann hilf uns Gott. Alles, was in der Wirtschaft geschieht, berührt das Leben von Millionen Menschen. Grund genug, ehrenhaft zu arbeiten.

Anita Roddick ist ein Mensch, der nie etwas nur hinnimmt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Dinge zu verändern und in Bewegung zu setzen. Selbst sieht sie sich in der Rolle als Außenseiterin und hat dazu eine interessante Definition:

Ein Außenseiter zu sein bedeutet, dass du nicht einfach akzeptierst, was man dir in der Schule beibringt, was du in der Presse liest, was die Politiker sagen. Außenseiter glauben an ihre eigenen Erfahrungen. Werte werden durch Erfahrungen geprägt und verändern sich mit ihnen.

Zur momentanen gesellschaftlichen Denke hat sie ebenfalls ein paar sehr klare Gedanken geäußert:

Im Moment ist dauernd die Rede von Profitmaximierung. Zum ersten Mal in der Geschichte erleben wir, dass ökonomisches Denken alle menschlichen Werte zu ersticken droht. Werte wie Freundlichkeit, Neugier, Fürsorge und Kreavität.

Und zum Thema Konsum:

Nicht der Konsum an sich ist falsch, sondern die Art, wie man konsumiert. Man hat die Wahl. Man kann konsumieren, ohne den Planeten auszubeuten, ohne anderen Menschen Schmerz zuzufügen. Das ist möglich.

Anita Roddick ist mit dem Verkauf von Pflegeprodukten reich geworden, doch ihr Herzblut hängt an den Kampagnen die sie unterstützt. Von “Rettet die Wale” bis zur aktuellen Kampagne gegen häusliche Gewalt.

Das ganze Interview können Sie in der existenzielle nachlesen. Einem Magazin für selbständige Frauen, das 4x im Jahr erscheint.

Wie sehen Sie das mit der Moral im Geschäftsleben? Spielt dieses Thema für Sie eine Rolle? Ich finde es sehr interessant, diesen Fragen einmal ernsthaft nachzugehen. Vor allem genau dann, wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat, weil man ja mit Geldverdienen beschäftigt ist.

Welche Werte entwickeln Sie mit Ihrer Arbeit?

Wer nun in der Massenartikelproduktion tätig ist, mag einwenden können, dass sich ja mit Kronkorken schwerlich Werte entwickeln lassen. Das ist vordergründig bestimmt richtig.

Jedoch haben Sie die Wahl, was Sie mit dem eingenommenen Geld machen. Selbstverständlich müssen Kosten getragen, Investitionen getätigt und Rücklagen gebildet werden.

Doch ließe sich nicht ein kleiner Teil dazu verwenden, in Ihrem Umkreis etwas zu bewegen? Und sei es eine Unterstützung um dem angrenzenden Spielplatz eine neue Schaukel zu finanzieren oder vielleicht einem Existenzgründer als Mentor zur Seite zu stehen oder oder oder….

Es geht nicht um den Riesenaufwand und die große finanzielle Zuwendung. Es geht darum im Kopf umzudenken. Die kleinen Dinge, die man tun kann, damit die Welt wieder ein wenig menschlicher wird. Dazu muss man nicht die Welt verbessern. Sondern es genügt, die eigene kleine Welt mal wieder mit anderen Augen zu betrachten.

Denn die tiefste Befriedigung liegt fast immer darin, etwas zu tun, das “Sinn macht”. Und Sinn machen hat etwas damit zu tun, einen Beitrag zu leisten. Und da wir nunmal nicht allein auf der Welt leben, ist unser Beitrag dann am sinnvollsten, wenn er auch andere unterstützt.

Wie sehen Sie das?

Seit längerem geht mir wieder mal ein Gedanke nicht aus dem Kopf. Eben hartnäckig picksend wie der Krümel im Bett:

Wer auf dem richtigen Weg nur sitzt, wird überrannt…

Könnte man jetzt glatt für witzig halten, doch bei näherer Betrachtung, steckt doch ganz schön viel Wahrheit drin. Und wenn man noch näher hinsieht, dann könnte es sein, dass einem gar nicht gefällt, was sich da zeigt.

Es ist ja oft schon schwer genug, den richtigen Weg erstmal zu finden, dann wird es doch wohl auch erlaubt sich, sich da mal hinzusetzen. Stimmt. Völlig korrekt. Problematisch wird es auch erst dann, wenn man nicht mehr aufsteht und es sich auf Dauer dort bequem macht.

Wie sieht es denn bei Ihnen damit aus? Lassen Sie uns doch die Probe auf’s Exempel machen:

  • Bei welchen Projekten wissen Sie genau, was der nächste Schritt ist, doch Sie gehen ihn nicht?
  • Welche Versprechen haben Sie gegeben und bis jetzt nicht eingehalten?
  • Welche Entscheidung haben Sie bereits getroffen, doch führen sie nicht aus?

Wie wir ja alle wissen, haben besonders unangenehme Aufgaben die Tendenz der Aufschieberitis zum Opfer zu fallen. Oder auch unbekannte Themen lassen uns erstarren, da wir nicht sicher sind, was auf uns zukommt und wie wir es angehen sollen.
Es gibt auch ganze Bücher darüber, wie sich mit Aufschieberitis und dem inneren Schweinehund am besten umgehen lässt.

Mir selbst haben zwei Begebenheiten dabei geholfen mit diesem Thema umzugehen und auch heute noch gibt das meistens den Ausschlag dazu aufzustehen und auf dem Weg weiterzulaufen. Vielleicht nützen Ihnen diese Gedanken ebenfalls:

Im Titel habe ich es bereits geschrieben:

Erfolg hat drei Buchstaben: T U N

Das hat mir meine Mentorin immer und immer wieder gepredigt, wenn ich mal wieder einen Durchhänger hatte. Und auch wenn das schon Jahre her ist, fällt es mir im passenden Moment wieder ein.

Eine ganz einfache Weisheit die mit der Tugend Disziplin zusammenhängt. Das Wort hat in unseren Zeiten einen seltsamen Beigeschmack, doch es lohnt sich, sich darüber mal ganz persönlich Gedanken zu machen. Damit eng verknüpft ist die Selbstverantwortung. Und hier schließt sich der Kreis zu den drei Buchstaben.

Für meinen Erfolg ist nur ein Mensch verantwortlich und das bin ich selbst. Und wenn ich mich dazu wirklich verpflichte, dann übernehme ich damit auch die Verantwortung. Das TUN ist schlussendlich die sichtbare Selbstverpflichtung. Mein Tun bringt mich auf meinem Weg voran, macht mein Leben reicher und mich zufriedener.

Nur so nebenbei ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass in dem Wort Pflicht die Wörter ich und Licht verborgen sind? Finde ich immer wieder nett und seit dem ist dieses Wort im wahrsten Sinne heller für mich. Es entzündet ein Licht in meinem Ich, wenn ich meine Pflicht tue. Vielleicht ein wenig weit hergeholt, doch was spielt das für eine Rolle, wenn der Gedanke funktioniert?

Das zweite Hilfsmittel um auf meinem Weg weiterzulaufen, hängt mit einer Geschichte zusammen, die Napoleon zugeschrieben wird:

Es ist Krieg und Napoleon befindet sich mitten in der Nacht stehend vor seinem Zelt im Feldlager. Sein Adjudant steht neben ihm. Es ist dunkel, der Himmel voller Wolken. Napoleon fragt ihn: “Schauen Sie in den Himmel und sagen Sie mir was Sie sehen.” Sein Adjudant schaut wie befohlen nach oben und meint nach einer Weile: “General, ich sehe Wolken, Herr General.”

Unwillig schüttelt Napoleon seinen Kopf. Er dreht sich zu seinem Adjudanten um und sagt: “Dort hinter der Wolke, befindet sich mein Stern. Und auch wenn ich ihn jetzt nicht sehen kann, weiß ich doch, dass er da ist.”

Können Sie Ihren Stern auch sehen, wenn gerade der Himmel voller Wolken ist? Oder lassen Sie sich bei Durststrecken dazu verleiten, ihren Stern als verloren aufzugeben?

Machen Sie das nicht. Das Leben passiert in Wellen. Wir werden immer wieder mit Situationen konfrontiert werden, in denen nicht alles glatt läuft, wir Steine aus dem Weg räumen müssen oder Rückschläge erleben. Die gute Nachricht ist, auch das wird vorüber gehen. Das ist nun keineswegs sarkastisch gemeint. Nein, denn zu große Ausschläge in unserem Gefühlsradar kosten uns nur unnötig viel Kraft. Und etwas mehr Abstand und weniger Auflehnen tun uns dabei gut.
Glauben Sie an Ihren Stern, auch wenn der Himmel gerade wolkenverhangen ist. Machen Sie einfach weiter, tun Sie das, wozu Sie sich verpflichtet haben. Sie werden als Lohn eine innere Zufriedenheit erleben und damit auf Ihrem richtigen Weg vorwärtsgehen.

Der TNS Infratest-Trendletter vom Januar 2006 hat eine Studie mit knapp 1.000 Teilnehmern durchgeführt zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit, zu neudeutsch Mitarbeiter-Commitment.

Die Ergebnisse sind jetzt nicht wirklich neu und auch nicht wirklich überraschend. Inzwischen ist allerdings überraschend, dass sich die Studienergebnisse über die Zeit nicht wirklich ändern. "Werden die denn nicht gelesen in der Unternehmensführung?" muss man sich ja doch langsam fragen.

Die Studie hat vier verschiedene Typen ausgemacht und Ihnen auch sehr plakative Namen verpasst. Da gibt es:

  • die Erfolgsgaranten die hochzufrieden, engagiert und motiviert sind.
  • die distanzierten Leistungsträger die im Prinzip schon von ihrem Arbeitgeber überzeugt, jedoch persönlich an ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind.
  • die Unternehmensbewohner das sind so die, die ihren Job machen, ihn auch gut machen und dann ist auch gut.
  • die Nicht-Erreichten das ist der Teil, der sehr unzufrieden und sich insgesamt demotiviert und frustriert fühlen.

In der Gruppe der Erfolgsgaranten finden sich überwiegend die Berufseinsteiger und jüngeren Arbeitnehmer in der Altersgruppe von 18 - 29 Jahren. Danach werden die Leute dann eher zu Unternehmensbewohnern. Woran das liegen könnte? Nun ja, auf die Frage:

Was würde die Deutschen zu einem Arbeitsplatzwechsel bewegen?

sagt die Studie:

Ganz oben in der Rangliste steht ein verbessertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen sowie neue berufliche Herausforderungen. Dies zeigt, dass Mitarbeiterentwicklung und -förderung zentrale Themen sind, denen sich jedes Unternehmen stellen sollte, um seinen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

Und weiter heißt es:

Dies sind zentrale Aspekte gerade auch für die Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen…]

Um es nochmal zusammenzufassen:

Möglichkeiten zur Weiterbildung, gezielte Mitarbeiterentwicklung und -förderung sind immer noch die Aspekte, die einen großen Anteil daran haben, wie sich ein Unternehmen in Zukunft wirtschaftlich entwickeln wird. Und damit meine ich eine gezielte Förderung und ein ganzheitliches Weiterbildungskonzept, bei dem alle Zahnräder ineinander greifen.  

Natürlich ist es nicht immer ganz einfach, ein solches Konzept zu entwickeln und nicht in die Falle der Insellösungen zu tappen "wir brauchen endlich mal Englisch-Kurse, und einige unserer Mitarbeiter sollten diese spezielle Software beherrschen können, und unser Außendienst braucht unbedingt mal wieder eine Verkaufsschulung usw. usw. usw." Und eine ordentliche Evaluierung und Messbarkeit sollten ebenfalls eine Basis darstellen.

Nun ja, da fällt mir jetzt nur ganz lapidar ein Satz aus der Werbung ein: Dann fragen Sie doch mal jemanden, der sich mit sowas auskennt.

Auch Bildungsplanung will gelernt sein und Konzepte zu entwickeln, die auch noch ganzheitlich sein sollen ebenfalls.

Wenn es sich an dieser Stelle so anhören sollte, als ob ich leicht grantig sei, dann können Sie damit durchaus recht haben. Denn auch wenn unsere Branche der Berater durch eine Menge schwarze Schafe in Verruf geraten ist, gibt es doch noch eine Vielzahl von Beratern und Organisationsentwicklern, die ihren Job sehr ernst nehmen. Und damit Unternehmen einen großen Dienst erweisen können, der sich auf Jahre hinweg auszahlt. Das ist unsere "Zunft" anderen einen Dienst zu erweisen. So verstehe ich zumindestens meine Arbeit.

So, das musste mal gesagt werden.

Und wenn auch Sie in Ihrem Unternehmen das Gefühl haben, dass ein ganzheitliches Bildungs- und Förderungskonzept wichtig ist, dann kann es doch nicht schaden, sich mal mit Profis darüber zu unterhalten.

via wachstumsblog

Was zum Nachdenken….

In einem der letzten Bücher, das ich gelesen hab, ist mir ein Zitat aufgefallen, das ich sehr prägnant finde:

    Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden. Gustave Flaubert

Das ist eines dieser Zitate, bei denen ich das Gefühl hab, sie sind irgendwie lästig, wie Krümel im Bett. Denn es pickst und irgendwie passt es mir nicht so wirklich und doch muss ich drüber nachdenken. Welche Fragen ich dann am interessantesten für mich fand:

  • In welchem Bereich meines Lebens wirkt es sich negativ aus, dass Erfolg zum Ziel geworden ist?
  • Was ist das wirkliche Ziel dahinter?
  • Welche Bedeutung hat das wirkliche Ziel für mich?
  • Und wenn es immer noch wichtig ist: Was kann ich tun, um es wieder zum wahren Ziel zu machen und zu erreichen?
  • Letzten Endes sind es oft solche Worte, Zitate, und Bruchstücke von Gedanken, die einen, wie die oben schon erwähnten Krümel im Bett, nicht in Ruhe lassen. Doch genau darin liegt auch der Charme und der Reiz. Aufzustehen und die metaphorischen Krümel zu beseitigen und zu gucken, wie man sich am wohlsten fühlt, erweitert die eigene Welt.

    Lesefutter

    Der BereichLesefutter umfasst nur Bücher die ich selbst gelesen habe und die mir wertvoll sind. Um Ihnen einen Eindruck vom Inhalt zu verschaffen, habe ich jeweils eine kurze Beschreibung hinzugefügt.

    Bis jetzt gibt es folgende Kategorien:

    Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und wertvolle Erkenntnisse! Und wenn Sie zu einem bestimmten Themenbereich Bücher suchen, können Sie mich gern ansprechen. Da ich viel lese aus den verschiedensten Gebieten, kann ich Ihnen vielleicht noch die eine oder andere Empfehlung geben. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

    KATEGORIE
    Älter werden

    Lieber alt und gesund - David Snowdon

    Lieber alt und gesund.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    In diesem Buch schreibt Dr. Snowdon über seine Langzeitstudie zu Alzheimer. Er hat durch Nonnen des Ordens Schulschwestern von Notre Dame Einblicke bekommen, die anderen Forschern bis dato verwehrt waren.

    Seine Forschungen belegen eindeutig, dass Gehirntraining, Bildungserwerb, vor allem lesen und schreiben Voraussetzungen schaffen können, um Alzheimer hinauszuschieben. Ebenso gehört ein gesundes Sozialleben, ein positives Lebensgrundgefühl und eine ausgewogene Ernährung dazu.

    Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern es handelt von liebenswerten Menschen, die ihr Leben in den Dienst der Wissensweitergabe gestellt haben. Faszinierend zu lesen und ein Appell an jeden einzelnen.

    Denn wie auch Bauchmuskeln können wir uns “Gehirnmuskeln” nur selbst antrainieren.

    .
    Alt! - Richard Haimann

    Alt.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Wer sich über die demographische Entwicklung und ihre Folgen umfassend informieren möchte, dem sei diese Buch wärmstens ans Herz gelegt.

    Es werden klare Worte über Chancen und Risiken verschiedenster Branchen gesprochen. Wer sie beherzigt schafft sich schon jetzt einen guten Stand in der größten Käuferschicht der Zukunft.

    Doch nicht nur für Unternehmenslenker ist das Buch eine interessante Lektüre, sondern für jeden der sich Gedanken über seine Zukunft macht. Ob nun in Sachen Geld, Immobilien, Gesundheit usw.

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    KATEGORIE
    Belletristik

    ps-ich-liebe-dich.jpgP.S. Ich liebe Dich - Cecelia Ahern

    Von diesem Buch haben Sie vielleicht schon gehört und haben es vielleicht auch schon gelesen. Der Titel und die Berichte in den Medien verführen dazu, es unter Kitsch und leichte Romanlektüre abzuhaken. Doch das ist es keineswegs.

    In dem Buch geht es um Holly die ihren geliebten Mann durch eine Krankheit verliert. Sie hat keine Ahnung wie es weitergehen soll und auch ihre Freunde haben es schwer zu ihr durchzudringen. Ein Packen Briefe, den ihre Mutter ihr eines Tages gibt, reißt sie aus ihrer Lethargie heraus. Gerry, ihr verstorbener Mann hat ihr Briefe hinterlassen. Kurze Briefe, einen für jeden Monat. Und in jedem Monat gibt es eine Aufgabe für sie.

    Was diese Aufgaben sind und wie sie Holly nach und nach wieder ins Leben zurückführen ist eine wunderbare Geschichte, die Cecelia Ahern da erzählt. Sie schreibt über Freundschaft und was der Kern dessen ist, was Leben heißt. Es ist auch ein Buch über Trauer und die Zeit, in denen es keine Auswege zu geben scheint. All dies findet sich hier wieder. Lesen Sie es, Sie werden etwas finden, das Sie mitnehmen können.

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    Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger

    zeitreisenden.jpgEiner der Romane, die mich seit langem wie nichts anderes verzaubert haben. In diesem Buch geht es um die Geschichte von Claire und Henry. Henry kann durch die Zeit reisen. Allerdings hat das ganze einen Haken, den er kann weder bestimmen, in welcher Zeit er landen wird noch wann er durch die Zeit reisen möchte.

    Während seiner Reisen begegnet er Claire. Als junges Mädchen, als Frau immer wieder in einer anderen Zeit treffen sie aufeinander. Wie sich daraus eine zauberhafte Liebesgeschichte entwickelt mit bittersüßen Anklängen ist eine gelungene Erzählung in die uns die Autorin hier mitnimmt. Wer gern eine romantische Auszeit aus seinem Alltag nimmt, wird dieses Buch lieben.

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    KATEGORIE
    Finanzen

    Bequem reich werden durch kluges Investieren - Paul B. Farrell

    Der Originaltitel des Buches “Lazy Person’s Guide to Investing” bringt es für mich noch etwas besser auf den Punkt, um was es dem Autor geht. Nämlich, dass viele Leute einfach keinen Bock haben, sich soo intensiv mit Ihren Finanzen zu beschäftigen und es nichtsdestotrotz ein zentrales Thema ist. Und genau für diese “faulen Leute” gibt es in diesem Buch einige Hilfestellungen. Farrell hat lange Jahre in der Finanzbranche gearbeitet und unzählige Kolumnen und Artikel zum Thema Investieren geschrieben. Der Ausschlag zu diesem Buch war eine Kolumne in der er die LeserInnen aufforderte, für die ihrer Meinung nach bequemsten Portfolios zu voten. Und the winner is… Die ersten drei Plätze wurden mit Portfolios besetzt, die so nette Namen haben wie “Couch-Potato-Portfolio“.

    Dahinter verbergen sich äußerst einfache Konstruktionen aus der Kombination von Indexfonds und Anleihenfonds. Das Siegerportfolio besteht beispielsweise aus nur zwei Fonds und erwirtschaftet eine durchschnittliche Rendite von ca. 10 %. Das kann sich doch sehen lassen würden ich sagen. Farrell stellt in einer äußerst leicht verständlichen und amüsant zu lesenden Sprache einiger dieser Modelle vor, die sich alle seit vielen Jahren bewährt haben. Was ich persönlich äußerst interessant fand, war, dass die Fondsmanager die Farrell zitiert, zwar in ihrem Job Fonds managen und dort viele Umschichtungen vornehmen, ihre persönliche Finanzen jedoch sehr konservativ mit ähnlichen Modellen wie im Buch beschrieben anlegen. Das lässt einen doch nachdenken.

    Ein weiteres sehr lesenswertes Kapitel ist der Teil über die Geldanlage für Kinder. Auch wenn uns das Phänomen des Zinseszinseffektes bekannt ist und immer wieder von verschiedensten Seiten um die Ohren gehauen wird, habe ich es noch nie so eindrücklich und nachhaltig beschrieben erlebt, wie in diesen Zeilen. Der Trick besteht nun mal in der simplen Tatsache frühzeitig mit anlegen zu beginnen und das Geld tatsächlich liegenzulassen bis zum Alter. Und so lässt sich z. B. mit einer einmaligen Geldanlage von 5.000 € bei der Geburt eines Kindes und einer regelmäßigen Wiederanlage der Zinsen bis zum Alter von 65 ein siebenstelliger Betrag bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 8-10 % erwirtschaften. Und auch wenn wir einen niedrigeren Zinssatz annehmen, gelangen wir auf große Summen, da die Zeit einfach für uns arbeitet.

    Die empfohlenen Indexfonds sind fast ausschließlich Vanguard-Fonds die in Deutschland nur eingeschränkt erhältlich sind. Doch auch das ließe sich mit einem Brokerkonto bei einer ausländischen Bank lösen. Alternativ lässt sich das ganze möglicherweise über ETFs abbilden. Was hier jedoch in keinster Weise eine Empfehlung darstellen soll, sondern lediglich als Hinweis dient. Wie bei allen finanziellen Themen gilt auch hier - selbst informieren und wirklich verstehen - das sollte sich auch der bequemste Anleger zu Herzen nehmen.

    Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall fünf Sterne, da es vor allem durch seinen überaus leichte Lesbarkeit ein komplexes Thema, Laien wie auch Fortgeschrittenen, sehr gut zugänglich macht.

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    Das große Unvermögen - Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern - Marc Brost und Marcus Rohwetter

    Dieses Buch greift eines der wichtigsten Themen unserer aktuellen Zeit auf: die große herrschende Unwissenheit in Bezug auf finanzielle Zusammenhänge. Der Untertitel mutet dabei fast schon etwas sarkastisch an: Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern.

    Die beiden Autoren richten ein gnadenloses Licht auf fehlendes Wissen, dass fast jeder von uns hat. Oder können Sie mit Sicherheit sagen, dass Sie all die Finanzprodukte die es zu kaufen gibt, vollkommen verstehen, wie tatsächlich Lebensversicherungen und Co. funktionieren, welche Auswirkungen auch nur geringe Schulden in jungen Jahren auf unser Alter haben? In einer oft sehr plakativen und provokanten Sprache werden fehlende Hintergründe beleuchtet und klare Worte darüber gesprochen, dass es einen finanziellen Analphabetismus in Deutschland gibt. Die beiden Autoren wollen aufrütteln und aufzeigen, was jedem einzelnen von uns blühen kann, wenn er sich nicht intensiv mit seiner ganz persönlichen finanziellen Situation beschäftigt.

    Sie pranger außerdem an, dass in Schulen keine Möglichkeiten geboten werden, zu lernen, mit Geld richtig umzugehen, richtige finanzielle Entscheidungen zu treffen. Was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat, war der Hinweis, dass sich - wenn überhaupt - hauptsächlich Banken in Schulen engagieren und - oh Wunder - natürlich gleich auf Kundenfang gehen. Z. B. sind Sparkassen in ländlichen Gebieten äußerst aktiv um schon die Kleinsten der Grundschule zu binden und bieten dann auch gleich die richtigen Instrumente an, wenn dann mal Geld für Handy, Möbel für die erste eigene Wohnung gebraucht wird etc. Auch die anderen Finanzinstitutionen wie Versicherungen bringen genügend Material “zum Lernen” heraus. Das ist doch wirklich interessant, denn damit geben wir die finanzielle Erziehung genau an die Institutionen ab, die natürlich - ganz normal im Geschäftsleben - mit uns Geld verdienen wollen.

    Auf der anderen Seite, wer nimmt sich denn sonst drum an? Da wäre mal die Frage in die Familien zu schauen. In Deutschland ist es ja ein schlimmerer Faux Pas nach dem monatlichen Gehalt zu fragen als jemanden darauf anzusprechen, ob er evtl. zugenommen hat…. Oder wussten Sie als Kind, was Ihre Eltern verdient haben? Wissen Ihre Kinder was Sie verdienen? Sprechen Sie in der Familie regelmäßig über finanzielles? Oder beschränkt sich der Austausch im Freundeskreis auf die neuesten Aktientipps? Wieso eigentlich? Warum ist über Geld zu sprechen, ein so großes Tabu bei uns? Bei uns, wohlgemerkt. Wir haben da irgendwie mehr Probleme als andere Nationen damit.

    Ich kann Ihnen nur empfehlen, lesen Sie dieses Buch. Sie werden ganz neue Einsichten über finanzielles gewinnen und - da bin ich mir fast sicher - aufgerüttelt werden und vielleicht neue Entscheidungen in Gelddingen treffen.

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    KATEGORIE
    Frauen

    Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann - Maja Storch

    Nachdem ich das Buch von Maja Storch zum Thema kluge Entscheidungen zu treffen gelesen hatte, recherchierte ich über ihren weiteren Bücher. Und dieser Titel von ihr hat mich geradezu angesprungen :-) Um es gleich vorwegzunehmen, auch wenn das Buch sich verständlicherweise hauptsächlich an Leserinnen richtet, bietet es für Männer eine Fülle an Informationen die zum Verständnis über die oftmals seltsamen Reaktionen ihrer Partnerinnen Aufschluss geben können.

    Und damit sind wir auch schon mitten im Thema. Wir starken Frauen, die wir in unserem Job unseren “Mann” stehen und auch sonst mit allem was das Leben so bietet, meistens gut klarkommen, haben doch häufiger als gedacht, beim Thema Beziehung irgendwie das falsche Drehbuch… Will heißen, dass wir in unseren Partnerschaften manches mal Unsicherheiten an den Tag legen die wir sonst überhaupt nicht an uns kennen und einen Hang zum emotionalen Drama hegen, was uns selbst ganz fremd erscheinen lässt.

    Wenn Ihnen als Frau das auch nur im Entferntesten bekannt vorkommen mag, dem bietet Maja Storch mit ihrem Buch die Möglichkeit diese Muster zu verstehen und Wege aus dem Durcheinander zu finden. Mit Hilfe der Archetypen nach C.G. Jung vermittelt sie über die Analyse eines Märchens die verschiedenen Anteile, die in uns wirken und uns - öfter als uns lieb ist - sabotieren. Die Archetypen sind Bilder die wir in uns entwickelt haben und uns entweder unterstützen als starke Anteile oder eben ausbremsen wenn sie nicht in unser emotionales Dasein integriert sind.

    Eine große Rolle dabei spielt z. B. der Animus. Darunter versteht man salopp gesagt, das Männerbild, das wir in uns entwickelt haben. Und dieses gründet naturgemäß vor allem auf dem Bild, das wir von unserem Vater internaliert haben. Und wenn Sie mal über die typischen Väterrollen und -typen nachdenken (inkl. unserer eigenen Väter) werden sich einige Punkte zeigen, die auf sehr viele unserer Vätergeneration zutreffen: Sie waren oft durch die Arbeit außer Haus, haben die Ernährerrolle ausgefüllt und dabei den emotionalen Anteil häufig sehr stark weggeschoben. Was jetzt übertragen auf unseren entwickelten Animus schon mal erklärt, warum wir so oft auf den “einsamen Wolf” abfahren, der wenig Zeit hat und nicht grad vor Gefühlsduseleien übersprudelt. Wir haben damit oft Stärke bei Männern mit Abwesenheit verknüpft und emotionaler Diät uns gegenüber.

    Was nun in keinster Weise eine Wertung darstellt, sondern lediglich eine Beschreibung dessen, was ist. Was es im weiteren Verlauf mit unserem Schatten auf sich hat, einem weiteren archetypischen Bild wird sehr anschaulich durch die Analyse des Märchens aufgezeigt. Und natürlich auch gangbare Wege, die wir starken Frauen beschreiten können um uns diesen Anteilen in uns anzunähern und sie zu Stärken zu entwickeln. Eine überaus spannende Reise die uns zu uns selbst bringt. Von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung, wenn nicht sogar schon ein Lesebefehl :-)

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    Ab morgen trage ich rot - Linda Jarosch

    ab-morgen-trage-ich-rot-linda-jarosch.jpgVon diesem Buch bin ich persönlich sehr begeistert. Es hat den bezeichnenden Untertitel ‘Frauen entdecken ihre Freiheit‘. Die Autorin, Linda Jarosch, ist eine Schwester von Anselm Grün, der vielleicht einigen als Autor und Referent ein Begriff ist.

    In ihrem Buch schreibt sie sehr einfühlsam über die Situationen, denen Frauen in unserer Zeit gegenüberstehen und was für Gedankenansätze helfen sich den eigenen Weg zu schaffen.

    Mir hat das Buch in einer persönlichen Krise sehr geholfen und neue Wege aufgezeigt. Es macht Sinn sich mit dem Lesen Zeit und die Gedanken darin nachwirken zu lassen.

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    das-damliche-geschlecht.jpgDas dämliche Geschlecht - Barbara Bierach

    Das Buch hat den Untertitel ‘Warum es kaum Frauen im Management gibt’. Als es auf den Markt kam, schlugen die Wellen hoch und die Diskussionen hatten vielfach einen äußerst entrüsteten Unterton. Die Autorin stellt in ihrem Buch die These auf, dass Frauen schon selbst schuld sind, wenn sie nicht Karriere machen, aufsteigen und Erfolg haben. Und schmecken kann einem diese Speise anfangs wahrlich nicht. Doch da sie selbst als Wirtschaftsjournalistin gewohnt ist, ordentlich zu recherchieren werden die provokanten Punkte mit vielerlei Zahlen und Material untermauert.

    Für mich hat sich während des Lesens der Blick doch sehr gewandelt. Wenn man feststellt, dass Deutschland wohl innerhalb der EU im Bereich der Frauen in Führungspositionen ein Entwicklungslandniveau besitzt und man in diesem Buch die Gründe um die Ohren gehauen bekommt, lässt sich ehrlicherweise nicht mehr viel dagegen sagen. Dann heißt es sich an die eigene Nase fassen. Sich selbst um die eigene Altersversorgung kümmern, das Zickengehabe und den Konkurrenzneid auf andere Frauen ablegen, sich lernen endlich gegenseitig zu unterstützen und vieles mehr. Da ist noch viel zu tun.

    Wenn auch Sie mal einen anderen Blickwinkel zu diesem Thema bekommen möchten, kann ich Ihnen dieses Buch sehr empfehlen. Sie können es ja auch, wie ich anfangs…, als völlige Skeptikerin beginnen zu lesen, mit dem inneren Ansinnen, dies als Schwachsinn zu entlarven und sich dann Seite für Seite vom Gegenteil überzeugen lassen.

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    alle-wollen-was-von-mir.jpgAlle wollen was von mir - na und? - Jo Ann Larsen

    Dieses Buch werden Sie als Frau lieben. Es hat den netten Untertitel ‘Ein Wegweiser durch den täglichen Wahnsinn im Leben einer Frau‘. Ich hab während des Lesens immer wieder laut lachen müssen und dachte nur, oh mein Gott, woher weiß diese Frau, was mir immer so alles passiert…

    Dazu vielleicht ein kleiner Auszug aus den ersten Seiten, damit Sie eine Ahnung bekommen und sich vielleicht gleich ein kleines Stück wiederfinden:

    Schließlich ist die Frau von heute gewöhnlich eine erschöpfte Frau. Vielen können sich mit jener überarbeiteten Frau identifizieren, die an einem Friedhof vorbeikommt und zu ihrem Erstaunen eine innere Stimme flüstern hört: “Na, das ist aber mal ein leichter Job - einfach so herumliegen.”

    Die erschöpfte Frau kümmert sich um alle, nur nicht um sich selbst. Ist der Druck da, dann gibt sie alle Aktiviätten auf, die ihr “Selbst” gut halten könnten - Schlaf, Sport, vernünftige Mahlzeiten, ja sogar Entspannung.

    In den verschiedenen Kapiteln des Buches werden typische, kulturell bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen von Frauen beschrieben, die zur Erschöpfung ihrer Energie und Ressourcen führen. Des weiteren geht es um die Wachstumsentwicklung, der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung von Frauen und der Festigung des Selbst.

    Um Ihnen die Zielrichtung des Buches mit einer Metapher daraus nochmal vor Augen zu führen:

    Frauen von heute gleichen so oft dem Gärtner, der wässert und Unkraut jätet, aber vergißt, an der Rose zu riechen. Das Riechen der Rose passt so schwer in unseren Zeitplan.

    Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

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    Führung

    Führen aus der Mitte – Barbara Fromm

    Fuehren aus der Mitte.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    In diesem Buch finden sich viele Anregungen die eigene Führungsrolle zu überdenken.

    Führen aus der Mitte heißt zuerst aus “der eigenen Mitte”. Und diese sollte man kennen, finden und nutzen.

    Gehen Sie mit diesem Buch auf die Reise und nehmen Sie die Anregungen als Inspiration mit in ihre tägliche Arbeit.

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    Gehirnforschung

    bas-kast.jpgWie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft - Bas Kast

    Der Kopf ist schon eine wunderbare Sache, doch er ist nicht immer der beste Ratgeber. Die Erfahrung werden Sie auch schon gemacht haben, dass Ihr Bauchgefühl ein wichtiger Gradmesser ist. Bas Kast geht diesem Phänomen auf der ganzen Welt nach und hat in seinem Buch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengetragen.

    Es ist überaus verblüffend sich mit ihm auf diese Reise zu begeben. Sie können z.B. mit einem Bildertest eine Ahnung davon bekommen, ob Sie denn wirklich so leben, wie sie es im Inneren empfinden. Oder welche Möglichkeiten schon getestet werden um das nicht gelebte “Genie-Potential” in uns anzuzapfen. Mich hat das Buch sehr fasziniert und durch den flüssigen Schreibstil macht es richtig Spaß zu lesen.

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    Das Geheimnis kluger Entscheidungen - Maja Storch

    Wollen wir das nicht alle wissen? Wie wir am besten Entscheidungen treffen können und noch dazu kluge? In diesem Buch werden Sie einige gute Ansätze dazu finden, die sich im richtigen Leben auch tatsächlich umsetzen lassen. Was mir an den Büchern von Maja Storch besonders gut gefällt ist ihre gute Lesbarkeit. Sie hat einen sehr schönen Schreibstil, in dem sie uns als LeserIn an die Hand nimmt und auch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich erklärt.

    Um zu klugen Entscheidungen zu gelangen, ist ein sehr wichtiger Aspekt, das Bauchgefühl zu integrieren. Dass das jetzt nicht das neueste unter der Sonne ist, ist natürlich richtig. Doch vor allem Kopf-Menschen, die sich sowieso schon schwer tun, so etwas wie ein Gefühl im Bauch überhaupt wahrhaben zu wollen, werden hier einige Anregungen bekommen. Die Gehirnforschung hat seit längerem die interessante Feststellung gemacht, dass es sog. somatische Marker in uns gibt. Darunter versteht man die körperlichen Empfindungen die sich in uns bemerkbar machen, wenn wir bestimmten Situationen gegenüberstehen. Sie sind die Summe unseres Erfahrungsschatzes, den wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben.

    Antonio Damasio hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass Menschen mit Verletzungen in der Hirnregion, die für dieses Erfahrungsgedächtnis zuständig sind, keine emotionalen Aspekte bei der Entscheidungsfindung mehr berücksichtigen (können). Was katastrophale Auswirkungen auf das komplette Sozialverhalten und Sozialleben dieser Patienten hatte. Es gab schlichtweg keinen emotionalen Zugang mehr zu den eigenen Handlungen. Diese Extremfälle beleuchten sehr eindringlich, welch große Rolle Gefühle bei einer guten Entscheidungsfindung spielen.

    Was können wir nun davon für unser täglichen Leben ableiten? Genau das beschreibt Maja Storch in ihrem Buch. Welche Möglichkeiten Sie haben, (wieder) Zugang zu Ihren somatischen Markern - positiven wie negativen - zu bekommen. Und diese als Grundlage für kluge Entscheidungen zu nutzen. Selbstverständlich gehören auch rationale Überlegungen zu diesem Prozess. Und wie sich das nun gemeinsam, kombiniert einsetzen lässt, dafür gibt es viele Hinweise.

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    Gesundheit

    Bevor der Job uns krank macht – Hans-Peter Unger und Carola Kleinschmidt

    unger-bevor-der-job-krank-macht.jpgDer Titel bringt es wunderbar auf den Punkt: BEVOR uns der Job krankmacht gilt es zu handeln. Ich denke, jeder von uns kennt diese Tage, an denen man sich nach gefühlten 15 Stunden Arbeit nach Hause schleppt, völlig am Ende ist und sich nur fragt, ob das ewig so weitergeht.

    Dann gibt es auch wieder Tage an denen alles wunderbar läuft, die Projekte vorwärtskommen und die Erschöpfung der vergangenen Wochen verdrängt wird. Dass unsere Arbeitswelt immer mehr fordert und hektischer wird ist nun nichts neues. Schlimm wird es jedoch, wenn die Erschöpfung zum Dauerzustand wird und der anhaltende Druck zur Depression führen kann.

    Mir gefällt an diesem Buch, dass es sich als Präventionsbuch versteht und Aufklärungsarbeit betreibt. Welche Stufen gibt es in der Erschöpfungsspirale, wie kann ich für mich selbst etwas tun, um gegenzusteuern? Wie kann eine Depression aus einer Arbeitssituation heraus entstehen und was kann ich für meine seelische Gesundheit tun? Wie schaffen es andere aus dem Teufelskreis auszusteigen und wieder ein erfülltes und ausbalanciertes Leben zu führen?

    Diese Fragen und mehr werden in dem Buch beantwortet. Angereichert mit Studienergebnissen und klaren Fakten, Erfahrungsbeispielen und Ideen zur Umsetzung.

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    faulstich.jpgMein Weg zum Wohlfühlgewicht - Peter Faulstich

    Menschen die mich kennen, wissen, dass ich nun gar nichts mit Kochen am Hut habe - hatte, genauer gesagt. Denn dieses Buch hat mich in die Küche gezerrt. Und das ist bei mir schon fast so etwas wie das 8. Weltwunder :-)

    In diesem Jahr hatte ich die Möglichkeit den Autor, Peter Faulstich, persönlich kennenzulernen. Innerhalb einer Lehrküche hat er einige der Speisen aus dem Buch live vorgekocht, viel dazu erklärt und wir durften uns hinterher den Bauch vollschlagen. Es war einfach nur köstlich. Die Gerichte sind alle superlecker und tun dem Körper sehr gut. Das Prinzip der vegetarischen Vollwerternährung das dahinter steht, kann ich nur jedem empfehlen. Auch wenn man nicht abnehmen, sondern sich “nur” gesund ernähren möchte.

    Doch das Buch kann noch viel mehr. Es baut auf der Kneipp’schen Lehre auf und befasst sich nicht nur mit dem Kochen an sich, sondern geht auch auf viele andere Aspekte ein, die mit dem Thema Essen und Übergewicht zu tun haben. Sie bekommen zahlreiche, praktisch anzuwendende Hilfen um sich dem Thema zu nähern.

    Der Rezeptteil umfasst über 200 Rezepte von Brotaufstrichen, Salaten aller Art, verschiedenste Hauptgerichte, Suppen und was für Schleckermäulchen ist auch dabei. Die Gerichte sind so gestaltet, dass sie jederzeit noch etwas anderes für die nächsten Tage daraus machen können. Es gibt tolle Ideen für Berufstätige und - das ist vor allem für mich wichtig - die meisten Gerichte gehen superschnell. Dann bleibt mir nur noch Ihnen “Guten Appetit” zu wünschen!

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    Kategorie
    Hobby

    Keltische Knoten für Schmuckstücke - Suzen Millodot

    Keltische Knoten.jpgWer, wie ich, den ganzen Tag mit dem Kopf arbeitet, tut gut daran, sich immer wieder einen Ausgleich zu suchen. Etwas unter den eigenen Händen entstehen lassen kann dazu sehr heilsam sein. In diesem Buch stellt die Autorin eine große Auswahl an keltischen Knoten vor und Schmuckstücke, die sich daraus fertigen lassen.

    Wunderbar ausführlich erklärt und für viele Zwecke brauchbar. Es lassen sich ausgefallene Geschenke herstellen für Menschen mit Sinn dafür. Mich hat es begeistert und es ist einfach mal ganz was anderes. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

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    KATEGORIE
    Management

    Re-Imagine – Tom Peters

    Re-Imagine.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Die Ideen von Tom Peters finde ich einfach nur klasse. In diesem Buch werden soviele verschiedene Gedankenansätze aufgegriffen, dass wirklich für jeden etwas dabei ist.

    Und das Layout ist einmalig schön. Da hat sich jemand richtig viel Gedanken gemacht.

    Auch wenn natürlich nicht alles umgesetzt werden kann und manches nicht realistisch erscheint, kann man doch so manche Idee gleich während des Lesens mal ausprobieren.

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    BPM - Betriebliches Prozessmanagement

    BPM.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Dieses Buch versammelt eine Vielzahl von verschiedenen Beiträgen zum Thema Business Prozessmanagement.

    Es geht dabei um Praxislösungen in den unterschiedlichsten Branchen. Ich persönlich finde eine Sammlung von best-practice-Beispielen immer sehr anschaulich. Und es ermöglicht abseits von Theorien Modelle effektiver Unternehmensführung auf den eigenen Betrieb umzusetzen.

    Umso mehr freut es mich, dass ich die Möglichkeit hatte einen Beitrag für dieses Buch zu verfassen. Es geht dabei um die sachgerechte Einführung von KVP in einem Industrieunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf einer praxisnahen Umsetzung.

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    Führen mit flexiblen Zielen – Niels Pfläging

    Fuehren mit flexiblen Zielen.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Spätestens seit Mythos Motivation von Reinhard Sprenger ist das Thema Prämien und Co. durchleuchtet worden. Mit dem Ergebnis, dass die gängigen Anreizsysteme gerade zur Manipulation einladen und persönliche Motivation damit begraben.

    Was tun?

    Eine Alternative bietet hierbei das Konzept des Beyond Budgetings. Es geht von völlig anderen Prämissen als das herkömmliche Controlling aus.

    Dazu ein Zitat aus dem Buch Beyond Budgeting von Niels Pfläging:

    Unternehmertum hat nicht die primäre Aufgabe, Profit zu maximieren, sondern menschliche Fähigkeiten fruchtbar zur Wirkung zu bringen. Erfolg wird dann nicht mehr in Geldeinheiten gemessen, sondern am individuellen und kollektiven sozialen Fortschritt.

    Lassen Sie sich durch die Ansätze anregen und Ihr Unternehmen dahingehend durchleuchten.

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    KATEGORIE
    Marketing

    Das Leuchtturm-Prinzip - Stacey Hall und Jan Stringer

    leuchtturm prinzip.jpgDer Orginialtitel “Attracting Perfect Customers. The Power of Strategic Synchronicity” bringt den Kerngedanken der beiden Autorinnen meines Erachtens nach viel besser zum Vorschein.

    Es geht darum die “perfekten” Kunden anzuziehen. Das mag man wohl in anderen Büchern auch schon gelesen haben, doch die beiden verfolgen dabei einen anderen Ansatz. Beim Durcharbeiten des Buches beschäftigt man sich hauptsächlich damit, was einem selbst Spaß macht, motiviert und man gern an Leistung bringt. Und daraus leitet sich ein Strategieplan ab, der zum Ziel hat, genau die Kunden zu fokussieren und anzuziehen, die dazu passen.

    Auch das hört sich jetzt noch nicht wirklich revolutionär an. Interessant ist die innere Reaktion. Das sich “mit einem selbst” beschäftigen ist keinesweg egozentrisch oder abwendend vom Kunden. Im Gegenteil es zeigt einem in aller Klarheit auf, welche Kunden man liebend gern hätte und welche nicht.

    Und mit diesem Wissen kann es gut sein, dass ein Stück Ruhe im Inneren einkehrt. Damit kann man aufhören, Projekten hinterherzurennen, bei denen man ein schlechtes Gefühl hat.

    Verlassen Sie sich auf Ihre inneren Bilder, die bei den Visualisierungsübungen auftauchen und probieren Sie es selbst aus. Denn die Anziehungskraft der strategischen Synchronizität macht schnell einen Unterschied im eigenen Befinden und damit auch in der täglichen Arbeit.

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    The Long Tail (der lange Schwanz) - Chris Anderson

    long tail.jpg“The Long Tail” ist inzwischen ein weit verbreitetes Schlagwort geworden. Er ist ein Sinnbild für die weitreichenden Möglichkeiten die das Internet als Angebots- und Nachfrageplattform bietet.

    Was soll nun dieser Begriff bedeuten? Nun, es gibt in der bisherigen Markttheorie das Phänomen das nur wenige Produkte von sehr vielen Menschen gekauft werden. Als Beispiel dienen dazu auch im Buch die Top-Ten der Musikbranche. Dem gegenüber stehen Unmengen von Musiktiteln und CDs die nur von sehr wenigen Menschen gekauft werden.

    Wenn man dies nun als Kurve zeichnet, dann startet sie auf der linken Seite hoch oben (viele Leute kaufen die Top-Ten) und fällt dann rapide nach unten und läuft lange, lange, lange nach rechts aus (viele Musiktitel die von wenigen gekauft werden). Und genau dieser “lange Schwanz” nach rechts ist der long tail.

    Das Phänomen Internet bietet nun einen ganz neuen Ansatz. Denn hier im Netz gibt es keine beschränkten Regalflächen wie in normalen Läden. Außerdem fallen nur wenige bis keine Lagerkosten an. Der Grund liegt darin, dass häufig die Plattformen nur als Vermittler dienen und wie im Beispiel Amazon immer mehr die Kunden zu Verkäufern machen. Und wer nun gar Inhalte wie Filme o.ä. als Datenmaterial anbietet hat gar keine Lagerkosten mehr zu verzeichnen.

    Die Möglichkeiten die darin liegen, sind phänomenal. Denn das bedeutet, dass das Angebot nicht mehr beschränkt werden muss. Es kann alles angeboten werden, was es tatsächlich gibt. Und interessanterweise kaufen auch weniger Leute nun z.B. die Top-Ten-Titel sondern suchen sich Musik nach ihrem eigenen Geschmack aus der größeren Vielfalt aus.

    Das Buch bietet einen sehr interessanten Einblick über diese Mechanismen. Welche Bedeutung die Ranglisten haben, was sich daraus für Möglichkeiten für Verkäufer ergeben und vieles mehr.

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    Das überzeugende Angebot – Hermann Scherer

    Das ueberzeugende Angeobt.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Wer für seine Marketing- und Werbestrategie immer wieder mal auf der Suche nach frischen Ideen ist, der wird einiges davon in diesem Buch finden.

    Das überzeugende Angebot entwickeln kann den großen Unterschied ausmachen. Im Inhalt geht es die Schwerpunkte der schriftlichen Gestaltung von Werbeträgern und das Führen von erfolgreichen Verkaufsgesprächen.

    Alles in allem eine runde Mischung.

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    PR for Dummies – Eric Yaverbaum

    PR for Dummies.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Wer die Bücher aus der Reihe “Fur Dummies” kennt, weiß um die manchmal schon fast schnodderige Sprache und den hohen Informationsanteil.

    Auch dieses Buch trifft wieder voll ins Schwarze. Die PR Möglichkeiten werden von allen Seiten beleuchtet und es gibt viele sofort umsetzbare Tipps.

    Abgerundet mit Internetlinks und ungewöhnlichen Maßnahmen ist es eine Fundgrube für die Planung und Durchführung von PR-Aktionen.

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    Partnerschaft
    Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt - Bas Kast

    Lässt sich Leidenschaft erklären? Ist das nicht ein Herzensthema? Ja und Nein. Bas Kast nähert sich in seinem Buch diesem Thema über die wissenschaftliche Forschung an und bringt äußerst interessante Aspekte dabei mit. In seiner gewohnt unterhaltenden Art schreibt der Wissenschaftsjournalist über Liebe und was langjährige Studien dazu herausgefunden haben. Das letzte Kapital widmet sich dann den sieben Liebesgeheimnissen und den Möglichkeiten die uns daraus entstehen um die gelebte Liebe in unseren Partnerschaften am Leben zu erhalten und sich daran erfreuen zu können.

    Wenn wir den Autor begleiten werfen wir einen Blick in die Ehe-Labors in denen seit vielen Jahren untersucht wird, worin denn nun der Unterschied zwischen glücklichen und unglücklichen Beziehungen liegt. Denn dass es Unterschiede gibt, das steht schon mal fest. Und ob wir persönlich in der Lage sind, die positive Variante davon zu leben, hängt von mehreren Aspekten ab. Wie so oft, bilden wir auch bei der Liebe bereits in ganz jungen Kindheitsjahren die Erfahrung aus, die unsere innere Bindungsfähigkeit und Liebesvertrauen prägt. Es ist sehr interessant sich mit Hilfe der Beschreibungen in diese Kategorien einzustufen und das hilft uns bereits schon ein vielfaches unsere Reaktionen besser zu verstehen.

    Was nun als der große Geheimtipp in den Forschungsergebnissen gehandelt wird, ist die Art der Kommunikation zwischen den Partnern. Das wäre jetzt als Erkenntnis noch nicht wirklich etwas weltbewegendes. Und dass es natürlich auf die Art und Weise der Kommunikation ankommt, auch noch nicht. Doch was jetzt banale Dialoge zur Krönung der glücklichen Partnerschaft macht dann doch wieder. Denn der “Kit” sozusagen, der auch im Alltag Beziehungen glücklich verlaufen lässt, spielt sich eben nicht in den großen Liebeserklärungen und tiefen Gesprächen ab. Nein, sondern im liebevollen Smalltalk, der vielleicht eine inhaltliche Bedeutung gleich 0 haben mag. Es geht dabei in erster Linie um die Zuwendung zum Anderen und das im wahrstenn Sinne.

    Dazu kommt die Fähigkeit zu erkennen, dass ausgesprochener Ärger meines Gegenüber erst mal nichts mit mir als Person zu tun hat, sondern höchstens mit meinem Verhalten. Leider fühlen wir uns oft viel zu schnell angegriffen und reagieren dann auch gleich mit einer Verteidigungshaltung. Und damit läuft das Spiel meist schon durch und in die falsche Richtung.

    Natürlich kann das Buch kein Rezept bieten, wie sie zukünftig ihre “Beziehungs-Suppe” kochen sollen. Doch es kann uns wertvolle Gedankenanstöße bieten, wie wir durch Kleinigkeiten mehr erlebte stärkende Bindung schaffen können. Und durch seinen humorvollen Stil ist es eine leichte Lektüre, die uns die Erkenntnisse wie im Vorbeigehen präsentieren.

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    Persönlichkeitsentwicklung

    Die Kunst, erwachsen zu sein: Wie wir uns von den Fesseln der Kindheit lösen - Victor Chu

    Der Titel trifft bereits die wunderbare Aussage, dass es wahrhaft oft eine Kunst ist erwachsen zu sein. Denn immer wieder begegnen wir in unserem Leben Situationen in denen wir uns überhaupt nicht erwachsen erleben. Und manche Ereignisse haben die Eigenschaft einer Endlosschleife und wiederholen sich immer wieder. Ob das nun in der Liebe ist, dass wir immer wieder an den gleichen Punkten scheitern oder finanziell irgendwie nicht auf die Beine kommen, rastlos im Beruf sind und nie das Gefühl haben endlich mal angekommen zu sein.

    Hier kann der Blick auf systemische Zusammenhänge Licht ins Dunkel bringen. Victor Chu beschreibt in seinem Buch auf eine sehr liebevolle Art, wie sich mit diesen familiären Verstrickungen umgehen lässt. Er erläutert die Arbeit des Familienstellens und stellt Lösungsmöglichkeiten vor, die uns Optionen geben, unser Leben ohne Hindernisse anzugehen. Auch wer bereits Familie mit eigenen Kindern hat, wird viele wichtige Hinweise finden, die verhindern können, Kinder mit etwas zu belasten, was ihnen “gar nicht gehört”.

    Wie z. B. durch subtile Veränderungen an Texten von Kinderliedern ein schwächendes Eltern/Kind-Verhältnis gefördert wird, wird am Lied Hänschen klein eindrucksvoll beschrieben. Oder wussten Sie, dass es eine ursprüngliche Version des Liedes gibt mit einem vom Verständnis her vollkommen anderen Inhalt? In der uns bekannten Version weint die Mutter, weil das Hänschen weggeht und daraufhin kehrt das Kind geschwind zurück. Der Effekt der hier gefördert wird ist klar, das Kind folgt den Bedürfnissen der Mutter und nicht seinen eigenen. Es fühlt sich dafür verantwortlich, dass die Mutter traurig ist.

    In der ursprünglichen, längeren Fassung ist die Mutter zwar auch traurig über das Weggehen Ihres Hänschens, wünscht ihm jedoch Glück und damit ist das Kind frei seinen eigenen Bedürfnissen zu folgen. Die Geschichte geht noch ein Stück weiter und ist hochinteressant und Sie können sie mit vielen weiteren Erläuterungen dazu im Buch nachlesen.

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    Die Kunst des Liebens - Erich Fromm

    Das ist nun ein wirklicher Klassiker. Und wie es sich für einen guten Klassiker gehört, kommt er nie aus der Mode. Auch wenn sich das für ein Buch, das über die Liebe geschrieben, etwas unpassend anhört. Erich Fromm hält uns in seinem Buch den Spiegel vor und wer sich traut wahrlich hineinzusehen, wird lernen, sich mit neuen Augen zu betrachten. Und - wie so oft - ist dieser wahre Blick oft schmerzlich, das wir damit tief an unsere innersten Bedürfnisse und Verletzungen rühren. Doch wie so oft liegt darin die Lösung.

    Die Kunst des Liebens nach Erich Fromm kann sich am besten über mehrere Stufen entfalten. Als erster wichtiger Schritt steht die wahre emotionale Lösung der Eltern im Vordergrund. Wir werden immer Kind bleiben und das ist ebenfalls ein zentraler Aspekt unseres Lebens, jedoch ist für unsere persönliche Entwicklung das Eigenständigwerden und Integration der verschiedenen Qualitäten von Mutter- und Vaterliebe unabdingbar.

    Und in wenigen, dafür umso treffenderen, Worten beschreibt Fromm in was der Unterschied zwischen reifer und unreifer Liebe besteht. Und wenn man sich nur diesen einen Gedanken aus dem Buch mitnimmt, sich darauf einlässt und das eigene Leben damit in Verbindung bringt, ist es möglich der Kunst des Liebens einen großen Schritt näher zu kommen:

    Unreife Liebe sagt: Ich liebe dich, weil ich dich brauche.
    Reife Liebe sagt: Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

    Wenn dieses Paradox Sie zum Nachdenken anregt und etwas in Ihnen zum Klingen bringt, werden Sie viel aus dem Buch mitnehmen können. Mich persönlich hat es sehr beeindruckt und mir in manchem einen entscheidenen Impuls gegeben.

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    Zu früh alt und zu spät weise? 30 unbequeme Wahrheiten, um aus dem Leben klug zu werden - Gordon Livingston

    30 unbequememe Wahrheiten.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Dieses Buch hat es in sich. Der Autor Gordon Livingston versammelt darin 30 unbequeme Wahrheiten über das Leben. Und er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und bleibt doch immer ein wohlwollender Begleiter. Der Spiegel der einem darin vorgehalten wird, macht nicht immer Spaß.

    Wieso man ihm diese Aussagen nicht übel nimmt, sondern im Gegenteil als Möglichkeit zur eigenen Weiterentwicklung annehmen kann, liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil in der persönlichen Geschichte des Autors. Er hat es durchstehen müssen, zwei seiner Söhne zu verlieren. Einen durch Krankheit und einen durch Selbstmord. Und wenn dann so jemand, der auch als Therapeut arbeitet, uns diese Chance bietet, inneres Wachstum durch unbequeme Wahrheiten zu erreichen, dann ist es uns möglich, zuzuhören und etwas daraus zu machen.

    Als Abschluss ein kleiner Ausschnitt:

    Und noch etwas verlangt uns wahre Liebe ab, nämlich den Mut, dem anderen völlig ungeschützt zu begegnen. Die Risiken liegen auf der Hand. Wer wäre nicht schon von einem Menschen gekränkt worden, dem er fälschlich sein Vertrauen geschenkt hat. Auf solchen Verletzungen beruht zum Großteil der Zynismus zum Thema “Liebe”, der sich in unseren Beziehungen breit macht und all die Spielchen hervorbringt, mit denen wir die Chance vertun, uns gegenseitig vertrauen zu können.

    Viele pendeln zwischen Einsamkeit und Selbstbetrug. Unser Chance glücklich zu werden, liegt jedoch irgendwo in der Mitte. Am Ende steht uns nur soviel zu, wie wir selbst zu geben bereit sind. Es ist etwas dran an der Binsenweisheit, dass jeder von uns den Partner bekommt, den er verdient. Und unsere Unzufriedenheit mit anderen ist ein Spiegelbild unserer eigenen Beschränktheit.

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    Der Glücksfaktor – Martin Seligman

    Der Gluecks-Faktor.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Der Glücks-Faktor, ein plakativer Titel mit überaus praktischer Umsetzung. Martin Seligman ist einer der Begründer der “Positiven Psychologie“. U. a. gemeinsam mit Mihaly Csikszentmihalyi, dem Glücksforscher schlechthin, ist er dem Gedanken nachgegangen, wie sich systematisch positive Zustände fördern lassen.

    Es gibt z. B. grundlegende Unterschiede darin, wie Optimisten und Pessimisten denken. Genauer gesagt, wie sie positive und negative Ereignisse bewerten.

    Im Buch können Sie außerdem mit Hilfe von einfachen und doch ausgeklügelten Testfragen Ihre sog. Signaturstärken erkennen. Darunter versteht man die Bandbreite an persönlichen Stärken die einem positive Empfindungen verschaffen. Je öfter jemand seine eigenen Signaturstärken einsetzen kann um so erfüllter wird er sein Leben empfinden.

    Das Buch bietet eine Fülle von sofort umsetzbaren Möglichkeiten und Seligman selbst hat eine erfrischende Art zu schreiben.

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    Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will – Barbara Sher

    sher-ich-konnte-alles-tun.jpgBarbara Sher ist vielleicht einigen bekannt durch ihr Buch Wishcraft. Auch das finde ich überaus lesenswert. Das obige Buch finde ich deshalb sehr wertvoll, da meiner Erfahrung nach eher Frauen mit Problemen zu kämpfen haben, sich für viele verschiedene Dinge interessieren und nur schwer Entscheidungen treffen können.

    Für diejenigen - Barbara Sher nennt sie bezeichnenderweise “Scanner” - die schnell zu begeistern sind und am liebsten mehrere Leben führen würden, ist dies ein empfehlenswerter Wegweiser den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Denn es ist einfach ein wunderbares Gefühl, einen Schritt vorwärts gekommen zu sein und etwas erreicht zu haben, das einem am Herzen liegt.

    Verzetteln macht einen auf Dauer mürbe, unzufrieden und traurig. Barbara Sher schreibt sehr authentisch und man merkt, dass sie selbst diese Dinge erlebt hat. Daher sind ihre Lösungssansätze auch gut umsetzbar und der liebevolle Schreibstil tut sein übriges.

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    Mehr Kraft zum Loslassen - Melody Beattie

    kraft-zum-loslassen.jpgFür jeden Tag des Jahres ein Nachdenktext zum Thema Loslassen. Die Autorin Melody Beattie weiß wovon sie spricht. Sie hat selbst eine Odyssee in ihrem Leben hinter sich. Der Verlust eines Sohnes und ein bewältigter Ausstieg aus einer schweren Sucht verleiht ihr die authentische Fähigkeit ihre Gedanken als Hilfestellungen weiterzugeben.

    In jedem Monat steht ein anderes wichtiges Thema im Vordergrund und wird von ihr oft mit verschiedensten Metaphern an den einzelnen Tagen erläutert. Immer wieder flicht sie kleine Übungen ein, die ihre volle Kraft entfalten, wenn man sich darauf einlässt. Ein Buch, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann. Mich begleitet es schon seit mehreren Jahren und wenn meine normale Routine es zulässt, dann lese ich morgens darin und nehme die Gedanken oft mit in den Tag.

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    Gelassenheit beginnt im Kopf - Thomas Hohensee

    gelassenheit.jpgIn unserer Zeit, die voller Wahlmöglichkeiten steckt, die uns so manches Mal überfordern, die einfach ein Zuviel an vielem über uns ausschüttet, steigt die Fähigkeit innere Ruhe zu bewahren ganz enorm im Kurs. Wie das möglich ist, zu lernen, auch in stressigen und belastenden Situationen gelassen zu bleiben, zeigt uns Thomas Hohensee in seinem Buch Schritt für Schritt auf.

    Es mag uns manchmal schwer fallen, die gewohnte Dramaschiene zu verändern, denn sie passt halt oft auch wie ein alter Hausschuh. Doch es steckt soviel Gewinn im Lernen neuer Denkmuster. Sich selbst wieder beruhigen zu können und mit Gelassenheit auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben zu können, entscheidet über unser Wohlgefühl wie nichts anderes.

    Wie ich dieses Denken lernen kann, ist in kleinen Kapitelchen beschrieben aus denen man sich viele Hilfestellungen mitnehmen kann. Für mich eines der besten Bücher zu diesem Thema.

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    fragen-komma-gute-2007.jpgFragen Komma Gute 2007 - Alexandra Graßler

    fragen-komma-gute-2007.jpgWenn Ihnen die Beiträge aus meinem Blog gefallen und Sie sie gern in Buchform zum Nachlesen und/oder Verschenken haben möchten, dann habe ich gute Neuigkeiten für Sie. Ab sofort gibt es die neueste Ausgabe “Fragen Komma Gute - Ausgabe 2007“.

    Dort finden Sie alle Texte versammelt, die zum Nachdenken anregen sollen und Ihnen mit Hilfe von Fragen neue Wege aufzeigen können. Lassen Sie sich inspirieren und anregen. An dieser Stelle noch vielen Dank an Claudia für die Titelidee.

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    KATEGORIE
    Selbstmanagement

    Wie ich die Dinge geregelt kriege – David Allen

    Wie ich die Dinge geregelt kriege.jpgEmpfehlung der WissensAgentur:
    Dieses Buch ist meine private “Bibel”, wenn es um die Organisation des ganz alltäglichen Wahnsinns geht.

    Wer gern in Listen denkt oder dem zumindest nicht völlig ablehnend gegenüber steht, wird mit diesem Buch eine gute Chance haben, “Die Dinge tatsächlich geregelt zu kriegen”.

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    Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Stefan Klein

    zeit-stefan-klein.jpgDieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

    • sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
    • einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
    • wie sich lernen lässt, die Zeit “gefühlt” zu verlängern
    • Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch’s Leben zu bewegen

    Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt.

    Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.

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    Der Weg zum Wesentlichen - Stephen Covey

    covey-der-weg-zum-wesentlichen.jpgDie Bücher von Stephen Covey sind allesamt empfehlenswert und beschäftigen sich sehr tief mit den Themen Balance im Leben. Wie lässt sich das erreichen, welche Strategien helfen mir dabei und welche inneren Wegweiser lassen sich dafür nutzen?

    Wer sich mit seinen Büchern intensiv beschäftigt, kann viel über sich selbst lernen und welche Entscheidungen mehr Gelassenheit ins Leben bringen. Auch für Führungskräfte sind die Anregungen sehr empfehlenswert.

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    Energiekompetenz - Verena Steiner

    energiekompetenz.jpgWie wir alle wissen, ist die Menge an Zeit- und Selbstmanagementbüchern inzwischen Legion. Sie finden in der Unmenge an Büchern jedoch meiner Meinung nach nur wenige, die sich als so wertvoll erweisen, dass sie tatsächlich ins tägliche Leben umgesetzt werden können.

    Das Konzept von Energiekompentenz holt uns jedoch genau dort ab, wo wir gerade stehen. Denn im außen organisieren mögen wir noch größtenteils hinbekommen, doch was der Druck und Anforderungen innerlich von uns abverlangen, ist auch meistens der Hauptgrund warum das Kartenhaus irgendwann über uns zusammenkracht. Hier setzt die Autorin an und lenkt den Blick auf unser persönliches Energiemanagement. Ganz individuell und für jeden anders. Denn jeder tankt auf andere Weise wieder auf und hat eine andere Zeitspanne in der er sich regenieren kann.

    Auf diese Prozesse kommt es an. Und daraus einen eigenen Plan zu entwickeln und Kleinigkeiten ins Leben zu integrieren die uns ermöglichen unseren Energiehaushalt ausgewogen zu halten ist der große Verdienst dieses Buches.

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    Mind set! - John Naisbitt

    mind-set.jpgWer die bekanntesten Bücher von John Naisbitt gelesen hat, wie Megatrends und Megatrends 2000 weiß, dass er eine fast schon prophetische Art hat, Entwicklungen vorherzusagen. Mich hat das immer schon fasziniert und daher war ich sehr über sein Buch Mind Set! begeistert. In diesem beschreibt er seine Mind Sets (Denkmuster) und die damit verbundene Vorgehensweise verschiedenste Einzelteile zu interpretieren. Und daraus entwickelt er seine Prognosen.

    In diesem Buch gibt er uns nun die Gelegenheit ihm quasi beim Denken zuzusehen. Im ersten Teil erläutert er präzise die 11 Mindsets die sich ihm als bedeutsam erwiesen haben. Wie nebenbei erzählt er einen Teil seiner faszinierenden Lebensgeschichte. Seiner Zeit in der Regierung und wie er sich schlussendlich mit seiner Research-Firma selbständig gemacht hat.

    Im zweiten Teil schildert er in 5 Kapiteln seine aktuellen Einschätzungen und Bilder der Zukunft. Damit verknüpft erläutert er jeweils welche Mindsets für ihn zu diesen Prognosen führen.

    Eine absolut faszinierende Reise um die Welt und ihre Zukunft. Von den Mindsets selbst kann wirklich jeder profitieren, denn sie haben oft einen philosophischen Charakter. Wer gern in vernetzten Zusammenhängen denkt, wird viel aus diesem Buch lernen können. Und es immer interessant, Bücher von Menschen zu lesen, die einen riesigen Erfahrungsschatz mit uns teilen.

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    Strategie

    Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer - Monika Birkner

    Wachsstumsstrategien.jpgHier finden Einzelunternehmer sofort umsetzbare Ideen für ein kleines Business.

    Für mich ist der Kerngedanke des Buches die Entwicklung eines Geschäftsmodells. Weg vom “Safari-Denken” wie die Autorin so schön titelt. Damit meint sie das Nachjagen des Einzelauftrages ohne das Gesamtgefüge zu fokussieren.

    Wie sich nun ein funktionierendes Modell entwickeln lässt und welche Leistungsvarianten sich daraus ermöglichen finden Sie ebenso darin wie interessante Interviews mit anderen Einzelkämpfern die sich ebenfalls auf diesem Weg befinden.

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    Das Erste-Hilfe-Handbuch für Kleinunternehmen und Selbständige - Sabine Smentek und Dörte Behrmann

    Erste Hilfe Kleinunternehmen.jpgWer als Einzel-Selbständige(r) unterwegs ist, hat häufig ein nicht allzu großes Finanzpolster. Vor allem am Beginn der Selbständigkeit geht’s oft grad so rundum. Wenn dann auch noch Auftragslücken und Zahlungsausfälle dazu kommen, kann es ganz schnell bergab gehen.
    Doch das muss nicht das Ende sein. Die beiden Autorinnen haben viel Erfahrung in der Beratung von Krisensituationen und bieten handfeste Hilfe an. Sie erfahren in diesem Buch wie Sie einen Überlebensplan aufstellen und welche Schritte nacheinander zu tun sind.

    Mein Tipp ist auch, das Buch schon mal quasi prophylaktisch zu lesen. Dann lassen sich bereit frühzeitig die eigenen Strategien für den Ernstfall überprüfen.

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    Der blaue Ozean als Strategie – W. Chan Kim und Renée Mauborgne

    blaue Ozean.jpgNachdem mir der Titel dieses Buches in letzter Zeit immer wieder untergekommen ist, dachte ich ‘na gut, du willst gelesen werden, so sei es’. Und was soll ich sagen, es hat mich begeistert.

    Die Autoren haben durch Analyse von vielen, vielen Unternehmen, ihren Unterschieden in Strategie und Erfolg eine Meta-Strategie entwickelt, die sie Blue Ocean Strategy nennen.

    Ein blauer Ozean ist ein neuer Markt, den sich ein Unternehmen schaffen kann um damit Konkurrenz- und Preiskämpfen elegant aus dem Weg zu gehen.

    Das wäre jetzt noch nicht wirklich was neues, doch die Art und Weise das eigene Business zu hinterfragen, in Alternativbranchen nach adaptierbaren Lösungen zu suchen und sich auf die Gemeinsamkeiten der Kunden zu konzentrieren und nicht auf ihre Unterschiede macht dieses Buch in meinen Augen sehr wertvoll. Ein leicht anwendbares Schema ermöglicht sofort an die Arbeit zu gehen und es ist ganz verblüffend in welch kurzer Zeit sich bisher nicht berücksichtigte Möglichkeiten auftun. Probieren Sie es selbst.

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    Geniale Momente - Mark Levy

    geniale momente.jpgDieses Buch ist eines meiner Diamanten im Bücherschrank. Schon allein der Titel wirkt unglaublich anziehend. “Geniale Momente” wer hätte davon nicht gern mehr in seinem Leben. Kein Problem, sagt Autor Mark Levy und nimmt einen mit auf eine interessante Reise zu den eigenen persönlichen Aufzeichnungen.

    Es geht um Schreiben. Und zwar nicht um Schreiben, wie Sie sprechen, sondern um Schreiben wie sie denken. Das ist ein Unterschied, der sich sofort bemerkbar macht. In kleinen Kapitelchen werden verschiedenste Techniken vorgestellt, die sich gleich ausprobieren lassen. Ob nun “Folgen Sie dem Gedanken” oder “schütten Sie Ihre Gedanken auf Papier”.

    Ein herrlich leichter Stil, der einen verführt immer weiter zu lesen. Und schlussendlich die selbst erfahrbare Ausbeute der eigenen Genialen Momente machen dieses Buch zu einem wertvollen Kleinod.

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    Wikis - Zusammenarbeit im Netz – Andres Streiff

    Wiki.jpgEin kleines Büchlein mit hohem Nutzwert. Wer sich für die praktische Umsetzung von Wikis im Unterricht, der Lehre o. ä. Umfeld interessiert findet hier einen praktischen Ratgeber.

    Der Autor ist selbst Lehrer und Erwachsenenbildner und führt mit einem Praxisbeispiel in die Welt des Wikis ein. Wer möchte kann über einen beiligenden Gutschein ein 1.000 Seiten-Wiki pfannefertig (hübscher Ausdruck :-) gratis für 9 Monate eingerichtet bekommen.

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    Open-Source-Werkzeuge für e-Trainings – Kornelia Maier-Häfele und Hartmut Häfele

    e-Trainings.jpgSelten hat mich ein Buch über Software gleich von Anfang dermaßen begeistert wie dieses hier. Sie finden darin eine klare und ausführlichste Übersicht zum eLearning mit Open-Source-Werkzeugen.

    Das Buch stellt im ersten Teil die verschiedensten Möglichkeiten vor, gibt Empfehlungen mit Praxiseinsatzbeispielen und detaillierten Anforderungskatalogen. Man merkt, dass das Autorenpaar viel Erfahrung hat und beide ihren Beruf lieben.

    Zum Inhalt: Chat-Werkzeuge, C3MS, CMS, Foren-Werkzeuge, Fotogalerie-Werkzeuge, Groupware, Lernplattformen, News-Aggregatoren, Weblog-Werkzeuge, Whiteboard-Werkzeuge, Wiki-Werkzeuge.

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    Erzählen statt aufzählen - Cliff Atkinson

    powerpoint.jpgEndlich kein Tod durch PowerPoint mehr. Wenn Sie des öfteren Präsentationen halten und sie nach neuen Ansätzen der Aufbereitung suchen, werden Sie von diesem Buch absolut begeistert sein. Es vereint die Technik der Drehbuchschreiberei (übrigens basierend auf Aristoteles Poetik!) mit der modernen Multimediawelt.

    Erreichen Sie Ihre Ziele mit einer guten Story, in die Ihre Argumente eingebaut sind. Verdichten Sie diese zu einem Spannungsbogen, der Ihre ZuhörerInnen wirklich erreicht. Ein weiteres positives Merkmal an dieser Art der Präsentationsvorbereitung ist, dass sie keinesfalls auf PowerPoint beschränkt ist.Selbstverständlich bekommen Sie im 2. Teil des Buches viele praktische Hinweise zum Umsetzen im Programm (auch Tricks für Könner sind dabei), doch Sie sind darauf keineswegs festgelegt. Für jede Art von Rede/Vortrag u.ä. können Sie diese Vorbereitung nutzen. Mir hat sie schon vielerlei Dienste erwiesen.

    Eine Produktivitätsstudie der Proudfoot Consulting spricht klare Worte: 37 % der Arbeitszeit werden weltweit durch unproduktive Zeit verschwendet. Das ergibt in Zahlen für Deutschland im Jahr 2004 einen Schaden von 219 Mrd. Euro. Ehrlich gesagt, kann ich mir so eine große Zahl überhaupt nicht vorstellen.

    Hab mal versucht, einen Vergleich zu finden. Den Discounter Lidl kennt ja jeder. Lidl hat im Jahr 2004 einen Umsatz von 36 Mrd. Euro erwirtschaftet. Wenn ich jetzt mal umrechne, dann würde das bedeuten, wenn alle Lidlfilialen 6 Jahre lang hintereinander abbrennen würden und damit keinen Euro Umsatz schaffen, dann hätten Sie den Schaden erreicht, der in Deutschlands Firmen durch unproduktive Zeit in einem Jahr geschaffen wird.

    Wie kann so was sein? Auch hier finden sich in der Studie Antworten:

    • Schuld an dem Dilemma seien oft die Manager, die ihre Mitarbeiter nicht gleichmäßig mit Arbeit versorgen. Und das gelte nicht nur für das klassische Management, sondern hinunter bis zu den Meistern.
    • Fast die Hälfte der Produktivitätsverluste geht auf schlechte Planung und Steuerung zurück.
    • Auch endlose Besprechungen sind verlorene Zeit, wenn darin keine klaren Ergebnisse formuliert werden und am Ende niemand genau sagen kann, was eigentliche besprochen wurde.
    • Nicht minder ineffiziente Situationen erwachsen aus puren Missverständnissen und Fehleinschätzungen.
    • Erst weit abgeschlagen auf deutlich niedrigeren Prozentzahlen rangieren Faktoren, die zumindest teilweise auch den Mitarbeitern zuzuschreiben sind. Dazu zählen mangelnde Kommunikation und fehlene Motivation.

    Es deutet alles wieder auf Führungskräfteschelte hin. Doch wo liegt nun ein Lösungsansatz? Dieser ist, wie bei vielen komplexen Aufgaben, relativ pragmatisch:

    Die Arbeitsabläufe müssen strukturiert, die Aufgaben klar verteilt sein und vor allem müssen die Beschäftigten in Führungspositionen all das im