Archive for the 'Literatur und Informationen' Category

Soviele gute Bücher und sowenig Zeit… Da heißt es auswählen und sich entscheiden. Welche es bei mir in den Bücherschrank geschafft haben und bleiben dürfen :-) stelle ich Ihnen hier in loser Folge vor. Das Themenspektrum ist weit gefächert und ich freue mich, wenn ich Ihnen passende Anregungen geben kann.

Viel Spaß beim Schmökern!

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Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Stefan Klein

zeit-stefan-klein.jpgDieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

  • sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
  • einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
  • wie sich lernen lässt, die Zeit “gefühlt” zu verlängern
  • Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch’s Leben zu bewegen

Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt. Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.

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Ab morgen trage ich rot – Linda Jarosch

ab-morgen-trage-ich-rot-linda-jarosch.jpgVon diesem Buch bin ich persönlich sehr begeistert. Es hat den bezeichnenden Untertitel ‘Frauen entdecken ihre Freiheit‘. Die Autorin, Linda Jarosch, ist eine Schwester von Anselm Grün, der vielleicht einigen als Autor und Referent ein Begriff ist.

In ihrem Buch schreibt sie sehr einfühlsam über die Situationen, denen Frauen in unserer Zeit gegenüberstehen und was für Gedankenansätze helfen sich den eigenen Weg zu schaffen.

Mir hat das Buch in einer persönlichen Krise sehr geholfen und neue Wege aufgezeigt. Es macht Sinn sich mit dem Lesen Zeit und die Gedanken darin nachwirken zu lassen.

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Bevor der Job krank macht – Hans-Peter Unger und Carola Kleinschmidt

unger-bevor-der-job-krank-macht.jpgDer Titel bringt es wunderbar auf den Punkt: BEVOR uns der Job krankmacht gilt es zu handeln. Ich denke, jeder von uns kennt diese Tage, an denen man sich nach gefühlten 15 Stunden Arbeit nach Hause schleppt, völlig am Ende ist und sich nur fragt, ob das ewig so weitergeht.

Dann gibt es auch wieder Tage an denen alles wunderbar läuft, die Projekte vorwärtskommen und die Erschöpfung der vergangenen Wochen verdrängt wird. Dass unsere Arbeitswelt immer mehr fordert und hektischer wird ist nun nichts neues. Schlimm wird es jedoch, wenn die Erschöpfung zum Dauerzustand wird und der anhaltende Druck zur Depression führen kann.

Mir gefällt an diesem Buch, dass es sich als Präventionsbuch versteht und Aufklärungsarbeit betreibt. Welche Stufen gibt es in der Erschöpfungsspirale, wie kann ich für mich selbst etwas tun, um gegenzusteuern? Wie kann eine Depression aus einer Arbeitssituation heraus entstehen und was kann ich für meine seelische Gesundheit tun? Wie schaffen es andere aus dem Teufelskreis auszusteigen und wieder ein erfülltes und ausbalanciertes Leben zu führen?

Diese Fragen und mehr werden in dem Buch beantwortet. Angereichert mit Studienergebnissen und klaren Fakten, Erfahrungsbeispielen und Ideen zur Umsetzung.

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Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will - Barbara Sher

sher-ich-konnte-alles-tun.jpgBarbara Sher ist vielleicht einigen bekannt durch ihr Buch Wishcraft. Auch das finde ich überaus lesenswert. Das obige Buch finde ich deshalb sehr wertvoll, da meiner Erfahrung nach eher Frauen mit Problemen zu kämpfen haben, sich für viele verschiedene Dinge interessieren und nur schwer Entscheidungen treffen können.

Für diejenigen - Barbara Sher nennt sie bezeichnenderweise “Scanner” - die schnell zu begeistern sind und am liebsten mehrere Leben führen würden, ist dies ein empfehlenswerter Wegweiser den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Denn es ist einfach ein wunderbares Gefühl, einen Schritt vorwärts gekommen zu sein und etwas erreicht zu haben, das einem am Herzen liegt.

Verzetteln macht einen auf Dauer mürbe, unzufrieden und traurig. Barbara Sher schreibt sehr authentisch und man merkt, dass sie selbst diese Dinge erlebt hat. Daher sind ihre Lösungssansätze auch gut umsetzbar und der liebevolle Schreibstil tut sein übriges.

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Der Weg zum Wesentlichen / Stephen Covey

covey-der-weg-zum-wesentlichen.jpgDie Bücher von Stephen Covey sind allesamt empfehlenswert und beschäftigen sich sehr tief mit den Themen Balance im Leben. Wie lässt sich das erreichen, welche Strategien helfen mir dabei und welche inneren Wegweiser lassen sich dafür nutzen?

Wer sich mit seinen Büchern intensiv beschäftigt, kann viel über sich selbst lernen und welche Entscheidungen mehr Gelassenheit ins Leben bringen. Auch für Führungskräfte sind die Anregungen sehr empfehlenswert.

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Männersachen – Roger Cicero

mannersachen-roger-cicero.jpgZum Abschluss noch etwas Musik :-) Roger Cicero war dieses Jahr in Straubing bei Jazz an der Donau zu Gast. Und ich muss gestehen, dass ich vor diesem Konzert noch nichts von ihm gehört hatte, sondern nur auf Empfehlung hingegangen bin.

Doch schon nach den ersten Songs war ich begeistert. Die Texte sind witzig und durchdacht und die Musiker wahre Perfektionisten. Dazu kommt noch eine wunderbare Stimme und schon ist der neue deutsche Entertainer geboren.

Wer sich für Michel Bublé begeistern kann, wird auch der Musik von Roger Cicero etwas abgewinnen können. Eine wirkliche Bereicherung der deutschen Musikszene.

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So, dann wünsche ich noch all meinen Leserinnen und Lesern eine gute Woche und vielleicht die eine oder andere entspannte Lesestunde.

Es ist wieder Zeit für die Wochenausbeute. Auch diesmal wieder bunt gemischt und aus allen möglichen Themen zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen!

Zu früh alt und zu spät weise? 30 unbequeme Wahrheiten, um aus dem Leben klug zu werden - Gordon Livingston

30 unbequememe Wahrheiten.jpgDieses Buch hat es in sich. Der Autor Gordon Livingston versammelt darin 30 unbequeme Wahrheiten über das Leben. Und er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und bleibt doch immer ein wohlwollender Begleiter. Der Spiegel der einem darin vorgehalten wird, macht nicht immer Spaß.

Wieso man ihm diese Aussagen nicht übel nimmt, sondern im Gegenteil als Möglichkeit zur eigenen Weiterentwicklung annehmen kann, liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil in der persönlichen Geschichte des Autors. Er hat es durchstehen müssen, zwei seiner Söhne zu verlieren. Einen durch Krankheit und einen durch Selbstmord. Und wenn dann so jemand, der auch als Therapeut arbeitet, uns diese Chance bietet, inneres Wachstum durch unbequeme Wahrheiten zu erreichen, dann ist es uns möglich, zuzuhören und etwas daraus zu machen.

Als Abschluss ein kleiner Ausschnitt:

Und noch etwas verlangt uns wahre Liebe ab, nämlich den Mut, dem anderen völlig ungeschützt zu begegnen. Die Risiken liegen auf der Hand. Wer wäre nicht schon von einem Menschen gekränkt worden, dem er fälschlich sein Vertrauen geschenkt hat. Auf solchen Verletzungen beruht zum Großteil der Zynismus zum Thema “Liebe”, der sich in unseren Beziehungen breit macht und all die Spielchen hervorbringt, mit denen wir die Chance vertun, uns gegenseitig vertrauen zu können.

Viele pendeln zwischen Einsamkeit und Selbstbetrug. Unser Chance glücklich zu werden, liegt jedoch irgendwo in der Mitte. Am Ende steht uns nur soviel zu, wie wir selbst zu geben bereit sind. Es ist etwas dran an der Binsenweisheit, dass jeder von uns den Partner bekommt, den er verdient. Und unsere Unzufriedenheit mit anderen ist ein Spiegelbild unserer eigenen Beschränktheit.

The Long Tail (der lange Schwanz) - Chris Anderson

long tail.jpg“The Long Tail” ist inzwischen ein weit verbreitetes Schlagwort geworden. Er ist ein Sinnbild für die weitreichenden Möglichkeiten die das Internet als Angebots- und Nachfrageplattform bietet.

Was soll nun dieser Begriff bedeuten? Nun, es gibt in der bisherigen Markttheorie das Phänomen das nur wenige Produkte von sehr vielen Menschen gekauft werden. Als Beispiel dienen dazu auch im Buch die Top-Ten der Musikbranche. Dem gegenüber stehen Unmengen von Musiktiteln und CDs die nur von sehr wenigen Menschen gekauft werden.

Wenn man dies nun als Kurve zeichnet, dann startet sie auf der linken Seite hoch oben (viele Leute kaufen die Top-Ten) und fällt dann rapide nach unten und läuft lange, lange, lange nach rechts aus (viele Musiktitel die von wenigen gekauft werden). Und genau dieser “lange Schwanz” nach rechts ist der long tail.

Das Phänomen Internet bietet nun einen ganz neuen Ansatz. Denn hier im Netz gibt es keine beschränkten Regalflächen wie in normalen Läden. Außerdem fallen nur wenige bis keine Lagerkosten an. Der Grund liegt darin, dass häufig die Plattformen nur als Vermittler dienen und wie im Beispiel Amazon immer mehr die Kunden zu Verkäufern machen. Und wer nun gar Inhalte wie Filme o.ä. als Datenmaterial anbietet hat gar keine Lagerkosten mehr zu verzeichnen.

Die Möglichkeiten die darin liegen, sind phänomenal. Denn das bedeutet, dass das Angebot nicht mehr beschränkt werden muss. Es kann alles angeboten werden, was es tatsächlich gibt. Und interessanterweise kaufen auch weniger Leute nun z.B. die Top-Ten-Titel sondern suchen sich Musik nach ihrem eigenen Geschmack aus der größeren Vielfalt aus.

Das Buch bietet einen sehr interessanten Einblick über diese Mechanismen. Welche Bedeutung die Ranglisten haben, was sich daraus für Möglichkeiten für Verkäufer ergeben und vieles mehr.

Geniale Momente - Mark Levy

geniale momente.jpgDieses Buch ist eines meiner Diamanten im Bücherschrank. Schon allein der Titel wirkt unglaublich anziehend. “Geniale Momente” wer hätte davon nicht gern mehr in seinem Leben. Kein Problem, sagt Autor Mark Levy und nimmt einen mit auf eine interessante Reise zu den eigenen persönlichen Aufzeichnungen.

Es geht um Schreiben. Und zwar nicht um Schreiben, wie Sie sprechen, sondern um Schreiben wie Sie denken. Das ist ein Unterschied, der sich sofort bemerkbar macht. In kleinen Kapitelchen werden verschiedenste Techniken vorgestellt, die sich gleich ausprobieren lassen. Ob nun “Folgen Sie dem Gedanken” oder “schütten Sie Ihre Gedanken auf Papier”.

Ein herrlich leichter Stil, der einen verführt immer weiter zu lesen. Und schlussendlich die selbst erfahrbare Ausbeute der eigenen Genialen Momente machen dieses Buch zu einem wertvollen Kleinod.

update: Claudia Schramm vom lebe-weise-Blog hat Ihre eigenen Erfahrungen mit diesem Buch in einen schönen Artikel verpackt. Hier zu lesen.

Das Leuchtturm-Prinzip - Stacey Hall und Jan Stringer

leuchtturm prinzip.jpgDer Orginialtitel “Attracting Perfect Customers. The Power of Strategic Synchronicity” bringt den Kerngedanken der beiden Autorinnen meines Erachtens nach viel besser zum Vorschein.

Es geht darum die “perfekten” Kunden anzuziehen. Das mag man wohl in anderen Büchern auch schon gelesen haben, doch die beiden verfolgen dabei einen anderen Ansatz. Beim Durcharbeiten des Buches beschäftigt man sich hauptsächlich damit, was einem selbst Spaß macht, motiviert und man gern an Leistung bringt. Und daraus leitet sich ein Strategieplan ab, der zum Ziel hat, genau die Kunden zu fokussieren und anzuziehen, die dazu passen.

Auch das hört sich jetzt noch nicht wirklich revolutionär an. Interessant ist die innere Reaktion. Das sich “mit einem selbst” beschäftigen ist keinesweg egozentrisch oder abwendend vom Kunden. Im Gegenteil es zeigt einem in aller Klarheit auf, welche Kunden man liebend gern hätte und welche nicht.

Und mit diesem Wissen kann es gut sein, dass ein Stück Ruhe im Inneren einkehrt. Damit kann man aufhören, Projekten hinterherzurennen, bei denen man ein schlechtes Gefühl hat.

Verlassen Sie sich auf Ihre inneren Bilder, die bei den Visualisierungsübungen auftauchen und probieren Sie es selbst aus. Denn die Anziehungskraft der strategischen Synchronizität macht schnell einen Unterschied im eigenen Befinden und damit auch in der täglichen Arbeit.

Keltische Knoten für Schmuckstücke - Suzen Millodot

Keltische Knoten.jpgWer, wie ich, den ganzen Tag mit dem Kopf arbeitet, tut gut daran, sich immer wieder einen Ausgleich zu suchen. Etwas unter den eigenen Händen entstehen lassen kann dazu sehr heilsam sein. In diesem Buch stellt die Autorin eine große Auswahl an keltischen Knoten vor und Schmuckstücke, die sich daraus fertigen lassen.

Wunderbar ausführlich erklärt und für viele Zwecke brauchbar. Es lassen sich ausgefallene Geschenke herstellen für Menschen mit Sinn dafür. Mich hat es begeistert und es ist einfach mal ganz was anderes. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

package.jpgSo, es ist soweit: Dieses Wochenende ist die heiße Phase vom Umzug. Ab morgen gibt es ein neues Domizil für mich und meine WissensAgentur:

Wolfakirchen 60a
94542 Haarbach

Auch das Telefon ändert sich: 0 85 35 / 91 28 81

Die nächsten 14 Tage werden interessant, da ja DSL leider nicht so schnell beim Umziehen ist. Vor allem wenn Telefonanschluss und DSL von unterschiedlichen Anbietern stammen. Da ist das Warten dann quasi die gerechte Strafe…

Von daher werd ich entweder wieder auf ein altes Modem zwischenzeitlich umsteigen müssen oder Internet- und Maildiät halten. Mal schauen, wie das so wird. Froh bin ich auf jeden Fall, wenn alles wieder so funktioniert wie es soll.

Wenn ich auf Mails in den nächsten 2 Wochen nicht gleich antworten sollte, dann kann das gut damit zusammenhängen.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest und geruhsame Tage.

In dieser Rubrik möchte ich Ihnen in loser Folge Bücher vorstellen, die ich persönlich als wertvoll erfahren habe.

Die Gespräche am Büchertisch meiner Vorträge zeigen mir immer wieder, dass ich noch nicht die einzige bin, die das geschriebene Wort zwischen zwei Buchdeckeln sehr schätzt. :-)

Die Themenauswahl ist meistens kunterbunt und spiegelt meine Wochenausbeute wieder:

Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer - Monika Birkner

Wachsstumsstrategien.jpgHier finden Einzelunternehmer sofort umsetzbare Ideen für ein kleines Business. Für mich ist der Kerngedanke des Buches die Entwicklung eines Geschäftsmodells. Weg vom “Safari-Denken” wie die Autorin so schön titelt. Damit meint sie das Nachjagen des Einzelauftrages ohne das Gesamtgefüge zu fokussieren. Wie sich nun ein funktionierendes Modell entwickeln lässt und welche Leistungsvarianten sich daraus ermöglichen finden Sie ebenso darin wie interessante Interviews mit anderen Einzelkämpfern die sich ebenfalls auf diesem Weg befinden.

Das Erste-Hilfe-Handbuch für Kleinunternehmen und Selbständige - Sabine Smentek und Dörte Behrmann

Erste Hilfe Kleinunternehmen.jpgWer als Einzel-Selbständige(r) unterwegs ist, hat häufig ein nicht allzu großes Finanzpolster. Vor allem am Beginn der Selbständigkeit geht’s oft grad so rundum. Wenn dann auch noch Auftragslücken und Zahlungsausfälle dazu kommen, kann es ganz schnell bergab gehen. Doch das muss nicht das Ende sein. Die beiden Autorinnen haben viel Erfahrung in der Beratung von Krisensituationen und bieten handfeste Hilfe an. Sie erfahren in diesem Buch wie Sie einen Überlebensplan aufstellen und welche Schritte nacheinander zu tun sind. Mein Tipp ist auch, das Buch schon mal quasi prophylaktisch zu lesen. Dann lassen sich bereit frühzeitig die eigenen Strategien für den Ernstfall überprüfen.

Wiki - Zusammenarbeit im Netz - Andres Streiff

Wiki.jpgEin kleines Büchlein mit hohem Nutzwert. Wer sich für die praktische Umsetzung von Wikis im Unterricht, der Lehre o. ä. Umfeld interessiert findet hier einen praktischen Ratgeber. Der Autor ist selbst Lehrer und Erwachsenenbildner und führt mit einem Praxisbeispiel in die Welt des Wikis ein. Wer möchte kann über einen beiligenden Gutschein ein 1.000 Seiten-Wiki pfannefertig (hübscher Ausdruck :-) gratis für 9 Monate eingerichtet bekommen.

Der blaue Ozean als Strategie – W. Chan Kim und Renée Mauborgne

blaue Ozean.jpgNachdem mir der Titel dieses Buches in letzter Zeit immer wieder untergekommen ist, dachte ich ‘na gut, du willst gelesen werden, so sei es’. Und was soll ich sagen, es hat mich begeistert. Die Autoren haben durch Analyse von vielen, vielen Unternehmen, ihren Unterschieden in Strategie und Erfolg eine Meta-Strategie entwickelt, die sie Blue Ocean Strategy nennen. Ein blauer Ozean ist ein neuer Markt, den sich ein Unternehmen schaffen kann um damit Konkurrenz- und Preiskämpfen elegant aus dem Weg zu gehen. Das wäre jetzt noch nicht wirklich was neues, doch die Art und Weise das eigene Business zu hinterfragen, in Alternativbranchen nach adaptierbaren Lösungen zu suchen und sich auf die Gemeinsamkeiten der Kunden zu konzentrieren und nicht auf ihre Unterschiede macht dieses Buch in meinen Augen sehr wertvoll. Ein leicht anwendbares Schema ermöglicht sofort an die Arbeit zu gehen und es ist ganz verblüffend in welch kurzer Zeit sich bisher nicht berücksichtigte Möglichkeiten auftun. Probieren Sie es selbst.

Open-Source-Werkzeuge für e-Trainings – Kornelia Maier-Häfele und Hartmut Häfele

e-Trainings.jpgSelten hat mich ein Buch über Software gleich von Anfang dermaßen begeistert wie dieses hier. Sie finden darin eine klare und ausführlichste Übersicht zum eLearning mit Open-Source-Werkzeugen. Das Buch stellt im ersten Teil die verschiedensten Möglichkeiten vor, gibt Empfehlungen mit Praxiseinsatzbeispielen und detaillierten Anforderungskatalogen. Man merkt, dass das Autorenpaar viel Erfahrung hat und beide ihren Beruf lieben. Zum Inhalt: Chat-Werkzeuge, C3MS, CMS, Foren-Werkzeuge, Fotogalerie-Werkzeuge, Groupware, Lernplattformen, News-Aggregatoren, Weblog-Werkzeuge, Whiteboard-Werkzeuge, Wiki-Werkzeuge.

Wer noch mehr Lesefutter sucht, wird hier fündig.

Und weil man ja nicht immer nur lesen kann sondern auch hören, hier noch was auf die Ohren:

Call me irresponsible – Michael Bublé

buble.jpgWer Frank Sinatra mag, wird auch mit Michael Bublé was anfangen können. Ein schöner Mix aus Swing, Jazz und sanfter Musik.

Internet-Magazin 06-07.jpgIn der aktuellen Ausgabe des Internet-Magazins können Sie einen guten Übersichtsartikel zum Thema GTD lesen.

Es wird die generelle Vorgehensweise dargestellt und verschiedene Erfahrungsberichte aus dem Internet genannt.

Freundlicherweise wurde auch aus meinen Beiträgen hier in der WissensAgentur zitiert. Meine gesammelten Werke zum Thema GTD finden Sie hier.

Und schon mal als Vorabankündigung: Ende Juni wird es eine neue Workshopreihe der WissensAgentur zum Thema Bürokaizen und GTD (Gettings Things Done) geben.

Die Ausschreibung dazu kommt nächste Woche.

Beim Frauensportaktionstag am 5. Mai hatte ich die Gelegenheit in einem Vortrag einen Überblick über Frauennetzwerke zu geben. Da die Resonanz überaus positiv war und alle Teilnehmerinnen die Liste zum Nachsurfen per eMail haben wollten, möchte ich dieses Angebot auch gern hier allen Leserinnen machen.

Die Fülle an Netzwerken die es inzwischen für Frauen gibt ist ganz wunderbar. Ob nun national, international oder regional; die Auswahl ist groß. Und nachdem uns das Internet auch virtuelle Möglichkeiten bietet, spielt die Entfernung oft nur noch eine Nebensache.

Wer die Liste zum Nachsurfen gern haben möchte der kann sie einfach per eMail anfordern.

martin_seligman.jpg id=Der Glücks-Faktor, ein plakativer Titel mit überaus praktischer Umsetzung. Martin Seligman ist einer der Begründer der “Positiven Psychologie“. U. a. gemeinsam mit Mihaly Csikszentmihalyi, dem Glücksforscher schlechthin, ist er dem Gedanken nachgegangen, wie sich systematisch positive Zustände fördern lassen.

Es gibt z. B. grundlegende Unterschiede darin, wie Optimisten und Pessimisten denken. Genauer gesagt, wie sie positive und negative Ereignisse bewerten.

Wenn Ihnen beispielsweise eine Präsentation misslingt, wie denken Sie dann über sich? Jemand der eher optimistisch veranlagt ist, wird eine Erklärung finden, wieso gerade heute diese Präsentation nicht so gelungen ist. Z.B. weil nicht genügend Zeit zur Vorbereitung war, der Chef einen schlechten Tag hatte usw. Der Pessimist wird diese Situation eher verallgemeinern und Gedanken hegen wie: ich kann das halt nicht, ich bin dafür nicht geeignet.

Im Gegensatz dazu die Bewertung einer positiven Situation: Nehmen wir den gleichen Fall. Eine Präsentation ist besonders gut gelungen. Der Optimist wird nun eher in folgende Richtung denken: Ich kann einfach gut präsentieren. Der Pessimist wird dagegen eine Einzelerklärung finden wie z. B. naja, das war jetzt echt ein Glücksfall heute, für dieses Thema war ich gut vorbereitet.

Allein dieser Unterschied ermöglicht es sich sein persönliches Trainingslager im Kopf zu schaffen um zu lernen mehr Optimismus zu leben. Seligman empfiehlt, sich beim Denken genauer zu beobachten und ggf. einzugreifen. Sollten Sie merken, dass sich die Negativ-Spirale gedanklich in Gang setzt, dann fangen Sie an, mit sich selbst zu disputieren.

Um beim obigen Beispiel mit der Präsentation zu bleiben: Wenn Sie eher schlecht gelaufen ist und Sie über sich denken, dass Sie halt nicht präsentieren können, dann wäre ein gutes Argument: Wieso sollte ich das nicht können, heute war einfach jeder in schlechter Stimmung. oder die Technik hat halt heute versagt, oder ich hatte mich zuwenig vorbereitet usw.

Im Buch können Sie außerdem mit Hilfe von einfachen und doch ausgeklügelten Testfragen Ihre sog. Signaturstärken erkennen. Darunter versteht man die Bandbreite an persönlichen Stärken die einem positive Empfindungen verschaffen. Je öfter jemand seine eigenen Signaturstärken einsetzen kann um so erfüllter wird er sein Leben empfinden.

Das Buch bietet eine Fülle von sofort umsetzbaren Möglichkeiten und Seligman selbst hat eine erfrischende Art zu schreiben. Dadurch, dass er sich ebenfalls als Pessimisten empfindet der lernt optimistischer zu denken, wirkt das Gelesene überaus authentisch.

Für mich ein sehr wertvolles Lesefutter: Der Glücks-Faktor von Martin E.P. Seligman

Von Adecco stammt die erste Untersuchung zum demographischen Fitnessindex, kurz DFX genannt. Laut der Studie basieren die Daten auf einer Untersuchung, bei der 2500 Unternehmen aller Größen und Sektoren in den fünf größten europäischen Volkswirtschaften befragt wurden.

In der Executive Summary erfährt man:

Die meisten [Unternehmen] haben aber die Alterstruktur ihrer Mitarbeiter noch nicht voll analysiert und sehen die Personalplanung noch immer als kurzfristige Angelegenheit. Im Durchschnitt planen die Unternehmen ihren Gesamtbedarf an Arbeitskräften kaum ein Jahr im Voraus.

Die Unternehmen seien jedoch auf die fünf Handlungsfeldern, anhand derer der DFX in harten Fakten ermittelt wurde, nur unzureichend vorbereitet:

  • Laufbahnplanung
  • Lebenslanges Lernen
  • Wissensmanagement
  • Gesundheitsmanagement
  • Diversity Management

Insgesamt konnten durch die fünf Bereiche 400 Punkte erreicht werden. Das Ergebnis ist alles andere als erfreulich:

Der Europäischer DFX liegt durchschnittlich bei 183 von 400 mögl. Punkten, fast 70% der Firmen liegen unter 200, enormes Optimierungspotential in der EU

Der Bericht enthält viele Hinweise was sich machen lässt und bringt überaus interessante Informationen zum Thema demographische Entwicklung auf den Punkt. Sie können hier die gesamte Studie nachlesen. Aus meiner Sicht eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

via dbc-consult

GasBudget.jpgIn vielen Unternehmen, ob nun groß oder klein, nimmt Controlling einen immer größeren Raum ein. Und leider treibt es manchmal schon fast irrwitzige Blüten. Controlling um seiner selbst willen, hat noch nirgends Sinn gemacht. Und nur damit ich Zahlen VORweisen kann, um BEweisen zu können, dass ich mich im Vergleich zu letztes Jahr verbessert habe, sagt auch nicht wirklich etwas aus.

Denn welche Vergleiche machen wirklich Sinn?

Ist es nicht so, dass eine Steigerung des Umsatzes von 7 % im Vergleich zum Vorjahr zwar augenscheinlich für das eigene Unternehmen gut ist. Wenn jedoch im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Steigerung der Branche bei 12 % lag und mein wichtigster Wettbewerber 25 % erreicht hat, dann erscheint meine Leistung in einem ganz anderen Licht.

Lassen Sie uns in dem Zusammenhang einen Blick auf die jährlichen Budgetverhandlungen werfen und den daraus resultierenden fixierten Zielen. Nehmen wir einen Abteilungsleiter der in seinem MBO-Gespräch als Ziel eine Steigerung der Produktivität von 7 % mit seinem Vorgesetzten vereinbart. Daran geknüpft ist ein leistungsbezogenes Vergütungsmodell das ihm bei Erreichen des Ziels eine Prämie/einen Bonus verspricht.

Gut, wie wirkt sich das nun aus?

Der Abteilungsleiter wird höchstwahrscheinlich schon vorher durchkalkuliert haben, ob dieses Ziel einigermaßen erreichbar ist. Und er wird sich dabei hauptsächlich an den Zahlen der vorherigen Jahre orientieren.

Weiter gedacht:

  • Welchen Blickwinkel wird er durch diese Art der Zielvorgabe einnehmen?
  • Wird er sich am gesamten Unternehmen orientieren und in seiner Arbeit versuchen, für alle das beste herauszuholen?
  • Oder wird er sich tendenziell vorrangig damit beschäftigen, wie SEIN Ziel umgesetzt werden kann?

Und noch weiter gedacht: Wenn absehbar ist, dass er sein Ziel erreichen wird, wie wird es mit seiner Motivation aussehen, noch viel mehr daraus zu machen? Ich stelle hier mal die provokante These in den Raum, dass er sich kaum noch wirklich anstrengen wird, sein Ziel um ein vielfaches zu übertreffen, da es sich ja durch den gedeckelten Bonus sowieso nicht auszahlen wird.

Spätestens seit Mythos Motivation von Reinhard Sprenger ist das Thema Prämien und Co. durchleuchtet worden. Mit dem Ergebnis, dass die gängigen Anreizsysteme gerade zur Manipulation einladen und persönliche Motivation damit begraben.

Was tun?

Eine Alternative bietet hierbei das Konzept des Beyond Budgetings. Es geht von völlig anderen Prämissen als das herkömmliche Controlling aus.

Dazu ein Zitat aus dem Buch Beyond Budgeting von Niels Pfläging:

Unternehmertum hat nicht die primäre Aufgabe, Profit zu maximieren, sondern menschliche Fähigkeiten fruchtbar zur Wirkung zu bringen. Erfolg wird dann nicht mehr in Geldeinheiten gemessen, sondern am individuellen und kollektiven sozialen Fortschritt.

Mir ist natürlich klar, dass ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, denn es scheint im ersten Augenblick eine Utopie und Traumwelt zu sein. Daher einige praktische Möglichkeiten um diese Art der “Denke” umzusetzen.

Beyond Budgeting stellt z. B. statt fixierter Ziele relative Ziele auf. Dazu können Ranglisten verwendet werden, um externe und auch interne Leistungsvergleiche darzustellen. Wenn sich nun ein Unternehmen in der Rangliste im Markt am 7. Platz befindet, dann ließe sich als relatives Ziel das Erreichen des 5. Platz aufstellen.

Des weiteren können verdichtete Indikatoren, Benchmarks, Ist-Ist-Vergleiche dafür eingesetzt werden. Der Vorteil ist, dass diese relativen Ziele nicht unbedingt jedes Jahr überarbeitet werden müssen, sondern über einen längeren Zeitraum relevant bleiben.

Und damit ist es z.B. nicht mehr das Ziel einen bestimmten Prozentsatz mehr an Umsatz zu erreichen, sondern das Augenmerk darauf zu richten, im Vergleich zum Markt eine bessere Position zu erlangen. Dadurch rückt das gesamte Unternehmen in den Vordergrund und nicht mehr einzelne Personenziele. Gewinnbeteiligungen am Gesamtvolumen berechnet, richten den Fokus auf das WIR.

Außerdem bietet es den Mitarbeitern die Möglichkeit die Konsequenzen ihres Handels besser zu durchschauen und früher Anpassungen vorzunehmen.

Eine weiterer Aspekt dieser Sichtweise bezieht sich auf das vorhandene Wissen im Unternehmen. Wenn ich auf MEINE Ziele fixiert bin, da ja auch MEIN Einkommen davon abhängt, werde ich höchstwahrscheinlich Kollegen eher als Konkurrenten sehen und MEIN Wissen nicht in dem Maß teilen, wie es für das gesamte Unternehmen gut wäre.

Das Thema Beyond Budgeting kann in diesem Rahmen nur angerissen werden. Sie können sich über Literatur weiter dazu informieren:

Dann noch ein paar Unternehmen, die Beyond Budgeting einsetzen:

Aldi, Dell, dm-drogerie-Markt, Semco, Svenska Handelsbanken, Toyota

Was halten Sie von diesem Ansatz? Schreiben Sie mir Ihre Ansichten, ich bin schon gespannt darauf!

vfb.jpgWie manche von Ihnen wissen, arbeite ich immer wieder mal mit Frau Vera F. Birkenbihl zusammen. Und es freut mich besonders, Ihnen heute das Roman-Experiment von ihr vorstellen zu dürfen!

Wer ihre Bücher und Veröffentlichungen kennt oder schon mal in DVDs und Hörbücher hineingeschnuppert hat, weiß, dass Frau Birkenbihl sich sehr viel mit gehirn-gerechtem Lernen beschäftigt.

Und genau das ist auch das große Thema in ihrem neuen Roman. Dass das keineswegs eine trockene, sondern im Gegenteil eine superspannende Story ist, kann ich Ihnen schon jetzt verraten!

Sie haben die Möglichkeit vorab als ErstleserIn 4 Wochen lang in diesem Roman quasi mitzulesen. Dieses Experiment läuft ab 19. Februar als Blog, den Sie hier finden. Sie können Kommentare zu den einzelnen Texten loswerden, Feedback geben und alles wird direkt an Frau Birkenbihl weitergeleitet!

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Reaktionen und sind schon ganz gespannt, wie Ihnen der Roman gefällt. Machen Sie mit und sagen Sie es weiter!

Nach 4 Wochen, am 19. März wird der gesamte Blog vom Netz genommen und das Experiment beendet. Also keine Zeit verlieren und mitlesen!

Nochmal die Adresse: Roman-Experiment

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