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Gedanken zu Ostern

uhr.jpgOstern ist für mich persönlich mit dem Tod meines Vaters verbunden. Es werden nun bald zwei Jahre, dass er gestorben ist.

Meine Gedanken gehen jetzt in diesen Feiertagen nach innen, wieder aufmerksam werden für das Wesentliche im Leben. Nachdenken darüber ob ich selbst in einem guten Kontakt mit mir bin und damit auch mit den Menschen die mir am nächsten stehen.

Und wie auch letztes Jahr habe ich von einer lieben Freundin einen wunderbaren Text bekommen, den ich gern mit Ihnen teilen möchte. Vielleicht nehmen Sie sich einfach einen Moment Zeit und lassen ihn auf sich wirken.

Das Pardoxe der Zeit

Das paradoxe unserer Zeit ist, dass wir höhere Gebäude aber kleinere Gemüte haben, breitere Autobahnen aber engere Sichtweisen. Wir geben mehr aus aber haben weniger, wir kaufen mehr aber erfreuen uns weniger daran. Wir haben größere Häuser aber kleinere Familien, mehr Annehmlichkeiten aber weniger Zeit. Wir haben mehr Grade aber weniger Sinn und mehr Probleme, mehr Medizin aber weniger Wohlbefinden.

Wir trinken zu viel, rauchen zu viel, geben zu gedankenlos Geld aus, lachen zu wenig, fahren zu schnell, werden zu wütend, bleiben zu lange wach, stehen zu müde auf, lesen zu wenig, schauen zu viel fern, und beten zu selten.

Wir haben unsere Besitztümer vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir reden zu viel, lieben zu selten und hassen zu oft.

Wir haben gelernt uns durchs Leben zu schlagen aber nicht gelernt ein Leben zu haben.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugegeben aber nicht den Jahren das Leben. Wir haben den ganzen Weg zum Mond zurückgelegt, aber Schwierigkeiten, die Straße zu überqueren um unseren Nachbarn kennen zu lernen.

Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht unser innerstes. Wir haben große Dinge getan, aber nicht bessere. Wir haben die Luft gereinigt, aber unsere Seele verschmutzt.

Wir haben das Atom in den Griff bekommen, aber nicht unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber lernen weniger. Wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt uns zu beeilen, aber nicht zu warten. Wir bauen immer mehr Computer, um immer mehr Informationen zu verwahren und so viele Kopien wie noch nie zu erstellen, aber wir kommunizieren immer weniger.

Das sind die Zeiten des schnellen Essens und der langsamen Verdauung, größerer Menschen und kleinerer Charakter, steilen Gewinnen und oberflächlichen Beziehungen. Es sind die Tage der zwei Einkommen aber mehr Scheidungen, schicken Häusern aber zerstörten Zufluchten.

Es sind die Tage von schnellen Ausflügen, Wegwerfwindeln und Wegwerfmoral, One Night Stands, übergewichtigen Körpern, und Pillen, die alles erledigen, vom aufheitern bis ruhigstellen, bis töten.

Es sind die Zeiten, in denen eine Menge im Schaufenster und nichts im Lager ist. Zeiten in denen Technologie diese Zeilen zu dir bringt und eine Zeit in der du entscheiden kannst sie entweder zu lesen oder schnell weiter zu springen.

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Denk daran, mehr Zeit mit deinen Lieben zu verbringen, weil diese nicht für immer da sein warden.

Denk daran, ein paar liebe Worte zu dem zu sagen, der bewundernd zu dir aufschaut, weil diese kleine Person bald erwachsen sein wird und deine Seite verlässt.

Denk daran, jemandem der dir nahe steht zu umarmen, weil das der einzige Schatz ist, den du mit deinem Herzen geben kannst und der keinen Cent kostet.

Denk daran “Ich liebe dich” zu deinem Partner und deinen Lieben zu sagen, aber es vor allem auch zu meinen. Ein Kuss und eine Umarmung wird Schmerz lindern, wenn es aus deinem tiefen Innern kommt.

Denk daran, Hände zu halten und den Moment zu genießen, eines Tages wird diese Person nicht mehr da sein.

Nimm dir Zeit zu lieben, zu sprechen und die wundervollen Gedanken zu teilen.

Und denk immer daran:
Das Leben wird nicht an den Atemzügen gemessen sondern an den Momenten in denen es dir den Atem raubt.

Georg Carlin

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Wer gern noch mehr lesen möchte: hier finden Sie den nachdenkenswerten Text vom letzten Jahr. Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Osterfest. Zeit, die Sie mit Ihren Lieben verbringen können und Frieden im Herzen.

stern-gebrochen.jpgDas Thema, wie man mit Tiefschlägen umgeht, ist nicht gerade bestsellerverdächtig. Gewiss, es gibt genügend Ratgeber die uns klar machen, dass Scheitern immer auch eine Chance ist. Das mag alles sein, doch mal ganz ehrlich, scheitern ist einfach erstmal scheitern und fühlt sich ziemlich besch… an, wenn Sie mir diesen Kraftausdruck verzeihen wollen.

Bildquelle: pixelio

Wenn jemand scheitert, erlebt er das Paradox eines Endes und Anfangs zugleich. Nur dass das Ende eine unvorhergesehene Sackgasse darstellt und der Anfang keineswegs freiwillig sondern erzwungen ist. Und trotzalledem muss es ja irgendwie weitergehen, doch mit welchem Ziel und ohne Plan?

Scheitern ist zutiefst persönlich. Es trifft uns im wahrsten Sinne des Wortes mitten im Kern. Alles was bisher galt, ist außer Kraft gesetzt. Die Zukunft die einem vor Augen war, liegt zerschellt wie ein Spiegel auf dem Boden.

Im Scheitern begegnen wir unseren tiefsten Ängsten. Sind erstarrt in der Ohnmacht und Hilflosigkeit die sich breit macht. Alles Schönreden, wie “du wirst sehen, es ist das beste so” oder “jetzt kannst du nochmal neu anfangen” vielleicht noch mit einem nachgeschobenen “ist doch toll…” verstört viel mehr als es auch nur nützen würden. Denn was soll ich denn sehen oder beginnen, wenn meine Welt in Trümmern liegt?

Der erste Schritt um aus dem Chaos herauszukommen, besteht für mich in einem Annehmen der Situation. Es ist wie es ist und grad lässt sich auch nicht wirklich was daran ändern. Auch die damit verbundenen Gefühle anzunehmen, wie Trauer, Wut, Hilfslosigkeit, Angst und was sich in dem Cocktail noch so befindet ist ein wichtiger Akt. Denn sie wegzuschieben, macht sie nur noch größer als kleiner.

Und auch wenn ich in meinem vorherigen Beitrag über den Beschluss glücklich zu sein geschrieben habe, dürfen wir doch nicht vergessen, dass uns das Leben immer wieder Tiefschläge präsentieren wird. Ob wir das nun wollen oder nicht.

Der wichtige Unterschied besteht im Umgang mit diesen Situationen. Wir werden mit den schmerzlichsten Momenten in unserem Leben dann am ehesten klar kommen, wenn wir unsere Emotionen weder verniedlichen noch künstlich dramatisieren. Die Kunst besteht darin, sich dem wahren Gefühl anzunähern. Die Traurigkeit zuzulassen und auszuhalten, die Hilflosigkeit als Panik aufsteigen zu fühlen und nicht davon zu laufen.

Wenn Sie sich so immer wieder Stückchen für Stückchen sich selbst annähern und sich Zeit lassen, Ihr Scheitern anzunehmen, werden Sie letztendlich gestärkt daraus hervorgehen. Auch wenn das in den Momenten, in denen alles zerbrochen ist, unendlich weit weg erscheint.

Die Gewissheit Tiefschläge gemeistert zu haben, kann uns stärken. Es macht es nicht unbedingt einfacher oder das Gefühl wird deswegen nicht weniger unangenehm sein, doch wir wissen zumindestens aus unserer Erfahrung heraus, dass wir es überstehen werden. Dies stellt einen enorm wichtigen Lernprozess dar: Zu wissen, man schafft es aus eigener Kraft. Und das ist etwas das uns niemand nehmen kann. Darin steckt die wahre Chance des Scheitern. Lernen damit umzugehen und diese Fähigkeit in uns zu integrieren.

Wie gehen Sie mit dem Thema um? Ich freue mich sehr auf Ihre Antworten.

328304_golden_gate_fog.jpgDie Golden Gate Bridge übt auf viele Menschen eine große Anziehungskraft aus. Ein monumentales Bauwerk das San Franciso ein prägendes Gesicht verleiht.

Doch wussten Sie auch, dass im Schnitt alle 14 Tage ein Mensch von der Brücke in den Tod springt?

Und wussten Sie, dass von den Menschen, die vom Sprung durch Passanten abgehalten wurden, nur 6% noch einmal versuchten, sich das Leben zu nehmen?

Und nun kommt die Preisfrage: Wie oft glauben Sie, hat ein Passant jemanden angesprochen, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei?

Die Antwort auf diese Frage kann der Filmemacher Eric Steel geben. Er hat mit seiner Crew ein Jahr lang die Golden Gate Bridge von morgens bis abends gefilmt. Dabei konnten sie innerhalb eines Jahres nur zweimal beobachten, dass ein Passant jemanden ansprach, der augenscheinlich nicht OK aussah. Zweimal innerhalb eines Jahres.

Damit sind wir wieder beim Thema Bowling Alone angelangt, über das ich in einem meiner letzten Beiträge geschrieben habe.

Keine Zeit zu haben, sein Gegenüber wirklich wahrzunehmen. Jemandem tatsächlich ins Gesicht sehen und zu fragen “Hey, ist alles in Ordnung?” wenn er offensichtlich nicht so aussieht. Wann haben Sie das das letzte Mal gemacht?

Wir haben oft eine große Scheu davor, uns in das Leben anderer einzumischen. So empfinden wir es zumindest häufig, wenn wir jemanden ansprechen sollten. Doch richtiger ist wahrscheinlich, dass wir eher Angst vor Zurückweisung oder einem blöden Spruch haben. Hm, kann passieren, das ist richtig.

Nur, wenn wir kein Risiko mehr eingehen, werden wir uns immer mehr isolieren und vereinsamen. Menschlichkeit hat mit Mut zu tun. Auf jemanden zugehen, sich zu interessieren, etwas geben und manchmal einfach nur dasein. Das ist nicht viel und doch nicht leicht.

Wenn Menschen sich verschließen, werden sie häufig mürrisch und abweisend. Das ist für das Gegenüber oft nicht nett und macht nicht wirklich Spaß. Daraus entwickeln sich schnell Vorurteile und Desinteresse.

Doch was wäre, wenn Sie als Vorgesetzter dies bei Mitarbeitern bemerken und die Menschen ansprechen würden. Sie einfach zu fragen: “Ich habe den Eindruck in Ihrem Leben ist im Moment eine ganze Menge los. Was kann ich für Sie tun?”

Oder unter Kollegen: “Ist alles in Ordnung mit Ihnen/dir? Ich hab das Gefühl, dass Sie/dich etwas seit längerem belastet. Wenn Sie/du einen Zuhörer brauchen/brauchst, mache ich das gern.”

Wenn Sie darauf einen ablehnenden Satz zu hören kriegen, seien Sie nicht beleidigt und beziehen das ganze auf sich. Es ist Ihnen bestimmt auch schon so ergangen, dass Sie in Situationen feststecken und auf Hilfsangebote erstmal mal abweisend reagieren.

Denn das ist die andere Seite der Medaille. Wir tun uns oftmals so schwer damit, Hilfe anzunehmen. Damit stehen wir in der Schuld des anderen, sind das nicht wert und vieles mehr geht uns da unbewusst durch den Sinn.

Was sollten wir nun daraus lernen, dass 94 % aller “Springer” von einem zweiten Versuch abgehalten werden können und das im Kleinen wie im Großen gilt?

Nun ich denke, es sind diese beiden Dinge:

  • Seien Sie aufmerksam für die Stimmungen anderer Menschen und sprechen Sie sie an, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt.
  • Lernen Sie selbst, Hilfe anzunehmen. Das wird Ihnen persönlich sehr gut tun und Ihre Gewissheit stärken, dass alles zu bewältigen ist, da Sie nicht allein sind.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Ich freue mich über jeden Kommentar.

bowling.jpgGerade habe ich mir den letzten Teil der Serie Z wie Zukunft von 3sat angesehen. Das Thema war “Die Zukunft unserer Zivilgesellschaft”.

Die Dokumentation hat mich von Anfang gefesselt wie auch erschüttert. Die Tendenz in unserer Gesellschaft geht zu einem sich selbst isolierenden Menschen. Dafür wurde bereits inzwischen ein Begriff geprägt: Bowling alone

Bildquelle: 3sat

Immer mehr Menschen machen vieles für sich allein, haben immer weniger Freunde und zeigen kein bürgerliches Engagement mehr z. B. im Sinne von Ehrenamt. Wie in vielen wirtschaftlichen Entwicklungen ist auch hier Japan der absolute Vorreiter. Vor allem Jugendliche sind dort betroffen die ein gestörtes bis kein Sozialleben mehr haben, was bis dahin führt, dass sie das Haus nicht mehr verlassen.

Doch wir brauchen uns keineswegs zurücklehnen, denn auch in Europa nimmt das soziale Kapital immer mehr ab. Die wirtschaftliche Anschauung führt zu einem Streben nach Erfolg, das allzu häufig die Gemeinschaft aus dem Blick verliert. Wer einmal aus dem Tritt gerät, kommt schnell unter die Räder und verliert oftmals als erstes sein so vermeintlich stabiles soziales Netz. Man könnte fast meinen, dass so etwas wie Arbeitslosigkeit ansteckend ist, um es einmal überspitzt zu formulieren.

Und wer in der täglichen Tretmühle steckt, seine Reputation ausbauen und damit seine wirtschaftlichen Erfolgschancen, hat immer öfter keinen Nerv sich mit Menschen zu beschäftigen die nicht mithalten können.

Doch wo wird uns das hinführen?

Inzwischen stehen psychische Erkrankungen an oberster Stelle der Gründe für Berufsunfähigkeit. Sollte uns das nicht zu denken geben? Sind wir zu beschäftigt um füreinander dazusein? Es ist nachgewiesenermaßen leichter sich seine psychische Stabilität zu bewahren, wenn ein stabiles soziales Netz besteht. Dieses kann einiges von dem psychischen Druck, der auf uns im Arbeitsleben lastet, auffangen.

Doch was, wenn dieses Netz immer mehr Lücken aufweist? Meist macht man sich erst dann Gedanken über dieses Thema, wenn man darauf angewiesen ist. Quasi nach dem alten Sprichwort “in der Not kennst du deine Freunde”. Und wenn’s dann soweit ist und man steht allein da? Dann kann es ganz schön eng werden.

In letzter Zeit führe ich immer wieder Gespräche, die um dieses Thema kreisen. Man stellt irgendwann fest, dass der Freundeskreis immer kleiner wird. Die Gemeinschaft um einen herum weniger und weniger wird. Häufig wird dann die Frage nach dem Warum gestellt. Ich frag dann meistens zurück: “Was machst du denn dafür, dass es sich ändert?” Die Antworten darauf lassen sich kurz gesagt verdichten zu “hab zuwenig Zeit, was soll ich noch alles tun, hab soviel am Hals usw.”

Tja, da war sie wieder die fehlende Zeit. Oder besser gesagt, Zeit ist ja immer gleich viel vorhanden, sie wird nur anderweitig verwendet. Oder noch anders gesagt, bei meiner Entscheidung sie zu verwenden werden andere Interessen als das soziale Kapital höher gewichtet. Man könnte nun einwenden, dass es ja Sachzwänge gibt, Situationen die man halt nicht beeinflussen könnte usw. Nun gut, wer so denkt, entscheidet sich häufig dafür wirtschaftlichen Erfolg (dazu gehört auch Anerkennungserfolg) über die Stärkung von sozialen Bindungen zu stellen, denn Sachzwänge gibt es nicht.

Mir ist bewusst, dass ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, doch wenn ich Sie aufrütteln kann darüber nachzudenken, dann hat es sich schon gelohnt.

Denn wer starke soziale Bindungen hat, ist belastbarer und schafft es konfliktreiche Situationen besser zu bewältigen. Die eigene Identität wird durch das Miteinander gefördert und nicht verwässert. Und das fördert die Fähigkeit für sich selbst und andere einzustehen.

Die meisten LeserInnen kennen meine Vorlieben für Fragen. Ich hätte hier wieder ein paar für Sie und bin schon neugierig auf Ihre Antworten. Gern als Kommentar.

 

Was investieren Sie konkret in Ihr Sozialkapital?

  • Welche Kontakte pflegen Sie regelmäßig?
  • Welche Ehrenämter üben Sie aus oder welche Bereiche würden Sie dazu interessieren?

Wieviel Zeit wenden Sie für die Stabilisierung Ihrer sozialer Bindungen auf?

 

  • Treffen Sie sich wöchentlich oder monatlich mit Ihrem Freundeskreis?
  • Planen Sie Unternehmungen, Tagesausflüge, Feiern o.ä. regelmäßig mit Ihrem Freundeskreis?
  • Nehmen Sie sich Zeit für intensive Gespräch in Ihrer Partnerschaft?
  • Wissen Sie wem aus Ihrem Freundeskreis es gut geht und wem weniger?

Wenn Sie Mitarbeiter haben:

  • Wie fördern Sie das soziale Engagement in Ihrem Unternehmen?
  • Was können Sie ab sofort tun, um innerhalb der Firma das soziale Gefüge als stabiles Netz zu etablieren?

Grund für die lange Pause

Nach langer Zeit, es sind zwei Monate ins Land gegangen, schreibe ich heute meinen nächsten Beitrag. Der Grund für die lange Pause ist nicht nur der Sommerurlaub gewesen oder das neue Layout (an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an Martin) sondern eher etwas, das nicht unbedingt ein so sehr öffentliches Thema ist.

Für mich waren die letzten Monate eine emotional sehr belastete Zeit durch den Tod meines Vaters. Ich hatte in verschiedenen Beiträgen schon darüber geschrieben.

Wieso ich das jetzt zu einem Thema in einem eher geschäftlich aufgebauten Blog mache? Das hat mehrere Gründe. Der erste ist ganz banal, hinter jedem Geschäft stecken Menschen und jeder Mensch wird in seinem Leben mit dem Tod konfrontiert werden. Der zweite Grund ist, dass ich in den letzten Wochen viel über mich, über Menschen in meinem Umfeld und das Gefühl der Ohnmacht gelernt habe, das Trauerarbeit mit sich bringt.

Und das hat mir ganz klar aufgezeigt, dass Trauer eine eigene Dynamik hat. Die verschiedenen Phasen des Trauerns können nicht verkürzt oder übersprungen werden. Der Körper zieht hier klar die Bremse.

Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross spricht von 5 verschiedenen Trauerphasen:

  • Nicht-wahrhaben-Wollen
  • Zorn
  • Verhandeln
  • Depression
  • Zustimmung

Jede dieser Phasen ist wichtig. Nach meiner Erfahrung würde ich sagen, dass die Reihenfolge nicht unbedingt bei jedem Menschen die gleiche ist. Obwohl der Punkt Zustimmung den Abschluss bilden sollte, da man sonst in der Trauer quasi steckenbleibt.

Am schlimmsten war für mich die Phase des Zorns und des nicht-wahrhaben-wollens. Dieses Gefühl kam oft so unvermittelt hoch und hat sich auch häufig gegen meine Familie gerichtet, dass das schlechte Gewissen fast genauso schlimm war und ich völlig hilflos dazwischen.

Es war wie ein Ausblendenwollen. Wenn ich mich zurückziehe, einfach meine Arbeit weitermache, dann ist es fast so, als ob gar nichts passiert ist und alles ganz normal weiterläuft. Das ist natürlich eine Illusion und das Aufwachen daraus erfolgt nur langsam.

Ein Punkt, der sich für als überaus wichtig und heilsam erwiesen hat, war das Gespräch mit Menschen, die ähnliches erlebt haben. Die eigene Hilflosigkeit, Wut und Ohnmacht ein klein wenig teilen können mit dem Gefühl des Angenommenseins.

Der Verlust eines Elternteils bringt auch eine Neuverteilung im Familiensystem mit sich. Häufig mit veränderten Rollenbildern, Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Es ist wie ein Mobile, in dem ein Anhängsel abgenommen wird. Es dauert eine ganze Zeit, bis sich wieder alles einpendelt und ins Gleichgewicht kommen kann. Es treten alte Verletzungen zum Vorschein und nicht ausgesprochenes macht sich breit.

All das braucht Zeit und Raum zum Verarbeiten. Menschen, die damit umgehen und den Schmerz eines anderen aushalten können.

Zum Abschluss möchte ich ein paar Gedanken zum Alltag in den Raum stellen:

  • Wie gehen Sie mit dem Thema Trauerarbeit in Ihrem Unternehmen um?
  • Kennen Sie mögliche Anlaufstellen wie Trauergruppen, Trauerbegleiter usw. die Sie weitergeben können?
  • Wie könnten Sie Ihre Mitarbeiter bei den rechtlichen Folgen und Fragen unterstützen, die mit jedem Todesfall auftreten?
  • Könnten Sie sich vorstellen, immer wieder einmal Informationsvorträge zu den Themen Erbschaftsregelungen, Patientenverfügung usw. anzubieten?

Für mich wird es noch eine ganze Weile dauern, bis ich für mich das Gefühl habe, im Reinen zu sein. Ans Grab zu gehen, schaffe ich im Moment immer noch nicht. Doch es geht aufwärts, Schritt für Schritt. Mit Achtsamkeit und bewusstem Leben. Und mit dem Gefühl, jemanden zu haben, der jetzt auf eine andere Art auf mich aufschaut. Meinen Weg begleitet und in mir ein Stück weiterlebt.

In diesem Sinne mache ich mit diesem Beitrag einen neuen Anfang und wünsche all meinen Lesern Zeit für das Wesentliche in Ihrem Leben.

An manchen Tagen scheint es, als ob man nichts auf die Reihe bekommt. Trotz wichtiger Aufträge die zu erledigen sind, dem Versuch volle Konzentration aufzubringen, funktioniert nur wenig.

Als erste Hilfe hat sich hier ein Abklappern von verschiedenen Fragen bewährt, die erst mal grundsätzlich abklopfen:

  1. Hab ich grad Durst?
  2. Hab ich grad Hunger?
  3. Bin ich müde?
  4. Tut mir was weh?

Auch wenn diese Fragen einem völlig simpel vorkommen mögen, erfüllen Sie einen wichtigen Dienst. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper. Und damit ins Hier und Jetzt. Wenn Sie auch nur eine der Fragen mit “ja” beantworten, dann sollten Sie sich als erstes darum kümmern.

Denn nur solange Sie zumindest Ihre Grundbedürfnisse stillen, kann Ihnen Ihr Körper auch Energie für Denkarbeit u.ä. zurückgeben. Ist jetzt alles nix neues, wie so oft. Ist halt nur meist die Frage, ob man’s auch macht… Und da nehm ich gleich mal selbst an die Nase :-)

Trotz alledem sind damit die Blockaden oft noch genauso da. Es schwirren einem tausend Gedanken durch den Kopf. Das Gespräch von vorhin mit dem Chef. Der gestrige Streit zu Hause usw. usw. usw. Auf was ich hinaus will, ist Ihnen bestimmt schon klar.

Die meisten Dinge die uns die Konzentration nehmen, uns genervt sein lassen und uns unzufrieden machen, sind nicht verarbeitete Situationen.

Dort bleiben unsere Gedanken hängen und wiederholen oft wie in einer Endlosschleife schief gelaufene Dialoge, was man hätte sagen oder tun können und häufig harsche Selbstkritik.

Etwas das hier hilft, ist das ganze sichtbar machen. Und das ist relativ einfach. Wenn Sie Lust haben, dann können Sie’s gleich mit ausprobieren:

  • Stellen Sie sich die Frage: Wohin gehen meine Gedanken (und damit meine Energie) gerade?
  • Schreiben Sie einfache Stichpunkte dafür auf. Es genügt meist ein Wort. Sie wissen ja was gemeint ist.

Unsere Energie die uns insgesamt zur Verfügung steht, nehmen wir mal mit 100 % an. Als Sinnbild soll uns dazu eine Torte dienen. Jetzt kommt der Teil mit dem Zeichnen. Doch da wird keine Kunst verlangt, sondern:

  • Zeichnen Sie einen Kreis und dort hinein als Tortenstücke die Stichworte die Sie vorher notiert haben.
  • Machen Sie die Größe der Stücke ganz spontan. Also nicht lang überlegen, sondern machen.

Ein spannender Teil ist jetzt zu gucken, ob denn von der Energie überhaupt noch was für Sie selbst übrig geblieben ist. Und wenn Sie sich jetzt die Zeichnung ansehen, dann fragen Sie sich doch mal, ob Sie das wirklich wollen, was Sie da sehen.

Wenn z. B. die Auseinandersetzung von daheim, Sie immer noch beschäftigt, dann entscheiden Sie jetzt, was Sie in dieser Sache unternehmen möchten.

Auch bei unerledigten Projekten, Aufgaben usw. treffen Sie eine klare Entscheidung, was als nächstes zu tun ist. Halten Sie diesen Schritt in einer geeigneten Form fest und an einem Ort, wo’s hingehört.

Und dann spüren Sie mal nach, ob’s schon leichter ist und Ihre Energie wieder zu Ihnen zurückkommt. Sie können sich die einzelnen gezeichneten Stücke wie mit Fäden an Ihnen hängend vorstellen. Dort fließt Ihre Energie ab. Durch Ihre Entscheidungen kappen Sie diese Energiesauger und können wieder ins Handeln kommen.

Nach einer Weile braucht man das Hilfsmittel Zeichnen häufig nicht mehr. Es genügt dann einfach, sich die Frage zu stellen. Wo geht meine Energie grad hin?

Probieren Sie’s doch mal aus. Ich bin gespannt auf jeden Erfahrungsbericht!

 

 

Diese tiefe Wahrheit wird u. a. im Zen-Buddhismus gelehrt. Was bedeutet das nun konkret?

Ich bin nicht meine Gefühle.

Vielleicht erläutert das am besten ein Beispiel:

Morgens klingelt der Wecker und Sie sind noch ganz verschlafen als Sie aufstehen. Sie trödeln im Bad und in der Küche herum. Dann fällt Ihnen ein, dass Sie den Bericht immer noch nicht fertig geschrieben haben. Ihre Laune sinkt. Sie suchen Ihre Sachen zusammen und gehen aus der Tür.

Während Sie im Auto sitzen, schießen Ihnen tausend Gedanken durch den Kopf. Der Stresspegel steigt. Sie machen sich innerlich Vorwürfe, dass Sie den Bericht aufgeschoben haben und ärgern sich gleichzeitig über den Autofahrer der vor Ihnen scheinbar dahinschleicht.

Endlich im Büro angekommen, will schon wieder der erste was von Ihnen. Sie schütten sich den Kaffee fast über die Unterlagen und das Telefon läutet bereits penetrant.

Sie haben jetzt schon die Nase voll vom Tag und merken wie der Ärgerpegel steigt und steigt.

Auch wenn dieses Beispiel natürlich überzeichnet dargestellt ist, kennen Sie möglicherweise ähnliche Situationen. Und wenn Sie ein wenig in Gedanken mitgegangen sind, dann haben Sie vielleicht als TrittbrettfahrerIn einen Anflug von diesem Ärger gespürt, der sich hier aufgebaut hat.

Die Auswirkungen auf den Körper sind enorm. Der Puls und der Herzschlag werden erhöht. Die gesamte Muskelanspannung verstärkt sich. Die Magensäure schaltet hoch und einiges mehr. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um? Wie schaffen Sie es wieder runterzukommen?

Eine Möglichkeit die ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen möchte, hat mit dem o. g. Satz zu tun. Ich wiederhol ihn einfach nochmal:

Ich bin nicht meine Gefühle.

In der Psycho-Analyse wird im Menschen zwischen verschiedenen Ich-Zuständen unterschieden. In der Gestalttherapie kennt man beispielsweise den Unterschied zwischen einem Erwachsenen- und einem Kind-Ich.

Und genau da möchte ich hin. Wir haben ein sog. Ego das uns mit Gedanken und Gefühlen überflutet. Die ganzen Stimmen die man so im Kopf hat und die uns manchmal schelten, antreiben, Vorwürfe machen usw. Doch das SIND wir nicht. Wir sind weder unsere Gefühle, noch unsere Gedanken.

Wir erschaffen sie und nicht sie erschaffen und regieren uns. Diese einfache Wahrheit wird oft übersehen. Alles was wir denken und fühlen, können wir beeinflussen, denn WIR sind es, die denken und fühlen. Es gibt niemanden da draußen, der uns sagen kann: Fühl dich jetzt so und so.

Es ist einzig und allein jedes mal unsere Interpretation von erlebten Situationen, die die Gedanken und Gefühle erschafft. Dies alles läuft natürlich oft in Sekundenbruchteilen ab. Und manchmal merkt man es erst, wenn man schon mitten drin steckt.

Sie wissen jedoch genauso wie ich, das die meisten negativen Empfindungen uns empfindlich in unseren Handlungsmöglichkeiten einschränken. Souveränes Handeln ist im Ärger oder Stress fast nicht möglich. Damit verliert sich auch der Überblick über komplexe Zusammenhängen.

Angst beispielsweise schränkt tatsächlich oft das Blickfeld ein und erhöht damit die Zentrierung auf das Ängstigende. Die Folge davon ist ein unnatürliches Vergrößern der erlebten Sitation, quasi wie eine Lupe.

Was Sie nun konkret tun könnten, um um sich wieder zur Ruhe zu bringen, wäre einen kleinen Trick anzuwenden. Den Trick mit der Uhr.

Denn, wenn Sie Ihrem Ego die Oberhand überlassen, sind Sie nicht mehr im Hier und Jetzt. Sie verlassen sich quasi selbst. Lassen Sie uns das obige Beispiel aufgreifen:

…. merken wie der Ärgerpegel steigt und steigt. Als Sie dies wahrnehmen, schauen Sie bewusst auf die Uhr und sagen (oder denken):

Ich ärgere mich gerade sehr und es ist jetzt 9 Uhr 42.

Haben Sie evtl. mitgemacht? Wenn ja, dann haben Sie möglicherweise eine Veränderung in den Gedanken und Empfindungen gemerkt. Als nächsten Gedanken:

…. es ist jetzt 9 Uhr 42. Ich ärgere mich jetzt noch bis 9 Uhr 50 und dann hör ich damit auf.

Macht das für Sie Sinn? Mussten Sie vielleicht ein ganz klein wenig schmunzeln? Sich bewusst für ein negative Empfindung zu entscheiden, ist etwas, was so gut wie niemand freiwillig machen würde. Und genau das ist das Entscheidende dabei. Sie wählen Ihre Empfindung bewusst und genau dadurch haben Sie wieder alles besser im Griff.

Selbstverständlich können Sie sich jetzt auch für Gelassenheit, für Ruhe, für Souveränität entscheiden. Die Situation an sich, ist immer noch die Gleiche. Doch Sie haben jetzt den Stand- und Sichtpunkt geändert und Ihre Wahrnehmung ermöglicht Ihnen eine neue und bewusste (damit kraftvolle) Bewertung.

Wenn die Situation von Ihnen eine weitere interne Bearbeitung erfordert, d. h. Sie sind mit etwas konfrontiert, was Sie konkret durchdenken möchten, dann können Sie auch dazu die Uhrzeit nutzen.

In unserem Beispiel geht es vielleicht um eine sich wiederholende Situation, dass unangenehm empfundene Aufgaben häufig geschoben werden. Es belastet Sie immer wieder und Sie möchten der Sache auf den Grund gehen. Dann können Sie mit sich selbst einen Deal machen, in dem Sie konkret überlegen, wann Sie sich für dieses Thema Zeit nehmen möchten. Und dann nutzen Sie einfach die Uhrzeit, wie z.B.:

… und dann hör ich damit auf. Heute abend um 20 Uhr werde ich mich mit dem Thema “was kann ich tun, um mir unangenehme Aufgaben früher zu erledigen” beschäftigen.

An diesen Termin sollten man sich dann halten. Sonst wird es Sie wie einen Bumerang immer wieder und wieder einholen.

Bei dieser Technik gilt natürlich auch “Übung macht den Meister”. Und die Uhrzeit ist letztlich nur eine Krücke zum schnelleren bewussten Wahrnehmen. Probieren Sie es doch einfach mal für eine Woche aus. Sie werden vielleicht feststellen, dass Sie immer mehr ein Gefühl von Souveränität in Ihrem Leben, Umfeld und Handeln bekommen. Und wenn Sie auch nur eine Situation dadurch verändern können, ist es eine positive Situation mehr.

Heute habe ich von einer lieben Freundin einen Ostergruß bekommen. Und darin einen Text, der all das was mir in den letzten Tagen durch den Kopf gegangen ist, in Worte fasst.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest.

WENN ICH WüSSTE
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Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken, und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen “Ich liebe Dich”
anstatt davon auszugehen, dass Du weisst, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann,
um den Tag mit Dir zu teilen, weil ich sicher bin,
dass es noch manchen Tag geben wird,
so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein “morgen” um ein “Versehen/Irrtum” zu begehen.
Und wir erhalten immer eine 2. Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen “ich liebe Dich”.
Und es gibt sicher eine weitere Chance Um zu sagen: “Kann ich etwas für Dich tun?”

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte
und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich schätze.

Und ich hoffe, dass wir nie vergessen -
Das “Morgen” ist niemandem versprochen
weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast,
um Deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn Du auf Morgen wartest
Wieso tust Du’s nicht heute?

Falls das “Morgen” niemals kommt wirst Du bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
und Du zu beschäftigt warst, um jemandem etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr sag’ ihnen, wie sehr Du sie liebst.
Und dass Du Sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen “Es tut mir leid”
“Bitte verzeih’ mir”, “Danke”, oder “Ist in Ordnung”
Und wenn es kein “Morgen” gibt
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Ein Leben ist vollendet.

In der nächsten Zeit wird mein Blog hier nur sporadisch gefüllt werden. Mein Vater ist am Palmsonntag verstorben. Sein Leben ist vollendet. Und auch wenn er schon sehr alt war, ist es doch immer zu früh.

Nun ist es für uns am schwersten, die bleiben müssen. Ich danke allen, die uns gute Gedanken und Kraft schicken. Und ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Lieben noch lange, lange um sich haben.

Weinen und Lachen

Danach ist mir in den letzten Tagen gewesen. Weinen, weil es so schmerzlich war und ist, meinen Vater so hilflos zu erleben. Und lachen, weil er mich inzwischen erkennt und es wieder Hoffnung gibt.

Vielen lieben Dank an alle, die uns gute Gedanken und Wünsche gesendet haben. Egal auf welchem Weg, es ist alles gut angekommen und hat uns Kraft für diese Tage geschenkt.

Und weil mir auch nach Singen zu Mute ist, hab ich hier noch einen kleinen Weihnachtsgruß. Ich wünsche allen, die diese Zeilen lesen, auch zwischen den Jahren eine ruhige Zeit.

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