Archive for the 'Humor' Category

Am Montag startet eine neue Artikelserie die in 7 Teilen das Thema Gewohnheiten ins Leben bringen behandelt. Bis zum nächsten Sonntag gibt es jeden Tag einen Beitrag:

Die Artikel erscheinen immer im Laufe des Vormittags und werden dann auch hier verlinkt. Freu mich schon auf Kommentare und Anregungen!

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Eigentlich wollte ich ja nie Katzenkontent veröffentlichen. Eigentlich… Doch bei diesem ungewohnten Posteingangskorbinhalt konnte ich nicht widerstehen :-)

Darf ich vorstellen, das ist Sally, die eine Hälfte meiner Katzenmädels. Und wenn sie meint, dass jetzt Freizeit ist, dann parkt sie eben mit Vorliebe im Eingangskorb. Auch recht, dann mach ich jetzt erst mal Mittag, ist halt höhere Gewalt :-)

hamburg_02_203247.jpgMöglicherweise kennen diesen Klassiker schon manche. Mir ist er selbst auch schon vor einigen Jahren mal über den Weg gelaufen. Heute bin ich wieder mal darüber gestolpert und hab genauso Tränen gelacht wie damals.

Und deshalb weil’s sooo schön ist, hier noch mal die besten Antworten auf die Frage:

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

  • ein Gesprächstherapeut:
    „Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?”
  • ein Psychoanalytiker:
    „Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer etwas Langes rein- und rausfährt?”
  • ein Tiefenpsychologe:
    „Eigentlich wollen Sie nur abhauen und alles hinter sich lassen.”
  • ein Verhaltenstherapeut:
    „Heben Sie den rechten Fuß! Schieben Sie ihn nach vorn! Setzen Sie ihn auf! Geht gut, hier haben Sie ein Bonbon.”
  • ein Gestalttherapeut:
    „Lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.”
  • ein Hypnotherapeut:
    „Schließen Sie die Augen. Ihr Unbewusstes kennt den Weg zum Bahnhof.”
  • ein Kreativitätstherapeut:
    „Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis Ihr Kopf eine Idee freigibt.”
  • ein Provokativtherapeut:
    „Ich wette, da werden Sie nie hinkommen.”
  • ein Reinkarnationstherapeut:
    „Geh zurück in die Zeit vor Deiner Geburt. Welches Karma lässt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?”
  • ein Familientherapeut:
    „Für wen in der Familie ist es besonders wichtig, dass Sie zum Bahnhof gehen?”
  • ein systemischer Familientherapeut:
    „Ich frage mich, was Ihre Mutter sagen würde, wenn Ihr Vater ihr diese Frage stellen würde.”
  • ein Bioenergetiker:
    „Machen Sie mal Sch-Sch-Sch und spüren Sie, was passiert.”
  • ein Logotherapeut:
    „Welchen Sinn macht es, zum Bahnhof zu gehen?”
  • ein rational-emotiver Therapeut:
    „Nennen Sie mir nur einen vernünftigen Grund, weshalb Sie zum Bahnhof wollen.”
  • ein Esoteriker:
    „Wenn Du dahin sollst, wirst Du den Weg auch finden.”
  • ein Geistheiler:
    „Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lass uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzengel suchen.”
  • ein Soziologe:
    „Kommt drauf an, welche Klasse Sie fahren.”
  • ein NLPler:
    „Stell Dir vor, Du seist schon da. Welche Schritte hast Du getan?”
  • ein Coach:
    „Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen.”
  • ein Benchmarker:
    „Wer kann ein solches Problem am besten lösen? Nehmen Sie sich den als Vorbild.”
  • ein Moderator:
    „ Schreiben Sie alle möglichen Lösungswege auf diese Kärtchen.”
  • ein Zeitplanexperte:
    „Haben Sie genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?”
  • ein Gedächtnistrainer:
    „Welche Eselsbrücke kann Ihnen beim Erinnern behilflich sein?”
  • ein Manager:
    „Fragen Sie nicht lange ­ gehen Sie einfach!”
  • ein Lehrer:
    „Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie mich nicht fragen.”
  • ein Arzt:
    „Das kann ich Ihnen nicht sagen, dafür gibt es keine Tarifposition.”
  • ein Sozialarbeiter:
    „Keine Ahnung – aber gut das Sie fragen!”

Für mich ist ja nach wie vor die Antwort des Gestalttherapeuten der absolute Hit. Was ist denn für Sie der Knaller?

via Poeschel.net

Bildquelle: pixelio.de

Heute mal etwas lustiges. Ich musste so lachen und vielleicht geht es Ihnen ebenso (auch wenn Sie etwas ganz anderes als ein Berater sind :-)

Schreiben Sie mir doch was Ihre Lieblingsgründe sind. Das würd mich jetzt brennend interessieren. Ich persönlich find Nr. 22 genial…

nagel.jpg40 Gründe den Berater-Job an den Nagel zu hängen

1. Du fragst den Kellner nach seiner Kernkompetenz.

2. Du entscheidest Dich, Deine Familie zu reorganisieren und rollenbasierte Teambildung, Task-Forces, einen partizipativen Führungsstil und Zielvereinbarungen einzuführen.

3. Du notierst dir private Termine als Marketing- und Akquiseveranstaltungen.

4. Du kannst das Wort “Paradigma” buchstabieren.

5. Du weißt sogar, was es bedeutet.

6. Du schreibst Management-Summaries auf die Rückseite Deiner Einkaufszettel.

7. Du glaubst wirklich daran, dass es effizient ist, eine 10 Seiten lange Präsentation zusammen mit sechs Kollegen zu erstellen, die Du gar nicht kennst.

8. Du glaubst auch daran, dass ein anderer das Inhaltsverzeichnis dazu schreiben wird.

9. Du glaubst daran, dass Du im Leben niemals echte Schwierigkeiten hattest … es gab lediglich Herausforderungen, Chancen, Issues, großartige Aufgaben, Verbesserungspotenziale und unglücklich geschnittene Prozesse.

10. Du kennst jedes (und zwar wirklich jedes) noch so kleine Clip-Art in Powerpoint.

11. Du erklärst Deinem Kundenbetreuer bei der Bank, dass Du nicht hoffnungslos verschuldet bist, sondern ein echter “high potential” mit Aussichten auf “out-performing revenues”.

12. Du betrachtest Deine Mahlzeiten als notwendige Sekundär-Prozesse zur Sicherstellung Deiner Produktivität.

13. Du bezeichnest Deine bessere Hälfte als Deinen Co-CEO.

14. Alle Deine Geschichten beginnen wie “als wir damals im Projekt bei der Blabla” oder “und dann hatte unser Team diese grandiose Idee mit dem Sabber-Sabber” oder “eines meiner erfolgreichsten Projekte begann, als ich Rhabarber – Rhabarber”.

15. Du glaubst fest daran, dass Deine besten, großartigsten und erfolgreichsten Charts jene waren, die in nur fünf Minuten entstanden sind.

16. Du bestehst darauf, noch mehr Markt- und Zielgruppenforschung zu betreiben, bevor Du den Produktionsprozess für ein weiteres Kind anstößt.

17. Deine “Deliverables” und Objectives” für Samstag sind Wäsche waschen, Kühlschrank auffüllen, Müll rausbringen, Altpapier entsorgen, Blumen gießen, Einkaufen, Briefkasten ausleeren, Bügeln, Putzen, Koffer ausleeren, Koffer für Montag packen, Unterlagen sortieren.

18. Spätestens hier fragst Du Dich jedes Mal, warum Du noch kein Projekt für die strategische Auswahl einer Putzfrau aufgesetzt hast.

19. Nachdem das Budget für eine Putzfrau vom Co-CEO genehmigt wurde, fragst Du Dich, wie Du die Effizienz und die Effektivität Deiner türkischen Putzfrau steigern kannst und warum Du statt eines Tschader-verhüllten Fleischbergs nicht doch die kleine Thailänderin engagiert hast.

20. Du vereinbarst erfolgsabhängige Einkommensstrukturen mit Deiner Putzfrau.

21. Du benutzt Worte wie “Mehrwertgenerierungspotenzial” und “Effizienzsteigerungspotenzial” und Phrasen wie “die strategischen Herausforderungen der elektronischen Zukunft meistern” ohne rot zu werden.

22. Du gibst Deinem Hund konstruktives Feedback.

23. Du lädst Freunde ein, um den Film “Interdependence Day” mit anzusehen.

24. Der Wechsel einer Freundin oder Ehefrau ist lediglich ein Release-Wechsel, neue Beziehungen werden als Merger penibel mit einem Programm für das Change-Management geplant.

25. Du trennst Dich nicht von einem Partner, sondern initiierst einen Outplacement-Prozess. Wieso eigentlich Partner ? Du entscheidest Dich im Sinne der Eindeutigkeit dafür, diesen in Zukunft als LAB zu bezeichnen (Lebens-Abschnitts-Begleiter).

26. Denn: bei dem Wort “Partner” fällt Dir nur eine Führungsposition in einem Consulting-Unternehmen ein.

27. An der Wurst-Theke im Supermarkt erklärst Du der Verkäuferin eine Prozess-Optimierung zur Durchsatzsteigerung und Freisetzung ineffizienter Ressourcen auf der Rückseite des Pizza-Kartons. Dann wunderst Du Dich, dass Dir die Verkäuferin nur noch die Ware mit dem Fettrand und die vertrockneten, grauen Stücke einpackt.

28. Du entwirfst für den monatlichen Hausputz jedes Mal einen Projektplan in Microsoft-Project und ärgerst Dich über die elende Ressourcenverwaltung.

29. Dein Co-CEO sieht Dich jedes Mal verwundert an, wenn Du nach dem dilettantischen Projekt-Controlling fragst und warum der Hausputz wieder nicht in-time und auch nicht in-budget in zufriedenstellender Qualität durchgeführt wurde.

30. Deine Kinder sehen Dich mitleidig und zugleich zornig an, wenn Du auf die Bitte nach mehr Taschengeld mit der Aufforderung antwortest, einen Business-Plan zu erstellen und eine strategische Neuausrichtung des Spielzeugportfolios unter Berücksichtigung der Einflüsse von e-Commerce und “mobile e-markets” durchzuführen.

31. Du kannst die Frage “Hey Paps: warum hast Du noch kein WAP-Handy?” erst nach der Erstellung einer 60 Seiten langen Studie beantworten und stellst der Projektleitung des Familienteams die Aufwendungen dafür in Rechnung.

32. Die Bitte Deiner Kinder, die neue Sony Play-Station zu kaufen, wird mit der Begründung abgelehnt, diese passe nicht in die strategische Ausrichtung Deiner Haushalts-IT.

33. Du betrachtest Dein Auto lediglich als Logistik-Tool …. obwohl: ein Benz wäre auch nicht schlecht … oder wenigstens ein 5er BMW. Aber den hat doch heute auch schon jeder Senior-Berater. Steht mir nicht wenigst ein Audi A8 4.2 Quattro zu ? Das ist ja wohl das mindeste, was mir die Company für meine Leistungen schuldig ist!

34. Beim Blick in das Programm von RTL2 fragst Du Dich ernsthaft, der Geschäftsführung eine neu Geschäftsfeld-Strategie oder wenigstens eine Programmberatung anzubieten.

35. Du ertappst dich immer wieder dabei, ein Persönlichkeitsprofil Deines Co-CEOs aufzuzeichnen und ein abgestimmtes Qualifizierungsprogramm zu entwerfen. Du fängst schon mal mit einem Fragebogen an …

36. Du ertappst Dich auch immer öfter dabei, Fragen zu beantworten, die niemand gestellt hat und die auch noch jenseits Deiner Kompetenz liegen

37. In diesen Dingen hast Du auch schon längst den Glauben an das “Peter-Prinzip” verloren. Du glaubst statt dessen an die These der Hyper-Inkompetenz, die jenseits der von Peter postulierten, maximal möglichen Inkompetenz zu finden ist und weißt: da will ich hin!

38. Du fängst an, mit Deinem Laptop zu sprechen, ihn zu beschimpfen, ihn anzuschreien und ihn mit dem Handy und dem Palmtop zu bedrohen.

39. Du wirst auch niemals zugeben, dass Du mit diesem dämlichen Palmtop nicht richtig umgehen kannst und das auch niemals lernen wirst.

40. Es kommt immer öfter vor, dass Du Clienten hasst und ihnen ihr Mandat in den Hals stopfen möchtest.

via Ivo Haarmann

Nachdem ich heute noch – auf den letzten Drücker – meine Weihnachts-eMail-Post verschickt hatte, dachte ich darüber nach, welchen Weihnachtsbeitrag ich denn in meinem Blog schreiben könnte. Natürlich gingen mir viele hochgeistigste Gedanken :-) durch den Kopf, dieses Zitat, jene Botschaft, darüber lohnt es sich nachzudenken usw. usw. usw.

Doch ganz ehrlich, manchmal hab sogar ich keine Lust mehr, noch mehr zu reflektieren, ja das gibt es tatsächlich :-)

Und daher kam mir eine Weihnachtskarte, die in meinem Postkasten gelandet ist, gerade recht. Ich musste herzlich lachen und vielleicht geht es ja Ihnen ähnlich. An dieser Stelle vielen Dank an Hubert Gerauer, meinen Steuerberater, der mir dies mit einem lieben Weihnachtsgruß geschickt hat.

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In diesem Sinne lasst uns fröhlich sein und lachen, denn dazu ist Weihnachten eigentlich gedacht! Es ist nämlich ein Fest der Freude und nicht der Hektik, des Stresses, der fünftausend noch zu erledigenden Sachen, der ‘hab ich an alle gedacht-Gedanken’ und des völlig erschöpft seins.

Dann lassen Sie uns den Aufschwung genießen, den freie Zeit und liebe Menschen uns schenken können. Alles Gute für Sie in diesen Tagen.

Gibt es ein Koch-Gen….?

Wenn ja, dann habe ich es eindeutig nicht. Und ich musste so lachen, als ich den Hägar-Cartoon bei uns in der PNP gelesen habe. Das könnte echt von mir sein :-) Haegar - Kochen PNP.JPG

…. *prust* Ich lieg grad unterm Tisch, tut mir echt leid… Gucken Sie doch auch mal hier

vom Atelier Tomicek

psychologischer Phrasendrescher

Also der ist echt klasse: Phrasendrescher für alle, die immer schon mal mit psychologischen Fachbegriffen (oder auch nicht…) um sich werfen wollten. An dem konnte ich nicht vorbeigehen ;-)

Vielleicht ein kurzes Beispiel: die psychische Zwangsproblematik der paranoiden Vaterbindungsverdinglichung

Hach ja, was haben wir doch für eine schöne Sprache…

via Interessante Zeiten