<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wissensagentur - Alexandra Graßler &#187; Gedankenfaden</title>
	<atom:link href="http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/category/gedankenfaden/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.wissensagentur.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 08:12:30 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Gemeinsam essen &#8211; eine aussterbende Art Zeit miteinander zu verbringen?</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/gemeinsam-essen-eine-aussterbende-art-zeit-miteinander-zu-verbringen.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/gemeinsam-essen-eine-aussterbende-art-zeit-miteinander-zu-verbringen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=712</guid>
		<description><![CDATA[

Noch vor 20 Jahren verbrachten die Leute pro Tag durchschnittlich 33 Minuten am [Essens]Tisch im Kreise ihrer Lieben. Heute ist diese Zeitspanne auf 14 Minuten und 27 Sekunden geschrumpft. (John Naish &#8211; Genug)
Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir verbringen heute nur noch durchschnittlich 14 Minuten gemeinsam beim Essen mit den Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-714" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Essen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><em>Noch vor 20 Jahren verbrachten die Leute pro Tag durchschnittlich 33 Minuten am [Essens]Tisch im Kreise ihrer Lieben. Heute ist diese Zeitspanne auf 14 Minuten und 27 Sekunden geschrumpft.</em> (<strong><a href="http://tinyurl.com/3yx23fa" target="_blank">John Naish &#8211; Genug</a></strong>)</p>
<p style="text-align: left;">Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir verbringen heute nur noch durchschnittlich 14 Minuten gemeinsam beim Essen mit den Menschen die uns am wichtigsten sind.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Doch zählen nicht die Stunden, die wir mit Familie und Freunden gemeinsam essen, mit zu den schönsten in unserem Leben?</strong> Essen zu teilen, miteinander zu reden, zu lachen. Sind nicht einige unserer schönsten Kindheitserinnerungen mit leckerem Essen verknüpft sitzend am Küchentisch mit lieben Menschen? Oder bei Freunden eingeladen zu sein und dort mitessen zu können?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Essen gehört nun mal zu unseren elementaren Lebensbedürfnissen. </strong>Essen hält Leib und Seele zusammen heißt es. Doch für mich ist noch ein <strong>weiterer Aspekt wichtig: eben das gemeinsame Essen</strong>. Und dazu gehört nicht nur die reine &#8220;Nahrungsaufnahme&#8221; sondern auch das gesellige Beisammensein.</p>
<p style="text-align: left;">Oder ist es wirklich so erstrebenswert abends allein in einem Lokal zu sitzen und zu essen, wohingegen im restlichen Lokal Menschen gemeinsam speisen? Oder in einer Familie jeder dann den Kühlschrank plündert, wann er grad Hunger hat und es keinen Zeitpunkt mehr gibt, an dem die Familie wirklich zusammenkommt?</p>
<p style="text-align: left;">Dass das alles mit unseren rigiden Zeitplänen nicht so einfach ist, ist auch klar. Doch wie ein früherer Mathelehrer immer gesagt hat: <em>&#8220;Von einfach hat auch keiner was gesagt.&#8221;</em> <strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der Wille zur Veränderung zählt.</strong> Und das Argument mit &#8220;ich hab keine Zeit&#8221; ist ein klarer <strong>Hinweis auf die Prioritätensetzung</strong>. Denn in Wirklichkeit geht dieser Satz noch weiter und heißt komplett &#8220;ich habe keine Zeit DAFÜR&#8221; und noch anders übersetzt heißt das noch wirklicher: &#8220;ich will keine Zeit dafür haben, weil mir anderes wichtiger ist&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Dass ich für diese Interpretation nicht unbedingt geliebt werde, ist mir auch klar. Doch seien wir mal ehrlich: Was geht auf einmal alles, wenn wir wissen, wir haben noch zwei Arbeitstage und dann geht&#8217;s in den Urlaub? Schon komisch, was wir in der kurzen Zeit alles gebacken kriegen, was vorher immer nicht zu schaffen war. Oder wenn die Lieblingsmannschaft Fußball spielt, werden plötzlich keine Überstunden gemacht wie sonst. Hm, was soll uns also diese Werbesendung sagen?</p>
<p style="text-align: left;">Wie wäre es denn mal, das mal zum Thema zu machen? In der Familie, in der Partnerschaft, im Freundeskreis? <strong>Wie lässt sich dieses wunderbare, verbindende, uns gut tuende Ritual des gemeinsamen Essens wieder aufleben lassen?</strong> Welche Abende sind z.B. dafür ab sofort heilig? Wie lässt sich das im Freundeskreis umsetzen? Vielleicht mit einem festen Abend im Monat? Ich bin mir sicher, dass es hunderte von Möglichkeiten gibt, die ohne viel Aufwand dazu beitragen, dass <strong>das gemeinsame Essen wieder zu einem regelmäßigen Bestandteil in unserem Leben werden kann</strong>.</p>
<p>Wir sind ein Teil der Gemeinschaft die wir dadurch immer wieder bestärken. Damit stärken wir uns, denn wir bestärken  die Verbindungen, derer wir in unserem Leben unbedingt bedürfen. <strong>Es ist eine Illusion, niemanden zu brauchen. Niemand ist eine Insel und umso wichtiger ist es für uns, Gemeinschaft in unserem Leben zu pflegen.</strong></p>
<p>Und wenn&#8217;s dann auch noch gut schmeckt, um so besser <img src='http://www.wissensagentur.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wie halten Sie es in Ihrem Leben mit dem gemeinsamen Essen?<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://office.microsoft.com/de-ch/images/MP900422641.aspx" target="_blank"><em>Bildquelle: Microsoft online<br />
</em></a></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/gemeinsam-essen-eine-aussterbende-art-zeit-miteinander-zu-verbringen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quintessenz – Gedanken zum Mitnehmen – Ausgabe 10 &#8211; Jeder ist ein Haus mit vier Räumen</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-10-jeder-ist-ein-haus-mit-vier-raumen.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-10-jeder-ist-ein-haus-mit-vier-raumen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Quintessenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=709</guid>
		<description><![CDATA[

„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”
Dieses indianische Sprichwort zitiert Rumer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><span style="color: #ff6600;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-710" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Haus-zum-Walfisch-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" />„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”</strong></span></p>
<p>Dieses indianische Sprichwort zitiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rumer_Godden" target="_blank"><strong>Rumer Godden</strong></a> in ihrer Biographie. Eine wunderschöne Metapher, die sehr zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Lassen Sie uns doch dazu ein Bild malen: In vielen Leben nimmt die Arbeit sehr viel Raum ein. Wir betätigen uns viel mehr geistig als körperlich. Ein wenig Sport zum Ausgleich, falls Zeit dafür bleibt, doch häufig eben nicht. Der geistige Überhang verdrängt nicht nur körperliche Tätigkeiten sondern die stete Analyse verhindert zudem den Zugang zu unserem Fühlen. Wir sind zu sehr im Kopf und zu wenig im Herz. Und wer nun nicht in einer religiösen Tradition aufgewachsen ist und das Praktizieren dieser beibehalten hat oder für sich einen Zugang zu spirituellem Gedankengut gefunden hat, wird Spiritualität nicht unbedingt als Lebensbestandteil ansehen.</p>
<p><strong>Wie sieht nun so ein Haus aus?</strong> Nach unseren obigen Gedanken hat es ein riesengroßes Büro, das nicht nur die untere Etage einnimmt, sondern auch den größten Teil des Obergeschosses, dort oben gibt es dann noch eine winzige Küche um uns zu versorgen, im kleinen Wohnzimmer steht ein klappriges Sofa und das Schlafzimmer ist grad mal so groß wie das Bett. Können Sie sich das vorstellen? <strong>Im Prinzip ist das fast so, als ob wir über unserer Firma, in der wir beschäftigt sind, ein Wohnklo mit Küche und Bett haben.</strong></p>
<p>Natürlich verbringen wir im Alltag den größten Teil unserer Zeit, wenn wir Vollzeit beschäftigt sind, an unserem Arbeitsplatz. Doch wieso nehmen wir uns nicht öfter mal mittags die Zeit wirklich rauszugehen, uns ins Grüne zu setzen oder vielleicht sogar in eine in der Nähe liegende Kirche und <strong>schalten tatsächlich um von geistigem Dauerlauf auf die Verbindung mit etwas größerem als wir sind</strong>?</p>
<p>Oder gehen nach Arbeitsende noch zum Schwimmen oder in die Sauna? Nicht um dort auch wieder Höchstleistungen zu bringen, sondern um <strong>auf Körperwahrnehmung umzuschalten.</strong> Damit durchbrechen wir auch völlig unnötige und uns peinigende Dauerschleifen von Gedanken über nicht gut gelaufene Aktionen des Tages.</p>
<p><strong>Je öfter wir diese kurzen Umschaltungen vornehmen, also zumindest in jeden Raum gehen um dort zu lüften, wie es in den Zeilen oben heißt, umso mehr trägt uns dieser Ausgleich in allen Bereichen unseres Lebens.</strong> Wir nehmen uns immer mehr wirklich wahr, auch im Arbeitsleben. Spüren viel früher, wenn wir angespannt sind, können gegensteuern und damit Stressfaktoren reduzieren. Die Gespräche die wir führen, wenn wir immer mehr alle Räume in uns bewohnen, werden weitaus wahrhaftiger und intensiver, da wir da sein können, mitfühlen können und wollen.</p>
<p><strong>Zeichnen Sie doch mal spontan das Haus mit den vier Räumen, wie es Ihrem momentanen Leben entspricht. </strong></p>
<p>Wie groß sind die einzelnen Räume? Wie gefällt Ihnen Ihr Bild? Wenn Sie gern &#8220;umbauen&#8221; möchten, was für Ideen haben Sie für ein Neugestaltung? Was für Gegenstände können Sie z. B. im geistigen Büro unterbringen, die Sie an Ihre anderen Räume erinnern und animiert auch in diesen zu wohnen? Und wie können Sie Räume, die viel zu klein sind vergrößern? Auf welches Mobiliar können Sie dafür in anderen, sehr großen Räumen verzichten und dadurch verkleinern?</p>
<p style="text-align: left;">Über alle Ideen dazu freu ich mich sehr! Schreiben Sie mir doch was Ihnen einfällt, denn auch ich bin für jeden hilfreichen Gedanken dankbar, der es leichter macht, nicht nur in den Räumen die wir sind, zu lüften, sondern auch wirklich zu leben. <strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Denn außer Frage steht, dass ein Leben, in dem wir alle Räume wirklich bewohnen, von Gelassenheit und innerer Ruhe getragen wird.</strong><em></em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.veezzle.com/downloadWindow.html/id=90187/s=Haus-zum-Walfisch-Freiburg.html" target="_blank">laynecom</a></em><strong><br />
</strong></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-10-jeder-ist-ein-haus-mit-vier-raumen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quintessenz &#8211; Gedanken zum Mitnehmen &#8211; Ausgabe 9 &#8211; Aufschieben kann Vergnügen kosten</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-9-aufschieben-kann-vergnugen-kosten.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-9-aufschieben-kann-vergnugen-kosten.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=708</guid>
		<description><![CDATA[

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?
Sie finden, unter den ganzen immer wieder herum liegenden Papieren, einen Gutschein für einen Kinofilm den Sie sich eigentlich unbedingt ansehen wollten. Doch beim Blick auf das Datum sehen Sie enttäuscht, dass die Frist bereits vor 4 Wochen abgelaufen ist. Die Freude über den Fund des Gutscheins wandelt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><em>Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?</em></p>
<p>Sie finden, unter den ganzen immer wieder herum liegenden Papieren, einen Gutschein für einen Kinofilm den Sie sich eigentlich unbedingt ansehen wollten. Doch beim Blick auf das Datum sehen Sie enttäuscht, dass die Frist bereits vor 4 Wochen abgelaufen ist. Die Freude über den Fund des Gutscheins wandelt sich in Enttäuschung und die leise Selbstanklage, wie unachtsam man doch wieder mal war.</p>
<p>Sie nehmen sich fest vor, beim nächsten Gutschein besser aufzupassen und ihn keineswegs verfallen zu lassen. 14 Tage später, beim nächsten Durchsuchen Ihrer Sachen, fällt Ihnen ein Restaurantgutschein in die Hände (dort wollten Sie wirklich gern mal zum Essen hingehen), der &#8211; leider &#8211; ebenfalls bereits letzte Woche abgelaufen ist&#8230;</p>
<p>Wieso passiert uns dass immer wieder? Die Marketingprofessorinnen Suzanne B. Shu und Ayelte Gneezy haben in einer Studie dazu interessante Erkenntnisse gewonnen (Quelle: <a href="http://www.psychologie-heute.de/themen_und_trends/heft1008.html" target="_blank">Psychologie heute August 2010</a>) und zeigen darin auf, <strong>dass Aufschieben uns Vergnügen kosten kann</strong>. Dass wir Unangenehmes aufschieben ist nun nichts neues, doch <strong>dass wir auch Positives aufschieben</strong> (und dadurch versäumen können) eröffnet einen weiteren wichtigen Blickwinkel.</p>
<p><strong>Der signifikante Unterschied der sich aus der Studie ergab, ob Gutscheine eingelöst wurden oder verfielen, hängt mit der Frist zusammen, die uns bleibt um unser Vergnügen wahrzumachen.</strong> Je weiter das Ablaufdatum in der Zukunft lag umso häufiger verfiel der Gutschein. Je kürzer die Frist war umso eher wurde der Gutschein eingelöst.</p>
<p>Das gibt uns einen klaren Hinweis darauf, dass <strong>wir oft völlig überschätzen, wie viel Zeit wir noch haben</strong>. Denn wir denken, wenn der Gutschein erst in 3 Monaten abläuft, können wir das ja auch noch später machen. Wir warten auf den idealen Zeitpunkt. Doch der kommt bekanntlich selten.</p>
<p><strong>Diese Erkenntnis lässt sich durchaus auf andere Bereiche des Lebens übertragen. </strong>Wie oft verschieben wir Pläne, wie Reisen die wir gern machen möchten, Besuche bei Freunden, die wir schon lang nicht mehr gesehen haben, das Buch endlich zu lesen, auf das wir uns schon lange freuen, mit den Kindern ein Picknick zu machen, ein Wochenende mal nur zu zweit zu verbringen, diese hochinteressante Weiterbildung zu besuchen&#8230;.</p>
<p><strong>Wir denken immer, dafür haben wir doch noch soviel Zeit. Doch so kann man ein ganzes Leben verbringen. Um am Ende festzustellen, dass man zwar viel schönes vor hatte, doch irgendwie ist die Zeit inzwischen dafür abgelaufen. </strong></p>
<p>Was raten nun die Studienleiterinnen? Sie empfehlen uns, Gutscheine möglichst sofort einzulösen und nicht damit zu warten. Oder als weiteren Trick, sich selbst einen Termin dafür zu setzen als quasi idealen Zeitpunkt.</p>
<p>Man könnte daraus nun den Schluss ziehen, dass wir uns einem hedonistischen Lebensstils hingeben sollen. Alles nur noch auf Vergnügen ausrichten. Doch dem ist mitnichten so.</p>
<p>Meine ganz persönliche Quintessenz aus dieser Studie ist der <strong>klare Hinweis auf unsere so wichtige Achtsamkeit und das Bewusstsein der verstreichenden Zeit</strong>. Wir wissen nicht, wie viel Zeit wir noch haben für dieses oder jenes. Und uns sollte wirklich klar werden, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Erlebnissen, Aktivitäten, Menschen, Gesprächen u. ä. sinnvoll in unser Leben hinein packen können.</p>
<p>Und ob wir nun etwas aus dem reichhaltigen Angebot an Möglichkeiten umsetzen hängt mit unserer <strong>Fähigkeit der Auswahl und Entscheidung</strong> zusammen. Zu viel schönes was man machen könnte, lähmt einen schon aufgrund der unglaublichen Vielzahl an Optionen. <strong>Und wer sich nicht entscheiden kann, macht dann oft gar nichts. </strong>Glücklich fühlt sich jemand mit dieser &#8220;Nicht-Entscheidung&#8221; selten und die Zeit ist trotzdem verstrichen. Wir verhungern innerlich damit wie Buridans Esel zwischen seinen Heuhaufen.</p>
<p>Interessant ist das ganze schon irgendwie. <strong>Denn dadurch dass wir uns gegen keine der Alternativen entscheiden wollen, die uns zur Verfügung stehen, entscheiden wir uns auch für keine der Möglichkeiten</strong>. Die Furcht vor Verlust durch eine Ent-Scheidung ist anscheinend größer wie das gedachte Vergnügen, das uns eine gewählte Aktivität zu geben vermag.</p>
<p>Oder ein weiterer Gedankenansatz ist auch verbreitet: Wenn ich mir das Schöne jetzt schon gönne, dann ist es ja vorbei. Das führt manches mal dazu, dass wir uns besondere Leckerbissen so lange aufheben, bis sie verdorben sind. Und das macht nun wirklich soviel Sinn wie ein selbstgebohrtes Loch im Knie, um das mal etwas drastisch auszudrücken.</p>
<p>Die Frage die sich dadurch aufdrängt: <span style="color: #ff6600;"><strong>Was lassen Sie &#8220;verderben&#8221; durch unachtsames Aufschieben? </strong></span></p>
<p>Die Zeit vergeht nämlich so oder so. Und ist es daher nicht höchste Eisenbahn mal wieder einen genaueren Blick auf unser tägliches Leben zu werfen, durch die Brille der Achtsamkeit? <strong>Welche kleinen Freuden können Sie sich diese Woche gönnen? Wem können Sie diese Woche eine kleine Freude machen?</strong> (Die auf Sie zurückstrahlen wird, denn anderen Freude zu machen, altruistisch zu sein tut uns nämlich besonders gut.) Es geht dabei nicht um die großen Würfe, sondern um <strong>die Kleinigkeiten, das Eintauchen in den Moment, die aneinandergereiht unser Leben ergeben.</strong></p>
<p>Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Gedanken dazu. Ich freue mich auf Ihre Kommentare!</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-9-aufschieben-kann-vergnugen-kosten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Würde des Menschen ist unantastbar</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/die-wurde-des-menschen-ist-unantastbar.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/die-wurde-des-menschen-ist-unantastbar.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 06:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Würde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=704</guid>
		<description><![CDATA[

In einer Psychologie Heute ist ein Essay über Würde enthalten. Ein in unserer Zeit eher altertümliches Wort, das nur noch selten in den Mund genommen wird. Sehr schade, wie ich finde. Denn wollen wir nicht alle würdig behandelt werden? Mit Respekt, Achtung und Anerkenntnis? Und braucht es dafür im Gegenzug nicht auch von uns ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>In einer Psychologie Heute ist ein Essay über Würde enthalten. Ein in unserer Zeit eher altertümliches Wort, das nur noch selten in den Mund genommen wird. Sehr schade, wie ich finde. Denn wollen wir nicht alle würdig behandelt werden? Mit Respekt, Achtung und Anerkenntnis? Und braucht es dafür im Gegenzug nicht auch von uns ein würdiges Verhalten?</p>
<p>Was ist denn Würde überhaupt? In unserem Grundgesetz ist im 1. Artikel der Satz verankert: &#8220;Die Würde des Menschen ist unantastbar.&#8221; Sie scheint also etwas zu sein, dass jeder Mensch hat. Oder hat der eine weniger als der andere? Gestehen wir allen Menschen den gleichen Anteil an Würde zu oder sind manche würdiger als andere?</p>
<p>Eine Definition dafür zu finden, scheint schwierig zu sein. Es ist wahrscheinlich umgekehrt einfacher zu erkennen, wann eine Lebenssituation unwürdig ist und wann einem menschliches Dasein Würde fehlt. Die Frage ist dann, schauen wir hin oder möchten wir lieber nicht damit konfrontiert werden?</p>
<p>Arbeitslosigkeit scheint beispielsweise manches Mal ein Zustand zu sein, der ansteckend wirken könnte und dem man sich lieber nicht zu sehr in der Nähe aussetzen sollte. Traurigerweise ist das, was für jemanden in dieser Situation am wichtigsten wäre &#8211; ein soziales Unterstützungsnetz &#8211; immer öfter das, was als erstes auseinanderbricht.</p>
<p>Viele Menschen bleiben aus Angst vor einem Arbeitsplatzverlust in unwürdigen Arbeitssituationen und riskieren lieber krank zu werden, als möglicherweise auf die Abschussliste zu geraten. Die innere Anspannung die dadurch permanent verursacht wird, wirkt sich körperlich ebenso aus wie psychisch. Dadurch lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach und es passieren unter Anspannung signifikant mehr Fehler und es werden mehr Fehlentscheidungen getroffen. All das führt zur einer Spirale, an deren Ende immer häufiger der seelische und körperliche Bankrott steht.</p>
<p>Innere Würde zu haben, heißt für mich daher auch, gut für mich zu sorgen. Denn Würde hat in meinem Verständnis einen untrennbaren Zusammenhang mit dem Wert eines Menschen. Dieser bemisst sich nicht nach Leistung, wie in unserer Zeit fälschlicherweise angenommen wird. Auch nicht nach dem richtigen Outfit, dem richtigen Job, den richtigen Leuten oder dem richtigen Wissen. Nein, des Menschen Wert ist nicht in Zahlen bezifferbar. Unser Wert hat nichts mit &#8220;richtig&#8221; zu tun, sondern mit unserem Dasein. Oder würden Sie dem einen Kind, das auf die Welt kommt einen Wert geben und dem anderen nicht?</p>
<p>Wie wertvoll sich selbst jemand einschätzt, ist oft daran erkennbar, was sich jemand alles gefallen und mit sich machen lässt. Doch wo ist die Grenze? Wann ist genug genug? Wann ist der Preis zu hoch? Und wieso schaffen es Menschen immer weniger, die innere Würde nach außen zu tragen und Einhalt zu gebieten?</p>
<p>Die Angst mit dem Job auch die komplette Lebensgrundlage zu verlieren, führt dazu, dass diese Grenze, wann genug genug ist immer weiter hinaus geschoben wird. Nach außen sichtbar bleibt, dass die Arbeit ja gemacht wird, dass es ja geht, dass es also gar nicht so schlimm sein kann. Die Latte wird dadurch unmerklich und stetig immer höher gelegt. Das Ende ist jedoch klar und absehbar. Es gibt kein ewiges höher, schneller, weiter.</p>
<p>Menschen, die den Glauben an sich selbst verlieren, verlieren damit auch das Gefühl einen Wert zu besitzen und treten ihre Würde noch gleich mit in die Tonne. Wo lässt sich hier gegensteuern?</p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, gibt es eine Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Sollte daher nicht jeder und jede, der/die mit Menschen zu tun hat und für MitarbeiterInnen verantwortlich zeichnet auch die Würde des einzelnen im Blick haben?</p>
<p>Dazu ein Sprung nach Asien: Auch wenn Japan ein Land ist, dass durch Karoshi, den Tod aus Überarbeitung, traurige Berühmtheit erlangt hat, gibt es doch vieles in der dortigen Arbeitswelt was einen näheren Blick lohnt: In vielen traditionsreichen japanischen Unternehmen ist es immer noch verpflichtend, dass Manager eine Woche im Jahr an Arbeitsplätzen in der Produktion mitarbeiten, Maschinen reinigen und andere &#8220;niedere Dienste&#8221; machen.</p>
<p>Durch dieses wirkliche Mitarbeiten kann ursprünglich erfahren werden, wie es denn um die Arbeitsbedingungen tatsächlich bestellt ist. Beim mal schnell Durchlaufen durch den Betrieb ist das naturgemäß unmöglich feststellbar, geschweige denn erlebbar. Im Kaizen nennt man das auch Gemba (der Ort des Geschehens). Die erste Regel lautet immer, verschaff dir als Verantwortlicher selbst einen Eindruck und geh wirklich an den Ort des Geschehens. Wie können Sie sonst wirklich wissen, wie es ist, z.B. im Schichtdienst im Call-Center zu arbeiten, ständiger Lärmbelastung ausgesetzt zu sein, unendlich unverschämte Kunden am Telefon beschwichtigen zu müssen und und und.</p>
<p>Ein radikaler Ansatz, für den in unserer Arbeitssituation kein Platz ist? Das glaube ich nicht, sondern halte dagegen: Wie wäre es denn wenn die Zeit, die in Besprechungen ohne wirkliches Ergebnis abgesessen wird, dafür genutzt wird? Man neigt oft reflexhaft dazu, Neuerungen und radikale Ideen zunächst abzulehnen, weil sie einem fremd erscheinen. Doch bei näherem Überlegen, ließe sich das alles durchaus bewerkstelligen.</p>
<p>Um noch einen anderen Anreiz zu geben: Die Forschung zeigt immer wieder, dass zufriedene MitarbeiterInnen, die in Würde arbeiten können, loyaler sind, weniger krank, mehr messbare Leistung erzielen und sich für die Firma einsetzen. Und sollte das auch der einzige Beweggrund sein, etwas wirklich anzusehen und zu verändern, soll es mir recht sein, denn das Ergebnis wird allen zu gute kommen.</p>
<p>Vielleicht mögen Sie mal darüber nachdenken, wie es um die Würde an Ihren Arbeitsplätzen bestellt ist. Und ein Modell, das mir in dem Zusammenhang ebenfalls sehr am Herzen liegt, ist das bedingungslose Grundeinkommen, dass das Geldverdienenmüssen und die Würde des Menschen entkoppelt. Hier finden Sie einen sehr sehenswerten <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen" target="_blank">Film </a>dazu.</p>
<p>Gern lese ich Ihre Gedanken zu diesem Thema und freue mich auf Ihre Kommentare.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/die-wurde-des-menschen-ist-unantastbar.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bildung ist das einzige Erbe</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/bildung-ist-das-einzige-erbe.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/bildung-ist-das-einzige-erbe.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[lehren]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=698</guid>
		<description><![CDATA[

Bildung ist das einzige Erbe.
Dieser Satz ist mir absolut prägnant im Gedächtnis geblieben. Er stammt von einem Vater aus Peru, der zwei Kinder hat und mit seiner Familie in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebt. Seine Kinder haben die Chance durch das Projekt One Laptop per child OLPC von Nicolas Negroponte an der &#8220;großen&#8221; Bildung der Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><span style="color: #ff6600;"><strong><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OLPC.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-700" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OLPC-274x300.jpg" alt="" width="274" height="300" /></a>Bildung ist das einzige Erbe.</strong></span></p>
<p>Dieser Satz ist mir absolut prägnant im Gedächtnis geblieben. Er stammt von einem Vater aus Peru, der zwei Kinder hat und mit seiner Familie in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebt. Seine Kinder haben die Chance durch das Projekt <strong><a href="http://www.laptop.org/en/index.shtml" target="_blank">One Laptop per child OLPC</a></strong> von Nicolas Negroponte an der &#8220;großen&#8221; Bildung der Welt partizipieren zu können. Und dadurch ihre Möglichkeiten auf ein erfülltes, glückliches und gesundes Leben unendlich zu erhöhen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.laptop.org/en/laptop/index.shtml" target="_blank"><em>Bildquelle: OLPC</em></a></p>
<p><strong>Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die Armut durch Hilfe zur Selbsthilfe zu bekämpfen und setzt dabei auf Bildung. </strong>Vor kurzem lief auf arte tv ein <a href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1130183,day=7,week=12,year=2010.html" target="_blank"><strong>Dokumentarfilm</strong></a> zum Projekt <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" target="_blank">OLPC</a></strong> und es wurden Familien, Kinder und Schulklassen in Peru und Ruanda begleitet, die durch die Beteiligung der jeweiligen Staatsregierungen an dem Projekt teilnehmen können. Dieser Film hat mich sehr berührt.</p>
<p>Die Freude der Kinder zu sehen, als es endlich soweit ist und die Laptops in der Schule ankommen und ausgepackt werden. Der Eifer und die Begeisterung all dieses neue auszuprobieren, ohne Berührungsängste mit dem Laptop zu arbeiten und mit den anderen SchülerInnen im Verbund gemeinsam zu lernen.</p>
<p>Dazu kommt ein weiterer interessanter Gedanke: <strong>Durch die Programmiermöglichkeiten lernen Kinder sich selbst beim Denken zuzusehen und zu lernen, WIE ihr denken funktioniert. </strong>Dieses Meta-Lernen über das Lernen ist der Katalysator für alles neue, das es zu erarbeiten gilt. Das Prinzip des Selbstlernens, des gemeinsamen Ausprobierens, das voneinander Abschauen und eigenes Wissen ganz selbstverständlich wieder in die Gruppe zurückzugeben, macht die Kinder stark. Und lehrt sie, dass Wissen teilen reich macht. In vielerlei Hinsicht.</p>
<p>Die Kinder dürfen die Geräte mit nach Hause nehmen und können auch dort daran arbeiten. Der XO-1 macht sich in der ärmlichen Umgebung noch bizzarrer aus, als er ohnehin schon aussieht mit seinen grünen Antennen-Ohren. Im Gespräch mit dem Filmteam spiegelt sich auf den Gesichtern der Eltern Stolz, Überforderung und Hoffnung gleichermaßen. Sie haben nichts an Wert was sie ihren Kindern hinterlassen könnten.</p>
<p><strong>&#8220;Bildung ist das einzige Erbe, was ich meinen Kindern mitgeben kann. Das einzige.&#8221; </strong>Diese Worte spricht der Vater sehr leise und doch haben sie eine unglaubliche Kraft. Denn damit öffnet sich eine neue Welt. Und seine Kinder haben die Möglichkeit ein Teil dieser Welt zu sein. Es aus dem Elend der Armutspirale heraus zu schaffen. Und das gemeinsam mit anderen Kindern, begleitet durch LehrerInnen die sie darin unterstützen auf ihre Art sich dem Neuen zu nähern.</p>
<p>Auch wenn es Kritik an dem Projekt gibt, vornehmlich von anderen Firmen und Organisationen die darin ein Konkurrenzprodukt sehen, gilt es die Vision im Auge zu behalten. <strong>Bildung zu erlangen ist vor allem für die ärmsten Ländern die große Chance wirklich etwas verändern zu können</strong>, da es von den eigenen Kindern, in der eigenen Kultur angetriebene Veränderungen sein werden.</p>
<p>Für mich persönlich ist jede Initiative Bildung zu schaffen ein elementarer Bestandteil der Aufgabe von jedem von uns. <strong>Jeder Mensch den ich an meinem Wissen teilhaben lasse, hat dadurch die Möglichkeit zu wachsen.</strong> Genauso ist es umgekehrt, dass sich das Wissen der anderen für mich als Reichtum erweist, der mehr wird und sich nicht verringert durch teilen.</p>
<p>Wieviele von uns machen tagein tagaus ihren Job ohne groß noch darüber nachzudenken. Das was es neu zu lernen gibt, macht man halt so mit. <em>Doch wer teilt denn sein Wissen wirklich noch mit anderen? Wer hat nicht Bedenken, dass er dadurch überflügelt werden könnte? Wo ist die Begeisterung geblieben, mit der sich etwas neues einprägt?</em></p>
<p><strong>Wie wäre es wieder etwas von dem Geist, der OLPC verbreitet, wieder ins alltägliche Leben zurückzuholen? </strong>Wieso nicht kleine und kleinste Bildungsinitiativen in Firmen zu starten, in Gemeinden, in Vereinen? Jeder von uns kann etwas besonders gut und das ist es wert weitergegeben zu werden. Im Großen wie im Kleinen.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/bildung-ist-das-einzige-erbe.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was darf&#8217;s denn sein im Jahr 2010&#8230;.?</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/was-darfs-denn-sein-im-jahr-2010.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/was-darfs-denn-sein-im-jahr-2010.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 13:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=660</guid>
		<description><![CDATA[

Jetzt ist es da, das neue Jahr. Noch ganz blitzeblank, der zweite Tag bewegt sich leise vor sich hin. Die Zeit der Rückblicke  ist vorbei und geht nahtlos in die Zeit der Vorausschauen über. Manch einem liegt das und manch einem weniger.
Eine sehr schöne Art sich auf&#8217;s neue Jahr einzustimmen habe ich vor einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-661" style="float: right; title=" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Tablett-298x300.jpg" alt="Tablett" width="204" height="205" />Jetzt ist es da, das neue Jahr. </strong>Noch ganz blitzeblank, der zweite Tag bewegt sich leise vor sich hin. Die <strong>Zeit der </strong><a href="http://tinyurl.com/9kxmpk" target="_blank"><strong>Rückblick</strong>e </a> ist vorbei und geht nahtlos in die <strong>Zeit der Vorausschauen</strong> über. Manch einem liegt das und manch einem weniger.</p>
<p>Eine sehr <strong>schöne Art sich auf&#8217;s neue Jahr einzustimmen</strong> habe ich vor einigen Jahren in dem Buch von <strong>Melody Beattie: <a href="http://tinyurl.com/yb3fos8" target="_blank">Mehr Kraft zum Loslassen</a></strong> gefunden. Es geht dabei weniger um konkrete Ziele, die man sich stecken soll oder Projekte, die es umzusetzen gilt, sondern eher um eine <strong>interessante Art von Fragen</strong>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://office.microsoft.com/clipart/preview.aspx?AssetID=MPj0409015&amp;Query=Tablett&amp;Scope=22&amp;CTT=1&amp;Origin=EC790000121031&amp;QueryID=xuiG0Ng0O0&amp;AssetCol=MPj0409584,MPj0409040,MPj0403770,MPj0402400,MPj0402553,MPj0409015,MPj0400110,MPj0402363,MPj0402365,MPj0402399,MPj0402362,MPj0399950" target="_blank"><em>Bildquelle: Microsoft Online</em></a><strong><br />
</strong></p>
<p>Es geht auch nicht darum, diese Antworten groß angelegt zu planen, sondern einfach schriftlich festzuhalten, was einen an dem heutigen Tag dazu einfällt. Vielleicht klingt das manchen nach esoterisch angehauchten Wunschlisten, das mag durchaus sein, doch <strong>es kommt ja immer darauf an, was man selbst daraus machen möchte.</strong></p>
<p>Wenn Sie Lust haben das ganze jetzt gleich mal auszuprobieren, dann schnappen Sie sich was zu schreiben und horchen auf die Antworten, die Ihnen auf diese Fragen einfallen. Erstellen Sie eine spontane Liste von:</p>
<ul>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Ereignisse </strong></span>sollen in Ihrem Jahr 2010 eintreten?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <strong><span style="color: #ff6600;">Eigenschaften </span></strong>wollen Sie erwerben?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <strong><span style="color: #ff6600;">Dinge </span></strong>möchten Sie gern <strong><span style="color: #ff6600;">bekommen</span></strong>?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <strong><span style="color: #ff6600;">Dinge </span></strong>möchten Sie gern <strong><span style="color: #ff6600;">tun</span></strong>?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Veränderungen </strong></span>sehnen Sie herbei? (sehr interessante Frage!)<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Orte </strong></span>möchten Sie unbedingt besuchen?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Objekte </strong></span>möchten Sie gern sehen?</li>
</ul>
<p>Vor allem Ihre <strong>Antworten auf die Frage nach den Veränderungen, die Sie herbeisehnen</strong>, <strong>zeigt </strong>Ihnen glasklar auf, <strong>wo Ihre Kraft gebunden ist</strong>. Was Sie innerlich am meisten beschäftigt und wo es sich lohnt, wirklich hinzusehen.</p>
<p>Es gibt einen zweiten Teil von Fragen, die in eine andere Richtung abzielen und richtig Kraft entwickeln können:</p>
<ul>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Dinge </strong></span>möchten Sie 2010 bereitwillig <span style="color: #ff6600;"><strong>loslassen</strong></span>?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Menschen </strong></span>möchten Sie bereitwillig <strong><span style="color: #ff6600;">loslassen</span></strong>?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Einstellungen </strong></span>möchten Sie bereitwillig <strong><span style="color: #ff6600;">loslassen</span></strong>?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li> Welche <span style="color: #ff6600;"><strong>Verhaltensweisen </strong></span>möchten Sie bereitwillig <strong><span style="color: #ff6600;">loslassen</span></strong>?</li>
</ul>
<p>Sich dafür Zeit zu lassen und sich damit zu beschäftigen, kann Ihren Fokus für die nächste Zeit auf bestimmte Themen einstellen, die in Ihrem Leben gerade präsent sind. Die wichtige <strong>Formulierung &#8220;bereitwillig loslassen&#8221; zeigt auf, dass es dabei um ein gelöstes Loslassen geht</strong>. Eines, bei dem es nur wenig Bedauern gibt. Meist ist es weniger unsere Aufgabe Dinge oder Menschen loszulassen, sondern <strong>unseren Gedanken darüber eine neue Richtung zu geben</strong>.</p>
<p><strong>Sich zu lösen kann häufig bedeuten, sich von anderen wieder sich selbst zuzuwenden. </strong>Damit geht meist ein <strong>Nachlassen des Drucks</strong> einher, den Sie innerlich verspüren. Loslassen heißt damit auch Anspannung zu lösen, die sich im Körper regelrecht manifestiert hat. Denn ein <strong>seelisches Festhalten ist zugleich ein körperliches Festhalten im Sinne von unwillkürlicher Muskelanspannung</strong>. Und diese zu lösen, kann auch Tränen nach sich ziehen. Und das darf alles sein. Denn Loslassen kann auch zulassen bedeuten. Ein Annehmen dessen, was gerade ist.</p>
<p><strong>Gönnen Sie sich ein innerliches behutsames Lösen.</strong> Lassen Sie Ihre Anspannung mit jedem Moment ein wenig mehr los. Es war gut, dass sie da war und es ist gut, dass sie weniger werden darf. Ihre Kraft wird dadurch wachsen und Sie werden alles was es loszulassen gilt, immer besser bewältigen können.</p>
<p><strong>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gelöstes Jahr 2010!</strong></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/was-darfs-denn-sein-im-jahr-2010.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ja, ist denn schon wieder Weihnachten&#8230;.?</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/ja-ist-denn-schon-wieder-weihnachten.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/ja-ist-denn-schon-wieder-weihnachten.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=652</guid>
		<description><![CDATA[

&#8230;.so ging es mir die letzten Tage durch den Kopf. Schon wieder ein Weihnachtsfest. Schon wieder Geschenke. Schon wieder Glühwein. Schon wieder&#8230;.
Ja, was schon wieder&#8230;.?
Lassen wir uns nicht einfach viel zu oft, von dem ganzen Wahn um das Weihnachtsfest herum anstecken?
Bildquelle: ©moni.sertel/pixelio.de
Ist es denn nicht völlig egal, ob nun mit Weihnachtsbaum, Adventskalender, den richtigen Kerzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><img class="alignright size-medium wp-image-654" style="float: right; title=" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Weihnachten_R_by_Moni-Sertel_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="Weihnachten_R_by_Moni-Sertel_pixelio.de" width="204" height="153" />&#8230;.so ging es mir die letzten Tage durch den Kopf. Schon wieder ein Weihnachtsfest. Schon wieder Geschenke. Schon wieder Glühwein. Schon wieder&#8230;.</p>
<p>Ja, was schon wieder&#8230;.?</p>
<p>Lassen wir uns nicht einfach viel zu oft, von dem ganzen Wahn um das Weihnachtsfest herum anstecken?</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=432612&amp;mode=search" target="_blank"><em>Bildquelle: ©moni.sertel/pixelio.de</em></a></p>
<p>Ist es denn nicht völlig egal, ob nun mit Weihnachtsbaum, Adventskalender, den richtigen Kerzen, der perfekte Braten, die hübscheste Weihnachtskarte, die passendsten Geschenke, das schönste Papier, die ideenreichsten Dekorationen, die meisten Plätzchen, den besten Glühwein&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>Was könnte denn Weihnachten noch für uns sein? </strong>Wie wär&#8217;s denn mit:</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">F</span></strong> Fröhlichkeit, Freude, Frieden</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">R</span></strong> Ruhe, rasten</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">O</span></strong> Oh du Fröhliche</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">H</span></strong> Herzlichkeit, Heimat</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">E</span></strong> Entzücken, Engel</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">S</span></strong> Strahlen</p>
<p>.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">F</span></strong> Familie, Freunde, Ferien</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">E</span></strong> Ergriffenheit, Erlebnis, Erinnerungen</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">S</span></strong> Stille</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">T</span></strong> Träume</p>
<p>.</p>
<p>Oder wie wär&#8217;s mit:</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>W</strong></span> Wünsche</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>E </strong></span> Erfüllung</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>I</strong></span> Innigkeit</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>H </strong><span style="color: #000000;">&#8230;</span><strong><br />
</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>N </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>A </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>C </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>H </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>T </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>E </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>N </strong></span><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">&#8230;</span></span></p>
<p>Vielleicht haben Sie ja Lust, Ihr ganz persönliches <span style="color: #ff6600;"><strong>WEIHNACHTEN </strong></span>oder Ihr <span style="color: #ff6600;"><strong>FROHES FEST</strong></span> mal zu schreiben. Eine kleine Spielerei, die Ihnen ganz leicht wieder die guten Gedanken, die Sie zu diesem Anlass in sich tragen, wieder bewusst machen.</p>
<p>Und dann ist der Schritt nur mehr ein kleiner, zu überlegen, was davon Sie gern in Ihrem Weihnachtsfest haben möchten und wie Sie das bewerkstelligen können.</p>
<p>Von den <strong>Momenten</strong>, in denen Sie <strong>im Innersten satt und glücklich</strong> sind (und damit mein ich jetzt nicht die Leckereien <img src='http://www.wissensagentur.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <strong>wünsche ich Ihnen</strong> zu diesem Weihnachtsfest <strong>ganz, ganz viele!</strong></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/ja-ist-denn-schon-wieder-weihnachten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>(Los)lassen als Geschenk an sich selbst</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/loslassen-als-geschenk-an-sich-selbst.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/loslassen-als-geschenk-an-sich-selbst.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 06:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=647</guid>
		<description><![CDATA[

Heute habe ich fast eine halbe Papiertonne gefüllt. Faktisch mit Unterlagen aus der Zeit, als ich noch Vollzeitdozentin war. Vielen, vielen Papieren, die ich irgendwann einmal selbst erstellt hatte und bei denen doch die Aktualität schon lange abgelaufen war. Kann mich noch gut erinnern, wie es war diese Projekte zu entwickeln. Daher emotional gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><img class="alignright size-medium wp-image-648" style="float: right;  title=" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Ordner_by_Jochen-B_pixelio.de_-300x200.jpg" alt="Ordner_by_Jochen-B_pixelio.de" width="300" height="200" />Heute habe ich fast eine halbe Papiertonne gefüllt. Faktisch mit Unterlagen aus der Zeit, als ich noch Vollzeitdozentin war. Vielen, vielen Papieren, die ich irgendwann einmal selbst erstellt hatte und bei denen doch die Aktualität schon lange abgelaufen war. Kann mich noch gut erinnern, wie es war diese Projekte zu entwickeln. Daher emotional gar nicht so leicht loszulassen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=432729&amp;mode=lightbox" target="_blank">@Jochen B. / Pixelio</a></em></p>
<p>Die Sachen waren teilweise schon 14 Jahre alt. Sorgfältig in Klarsichthüllen eingetütet, mit Inhaltsverzeichnis vorne im Ordner, farbig sinnvoll gewählten Trennblättern und einigen kleinen Details mehr. Ich habe mich an viele meiner Klassen erinnert, die Räume, die wir damals zur Verfügung hatten, Gelächter, das durch das Klassenzimmer flutete.</p>
<p>Was für eine Fülle von Persönlichkeiten im Laufe der Zeit in den Schülerbänken vor mir saß. Oder auch beim Projektunterricht ich mitten unter ihnen saß und meine SchülerInnen ihre ideenreichen und kreativen Projekte vorgestellt haben. Jede Klasse hatte ihren einen Klang, ihre ganz eigene Art. Alt und jung waren zumeist gemischt, &#8220;Gstudierte&#8221; neben &#8220;ganz normalen&#8221;. Im Laufe der Zeit wuchs die Gemeinschaft zusammen, fand ihr eigenes Thema, ihre Schwingung und oszillierte mit Lachen, Ärgern, auch Tränen, Freude, Unterstützung um diesen gefundenen Mittelpunkt.</p>
<p>All dies brandete wie eine Bilderflut, angereichert mit einer Kaskade von Gefühlen, beim Aussortieren meiner Ordner wieder hoch. Die Frage war, behalten oder doch weggeben? Verwenden werde ich all dies gewiss nie wieder. Nicht nur weil ich seit vielen Jahren nicht mehr in dem Bereich tätig bin sondern auch, weil die Inhalte das Mindesthaltbarkeitsdatum längst überschritten hatten.</p>
<p>So habe ich mich entschieden das alles (los) zu lassen. Habe die Papiere ordentlich von den Klarsichthüllen getrennt und während des Tuns innerlich DANKE gesagt, für diese reiche Zeit. Mit jedem Ordner, der leer wurde, wurde mir leichter, da sich Platz gezeigt hat in diesem so überaus vollen Regal, in das nicht das kleinste Papierschnippselchen mehr hineingepasst hätte. Deckenhoch gefüllt mit Ordnern. Der Rest aus sechs Jahren Unterricht aus Leidenschaft.</p>
<p>Mir wurde immer mehr bewusst, wie befreit ich mich auf einmal fühlte. Nicht, dass ich vorher eingeengt war, nein, das freie Gefühl war einfach eine Folge der Leere, die sich zeigte. Sichtbar in den Leerräumen des Regals, die fast wie Zahnlücken wirkten. Ein Effekt, den ich oft auch bei Klienten und Kunden erlebe, wenn wir Büro-Situationen unter die Lupe nehmen und gemeinsam ausmisten. Der Raum, der dadurch entsteht ist das Geschenk des Loslassens.</p>
<p>Dieser Raum macht auf einmal Neues möglich. Er regt an, sich mit Energie zu füllen und Neues zu erschaffen. Vorher wäre das nicht möglich gewesen, denn alles was uns umgibt, bindet auch unsere Energie und Aufmerksamkeit. Wir sind ein Stück gefangen, durch all das was wir besitzen. Und allzu oft, kehrt sich die Reihenfolge um und es ist fast so, dass die Dinge uns besitzen. Spätestens dann ist es höchste Zeit sich selbst das Geschenk des Loslassens zu gewähren.</p>
<p>Wir befinden uns momentan in der Jahreszeit des Gebens. Freiwilliges Geben, pflichterfülltes Geben, widerwilliges Geben, freudiges Geben, überschüttendes Geben, zudeckendes Geben, freikaufendes Geben, unbedachtes Geben, liebevolles Geben, versöhnendes Geben&#8230;.</p>
<p>Wie wäre es, wenn Sie sich selbst als Geschenk das Loslassen überreichen? Trennen Sie sich von Dingen, die Sie schon ewig nicht mehr genutzt  haben, von Gegenständen die Ihnen ein ungutes Gefühl machen, sobald Sie sie ansehen, von veralteten Objekten, die Sie nie mehr verwenden werden, von Staubfängern, die Sie schon gar nicht mehr sehen, weil sie förmlich mit dem Hintergrund verschmolzen sind.</p>
<p>Betreten Sie den Raum, den Sie gern reinigen möchten von Veraltetem, mit fremden Augen. Sehen Sie bewusst alles an, so als ob Sie bei sich selbst zu Besuch wären. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, wenn Ihre Blicke schweifen, nehmen Sie tote Energieecken war, Stapel, um die die Luft schon fast zäh wird.</p>
<p>Welchen Gegenstand haben Sie seit Monaten nicht mehr in der Hand gehabt? Und dann fangen Sie einfach an, suchen Sie sich einen bestimmten Bereich heraus, nehmen Sie sich 30 Minuten, 1 Stunde oder auch nur 7 Minuten. Doch fangen Sie an.</p>
<p>Schenken Sie sich dieses Jahr das Loslassen. Sie werden reich belohnt werden.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/loslassen-als-geschenk-an-sich-selbst.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schon jetzt ans Schenken denken&#8230;? &#8211; Wie wär&#8217;s mit Zeit?</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/schon-jetzt-ans-schenken-denken-wie-wars-mit-zeit.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/schon-jetzt-ans-schenken-denken-wie-wars-mit-zeit.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=642</guid>
		<description><![CDATA[

Der Dezember und damit Weihnachten rücken unaufhaltsam näher. Fast ist schon das Herangaloppieren der Rentiere zu hören. Und wenn der Weihnachtsmann grad so eine Phase hätte wie wir, dann würde er möglicherweise mit einem hochroten Kopf stehend auf dem Schlitten stehen, seine Peitsche knallen lassen und einen vollkommen gehetzten und erschöpften Eindruck machen. Und wieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-643" style="float: right; title=" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Uhren_by_zenov_pixelio.de-224x300.jpg" alt="Uhren_by_zenov_pixelio.de" width="191" height="256" />Der Dezember und damit Weihnachten rücken unaufhaltsam näher. </strong>Fast ist schon das Herangaloppieren der Rentiere zu hören. Und wenn der Weihnachtsmann grad so eine Phase hätte wie wir, dann würde er möglicherweise mit einem hochroten Kopf stehend auf dem Schlitten stehen, seine Peitsche knallen lassen und einen vollkommen gehetzten und erschöpften Eindruck machen. Und wieso das alles&#8230;? Na, damit er die 100.000 Päckchen, die er da auf seinem Schlitten liegen hat, auch ja rechtzeitig unter die richtigen Bäumen, passenden Socken oder wahlweise Kamine stopfen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=429495&amp;mode=search" target="_blank">@zenov / pixelio.de</a></em></p>
<p>Die ganze Arbeit hat er sowieso nur wegen uns, weil die meisten unserer Spezies im Dezember zu Geschenkmonstern werden. Je weiter der 24.12. heranrückt um so verrückter wird der Drang und die gefühlte Verpflichtung all unseren Lieben (und vielleicht auch nicht so Lieben, doch das liebe Pflichtgefühl&#8230;.) ein Päckchen unter den Baum legen zu können. Und wieviele von uns schwören sich regelmäßig am 25. Dezember, &#8216;nächstes Jahr mach ich den Zirkus nicht mehr mit&#8217; um dann mit täglich-grüßt-das-Murmeltier-Gefühl im nächsten Jahr das gleiche wieder zu erleben.</p>
<p><em>Was ließe sich denn da anders machen?</em></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Was wäre denn, wenn Sie kein Geld für Weihnachtsgeschenke aufwenden dürften?</strong></span> Und die Geschenke auf jeden Fall mit Ihnen zu tun haben sollten? Was ist das kostbarste, was wir Menschen anderen Menschen, die uns am Herzen liegen, schenken können?</p>
<p>Vielleicht wissen Sie schon, worauf ich hinaus will. <strong>Wie wäre es mit der Kostbarkeit Zeit?</strong></p>
<p>Wie&#8230;Zeit&#8230;.? werden vielleicht manche innerlich denken. Ich komm ja so schon kaum rundum, und dann soll ich noch Zeit schenken&#8230;?!? Ja, genau. Das sollten wir. Vor allem dann, wenn wir viel zu oft keine Zeit haben.</p>
<p>Wie im letzten Artikel schon angeklungen ist, sind wir in unserer eigenen Zeit oft gar nicht daheim. Wir sind <strong>zuwenig wirklich anwesend in unserem Leben</strong> und damit in unserer Zeit. Noch weniger sind wir meist in den Leben unserer Lieben anwesend. Und damit meine ich wirklich anwesend, präsent, wirklich da. Doch das, <strong>was das Leben wirklich ausmacht, sind die Momente, die wir wahrhaft spüren</strong>. In denen wir uns in uns zu Hause fühlen, die Menschen um uns wahrhaft spüren und damit auch wieder die <strong>Nähe erlebbar wird, die für uns so wichtig ist</strong>.</p>
<p>Um jetzt den Bogen zu den Geschenken zu spannen: <strong>Wem könnten Sie in welcher Form Zeit schenken?</strong> Wenn Ihre Eltern noch leben, wann haben Sie das letzte Mal wirklich mit Ihren Eltern Zeit verbracht? Was würden Sie gern mal wieder mit Ihnen machen? Halten Sie Ihre Gedanken dazu fest.</p>
<p>Vor allem, wenn Ihre Eltern nicht mehr die Jüngsten sind, wird die Zeit mit Ihnen umso kostbarer. Meine Mama wird dieses Jahr an Sylvester 75. Das ist ein Dreivierteljahrhundert. Ein bereits langes gelebtes Leben.<strong> Wissen Sie denn, was Ihre Eltern für Träume hatten, als sie jung waren?</strong> Was hat sich davon verwirklicht und was nicht? <strong>Was sind die wichtigsten Dinge die sie in ihrem bisherigen Dasein gelernt haben? </strong>Welche Lektionen waren ihnen wertvoll?</p>
<p>Nehmen Sie sich Zeit und fragen Sie danach. Diese Antworten werden Ihnen mit Sicherheit neue Facetten zeigen und Ihnen persönlich wertvolle Anregungen für Ihr inneres Gedeihen geben können. Schenken Sie Zeit für solche Gespräche.</p>
<p>Oder mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner. Klar ist, dass zwischen tausend Verpflichtungen, Kindern, und anderen Obliegenheiten die Zeit für die Zweisamkeit oft zu kurz kommt. Doch lassen Sie mal das Jahr Revue passieren. <strong>Für was sind Sie Ihrer Liebsten/Ihrem Liebsten von Herzen dankbar?</strong> Was würde ohne sie/ihn nicht funktionieren, überhaupt nicht rund laufen, komplett schief gehen? Was sind die kleinen großen Dinge die Sie immer wieder, wie fast selbstverständlich, geschenkt bekommen? <strong>Wissen Sie wirklich, was in Ihren Liebsten gerade vorgeht?</strong> Welche Träume vielleicht grad begraben worden sind oder neu aufblühen? Was für Ängste und welche Freuden es gerade gibt?</p>
<p>Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wir unsere technischen Spielereien wie Handys, Palms usw. täglich synchronisieren um wieder einen einheitlichen Stand zu haben? <strong>Und was ist mit der Synchronisation in unseren Partnerschaften?</strong> Wie oft nehmen wir uns die Zeit dafür, wahrhaft nachzufragen und zuzuhören? <strong>Wie oft synchronisieren wir uns hier miteinander?</strong> Wie wäre es mit einem geschenkten Ritual dazu? Eine Zeittorte, die zu Weihnachten begonnen und dann in vielen kleinen Stücken während des ganzen nächsten Jahres genüsslich verspeist wird?</p>
<p>Diese Liste lässt sich natürlich noch fortsetzen. Denken Sie an <strong>Ihren engsten Freundeskreis</strong>. <strong>Wie wäre es mit einem kleinen gemeinsamen Fest?</strong> In meinem Freundeskreis gibt es die schöne Tradition sich am 26.12. bei einem Paar aus unserer Runde abends daheim zu treffen und gemeinsam zu essen. Und mit meiner ältesten Freundin treffe ich mich am 24.12. bevor wir beide zu unseren Familien gehen. Das ist eine uns lieb gewordene Tradition. Es ist meist nur ein Stündchen, doch für uns ein Moment des Innehaltens, der Freude über eine Kleinigkeit und vertrautes Zusammensein.</p>
<p>Und wie steht es mit Ihnen selbst? <strong>Wann haben Sie sich selbst das letzte Mal Zeit geschenkt?</strong> Vielleicht für eine entspannende Massage, ein gutes Buch, ein Saunabesuch, ein Bummel durch die Stadt, ein Stündchen im Cafe um in aller Ruhe Zeitung zu lesen und und und&#8230;. Auch das sind Geschenke, die eher mit Zeit als mit Geld zu begleichen sind.</p>
<p>Doch <strong>der Lohn ist eine Verlangsamung unseres Lebens</strong>, eine <strong>wahrhaft sinnliche Erfahrung</strong>, wenn wir uns wieder <strong>im Hier und Jetzt verorten</strong> und ein ruhiger werdendes Inneres. <strong>Sie brauchen die Kraft die Sie aus Ihrer Zeit schöpfen.</strong> Und Sie werden aus der Zeit Kraft schöpfen, die Sie sich selbst zugestehen und schenken. Niemand sonst kann das für Sie tun.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Wie wäre es also, wenn Sie dieses Jahr zumindest einen Teil der Geschenke, in Zeit ummünzen?</strong> </span>Machen Sie sich doch mal Gedanken über eine solche Liste. Wem würden Sie denn gern Zeit schenken? Und was würden Sie in dieser Zeit gern machen?</p>
<p>Wie sehr wünsche ich Ihnen <strong>die Freude, die aus diesen Geschenken erwachsen wird</strong>. Sie wird länger anhalten als jede mit Geld zu bezahlende Kostbarkeit.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/schon-jetzt-ans-schenken-denken-wie-wars-mit-zeit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wunderliches Wort&#8230;.die Zeit vertreiben&#8230;</title>
		<link>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/wunderliches-wort-die-zeit-vertreiben.html</link>
		<comments>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/wunderliches-wort-die-zeit-vertreiben.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissensagentur.net/?p=639</guid>
		<description><![CDATA[

Wunderliches Wort, die Zeit vertreiben,
sie zu halten wäre das Problem&#8230;
(Rilke)
Bildquelle: @Kurt F. Domnik / pixelio.de

Heute möchte ich gern ein paar Gedanken mit Ihnen teilen, die nicht unbedingt eine praktische Umsetzung beinhalten. Doch das Thema begleitet mich seit den letzten Wochen und Monaten fast jeden Tag. Vielleicht kommt Ihnen daraus manches bekannt vor, vielleicht erleben Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p><img class="alignright size-medium wp-image-640" style="float: right; title=" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Uhr-by_Kurt-F-Domnik_pixelio-300x199.jpg" alt="Uhr by_Kurt-F-Domnik_pixelio" width="236" height="157" />Wunderliches Wort, die Zeit vertreiben,<br />
sie zu halten wäre das Problem&#8230;<br />
<em><a href="http://www.rilke.de/gedichte/wunderliches_wort.htm" target="_blank">(Rilke)</a></em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=412574&amp;mode=search" target="_blank">@Kurt F. Domnik / pixelio.de</a><br />
</em></p>
<p>Heute möchte ich gern ein paar Gedanken mit Ihnen teilen, die nicht unbedingt eine praktische Umsetzung beinhalten. Doch das Thema begleitet mich seit den letzten Wochen und Monaten fast jeden Tag. Vielleicht kommt Ihnen daraus manches bekannt vor, vielleicht erleben Sie manches davon selbst in Ihren Tagen, vielleicht können Sie mit manchem daraus etwas anfangen, vielleicht hilft es Ihnen aus ähnlichen Dilemmata neue Gedanken zu fassen.</p>
<h2><span style="color: #008080;">Unsere Zeit&#8230;</span></h2>
<p>Von unserem Kuchen der Zeit beanspruchen viele Menschen ein Stück. Sie wird genommen, gefordert, erfleht, erbettelt. Was bleibt sind oft nur Krümel. Kein Stück mehr im Ganzen. Fragmente zurückgelassen nach dem Sturm auf&#8217;s Buffet. Und da sitzen wir nun, kratzen die Reste zusammen und versuchen davon satt zu werden.</p>
<p>Unsere innere Uhr tickt viel langsamer als der unerbittliche Zeiger im außen. Die Zeit beherrschen bedeutet auch, diese beiden Welten in Einklang zu bringen. Was es erfordert, Wege zu finden, um den Tag zu verlangsamen. Jede Minute die verstreicht, ist unwiederbringlich vorbei. Jeder Herzschlag bringt uns dem Ende ein Stück näher.</p>
<p>Diese Gedanken machen die Zeit zu einem Ungeheuer, das sich durch unser Leben frisst. Als Stellvertreterin schickt sie Termine, Besprechungen, Telefonate, zu erledigende Projekte. Sie ist gut im Delegieren, da könnten wir noch viel lernen.</p>
<p>Doch gibt es nicht auch Momente, in denen die Zeit still zu stehen scheint? Oft nur kurze Augenblicke, die uns den Reichtum der Ruhe schenken. Inseln im Alltag.</p>
<p>Das Paradox der Zeit ist in der Distanz begründet. Je weiter wir uns von ihr entfernen, umso schneller fließt sie durch uns hindurch. Je näher wir  ihr sind, umso langsamer und gemächlicher lässt sie unser Erleben erscheinen.</p>
<p>Wo passiert Zeit dann genau? Spürbar wird sie in flirrenden Gedanken, die sich wie wilde Affen von Baum zu Baum schwingen, wenn der äußere und innere Druck zunimmt.</p>
<p>Eine geschenkte Stunde hingegen manifestiert sich in einem Lächeln, einem tiefen Atemzug, einer wohligen Entspannung im gesamten Körper. Die Zeit festzuhalten gelingt oft in schreibenden Bildern. Erinnerungen, die durch wenige Worte wieder auferstehen. Ein Regen aus Momentaufnahmen, die uns hineinfallen lassen in ein früheres Ich.</p>
<p>Und die Zeit die noch kommt? Wie können wir ihr schon heute ein gutes Zuhause schaffen? In dem wir unser Erleben wieder auf den Moment ausrichten. Das Jetzt in uns orten und immer wieder zu diesen Koordinaten zurückkehren, wenn wir vom Kurs abgewichen sind und uns im Strudel der Zeiten anderer verheddert haben.</p>
<p>Denn nicht die Zeit verbraucht uns, sondern wir verbrauchen die Zeit. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Stopfen wir sie wie Junkfood in uns hinein ohne wahrzunehmen, was sie da in uns macht oder zelebrieren wir ein Mahl mit Kerzen und Wein?</p>
<p>Wahres Genießen lässt einen Moment zu einer kostbaren Ewigkeit werden. Das Leben bis zur Neige kosten und die Zeit ist unser, wenn wir wahrlich anwesend sind in unserem Sein.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/wunderliches-wort-die-zeit-vertreiben.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
