Archive for Dezember, 2008

Weihnachten 2008 ist schon wieder vorbei. Die ganze Hektik und Vorbereitung liegen hinter uns. Komprimiertes Feiern, Essen, Besuche machen lässt manch einen mit einem eher unzufriedenen Gefühl zurück. Wie wär’s denn jetzt mit einem kleinen Gedankenspiel? Sie müssen nichts machen, sich nicht bewegen, keine großartigen Aufgaben lösen, keine Bange :-)

Alles was Sie brauchen ist ein wenig Muße und Ihr Erinnerungsvermögen. Lassen Sie uns einfach mal auf die Reise gehen.

Wenn Sie so auf das Jahr zurücksehen und es ein wenig Revue passieren lassen…

Bildquelle: Microsoft online

  • …an welchem Ort waren Sie dieses Jahr, an dem es Ihnen besonders gut gefallen hat? (das mag ein Urlaubsort sein oder vielleicht auch eine Parkbank in einem wunderschönen Garten) …..und was hat Ihnen daran so gut gefallen? ….was könnten Sie tun, um dieses Erleben im nächsten Jahr wieder zu haben?
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  • …über welchen Gegenstand den Sie geschenkt bekommen haben oder sich selbst gekauft haben, konnten Sie sich dieses Jahr am allermeisten freuen? ….was genau ist es, was Ihnen daran Freude macht? ….wie könnten Sie das auf andere Gegenstände in Ihrem Haus übertragen? ….welche machen Ihnen überhaupt keine Freude und Sie sollten sie daher austauschen oder weggeben?
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  • welcher Mensch war in diesem Jahr Ihr größtes Geschenk? ….auf welchem Weg könnten Sie ihm/ihr das mitteilen? …
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  • was konnten Sie in diesem Jahr loslassen und hat Sie damit ein gutes Stück freier und leichter werden lassen? ….wie haben Sie das geschafft? ….was davon können Sie auf Ihr Leben übertragen?
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  • …was von dem was Sie in diesem Jahr gelernt haben, macht Ihnen die meiste Freude? …welches Wissen? …welche Fähigkeit? …was können Sie gutes damit für sich (und andere) bewirken?
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  • …für was sind Sie in diesem Jahr am meisten dankbar? …mit welchem kleinen Ritual könnten Sie diese Dankbarkeit für sich ausdrücken?
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  • über was konnten Sie dieses Jahr aus vollem Herzen lachen? …was genau hat Sie daran so amüsiert? …wie könnten Sie von diesen Momenten mehr in Ihr Leben bringen?
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  • welches Erlebnis hat Sie in diesem Jahr am meisten fasziniert? …
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  • …an welche Glücksmomente erinnern Sie sich? …was hat Sie in diesen Augenblicken so glücklich gemacht? …was können Sie tun, um diese Momente zu vermehren?
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  • durch wen/was haben Sie sich dieses Jahr geliebt gefühlt? …wie können Sie dieses Gefühl zurückgeben und damit aussäen, damit es wieder zu Ihnen zurückkehrt?

Das war nun der Anfang einer kleinen Erinnerungsreise. Welche Fragen fallen Ihnen noch ein? Vielleicht haben Sie ja jetzt auch Lust bekommen, eine kleine Jahresinventur zu machen. Alles was Sie dazu brauchen, finden Sie hier.

Lassen Sie es sich gutgehen, zwischen den Jahren. Und vielen lieben Dank für Ihre Treue. Wir lesen uns spätestens wieder 2009. Alles Gute für Sie!

Dieses Jahr ist Weihnachten irgendwie besonders bald, findet ihr nicht auch….? Mir kommt es zumindest so vor. Und wenn Ihnen das bekannt vorkommt und Sie langsam auch feststellen, dass Ihnen noch dieses oder jene Präsent fehlt, finden Sie vielleicht hier Anregungen für die noch ausstehenden Geschenke:

Zum Hören

Diese CD ist mein steter Begleiter geworden. In 15 Minuten durch eine leichte Trance belastende Gedanken und Ärger loszuwerden und stattdessen Ruhe und Gelassenheit in sich einziehen zu spüren. Morena Hanisch von power-coaching hat die CD selbst eingesprochen und wer reinhören möchte, für den gibt es auch eine Hörprobe dazu. Die Möglichkeit zum Bestellen finden Sie hier.

Zum Lesen

Natürlich gibt es auch wieder Anregungen für Lesefutter, ist ja nun nix neues bei mir :-)

Last Lectur – Randy Pausch

Ein Buch das mich in den letzten Tagen sehr berührt hat, ist Last Lecture von Randy Pausch. Es ist das Buch zu seiner Last Lecture die er 2007 gehalten hat, in dem Wissen, dass es durch seine Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs wirklich seine letzte sein würde. Wer das Video nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen.

Randy Pausch war ein großartiger Lehrer und seine last lecture ist eine Hymne an das Leben. Im Buch finden sich noch darüberhinausgehende Texte. Und der letzte Teil ist ein schriftliches Vermächtnis an seine Kinder. Es sind sehr berührende Wahrheiten, in denen man sich selbst wiederfindet. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Morgen komm ich später rein – Markus Albers

Wer wissen möchte, wie wir in Zukunft arbeiten werden, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Markus Albers beschreibt in vielen Szenarien wie unser Büro-Alltag sich bereits verändert hat und welche Möglichkeiten sich für jeden einzelnen dadurch bieten.

Ein neues Denken macht neue Arbeitsweisen und vorallem -zeiten möglich. Die stete Möglichkeit der Erreichbarkeit ist nicht nur ein Fluch. Denn wenn sie klug eingesetzt wird, durch Nutzung bereits vorhandener Technik, kann sie zum Segen werden und uns erlauben, ein um ein vielfältiges mehr selbstbestimmteres Leben zu führen.

Viel mehr Jobs können zu einem großen Teil von überall her erledigt werden. Die Anwesenheitspflicht verkommt immer mehr zu einem Überbleibsel aus alter Zeit und dem Festhalten notorisch ängstlicher Vorgesetzter, der Mitarbeiter könnte seinen Job nicht korrekt machen, wenn er nicht unter “Überwachung” steht. Das ist sehr plakativ ausgedrückt und entbehrt doch nicht dem berühmten Wahrheitskern.

Wenn Sie gern mehr darüber wissen möchten, wie es mit einfachsten Mitteln möglich ist, den Arbeitsplatz an jeden Ort zu verlagern, dann sollten Sie dieses Buch lesen. Es wird Ihnen jede Menge Ideen dazu mitgeben.

Frauenkörper – Frauenweisheit – Christiane Northrup

Wie der Titel bereits impliziert ist dies ein Buch für Frauen, von Frauen und über Frauen. Selten habe ich ein so kluges Gesundheitsbuch über unsere Frauenkörper gelesen. Dieses umfangreiche Werk sollte jede Frau lesen. Wirklich jede.

Alles was in unserem Körper vorgeht, hängt viel öfter als man glauben mag, mit der persönlichen Situation zusammen. Und wer von uns kann schon wirklich sagen, ob die Behandlung die wir bei unseren FrauenärztInnen erhalten auch tatsächlich die beste Empfehlung für uns selbst ist.

Sie werden in diesem Buch umfassend informiert über alle Vorgänge, die es nur in Frauenkörpern gibt. Welche Möglichkeiten bestehen zu heilen ohne gleich mit der großen chemischen Keule oder Hormonpräparaten anzurücken.

Die einzelnen Kapitel werden immer wieder angereichert durch Patientinnen die ihre Geschichte erzählen. Es ist fast unmöglich, sich nicht dort wiederzufinden. Und ich fand das Buch äußerst tröstlich, denn es hat mir in vielem die Augen geöffnet. Man spürt in jedem Wort das tiefe Engagement der Autorin und mit welcher Nachhaltigkeit sie Heilung für möglich hält.

Nachtzug nach Lissabon – Pascal Mercier

Raimund Gregorius, seines Zeichens Lateinlehrer an einem Gymnasium, bricht von heute auf morgen mit seinem Leben. Eine nächtliche Begegnung mit einer Portugiesin lässt ihn sein bisheriges Dasein vollkommen in Frage stellen und er macht sich auf den Weg im Nachtzug nach Lissabon.

Über die klugen Texte des portugiesischen Arztes und Poeten Amadeu de Prado gerät er in einen Sog des Nachdenkens über sein Leben, das ihn alles in Frage stellen lässt.

Als LeserIn kann man sich diesen Gedanken nur schwer entziehen. Könnte es sein, dass man Zeit seines Lebens durch eine falsche Brille gesehen hat? Müsste man die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das eigene Denken einem einen riesigen Streich spielt und es uns davon abhält, das Leben so wie es wirklich ist, oder sein könnte, wahrzunehmen?

Es ist ein leises Buch, das sich nicht so einfach weglesen lässt. Wer sich auf die Gedanken, Ideen und Möglichkeitskonstrukte einlässt, wird sich die gleichen Fragen für sein persönliches Leben stellen. Wer das Buch auf diese Art liest, wird sich in jedem Fall verändert finden. Auf eine ganz leise Art.

Karrierefalle Internet – Klaus Eck

Das Buch von Klaus Eck beleuchtet eine der wichtigsten Themen unserer “neuen” Welt. Welche Reputation habe ich bzw. mein Unternehmen im Internet? Vielen ist überhaupt nicht klar, dass das Internet keine Vergesslichkeit eingebaut hat. Dass auch vermeintliche gelöschte Inhalte noch Jahre später im Netz verfügbar sind.

Und das gilt für Photos, ebenso wie für Forumseinträge, private Homepages, Kommentare in Blogs und vieles mehr. Wussten Sie, dass immer mehr Personalabteilungen erstmal im Internet nach Informationen zu Bewerbern suchen? Und dass das, was sie finden entscheidend sein kann, ob man die Stelle bekommt oder nicht? Ebenso das Finden von keinen Informationen sagt etwas über sie aus. Dass sie anscheinend die Möglichkeiten des World-Wide-Web noch nicht für sich entdeckt haben und damit quasi schon fast hinter dem Mond wohnen, überspitzt ausgedrückt.

Viele Jobs werden inzwischen auch über Online-Netzwerke ausgegeben. Diese Netzwerk haben eine globale Reichweite und bieten Optionen, die auf herkömmlichen Weg überhaupt nicht nutzbar wären.

Ein weiteres interessantes Kapitel widmet Klaus Eck der Frage, was sich nun tun lässt, wenn der Ruf im Internet schon angeschlagen ist. Viele praktische Tipps und Links machen den Ratgeber sehr wertvoll und rund.

Zum Schmecken

Als ich diese Idee gesehen habe, war ich nur noch begeistert! Die perfekte Umsetzung des Spruchs “na dir müssen sie erst noch einen Mann backen…” Kein Problem mehr mit den echten Männern!

Ein Auszug aus der Webseite:

Ein Traumkörper, aber eine geistige Talkshow. Intelligent, aber so temperamentvoll wie eine Schlaftablette. Humorvoll, aber ein Witz von einem Mann.

Nie, nie, nie ist einer vollkommen. Gibt es ihn also, den perfekten Mann?
Richtig. Er muss erst noch gebacken werden!

Und es gibt nur einen Ort, der sich zum Anzetteln dieser schöpferischen Revolution als geeignet erwies: der Backofen.

Backen Sie sich Ihren Mann jetzt einfach selbst.

Na das ist doch mal ein Angebot liebe Damen :-) Es gibt fünf leckere Typen ähm ich meine Backmischungen zur Auswahl. Hier geht’s lang.

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Weitere Literatur-, CD und DVD-Tipps finden Sie im Lesefutter. Dort gibt es inzwischen folgende Kategorien:

Damit wünsche ich Ihnen viel Freude beim Aussuchen und Stöbern nach möglichen Geschenk-Ideen und ein entspanntes Adventswochenende für Sie.

Es freut mich sehr, dass ich um ein Interview zum Thema Wikis in Unternehmen angefragt worden bin. Das webselling Magazin hat sich in der aktuellen Ausgabe u. a. diesem Thema gewidmet:

Ein Unternehmens-Wiki sammelt und speichert nicht nur das Wissen
der Mitarbeiter. Es hilft ebenso beim Projektmanagement, beschleunigt
Arbeitsabläufe und verstärkt die Orientierung am Kunden. Was Wikis im
Firmenumfeld leisten und was Sie bei der Einführung beachten sollten,
lesen Sie in diesem Beitrag.

Der Autor Achim Beiermann hat auf drei Seiten fundierte Informationen zusammengetragen, die das Thema Einführung und Nutzen von Wikis im Unternehmen beleuchten.

Den Abschluss des Artikels bildet das Interview mit mir, in dem ich auf folgende Fragen eingegangen bin:

  • Welche konkreten Einsatzfelder können Sie sich für den Wiki-Einsatz in Unternehmen vorstellen?
  • Was ist aus Ihrer Sicht Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz?
  • Welche Anforderungen sollte das Wiki-System erfüllen?
  • Was muss man bei der Einführung eines Wikis beachten?

Mit freundlicher Genehmigung des webselling Magazins können Sie hier den gesamten Artikel nachlesen.

Mit der Schreibwerkstatt erfülle ich mir selbst einen langgehegten Traum. Sozusagen ein Schläfer meiner Vielleicht-Irgendwann-Liste :-)

Hier die Kurzbeschreibung des Schnuppertages – biographische Schreibwerkstatt für Frauen:

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Schreiben war von je her ein Mittel des Selbstausdrucks. Im Schreiben fließen die Gedanken und ermöglichen uns so den Zugang zu unserer inneren Welt.

Wir können beim Schreiben Erlebnisse verarbeiten, neues kreieren, spannende Welten schaffen und uns selbst auf eine Art näher kommen, wie es sonst kaum möglich ist.

Vor allem biographisches Schreiben kann uns einen neuen Zugang zu unserem Leben ermöglichen.

Dieser Schnuppertag ist für Frauen gedacht, die sich gern auf diesem Weg mit Ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Alle näheren Detail-Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

Wann:
Samstag 13. Dezember 2008 von 10:00 – 18:00 Uhr

Wo:
Seminarhaus an der Lichtung von Andreas und Andrea Himmelstoß in Fürstenstein – Anfahrtsbeschreibung

Anmeldung:
Information und Anmeldeformular

Investition:
Sie können bei freier Selbsteinstufung einen Preis wählen im Bereich von 70 – 100 €.

Es sind nur noch wenige Plätze frei. Nutzen Sie diese Möglichkeit und machen den diesjährigen Advent zu einer kleinen Reise in Ihr Leben. Ich freue mich auf Sie!

Die Inspiration zum heutigen Text habe ich in einem Büchlein von Anselm Grün gefunden:

Wenn Sorgen über die Zukunft deinen Tag beschweren, wende dich bewusst dem Heute zu. Heute entscheidet es sich, ob du lebst oder nicht, ob du da bist oder nicht, ob du dich auf den Menschen vor dir einlässt oder nicht, ob du etwas anpackst oder nicht.

Das Heute gut zu bewältigen – das ist die eigentliche Herausforderung für das Leben.

Fundstelle: Jeder Tag ein Weg zum Glück – Anselm Grün

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In Zeiten wie diesen, in denen die Medien von Katastrophenszenarien nur so überquellen, ist es gar nicht so einfach, sich davon nicht anstecken zu lassen. Und da der Mensch (leider) evolutionär eher auf die Vermeidung von Negativszenarien geeicht ist, als auf das Erreichen von positiven Ergebnissen, kann es durchaus sein, dass sich die Sorgen mehr ausbreiten, als man sich das wünschen würde.

Und sobald negative Gedankenschleifen die Oberhand gewinnen, wird der Aktionsradius oft gleichermaßen weniger. Je mehr Befürchtungen, je mehr Ängste, umso größer wird die Erstarrung. Es scheint manchesmal fast so zu sein, als ob die Gedanken uns denken und nicht wir unsere Gedanken. Verrückte Welt, möchte man meinen.

Was mir in dem obigen Zitat so gut gefallen hat, ist der Hinweis auf die mögliche Lösung: Sich auf das Heute zu konzentrieren. Der heutige Tag ist eine Einheit die ich bewältigen kann. Meine nächsten 8 Stunden kann ich füllen mit anstehenden Aktivitäten, mit sinnhaftem Tun. In dem Wissen, dass ich heute etwas tun kann. Denn zwischen alles und nichts gibt es ETWAS. Etwas, das ich tun kann. Heute. Und für die nächsten Stunden zählt nur das Heute. Das Heute kann ich gestalten, in die Hand nehmen, wahrnehmen. Leben.

Wer es immer wieder schafft, mit seinen Gedanken ins Heute zurückzukehren, wird auch die Kraft spüren, die damit verbunden ist. Denn die gefühlte Hilflosigkeit, die sich in uns bei sorgenvollen Gedanken breit macht, lässt uns kraftlos werden. Oft im wahrsten Sinne auch körperlich.

Die Kraft des Heute dagegen ermöglicht uns einen nächsten Schritt zu gehen. Einen Schritt nach vorne. Aus unserer Kraft heraus. Und in unsere Kraft hinein. Das Erfahren, diesen Schritt zu gehen, zieht auch die Möglichkeit eines weiteren nach sich. Erfolg gebiert Erfolg. Das gilt auch in diesem Fall.

Und egal wie oft wir in unser angstgetriebenes Denken zurückfallen, wir können uns jederzeit wieder dem Heute zuwenden. In jeder Sekunde. Immer wieder. Es genügt, das Heute zu überschauen. Wenn Sorgen kommen, nehmen wir sie wahr und lassen sie in dem Wissen ziehen, dass wir sie am besten bewältigen, wenn wir uns wieder dem Heute widmen. Sorgen sind nun mal der Natur nach Gedankenkonstrukte von möglichen Ereignissen. Die nur in unserem Kopf bereits geschehen sind. Jedoch nicht in der Wirklichkeit.

Sorgen wegzuschieben, ist oft viel schwerer, als sie quasi einfach dasein zu lassen und sich weiter dem Heute zu widmen. Denn wie schon die einfachste Psychologie lehrt: das gegen das ich mich wehre, wird sich vervielfachen. Es geht auch nicht darum Sorgen zu verniedlichen, unter dem Motto ach so schlimm wird es schon nicht werden. Auch das verstärkt die Schleife häufig.

Eine Möglichkeit ist eher der Gedanke: ‘Ja ich fühle im Moment diese Sorge und jetzt konzentriere ich mich wieder auf mein Heute.’

Dazu passen die 10 Gebote der Gelassenheit von Papst Johannes XXIII – Seine Lebensregeln.

Und mit diesen tröstlichen Gedanken möchte ich Ihnen alle Kraft für Ihr Heute wünschen.

  1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
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  2. Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.
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  3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.
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  4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.
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  5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.
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  6. Nur für heute werde ich eine gute Tat verbringen, und ich werde es niemandem erzählen.
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  7. Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.
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  8. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
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  9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist - und ich werde an die Güte glauben.
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  10. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Wenn Sie gern noch mehr inspirierende Gedankenanstöße lesen möchten, dann finden Sie in dem Buch von Anselm Grün – Jeder Tag ein Weg zum Glück – viele Anregungen. Ein kleines Büchlein, das sich auch wunderbar als Geschenk eignet. So hat es z. B. seinen Weg zu mir gefunden und ich habe mich sehr darüber gefreut.