Testartikel

Diesen Artikel bitte ignorieren, da er rein zu technischen Test-Zwecken dient :-)

 

 

EILMELDUNG: Frauen bevorzugt! (in diesem Fall zumindest :-)

Durch Anstoß der Unternehmerfrauen hat die VHS Landshut einen völlig neuen Social Media Marketing Lehrgang konzipiert.

Das besondere daran ist die hohe EU-Förderung die mit dem Kurs verbunden ist. Im kleinen Preis von nur 330 € sind geballtes Praxiswissen mit individueller Begleitung für Ihr Unternehmen enthalten.

Außerdem ist Bestandteil das Ergänzen Ihrer Webseite um einen Weblog bzw. wenn Sie noch keine Webseite Ihr eigen nennen, haben Sie danach eine!

Inhaltlich beschäftigt sich der Lehrgang mit allen Modulen und Tools die es rund um Social Media Marketing und Marketinggrundlagen gibt.

Ich freu mich sehr, einen großen Teil des Kurses als Referentin abdecken zu dürfen. Auch endlich mal wieder in Zusammenarbeit mit Martin Unverdorben.

Um auf den Titel zurückzukommen: Dieser spezielle EU-Topf fördert besonders Unternehmerinnen, so dass in diesem Fall Frauen bevorzugt werden bei der Platzvergabe.

Informationen und Ansprechpartnerinnen finden Sie hier:

Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2012. Es gibt nur noch wenige freie Plätze!

Krümel im Bett Folge 9: Nichts ist gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert im Leben zu machen

Wiedermal ein Krümel im Bett, der mich nicht loslässt:

Nichts ist gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert im Leben zu machen.
(Uwe Böschenmeyer)

Wieso ist das so gefährlich? Wie wirkt sich das in unserem Leben aus?

Wenn ich auf Sicherheit bedacht bin, werde ich wenig Risiken eingehen. Und damit alles Neue durch einen Scanner schicken, der überprüft, was für Gefährdungen darin für uns liegen.

Das allein mag nochmal nicht schlimm sein, denn auf negative Konsequenzen nicht zu achten, ist sehr naiv und blauäugig. Interessant ist, auf was wir unseren Fokus als erstes richten.

Sehen wir erst die Chancen oder erst die Gefahren?

Bildquelle: pixelio / Peter Hebgen

Zumeist tragen alle Situationen beides in sich. Jeweils in unterschiedlichen Ausprägungen. Und das wiederum weicht je nach Mensch in seinen Verhältnissen voneinander ab. Was für den einen ein Spaziergang sein mag, ist für den anderen ein undenkbares Unterfangen.

Welche Ängstlichkeit tragen wir in uns herum?

Was hat uns am meisten geprägt? Welchen Blick auf die Welt haben wir in unserer Familie gelernt? Und was machen wir daraus in unserem ureigensten Leben?

Die Hauptwerte die wir leben, sind uns häufig noch nicht mal bewusst. Doch Ängstlichkeit und eigenes Beschränken ist ein großer Hinweis darauf, dass wir sehr sicherheitsorientiert leben.

Wieso ist also nichts gefährlicher als die Sicherheit zum Hauptwert zu machen? Wenn wir keine Risiken mehr eingehe, beschränken wir das Leben in uns. Wir werden nur noch wenig Neues erleben und uns immer weniger zutrauen mit unvorhergesehen Situationen klarzukommen.

Doch das ist ein Aspekt, der trainiert wird, wenn ich mich traue, vom Sicherheitsgedanken abzuweichen. Unser Leben besteht zu einem großen Bestandteil an nicht vorhersehbaren Erlebnissen. Positiver wie auch negativer Art. Und wie wir damit umgehen, bestimmt zu einem großen Teil unser Gefühlsleben und damit wir unser Leben als ganzes empfinden.

Je schwerer es uns fällt, von gewohnten Wegen abzuweichen um so mehr werden uns ungewöhnliche Situationen aus dem Gleis bringen. Und um so länger werden wir brauchen, bis wir uns wieder wohlfühlen.

Also haben wir es in diesem Fall mit einem Paradox zu tun. Die Fähigkeit mich von Sicherheit zu verabschieden, macht mein Leben ruhiger. Denn in gleichem Maß kann in mir die Fähigkeit reifen, mir selbst zuzutrauen, mit dem Fremden fertig zu werden.

Vielleicht mir sogar die Neugierde und Entdeckerfreude zu bewahren und das Schöne am Neuen zu erkennen. Bis sich möglicherweise sogar Dankbarkeit einstellt, ein Leben zu führen, in dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt.

Ein reiches Leben, das Ungewöhnliches begrüßt und einlädt sich auszuwirken. Auf mich einzuwirken, mich zu erweitern, zu reifen, mich zu weiten und meinen innere Welt um Dimensionen zu ergänzen.

Wie lässt es sich lernen, sich Schritt für Schritt auf das unsichere Parkett hinauszuwagen?

Wir können damit beginnen, in dem wir uns immer wieder uns fremden Situationen aussetzen. Uns beispielsweise mal allein in ein Cafe zu setzen, wenn wir das sonst nicht machen. Einfach mal in einen Stadtteil fahren den wir nicht kenne und dort in für uns fremden Straßen herumzulaufen.

Freunde, Kollegen zu begleiten zu für uns unbekannten Anlässe. Ein Eishockeyspiel, ein Konzert mit einer für uns fremden Band, einen Tangoabend, in den Kletterpark, ein Restaurant in dem wir nicht mal die Karte lesen können usw. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich in babysteps immer wieder an Fremdes heranzuwagen.

Trainieren Sie diese Fähigkeit. Setzen Sie sich neuen Situationen aus, lassen Sie sich ein. Erleben Sie den aufgeregten Herzschlag in Ihnen, die geballte Aufmerksamkeit, möglicherweise auch Nervosität. All das sind Zeichen dafür, dass Sie lebendig sind und es in diesem Moment auch fühlen.

Sie werden erleben, dass Sie wachsen. Dass Sie sicherer werden, obwohl Sie sich unsicheren Situationen aussetzen. Lassen Sie es nicht zu, dass Sie ein Leben führen, in dem es nichts Neues mehr zu entdecken gibt und alles Fremde Sie ängstlich werden und erstarren lässt.

Gehen Sie Schritt für Schritt in ein Leben, das nicht Sicherheit als Hauptwert hat, sondern sich auf die Lebendigkeit konzentriert, auf das Wachsen, das innerliche Reifen.

Welche Ideen gehen Ihnen dazu durch den Kopf?

Ich bin glücklich mit mir!

Darf ich Sie mal was fragen? Sind Sie glücklich mit sich? Oder kommt Ihnen diese Frage komisch vor? Probieren Sie doch mal, wie dieser Satz für Sie schmeckt:

Ich bin glücklich mit mir!

Die Reaktionen darauf, die ich bekomme, sind zwar verschieden, doch der Tenor ist oft derselbe: Hä, ich verstehe die Frage nicht….Was’n das für für’s Quatsch……Keine Ahnung….Ähm, weiß ich grad nicht…..Manchmal….Hab ich mich noch nie wirklich gefragt….Nicht wirklich…..etc….

Bildquelle: pixelio/Rolf van Melis

Die Menschen, die mir darauf mit einem “Na klar!” antworten und das auch noch gefühlt ernst meinen, bewegen sich unter 1 %. Das ist doch mal interessant…

Sollten wir nicht zuerst mit uns selbst glücklich sein, bevor wir es mit jemand anderem sein können? Sollten wir nicht zuerst das Glück in uns finden und darum wissen und es nicht im Außen suchen? Sollten wir darüber nicht mal ernsthaft nachdenken?

Begeben wir uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise, ins Glück, das in uns beheimatet ist. Denn irgendwo in uns muss es ja wohnen.

Also noch mal von vorne. Am Anfang der Reise steht der Satz “Ich bin glücklich mit mir!” Was für Bilder, Emotionen und Gedanken steigen da in Ihnen auf? Lassen Sie sich einen Moment Zeit um all das wahrzunehmen. Vielleicht ist es Ärger, vielleicht Traurigkeit, vielleicht Angst, vielleicht Bedauern, vielleicht auch etwas ganz anderes. Was ist es bei Ihnen?

Packen Sie all das auf Ihre innere Merkliste und gehen bewusst in eine Beobachterrolle. Unter dem Motto “aha, so ist das also, das sind also meine Reaktionen auf den Satz ich bin glücklich mit mir” Keine Bange, wir stellen jetzt nicht die Frage nach dem Warum. Das ist selten bis nie zielführend.

Nein, wir sagen uns jetzt mal verschiedene Varianten des Satzes und schauen, was dann passiert:

  • Ich bin nicht glücklich mit mir.
  • Ich sollte nicht glücklich mit mir sein.
  • Ich darf nicht glücklich mit mir sein.
  • Ich kann nicht glücklich mit mir sein.
  • Ich will nicht glücklich mit mir sein.

Hm, bei welcher Variante spüren Sie den meisten Widerstand? Wie ist es z.B. mit dem Satz “Ich WILL nicht glücklich mit mir sein?” Viele Menschen spüren hier, dass Ihnen diese Formulierung gegen den Strich geht. Wieso sollte ich das nicht wollen? Und doch können wir dem glücklich sein mit uns nicht zustimmen. Irgendwas läuft doch da quer, oder nicht?

Lassen Sie uns einen Blick auf Ihre Familie werfen aus der Sie stammen. Gucken Sie aus Ihrer Beobachterrolle auf diese Menschen und fragen sich, wer von ihnen dem Satz “ich bin glücklich mit mir” zustimmen würde und wer nicht. Welche Reaktionen, Gedanken, Gefühle würden die Mitglieder Ihrer Familie ausdrücken? Wo erkennen Sie Parallelen zu dem, was Sie über sich selbst in dem Zusammenhang denken (siehe oben Ihre Merkliste)?

Meist gibt es in Familien eine gewisse Grundstimmung, die wir dann ungefragt übernehmen. Wie sollen wir auch als Baby irgendwas hinterfragen? Also werden wir erstmal geprägt auf das, wie es bei uns eben so ist. Und so eine Prägung ist schon was hartnäckiges.

Sobald wir beginnen in eine andere Richtung zu denken, reagiert der Körper mit Angst und will uns ganz schnell wieder dazu kriegen, auf den üblichen Kurs einzuschwenken. Denn wo kämen wir denn hin, wenn wir mit unserer Familientradition brechen und damit höchst unloyal würden? Nee, nee, das geht nun wirklich nicht…

Auch wenn das jetzt etwas flapsig formuliert erscheinen mag, so laufen Prozesse in uns häufig ab. Wir fühlen uns wohler in dem kaputten, alten Hausschuh und trauen uns nicht, einen schicken, neuen, bequemen auszuprobieren. Vor allem dann nicht, wenn uns vor Augen steht, dass unsere Familienmitglieder immer noch in den alten rumlaufen und uns die Reaktionen darauf Angst machen.

Daher entscheiden wir uns häufiger als uns das bewusst ist, dafür, nicht glücklich mit uns selbst sein zu wollen. Denn unsere Familienmitglieder könnten uns etwas nicht gönnen, wir könnten so dastehen, als ob wir jetzt was besseres/anderes wären. Es könnte so aussehen, als ob wir nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen. Wir könnten verspottet werden. Wir könnten geschimpft werden. Wir könnten ausgeschlossen werden.

Da ist nun guter Rat teuer. Wie soll das dann funktionieren, mit dem glücklich mit sich selbst sein?

Die größten Defizite, die wir als Erwachsene erleben, sind in den meisten Fällen nicht erfüllte Bedürfnisse aus unserer Kinderzeit. Die nicht gestopften Löcher des liebgehabtwerdens, des sich angenommenfühlens, des richtigseins und was es da sonst noch so an Lücken gibt. Doch unsere Kindheit ist vorbei, wie soll ich da noch groß was dran ändern?

Von Milton Erickson, dem großen Hypnotherapeuten, stammt der Satz

“Es ist nie zu spät eine schöne Kindheit gehabt zu haben.”

Klingt ein wenig seltsam, oder vielleicht doch nicht?

Fakt ist, unsere Vergangenheit ist vorbei. Doch das heißt noch lange nicht, dass wir das, was wir jetzt als Defizit erleben, auch weiterhin so fühlen müssen. Niemand kann uns dazu zwingen. Denn alles passiert in unserem Kopf.

Den Fehler, den wir allerdings machen, ist der, diese Bedürfnisse von jemandem von außen erfüllt zu bekommen. Wir suchen daher immer noch nach der Möglichkeit, das, was uns damals von Menschen gefehlt hat, auch jetzt von Menschen erfüllt zu bekommen. Doch das kann nicht funktionieren.

Denn es sind erstens nicht die, von denen wir uns das eigentlich wünschen und zweitens haben diese ebenfalls ihre Defizite, die dann mit unseren aufeinander prallen. Das öffnet Mißverständnissen und Streitereien Tür und Tor.

Gut, wenn nicht von anderen, dann bleiben nur noch wir selbst. Wir selbst sind in der Verantwortung und es ist unser Job für uns selbst gut zu sorgen. Die gefühlten Defizite für uns selbst auszugleichen.

Lassen Sie uns mit ein paar Fragen, des Rätsels Lösung näher kommen. Wenn Sie für sich merken, dass Sie in einer dieser Emotionen stecken, die das Glück in Ihnen verhindern, fragen Sie sich doch mal:

  • Was bräuchte ich jetzt, damit ich mit mir selbst glücklich wäre?
  • Was könnte ich jetzt für mich tun, damit ich mit mir selbst glücklich bin?
  • Was fehlt mir jetzt gerade, damit ich mit mir selbst glücklich bin?
  • Wie müsste ich mit mir selbst sprechen im Inneren, damit ich mich glücklich mit mir fühle?
  • Wie kann ich mich selbst jetzt gerade bemuttern?

Wir machen uns damit auf die Suche, nach dem, was dem Kind von damals gefehlt hat. Denn das fehlt uns heute noch. Uns fehlt keineswegs der neueste Mercedes, Computer, Kleiderschrank oder [hier Begriffe Ihrer Wahl einsetzen...]. Nein, Materielles fehlt uns, die wir in einer reichen Gesellschaft leben, wahrlich nicht. Es fehlt uns an Zuwendung, Zuspruch, Ermutigung, Liebgehabtwerden, Verlässlichkeit, Lachen etc.

Und das Kind in Ihnen, dass da etwas vermisst, braucht keine großen Aktionen. Nein, es geht schon mal darum, dass wir liebevoll mit uns sprechen. Das kleine Wesen, das in allen von uns wohnt, zu sehen und mitzufühlen, wie es ihm gerade geht. Es braucht in dem Moment unsere Fürsorge. Wir brauchen uns selbst. Unser Annehmen, unser Dasein, unser Trösten, unsere Verlässlichkeit.

Das hört sich alles aber komisch an, denken Sie vielleicht? Hm, das mag sein und es ist auch nichts, was man groß in die Zeitung schreiben würde. “Mann spricht mit kleinem Jungen in sich selbst. Frau nimmt kleines Mädchen in sich in den Arm.” Klar ist das erstmal abstrus und weit hergeholt.

Nichts destotrotz liegt hier Ihr Glück in Ihnen verborgen. Wenn Sie denken, dass Sie ja soo erwachsen sind, kaufe ich Ihnen das nicht wirklich ab. Wir allen haben Seiten in unserem Leben, da stehen wir absolut unseren Mann und unsere Frau. Keine Frage.

Doch jeder von uns war mal ein Kind. Jeder von uns hat eine Familiengeschichte, eine Prägung. Jeder und jede ohne Ausnahme. Das ist es, was uns Menschen wiederum so ähnlich macht. Äußerlich mögen wir noch so verschieden sein, in uns haben wir mit alle mit ähnlichen Mustern zu kämpfen.

Also machen Sie sich auf die Suche, nach dem, was Sie selbst jetzt gerade für sich und Ihr inneres Kind tun können, damit Sie immer mehr in die gefühlte Freude des Satzes

“Ich bin glücklich mit mir!”

gelangen. Von mir haben Sie alle Erlaubnis der Welt!

Ich bin so satt und die One Minute Meditation

Als ich heute heim kam, ging mir dieser Satz durch den Kopf “Ich bin so satt“. Und ich meinte damit nicht, dass ich zuviel auf dem Weihnachtsmarkt gegessen hätte. Nein, ich hab gemerkt, dass mein Kopf satt ist. Geht nix mehr rein. Will nix mehr. Brauche ‘ne Pause.

Einfach mal sitzen, nichts tun, spüren, wie es meinem Körper grad geht. Mal hallo zu meinen Zehen sagen, meinen Ohren, meinen Schulterblättern, meiner Nasenspitze. Nichts von außen noch drauf kippen. Keine Musik, kein Fernsehen, kein Internet, kein Telefon, kein Handy. Die Augen schließen, spüren, wie mein Kopf einfach satt ist. An Eindrücken, an Gedanken, an neuen Ideen, an alten Gewohnheiten. Ich bin so satt und mag kein Blatt (kennt noch jemand die kleine Raupe Nimmersatt…?)

Sind Sie auch so satt? Vollgestopft mit Gedanken die alle Farben haben? Was zu diesem zutiefsten Bedürfnis führt, einfach seine Ruhe haben zu wollen? Einfach nichts zu müssen, nichts zu wollen, einfach nur sein? Und gleichzeitig ist da dieser Reflex, doch gleich wieder das nächste in Angriff zu nehmen, die Gedanken sind schon wieder am Weitergaloppieren und wir sitzen kaum, stehen wir auch schon wieder auf, weil uns noch was eingefallen ist.

Wenn wir uns überessen, wird uns schlecht. Das hat der Körper schlau eingerichtet. Doch was ist, wenn unser Kopf übersatt ist? Vollgestopft ist? Dann wird uns das in solchen Momenten kurz bewusst, doch wenn wir nicht aufmerksam dafür sind, stopfen wir gleich wieder das nächste Denkfragment in uns hinein.

Wie wär’s denn mit einer Kopfdiät? Sie müssen keineswegs allen Gedanken freien Raum geben, nur weil sie grad mal bei Ihnen im Kopf sind. Sie müssen auch keineswegs Lärmquellen aussitzen, wenn Sie sich entziehen können. Sie müssen ebenfalls keineswegs alles liegen und stehen lassen, weil grad mal jemand was von Ihnen will.

Denn ja, es steht Ihnen zu, für sich zu entscheiden, wann Sie satt sind und jetzt mal nix mehr wollen. Frei nach dem alten Kalauer, bei dem jemand eine leere Flasche Bier im Kühlschrank stehen hat, für den Fall, dass mal jemand vorbeikommt, der nix trinken mag….

Doch wie geht das mit so einer Kopfdiät? Beim Essen lässt mal halt mal Kalorien weg, isst weniger, was anderes, doch wie macht man das mit den Gedanken? Meditation soll da ja ganz hilfreich sein. Doch die Zeit hab ich nicht, mag jetzt mancher denken. Und außerdem kann ich diesen komischen Lotussitz nicht und überhaupt ist das ja nix für mich.

Hm, da hätte ich vielleicht eine Idee, die für Sie die Meditation vielleicht doch interessant macht. Darüber gestolpert bin ich bei facebook und an dieser Stelle herzlichen Dank an Doro Schäfer, die mich auf dieses Video gebracht hat.

Entgegen meiner sonstigen Länge der Postings, haben Sie es damit schon für diesmal geschafft. Auch eine Art von Diät ;-) und ich überlasse Sie für ein paar Minuten der genialen Idee der “One minute meditation Das Video ist zwar auf englisch, doch sehr leicht verständlich und die wunderbaren Zeichnungen sind einfach und hilfreich.

Möge Ihnen Ihr Sattsein ein Fingerzeig sein und Sie überlassen sich der Kraft der kurzen Zeit:

WissensAgentur reloaded – ein Blick zurück

WissensAgentur reloaded ist eine Serie, die zum Stöbern im WissensAgentur-Blog einlädt. Was gab es vor einem, zwei, drei… Jahren hier zu lesen?

November 2010

November – Mein Monat der Dankbarkeit

In dem wunderbaren Buch “Unverhofft kommt oft” von Patricia R. Madsen bin ich wieder einmal über die Kraft der Dankbarkeit gestolpert. Schon gefühlte 100x hab ich darüber gelesen und jedesmal gedacht, ja das stimmt und es dann im Alltag wieder vergessen. Daher habe ich heute für mich entschieden, den November zum Monat der Dankbarkeit zu machen und ich lade Sie herzlich ein, sich an diesem Experiment zu beteiligen. [weiterlesen: Mein Monat der Dankbarkeit]

November 2009

Schon jetzt ans Schenken denken…? – Wie wär’s mit Zeit?

Der Dezember und damit Weihnachten rücken unaufhaltsam näher. Fast ist schon das Herangaloppieren der Rentiere zu hören. Und wenn der Weihnachtsmann grad so eine Phase hätte wie wir, dann würde er möglicherweise mit einem hochroten Kopf stehend auf dem Schlitten stehen, seine Peitsche knallen lassen und einen vollkommen gehetzten und erschöpften Eindruck machen. Und wieso das alles…?

Na, damit er die 100.000 Päckchen, die er da auf seinem Schlitten liegen hat, auch ja rechtzeitig unter die richtigen Bäumen, passenden Socken oder wahlweise Kamine stopfen kann. [weiterlesen: Schon jetzt ans Schenken denken....? - Wie wär's mit Zeit?]

November 2008

Warum Hudeln auch mal die beste Lösung sein kann

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Projekte gern mal auf den letzten Drücker abwickeln? Zumindestens ab und zu? Also ich fürchte, bei mir ist das häufiger an der Tagesordnung als mir lieb ist. Und so manchesmal hadere ich mit mir, denn auch wenn ich dann in letzter Minute noch alles gebacken kriege, wäre es ja auch mal schön, das ganze ein wenig stressfreier zu haben.

Doch was muss ich da lesen? Hermann Rühle bietet in seinem Buch Die Kunst der Improvisation einen Gedanken ganz anderer Art dazu an. [weiterlesen: Warum Hudeln auch mal die beste Lösung sein kann]

November 2007

Wie voll ist Ihre Schale…?

Das Sinnbild der Schale ist der Kern der Psychopädie. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Lebens- und Seelenschulung um mit sich selbst und anderen liebevoll umgehen zu lernen. Vom Entwickler Dr. Derbolowsky ist diese Richtung der praktischen Psychologie im christlichen Glauben verankert.

Doch auch wer mit dem kirchlichen Gedankengut nicht besonders konform geht, wird mit dem Bild der drei Schalen etwas anfangen können. Lassen Sie uns das Bild durchgehen: [weiterlesen: Wie voll ist Ihre Schale...?]

Novemer 2006

Ins Gespräch kommen – Akquise als Nebenprodukt effektiven Netzwerkens

Wenn es um Dienstleister geht, zu denen ich auch gehöre, heißt die eigene Leistung verkaufen können in erster Linie sich selbst verkaufen können. Und ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, mir persönlich ist das “sich selbst anpreisen” eher schwer gefallen. Denn schnell ist die Grenze zur Aufdringlichkeit überschritten, was man vielleicht von manchen “Haustürvertretern” oder Verkäuferinnen in Geschäften erlebt hat.

Wie also kann ich potentielle Kunden am besten von meiner Leistung überzeugen? [weiterlesen: Ins Gespräch kommen - Akquise als Nebenprodukt effektiven Netzwerkens]

November 2005

Was zum Nachdenken….

In einem der letzten Bücher, das ich gelesen hab, ist mir ein Zitat aufgefallen, das ich sehr prägnant finde:

Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden. Gustave Flaubert

Das ist eines dieser Zitate, bei denen ich das Gefühl hab, sie sind irgendwie lästig, wie Krümel im Bett. Denn es pickst und irgendwie passt es mir nicht so wirklich und doch muss ich drüber nachdenken. Welche Fragen ich dann am interessantesten für mich fand: [weiterlesen: Was zum Nachdenken...]

Krümel im Bett Folge 8: Wie wäre es, wenn Sie die beste Version Ihrer selbst wären?

Ein Gedanke, der mich immer mal wieder umtreibt. Nicht loslässt. Ein mentaler Krümel im Bett:

Bin ich die beste Version meiner selbst?

Um an dieser Stelle gleich den Leistungsfanatikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, nein, es geht nicht darum, der oder die Beste im Vergleich mit anderen zu sein. Das ist völlig am Ziel vorbei. Es geht um die beste Version von Ihnen selbst.

Bildquelle: Hans Heindl / pixelio.de

Was ich damit meine?

Nun, das ist einfach erklärt.

  • Wie oft reagieren wir in Situationen ungeduldig und harsch auf unsere Mitmenschen, obwohl wir auch anders könnten?
  • Wieso steigen wir immer wieder auf die gleichen Streitereien ein, die wir gefühlte 5.489x mit unseren Partnern schon durchexerziert haben?
  • Wieso scheint uns pünktliches Erledigen von Aufgaben nur unter Druck zu gelingen und schütten damit immer wieder den selben Druck- und Stresscocktail in uns aus?

Welche Version von uns sind wir in diesen Situationen? Wenn ich dabei an mich denke, geht es mir bestimmt nicht anders als Ihnen wahrscheinlich auch. Die beste Version von uns selbst sieht wohl anders aus.

Wieso eigentlich? Wieso verdonnern wir uns selbst zu dieser haarsträubenden Variante von ‘täglich grüßt das Murmeltier’?

Eine Antwort darauf kann sein, dass wir oft erst mitbekommen, dass wir das gleiche Programm wie immer abspulen, wenn der Zug schon voll in Fahrt ist. Wir kriegen es oft nicht bewusst mit, wenn wir diesen gewohnten Weg nehmen. Und einen fahrenden Zug aufzuhalten, ist nun wirklich keine leichte Übung…

Die andere Antwort darauf ist, dass eine gewohnte Reaktion bequem ist und uns keine Anstrengung im Sinne von mentaler Kontrolle abverlangt. Auch wenn die gewohnten Gefühle, die mit der gewohnten Reaktion einhergehen nicht unbedingt positiv sind.

Wenn wir am Ende verärgert, genervt, frustriert, gestresst sind, haben wir damit unsere gewohnten Empfindungen ausgelöst und uns sozusagen in unserem “so bin ich” bestätigt. Was sich in einem perversen Sinn richtig anfühlt, weil eben gewohnt.

Was tun?

Der erste Schritt die beste Version von sich selbst zu werden, ist in die Beobachterrolle zu gehen. Und das am besten in zweierlei Hinsicht.

Zum einen zu beobachten, ohne es zu kommentieren und werten, was da genau Ihnen passiert, wenn Sie merken, dass Sie ein gewohntes Muster abspulen. Was für Gedanken tauchen da in Ihnen auf? Welche Körperemfindungen? Nehmen Sie es aus der Distanz wahr.

Unter dem Motto: “Aha, das denke ich also bevor ich grantig werde…” Werden Sie zu Ihrem Detektiv, der beobachtet und sichtbar macht, was da in Ihnen vorgeht.

Die andere Beobachterrolle kann darin bestehen, Menschen bewusst wahrzunehmen, die in diesen für uns kritischen Situationen souverän, gelassen und vielleicht sogar völlig gegenteilig von uns reagieren.

Schauen Sie dort genau hin. Was machen diese Menschen anders? Wenn Sie die Gelegenheitheit haben, sprechen Sie sie darauf an, mit der Bitte erfahren zu dürfen, welche Gedanken sie in ihrem Inneren haben, wenn sie diese Situation angehen.

Bauen Sie sich ein für Sie passenden Rollenmodell auf. Sie suchen sich einen oder mehrere Menschen, die ein Verhalten zeigen, dass sie selbst gern hätten und schauen genau hin, was Sie daran gut finden. Denken Sie über diese anderen Handlungen und inneren Haltungen nach.

Sammeln Sie all das zusammen, wie der bereits erwähnte Detektiv, der Ihnen seinen Bericht vorlegt.

  • Was für Gedanken,
  • welche inneren Haltungen,
  • was für eine Grundemotion,
  • welche Formulierungen,
  • welche Körperhaltung braucht es für die beste Version Ihrer Selbst?

Und dann testen Sie all dies im Kopf. Spielen Sie die Situationen mental durch. Mit Ihren neu gewonnenen Erkenntnissen. Gehen Sie bewusst in eine Experimentierphase.

Das mentale Probieren ist stets die Vorbereitung auf das Reale. Je intensiver wir unseren Geist auf die beste Version unserer selbst fokussieren, umso größer ist die Chance des Gelingens.

Bleiben Sie auch zukünftig in der Rolle des Beobachters, Ihrem Detektiv. Nehmen Sie wahr, wie es Ihnen geht, wenn Sie das Neue in der Wirklichkeit anwenden.

Nehmen Sie wahr, was sich tut. Auch in Ihrem Gefühlshaushalt. Etwas Neues, das wir tun, beschert uns nicht unbedingt ein gutes Gefühl.

Wir mögen grundsätzlich keine ungewohnten Situationen und Verhaltensweisen, weil damit Ungewissheit und Unsicherheit zusammenhängen. Doch wie mein alter Mathelehrer immer schon meinte: “Von einfach hat auch keiner was gesagt….”

Und so mag uns das Erreichen der besten Version unserer selbst mühselig und unbefriedigend erscheinen. Doch tatsächlich ist es so, dass Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit die beste Version von uns selbst zum Vorschein bringen wird.

Sei die Veränderung, die du im Leben sehen willst.
(Mahatma Gandhi)

Wo wären Sie gern die beste Version Ihrer selbst?

Alles im Leben ist vergänglich

Das ist etwas, was wir oft nicht wahrhaben wollen. Dass unser Leben vergänglich ist. Allerheiligen erinnert uns am heutigen Tag daran. Wir gedenken der Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Für die Vergänglichkeit nun die Ewigkeit bedeutet.

Wie können wir in unser Leben die Vergänglichkeit integrieren? Und was haben wir davon?

Ein indianisches Sprichwort sagt: “Reise langsam, sonst kommt deine Seele nicht mehr hinterher”

Und wenn ich mir unser normales, hektisches, gehetztes Leben so ansehe, dann reisen wir wohl viel zu oft zu schnell. Vergänglichkeit anzunehmen bedeutet, dass ich den Moment, den ich gerade erlebe, auch wirklich erlebe.

Bildquelle: Aka / pixelio.de

Wie oft fürchten wir schon am Beginn eines schönes Erlebnisses, dass es bald zu Ende sein könnte. Wie oft trauern wir Vergangenem hinterher, statt dass wir uns daran erfreuen, es erlebt haben zu dürfen. Wieso sind wir so viel öfter auf der Sollseite unseres Lebens als auf der Habenseite?

Was bringt uns dazu, unsere Verluste so riesig zu machen, dass unsere Gewinne darunter verschwinden? Fast so als ob das Schöne, Gute, Wahre, dass wir hatten, nie existiert hätte. Gefällt es uns wirklich besser in Wehmut zu versinken? Ist das etwas, was wir ohne Probleme nach außen zeigen können? Erscheint es uns fast obszön, zu frohlocken, weil wir soviel Gutes hatten, weil wir diese Momente des Glücks wahrhaft erlebt haben?

Stünde es uns nicht besser zu Gesicht, das Wunderbare unserer Erinnerungen zu zelebrieren, den Moment des jetzigen Erlebens aufgrund seiner Vergänglichkeit als wertvollstes Geschenk zu schätzen? Uns daran zu erfreuen, dass es jetzt so ist. Jetzt. Ohne Gedanken an den Zeitpunkt, an dem es Vergangenheit sein wird.

Ich glaube nicht, dass es etwas gibt, dass wir mehr bedauern, als nicht mehr Zeit mit den Menschen verbracht zu haben, die wir geliebt haben und die von dieser Erde gegangen sind. Wie wäre es, wenn wir heute damit anfangen, die Momente mit unseren Lieben wieder viel mehr wahrzunehmen? Das Glück in jeder Zelle zu spüren wie Sektperlen in einem Glas, wenn wir sie um uns haben.

Auch wenn es uns nicht gefällt, ist die Vergänglichkeit von der Moment der Geburt an in unser Leben eingebaut. Wir können keinen Moment zurückholen, rückgängig machen, neu gestalten. Den einzigen Moment, den wir gestalten und wahrnehmen können, ist der, den Sie gerade erleben. Und die Frage ist stets, wie Sie ihn erleben.

Die Vergänglichkeit kann unser größter Lehrer sein. Sie macht uns demütig dem großen Geheimnis des Lebens gegenüber. Lassen Sie sich auf diesen Gedanken ein. Schmecken Sie ihn. Spüren Sie nach, was da in Ihnen aufsteigt und welche Gedanken sich Ihnen zeigen.

Die Zeit auf Erden ist uns gegeben als Geschenk. Niemand von uns weiß, wann sich seine eigene Vergänglichkeit erfüllen wird. Doch so lange wir jeden Tag wieder neu erwachen, ist es uns geschenkt. Erfreuen Sie sich an diesem Geschenk. Das ist das was Sie tun können. Jeden Tag wieder.

In unserer Vergänglichkeit liegt unser Lebendigsein verborgen.

So erfahren Sie die andere Seite der Vergänglichkeit. Sie spüren Ihre Lebendigkeit. Sie leben. In Ihnen zeigt sich das Wunder jeden Tag. Und das sind Sie. Ein Wunder. Jede(r) von uns. Wir alle.

 

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