Die WissensAgentur hat 21. Geburtstag!

Die WissensAgenturUnfassbar, im Juli vor 21 Jahren habe ich die WissensAgentur aus der Taufe gehoben. Diesen Geburtstag hätte ich dieses Jahr fast übersehen. Doch so ist das manchmal mit dem Leben. Es entfaltet sich anders, als man das geplant hatte.

Annehmen was ist

Doch so darf es ja auch sein. Für mich geht es in den letzten Jahren immer mehr um das Gefühl, anzunehmen, was gerade ist. Sich gegen die Wirklichkeit zu stellen führt nur zu blauen Flecken. Es ist viel klüger, den Moment so zu nehmen, wie er sich gerade zeigt und dann zu überlegen, was man daran gestalten kann.

Denn das ist ein Gedanke, der oft nicht präsent ist. Dass man zwar nicht gegen die Realität ankämpfen kann, jedoch viel mehr Möglichkeiten zur Reaktion hat, als man denkt.

Das Leben passiert in Wellen

Wenn ich zurückschaue auf diese 21 Jahre, dann gab es stets Licht und Schatten. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Manchmal waren die Schatten länger und manchmal war das Licht länger hell. Eigentlich ähnlich wie in einem Jahreszyklus.

Was mich diese Wellen gelehrt haben ist, dass es nichts gibt, was so bleibt wie es ist. Ob mir das nun gefällt oder nicht.

Begegnungen machen reich

Leben heißt wachsen und verändern. Menschen begleiten und dann wieder weiterziehen. Manche meiner Kunden kenne ich schon viele, viele Jahre. Sie kommen immer wieder in Seminare oder buchen Business-Coaching mit mir.

Das ist wahrer Reichtum für mich. Dieses gewachsene Vertrauen und damit auch die Zuversicht, dass es stets weitergehen wird. Dass ich immer wieder auf Menschen treffen werde, die genau das brauchen, was ich habe. Die genau meine Art zu arbeiten schätzen und wertvoll finden.

Vor kurzem hat mir eine Seminarteilnehmerin ein wahres Geschenk gemacht. Als ich meine email-Adresse info@wissensagentur.net an eine Tafel schrieb, meinte sie: “oh wie schön, da steckt “Wissen sagen” drin.

Ich war total platt. Da war mir überhaupt noch nie aufgefallen!

In zwei Worten zusammengefasst, was mir so sehr am Herzen liegt.

Wissen sagen

Damit anderen helfen zu wachsen. Das ist mein Lebenszweck. Zu lehren und damit Menschen zu stärken. Zu ermutigen und zu ermächtigen.

Wir brauchen Menschen, die für sich wissen, dass sie lernen können, was sie brauchen. Dass sie diese Lernfähigkeit besitzen und nutzen. Die die Freude daran wieder entdecken, wie es ist, wenn man etwas hinkriegt, von dem man dachte, das sei nicht zu schaffen.

Jeder Mensch ist ein Lehrer

Und so ein Mensch kann jeder sein. Wir alle haben etwas zu lehren. Wir alle können andere ermutigen und begleiten auf ihrem Weg.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Wachstum für dein Leben. Trau dir zu, dass du Dinge hinkriegst und wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir. Wenn es meine Hilfe sein darf, unterstütze ich dich gern.

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18 Jahre WissensAgentur – endlich volljährig :)

Die WissensAgenturUnglaublich, aber wahr. Jetzt, in diesem September 2013 wird meine WissensAgentur 18 Jahre. Endlich volljährig, kann ich da nur sagen 🙂

Das thematische Feld, das ich beackere, hat sich in diesen ganzen Jahren immer wieder mal verändert. Auch dadurch bedingt, dass es manche Gebiete wie z.B. Social Media noch gar nicht so lange gibt. Was sich allerdings nicht geändert hat, ist die Freude daran, mein eigenes kleines Unternehmen zu sein.

Schon als ich klein war…

Wenn mich jemand als Kind gefragt hatte, was ich denn mal werden möchte, hab ich eigentlich immer gesagt: Am liebsten würde ich mein ganzes Leben lang in die Schule gehen.

Ich fand es immer hochinteressant, anderen etwas zu erklären, was ich selbst grad neu gelernt hatte. Dass das auch mal nervig sein kann, versteht sich wohl von selbst. Doch ich denke, dass ich inzwischen das rechte Maß gefunden habe 🙂

Für mich persönlich ist es daher das größte Geschenk, die Möglichkeit zu haben, Firmen und Menschen darin zu begleiten ihr Wissen zu vergrößern und damit auf eine Art zu wachsen, die ihnen passt und gut tut.

DANKE!!!!

Und daher gilt mein großes Dankeschön an alle, die ihr euch in den letzten 18 Jahren in meine beratenden, workshopenden, vortragenden und begleitenden Hände begeben habt!

Ohne euch würde es meine WissensAgentur nicht geben. Das steht mal fest. Und ich freu mich schon jetzt auf den nächsten Meilenstein, wenn meine WissensAgentur dann ein Vierteljahrhundert wird. Seid ihr weiter mit dabei? Das hoffe ich doch sehr!

Wie alles anfing…

Wer mehr wissen will, wie alles anfing, kann in diesem längeren Rückblick gern mal reinstöbern. Dort habe ich geschrieben, wie es überhaupt zur WissensAgentur kam und was da so alles im gesamten Verlauf passiert ist.

Und wer mir zur Volljährigkeit mal richtig was sagen will, ist herzlich dazu in den Kommentaren eingeladen 🙂

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Hochwasserhilfe statt Geschenkeflut – jeder Euro hilft!

Hochwasserhilfe statt GeschenkeflutJeder Euro hilft!

Wir alle, die wir im Trockenen geblieben sind während der Hochwasserkatastrophe, haben über die Medien gesehen, mit welcher Wucht das Wasser die Menschen getroffen hat.

Daher meine heutige große Bitte an euch: Beteiligt euch an unserer Aktion

Hochwasserhilfe statt Geschenkeflut

und helft zu helfen! Jeder Euro zählt!

Das Wasser geht, die Katastrophe bleibt

Das Hochwasser ist zurückgegangen und weitgehend aus den Medien verschwunden. Doch für die Betroffenen wird es noch lange Bestandteil des Alltags bleiben. Viele Menschen aus den Hochwassergebieten können erst in Monaten in Ihre Wohnungen und Häuser zurück. Es dauert ewig bis das Mauerwerk soweit trocken ist, dass es wieder bewohnbar wird.

Möbel, Erinnerungsstücke, Arbeitsgeräte, Kleidung, Küchengeräte, Bücher, Spielzeug und vieles, vieles mehr ist den Fluten zum Opfer gefallen. Die Bilder von der Katastrophe werden mich noch lange begleiten.

Zerstörung und Neuanfang

Für mich als gebürtige Passauerin war es zutiefst erschütternd zu sehen, was in meiner Heimatstadt passiert ist. Menschen die ich schon lange kenne, haben ihr Hab und Gut verloren. Künstlerinnen aus meinem engeren Netzwerk mussten zusehen, wie ihre Werkstatt in den Fluten versank. Kundinnen von mir verloren ihr Büro mitsamt technischer Geräte.

Jetzt gilt es ganz neu anzufangen. Auch persönlich mit den Verlusten fertig zu werden. Das wird noch lange dauern. Und ein Leben neu aufzubauen kostet Geld. Richtig viel Geld. Wer alle Möbel neu braucht, Gerätschaften und Dinge des alltäglichen Lebens, muss entweder gut versichert sein oder wird sich ohne Unterstützung schwer tun.

Dazu kommt, wer selbständig ist, kann in dieser Zeit kaum arbeiten, da tausend andere Dinge zu erledigen sind. Die Luft wird dünn.

Was tun? – Jeder kann helfen!

An dieser Stelle kommt nun eine überaus geschätzte Freundin und Kundin von mir ins Spiel. Andrea Juchem hat demnächst einen runden Geburtstag zu feiern. Sie hat sich entschieden statt Geschenken eine Spendenaktion für Hochwasseropfer ins Leben zu rufen.

Um diese Hilfe ganz direkt und persönlich auf unbürokratischem Weg an die richtige Stelle zu lenken, hat sie mich gebeten mir bekannte Menschen zu finden, die durch das Hochwasser viel verloren haben. Damit genau dort Hilfe ankommen kann, wo sie gebraucht wird.

Ganz persönlich helfen und unterstützen

Und das habe ich gemacht und musste dafür auch nicht nicht weit schauen. Wir haben uns entschieden, zwei Paare zu unterstützen, die zu einem großen Teil alles in den Fluten verloren haben.

Hilfe in Passau

Zum einen ein Pärchen aus Passau, die in einer Gasse wohnten, die als eine der ersten komplett überflutet wurde. Und damit auch am längsten das Wasser im Haus hatten.

Die Wohnung ist praktisch unbewohnbar und die beiden mussten vorübergehend in einem Wohnwagen unterkommen. Für eine neue Wohnung gilt es alles neu anzuschaffen. Von der Waschmaschine, bis zum Kleiderschrank mitsamt Inhalt. Einfach alles.

Hilfe in Fischerdorf

Und das andere Paar war in Fischerdorf beheimatet, das in der Nähe von Deggendorf liegt und durch den Dammbruch fast komplett im Wasser versunken war. Hier ist zudem noch das Haus der Schwiegermutter mitbetroffen, die nebenan gewohnt hat. Das Pärchen wohnt derzeitig in einer Ferienwohnung und sie hoffen, dass sie zur Weihnachtszeit wieder in ihr Haus zurückkehren können.

Bis dahin heißt es, alles auszutrocknen, zu sanieren, wieder herzurichten und neu einzurichten. Auch wenn Versicherungen einen Teil ersetzen, ist damit beileibe kein Alltag möglich. Beide sind Einzelselbständige und an normales Arbeiten ist nicht zu denken. Viele Gerätschaften sind dem Wasser zum Opfer gefallen. Da sind persönliche Reserven schnell aufgebraucht und zum persönlichen Verlust kommt dann auch noch psychischer Druck, alles wieder ins Laufen zu bringen, damit ein finanzielles Überleben möglich ist.

Sei dabei und mach mit!

Ihr könnt ganz einfach mitmachen und unterstützen. Die Spendenaktion läuft bei betterplace und wir freuen uns wirklich über jeden Euro!

Wer sich mit einem größeren Betrag beteiligen möchte und dafür eine Spendenquittung braucht, kann das natürlich auch sehr gern machen. Am besten in Andreas Artikel genaueres dazu nachlesen.

Vielen DANK!!

Dann freu ich mich auf viele kleine und große Unterstützungsbeträge von euch! Vielen, lieben und herzlichsten Dank schon jetzt an euch.

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Heute gibt’s was zu feiern: Mein Blog hat Geburtstag und wird 8 Jahre alt!

GeburtstagskuchenEs sei mir gegönnt, mit dem platten Spruch “Kinder, wie die Zeit vergeht” in diesen Beitrag zu starten.

8 Jahre wird mein Blog heute. Das erstaunt und freut mich selbst am meisten.

Viel zu lesen

Die Statistik verrät mir, dass es inzwischen 427 Beiträge geworden sind. Und über 1.200 Kommentare von Ihnen da draußen! Herzlichen Dank dafür.

Meine Vorliebe für lange Beiträge ist ungebremst 🙂 Wahrscheinlich müsste ich überall ein tl;dr (too long, didn’t read) drankleben und dann auch gleich auf der tldr.io-app eine Zusammenfassung schreiben…

Bildquelle: jondoeforty1, „Birthday cake, CC (BY 2.0) piqs

Aufmerksamkeitsspanne

Denn so einfach ist das nicht mehr mit dem lange Texte lesen, an einer Sache dranbleiben und sich nicht ständig ablenken lassen.

Wie wir alle wissen, ist unser Aufmerksamkeitsspanne gefühlt die einer Heuschrecke, die beim leisesten Windhauch ihre Beine in die Hand nimmt und zum nächsten Grashalm hüpft.

Wie sich diese Spanne der Aufmerksamkeit wieder verlängern lässt?

Nun meine These dazu ist sehr simpel:

Gehe regelmäßig in die Stille und trainiere bei einer Sache zu bleiben.

Damit meine ich jetzt nicht in ein Schweigekloster o.ä. sondern sich regelmäßig Zeiten zu schaffen, die ohne Beschallung durch Bild und Ton von außen ablaufen. Im besten Fall mit sich allein sein.

Ich komm ja immer wieder auf meine Empfehlung mit Bewegen in der Natur zurück. Nichts ist einfacher zu haben als das und wohltuender.

Und das Trainieren bei einer Sache zu bleiben braucht einen klaren Rahmen. Ein Zeitfenster (z.b. die 25 Minuten einer pomodoro-Einheit) und Abstellen von Ablenkungen. Da darf ich mal aufzählen: Internetbrowser schließen, eMail-Benachrichtigung abstellen, Handy auf lautlos (und damit meine ich lautlos und nicht vibrieren) etc.

Dranbleiben heißt die Devise

Trainieren heißt auch, dass man es regelmäßig übt. Und nicht nach 3 Versuchen entnervt und auch ein wenig erleichtert sagt, ach ich bin halt einfach leicht ADHS und das ist so anstrengend.

Klar ist das anstrengend. Wir haben ja auch Jahre damit verbracht uns anzugewöhnen immer wie die oben bemühte Heuschrecke auf jeden vermeintlich interessanteren Halm aufzuhüpfen.

Was wir brauchen ist das Gefühl des erfolgreichen Dranbleibens. Gute Gewohnheiten zu schaffen. Angefangen mit kleinen Zeiteinheiten. Immer wieder. Regelmäßig. Stetig. Und dann wird das auch wieder. Mir fällt dazu immer wieder das schöne Sprichwort ein:

Ein Meister ist ein Schüler, der übt.

Das sollte man sich immer mal wieder auf der Zunge zergehen lassen. Demut ist darin enthalten. Sich dem Üben beugen. Damit wird der Weg wirklich zum Ziel. Und so soll es sein. Das Ziel im Visier haben und gleichzeitig die Schritte dafür jetzt machen, die es eben jetzt braucht. Gesammelt. Konzentriert. Üben.

Weiterschreiben

Deshalb werde auch ich weiterschreiben. Mich über diesen 8. Bloggeburtstag freuen und weiterschreiben. Denn schreiben übt man nur durch schreiben. Und so können aus herumschwirrenden Gedanken, ganze Sätze werden, die Sie im besten Falle erreichen und in Ihnen etwas anrühren, in Bewegung bringen, nachdenklich machen und im besten Sinne bereichern.

Machen Sie mir doch die Freude und schreiben mir was Ihre Lieblingsgedanken hier aus dem Blog sind. Von was Sie gern noch mehr lesen möchten. Freu mich auf Ihre Kommentare!

Nachtrag:
Jörg Weisner war so lieb und hat mir einen extra Gratulationsbeitrag geschrieben, was mich ganz besonders freut. Vielen Dank dafür!

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