Kannst du gut Grenzen setzen?

Kannst du gut Grenzen setzenFällt es dir schwer nein zu sagen? Grenzen setzen ist ein heikler Punkt für dich? Sind die Leute gewöhnt, dass sie dich zu jederzeit alles fragen können und du dich um eine Antwort und Hilfe bemühst?

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Hilfe geben um jeden Preis?

Viele von uns wollen freundlich und hilfsbereit sein. Vor allem als wir unser Geschäft gestartet haben, war es oft unser Anliegen möglichst viel Unterstützung geben zu können. Hast du auch Aufträge angenommen, obwohl du eigentlich kein gutes Gefühl dabei hattest? Und ist dir dieser Auftrag in der einen oder anderen Art später auf die Füße gefallen?

Hast du dich runterhandeln lassen oder Sachen umsonst gemacht, weil es dir schwerfiel nein zu sagen? Wie hast du dich dabei gefühlt?

Wie ist das mit dem Grenzen ziehen bei dir?

Wenn wir es versäumen Grenzen zu setzen, wird unser ständiges Verfügbarsein zu einer Tatsache mit der andere Menschen rechnen. Es ist, als ob alle den Gartenzaun rund um unser Haus nicht beachten und einfach drüberlaufen und ins Haus kommen.

Immer öfter und zu allen Tages- und Nachtzeiten. Der Zaun wird mit der Zeit regelrecht in den Boden getreten, weil er so oft übergangen wurde.

Was macht das mit dir? Wenn es keinen Schutzraum mehr gibt, in dem du nur für dich sein kannst? Wenn du nicht zu Ruhe kommen kannst, weil immer noch jemand etwas von dir will?

Was passiert mit dir, wenn du keine Grenzen ziehst?

Wer das auf Dauer mit sich geschehen lässt, steuert mit astreiner Genauigkeit in einen burnout. Stets für andere da zu sein, mag uns lobenswert erscheinen, doch letztlich verbrauchen wir uns damit selbst. Wir verbrauchen unsere Energie, unsere Gesundheit, unser Denkvermögen, unsere Zufriedenheit.

Wer ständig für andere da ist, ist nie für sich selbst da. Macht keinen Sport mehr, isst nur das, was eben schnell verfügbar ist, kümmert sich nicht um seine Gesundheit und vernachlässigt sich selbst vollkommen.

Game over

Am Ende steht oft eine ähnliche Situation: Der eigene Körper zieht den Stecker. Nichts geht mehr. Was aber andere nicht unbedingt davon abhält, trotzdem darum zu bitten, etwas für sie zu tun. Und dann sogar in manchen Fällen noch Unverständnis dafür haben, dass man nun wirklich nicht in der Lage ist eine Leistung zu erbringen.

Was passiert als nächstes?

Sie suchen sich jemanden anderen. So einfach ist das. Man wird ausgetauscht. Krass gesagt, wenn bei einem Menschen nichts mehr zu holen ist, sucht man sich eben den nächsten. Denn eines muss dir klar sein: Mit dem Verhalten keine Grenzen zu setzen, ziehst du genau diesen Typ Mensch an, der dich nur aussaugt.

Wer keine Grenzen setzt, wird nicht respektiert

Wenn du dir in diesem Jahr selbst einen Gefallen tun willst, dann fang an Grenzen zu setzen. Bau deinen Zaun um dein Haus wieder auf und verteidige ihn. Lass nicht mehr zu, dass er übergangen wird.

Je mehr du das hinkriegst umso mehr wirst du erleben, dass du andere Menschen anziehst und als Kunden gewinnst. Du bist der Spiegel. Wenn du dich selbst respektierst, wirst du auch Kunden erreichen, die dich respektieren.

Wie geht es dir mit dem Grenzen ziehen? Wo fällt es dir schwer, deinen Gartenzaun aufrecht zu erhalten?

Wenn du Lust hast dich mehr darüber auszutauschen komm in unsere Facebook-Gruppe Business ohne Burnout

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Wandern heißt vollenden – Krümel im Bett Folge 10

Wandern heißt vollendenZur Zeit verweile ich wieder auf La Palma. Es ist ein wunderschönes Fleckchen auf unserer Erde und für jemanden der die Natur und die Berge liebt wie ich, ein absolutes Eldorado.

Doch ich wollte dir gar nicht so sehr vorschwärmen wie schön es hier ist, sondern Gedanken mit dir teilen, die mir heute während des Tages durch den Kopf gegangen sind.

La Palma ist eine Vulkaninsel und die schwarze Erde bildet einen starken Kontrast mit all dem Grünen, was es hier gibt. Wer einmal hier ist, sollte unbedingt in die Vulkanwelt eintauchen und wandern gehen in einer Mondlandschaft die allerlei skurile Felsformationen aufweist.

Hin heißt auch zurück

Als ich heute munter hinaufgeklettert bin auf einen dieser schwarzen Riesen, war mir zwischendurch nicht ganz wohl, denn ungefährlich ist das hier nicht. Man kraxelt durch Felsenvorsprünge neben denen es steil bergab geht. Da heißt es aufpassen wo man hinsteigt.

Gerade dahin geht hier auch kaum etwas. Jeden Berg, den man auf Serpentinen runterwandert, muss man irgendwo auch wieder hinauf, wenn man zu seinem Auto zurück will.

Ob einem jetzt grad der Sinn danach steht oder nicht. Ob man noch Kraft hat oder nicht. Ob man jetzt will oder nicht.

Genau das war der Gedanke, an dem ich heute wie ein Krümel im Bett hängengeblieben bin:

Wandern heißt vollenden.

In irgendeiner Art und Weise muss ich an meinen Ausgangspunkt zurück um wieder zu meinem Häuschen fahren zu können.

Mitten auf dem Weg stehen bleiben und keine Lust mehr haben, das funktioniert hier nicht. Wandern heißt vollenden.

Manchmal geht mir am Ende der Wanderung ganz schön die Puste aus. Vor allem, wenn das letzte Stück ein steiles ist und es nochmal alle Kräfte braucht um die Steigung zu erklimmen. Da werden die Pause öfter und länger. Doch trotzdem hab ich es bis jetzt immer wieder geschafft. Interessanterweise kann ich immer nochmal Kräfte mobilisieren, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie noch habe.

Und im wirklichen Leben?

Wie ist das so in unserem Leben? Wieviele Dinge und Projekte fangen wir an und beenden sie nicht? Verlieren die Lust und machen einfach nicht mehr weiter. Es reizt uns nicht mehr, wir kommen nicht voran, es stellt sich schwieriger dar, als gedacht.

Am liebsten wären wir schon weiter damit und können das Ende nicht sehen. Wir sind frustriert und sehen keinen Sinn mehr darin. Tja und so türmt sich ein unvollendetes Projekt auf dem anderen.

Nicht nur die sichtbaren Dinge, die wir angefangen haben, sondern auch alle gedanklichen Projekte, die wir gestartet haben für einen Businessplan, eine Buchidee, Basteln mit den Kindern, besondere Geschenke, die man mal machen könnte usw.

Verführen lassen wir uns gerne…

Unsere beschleunigte Welt verführt uns dazu, dem Neuen mehr Gewicht zu geben, als dem schon bereits angefangenen. Wir lassen uns einfangen von dem Reiz immer wieder etwas auszuprobieren, weil wir das Gefühl vom Anfangen so mögen. Es macht Spaß, beschwingt, gibt Energie und das gefällt uns.

Nach einer Weile hört dieses Gefühl jedoch ganz natürlicherweise auf. Genauso wie jede Verliebtheit geringer wird, einfach nur dadurch dass Zeit vergeht und ein Gewöhnungseffekt einsetzt.

Kein Mensch würde den Adrenalinrausch des Neuen auf Dauer aushalten.

Doch dann stehen wir da mit unseren angefangenen Projekten, Beziehungen und Ideen. Was nun?

Es nervt? Keine Ahnung wie es weitergehen soll? Der Reiz ist weg und jetzt ist es langweilig? Oh, dann lieber wieder schnell was Neues anfangen.

Ist es das, was wir wollen?

Und so vergeht unser Leben. Es besteht oft aus einer unendlichen Anzahl von Neuanfängen. Von denen selten welche beendet werden.

Sind wir denn zufrieden damit? Macht es uns wirklich glücklich, schon wieder etwas auf den Friedhof der unvollendeten Werke abzuladen? Nein. Es macht uns unglücklich, unzufrieden und raubt uns unsere Zuversicht.

Wie wir spätestens seit Dr. Zeigarnik wissen, sind all diese Projekte wie offene Schubladen an denen wir uns geistig anhauen, wenn wir zu schnell um die Ecke gehen.

Unfertige Projekte haben die Angewohnheit in unserem Kopf zu bleiben. Sie sind präsent und wollen uns daran erinnern, dass da noch etwas offen ist. Je älter wir werden, umso größer ist unser Schuttplatz an Unfertigem und das sind viele offene Schubladen…

Mach doch mal die Probe auf’s Exempel und starte eine Liste mit Dingen, Ideen und Projekten die du angefangen und nicht vollendet hast.

Seien es Geschäftsideen, Hobbies die du ausprobiert hast, Reisen die du unternehmen wolltest, Menschen, zu denen du Kontakt halten wolltest, Kunst oder Musik die du üben wolltest, grandiose Ideen in deiner Partnerschaft, die du verwirklichen wolltest, Bastelprojekte und alle anderen Dinge, die du gestartet hast und die es nie über den ersten Gang hinaus geschafft haben.

So eine Liste kann lang oder kurz sein, doch eines ist sie meistens: frustrierend

Vollenden ist out

Wieso fällt es uns nur so schwer Dinge zu vollenden?

Ich kann dir nur meine Gedanken dazu sagen: Oft geben wir auf, wenn die Anfangseuphorie verschwindet und sich ein Gefühl der Sinnlosigkeit einstellt.

Wieso sollte ich das noch weiterverfolgen? Es macht mir keine Freude mehr. Doch genau das kann eine Finte unseres Geistes sein, der nicht daran interessiert ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Er gaukelt uns vor, dass wir uns für das falsche entschieden haben und doch lieber etwas Neues ausprobieren sollten, das macht doch gleich viel bessere Gefühle.

Denn das ist es, was unser Geist sucht. Er will Anregung, er will die guten Hormone spüren, wenn man so will 😉

Was kann ich tun um das zu ändern?

Jetzt kommt es drauf an, wer Herr im Haus ist. Das Marshmellow-Experiment von Walter Mischel hat hundertfach bewiesen, dass es zwei Reaktionsweisen gibt, die sich in der Langzeitwirkung kolossal unterscheiden:

Wer an der kurzzeitigen Bedürfnisbefriedigung interessiert ist, wird sich immer wieder gern von Neuem verführen lassen und Dinge nicht vollenden. Das führt auf lange Sicht zu Unzufriedenheit, weitaus weniger Erfolg im Leben und der Unfähigkeit sich durch schwierige Situationen wirklich hindurchzubeißen.

Wer es jedoch schafft, auf kurzfristige Bedürfnisbefriedigung zugunsten einer späteren Belohnung zu verzichten, der baut in sich die Fähigkeiten auf die es braucht, um Dinge zu vollenden, dranzubleiben wenn es schwierig wird, sich mit Frustrationen auseinanderzusetzen und weiterzumachen. So lang bis das Ziel erreicht ist.

Vollenden ist der beste Zustand

Das Ziel zu erreichen, zu vollenden, ist ein vollkommen anderes Gefühl als die kurzfristige Bedürfnisbefriedigung. Es macht unglaublich zufrieden und froh, am Ziel angelangt zu sein. Wir spüren einen Stolz in uns, dass wir es tatsächlich gemeistert haben.

So wie ich heute dann auch verschwitzt, außer Puste und mit zitternden Beinen vor Anstrengung wieder an meinem Ausgangspunkt angelangt bin. Ich habe den Weg vollendet.

Was für ein wunderbares Gefühl. Das ist die Belohnung für’s Durchhalten. Für’s dranbleiben, für’s Verlassen der Komfortzone und für das Vollenden.

Dieses zutiefste Gefühl der Zufriedenheit gilt es wahrhaft zu spüren. Ich sitze dann oft 10 Minuten da, genieße die Aussicht und bin einfach stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Ich gehe nicht gleich wieder zur Tagesordnung über, sondern bade in dem Gefühl, dass ich mich überwunden habe und die Komfortzone wieder ein Stück erweitert habe.

Das waren die Gedanken, die mir heute beim Unterwegs sein durch den Kopf gingen. Wandern heißt vollenden.

Jetzt bist du dran:

  • Wie wäre es, wenn du dich auch dem Vollenden verschreibst?
  • Was würde sich dadurch in deinem Leben ändern?
  • Was wäre dir möglich?

Wandern heißt vollenden - wie oft machen wir Dinge wirklich fertig? Oder blockieren uns unsere "offenen Enden"?

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2016 – ich habe fertig

2016 ich habe fertigLiebes 2016,
diese Zeilen zu schreiben, fällt mir nicht leicht, doch ich muss dir das wirklich sagen: ich bin fertig mit dir.

Soviele Verluste und Enden, das langt für eine ganze Dekade. Auch wenn ich weiß, dass der Tod niemand ist, mit dem man handeln kann, ist es doch immer zu früh. Darüber hinaus ist so vieles in meinem Leben dieses Jahr zu Ende gegangen, dass ich mich regelrecht durchlöchert fühle.

Ich weiß, dass ich normalerweise immer Positives in diesen Zeilen verbreite, daher ist das vielleicht ein eher ungewöhnlicher Text für mich. Vielleicht ist es aber auch genau das, was seit langem überfällig ist.

Denn auch ich habe nicht die Superkräfte, die ich mir gern wünschen würde. Auch ich mache Fehler über Fehler, auch wenn ich das so gern verhindern möchte. Auch ich bin nur ein Mensch. Manchmal hab ich das in diesem Jahr vergessen und hab immer weiter versucht aus allem das Beste zu machen.

Für alle da zu sein, jedem Kraft zu geben, ein offenes Ohr zu haben, Unterstützung zu leisten, Mut zu zusprechen, zu trösten und Lösungen zu finden.

Diese Jahreszeit war nie die leichteste für mich. Viel Dunkelheit und wenig Licht. Doch ich setze mich jetzt nicht mehr zur Wehr. Es ist jetzt so wie es ist. Das was geht, das geht, anderes eben nicht.

Ich weiß auf jeden Fall, mit was ich dieses Jahr noch aufhören werde:

  • Ich werde mir keine Sorgen mehr machen. Ehrlich, ich hab keinen Bock mehr drauf. Kein Mensch weiß, was morgen passiert, also nützt jeder sorgenvolle Gedanken nichts und niemandem.
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  • Ich werde außerdem aufhören, mich für jeden Menschen in meiner Umgebung verantwortlich zu fühlen. Ich kann die Welt für niemanden in Ordnung bringen. Auch wenn ich das dieses Jahr oft so verzweifelt versucht habe. Doch das geht nicht. Es steht nicht in meiner Macht. Daher höre ich damit auf. Schluss damit. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
    .
  • Ich werde damit aufhören alles allein schaffen zu wollen. Dieses Weihnachten hat mir gezeigt, wie wichtig und unersetzbar Frauenfreundschaften in meinem Leben sind. Geben und empfangen auf einer Ebene, die mich auftanken ließ. Mich zu öffnen und zuzugeben, dass ich Hilfe brauche oder nicht weiß, wie ich mit Situationen umgehen soll, hat mein Leben reicher gemacht. Was für eine Anmaßung zu denken, dass es überhaupt möglich ist, alles allein zu schaffen. Eine der größten Illusionen unserer Tage. Haken dran.

Normalerweise ist diese Zeit zwischen den Jahren eine gute Gelegenheit Pläne für das neue Jahr zu machen. Doch ich möchte dich dazu anregen, gleiches zu machen wie ich. Wir schleppen sovieles mit uns herum, das uns beschwert. Verhalten, das uns bremst und unglücklich macht. Gedanken die uns herunterziehen und jegliche Kraft nehmen.

Daher meine Frage an dich:

Mit was hörst du dieses Jahr noch auf?

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Was du vom Tod über das Leben lernen kannst und wieso du ihm unbedingt zuhören solltest

Was du vom Tod lernen kannstDer Tod ist in unseren Breitengraden kein gern gesehener Geselle. Zu grausam ist sein Werk.

Er nimmt Leben ohne Rücksicht. Niemand entkommt ihm. Alle sind vor ihm gleich.

Diesen Sonntag hat er meine Schwester mitgenommen. Sie war schwer krebskrank und nun ist es vorbei. Der letzte Atemzug getan, der letzte Herzschlag verklungen. Das Leben? Zu Ende.

Die Frage nach dem Warum drängt sich auf. Sie bleibt so sinnlos wie eh und je. Der Tod ist, was er ist. Ein Ereignis, das ein Leben erst zu einem Leben macht. So wie die Dunkelheit das Licht zum Licht.

Jedes Dasein ist ein Kreislauf von Werden und Vergehen. So ist der Lauf der Zeit. Egal wieviel Widerstand man dieser Tatsache entgegensetzen mag, es wird sich nichts daran ändern.

Im Augenblick der Geburt beginnt unser Sterben.

Und das Leben? Nehmen wir es wichtig? Leben wir, weil unsere Tage ausgefüllt sind mit arbeiten, Haushalt, Familie, Hobby, Freunde? Ist es das geschäftig sein, Stress haben, tausend Sachen erledigen, innehalten, zur Ruhe kommen?

Leben wir, wenn wir glücklich sind? Ist das das Ziel aller Suche?

Glücklichsein ist schon ein guter Anfang. Doch daran fehlt mir noch etwas. Oder anders gesagt, es gibt etwas das darüber hinaus geht, größer ist als das Glück:

Das Leben annehmen.

So wie es sich jetzt gerade zeigt. Aufhören Widerstand zu leisten.

Das hört sich jetzt vielleicht ziemlich esoterisch an, doch ich mein das vollkommen ernst.

Hör auf Widerstand zu leisten und nimm das Leben an. Hör auf dich gegen Tatsachen zu wehren, die du nicht ändern kannst.

Kummer kommt oft in Wellen und manche davon hat mich heute schon überrollt. Ungefragt, ohne Vorankündigung. Ich gehe mit ihnen. Gehe mit dem Leben wie es sich zeigt. Jetzt.

Wenn mich der Tod eines lehrt, dann das Leben.

Damit meine ich nicht unser durch den Tag sausen, todos abarbeiten, Pflichten erfüllen und ein wenig die schönen Seiten zu genießen.

Ich meine damit, zu leben, wenn wir durch unseren Tag sausen. Es wahrzunehmen, die Welt wahrzunehmen. Die eigenen Gedanken nicht so wichtig nehmen, lieber mein Gegenüber wirklich wahrzunehmen. Wirkliches Dasein. Anwesend sein. Hier sein. Jetzt.

Warum erscheinen uns schöne Urlaubsreisen beim Erleben so kurz und beim Erinnern so lang? Weil wir viel mehr Momente wirklich anwesend waren. Wir haben gelebt. Uns nicht so wichtig genommen. Geschaut, gehört, geschnuppert. Aufgenommen haben wir. Das Leben. In all seinen Facetten.

Wer den Tod fürchtet, vergisst zu leben.

Das ist es, was der Tod uns lehrt und uns immer wieder einflüstert:

Lebe!

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