Blogger goes Fastenzeit 2014 – Woche 1 / Tag 7 – Reflektion am Sonntag

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2014
bei twitter: #bgf14

Nun denn, die erste Woche ist vollbracht!

Wir haben insgesamt sechs Tage damit verbracht, in der Küche klar Schiff zu machen. Angefangen

Alle tapferen MitstreiterInnen haben fleißig geräumt, ausgemistet und Luft geschaffen in Ihrer Küche.

Einige weitere kommentieren Ihre Erfolge regelmäßig bei einzelnen Beiträge. Und Bilder zu bewundern von unserer diesjährigen Challenge gibt es in der Facebook-Gruppe. Toll, was sich da so alles bewegt!!

Der Sonntag soll uns zum Reflektieren über diese Woche dienen. Wer möchte, kann sich mit den folgenden Fragen eigene Gedanken über seine Erfahrungen mit dem Loslass-Projekt machen:

  • Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?
  • Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?
  • Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?
  • Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?
  • Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?

Schreibt doch dazu einen Beitrag auf eurem Blog. Und wer nicht bloggt ist herzlich eingeladen, seine Gedanken als Kommentar hier zu lassen. Mich persönlich interessiert vor allem eure Antwort auf die letzte der Fragen.

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11 Kommentare zu “Blogger goes Fastenzeit 2014 – Woche 1 / Tag 7 – Reflektion am Sonntag

  1. Bewusst wurde mir beim Ordnung machen, dass ich weniger brauche, als ich denke. Ich habe zu viel „für alle Fälle“, was „man irgendwann noch Mal brauchen kann“ und für „wenn Besuch kommt.“

    Die Entscheidung, Dinge zu behalten oder weg zu geben wurde von Tag zu Tag einfacher. Übung macht den Meister.

    Entsorgen, Loslassen – das ist mir schon schwer gefallen, das muss ich zugeben. Bei manchen Dingen mehr, bei manchen weniger. Der Lohn am Ende: Mehr Platz, mehr Raum, mehr Luft – Leichtigkeit. In den ersten Tagen hab ich im Vorübergehen immer mal wieder wohlgefällig mein Werk betrachtet…

    Die Dinge, die ich behalten habe, betrachte ich wohlwollend und mit einer gewissen inneren Freude: Sie sind nützlich, und sie gefallen mir.

    Der wichtigste Gedanke aus dieser Woche für mich: Was brauche ich wirklich? Weniger. Viel weniger.

    Und noch einer: Es ist schön, diese Arbeit in einer Gruppe zu tun und zu sehen – da sind noch andere, denen geht es genau so.

    In diesem Sinne, liebe Alexandra: Vielen Dank für deine Anleitungen und dir und uns eine gute nächste Woche!

  2. Eine gute Aufräumwoche war das! Ganz bin ich wohl durch die Küche nicht durch, ich war auch immer mal wieder auswärts. Manches ist aber sehr schnell gegangen, weil die Küche erst dieses Jahr im späten Sommer überhaupt eingeräumt wurde. Ich hab heut den Kühlschrank geleert und gesäubert statt mir die Dinge unter der Spüle vorzunehmen- da war einfach schon Ordnung. Auch hab ich nicht viel weggeschmissen, das würde ich vor allem im Keller tun und steht auch noch auf meiner Liste.

    Was mir bewusst wird: Wenn ich jeden Tag dranbleibe und seis nur für zehn Minuten, lässt sich richtig, richtig viel erreichen. Und das ist wohl in anderen Lebensbereichen so. Ich unterschätze, was ich täglich in kurzen Etappen erreichen kann und überschätze, was ich in großen Kraftakten schaffe. Das ist mir die wichtigste Gedanke bei der Sache.

    Ich liebe diese kleinen sportlichen Einheiten und freue mich auch schon drauf. Und natürlich bin ich danach sehr zufrieden, wenn alles blitzt und blinkt. Das Auto ist ordentlich, die Schubläden sind gut, die Vorratsbehälter stehen wie kleine dienstfertige Soldaten bereit. Es ist klasse und ich nehme mir vor, dass ich zehn Minuten jeden Tag grundlegend räumen in meinen Alltag integriere und so nicht überwältigt werden vom riesigen Haus.

    Ich bin ganz motiviert, einfach so weiterzumachen, mit meinem Freund, dem kleinen roten Küchenwecker. Zusammen haben wir noch Gewaltiges vor! Vielen Dank für all die Anregungen, Alexandra, und allen Mitstreitern und auch Euch einen Haufen Energie für die neue Woche! Gemeinsam werden wirs schon schaffen.

  3. Ordnung zu halten fällt mit nicht schwer,ich musste schon früh lernen ordnung zu halten,und in meinem früheren Beruf als Metzgereiverkäuferin war es sowieso immer einer der wichtigsten Regeln. Da hing ein Schild „Ordnung und Sauberkeit =Qualität! “ wenn du da 20 Jahre dran vorbeiläufst bleibt das im Hirn fest!

    Bewusst, das man auch mit viel weniger auskommen kann,wurde mir bei meiner Pilgerreise klar,und seitdem ist mein Leben viel einfacher struktiriert.

    Entscheidungen fallen mir auch nicht mehr so schwer,ich bin da sowieso immer schon ein Bauchmensch gewesen,und bisher ganz gut damit durchgekommen. Ich muss meine Sachen nicht für die Nachwelt aufheben und fürs Museum reichts nicht.

    Das wichtigste was ich mir mitnehme von dieser Woche, das es erstaunlich ist wie ähnlich wir uns doch alle sind,und das es in der Gruppe oder Gemeinsamkeit viel leichter ist etwas zu bewirken.

    Entsorgen kann ich auch gut,da wirnein ziemlich großes Haus haben,und da muss man aufpasen,das sich nicht zuviel ansammelt,da man sonst schnell ins Messi Syndrom fallen kann.

    Loslassen musste ich schon öfter,manchmal leichter und manchmal schwerer.
    Es gibt wenige Dinge die ich wirklich behalten will oder möchte, Hauptsache in meinem Umfeld passt alles,mir sind Menschen wichtiger als Dinge,und bisher konnte ich mir alles was ich nicht habe aber bräuchte, ausleihen,funktioniert sehr gut.

  4. Ausschnitt aus meinem aktuellen Blogeintrag:

    „Bei der Aktion “Blogger goes Fasten” ging es in der ersten Woche um die Küche. Ich habe schon lange gedacht, dass die Küche mal eine Ausmist-Aktion braucht, aber die Zeit, die Lust und alles andere ist plötzlich interessanter. Dabei ist es gar nicht schlimm jeden Tag 10min Auszumisten (es geht ja nicht nur ums Aufräumen). So habe ich mich Stück für Stück durchs Besteck, die Tassen, den Plasteberg usw gearbeitet. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen (auch wenn ich zu hören bekommen habe, dass es noch die ein oder andere Ecke gibt, die nicht angeschaut wurde).
    Es tat richtig gut, denn man überlegte: Brauch ich das? Nutze ich das? Warum habe ich das? Was bedeutet es mir? Ich habe auch viele Dinge, die ich nur hatte, weil ich dachte, dass ich sie irgendwann einmal gebrauchen könnte. Aber das Wort “irgendwann” wird schnell zu “nie”. Der innere Befreiungsschlag war so groß, dass ich gleich noch den ganzen Papierkram erledigt habe, der seit Januar überdimensionale Ausmaße angenommen hat. Jetzt liege ich auf der Couch, doch anstatt zu denken: “Pause, Wochenende… nie wieder aufstehen!” überlege ich, was ich als nächstes Ausräumen kann. Es ist wie ein Virus. Was mache ich nur noch das Fastenzeit?“

  5. Mein Fazit nach einer Woche „Küche-(auf)räumen“

    Hausarbeit, mit allem was dazu gehört (außer bügeln – das liebe ich) ist mir eher ein Gräuel. Ok, es muss sein, und ich mach es auch, zumindest das, was unbedingt sein muss 🙂

    Ich mag jetzt auch nicht behaupten, dass mir dieses Aufräumen in der Küche unbedingt Spaß gemacht hat, aber irgendwie hat mich dieser „Blogger-goes-Fastenzeit-Virus“ gepackt, denn jeden Morgen war ich schon gespannt, was sich Alexandra wohl heute für uns ausgedacht hat.
    Und tatsächlich, ich habe auch täglich die 10 Minuten überzogen und tatsächlich noch mehr gemacht, wie z. B. Kühl- und Gefrierschrank *kaumzuglauben*.
    Das Entsorgen von Besteck, Geschirr, Plastikdosen ist mir nicht schwer gefallen, ich bin kein Mensch, der sich von materiellen Dingen schwer trennt.
    Nun erfreue ich mich an einer piccobello aufgeräumten, nun sehr übersichtlichen Küche und warte sehnsüchtig auf die Müllabfuhr, damit diese überflüssigen Dinge endgültig aus meinem Leben geschieden sind.

  6. Als ich mich in der Gruppe angemeldet habe, hatte ich sofort den Gedanken:
    Christine, was machst du jetzt schon wieder – hast du nicht schon genug an der Backe??“
    Dabei konnten die meisten Aufgaben so nebenbei erledigt werden.
    Zum einen muss ich sagen, sooo groß waren meine Drecklöcher nicht, weil ich mittlerweile auch ziemlich ordentlich bin und somit waren die Arbeiten relativ schnell erledigt. Trotzdem hat es nicht geschadet.
    Esist schön das eine oder andere loszulassen und zu entsorgen.
    Meine Erkenntnis nach dieser Woche.
    Ich habe von allem viel zu viel, komme durchaus mit weniger aus, denn Bezitz belastet.
    Kann ich auf viele Bereiche übertragen.
    Ich werde es mir zu Herzen nehmen.

  7. Ich habe mich etwas verspätet der Gruppe “ Blogger goes Fasten“ angeschlossen. Ich habe die ersten geposteten Beiträge gelesen und mir gesagt, das kann bei mir auch nicht schaden. Ich bin eigentlich ein Mensch, der sich beim Räumen immer zu viel Stress macht, weil ich, wenn ich mich dazu entschließe, am liebsten gleich alles auf einmal machen möchte und dann natürlich nicht fertig werde.
    Ich habe mich strikt an Alexandras Anweisungen gehalten und 10 min (manchmal weniger, manchmal 1-2 min mehr) geräumt – manchmal 2 x am Tag. Siehe da, es hat funktioniert – ich habe alles geschafft.
    Es ist leichter dies in kleinen Schritten zu tun, wenn ich auch zugeben muss, dass ich noch hadere, das ein oder andere wegzuwerfen. Daher habe ich doch das Eine oder Andere erst im Vorratskeller deponiert (aber der kommt auch noch dran).
    An das Loslassen muss ich mich noch gewöhnen.
    Aber die Aktion ist noch nicht zu Ende, sodass ich bestimmt am Ende erfolgreicher bin.
    Meine Erkenntnis für diese Woche, in kleinen Schritt kommt man auch zum Ziel

  8. “ Blogger goes Fasten “ find ich toll in der Gruppe macht das Aufräumen viel mehr Spaß und ich kann mich leichter von Dingen trennen…., jetzt hab ich auch wieder mehr Platz in den Küchenschränken.
    Ich bin ja mal gespannt was noch alles für Räume dran kommen.
    Also gelernt hab ich mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel.
    Schönen Sonntagabend.

  9. hach, ihr seid einfach großartig! Vielen, lieben Dank für eure tollen Berichten und Erfolge! Es ist eine riesengroße Freude für mich zu sehen, was sich da in einer Woche schon getan hat. Mit soviel guter Energie wird die nächste Woche ein Kinderspiel 🙂

  10. Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst? – Ich liebe Ordnung, auch wenn ich nicht so gut darin bin, sie zu halten. Ich habe das Gefühl, wenn die Dinge um mich herum an ihrem Platz sind, komme ich besser mit dem Chaos im Leben allgemein zurecht.

    Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht? Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen? – Insgesamt fällt es mir mit zunehmenden Alter leichter, Dinge loszulassen. Ich habe sogar große Freude daran. Es hat etwas Befreiendes. Am liebsten hätte ich gerne noch weniger Dinge. Dann klappt es auch besser mit dem Ordnung halten 😉

    Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten? – Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es gut sei, sich nur mit Dingen zu umgeben, die entweder nützlich, schön oder eine wertvolle Erinnerung sind. Das ist auch mein Anspruch.

    Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme? Ein Leitspruch, den ich immer wieder gerne abrufe: „Collect moments, not things.“

  11. Dein Leitspruch ist wirklich wunderbar! Den kauf ich sofort. Da ich seit längerem ein Dankbarkeitsjournal führe, wird mir immer wieder bewusst, wieviele schöne Momente das Leben bereit hält, wenn man nur hinschaut.

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