Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 1 / Tag 4 – Bereich: Küche – Vorräte

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2012 Tag: #bgf12

So funktioniert unser Loslass-Projekt:

Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr. Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.

That’s it!

Es gibt dazu die flickr-Gruppe #bgf12, der alle MitmacherInnen beitreten können

Der vierte Tag, der uns in die Küche bzw. Speisekammer führt:

  • Stellen Sie Ihren Küchenwecker/Handy auf 10 Minuten.
  • Machen Sie ein Vorher-Foto von dem Bereich, in dem Sie Ihre Vorräte aufbewahren. Vielleicht sind das auch mehrere Fotos.
  • Suchen Sie sich einen Bereich aus, nehmen alles heraus, was darin zu finden ist und wischen Sie das Fach aus.
  • Schauen Sie Ihr komplettes Lebensmittelsammelsurium durch.
    Was davon ist bereits abgelaufen? Was mögen Sie eigentlich gar nicht? Welche Vorräte brauchen Sie regelmäßig? Von was haben Sie einfach zuviel?
  • Sortieren Sie alles drei Bereiche:

Vorräte, die Sie täglich/häufig verwenden
Vorräte, die abgelaufen sind
Vorräte, die Sie so gut wie nie verwenden/Sie nicht wirklich mögen

  • Wer dokumentieren möchte, macht als Zwischenstand von den drei Haufen ein Foto.
  • Räumen Sie die Vorräte, die Sie wirklich regelmäßig verwenden, wieder ein. Und überlegen Sie dabei, wieviele genug ist. (z.B. Brauchen wir wirklich 5 Salzpäckchen, 7 Bohnenkonserven usw.?) Was zuviel ist, aussondern.
  • Werfen Sie abgelaufene Vorräte weg.
  • Entscheiden Sie bei den Lebensmittel, die Sie so gut wie nie verwenden, ob Sie diese tatsächlich noch mal essen werden. Gleiches gilt für alles was Sie nicht besonders mögen. Falls nicht, aussondern.
  • Entscheiden Sie, was mit den ausgesonderten Vorräten geschehen soll. (Welche Gerichte könnten Sie damit als nächstes zubereiten?) Wichtig ist, dass Sie sich dabei wirklich entscheiden und den nächsten Schritt gleich praktisch festhalten! Wenn Sie die eingelegten Zwiebeln in Dillzimt-Sauce geschenkt bekommen haben und sie niemals essen werden, werfen Sie sie weg! Heben Sie nichts auf, nur weil es ja noch gut ist. Das gilt auch für Lebensmittel. Wenn Sie es nicht verwenden, hat es bei Ihnen in der Küche nichts zu suchen. Schaffen Sie Platz.
  • Machen Sie als Abschluss ein Foto von Ihrem neu eingeräumten Vorratsbereich.
  • Wenn Sie Ihre Fotos mit den anderen MitmacherInnen teilen wollen, laden Sie sie bei der flickr-Gruppe bgf12 hoch.

Wenn Sie keine Lust mehr haben, war’s das auch schon für heute. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie noch weitermachen und ein klein wenig mehr Zeit investieren wollen, ist das klasse, und Sie finden hier weitere Anregungen dazu: (denken Sie dabei an die Vorher-Zwischen-Nachher-Fotos!)

  • Fragen Sie sich, ob die Vorräte, die Sie wieder eingeräumt haben, wirklich gut aufbewahrt sind. Es ist sinnvoll, einheitliche Vorratsbehälter zu nutzen, die luftdicht schließen, gut beschriftet sind und zudem ein geordnetes Bild ergeben. Wenn Sie hier optimieren möchten, auf die Wunschliste damit.
  • Wenn Sie Weine und Spirituosen lagern, machen Sie hier weiter.
  • Ausräumen, drei Haufen (mögen Sie gern, mögen Sie nicht, trinken Sie so gut wie nie) und arbeiten diese durch wie oben beschrieben.

So, damit haben wir unsere heutige Loslassaufgabe gemeistert. Was ist da alles so bei Ihnen aufgetaucht? Was für Vorräte mussten Ihre Küche verlassen? Ich bin gespannt auf Ihre Berichte!

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10 Kommentare zu “Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 1 / Tag 4 – Bereich: Küche – Vorräte

  1. Das finde ich toll!
    Das hatte ich auch schon ewig vor und habe es immer rausgeschoben. Heute Nachmittag ist also Schluß mit Schieben!
    Danke für die Idee!

  2. boah! Mich trifft diese Aufgaben unter erschwerten Bedingungen! In meiner Speisekammer liegt der Zählerkasten relativ unzugänglich hinter den Regalen, deswegen ist die eine Hälfte des Regals abgebaut, um dem Elektriker den Zugang zu ermöglichen… und wie die andere Hälfte ausschaut… na Du kannst es Dir ja vorstelen! 😯

  3. @Sissi
    wunderbar, dann bin ich gespannt, was so alles bei dir rausfliegt und welche exotischen Vorräte auftauchen 😉

    @Claudia
    Ohje, du hast mein vollstes Mitgefühl. Gut, dass es nur 10 Minuten sind. Du schaffst das!

  4. Tolle Aufgabe. Habe leider keine Speisekammer zu bieten, nur eine Schublade, aber die hat es auch nötig.
    Kleine Anregung, könntest du in die Headline nicht nur Küche schreiben sondern auch welcher Bereich der Küche heute dran ist, wenn man später mal sucht, würde man dann schneller fündig.

  5. Ich greife die Anregung von Andrea auf und ergänze um den Vorschlag, zum Abschluss der Aktion eine Linkliste zu erstellen, etwa in dieser Form:

    Tag Null/Autohandschuhfach,
    Tag 1 Küche/Besteck,
    Tag 2 Küche/Gewürze, …

    …dann könnten wir das gut nachlesen, denn ganz ehrlich ist mir vorhin der Gedanke durch den Kopf geschwirrt (gnihi: „geschworren“), dass es ja auch hinterher ganz nett wäre, wenn man diese kritischen Gerümpelpunkte mal in einem rollierenden System regelmäßig mal durchchecken könnte.

    Büdde, büdde mach uns eine Checkliste, ja?

  6. @Andrea
    Mach ich natürlich! Ich hatte da irgendwie so im Kopf, dass ich nicht am Anfang alles verraten wollte, damit nicht jemand gleich sagt „uuh, das lass ich mal lieber bleiben“ 🙂

    @Claudia
    Hab die Bitte vernommen und sie sei mir Befehl. Am Ende gibt’s ’ne Checkliste.

  7. Hallo!
    Nachdem ich jetzt drei Tage passiv zugeschaut habe, bin ich noch kurzfristig aufgesprungen. Da ich meine Blogstruktur/Homepage gerade umbaue, berichte ich auf meinem Nebenblog über meine Fortschritte.
    Liebe Grüße @indivisuell, die mich hierhergeführt hat…

  8. Finde ich toll, dass unser Aufräumteam Verstärkung bekommen hat. Habe heute noch einer Freundin von der Aktion erzählt, vielleicht konnte ich sie ja auch begeistern :-).

  9. Danke für die Grüße, liebe @textmagd 😉

    Meine Aktion war heute wirklich nur kurz, von Telefonaten unterbrochen, aber das Fensterbrett in der Speis ist freigeräumt. Morgen schau ich wieder für 10 Minuten in unseren *Kühlraum*

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