Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 1 / Tag 3 – Bereich: Küche – Tassen

Dieser Artikel ist Teil der Challenge Blogger goes Fastenzeit 2012 Tag: #bgf1

So funktioniert unser Loslass-Projekt:

Es gibt nur eine einzige Regel und die lautet, widmen Sie sich der gestellten Aufgabe 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Küchenwecker, das Handy oder schauen Sie einfach auf die Uhr. Wenn Sie nach den 10 Minuten Lust bekommen haben, weiterzumachen, wunderbar. Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Denn auch in 10 Minuten lässt sich einiges erreichen.

That’s it!

Es gibt dazu die flickr-Gruppe #bgf12, der alle MitmacherInnen beitreten können

Der dritte Tag, an dem wir uns der Küche widmen:

  • Stellen Sie Ihren Küchenwecker/Handy auf 10 Minuten.
  • Machen Sie ein Vorher-Foto von dem Bereich, in dem Sie Ihre Tassen, Teller und Geschirr aufbewahren.
  • Fangen Sie bei den Tassen an, nehmen alles heraus, was darin zu finden ist und wischen Sie das Fach aus.
  • Schauen Sie Ihre komplettes Tassen durch.
    Welche davon nehmen Sie wirklich gern her? Welche sind einfach zuviel? Welche sind kaputt? Welche sind schon unansehnlich?
  • Sortieren Sie alles in drei Bereiche:

Tassen, die Sie täglich verwenden
Tassen, die kaputt/unansehnlich sind
Tassen, die Sie so gut wie nie verwenden

  • Wer dokumentieren möchte, macht als Zwischenstand von den drei Haufen ein Foto.
  • Räumen Sie die Tassen, die Sie wirklich täglich verwenden, wieder ein. Und überlegen Sie dabei, wieviele genug ist. (z.B. Brauchen wir wirklich all die einzelnen Tassen und Täßchen…?) Was zuviel ist, aussondern.
  • Werfen Sie kaputte und angeschlagene Tassen weg.
  • Entscheiden Sie bei den Tassen, die Sie so gut wie nie verwenden, ob Sie diese tatsächlich behalten wollen. Falls nicht, aussondern.
  • Entscheiden Sie, was mit den ausgesonderten Tassen geschehen soll. (verschenken, entsorgen etc.) Wichtig ist, dass Sie sich dabei wirklich entscheiden und den nächsten Schritt gleich praktisch festhalten! Denken Sie daran: Heben Sie nichts auf, nur weil es ja noch gut ist. Wenn Sie es nicht verwenden, hat es bei Ihnen in der Küche nichts zu suchen. Schaffen Sie Platz.
  • Machen Sie als Abschluss ein Foto von Ihrem neu eingeräumten Tassenbereich.
  • Wenn Sie Ihre Fotos mit den anderen MitmacherInnen teilen wollen, laden Sie sie bei der flickr-Gruppe bgf12 hoch.

Wenn Sie keine Lust mehr haben, war’s das auch schon für heute. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie noch weitermachen und ein klein wenig mehr Zeit investieren wollen, ist das klasse, und Sie finden hier weitere Anregungen dazu: (denken Sie dabei an die Vorher-Zwischen-Nachher-Fotos!)

  • Fragen Sie sich, ob die Tassen, die Sie wieder eingeräumt haben, Ihnen wirklich gefallen oder ob es nicht vielleicht Zeit für etwas Neues ist. Falls ja, auf die Wunschliste damit.
  • Gehen Sie als nächstes Ihr Geschirr an und machen Sie hier das gleiche.
  • Ausräumen, drei Haufen (täglich bzw. oft, kaputt/unansehnlich, so gut wie nie verwendet) und arbeiten diese durch wie oben beschrieben.

So, damit haben wir unsere heutige Loslassaufgabe gemeistert. Was ist da alles so bei Ihnen aufgetaucht? Was für Tassen und Geschirr musste Ihre Küche verlassen? Ich bin gespannt auf Ihre Berichte!

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7 Kommentare zu „Blogger goes Fastenzeit 2012 – Woche 1 / Tag 3 – Bereich: Küche – Tassen“

  • Oh, Hilfe! Ich glaube, jetzt bin ich in Schwierigkeiten…
    Ich muß gestehen, mein Göttergatte und ich zählen zur raren Spezies der Tassen- und Bechersammler. Ich bin mir sogar sicher, daß wir zu einer vom aussterben bedrohten Art angehören!
    Jedenfalls habe ich tatsächlich drei Schränke mit Tassen/Bechern. In einem sind die alltäglichen Gebrauchstassen (wie zwei Menschen pro Tag 20 Tassen brauchen, ist sogar mir Schleierhaft), im nächsten Schrank die “sie sind zu schön/nützlich, um woanders zu stehen” Tassen und im Dritten sind die Tassen, die ich eigentlich entsorgen könnte… andererseits könnte es ja mal einen Tassennotstand geben, also entsorg ich sie nicht.
    Und jetzt soll ich die Schränke durchgucken?
    Harte Fastenzeit!

  • Du schaffst das! Loslassen ist nicht immer leicht. Die Komfortzone zu verlassen. Gewohntes in Frage zu stellen. Ich hätt da noch einen Spruch für dich: “Ein Schiff liegt im Hafen sicher, doch dafür wurde es nicht gebaut…”

  • Hmm ich hab das gleiche Problem und ehrlich gesagt, ich will gar nicht loslassen. Ich sammle ja Tassen aus Leidenschaft und du hast ja schon oft genug bei mir in der Küche gesessen und auf meine kleine Sammlung geschaut :-) Die soll ich weggeben? No way. Aber im Schrank, da mache ich vielleicht so ein ganz kleines bißchen Ordnung….

  • Gewürze: ✔
    Tassen: ✔
    Teller: in progress

  • Es geht doch bestimmt auch gar nicht ums krampfhafte Aussortieren-müssen.
    Sissi, Andrea… wenn ihr Eure Tassen mögt, dann dürft ihr doch auch alle behalten. Es geht sicherlich nur um ein “mal einen Blick darauf werfen und sich fragen, welche Tasse eventuell wegkann” – und sei es nur, weil die Glasur kaputt ist, so wie bei einer meiner ehemaligen Lieblingstassen. Dort hat sich jetzt ein hässlicher brauner Kaffeefleck unter der Glasur gebildet und der Rand ist auch kleines bisschen scharfkantig. Da hilft es gar nix, dass das Motiv auf der Tasse eine echt schöne Zeichnung unserer Kirche ist… *seufz*

  • Alexandra Grassler:

    @Andrea
    Deine Tassensammlung ist aber auch wirklich grandios und hat schon künsterlischen Charakter. Kann gut verstehen, dass du dich davon nicht trennen möchtest. Das muss auch nicht sein. Solange man etwas liebt und es einem Freude beim Betrachten macht, hat es einen guten Grund zu bleiben.

    Überdenkenswert wird es dann, wenn durch verschiedenste Sammlungen fast kein Raum mehr für andere benötigte Dinge ist. Und wie Claudia schon geschrieben habt, geht es viel um das Bewusstwerden, für alles, was wir besitzen.

    @Claudia
    hey, klasse! Du arbeitest dich ja richtig schön durch ;-)

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